Ausgabe 
16.3.1901 Erstes Blatt
 
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fordernden Gg. Möhl und Ehr. Schmidt, die zu Mk. 7612 veranschlagten Arbeiten zum angebotenen Preise von Mk. 5407 zu übertragen, in Zukunft aber nach dem erwähnten Be schlufse zu verfahren. Wäre bei Vergebung der obenbezeich neten Arbeiten darnach verfahren worden, so hätten unter 13 Mitbewerbern 7 ausscheiden, und der Zuschlag demjenigen, der 6416 Mk. forderte, erteilt werden müssen. Auf Grund auswär'S eingezogener Erkundigungen empfahl die Bau­deputatton, den Beschluß vorläufig zu fistieren, bis weitere Erfahrungen über dessen Zweckmäßigkeit vorliegen bezw. den­selben, und zwar mit Zulassung bis zu 30% Abgebot anzuwenden, wenn die zu vergebenden Arbeiten nur vis zu 5000 Mk. ver­anschlagt find. Stadtv. Krumm schlägt Belastung bis zu 20 Prozent und nur bei Objekten bis zu 3000 Mk. vor. Stadtv. Löb er ist für Sistierung des Beschlusses, bis weitere Erfahrungen vorliegen. Stadtv. Wallenfels schließt sich den Ausführungen des Vorredners an, will aber die Mit­glieder der Stadtverordneten-Versammlung von der Beteiligung an Submissionen auf städtische Arbeiten ausgeschlossen wissen. Stadtv. Heyligenstaedt bemerkt, daß der vorliegende Fall einen derartigen Beschluß nicht veranlassen solle und spricht sich im übrigen gegen die weder dem Gewerbe noch den Arbeitvergebenden dienende Gepflogenheit, die Arbeit an den Mindestfordernden unter allen Umständen zu vergeben, aus. Die Stadtv. Haubach und Brück sprechen sich für Auf­hebung des Beschlusses aus. Stadtv. Krumm ist für Sistierung des Beschlusses und empfiehlt, in Zukunft, die Vor­anschläge nicht zu hoch zu stellen. Beigeordneter Georgi spricht gegen den Beschluß vom November 1899. Stadtv. Löber stellt den großen Unterschied zwischen Voranschlag und Angebot fest, der zu der Frage berechtige, wem man eigentlich glauben könne, dem Bauamt oder dem Unternehmer. Auf Antrag des Stadtv. Haubach beschließt die Versamm­lung Aufhebung des 1899er Beschlusses.

Der ftattgehabten Verpachtung einiger Lagerplätze an der Margarethenhütte wird Genehmigung erteilt, dcsgl. der Anstellung eines Aufsehers daselbst, dem die Be dienung der Eisenbahn- und Fuhrwerkswaagen übertragen werden soll.

Infolge Teilung je einer weiteren Klasse der Stadt-Knaben- und der Mädchenschule müssen neue Räume beschafft werden. ES sollen zwei Knabenklassen in dem Real« schulgebäude und eine Mädchenklasie in einer der Baracken der Stadtknabenschule an der Kirchstraße untergebracht werden. Die baulichen Aenderungen sind veranschlagt zu 2800, die Beschaffung von Schulbänken usw. zu 1800 Mk. Stadtv. Hanau fragt, wie es mit der Erbauung eines neuen Schul- Hauses stehe. Bürgermeister Mecum erklärt, daß sich der Schulvorstand bereits mit der Platzfrage beschäftigt habe; es werde demnächst diesbezügliche Vorlage gemacht werden.

Die zur Herstellung des alten Rathauses er­forderlichen Weißbinderarbeiten werden zum Angebot von 1301 Mk. dem Malermeister Groß übertragen.

Das Stadtbauamt hat mit Rücksicht auf die gesteigerte Straßenlänge (die Stadt Gießen hat über 26 Kilometer Straßen) die Anschaffung eine- einspännigen und eines zwei- spännigen Sprengwagens empfohlen. Hierfür werden 2800 Mk. bewilligt, und das Fahren der Gießfässer dem Fuhrmann Herzberger zum Preise von 12 Mk. für den

zweispännigen und 9 Mk. für den einspännigen Wagen und für den Tag übertragen.

Das Gesuch des Rudolf Wolff um Erlaß des StraßenkoftenbeitragS für die Liebigstraße ttnrb abgelehnt dasjenige des Ioh. Ludwig SpieS in gleichem Betreff (für den Mittelweg) vertagt.

Abgelehnt wird ferner das Gesuch des WeinhändlerS Saame um Gewährung einer Entschädigung für den in folge einer Überschwemmung der Ludwigstraße im Juli 1899 in seinem Weinkeller entstandenen Schaden.

