— Heinrich Schlamp aus Wendelsheim, geft in New-Hort; 65 Jahre alt. — Elisabetha Pfeil geb. Wamboldt aus Selzen (Kr. Oppenheim), geft. in St. Charles (Minn.); 72 Jahre alt. — Juliane Elis. Steiner geb. Hummel aus Ober-Hilbertsheim, geft. in Hartford (WiSc.), 74 Jahre alt. — Heinrich Maus aus Ruhlkirchen (Kr. Alsfeld), geft. in Newark (N. I.); 78 Jahre alt. — Christoph Heim, geft in St. Louis County (Mo.); 64 Jahre alt.
Q Allendorf a. b- Lda., 13. Nov. Der heutige Markt war gut besucht. Auf dem Viehmarkt waren Schafe und Ferkel am meisten angeboten, tiänuner kosteten pro Paar 26—28 Mark, ältere Schafe 40—45 Mark. Sieben Wochen alte Ferkel wurden durchschattttlich mit 40 Mk. bezahlt; ältere waren entsprechend teurer.
b. Rain rod, 13. Nov. Hier kam es bei einer Tanzmusik zu einer Schlägerei, die sich im Eisenbahnzuge nach Schotten fortsetzte. Wie man hört, wird sie gerichr- liche Folgen haben. Auch die Bahnverwaltung hat Anzeige erhoben und Untersuchung eingeleitet.
Q Gr unberg, 13. sJtoö- Unter zahlreicher Beteiligung fand heute die Beerdigung des am Montag früh verstorbenen Pfarrers Koch statt, der etwa 30 Jahre die hiesige zwecke Pfarrstelle innehatte. Um 2 einhalb Uhr lourde die Leiche von den Schulklassen, den Vereinen und den im Ornat erschienenen Geistlichen^des Detanats am Sterbehause ab geholt, und nach der Stadtkirche geleitet. Die erhebende Feier wurde durch den Gesang des gemischten Chores und der von dem Entschlafenen am vergangenen Pfingstfeste eingesegneteu Konfirmanden, sowie durch die Mitwirkung des Musikvereins verschönt. Dekan Wagner zu Ettingshausen hielt die Gedächtnisrede, in der er das treue, selbstlose Wirken des Entschlafenen in das rechte Licht stellte. Am Grabe verlas Pfarrvikar Röm - Held einige Schrlftworte, und mit einem Gesang des Kirchenchvrs schloß die Feier. Wegen seines geraden, offenen Wesens erfreute sich Herr Pfarrer Koch in den Gemeinden des Kirchspiels allgemeiner Beliebthett. Dem Kriegerverein gehörte er eine Reihe von Jahren als Vorstandsmitglied an, und um die Pflege des vaterländischen Sinnes in der Gemeinde hat er sich ein ganz besonderes Verdienst erworben.
el. Schotten, 13. Nov. Die hier auf zwei Jahre errichtete Imprägnier-Anstalt stellt wegen der ein- getretenen kalten Witterung mit dieser Woche ihren Betrieb ein. Etwa 18000 Telegraphenstangen wurden seit dem Frühjahr präpariert. — Als Ersatz für den aus dem Stadtvorstande ausgeschiedenen Bürgermeister Kromm wurde Will). Pröscher IV- gewählt. —
Bad-Nauheim, 11. Nov. Anläßlich des diesjährigen Badeaufenthaltes der Herzogin von Anhalt wurde dem Postdirektor Munch und dem Eisenbahn-Stations-Vorsteher Flügel das Ritterkreuz 2. Kl. des herzogl. Anhalt. Haus- ordens Albrechts des Bären verliehen.
