aDrn von Bulach aber zum W-ihbischof von Straßburg sei deshalb als Festort gewählt worden, weil er von jeher ”'eÄ.3.11 m. «**■> $*W (MfaSW E «L
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trage. Es sei sehr zu bedauern, daß in der politischen Bewegung die Frauen zurückständen. Gerade den grauen und Jungfrauen lege er die Beteiligung an der Bauern-
ihn zerstören, aber nicht in seiner früheren Schönheit unh Stärke wieder Herstellen kann. Sie werden es erkennen, wenn es zu spar ist. Neue Handelsverträge sollen kommen. Die Judenpresse, der Großhandel arbeiten mit aller Macht, um zu siegen über die Interessen der Landwirtschaft allen Stimmen werden die begehrlichen Landwirte geschildert, die nicht genug haben können, Landwirt
von seiner Arbeit? Aber die Ballm-, die 300000 Mk. bekommen, haben keine Einnahmen. Sie smd die unverantwortlichen Ratgeber. Die Minister smd die verantwort^ lichen, wissen aber meist gar nicht, was dorgeht. So sm», die Zustände im deutschen Reiche. Was ich! nicht begreife, i*t, daß die Bundes st aaten da nicht Mi stände smd,, im Bundesrat ihre Stimme geltend zu machen. Redner wendet sich sodann gegen den früheren Oberbürgermeister von Gießen, jetzigen Finanzminister Gnauth. Dessen Zirkulare vom Jahre 1890, die er an die Bürgermeister ver- chickte, waren speziell gegen unsere Kandidaturen gerichtete Er wird auch nicht einen Finger krumm machen, damit fim uns etwas herauskomme. Gerade einen solchen Mann schickt )ie Regierung dahin, wo die Entscheidung über die fünf5 tigen Zolltarife getroffen werden soll. Das versteht man. nicht. Sollte man im hessischen Lande niemand anders! gehabt haben, wie den freisinnigen Bürgermeister von Gießen, um über die Zollsrage mitzureden? Das wäre ent großes Armutszeugnis. Ich glaube, es giebt auch nira andere Leute. In den Kreisen der Landwirtschaft wurde man sie gefunden haben. Er ist heute der Berater für die Landwirtschaft, in dessen Hände sie vertrauensvoll ihr Schicksal legt. Ich danke schön! Sie ist gut aufgehoben bei ihm! Wenn lauter solche Leute zusammenkommen, um über den Zolltarif zu beraten, dann kann man sagen, „lieb Vaterland, magst ruhig sein". Haben wir uns deshalb aufgerüttelt und gearbeitet 10 Jahre? Wir haben noch anoere Ueberraschungen erlebt. Wir haben gesehen, wre dre Juden mit einem Sturme von Petitionen gekommen find, um als Richter in Hessen zugelassen zu werden. Wir werden es erleben, daß die Juden zuletzt doch ihren Willen durch- etzen. Wir haben eine antisemitische Bewegung in Deutschland notwendig, die mit Sachlichkeit und Energie ihren Willen klar macht. Es ist eine unerhörte Dreistigkeit von den Juden, zu verlangen, daß ein Jude als Richter ange5 stellt werde. Wie kann eine Minderheit von anderthalb Prozent das verlangen? Wie kann ein Deutscher sich vor einen Juden als Richter stellen: Ein Jude als Vertreter des Landesherrn! Kann es einen schlimmeren Stoß für das deutsche Volk geben? Die Judenschaft schreit, das ser ihr Recht. Allerdings haben wir ja zum Glück die Talare. Die werden es uns schwierig machen, den Juden zu erkennen. Aber das Volksgefühl wiegt vor, dem Bismarck Ausdruck gab, er könne sich nicht denken, daß ern Jude Vertreter des Staatsoberhaupts sein könne. Im Reiche erlebt man noch schlimmere Dinge. Da müssen wir sagen: Haben wir umsonst gearbeitet? Will unser Volk sich nickst endlich aufraffen? Es ist traurig, daß wir 10 Jahre nach jener gewaltigen Demonstration vom Kloster Arnsburg auf olche Dinge Hinweisen müssen. Es wäre schön, wenn wir eigen könnten, „unsere Arbeit hat reife Früchte getragen". In einigen Kleinigkeiten sind wir vielleicht vorwärts gekommen, in großen Sachen stehen wir noch da wie früher. Wir müssen möhr arbeiten. Die ganze Weltgeschichte ist gekennzeichnet durch Spuren von Blut und Schweiß und Thränen. Viel Schweiße viel Thränen und vielleicht noch mehr wird vergossen werden, ehe wir sagen können, „-Es! ist Friede und Wohlfahrt im Lande". Was wir heute haben, ist ein fauler Friede, ein latenter Krieg, ein Kampf aller gegen alle. Wir wollen den Frieden der Arbeit. Das solk unser Weg sein und es bleiben. Möge über diesem Streben der Segen Gottes walten. Mögen wir es dahin bringen, daß die Lande so regiert werden, wie es deutscher Arbeit und deutscher Weise geziemt. Möge unser geliebtes deutsches! Vaterland, möge auch unser blühendes herrliches Hessenland dahin kommen, daß wir sagen können: Es ist Wohlstand im Lande und eine gute Zeit. Unserem deutschen Vaterlande und unserem geliebten Hefsenlande ein drei-
aches Hoch !
