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16.1.1901 Zweites Blatt
 
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Nr 13 Zweites Blatt. Mittwoch d^n 16. Januar 181. Jahrgang 1901

GießenerAnzeiger

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filals PtbBflt im prkllWkll ^bgtorbntltnljattfe.

Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 14. Januar:

Parlamentarische Tagegelder haben auch keine unbedingt sichere Wirkung." Heute begann im preußischen Abgeord­netenhause die Beratung des Etats, die besten Redner standen auf der Liste, trotzdem war der Saal nur mäßig besetzt. Die mit der ersten Etatslesung verbundene Kritik an den all­gemeinen politischen Zuständen eröffnete der Abg. Fritzen (Zentrum). Den Höhepunkt der Ausführungen des gern gehörten Redners bildete der Schluß. Fritzen sprach offen sein Bedauern aus über das Wiedereindringen der Kanal­vorlage, diesesZankapfels" innerhalb der Parteien. Wenig verheißungsvoll für das Schicksal der Kanalprojekte klang der Ausdruck der Ueberzeugung, daß die Regierung besonnen genug sein werde, eine etwaige Ablehnung der Vorlage nicht mit der Auslösung des Abgeordnetenhauses zu beantworten. Die darob entstandene unbehagliche Stimm­ung unter den Ministern wurde nicht verbessert durch den folgenden Etatsredner, Graf Limburg-Stirn rn. Die Erinnerung an den damaligen Führer der Kanaloppösition wurde lebendig bei den kühlen Worten:Wir bedauern, daß die Vorlage noch einmal gekommen ist." Zwar müsse man dem Reichskanzler dankbar sein, daß er die Vorlage in den richtigen Rahmen gebracht, sie als eine wirtschaftliche, nicht als eine hochpolitische Frage bezeichnet habe aber: lln sere Bedenken sind nicht beseitigt." Das war der Grund- und Hauptton, aus den die Rede gestimmt war. Und dieser Ton hallte lange mach, das war ersichtlich aus den Mienen der Herren am Negierungstisch. Dr. von Miquel bekannte sich späterhinvoll und ganz" als Freund der Kanäle, aberdann ist es auch noch so". Er- nüchtender konnten die Erklärungen der beiden führenden Gruppen im Abgeordnetenhaus, des Zentrums und der Rechten, zu dem wichtigsten Gegenstand dieser Session kaum ausfallen. Abg. Richter (freis. Volksp.) trat zwar für die Kanalpläne ein, ja, ^r ging sogar ein überaus seltenes Vorkommnis soweit, die Finanzlage Preußens als aus­gezeichnet anzuerkennen; aber diesenRosen" fehlten die Dornen nicht, allerlei stachliche Sarkasmen an die Adresse der Regierung. Da wurde insbesondere Graf Bülow bedacht. Graf Bülow halte stetsschöne" Reden. Unter der Hand führte Richter den Agrariern zu Gemüte, daß die Verheiß­ungen des Grafen Bülow sich nur auf einen g e s ich er te n - nicht auf einen erhöhten, wie allerdings jeder im Saale verstanden habe landwirtschaftlichen Schutzzoll bezögen. Also, deswegen braucht Ihr nicht für die Kanäle zu stimmen: so etwa lautete die nicht gesagte,. aber erkenn­bare Pointe dieser Bemerkungen.

Da im Laufe der Debatte mehrfach die Vorgänge im Prozeß S t e r n b e r g berührt worden waren, trat der Mi­nister des Innern, Frhr. v. Rhein baden, nach einer Verteidigung der Theaterzensur mit seinen Absichten für die Reform der Kriminalpolizei hervor, ohne in­dessen wesentlich Neues zu der wiederholt offiziös er­örterten Frage beizusteuern. Eisenbahn-Minister von Thielen hatte fortgesetzt Beileidsbezeugungen entgegen­zunehmen; er mußte gestern seinen ältesten Sohn zu Grabe geleiten.

