113 Zweites Blatt
151. Jahrgang
Mittwoch 15. Mai 1901
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Holzwareo-Manufactur Gingen a. fl.
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Patente im In- und Ausland.
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Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
P1°ekstrasse.
Gießen, den 14. Mai 1901.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler.
Teil der großen Aufträge fremder Länder zu erlange n." Tie „Nationalztg", die ebenfalls der amerikanischen Trustbildung Beachtung widmet, erkennt an, die Entwicklung vollziehe sich, als ob es gar nicht anders sein könnte, scharf berechnet und kühn ins Werk gefetzt; Tauer und Erfolg würden ihr dadurch aber noch keineswegs gesichert. Tas Letztere kann man in dem Sinne gelten lassen, daß, je gewaltiger geschäftliche Unternehmungen sind, je großer naturgemäß oas Risiko in jeder Hinsicht ist. 2rob* dem darf die amerikanische Gefahr nicht unterschätzt werden.
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Wegen Vornahme von Sabelverleguugsarbeiteu .... die Dammstraße zwischen Wallth^rstraße un^ Nordanlage am 15, 16. und 17. Ifb. MtS. für den Fuhrwerksverkehr gesperrt.
vezugspretr DkrkfteNl Mk. 2.20, monatl. 76 W. mit vringerlohn; durch le Abholrstcllkn vitrtelj-tzll. Mk. 1.90, m»nall. 66
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Eisenbahnbetriebsgemeinschaft.
Selbständige Eisenbahnverwaltung oder Anschluß an die preußisch-hessische Eisenbahngemeinschaft, das^war die Frage, die vier Sitzungen der württembergischen Abgeordneten- kammer beherrschte. Am Samstag ist die Entscheidung gefallen. Mit 53 gegen 26 Stimmen wurde, wie wir bereits kurz mitteilten, ein Antrag angenommen, der sich! gegen den Anschluß des württembergijchen Bahnnetzes an die preußisch-hessische Betriebsverwaltung ausspricht. Für diesen Antrag stimmten die Volkspartei, das Zentrum und die Sozialdemokraten, dagegen die deutsche Partei, die Konservativen, die Bündler und die Ritter und Prälaten.
Aufgerollt wurde die Frage durch den Antrag der deutschen Partei, die Regierung möge das Für und Wider eines Anschlusses Württembergs an die zwischen Preußen und Hessen bestehende Eisenbahngemeinschaft prüfen und das Ergebnis ihrer Ermittelungen dem Landtage vorlegen. Begründet wurde der Antrag mit dem Hinweise, daß ein solcher Anschluß die württembergischen Finanzen günstig beeinflussen würde. „Wer zuerst ronnnt", meinte der Abg. Frhr. v. Wöllwarth, „kriegt am meisten Geld."
Ter finanzielle Erfolg würde allerdings außer jedem! Zweifel stehen. Tie preußisch-hessische Eisenbahngemeinschaft hat aber bekanntlich ihre Kehrseite. Wenn zwei Körper um eine gemeinsame Achse treiben, so liegt der gemein-- fchaftliche Schwerpunkt dem größeren näher als dem kleineren, und ist der größere Körper sehr groß, so kann es geschehen, daß der Schwerpunkt in ihn selbst fällt. Tas Ist ein Naturgesetz, dem auch, Staatswesen unterworfen sind. Man weiß es bei uns zu Lande längst, wie hart die Sachen sich im Raume stoßen. Wenn jetzt in einem Landtag sich Eisenbahnwünsche hervorwagen, sei es, daß auf die Notwendigkeit eines Ausbaues kleinerer Bahnen hingewiesen oder eine vermehrte Fürsorge für die Beamten und Arbeiter der Eisenbahnen empfohlen wird, so erfahren wir immer und immer wieder, daß die Entscheidung für solche Fragen für Hessen nicht mehr in Darmstadt liegt, sondern in Berlin. Es geht eben im wirtschaftlichen Leben der Staaten wie im wirtschaftlichen Privatleben. „Ich habe noch, nie erlebt", äußerte am Donnerstag der Abg. Hauß- niann in der schwäbischen Kammer, „daß in einer Kompagnie der mit dem Riesenkapital sich von dem mit der kleinen Einlage etwas dreinreden läßt."
