. 196,80
Tendenz fest.
, 100.80 . 90 30 . 100 95 . 90.45 . 97.80 . 96.80
43.00 . 24.00 . 26.05 . 80.40
29.8° C.
14,2° 6.
. 17110 . 124.40 . 124 00 . 131 50 . 135 50
. 152.00 . 176 10 . 160 50 . 146.20
Kreditaktien . . . Dißkonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . , Berliner Handelsges. Oeeterr. Staatsbahn Gotthardbahn Laurahütte . . . Bochum . . . , Harpener . . . .
8O/o Portugiesen
3% Mexikaner . 41/10/0 Chinesen ,
WA r»/o
ein —
Es folgte das Festessen im Hotel Trapp, wo Geheimrat Dr. Braden, Regierungsassessor v. Marx, Geh. Oberbaurat Knoche, als Vertreter der Eisenbahndirektion Frankfurt am Main, die Beigeordneten Hievonimus-Friedberg und Feigen- Homburg, Landrat Dr. Beckmann-Usingen, Graf Oriola, Bürgermeister Wörner-Bad-Nauheim, Landtagsabg. Landgerichtsrat Dir-. Göschen-Frankfurt a. M., Gymnasialdirektor Dr. Lebell-Friedberg, Pfarrer Dr. Dickmann-Rodheim und Dr. Schreiber-Rodheim Ansprachen hielten. Man hörte, daß, die Bahn Friedberg-Homburg schon 1868 durch Herrn Privat aus Friedrichsdorf u. a. Männer geplant war. Tas Ministerium aber sprach: „Wir haben kein Geld." Im ^ahre 1870 wurden wohl die ersten Vermessungen vorgenommen, aber dann ruhte die Angelegenheit wieder 20 Fahre. Danach gab es wohl neue Vermessungen, damit aber auch groß-e Kämpfe, denn man wollte die Bahn am Gebirge herführen und die Ortschaften nicht berühren. In dieser Not wandte man sich an — Bismarck! Der Alte im Sachsenwalde fuhr kräftig dazwischen, und da wurde es besser. Ms im Oktober 1895 die Homburg-Usinger Bahn eröffnet wurde, betrieb man auch energischer den Bahnbau Friedrichsdorf-Friedberg. — Man pries in den Reden auch die gesegnete Wetterau, das echte deutsche Volkstum und die — vielen Kinder darin, die braven Landbürgermeister und die begeisterten Landpfarrer und sang: „Deutschland, Deutschland über alles!" Toaste wurden ausgebracht auf den Ingenieur Amson, den Erbauer der Bahn, von Graf Oriola, aus den Kaiser und den Großherzog, die Arbeiter, auf die Wetterau, auf die Städte Friedberg, Usingen, Homburg und Bad-Nauheim. Dabei wünschte man den beiden Kurorten ein recht freundschaftliches Verhältnis und Zu- summenwirekn. Es wurden auch Wünsche laut, die einer baldigen Bahnverbindung von Homburg nach dem Rhein, und einer Verbindung nach der Lahngegend das Wort redeten. Um 6.38 Uhr brachte ein Extrazug einen großen Teil der Festgäste auf der neuen Bahnlinie nach Homburg zurück.
um den vom Kaiser gestifteten Ehrenpreis, dem silbernen Humpen, siegte (Älegaard in 3 Min. 38,4 Sek. Bei der Überreichung des Ehrenpreises brachte der PreisrickMr auf den Kaiser, als den erhabenen Förderer des Radfahrsports, ein dreifaches Heil aus, das jubelnd ausgenommen wurde. Daran schloß sich! ein dreifaches Heil auf den Sieger Ellegaard.
Die Einweihung der neuen Bahnlinie Friedberg-Friedrichsdorf.
(Originalbericht be8 „Gietz. Avz.")
Otto Roth, dem Inhaber der Firma, ein prächtiges Alönm gewidmet mit den Porträts der Autoren und Geschäftsfreunde des Verlegers. — ES steht zu erwarten, daß das wohl renommierte blühende Geschäft unter seinem tüchtigen jetzigen B sitzer in Zukunft noch größere Ausdehnung und noch höheres Ansehen im deutschen Verlagsbuchhandel sich ver schaffen wird.
