auSzuüben.
Aus In
der Nähe find. Auch in gesundheitlicher Beziehung ließe fich in der ganzen Umgebung kein besserer Platz finden, denn erstens liegt er etwas hoch und zweitens schließen sich fast unmittelbar daran ausgedehnte Nadelwälder. Bon dieser Anhöhe auS hat man eine hübsche Aussicht in das Lahnthal m t seinen Bergen und Burgen, man erblickt Marburg und sogar Amöneburg. Auch die Wafferoersorgungsfrage wäre sehr le-cht zu lösen, da das Gelände wenig hundert Meter nach Großenlinden zu äußerst wofierreich ist. Ohne große Umstände und mit geringen Kosten könnte die Irrenanstalt sich an Ort und Stelle eine eigene Wasserleitung anlegen. Auch ist die neuerrichtete Wasserleitung beim Bergwerk, die jetzt frei wird, nur 10 Minuten entfernt. Nach allem dem oarf man wohl behaupten, daß in der ganzen Umgebung Gießens kein geeigneterer Bauplatz für die neue Irrenanstalt zu finden ist, wie der gewählte. Wir wollen aber auch nicht unerwähnt lassen, daß es im Interesse der Stadt läge, wenn der in Aussicht genommene Platz endgiltrg dazu bestimmt würde. Andere Städte pflegen fortwährend die kleineren Orte ihrer Umgebung einzugemeinden. WormS, Mainz und Friedberg gehen uns in dieser Beziehung voran, und auch Gießen wird wohl zur Eingemeindung der Nachbarorte schreiten. Der am nächsten gelegene Ort ist Kleiv' linden. Abgesehen davon, daß Gießen dadurch einen bedeutenden Zuwachs an Einwohnerzahl erhält, was ja nebensächlich ist, wird es der Stadt möglich sein, sich nach dieser Seite hin frei auszudehnen. Die Gemarkung Kleinlinden birgt eine große Menge schöner und billiger Bauplätze.
*♦ Eisverein Bei anhaltender günstiger Witterung beabsichtigt der Borstand des EiSvereinS, am Freitag Nach- mittag die hiesige Regimentsmusik auf der Eisbahn kon-
Schlachtfelde.
Wien, 15. Jan. Mit Ende des Jahres 1900 hat bte Los von Rom-Bewegung zu 20000 UebertritUn geführt. Seit dem Toleranzedikt Kaiser Josefs II. von 1782 st die Zahl der Protestanten in Oesterreich von 73000 auf 450000 gestiegen. Voriges Jahr wurden 22 Kirchen und Bethäuser eröffnet.
Sofia, 15. Jan. Blättermeldungen zufolge forderte der österreichisch-ungarische Gesandte von der Regierung eine energische Bestrafung der Personen, die den österreichischen Unterthanen Kaufmann Salomon in Plewna deshalb mißhandelten, weil dieser sich weigerte, zum
zwischen Dänemark und den Vereinigten Staate» wegen des Verkaufs der dänisch westindischen Inseln stattqe fund n haben, sowie ein G such von 17 Kopenhagener Ge- chlflsleuten, worin diese um Unterstützung des Staates da üc bitten, daß die Inseln für das dänische Kap tal fruchtbringend gemacht werden.
London, 15. Jan. Auf das Ersuchen des Bürgermeisters von Portsmouth, er möge den Tag zur Ueberreichung des qcftifteten Ehrendegens bestimmen, antwortete der Earl Roberts, es sei ihm peinlich, gefeiert zu werden, während so viele Leute fich in bitterem Leide befinden, denen man wirklich danken könne, daß die Wolken, die seit mehr als einem Jahre die Heimstätten des Landes verdunkelten und die Herzen so vieler Menschen bedrückten, entfernt seien.
Nom, 15. Jan. Nach Berichten aus Harrar fand zwischen den Stämmen des Ras Olie und Ras Tesiema eine urchtbare Schlacht statt. Wie man erzählt, kämpften die beiden Günstlinge Menelrks mit je 30000 Mann gegen einander. 7000 Mann blieben tobt oder verwundet auf dem
macedoniichen Fonds beizusteuern.