Bereits während seiner Rede war Dr. Böckel des öfteren von Beifallsbezeugungen unterbrochen worden. Als er geendet, erhob sich ein förmlicher nicht endenwollender Bei- allssturm. Auch ihm wurde ein Blumenstrauß überreicht.
Nach ihm ergriff nochmals Abg. Köhler das Wort: Wir haben noch nickst viel errungen. Wenigstens können wir uns wieder frei unter Gottes Himmel versammeln. Immer Größeres aber wollen wir erringen durch unsere Einigkeit. Laßt Euch nicht abwendig machen durch die Studierten. Auch heute vermissen wir den Pfarrer, den Lehrer. Bedenkt, daß in Euch der Kern liegt, daß von Euch das Volk neu geschaffen werden muß. Wenn Ihr es wollt, kommen die Scharfen in den Reichstag, den Landtag. Bauern, ich rufe Euch, zu, seid stark.
Nach einer abermaligen langen Pause wandte sich Landtagsabg. Wolf-Stadecken mit einer Ansprache an die Menge. Nachdem er am Eingang mit herzlichen Worten den Abg. Böckel gefeiert, führte er etwa folgendes aus: Die Zukunft wird begreifen können, daß die deutschen Bauern, gedrungen durch die Not, sich geeinigt haben. Es ist zu bedauern, daß innerhalb der Bauernschaft wieder Eifersucht und Neid unter den Führern rege geworden ind. Wir wollen dem Bund der Landwirte seine Erfolge nicht streitig machen, wünschen und hoffen aber, daß auch er seine Hände von den Kreisen läßt, die an die Fahne! der Bauernschaft gebunden sind. Wir finden den Segen in einer möglichst großen Dezentralisation, weil da viel mehr Interessenten gewonnen werden, die ihre Kraft verwerten können im Interesse der Bauernsache. Wir haben im Landtage gethan, was wir thun konnten. Wir haben es probiert, eine größere Vereinigung zu sammeln, und sind zur Ueberzeugung gekommen, daß es besser ist, wenn wir klein und rein bleiben, und jeder nach seinen Gaben im Landtage unsere Sache vertritt. Besonders einen Teil der Bevölkerung müssen wir zu unserer ferneren Thätigkeit heranziehen, die holde Weiblichkeit. Wenn die Weiber nichk wären, wären auch wir nicht, und wenn die Weiber nicht gute Antisemiten und Bauernbündler sind, tuerben wirk es auch nicht fein. Die deutschen und die hessischen bauern-, bündlerischen Frauen und die Mädchen, die Frauen werden wollen, und auch die Schwiegermütter, soweit sie bauernbündlerisch sind, sie leben hoch!
Auch seinen Worten wurde lebhafter Beifall gezollt. Als letzter der Festredner sprach Bürgermeister M e 11 e n Heimer- Eichelsachsen, der besonders dazu auftorderte, die Judenpresse aus den Dörfern zwschasfen, und den Kampf gegen die Sozialdemokratie aufzunehmen. Er schloß mit einem Hoch auf die Gemeinde und Ortsgruppe Langd. —I An den offiziellen Teil schlossen sich nun mancherlei Volkse beluftigungen und ein Tänzchen, dem die Jugend trotz der drückenden Hitze schon in den Pausen gehuldigt hatte.