** Ei» kleiner Abenteurer. Ein seinem Lehrmeister in Gießen durchg brannter 15 jähriger Schneiderlehrling, der den Weg von Gießen nach Mainz zu Fuß zurückgelcgr hatte, wurde in Mainz festgenommen und wird jetzt per Schub nach Gießen zurückgebracht.
•• Rüpelei. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag lief ein junger Mann einem Studenten auf dem Kreuzplatz! nach und schlug ihm ohne jede Veranlassung mit dem Stock auf den Kopf, sodaß der Student eine Verletzung davontrug und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Anzeige wurde erhoben.
** Revision. Am Sonntag früh fand eine Revision der Backsteingruben statt. Verschiedene Unternehmer wurden dabei betroffen, daß sie ihre Arbeiter, besonders die jugendlichen, mit Erdarbeiten beschäftigten. Sie wurden zur Anzeige gebracht. ,
•• Schlägerei. Gestern abend kam es m einer hiesigen Wirtschaft mit Damenbedienung zu einer regelrechten Schlägerei. Der Wirt hatte mit seiner Frau einen Wortwechsel, die Gäste mischten sich ein und kamen so in Aufregung, daß ein Gast einen anderen mit einem Glase auf den Kopf schlug und ihn verletzte. Es wurde Anzeige
3V6 Vo
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Darmstadt, 13. Juli Die „Bank für Handel und Industrie" hat der Direktion der Jura-Simplon-Bahn angezeigt, daß sie tm Interesse von Vorzugs- und Stammaktionären eine Klage gegen die Bahn anstrenge, um die gerichtliche Aufhebung des in der Generalversammlung vom 29. Juni gefaßten Beschlusses auf Uebertraguna des Gewinnüberschusses von rund 3 600 000 Franks in verschiedene Res.rven h rbeizuführen und um das Recht der Pnoritäts« und Stammakt!onäre auf Verteilung einer Superdividende bezw. der Inhaber des Genußscheine auf Verteilung einer entsprechenden Dividende gerichtlich fefistellen zu lassen.
Werdau, 13. Juli. Die Spinnereimaschinenfabrik I. H. Popp, Aktiengesellschaft, hat den Konkurs angemeldet. Der frühere Direktor Henning ist verhaftet worden, der jetzige Direktor Teichmann ist ver« schwanden und wird polizeilich gesucht.
London, 14. Juli. Einer neuerlichen Depesche aus Valparaiso vom 13. Juli zufolge wurde die Clark'sche Transandenbahn von Graes and Company für ein Syndikat angekauft, an dessen Spitze I. S. Morgan steht.
- Die Oldenburgischen Maschinen-Elektrizitätswerke in Oldenburg haben dm Konkurs angemeldet.
FC. Frankfurt a. M., 15. Juli. (Telegr. Orig.-Bericht des „G. A. ). Amtliche Notierungen der heutigm Viehmarktpreise. Zum Verkauf 1 standen 500 Ochsen, darunter 140 aus Oesterreich, 30 Bullen, darunter 3 aus Oesterreich, 804 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 267 Kälber, 177 Schafe und Hämmel, 1423 Schweine, 0 Ziege, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochst» 1. Qual. 65—67 Mk., 2. Qual. 61—63 Mk., 3. Qual. 55-60 Mk.; Bullen 1. Qual. 55-57 Mk., 2. Qual. 51—54 Mk; Kühe 1. Qual. 60—62Mk., 2. Qual. 57—59Mk., 3.Qual. 41—433JIL, 4.Qual. 30—32 Mk., 5. Qual. 28—29 Mk. Bezahlt wurden für 1 Pfd. Schlachtgewicht Kälber 1. Qual. 77—79 Pfg., Lebendgewicht 45-48 Pfg., 2. Qual. 67-69 Pfg, Lebendgewicht 37—40 Pfg., 3. Qual. 55 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg.; Schafe l.Qual. Schlgw. 64 Pfg., 2. Qual. 57—59 Pfg. ; Schweine 1. Qual. 65 Pfg., Lebendgewicht 00 Pfg., 2. Qual. 64 Pfg., Lebendgewicht 51 Pfg., 3. Qual. 57—58 Pfg, Lebendgewicht 50 Pfg. Geschäft: Hornvieh mittelmäßig, Kleinvieh gut. Markt geräumt.