Petersburg, 15. Jan. Meldungen aus Teheran zufolge erließ der Schah von Persien den Befehl, gegenüber der christlichen Religion die weitgehendste Duldsamkeit
Ausland.
Kopenhagen, 15. Jan. Die Regierung hat den Finanz auSschüssen der beiden Kammern und des Reichstags einen Bericht über die Verhandlungen zugehen lassm, die b -her
als Freiwilliger nach China. (B. Z.)
fc. Schotten, 15. Jan. Gestern wohnte Geh. Oberschulrat Nodnagel aus Darmstadt dem Unterricht an der hiesigen erweiterten Bürgerschule bei und nahm darauf an einer Kuratoriumssitzung teil. Es handelte sich in derselben um die Neuschaffung einer dritten akademischen Lehrer- stelle.
Darmstadt, 15. Jan. Wie die „Darmst. Ztg." aus Petersburg berichtet, trifft der Großherzog von Hessen morgen abend zur Teilnahme an den Jubiläumsfeierlichkeiten in Berlin ein.
Mainz, 15. Jan. In der SonntagSnacht hotten zwei Soldaten dcS 87. RegtS., 7. Komp, den Urlaub über* i schritten und versuchten nun sich durch Ueberfteig n in ihre Kaserne am EiSgrubweg zu schmugg ln. Bei die em Versuche I stürzten beide von der Kasernenmauer herab in den tiefen
Aus Stadt und Sand.
Gießen, den 16. Januar 1901.
Zur Feier des 200jahrigen Bestehens d s Königreichs Preußen findet am Freitag dem 18. Januar auf dem Brand platze vormittags 11 f/2 Uhr eine Parade statt. Vorher, um 10 Uhr, ist Militärgottesdienst in der evangelischen, um 93/4 Uhr in der katholischen Kirche. Am Nachmittag um 3 Uhr versammeln sich die Offiziere und Reserveoffiziere der Garnison zu einem Festessen im Offizierskasino.
• * Hoher Gast. Mit dem Schnellzuge 16 von Koblenz kommend, passierte gestern mittag der Erbgroßherzog von Baden nebst Gefolge die hiesige Station und nahm hier das vorher bestellte Diner ein.
• • Lehrerkonferenz. Die Lehrer des Bezirks Gießen - Land hielten am Samstag, am Geburtstage Pestalozzis,! hre erste diesjährige Konferenz ab Herr Schmidt aus Heuchelheim hielt einen interessanten Vortrag über „den Kampf ums Dasein im Pflanzenreich".
• • Landesirreuanstalt. Die bei Kleinlin'oen zu errichtende dritte Landesirrenanstalt soll oberhalb des Dorfes nach Großenlinden zu und zwar zwischen Frankfurter- und Lützel linder Straße in der Flur VI ihren Platz finden. DaS ßanb gehört in die IV. Steuerklasse, sodaß die Kosten des Geländes gering sind, teilweise ist es sogar Oedland. Die Umgebung ist still, da weder Fabriken noch Bahnkörper in
Beratung wird zunächst die freisinnige Interpellation betreffend das Offenbacher Eisenbahnunglück auf die Tagesordnung gesetzt werden.
— In der VII. Kommission des Reichstags wurde heute die Beratung des Gesetzes über die p r i v a t e n V e r s i ch e r- ungs-Unternehmungen fortgesetzt. Tie §§ 3—5 (Zulassung zum Geschäftsbetriebe) wurden unverändert nach der Regierungsvorlage genehmigt. Zu § 6 wurde ein Zusatz des Abg. Tr. Müller-Meiningen angenommen.
— Tie VIII. Reichstagskommission beriet heute bei den Just i zr e f o r m - Anträgen den Antrag Rintelen auf Ein- fügung eines zweiten Absatzes zu § 7 der Strafprozeß-Ordnung (fliegenden Gerichts st and der Presse), und genehmigte denselben mit einigen Abänderungen. Alsdann wurde auf Antrag Stadthagen § 8a gestrichen.