Friedberg, 12. 9wv. Auf der Tagesordnung der letzten Handelskammersitzung stand u. a. die Neuwahl zur Handelskammer für 1902. Die Wahl soll anfang Dezember stattfinden. Zu Wahlkommissären werden ernannt: für Friedberg und Vilbel: H. L Langsdorf, für Butzbach: Joutz ev. Sprengel für Schotten: Engel, für Büdingen: Schaefer. Zu Beisitzern bezw- Ersatzmännern werden ernannt: für Friedberg: A. Weber, D Goldschmidt; F. Damm, Js. Stern; für Vilbel: Karl Guth, Franz Mühlschwein; C. H. Kullmann, Karl Brod; für Butzbach: Christoph Melchior, Gg. Loch; Jakob Wenzel, Ernst Vogt; für Schotten: Theod. Cellarius, Sal. Heß; Ph. Donnecker, Theodor Grand- Homme; für Büdingen: Franz Lehning, Karl Block; Hermann Euuru, Hch. Kratz. Der Deutsche Feu erv er siche rungs- Schutzverband in Berlin hat einen Aufruf verbreitet, der die Versicherungsnehmer zwecks Wahrnehmung ihrer Interessen bei den Regierungen und gesetzgebenden Faktoren uni) gegenüber den Versicherungsanstalten zu einer großen Organisation auffordert. Die Handelskammer spricht dem Schutzverband ihre vollste Sympathie aus und empfiehlt den Interessenten ihres Bezirks dem Verbände beizutreten. Satzungen usw. sind auf dem Bureau der Kammer erhäll- lich. Gemäß ihrer früheren Stellungnahme beschließt die Kammer einstimmig, bie Eingabe des Verbandes deutscher Lacksabrikanten usw. gegen die Einführung eines Zolles auf Leinsaat und Erhöhung des Zolles auf Leinöl zu unterstützen. Der deutsche Handelstag wünscht die Stellung der Handelskammern zum Antrag der Handelskammer Ruhrort betr. den Verkehr mit Haferpräparaten (Pakete in englischem Gewicht) kennen zu lernen. Die Kammer beschließt, den Antrag Ruhrort (Packungen zu 250, 500 Gramm usw.) zu unterstützen. Das Kreisamt Friedberg fragt an, ob unter der Einwirkung des Rückgangs der Industrie im Kreise Friedberg Arbeiterentlassungen in größerem Umfange stattgefunden haben, sodaß staatlichersells an Maßregeln zur Milderung der Arbeitslosigkeit gedacht werden muß. — Die Mitglieder der Kammer und sonstige Interessenten aus Friedberg und Bad Nauheim berichten, daß allerdings im Baugewerbe und der Möbelschreinerei größere Arbeiterentlassungen stattgefunden haben. Aus den Kreisen Büdingen und Schotten liegen dagegen nur günstige Berichte vor. Die Bezirke Butzbach und Vilbel haben bis jetzt keine Arbeiterentlassungen zu melden. Auf die Anträge Wetzell und Martini betr. die Bahnhofsverhältnisse in Vilbel beschließt die Kammer aus Anregung von Joutz (Butzbach) in einer allgemeinen Beschwerde an die zuständige Behörde über die ungenügenden Verhältnisse des Güterbabnhofs Vilbel vorstellig zu werden und zu beantragen, daß bei der Neuanlage des Bahnhofs diesen Wünschen Rechnung getragen werde (insbes. bezügl- der Lagerplätze usw.). Die Kammer hat eine Anfrage seitens des Ausschusses für das Studium i>er Errichtung einer Technischen Recchsbehörde erhalten, die darin gipfelt, totb die Kammer geneigt ist, diese Bestrebungen grundsätzlich zu unterstützen. Es wird beschlossen, die Anfrage bejahend zu beantworten.
Frankfurt a. 3JL, 13. 9ttw. Heute Mittag um 2 Uhr ist der Frankfurter Landtagsabg. Karl Sänger an einem Schlaganfall plötzlich gestorben. Sänger war 1860 in Schnerdemühl geboren, studierte in Leipzig und Berlin, wendete sich vom Studium der Naturwissenschaften der Theologie zu und kam 1884 als Prediger der freireligiösen Gemeinde nach Frankfurt. Er schloß sich der Volkspartei an, gelangte bald in führende Stellung und wurde 1898 in den Landtag gewählt. In diesem Sommer zeigte der kerngesunde Mann Spuren nervöser Ucberanftrengung. Es hatte sich zuviel und zu rastlose Arbeit zugemutet. Er ist bekanntlich Begründer der Zeitschrift „Das freie Wort", die in der kurzen Zeit ihres Bestehens bereits zu stattlicher Verbreitung und Ansehen in freidenkenden Kreisen gelangt ist.