* " ranLfnri a. M., 15 Jul. (Orig-Telegr. des „Gi,hm. mtliche Notierung der heutigen Fruchtm arktpreise.
Versteigerung.
Dienstag de« 16* und 9MU woch de« 17. d. MtS-, jedesmal 2 Uhr nachmittaas, versteigere ich im Pfandlokal SelterSweg 11 dahier gegen Barzahlung:
2 Wagen, Kommoden, SofaS, Kleiderschränke, Bücher, einen Photograph. Apparat, Spiegel, 1 Taschenuhr u. a m. 4805
Gießen, den 8. Juli 1901. Joha««, Gr. Pfandmeister.
Versteigerung.
Dienstag de« 16. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, versteigere ich gegen Barzahlung Neustadt 55 dahier:
1. Bilder- und Po«karten> Albums, lederne Dame«« täschche«,Toilettebürstche« Eigarrette« - EtuiS und 80 «ilo Stahl;
2. 1 Break, 1 Wagen, 2 Hobelbänke und diverse Möbel.
Derfitigeru«g zu 1 sicher.
4969 Vor«, Gerichtsvollzieher.
Universttäts Nachrichten.
— Professor Nicolle von der Pariser Fakultät, der seit Jahren dem bakteriologischen Institut zu Konstantinopel vorsteht, ist auf besonderen Befehl deS Sultans seines Postens enthoben und aus dem Staats- dienst entlasien worden
Arbeiterbewegung.
Pittsburg, 14. Juli. Die Besprechung zwischen den Beamten des Gesamtverbandes der Eisen- und Stahlarbeiter mit Vnttetern der Stahlgesellschaften wurde schließlich vertagt, ohne daß eine Eimgung zustande kam. Es wird daher erwartet, daß der allgemeine Ausstand avgeordnet wird.
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Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt, den 13. Juli.
Meteorologische Beobachtungen
der Stativ» ©iefoett.__________
Belcheanleüie . de
Konsole . . » do . , .
Hesses . . .
Ans Stadt und Land.
Stachrichte« von allgemeinem Jntereffe sind uns stets willkommen und werden ausemesie« honoriert.
•• Jubiläum. Heute, am 15. Juli, find es 25 Jahre, seit der jetzige Inhaber der Verlagsbuchhandlung Emil Roth das väterliche Geschäft übernommen hat. Das Personal hat Herrn
5 % Italen. Bents . .
40/0 Grieoh. Monop.-Anl.
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cuiderz SS 1)011 ft« ein "auch „vH Aast toürbt ewter für b luensvoll A 'ufgehoknA um übet sagen, „lieb' W deshalb .haben noch ^en, wie bie »wen sind, ^-Wir werden Willen durch- L Deutfch- ^skgie ihren 'Ästigkeit von Achter ange- m anderihalbi t>cher sich vor als Vertreter ren Stoß für fyreit, das sei die Talare. Juden zu er» dem Bismarck daß ein Jude e. Im Reiche en wir sagen: Volk sich nicht 10 Jahre nach Arnsburg auf hön, wenn wir ichte getragen", t vorwärts ge- da wie früher. eltgefäid)te r'flt > Schweiß und' vielleicht noch ' können, „M .t lMir IMn, r aller rbeii. Das soll diesem Streben dahin bringen, deutscher Arbeit siebtes deutsches mttches hessen- v. Es ist Wohl- serem deutschen lande ein drei- >cket des öfteren en. Ms er ge- Wollender Bei- cauß überreicht.