Stuttgart, 15. Jan. Tie heute zur Eröffnung des Landtages gehaltene Thronrede konstatiert, daß die wirtschaftliche Lage sich im allgemeinen gehoben habe. Ter Stand der Finanzen sei durchaus befriedigend. Aus dem Vorjahre ist ein Ueberschuß von 9 Millionen vorhanden; der neue Etat dürfte ebenfalls mit einem Ueberschuß abschließen, obschon die Ausgaben im Steigen begriffen seien. Tie Steuerreform wird dem Landtage wieder vorgelegt werden, in einer Fassung, die den früheren Beschlüssen Rechnung trägt. Sodann stellt die Thronrede verschiedene Neu- bauteu im Eisenbahnwesen in Aussicht, sowie ferner eine neue Gemeindeordnung mit periodischer Wahl der Ortsvorsteher, im Zusammenhang mit einer veränderten Zusammensetzung der Gemeindeorgane.
Man schreibt uns ans Borten, 15. San.: Tor aus Leben "'»'ftTZn ft?“'" Anlaß der dräuenden „Lex Heinze" begründete „Goethe- und einem 19 Jahre alten Mädchen geschlossen. Bund" will eine Petition an den Reichstag wegen fc. Lich, 15. Jan. Es bestätigt sich, daß Dr. Weber Beseitigung der Theaterzensur richten. Tiefe von hier, der bei Kiel tot aus den Eisenbahnschienen gefuudeu Petition ist in' der Sitzung des Ausschusses zur Verlesung wurde, in einem Anfalle geistiger Umnachtung Hand an gelangt, und einstimmig gebilligt worden. Im Reichstagselbst gelegt hat. Dr. Weber diente sein 2. Halbjahr dürfte ihr eine weniger befriedigende Behandlung zu Teil a t in gieI ab> Schon während seiner Studienzeit hat werden. Es ist sogar zweifelhaft, ob sie überhaupt vor das W mit Selbstmordgedanken getragen. Auch verschwand
“ ^««Wachen um eine Fußr-is- nach Italien Petitionskommission abgethcm wird. Tringt aber das Ge- zu unternehmen. Spater soll er sich daraus nicht mehr ersuchwirklich durch bis in den erhabenen Sitzungssaal, dann innert haben. Trotz dieser geistigen Excentrizttäten war er wird ihm erst recht unglimpflich mitgespielt werden. Die in tüchtiger Arzt, der das medizinische Examen mit der Regierung verzichtet auf die Theaterzensur sicherlich nicht, Note „sehr gut" bestanden hatte. Sein Schicksal findet hier und da Zentrum und Konservative die strenge Ueberwachung allgemeine Teilnahme.
der Bühne durchaus „in der Ordnung" finden, wird der e Butzbach 15. Januar. Seit gestern befindet fich em Erfolg des Gesuchs gleich Null sein. Eine „akademische" 14jä£igcc K„abe namens Däuber aus Zweibrücken in Debatte mehr. | Untersuchungshaft. Er hat fich ohne Legitimationspapiere
und Geldmittel hier umhergetrieben. Der jugendliche Landstreicher soll bereits wegen Eigentumsvergehens mit Gefängnis bestraft worden fein.
Butzbach, 15. Jan. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein Soldat, der in China feinen Karne raden erschossen hatte, in die hiesige Zellenstraf- anstalt eingeliefert. Zwei Matrosen brachten ihn von Bremerhaven hierher und die hiesige Gendarmerie lieferte ihn in die Strafanstalt ab. Er ist zu 10 Jahren verurteilt, aus Kaibach bei Büdingen, diente beim Train und ging
zertieren zu lassen.
•* Karnevals-Konzert. Wie bereits gestern kurz gemeldet, hat sich unsere Regimentskapelle endlich bewegen lassen, dem Beispiele der durch ihren Karnevalshumor berühmt n Städte Köln, Mainz zc. folgend, am Donneistagabend 8i/2 Uhr in
। Steins Saalbau ein Karnevals-Konzert zu arrangieren. Dem Politische Tagesschau. Vernehmen nach besteht das Programm aus musikalisch-
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führlich über wünschenswerte Verbesserungen dieses Ver- Zum Beweise dafür, daß diese Aufführungen von oez m kehrsmittels unterhalten. In der That, es läßt sich hier kernigen Humor durchdrungen sind, brauchen nur die folgenden nur von einer „Unterhaltung" sprechen, die jahrein, fahr- Programm-Nummern: „Die erste Probe der Ledder aus um diese Zeit wiederkehrt, in der ziemlich dieselben Badekapelle", das Auftreten der „Kapelle Krach" Anregungen und Beschwerden vorgebracht werden, ohne daß ^d „Eine kuriose Geschichte", erwähnt zu werken, in der Folge irgendwie bemerkenswerte Resultate sich zeigen. Geiseln nicht, daß es diesem Konzerte an regem Zu- Tie Beleuchtung, die Heizung der Wagen ist vielfach unzu- spruch nicht fehlen wird, KarnevalSfiiminung verscheucht kleine einheitlichen Personentarisen, von Gütertarifen, die den ersten Karnevals-Konzert Werben hoff vtlich nicht ollei» Erfordernissen des heutigen Verkehrs angepaßt find, scheinen Wochentags, sondern vorzugsweise an Sonntagen weitere wir, allen hoffnungsvollen Ankündigungen zum Trotz, weiter folgen.