Vestigia terrent. Auch die deutsche Partei will keinen bedingungslosen Anschluß Württembergs an die preußisch- hessische Eisenbahngemeinschaft. Sie giebt sich, dem Köhler- Glauben hin, daß Württemberg die Vorteile einer Betriebsgemeinschaft genießen könne, ohne in seinen Hoheitsrechten beschränkt zu werden. Die anderen Parteien betrachten die Angelegenheit kühlen Blutes. Sie wissen, was ist, und was immer gewesen ist, und sein wird: Kein Geld, keine Sck)weizer, und umgekehrt. Ter Preis aber, den sie für die wirtschaftlichen Erfolge der Gemeinschaft zahlen miissen, ist ihnen, wie die Verhältnisse nun einmal liegen, zu hoch ©ine süddeutsche Eisenbahngemeinschaft erstrebt die ' württembergische Landlagsmajorität, die der Ansicht ist, daß trotz vieler Schwierigkeiten noch nicht alle Hoffnung dazu geschwunden sei. So lange sich aber eine süddeutsche Personentarifgemeinschaft nicht realisiert habe, müsse Württemberg selbständig vorgehen, und den Nahverkehr verbilligen. Vor einer Gemeinschaft mit Preußen warnte der Referent sehr eindringlich. Tie Erfahrungen, die man mit Hessen gemacht habe, seien für Württemberg nicht verlockend. Die finanziellen Vorteile seien ein Linsengericht gegenüber dem politischen Erstgeburtsrechte, das bedroht werde in der verminderten Kontrolle des Landtages, des Tarifwesens, des gesamten Staatshaushaltes, soweit er von dem Eisenbahnetat beeinflußt werde. Es bestände weiter eine Gefahr für die staatspolitische Selbständigkeit Württembergs. Tie Achtung und das Verständnis für die Bedürfnisse des Landes würden von Preußen nicht gehörig gewürdigt, wie sich dies in Hessen zeige; oft seien widerstrebende, wirtschaftliche Interessen vorhanden; Wünsche, Beschwerden der Bevölkerung fanden nicht die gebührende Berücksichtigung in einem Verwaltungskörper, der neunzehn Mal größer sei, als der württembergische. Auch sei an das Ernennungsrecht der Beamten zu denken. Auch der Äerkehrsminister von Soden hat in den letzten Sitzungen des württembergischen Landtages wiederholt seine Mein- -ung dahin kundgegeben, daß Württemberg in die preußisch- hessische Eisenbahngemeinschaft nicht eintreten könne, weil die Einbuße an wirtsckjastlicher Selbständigkeit durch die finanziellen Vorteile nicht ausgewogen werde.
Als ein Vertrauensvotum wird Herr v. Thielen diese Spaltung Württembergs nicht gerade ansehen können, und wir können nach unseren Erfahrungen nur sagen: die
Engländer und Buren.
lieber London wird gemeldet: Präsident Krüger habe von Botha einen Bericht erhalten, wonach die Lage der Buren sehr befriedigend sei; die Autorität der Transvaal-Regierung werde im Lande nördlich von Pretoria voll anerkannt. Reuters Mitteilungen aus Durban, Frau Botha befinde sich, unterwegs nach England zur Anknüpfung von Friedensverhandlungen, können nicht ernst genommen werden,xumsoweniger da Frau Botha gar keinen offiziellen Aufttag zu seinem solchen Schritte haben kann. Tie jetzt maßgebenden Persönlichkeiten der beiden südafrikanischen Republiken denken gar nicht daran, ihren Widerstand gegen die Engländer aufzugeben, falls diese nicht in die Unabhängigkeit der Burenstaaten willigen. Ter „Manchester Guardian" tritt für das sensationelle Gerücht ein, Kitchener habe der Regierung angeraten, den Buren günstigere Friedensbedingungen zu stellen, weil infolge der gegen- wärttgen Burentaktik der Guerillakrieg noch Jahre dauern dürfte. Nach allem, was aus Kapstadt verlautet, muß dort eine recht arge Verwirrung herrschen und die Lage sehr prekär sein. Tas Gerücht über die Berufung Cecik Rhodes zum Ministerpräsidenten der Kapkolonie haben wir bereits gestern wiedergegeben, es wird jetzt auch von einzelnen Berliner Blättern gebracht, begegnet aber selbstverständlich starken Anzweifelungen. Angesichts der schwierigen Situ- atton in Südafrika und der sich wieder mehr bemerkbar machenden Ansttengungen der englischer: liberalen Partei, das Kabinett Salisbury in Mißkredit zri bringen, treten neuerdings wieder Gerichte aus, daß Salisbury amtsmüde sei, und sich zurückzuziehen wünsche.
Die Stimmung im britischen Heere wird durch einen in der „St. James-Gazette" veröffentlchten Brief eines englischen Offiziers hübsch illustriert. Es heißt dort über die Schwierigkeiten, mit denen French zu kämpfen hatte: „Meine Schwadron ist selbstständig, da sie detachiert wurde, um hier zil warten und Vorräte — die niemals ankommen — an unsere Kolonne weiter zu besorgen, die etwa 20 Meilen von uns umhertanzt. Aller Proviant braucht infolge schwerer und unzeitgemäßer Regengüsse so lange Zeit, bis er eintrifft, daß bis zu dem Augenblick, wo er endlich! anlangt, die Bedeckungsmannschaften die ganzen Vorräte aufgegessen haben, so daß wir jetzt zwar Lebensmittel für die Leute haben, aber doch nicht weiter können, da seit etwa 10 Tagen kein Futter für die Pferde vorhanden war, und vor drei Tagen auch nichts zu erwarten ist. Arme Tiere! Sie sterben mit ihren nassen, kalten, ausgehungerten Leibern schnell dahin. Selbst in meiner Schwadron, die nichts zu thun hat, verlieren wir jede Nacht zwei oder drei. Nur die wenigen Buren- Ponies, die wir haben, sind im stände, irgend welche Arbeit zu thun. Wir verbringen die Zeit, indem wir dis- tutteren, wann der Krieg zu Ende sein wird, und jeder, der vorbeikommt, hat uns seine Ansicht zu sagen. Tie Hauptautoritäten sind der Doktor des Ortes, ein Schotte und ein amerikanischer Bur, der bis vor kurzem Konstabler des Torfes war. Der KonstMer glaubt, daß, wenn Botha überredet werden kann, nachzugeben, der Krieg nun gen zu Ende sein wird. Ter Doktor sagt, er werde mindestens noch sechs Monate dauern. Conspuez le medecin!"