Für 5 Quadratmeter in die Straßenflucht am SelterS- weg fallendes Gelände sollen dem Schirmfadrikanten M. Levi 500 Mk. geboten werden; der Eigentümer fordert 2000 Mk. Die Versammlung beschloß, auf dem Gebot von 500 Mk. zu beharren.

Kommerzienrat W. Gail hat um käufliche Ueberlassung des als Straße in Wegfall kommenden Teils der Sand gasse nachgesucht. Die Versammlung spricht sich für Ge nehmigung des Gesuches aus, behält sich aber definitive Be­schlußfassung bis auf weiteres vor.

Der zwischen der Universität und der Stadt abgeschlossene Vertrag, nach dem letztere gegen eine jährliche Vergütung von 50 Mk. die Anlagen vor demUniversitätsgebäude unterhält, soll auf zwei Jahre erneuert werden.

DaS Baugesuch der Eisenbahn-Betriebs Inspektion für ein Stellwerksgebäude an der Frankfnrterstraße toirb, befürwortet, das

Gesuch der Geometergehilfen Jung und Stork um Entlassung aus dem städtischen Dienst genehmigt.

Die projektierte Entwässerung der Stadt Gießen, Uber die eine detaillirtere Vorlage im Druck erschienen ist, wird von Bürgermeister Mecum an Hand der ausgelegten Pläne eingehend erläutert.

Das Gesuch der Karl Buß Ehefrau um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Marktplatz 5 wird nicht befürwortet, da ein Bedürfnis zur Errichtung einer Wirt­schaft nicht vorliegt. Die Konzessionsgesuche von Arthur Stegmann (Sonnenstraße 8), Wigand Wagner (Grün- berger 30) und Ludwig Wagner (Steinstraße 76) werden befürwortet, da es sich um Uebergang bereits bestehender Wirtschaften auf andere Inhaber handelt._________________

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 15. März 1901.

* Personalnachrichten. Der Großherzog hat dem Fürstlich Hohenzoller'jchen Oberforstrat Dr. Karl v. Fisch­bach zu Sigmaringen das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und dem Kapitän Spring, Kapitänleutnant zur See der Reserve, in Berlin, das Ritter­kreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütige» verliehen; ferner den Revisor bei der Zentralstelle für die Landesstatistik, Rechnungsrat Friedrich Arnold, auf fein Nachsuchen mit Wirkung vom 16. März 1901 in den Ruhe­stand versetzt.

G. Technischer Verein. Jüngst hielt Ingenieur Fleischer aus Frankfurt a. M. im hiesigen Technischen Verein (Zweig- verein des deutschen TechmkerverbandS) einen äußerst interessanten und lehrreichen Vortrag über Eis- und Kühlmaschinen mittelst natürlicher Kohlensäure und über Stückkühlanlageu für das

Kondensationswasser zu wiederholter Benutzung bei den Konden iato.en von Eis- und Kühlmaschinen, sowie auch bei Dampf maichinen mit Kondensation. An den Vortrag, der mit großem Beifall ausgenommen wurde, knüpfte sich eine sehr lebhafte Diskussion, hauptsächlich wurde von m-hreren hiesigen Metzgern bic neben anderen erschienenen Gästen von der öffentlichen Einladung an alle sich für den Vortrag Interessierenden Ge­brauch gemacht hatten lebhaft bedauert, daß daS Gieße­ner Schlachthaus noch keine Kühlhalle hat. Ober­meister Pirr führte auS, daß in Gießen leider noch lange nicht an eine solche Anlage zu denken sei, weil die Stadt die vollständige Verzinsung des hierzu aufzuwendenden Kapitals, gewissermaßen als Schlachtsteuer aut die hiesigen Metzger uusschlagen wolle, dies aber ganz unerschwingliche Lasten für diese bedeute. Herr Pirr meint, die Stadl hätte eme Verpflichtung, eine solche von hygienischem Standpunkt für die Bewohner Gießens so wichtige Einrichtung ebenso zu unterstützen, wie z. B. daS Volksbad u. a. Einrichtungen von der Stadt unterstützt werden. Eine weitere Schwierigkeit stelle sich einer einzurichtenden Kühlanlage noch dadurch entgegen, daß durch die fehlerhafte Anordnung der Schlachthausbauten die geeignete Stelle zu einer solchen Anlage nur dadurch ge­schaffen werden könne, daß ein großer Bau abgebrochen und anderswo wieder errichtet würde. Stadtverordneter I. Kirch nimmt die Stadt gegen den Vorwurf des Herrn Pirr in Schutz und führt aus, daß jedenfalls die Stadt nach da­maligen Verhältnissen etwas gutes geleistet hat; erst durch die neueren Errungenschaften auf diesem Gebiet könne man vielleicht die von Pirr genannte Stelle als die geeignete be­zeichnen, damals hätten die Kühlanlagesysteme noch in Kinder­schuhen gesteckt und wäre infolgedessen nicht vorauSzusetzen gewesen, was heute am zweckmäßigsten fei. Weitere Frage« von feiten verschiedener Interessenten beantwortete Herr Fleischer bereitwilligst, hierbei wurden seine großen Er­fahrungen und Kenntnisse von allen Seiten bewundert und ihm der Dank durch Erheben aller Anwesenden von den Sitzen ausgesprochen.