Schlußredner zum Etat war heute der nationalliberale Abg. Dr. Sattler. Selbst dieser sonst so versöhnlich gestimmte, maßvolle Parlamentarier führte ein stattliches Bündel Pfeile im Köcher, die er samt und sonders zum Ministertisch entsandte. Auch Dr. v. MiquelsFiskalrtät" blieb nicht unangefochten. Besonders eingehend beschäf­tigte sich,Sattler mit den Zuständen in- der Kriminalpolizei, was den Minister des Innern in gelinde Nervosität zu versetzen schien. Auch das Offenbacher Eisenbahn - Unglück fand kritische Beleuchtung, ebenso die Programm­rede des Grafen Bülow. Die Kanaloorlage werde hoffent­lich in den Hafen kommen. Zu scharfen Auseinandersetz­ungen zwischen dem Abg. Richter und Frhrn. v. Rhein- baoen führte nochmals die Handhabung der Theater- zensur. Die ausgedehnte Sitzung bot manches In­teressante. Allerdings dürfte die Regierung einen weniger befriedigenden Eindruck mit nach Hause genommen haben.

Engländer und Buren.

Das begreifliche Verlangen des lesenden Publikums nach Neuigkeiten vom südafrikanischen Kriegsschauplätze kann heute nur in ungenügender Weise befriedigt werden, lieber das Vordringen der Buren in der Ka p ko lo nie liegen kaum Meldungen vor. Eine Reutermeldung aus Kapstadt vom 14. besagt: Eine Abteilung von etwa 120 Buren find in Tulbaghkloof, 160 Kilometer von Kapstadt einge- rückt. Auch in dem Bezirk von Beaufort-West haben sich Buren gezeigt. Daraus ist nicht eben viel zu ersehen. Die Abteilung von 120 Buren, die in Tulbaghkloof einge- rückt ist, gehört offenbar der westlichen Kolonne unter hertzog an, ist vielleicht dessen Avantgarde, während die in Beuausort - West eingedrungenen Buren den östlichen Burentrupps zugerechnet werden müssen, die durch die Obersten Grenfell und Williams von Middelburg aus ver­folgt werden. Grenfell hatte am Abend des 10. Januar

Murraysburg westlich von Graaff Reinet erreicht, nicht ohne Schwierigkeiten, die ihn eher als den Verfolgten denn als den Verfolger erscheinen ließen; er sand näm­lich seinen Weg bei einem Paß in der Nähe der Farm Springfontein so stark besetzt, daß er den Uebergang zu erzwingen nicht für ratsam hielt und es vorzog, einen andern Weg zu wählen. In Murraysburg fand er den Obersten Byng mit einer Abteilung der Südafrikanischen leichten Reiter. Die Stimmung der Kapburen in dem Orte war sehr feindlich. Tulbaghkloof liegt vermutlich in den Olifantsbergen, in denen Buren schon vor einigen Tagen gemeldet wurden; sie sind da nur etwa noch 160 Kilo­meter von Kapstadt entfernt. Bis Piquetberg, wo die Engländer stärkere reguläre und freiwillige Abteilungen zu- ammengezogen haben, sind sie noch nicht gekommen. Die englischen Behörden rüsten fleißig. In die Stadtgarde von Kapstadt sollen 6000 Mann eingestellt sein, und 900 Mann ich allein am 11. gemeldet haben. Ein Radlerkorps ist in Bildung begriffen, und soll auf 200 Mann gebracht werden; > aus Eisenbahnbeamten wird! ein Eifenbahnbataillon gebildet. Aus dem Freistaate und Transvaal meldet Kit- chener vom 13. aus Pretoria: es haben v-erschiedene Gefechte stattgefunden, in denen die Buren zurückge­trieben wurden. Die beiderseitigen Verluste sind gering. In einem Gefecht bei Senekal fielen Kommandant Duprez und 8 Puren. Man ersieht aus dieser lakonischen Meldung nur, daß die Buren ihre Betriebsamkeit fortsetzen. Ob die Gefechte so harmlos gewesen sind, wie Kitchener sie macht, muß dahingestellt bleiben. Ueber eines von ihnen berichtet Reuters Bureau aus Pretoria vom 12.: 800 Buren unter dem Kommando Beyers griffen heute früh, nach­dem sie den Telegraphendraht zerschnitten hatten, Kaal- sontein, die dritte Station südlich von Pretoria, an. Die Besatzung bestand aus 120 Mann unter einem Leutnant. Die Buren umzingelten und beschossen die Station und unterhielten ein for twähren- des Gewehrfeuer. Ein englischer Soldat schlug sich durch ihre Reihe und gelangte nach dem Bahnhof von Olifantssontein, von wo er telegraphisch aus Pretoria einen Panzerzug zu Hilfe rief. Es wurden unverzüglich Verstärk­ungen abgesandt. Unterdessen gelang es der Garnison, die Buren ohne Verlust zurückzudrängen. Die Buren ließen drei Verwundete auf dem Schlachtfelde zurück. Bevor sie abzogen, sprengten sie die Eisenbahn im Süden von Kaalfontein in die Lust.