denn je entfernt. „Es ginge wohl, aber es gehl nicht."! -o- Ladenschluß. Man schreibt und: „Die Liste der Ge- Wer von Amerika herüberkommt und wieder in die kästen- schäftSivhaber zum Zwecke der Festsetzung einer einheitlichen ähnlichen, matt erhellten, entweder überheizten oder eisigen Schließung der Verkaufsstellen in unserer Stadt liegt, wie deutschen „Abteile" einsteigt gedenkt mit Wehmut der jeden Bekanntmachung der Bürgermeisterei besagt, zur Ein- Komfort bietenden, prachtvollen amenfam)d)en Siicn^n- fidjtnafjmc der Beteiligten auf dem Sekretariat im Bürger.
‘Ä K' drüben^Ll« mAsteLgebaude offen Sie umfaßt 18 Firmen der Gold- hätte! Ein charakteristisches Beispiel dafür, wie zäh in waren- und Uhren^anche und 343 Ladeninhaber der ver. Deutschland auf diesem Gebiet am „Alten, Bewährten" fest- schiedenen andern Geschäftszweige. Darunter sind aufgeführt gehalten wird, wie schwer sich Neuerungen einführen, bot die chemischen Wäscherei-Annahmestellen, Bank- folgende Episode: Ein Regierungsvertreter erklärte, die ge sch äste und die Dampfmolkerei. Die Läden der Frage der Kuppelung sei in neuester Zeit mit Nachdruck be chemischen Wäschereien fallen nicht unter das Gesetz, denn handelt worden, bald sei deren Lösung zu erwarten. Der Handelsgeschäfte werden in diesen Läden nicht vorgenommen, nationalliberale Abg. Münch-Ferber konnte darauf die Molkereien und zwar solche mit Dampfbetrieb von diese« verblüffende Eröffnung machen: Er habe schon vor 2 0L. netrnffen werden sollen läßt fidi streiten.
Jahren in Amerika Zcntral-Kupp-lungen gesehen' - 3an^? Ein seliener Bund für»
beim Ausbruche der Feindseligkeiten aus der Stadt geflüchtet und sind noch nicht dorthin zuruckgckchrt. Deshalb kommen die paar Offiziere, die sich emgesunden haben und in Extrauniform paradieren, nicht uuf ihre Kosten. Plötzlich erscheinen die Musiker eines französischen Marme- Jnsanterie-Regiments mit ihrem Kapellmeister, um den deutschen Kameraden zuzuhören. Sie begrüßen einander s e h r f r e u n d l i ch und suchen sich in Hoflichkeits- de^euqunqen zu überbieten. Der deutsche Kapellmeister mischt sich unter die Gruppe der Franzosen. Man sollte wirklich glauben, daß all das auf Befehl geschieht, und ich muß einem unserer Soldaten, der nur vorher erklärt hatte, die Deutschen feien die liebenswürdigsten Kameraden, völlig Recht geben. Nach der ersten Nummer klatschten unsere blauen Jungen freudig Beifall. Der deutsche Kapellmeister kündigte darauf den Franzosen «n, daß er die Ouvertüre zu „Wilhelm Tell" spielen lassen werde. Tie Marine-Infanteristen Horen andächtig zu. Mau vermag auf ihren Zügen eine ernsthafte Bewuriderung zu lesen, die etwas komisch wirkt. Als das Stuck zu Ende aesvielt ist, trete ich an einen von ihnen heran und frage ihn: „Nicht wahr, die Deutschen spielen nicht schlecht? Das ist wie das Signal zu einem wahren Sturzba ch e von Lobeserhebungen besonders über die Leistungen der Klarinettisteii und Hornisten. Ein dicker Kapitulant neben mir faßt die allgemeine Bewunderung in den Ausdruck zusammen: „Moi, ca m’en bouche un coin!“ (was ungefähr dem deutschen: ,Jch bin ganz baff!" gleichkommt.)