Frankfurt, 12. Nov. Fürst und Fürstin Herbert Bismarck sind aus Baden-Baden hier eingetragen. Der Fürst besichtigst^ die von seinem Vater während dessen
Aufenthaltes in Frankfurt als Dirndestagsgesandter bewohnten Räume des Hauses Nr. 19 in der Großen Gallus- straße, die jetzt dem Frankfurter Hypotheken-Kveditverein als Geschäftslokalitäten dienen.
Hanau, 13. 'Nov- Eine für gestern abend geplante Rezitation von Otto Ernst's neuestem Schauspiel: „Die größte Sünde" wurde vom Landrat in letzter Stunde untersagt.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Klein-Karben wurde bei der Wahl eines Beigeordneten Hch. (Seibel II. einstimmig wiedergewählt. (Seibel versteht das Amt eines Beigeordneten schon seit 1874, also 27 Jahre lang. Vor 2 Jahren erhielt er den Verdienstorden Philipps des Großmütigen. — In Pfeddersheim feierten die Eheleute Wilhelm Heinrich 2. nebst seiner Eheftau Elisabeth geb. Hausmann am Montag im Kreise ihrer Kinder und sonstigen Verwandten das Fest der goldenen Hochzeit. Die Jubilare erfreuen sich der besten Lebensfrische und Rüstigkeit. — In Kassel verstarb Oberstaatsanwalt Geh. Oberjustizrat Dr. Bartels. — In Germersheim wurden zwei Schlosser aus Elberfeld verhaftet, die in Mainz große Kassendiebstähle verübt haben. — Von der Kaiserin vt der Bezirkshebamme Anna Martha Kaiser zu Singlis die goldene Verdienstbroche verliehen worden. Die Auszeichnung wurde der im 80. Lebensjahre stehenden und in noch voller Rüstigkeit ihres Amtes waltenden Hebamme Kaiser durch den Königl. Landrat von Gehren-Homberg im Beisein des Ortsvorstandes überreicht.
Vermischtes.
* Staßfurt, 13. Nov. Die Arbeiten zur Bergung der in der Grube »Ludwig II.* verschütteten Bergleute werden fortgesetzt. Die Zahl der in der Grube Befindlichen beträgt 15, da inzwischen gemeldet ist, daß noch ein Arbeiter gerettet wurde.
'Stendal, 13. Nov. Wie der „Altmärker" meldet, wurde in dem Dorfe Jagel die verwitwete Gasthof- besitzerin Jaap in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden. Es l^egt Raubmord vor. Der That verdächtig sind zwei hier durchgekommene Individuen, ein Feilenhauer und ein Mann unbekannten Berufes.
• Paris, 13. Nov. Aus Montbrison, wo gestern der Mörder Jour hingerichtet wurde, wird berichtet, daß die beiden gleichfalls zum Tode verurteillen Mörder Teyssier und Tavernier gestern die Nachricht erhalten haben, daß Präsident Loubet das Todesurteil in lebenslängliche Gefängnisstrafe umgewandelt habe.
* Paris, 13. Nov. Seit einigen Tagen werden in den hiesigen Kaffeehäusern zahlreiche gefälschte Banknoten der Bank von England ausgegeben. Dieselben sind außerordentlich gut nachgeahmt und wahrscheinlich auch hier angefertigt. Die Polizei, welche sich bereits im Besitze zahlreicher Falsifikate befindet, hat eine strenge Untersuchung eingeleitet.
* Troppau, 13. Nov. Die Polizei verhaftete hier den ehemaligen Schauspieler Schlesinger, welcher im letzten Frühjahr in Wien, BreSlau, Leipzig, Görlitz und Bremen sich bei Antiquitäten-Händlern als Museums-Direktor ausgab und dabei Diebstähle ausgeführt hatte.
• Petersburg, 13. Nov. Auf der Newa herrscht voller Eisgang.
Odessa, 13. Nov. Die Passage Mendelezics steht in Flammen. Der angerichtete Schaden wird auf über drei Millionen Rubel geschätzt. Viele Menschen sind in den Flammen umgekommen.