er das Wort: nigstens können ael versammeln, n durch unsere lchen durch die u Pfarrer, den liegt, daß von ; Wenn M eS ag, den Landtag, [fe wandte sich Ansprache an die Achen Wortm folgendes ans. \ die deutsches es» 'J? b« ASM mrit d- °'kl
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Tie Einweihung der neuen Bahn gestaltete sich S , einem großen Ereignis für die südwestliche Wetterau. Um . 11 Uhr 30 Min. vormittags verließ der mrtheINschen, ui d vreußischen Fahnen und Guirlanden geschmückte <511 0 ß den Wnbof Friedberg, um die Eisen bahn beamten und < die Seftteilneljmcr von Friedberg und B°d-Nauherm nach v d foöbe zu bringen; von dort aus sollte bann , mit de/anderen Behörden und Gästen die eigentliche Fest- Wt nach Friedberg zurück erfolgen. Der neue,SckM"en- weg geht von Friedberg links ab und fuhrt zwischen den Geleisen der Friedberg-Hanauer Bahn (lmks) und der Main- Weser Bahn (rechts) mit sanfter Steigung aufwärts, um mittels einer Brücke über die Main-Weser Bahn zu kommen. Tie weitere Fahrt geht durch die wogenden Getreidefelder der Wetterau. Hier hat man einen herrlichen Buck auf die Stadt Friedberg. Man sieht die breite Front der renovierten Stadtkirche, den Adolfsturm und die Baumassen des Gymnasiums: im .Hintergründe schließt der Johannisberg bei Bad-Nauheim das landschaftlich überraschend schone Bild ab. Tie Bahn schneidet auf dieser Strecke auch die Kreisstraße nach Frankfurt a. M. Nach 19 Minuten Fahrzeit gelangt der Zug zur Station Rosbach v. d. Hohe. Tie Station liegt zwischen Ober- und Nieder-Rosbach m der Nähe des Mineralbrunnens und des Bergwerks, ^re ^tta- iionsgebüude auf der Strecke sind sreundliche Häuschen; der Parterrestock ist in Massivbau und der obere Stock in Fachwerk ausgeführt. In der Nähe, am Walde, steht man den Straßheimer Hof mit der uralten Lmde; sie bezeichnet den Platz, wo vor dem dreißigjährigen Kriege der blühende Ort Ober-Straßheim gestanden hat. Auch den Beinhardshof erblickt man. Auf der Weiterfahrt rückt man überhaupt dem Gebirge immer näher, und sieht deutlich die Höhen: Feldberg, Altkönig usw. Auch fährt man em Stuck am Walde entlang. Nach zehn Minuten Fahrzeit gelangt man nach Rodheim v. d. Höhe, in weiteren sechs Minuten nach H 0 l z h a u s e n v. d. Höhe. Hier sind mächtige Damme errichtet und das Bahngeleise fällt Man fahr durch den Spießwald und kommt nun in preußisches Gebiet. Auch nähert ntan sich der Homburg-Usinger Bahn. Ueber Friedrichsdorf und Seulberg fährt man auf der Bahn Homburg-Usingen nach Homburg, wo der Festzug um 12 Uhr 15 Min. anlaugte. In dem Restaurant „Neue Welt' gab die Stadt Homburg den Festteilnehmern ein Gabelfrühstück. Während der 45 Minuten Aufenthaltszeit fanden sich unter den Festteilnehmern ein: von den hessischen Behörden: Geh. Regierungsrat Tr. Braden, Kreisamtmann Dr. v. Bechthow, die Landtagsabgg. Joutz-Butzbach und Weith-Nieder-Woll- ftadt, Landtags- und Reichstagsabg. Graf Oriola, der staatliche Geometer Müller I.-Friedberg, Beigeordneter Hieroni- mus-Friedberg und Bürgermeister Wörner-Bad-Nauheim. Vom hessischen Ministerium war niemand erschien^.. Von preußischer Seite waren anwesend: Regierungs- und stadti- iche Vertreter aus Homburg und Usingen. Um 1 Uhr begann eigentliche Festsahrt. Man fuhr ohne Aufenthalt au der Station Seulberg vorüber und hielt zuerst in Friedrichsdorf. Die Festlichkeiten auf den Stationen waren sichiziem- lich ähnlich, überall standen Hunderte von Menschen, Schulkinder, Bürgermeister, Gemeinderäte, Pfarrer und Lehrer. Musik spielte, Fahnen wehten, weiß gekleidete Jungfrauen warfen Blumen, und alles rief „Hurra!" oder „Hoch die Eisenbahn!" An jeder Station stieg man aus und trank etwas. Geh. Regierungsrat Braden wußte auf alle Reden eine passende Antwort zu geben. In Holzhausen erhielt man auch ein „Gedenkblatt", in Verssorrn wird darauf die Geschichte der Bahn von dem früheren Bürgermeister R t e d geschildert. Hier überreichste man auch dem Geheimrat Braden und dem Ingenieur Amson hübsche Bouquets. Ev sprachen in Holzhausen: Herr Georg Fritz, Mitglied des dortigen Gemeinderats, in Rodheim: Bürgermeister Holl und Pfarrer Tr. Dickmann. Ter letztere feierte die neue Bahn, die es ermöglichte, daß die Arbeiter, die auswärts beschäftigt sind, nichst mehr nur jede Woche, sondern in Zukunft alle Tage nach Hause fahren können. Tie Bahn bringe neuen Verkehr und einen neuen Austausch! der Gedanken, eine neue Zukunft für die Gegend! Auf der Statwii Rosbach redete Beigeordneter Kunz von Nied er-Rosb ach für die Gemeinden Ober- und Nieder-Rosbach. Nach! Stunden fuhr man in den bekränzten Bahnhof Friedberg