Nach einem Telegramm aus New-2)ork ist Freifrau v Kettel er die Witwe des in Peking ermordeten deutschen Gesandten nach Deutschland zum Besuch der Schwiegermutter abgereist. Sie wird wahrscheinlich für immer in Deutschland bleiben. Sie empfing jüngst einen Brief des Kaisers, der ihr mitteilte, er möchte sie persönlich empfangen.
Deutsches Keich.
Berlin, 15. Jan. Ter Kaiser empfing heute den rumänischen Ministerpräsidenten Earp in Audienz und hörte dann die Vorträge des Staatssekretärs v. Tirpitz, des Chefs des Marine-Kabinetts v. Senden-Bibran und des Chefs des Militär-Kabinetts ti. Hahnk e. Um halb ein Uhr wurde eine vom General v. S p i tz geführte Abordnung des preußischen Landeskrieger-Verbandes vom Kaiser empfangen.
— Ter rumänische Ministerpräsident Carp verließ heute abend Berlin, um sich zunächst nach Wien zu begeben, wo er Donnerstag vom Kaiser Franz Josef empfangen werden wird.
— Ter Kaiser sandte dem Vater des Staatssekretärs v. Tirpitz, Geh. Justiz- und Kammergerichtsrat a. D. Rudolf Tirpitz in Frankfurt a. O. zu dessen 90 jährigem Geburtstage das folgende Glückwunschtelegramm:
„Tem Vater des um die Entwicklung meiner Marine hochverdienten Sohnes grüßt an seinem neunzigsten Geburtstage sein König und Kaiser mit anteilvollsten Glück- wünscheii Wilhelm I. R."
Gleichzeitig wurde dem greisen Geburtstagskinde zu feinem Ehrentage der königliche Kronenorden 2. Klasse verliehen, außerdem ging ihm ein Exemplar des von Prof. Doepler aus Anlaß des 2 00jährigen Krönungsjubiläums auf Veranlassung des Kaisers hergestellten Gedenkblattes zu, dem der Monarch eigenhändig folgende Widmung beigefügt hatte: „Zum 90. Geburtstage 14. Januar 1901 Wilhelm." Der Kaiser hat u. a. auch dem Präsidenten des preuß. Abgeordnetenhauses v. K r o e ch e r das Gedenkblatt zugehen lassen. Tas Bild trägt des Kaisers eigenhändige Unterschrift und zeigt als Mittelpunkt die Bildnisse König Friedrichs I. und Kaiser Wilhelms II. Es ist einer größeren Anzahl Vertrauter des Monarchen als Geschenk übersandt worden.
— Tas Kriegsministerium hat dem Erfinder Ganswindt auf dessen Immediatgesuch an den Kaiser den Bescheid zugehen lassen, daß es unter Verpflichtung der Geheimhaltung bereit fei, in eine Prüfung der Erfindungen einzutreten. Es dürfte sich dabei um die Prüfung der Ganswindtschen Erfindungen auf dem Gebiete der Luftschiffahrt und um die Einführung der Ganswindtschen Trahtachsen -Fahrräder für die Armee handeln, nachdem sich ein solches Rad schon seit langer Zeit im Besitze des Kommandos des Kadettenhauses in Plön befindet.
— Im preuß. Abgeordnetenhause wurde heute die erste Etatberatung vorgenommen. Es sprachen die Abgg. v. Zedtlitz (freik.),Ehlers (fr. Ver.), v. Jagdzewski (Pole) und Tr. Hahn (Bund d. L.). Außerdem griffen die Minister v. Hammerstein, Schönstedt, Tr. Studt und v. Miquel öfter in die Debatte ein. — Nach Beendigung der ersten Etat-
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