* Schiffsnachrichten. Der Dampfer „Fidueia" von der Rhederei I. Jost in Flensburg ist bei Wasa gestrandet. Das Schiff ist stark beschädigt worden und allem Anschein nach verloren. — Die Rettungsstation Ebten der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger telegraphiert: Am 13. d. M. wurden von dem hier gesttandeten russischen Schooner „Agent", Kapttän Hundblof, mit Holz von Finland nach Kopenhagen bestimmt, vier Personen durch das StationS- rettungSboot gerettet. ES herrschte Sturm aus Südwest. — Einer Lloyddepesche auS Dover zufolge ist die Mannschaft des vom Postdampfer „Nord" überrannten Feuerschiffes gerettet und in Dover gelandet worden. Post und Passagiere deS „Nord" befinden sich noch an Bord dieses Schiffes. — Nach einem Telegramm aus Edinburgh soll der Zollkutter „Aetive" in Firth of Forth bei Granton geschettert sein. Von der Besatzung sollen 23 Mann ertrunken sein. — Ein Telegramm deS „Lloyd" meldet auS Sunderland, daß das vollgetakelte französische Schiff „Quillota" auS Nantes, bei Hendon an den Strand geworfen wurde. 17 Mann seien ertrunken.
* Küssen auf der Straße ist verboten, heißt eS in Sydney in Australien. Diese Erfahrung machte ein sin- ländischer Mediziner, Sunel. Besagter Herr ist nämlich vor den Strafrichter zittert und zu 5 Sh. Geldbuße verurteilt worden, weil er sich unterstanden hat, seiner Frau beim Abschiednehmen auf der offenen Straße einen Kuß zu geben. Ein deS Weges kommender Polizeisergeant hat an diesem Kuß Anstoß genommen und demgemäß dem sinländer Herrn sein „gegen die guten Sitten verstoßendes" Betragen grob verwiesen. Das Resultat ist ein von dem obligaten Menschenauflauf begleiteter Wortwechsel gewesen, der schließlich zur Festnahme des Betteffenden führte. In der Folge hatte er sich wegen „aufrührerischen" Verhaltens vor dem Strafrichter zu verantworten. Der als Ankläger aufttetende Poüzeisergeant erklärte, er habe an dem Küssen „Anstoß" genommen. Dann, setzte er auf die Frage des Verteidigers hinzu, dergleichen sei in Sydney nicht Mode. Auf die weitere Frage des Ver- ttidigerS, ob er wisse, daß man sich in anderen Ländern, beispielsweise Frankreich, auf der Sttaße küssen dürfe, gab der Polisergeant zur Antwort, baS wisse er nicht. Möglich könne es schon sein, denn seines Wissens machten namentlich Franzosen „viele Albernheiten". Es dauerte einige Minuten, bevor das Beifallsgelächter, das diese geistteichen Worte beim Publikum und dem vorsitzenden Polizeirichter hervorriefen, sich gelegt hatte. Alsdann schnttt der hohe Gerichtshof, wie die „Frankf. Ztg." berichtet, jede weitere Bemerkung der Verteidigung damit ab, daß Sunel für u.' nihrt erachtet und, wie angegeben, verurteilt wurde.
VnioerllMs Nachrichten.
Berlin, 13. Nov. Durch Bcjcytuß des Rektors und Richter- der hiesigen Universität ist die Verbindung Franco- Ar rn i n i a verboten worden, roeil sie Angehörige anderer Hochschulen, den Vorschriften zuwrder, als Mitglieder ausgenommen balle.
Gcrichlssaal.
Berlin, 13. Nov. Für die „Hunnen-Prozesse", die gegen den „Vorwärts" schweben, ist auf den 2. Dezember vor der 7. Strafkammer des Landgerichts 1 Termin angelegt. Generalmajor o. Ketteler, der frühere Kommandeur der 2. Ostasiatischen Jnf.-Brigade, ist als Zeuge geladen.
Könitz, 13. Nov. Heute verurteilte das Schwurgericht den Katyner Johann Morzuch in Czerks wegen Sittlichkeits- verbrechens und Ai o r d v e r s u ch s, begangen am 26. Ium 1901 an der Wirtschafterin Minna Rudat im Ritteler Walde und wegen eines im Jahre 1900 versuchten Sittlichkeitsverbrechens zu 15 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und zur Stellung unter Polizeiaufsicht.
— Der Guurbinncr Mordprozcff durfte, wie ein Berichterstatter meldet, in der Revisions-Verhandlung beim Reichs-Militärgericht in diesem Jahre nicht mehr zur Verhandlung kommen.