____Neueste Meldungen.
Theater, Kunst und Wissenschaft. Paris, 15. Juli. Ter frühere französische Gesandte — Prostssor Rewhold BegaS vollendet heute (Montag) das in Konstantinopel, Graf Longueville, wurde, während ep 70. Lebensjahr. BegaS ist Berliner. Er war der drUtälteste unter aus der Diplomatentribüne der Truppenschau beiwohnte, d-n vier kunstbegabten Söhnen deS Geschtchts- und BildntSmalers bont Schlage getroffen und starb sofort.
K^Bega?^ ________ __ Paris, 15. Juli. Das gestrige N a t i 0 n a l f e st nahm
einen äußerst glänzenden Verlauf. Zahlreiche Gebäude waren lUjISjUUL I illuminiert. An verschiedenen Stellen wurden FeuerwerNs
W?' 1VUJL ?ie Verhandlung in dem Prozeß gegen dre ^gebrannt und unter freiem Himmel getanzt. In den 13 polnischen Akademiker wegen Teilnahme an einem Geheimbunde sic>weote firfi eine außerordentlich große Menschenwürde vertagt, da dem Antrag der Verteidigung, den Studenten Bolewski Straßen bewegte sich cme a^rorvenrim- y. p> 1 >
in Krakau und den Schriftsteller Miltowski L Zürich kommiffarisch zu menge. Gegen 0 l^r vernehmen, stattgegeben wurde. fall in der rue Pyat. Aus dem Fenster eines dort g^
legenen Hauses rourbe ein Revolverschuß abgefeuert, wodurch
ÄVÜkl eine Frau schwer verletzt wurde. Im übrigen verlief der
Lrnn Nnbestöruna Im ganzen wurden wahrend des Friedenau-Sportpark, 14. Juli. Tie Rad- ^^s 14 Verhaftungen ^>orgenommen. Präsident Loubet f a h r m e i st e r s ch a f t d e r W e l t f ü r A m a t e u r e über L, fSEfto nach! Longchamps. Nachdem zwei Kilometer gewann Maitrot-Paris in 5 Min. 10 Sek. ^easminMer Andree die Front der in Parade stehenden Zweiter wurde Vejtrübe-Prag, Dritter -Struth-Mainz, Vier- die Tribüne, um sechs
ter Temiy-Buffalo. Die Meisterschaft der Welt für Berufs- ^pp^geritten, 0 b verleihen. Hierauf fand fahrer Über zwei Kilometer gewann Ellegaard-Odense in ftott. Nach der Parade
3Mm. 29,2 Sek. Zweiter wurde Jaguelin-Paris^Dritter Lou^ an den Äminifter ein phrasenreicheZ
Schilling-Amsterdam, Vierter Arend-Hannover. Bei dem
Match zwischen Ellegaard und Maitrot über 2 Kilometer
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Niedrigste „ , 12. , 13. „
Höchste Temperatur am 13. „ 14. Juli
Niedriaste , w 13. „ 14. ,
erstattet.