Lord Roberts ersuchte privatim den Lordmayor und andere Mayors von London, die feierliche Ueberreichung des Ehrenbürgerbriefes aufzuschieben. Er sagte, er habe die Empfindung, daß unter den gegen­wärtigen unglücklichen Umständen in Südafrika einige Zeit keinerlei Festlichkeiten stattsinden sollten.

* * *

Telegramme deS Oießeuer Anzeigers.

London, 15. Jan.Daily Mail" berichtet aus dem Haag: Präsident Krüger habe neuerdings die Erklärung abgegeben, daß jeder Versuch der Unterwerfung der Buren durch Versprechung der Autonomie erfolglos sein würde. Aus Kapstadt wird gemeldet: Die Buren besetzten Clan Willi am. Mehrere Gefechte haben bei Zuurberg stattgefunden.Daily Mail" berichtet aus Pretoria über mehrere Scharmützel mit den Buren 10 Kilometer von der Stadt.Daily Telegraph" wird aus Lorenzo Marquez telegraphiert, daß sich unter den flüchtenden Buren eine Bewegung bemerkbar mache, um sich ihren früheren Kommandos anzuschließen.

London, 15. Jan. Wie aus Kapstadt gemeldet wird, konzentrieren sich die Buren in der Umgebung vön Rockveld. Die Zahl der Buren, die sich in Clan- William und Sutherland befinden, beläuft sich au 2000. Ein anderes Kommando ist auf Beaufort-West unterwegs. Die englischen Linien dehnen sich von Colesberg bis nach dem Meere aus. Die heutigen Morgenblätter trösten sich über die schlechten Nachricksten aus Afrika mit der Meldung, daß demnächst 20 000 Mann Verstärk- nngstruppen dorthin entsendet werden sollen. Diese Verstärkung soll größtenteils aus berittenen Momanris 5 sammengestellt werden.

Kairo, 15. Jan. Die englische Kolonie ist über die Anweisung sehr überrascht, wonach General Wingarte einige Bataillone berittener Jnfanteri e oder zwei Es­kadronen Kavallerie für den Feldzug in Transvaal abgeben soll. Da der Effektivbestand der Truppen in Egypten bereits bedeutend reduziert ist, so erscheint eine weitere Verringerung nicht angängig.

China.

Graf Waldersee meldet aus Peking vom 13. Januar: Tie Kolonne Pavel kehrt morgen zurück, nachdem durch den Vormarsch auf Kinsing festgestellt ist, daß die nach Suanhua zurückgekehrten chinesischen Truppen rechtzeitig den Rückzug antraten.

Eine offiziöse Petersburger Meldung der WienerPol. Korresp." versichert auf das Bestimmteste, daß Rußland

mit China keinen Sondervertrag abgeschlossen habe, kein Protektorat über die Mandschurei und keinen Eingriff in die Integrität Chinas beabsichtige, auch eine Verletzung der Grundlagen des Einvernehmens mit den Mächten nicht plane. Tas Uebereintommen betreffs der Mandschurei bezwecke lediglich die Herstellung der Ord­nung durch temporäre Besetzung. Das ist offenbar nichts als. eine nicht ernst zu nehmende Bemäntelung - der An­gelegenheit. Wie Rußland Ordnung herzustellen pflegt, ist genugsam bekannt.