Aschaffenburg, 11. Nov. Wie s. Z. berichtet, geriet am 4. August er. im Gebirgsdörfchen Som merke hl die 29jähttge Ehefrau des Steinbrucharbeiters Hofmann mit ihrem betrunken ^eimgefommenen Mann in Streitigkeiten, bei welchem die junge Frau dem Mann die Schädeldecke zertrümmerte. Der Verletzte war nach vier Tagen eine Leiche. Die Frau wurde wegen Körperverletzung mit tätlichem Erfolg in den Anklagezustand versetzt. Tie besfallfige Schwurgerichtsverhandlung zu Würzburg enttoäte bezüglich des verstorbenen Mannes ein grauenhaftes Bild der ©e- mülsverrohung. Hofmann war ein ungemein brutaler Mcusch, der sich beim Ableben seines eigenen Vaters in unfläthigster Weise benahm, seine Niuller mit Vergiften bedrohte und sie schlachten und vierteilen wollte. Das Schwurgettcht ließ unter diesen Umständen Milde walten und verurteilte die Angeklagte zu nur einem SDlonat Gefängnis. Dieses Erkenntnis wird allenthalben mit Genugthuug ausgenommen.
Wien, 13. 91od. Der Advokat Ritter v. Ofenheim wurde wegen Herausforderung des Bürgermeisters Lueger und des Bürgermeistechtellvertreters Neumaner zum Z w eikampf zu 1 Monat einfachen Kerkers verurteilt; v. Ofenheim meldete die Nichtigkeitsbeschwerde an.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
— Fabrik feuerfester und säurefester Produkte zu Bal- leudar a. Rh. Der Konkurs über bie Gesellschaft ist, wie bereits gemeldet, am 11. d. M. eröffnet worden. Zum Konkursverwalter ist Justizrat Sayn in Neuwied bestellt worden, dem ein Gläubiger- ausjchuß zur Seite gestellt ist, der aus Gerichtsassessor Dr. Nlosler, Syndikus der Berliner Handels-Gesellschaft, Bankier Eduard Marx in Bonn und dem Direktor der Bank für Rheinland und Westfalen Behrens in Köln besteht. Die Konkursforderungen sind bis zum 15. Januar n. I. bei dem Gerichte anznmelden. Zur Beschtuß- fassimg über die Beibehaltung des ernannten Konkursverwalters resp. die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausfcbusses ist ein Termin auf den 29. d. M. und zur Prüfung der Forderungen ein solcher auf den 18. Februar nächsten Jahres vor dem Amtsgericht in Ehrenbreit st ein anberaumt.
Limburg a. d. L., 13. Nov. Fruch tmarkt. Durch- schnillspreise pr. Malter. Roter Weizen 13.80—00.00 Mk., Weißer Weizen 00.00-00.00 Alk., Korn 10.19—00.00 Mk^ Gerste 9.01 bis 0.00 Mk., Hafer 7.15—0.00 Mk., Erbsen 00.00—00.00 Mk.. Kartoffeln 0.00—0.00 Mk.
Krieskasten der Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben rmberüLfichtigt.)
B. in E. Ter Kaiser hat das Reich völlerrechtlich zu net> treten, im Namen des Reichs Krieg zu erklären und Frieden zu schließen. Zur Kriegserklärung im Namen des Reichs ist bie Zustimmung bes Bundesrats erforderlich, es sei denn, daß ein Angriff auf das Bundesgebiet ober besten Küsten erfolgt.
Meteorologische Beobachtungen
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Außand imd Klugheit grbietrn: Meget die Kaut! "Aber pfleget sie rationell. Derwenbet Toering's Eulen-Sett#1 zu Eurer Toilette. Diese feine, angenehme Toiletteseife ist selbst in ben höchsten Gesellschaftskreisen zur Pflege und Verschönerung der Haut eingesührt unb erfreut sich ber Gunst der seinen Tamenwell. Sie schützt Hänbe und- (»esicht vor Aufspringen unb Rauhwerben und -hält die Haut weich, weiß unb jugenbfrisch, so lange bies nur möglich ist. Sie kann selbst I eiten, bie eine sehr empfinbjame Haut haben, unter (Garantie bes günstigsten Mettes, ber völligen Reizlosigkeit angelegeilllichst empfohlen werben. Toerings'Z Eulen-Seife kostet nur 40 Pfg. pr. St.
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