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erhob der Abgeordnete Rapoport beim Ministerpräsidenten und dem Ministerium des Aeußern Vorstellung gegen das w ____________„ . „
russisch e Verbot des Grenzverkehrs jüdischer pewegung ans Herz. Tenn es handele sich um das Wohl Kaufleute mit Rußland, welcher an der deutschen Grenze und Wehe des ganzen Standes. Ein Beispiel, wie man
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des Königs soll den Ratschlägen der Königin Draga zuzu- gec °Sauer mitsamt seinen Kindern in die Fabriken xöge. schreiben sein, die fest überzeugt sei, daß sie nicht lange mehr Ta müsse man sich mit Händen und Füßen strauben. Vom Köaiain bleiben könne und deshalb auch den König berede, Parteiwesen wollten sie sich fern hatten, sie wollten eine dem Tbrone zu entsagen, damit sie dann im Exil als König reine Bauernbewegung sein, und die,en ^tand hoch bringen,
Peter- und Paulstage ereignete sich tn Prischtina (Altserbren) ^^n. Er wolle sich kurz ausdrücken. Ein bezeichnendes , ein peinlicher Zwischenfall. Der serbische Diakon Sava Schlagwort fei: „Hier Bauer, hier Ballin". Deshalb । Popowitsch sollte an diesem Tage vom Metropoliten äum müßten zusammenhalten. Sie wollten auch feine So- , Priester geweiht werden und kam mit einer Abordnung des I zmldemokraten sein, die die Dinge auf den Kopf stellten. , Dorfes Kamenika, das ihn zum Pfarrer wählen wollte, nach Sie wollten Ordnung und Ruhe. Aber man sehe, daß Prischtina. Der Mutessarif Djemal Bey wollte diese Priester- gerade von oben fortwährend gerührt werde. Dem wolle w°ih° verhindern und ließ> den ®ia,"nJP"<,0^tf*[Sm“u|enbf; 'aücf). tin STÄ* £ !
barmen aus der Kirche holen und sowohl ih J feinen besseren Schluß finden, als wenn er ausfordere, ein- mit ihm gekommene Abordnung oer^ten. ®er ^y^Pi^Luftimmen in ein Hoch auf den geliebten Bauernstand und : von Prizreud ließ hierauf zum Zeichen des Protestes sämtliche ^bsfischen Bauernbund.
serbischen Kirchen im Bezirke Prischtina sperren und erhob Begeistert stimmten die Anwesenden in das Hoch ein.
beim Sultan, bei der Pforte und bei dem oerumenif(yeni^^^ überreichte ihm eine Festjungsrau einen Blurnen- Patriarchen telegraphisch Beschwerde. strauß, worauf auch, ihm ein Hoch gebracht wurde. Schon
— Wie von amtlicher Seite gemeldet wird, Überstelen I zwischen den vorigen Reden war eine kleine Pause ein- TÜrken und albanesifche Baschibozuks die von Serben be- getreten, die mit dem Singen eines Liedes au§ gefüllt wohnte Ortschaft Kolaschoj im Sandschak Novibazar unter worden war. Jetzt wurde eine größere Pause gemacht, nach! dem Vorwande daß die Serben Gewehre versteckt halten, der der eigentliche Festredner ReichStagsabg. Dr. Böckel Mehrere Serben wurden getötet oder verwundet. Die das Wort ergriff. Schon als er sich zeigte, wurde er von geplündert. der Menge mit stürmischen Hochofen begrüßt. Seine Rede
Schulz und die serblscheinhatte bis auf einige Kürzungen etwa folgenden Wortlaut: Varna, 14. Juli. Bei oem W J” I Verehrte Anwesende! Es sind schon viele Jahre her, daß
Euxmograd brachte Großfürst Alexander M chackowi sch to^r un§ auf hessischem Boden zum letzten Male gesehen Hoch auf die russisch-bulgarische Wassenvruoer-1haben. Es war etwa vor zehn Jahren, als wir beim schäft aus. Kloster Arnsburg jene denkwürdige große Feier veran-
PeterSburg, 14. Juli. Für daS Jahr 1901 werden auf statteten, die zunächst der Einweihung eines Paniers kaiserlichen Befehl zur Ergänzung des Heeres und der Flotte unseres Vereins galt, aber weit darüber hinaus 308500 Mann auSgehoben. Tausende und Abertausende von Freunden der
Alaier, 13. Juli. In der heutigen Sitzung des General- deutschen Sache zusammensührte, eine Versammlung, ratö beschuldigte der frühere Maire von Algier Max RegiS imposant und großartig, wie sie noch me dagewesM
i>°n Präftkt-N, -°hr°r° Jndimdu-N. welch- vor einigen Mo- un^gewr» ^uch^rcht wrederkehren^
naten verschiedene Führer der hiesigen Antisemiten zudamals einweihten, wieder unter uns entfaltet ist ermorden versucht hätten, seien dazu vom Präfekten an-1 ^otweiße Banner der Ortsgruppe Mufchenheim kann gestiftet worden. Diese Erklärung veranlaßte einen lärmenden ^ute seinen zehnMrigen Jubeltag begehen; 10 Jahre Auftritt, sodaß der Vorsitzende die Sitzung schließen mußte, ^nd es her, der Arbeit, im Dienste der produktiven Stände
Zwei Personen von der Zuhörertribüne wurden verhaftet. I unseres Vaterlandes. Das ist ein tüchtiges Stück Arbeit.