Li-Hung-Tschang ist so krank, daß mit feinem baldigen Ableben gerechnet werden muß. Eine De­pesche aus Peking vom 13. Januar meldet: Prinz T s ch i n g unterzeichnete die gemeinsame Note der Mächte am Samstag, Li-Hung-Tschang heute.

Prinz T s ch u n stattete dem deutschen Gesandten einen Besuch ab. Die Unterredung hatte, wie es heißt, ein günstiges Resultat. Tie Ernennung Tschuns zum kaiserlichen Abge­sandten mit dem Auftrag, sich nach Deutschland zu begeben, wurde gutgeheißen. Prinz Su begleitet ihn wahr­scheinlich nach Europa.

Deutsches Reich-

Berlin, 14. Jan. Heute empfing der Kaiser den K. K. österreichisch-ungarischen Militär-Attache Major und Flügeladjutanten Grasen Stürgkh und hörte die Borträge des Cbefs des Zivilkabinets Wirkt. Geh. Rats Dr. v. Lucanus, des Chefs des Admiralstabs der Marine Bize Admiral- v. Diederichs und des Chefs des MarinekabinetS Freiherrn v. Senden Bibran.

Am heutigen Todestage des Vaters der Kaiserin, des Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein, ließ das Kaiserpaar auf dem Sarge desselben in Primkena« einen kostbaren Kranz niederlegen.

Zu dem auf den heutigen Tag fallenden russische'» Neujahrsfest stattete der Reichskanzler Graf Bülow dem russischen Botschafter v. d. Osten-Sacken einen längeren Besuch ab.

Der Entwurf einer Geschäftsordnung für den Reich s- gesundheitsrat, die nach dem Gesetz über die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten vom Reichskanzler mit Zu­stimmung des Bundesrats festgestellt werden soll, ist dem letzteren zugegangen.

Bezüglich der Zweihundertjahrfeier ist im Reichstage bestimmt worden, daß der Präsident die Glückwünsche des Hauses dem Kaiser überbringen wird. Wegen der Anwesenheit deS Präsidiums beim Hoffeste am 18. d. Mts. soll die Plenarsitzung an diesem Tuge ausfallen. Obwohl daS Präsidium auch zum 17. ds. Einladungen zur Teilnahme an dem Ordenskapitel und insbesondere zu der Investitur deS Kronprinzen erhalten hat, scheint es noch fraglich zu sein, ob an diesem Tage die Plenarsitzung aus- gesetzt werden wird.

Osnabrück, 14. Jan. Nachdem Passau abgesagt, wird die diesjährige Generalversammlung der Kat ho- liken Deutschlands hier abgehalten werden.

Ausland.

Paris, 14. Jan.Patrie- meldet aus Nizza die Ver­haftung eines russischen Prinzen, deffen Name noch geheim gehalten wird, wegen Teilnahme an einem Komplott gegen das Leben des Zaren.

In der heutigen Kammersitzung antwortete der Marineminister auf eine Anfrage betr. die Katastrophe der Russie", indem er erklärte, eS würden Vorkehrungen ge­troffen, daß bei ähnlichen Vorfällen schnellere Hilfe geleistet werden könne. Die Kammer vertagte alsdann die Inter­pellation des Abg. Zevals über den Brief deS Papstes an den Kardinal Richard auf nächsten Freitag und begann dann Die Diskussion der Interpellation Sembat über die Ein­mischung deS Klerus in die französischen Staaisgesetze. Sembat schlägt eine Tagesordnung vor, die veNangt, jede fremde Einmischung in die innere Politik zu verhindern. Das HauS lehnt die Tagesordnung Sembat ab. Die Tagesord­nung Labatut, die die Erklärungen der Regierung billigt und auf ihre Festigkeit zur Verteidigung der Staaisrechte vertraut, wird mit 310 gegen 110 Stimmen angenommen.

Bukarest, 14. Jan. Nach einer Meldung des Universul hat die Wiener Polizei die rumänische Regiernng verständigt, daß rumänische Anarchisten ein Attentat auf den Exkönig Milan vorbereiten, aber bis jetzt noch rnch Gelegenheit gefunden haben, das auszuführen. Die verfügte die strengsten Maßregeln zur Ermittelung der schworenen.