♦* Verhaftung. Ein hiesiger Dachd^ckergehilfe wurde am Samstag wegen verschiedener Unterschlagungen, durch die er seinen Meister geschädigt hat, verhaftet.
*♦ Einen guten Fang glaubte die Polizei machen zu können, als sie gestern nachmittag gegen 5 Uhr nach einem. ko. Fra«kf«ri Hause in der Sonnenstraße gerufen wurde. Von einem Anz.«) Amtliche N......... ---
Nockbarbause aus batte man nämlich beobachtet, wie ein Weizen Mk. 16 25—00.00, Kurbesstscher Mk. 17.50, La Plata unbekannter Mann in Mtag-kleidern »°r dem b=‘r. Kö,S-f-r
auf und ab ging, auffallend daran m die Höhe schaute unb qT?ai8 11.75—12.00, Weizenmehl 0 Mk. 25.00 bis Mk. 25.50, chließlich die Hausthür aufzuschließen versuchte, waS ihm j. Qual. Mk. 23 00 bis Mk. 23.60, 3 Qual. Mk. 21-21.50, Ropaeu- s 2 Ä- PsegÄ»»®
Klopfen — inzwischen hatte sich eine große Menschenmenge — .. ---
or dem Hause angesammelt - wurde endlich die Hausthür SriefKüIIeN btt RebüKIlÜN. geöffnet, zwei Polizisten drangen sofort in das HauS, um _ » bitten wir, die Namen der Ein.
den vermeintlichen Einbrecher festzunehmen, der ihnen ent= renber toie aller in den Ausführungen erwähnten Personen gegentrat — mit einer Pfeife im Munde, da stellte eS sich uns zu nennen. Wir wahren der Oeffentlichkeit gegenüber b Ue8 lerauS, daß der vermeintliche Einbrecher in dem Hause — Stillschweigen, müssen aber immerhin durch Namensnennung ewen wohnte. Anb'lt haben.
w. Nidda, 15. Juli. Heute trafen hier über Bad Salz- Temperatur der Lahn und der Luft, hausen, wo sie die Quellen besichtigt hatten, eine größere 15 3ufL Nach Ri-um-ir gemessen mittag« zwischen 12 und 1 Uhr. Anzahl Studierender aus Gießen und Marburg unter| HWasser 2ofl, Lust 18°.
Führung des Professor Dr. Brauns ein und besuchten die' ---
sog. Klippe mit ihren Basaltbildungen. Die Herren machten im Schweiße ihres Angesichts reiche Ausbeute und erquickten sich nach des Tages Hitze in dem durch seine gute Verpflegung bekannten Hotel zur Traube.
W. Reichelsheim i. d. W., 14. Juli. Ein von einem hiesigen Loseverkäufer geliefertes Los unserer Lotterie der 6. Klasse gewann 100,000 Mk. An diesem Gewinn ist zunächst eine Spielgesellschaft beteiligt. Ein Friedberger spielte auch ein Viertel der Glücksnummer, hatte aber am ZiehungStag den Betrag für das Viertellos noch nicht entrichtet. Der hiesige Loseverkäuser verweigert darum die gewünschte Herausgabe des Lose- und erklärt sich für den richtigen Eigentümer desselben, da er das Los bezahlt habe. Der Friedberger dagegen macht geltend, sie hätten sich vor Zeugen dahin verabredet, daß er die Losebettäge gelegentlich entrichten dürfe, und daß diese Praxis seither thatsächlich auch innegehalten worden sei. Wenn nicht noch eine Verständigung erzielt wird, wird das Gericht den Fall zu entscheiden haben.
fc. Rotenburg a. d. F., 14, Juli. Die Vermählung des Grafen Leopold zur Lippe-Biesterfeld, ältesten Sohnes des Regenten von Lippe-Detmold, mit Prinzessin Berta von Hessen-Philippsthal-Barchfeld findet am 16. August im hiesigen Schlosse statt.
— Pittsburg, 15. Juli Der Präsident des Gesamtverbondrö der Swhlarbetter ordnete an, dab die Arbeit in drei unterbeut ten Gesellschaften deS StahloerbcmdeS niedergelegt wird. D«e Zahl davon betroffenen Arbeiter wird auf 7'UM0 g-scbätzt.
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