■ ■= I Denn es ist ein schwerer Kampf. Wer heute in der Welt Das Dbertieiftidbe Bauernbundesseft. für das Großkapital streitet, wird ein angesehener Mann.
r Wer M aber wagt, für das arbeitende Volk in Dentsch-
D. Hungen, 14. ^zun. ISeiten, ist ein toter Mann, er gilt nichts, man
Dorf Langd hatte heute ein überaus festliches Gewand verschweigt seinen Namen, und der Fluch Israels ruht angelegt. Galt es doch, das zehnjährige Bestehen des y(jer ihm. Auch der fähigste Mensch ist heute in Deutschi- Bauernbundes in der gebührenden Weise zu feiern, wofür ^nd tot, wenn ihm die Sonne Israels nicht scheint. Die es als Festort auserkoren war. Wer von Hungen fant, haben es fertig gebracht, die öffentliche Meinung wurde beim Eintritt in das Dorf durch eine Ehrenpforte Deutschland so zu beherrschen, daß ein freies Wort mit der Inschrift „Herzlich willkommen" begrüßt. Auch mcht mehr möglich ist. Fürsten und Völker müssen sich! das andere Ende des Dorfes war mit einer Ehrenpforte beugen. Wir haben doch erst jüngst erfahren, welchen Ein- geschmückt. In dem Dorfe selbst aber war wohl kein Hans, l ft^ß der Jude Ballin an maßgebender Stelle errungen hat. das nicht mit Tannengrün, Guirlanden oder wenigstenD Jener Mensch steht immer noch nicht an seiner Stelle. Fahnen verziert gewesen wäre. Auch der Festplcch vor dem ist ein Symptom unserer Tage, daß das jüdische Kapital Torfe war schön hergerichtet. An den beiden hinteren immer wieder seine Macht zeigen kann, und daß die Mäch- Seiten erhoben sich mächtige Zelte, in denen die Fest- ^en es nicht verschmähen, mit ihm zu rechnen. Heute teilnehmer sich niederlassen und ihre durstigen Kehlen ß^ißt es unsere Zukunft ruht auf dem Wasser. Das wäre nach Belieben anfeuchten konnten. In der Mitte war ein ref)r ,u bedauern. Sollten wir das herrliche Land um uns geräumiger Tanzplatz für die Jugend aufgeschlagen, unb ben ouben ben Placken preisgeben und auf das Wasser am anderen Ende befand sich ein kleines in Grün ge- ^^dern? Die ganze Ostgrenze ist bedroht von den Polen, lleidetes Zelt, das dem Mufikkorps als Aufenthalt, zugleich 50 000 italienische Arbeiter kommen alljährlich über unsere ober als Rednertribüne diente Von em halb 11 Uhr an herüber. Und da will man uns hinausschicken
sand Empfang der auswärtigen Vereine statt. Daran schloß ^tt? Kann es eine verkehrtere Wirtschafts- stch em gemeinschaftliches Mittagessen Nach 2 Uhr be- . n wie die Wasserpolitiker und Weltpoli-
gannen sich die Vereine aus dem Festplatz vor dem^orf ^ ^r heute, die die ganze Welt ero b er n un d das zum Festzuge auszustellen, der sich dann gegen 3 Uhr durch eigeneVaterlandverlieren? Alles in der Welt von wo er nach dem Festplatz zuruck- ein Mensch verlieren, nur nicht das Vaterland. Aber kehrte Mehr als dreißig auswärtige Vereine ^men I - maßgebende Politik nimmt uns das Teuerste, den £«£ SS ~ “i äriÄEÄ“ ÄS
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und die Ehrengäste reihten. Auf diese folgten endlich die immer bei der t, & g ß J
»er|Siebenen Vereine, an deren Spitz.! der Gi ehene r an dre richtige Sie le zu ^f°rbem. Nur dem Bauern-
Verein marfchierte stand, dem Handwerkerstand gelingt es nicht, zur Geltung