-r- Reiskirchen, 14. März. Bei der heute stattgehabten Bürgermeisterwahl wurde der sei'herige Bürgermeister Wagner mit 127 Stimmen wiedergewählt. Auf den Gegen­kandidaten Philipp Launspach XII. entfielen 8 Stimmen.

W. Friedberg, 14. März. Der hiesige Vorschuß- u|nb Kreditverein hat nach dem letztjährigen Rechnungsausweis auch im abgelaufenen Jahre eine sehr rege Thätigkeit ent­faltet. Dementsprechend war auch der reine Gewinn sehr bedeutend. Er betrug, bei einem Umsatz von 15 346 486 Mk. 36 Pfg. iu Einnahme und Ausgabe, 54 021 Mk. 71 Pfg. Für gemeinnützige Zwecke, Remunerationen unb Verbands­beiträge wurden davon 2560 Mk. verwendet. AuS der Wetterau hört man überall Klagen darüber, daß der Weizen erfroren sei. DaS gilt namentlich vom englischen Weizen in leichtem Boden. Im schweren Boden hat er sich hier und da noch etwas gehalten. Auch im vorigen Jahre war in einem großen Teile der Wetterau der Weizen aus- gewintert. Der Roggen ist meistens gut durch den Winter gekommen, der Klee hingegen hat stellenweise auch durch den Frost gelitten.

Bilanz am 31. Dezember 1900.

Aktiva. JL H

Barer Bestand 1261.26

AuSgel. Kapitalien:

a) gegen Bürgschaft und andere Sicher­heiten 11145.

b) gegen gerichtliche

Hypotheken 900.- 12045.

Ausstehende Zinsen 92.80 13399.06

Passiva.

Spareinlagen

Guthaben der Ge­nossen

Reservefonds

18399.06

10846.26

2450.-

102.80

Zahl der Mitglieder bei Gründung der Kasse 48 Zugang in 1900 ____

Zahl der Mitglieder Ende 1900 49

Die Rechnung liegt von heute ab bis zur nächsten General- Versammlung bei Rechner Schlapp zur Einsicht der Mit« glieder offen.

Gleichzeitig werden die Mitglieder auf Samstag den 23. März 1901, abends 9 Uhr, zur

General-Verfarnmlrmg

in das Lokal des Direktors Bivgel tingetaben.

Fages-Hrdurmg:

1. Jahres-Rechnung pro 1900. 2. Verschiedenes.

Mainzlar, den 15. März 1901.

Spar- und Aorschußkaffe Mainzlar.

Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.

Der Vorstaud:

Bingel, Direktor, ©paar, Kontrolleur. Schlapp, Rechner. Für de« Ausftchtsrat:

Decker. 2058

Bier-, Wein- u. Wasserschlauche

AaschenabfaWäachk, Nerüichtaagk« itf« Art, Ittibtitmtß

sowie 1861

alle technischen Artikel für maschinelle Betriebe.

Gebrüder George

Srltphon Nr. 249. SSallthorstratze 24.

Nuh- Md KttUtchlch-DerstcheiMg

der

Fürstlich Solms-Braunsels'schen Obersörsterei Hungen

in dem Distrikt Tiergarten bei Hungen.

ES sollen versteigert werden: Dienstag den 19. März, von vornnttags 10 Uhr an:

16 Eichen-Stämme, 39 m lang, 3658 em Durchm. 11,54 km, Schnitt- und Glaserholz.

8 Buchen-Stämme, 68 m lang, 3655 cm Durchm. 9,20 km, 670 Fichten-Derbstangen 21,74 km, Sparren und Leiterbäume.

190 rm Buchen-Scheitholz, 18 rm Eichen-Stockholz,

114 Buchen-Prügelholz, 002 , Buchen-Reisig,

6 , Eichen-Prügelholz, 68 Eichen-Nersig.

58 Bucken-Stockholz,

327 rm Fichten-Reisig (Bohnenstangen, Baumstangen, Leiterbäume).

Die Zusammenkunft ist an der Straße von Hungen nach Schotten. Kurrgerr, den 14. März 1901. 2042

Fürstliche Oberförsterei.

Darmstadt, Nieder-R^mstädtersiraße 28.