Tie Reihe der Festtedner eröffnete Redakteur Reuthers kommen. Aber ein großes ^hängms . wrrd über die von der „Volkswacht". Er dankte den Mitgliedern und h-rernbrechen, welche es wagen die arbeitenden Stande Gästen des Bundes für ihr zahlreiches Erscheinen und warf zuruckzusetzen, bie/ine uferlose Politik ablehnen. ^ie so- bann einen Rückblick auf die Geschichte des Bauernbundes, genannte Uebervolkerung Deutschlands ist nur em Phantom, Man könne mit Genugthuung zurückblicken auf das, was I Wirklichkeit geht das deutsche Volk zuruck, ^zn Wirklich- man errungen habe. Aber man müsse weit mehr erringen, ^eit ^ben wir m den großen Städten bereits eine Abnahme und da sei es nötig, trotz aller Stürme unentwegt zur ber Bevölkerung. Wenn die Landbewohner immer mehr Fahne des deutschen Bauernbundes zu halten. Er hofie, ™ die großen Städte streben, werden auch fie abnehmen, daß dieser Tag etwas zur Stärkung des Bundes beittagen! ußd es wird kommen ähnlich wie in Frankreich. Wir weroen werde. Er schloß mit einem begeistert aufgenommenen | ein Bolk zweiter Klasse werden, weil wir unsere Wehrkraft Hoch auf das deutsche Vaterland. nicht auf der Höhe halten können. Vor kurzem wurde von
Zweiter Redner war Reichs- und Landtagsabgeordneter berufener Seite gesagt: „Die Landwirtschaft ist der Jung- Köhl e r - Langsdorf, der beim Erscheinen lebhaft begrüßt brunnen der Armee." Was soll das werden, roenn die wurde. Seine kurzen Ausführungen hatten folgenden In- Entwicklung so weiter geht wie jetzt! Ein Beispiel ist das halt: Ter Bauernbund habe seit seinem Entstehen schwere Königreich Sachsen. Bei der letzten Volkszählung hat sich> Kämpfe durchzumochen gehabt, ehe er das geworden sei, herausgestellt, daß dort die städtische Bevölkerung bereits was er heute sei. heute würden die Bauern wieder zur zahlreicher ist als die ländliche. Das ist der erste Schritt Fahne zusammengerufen, wie es einst Dr. Böckel gethan zum Verderben. Das ist der erste Schritt zur Entartung habe. Die Bauern wollten keine Partei, nicht national- der deutschen Rasse, zum Rückgang und Niedergang unseres liberal, nicht konservativ, nicht Sozialdemokraten, sondern deutschen Vaterlandes. Wir haben es nicht gewollt; aber Bauern sein. Zusammenstehen, Festhalten am Panier sei die klage ich an, die es gewollt haben, und stünden sie aber unbedingt notwendig, sonst wären sie verloren, auf Fürstenthronen. Sie haben eine Schuld auf sich geladen, Heute bewege sie die Freude, daß ihr geliebter Führer! an der sie schwer zu tragen haben werden. Man ttitt nicht Dr. Böckel wieder in ihren Reihen weile. Ihm gelte, ein umsonst das Bauemvolk mit Füßen. Die Weltgeschichte hat Zeichen der Dankbarkeit, sein Hoch. I bewiesen, daß alle Völker untergingen, die nicht im stände
Begeistert stimmten die Massen der Zuhörer in den «waren, ein gesundes Volk zu erhalten. Das römische Reich Ruf ein. Eine Festjungfrau überreichte dem Abg. Köhler ist zuletzt doch weggefegt worden durch die frische Kraft hierauf einen Blumenstrauß. Von den Anwesenden wurde! der Germanen, weil es keinen Bauernstand hatte. Diejenigen, auch> ihm dann em Hoch ausgebracht. I bie heute glauben, sie könnten den Bauernstand vermissen,
Nach ihm sprach der Schriftführer des Bauernbundes! werden sich gewaltig täuschen. Sie, vielleicht ihre Nach- Hirschel-Offenbach: Er fteue sich, vor einer so zahl-!kommen, werden es sehen, daß man einen Bauernstand ab- reichen Versammlung sprechen zu dürfen. Ter Ort Langd, hauen, aber nicht so schnell aufholzen kann, daß man