Vorbereitung zum Einjährigen-, Primaner- und Abiturienten-Examen, sowie für mittlere und obere Klaffen höherer Lehranstalten. Gute Erfolge. 1928

Beginn de2 Sommersemsters: 15. April. M. Elias.

Verdingung.

Die zur Herstellung eines chauffierten Weges nach dem städtischen Elektrizitätswerk er­forderlichen Chauffier- uud Pflasterarbeiteu, sowie die Steiuzeuglieferuug sollen Dienstag den 19. Wär-, vsrmitta-s 113/| Ahr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen.

Angebote auf Vordruck find bis zum genannten Termin einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Güßen, den 12. März 1901. Dar Stadtbausmt.

Schmandt. 2034

Ausschreibung

der Bewegung von rund 5000 cbm teils Erd-, teils milder Felsmaffen auf Bahnhof Gießen.

Zeichnungen und Bedingungen können hier eingesehen, letztere auch gegen gebührenfreie Einsendung von 0,50 Mk. von hier bezogen werden.

Die Eröffnung der Angebote mit der Aufschrift:Angebot auf Erd­arbeiten auf Bahnhof Gießen', findet hier am 21. v. Mts., vor­mittags 11 Uhr, in Gegenwart etwa erschienener Bewerber statt.

Zuschlagsfrist: 14 Tage. [2027

Gießen, den 18. März 1901.

Großh. Hessische Eisenbahn - Betriebs»Inspektion I.

IdltH bewährt sich nun« mehr Retters Haarwasser (München) staatl. geprüft u begutachtet. Z. h. um 40 H und X 1,10 bei I. H. Fahr, Sonnenstr. 25.

Kohlen- Lieserung.

Für die Großh. chirurgische unb ophthalmologische Universi­tätsklinik soll für das Rechnungs­jahr 1901/02 auf dem öffent­lichen Submissionswege die Lieferung von

ca. 800 Ctr. Nutz kohlen u. ea. 2500 Ctr. Authracitkohleu vergeben werden.

Mmisterialerlaß und Be« dingungen liegen an Wochen­tagen, nachmittags von 3 bis 5 Uhr, auf dem Verwaltungs- bureau offen.

Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift ver- fehm, sind bis zum 21. März d. IS., vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzureichen. 1872

Die Zuschlagsfrist beträgt 3 Wochen.

Gießen, den 7.März 1901. Großh. Verwaltungs Direktion der chirurg. und ophthalmol.

Universitäts-Klinik.

Poppert. Vosfius

Verdingung.

Die Lieferung von 20000 cbm Packlagesteinen auS Basalt oder sonstigem Hartgestein soll vergeben werden. Angebotformulare und Besondere Bedingungen" find von der Unterreichneten gegen gebühren« freie Einsendung von 50 Pfg. zu beziehen. Angebote sind verschlossen unter der Aufschrift .Lieferung von Packlagesteinen für BahnhofGießen* gebührenfrei bis zum 22. März 1901, vormittags 11 Uhr, an die Unterzeichnete einzusenden, zu welcher Zeit die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bieter erfolgt. 2040

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gr. Betriebs-Inspektion I, Gießen.

Nkt'ktiM'iNliMl

Samstag btn 30. Marx, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Gärtner Friedrich Schmitz in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 33 Nr. 9»/io 1819 qm Grabgarten am Alten­feld bei den Gärten, Flur 83 Nr. lOVio 156 qm Hofraite daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 15. Februar 1901.

Großh. Ortsgericht Gießen. ________I A: Bogt. 1411 Hohversteigerung

Donnerstag bett 21. März b. I. werden aus den Distrikten Breiteloh, Bauschel, Belmenrod, Birken- heege, Großerseng, Kälberstall, Reuhofsheege, Schafbusch, Seng­kopf, Winneröderhaide und Zeil- eichen versteigert: Scheiter rm: 292 Buchen, 56 Eichen, 67 Nadelholz, 4 Aspen; Knüppel rm: 81 Buchen, 61 Eichen, 152 Nadelholz, 1 Aspen; Reisig rm: 328 Buchen, 251 Eichen, 308 Nadelholz, 4 Aspen; Stöcke rm: 15 Buchen, 21 Eichen, 19 Nadelholz.

Zusammenkunft vormittag» 10 Uhr auf der Kreisstraße WinnerodReinhardshain am Pflanzgarten des Distrikt» Nenhofsheege. Das Holz in den Distrikten Bauschel, Großer­seng und NeuhofSheege wird teilweise vorgezeigt, alles übrige wird uuvorgezeigt versteigert. Die Nummern des zur Ver­steigerung kommenden Holzes find nicht blau unterstrichen.

Gießen, den 14. März 1901. Großh. Oberförsterei Wiefeck.

Weigand. 2061