Nach einer Meldung aus Standerton vom 10. Mai befindet sich! General Knox südöstlich von Heidelberg, Oberst R i in i n g t o n westlich, Oberst Bullo ck nördlich von Standerton auf Streifzügen, bei denen in üblicher Weise muer täglichen Scharmützeln mit den Buren das Vieh zufammen- getrieben wird. Telarey soll sich nach Aufgabe von Hartebeestfontein südwestwärts nach Wvlmaransstad gewandt haben.
Lord Kitchener meldet aus Pretoria vom 12. Mai: Nach den Berichten der einzelnen Abteilungen sind sett der letzten Depesche 8 Buren gefallen, 20 wurden verwundet, 132 gefangen genommen und 24 haben sich ergeben. Erbeutet wurden ein Maschinengewehr, 6400 Patronen, 150 Wagen und 870 Pferde.
Die Prüfungskommission für die Entschädigungsansprüche der aus Südafrika ausgewiesenen Personen nahm am 13. d. M. in London ihre Arbeit wieder auf. Es wurde eine amtli-che Mitteilung verlesen, durch welche die Ausdehnung und die Umgrenzung der Untersuchung klargelegt wird. Ter leitende Grundsatz der Kommission bei der Abschätzung des Schadens werde eine anständige und billige Entschuldigung für den direkten Schaden oer daraus folgenden weiteren Nachteile sein. Ter Präsident der Entschädigungskommission sagte im Hinblick auf die hinsichtlich des Umsanges und der Grenzen ihrer Untersuchung herrschenden Zweifel, die Mitglieder der Kommission setzten folgendes feit: 1. daß sie nur mit eine Entschädigung fordernden Personen verhandeln können, welche Untertanen befreundeter Mächte sind: 2. daß der ^ber- kommandierende im Felde das absolute Recht hatte, aae Personen vom Kriegsschauplätze zu entfernen, deren fort-
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Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
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Staaten haben mit ihrer Ablehnung recht und dreimal recht. Zu so gereizten Erörterungen allerdings hätte es nickst gerade kommen brauchen, wie es in Stuttgart geschehen ist. Der Hinweis, daß an den preußisch-hessischen Eisenbahnwagen der preußische Aar gegen den hessischen! Löwen die Zunge weit herausstteckte, ist wahrhaftig nicht geschmackvoll.
Ter Verkehrsminister Frhr. v. Soden antwortete dem Abg. Frhr. v. Wöllwarth, er würde dem Herrn v. Wöllwarth dankbar sein, wenn dieser sein agitatorisches Talent dahin verwenden wolle, nicht die Schwaben in die preußisch- hesfifche Gemeinschaft, wohl aber Preußen in die Gemein- chaft mit dem Reiche zu lotsen. Ter Minister Frhr. v. Soden teht dem Gedanken einer Reichseisenbahngemeinschaft sym- rathisch gegenüber, und mit ihm der ganze württembergische Landtag. Alle Redner erkannten an, daß keine Verkehrseinrichtung so nachdrücklich wie das Eisenbahnwesen einer einheitlichen Gestaltung zudränge, da keine andere in demselben Maße der Hebung der allgemeinen Wohlfahrt diene. Wiederholt wurde deswegen betont, daß eine preußisch»-württembergische Eisenbahngemeinschaft schon aus dem Grunde abgelehnt werden müsse, damit der Weg zum Anschlüsse an das Reich freibleibe. Aber auch der Reichsgedanke an sich fand eine warme Würdigung. Harmonisch klang aus allen Reden hervor, daß die Reichs-Verfassung durch die Reichseisenbahngemeinschaft in der Weise auszubauen sei, wie die Verfassung sie andeute, und Fürst Bismarck sie angesttebt habe.
„Wo ein Wille ist, da ist auch! ein Weg". So sagte der Frhr. v. Soden, allein den Weg hat er noch! nicht gefunden. In der württembergischen Abgeordnetenkammer äußerte er, er sei der Meinung, daß der württembergische Verkehrsminister die Aufgabe habe, die Verwaltung zu leiten, und nicht die Aufgabe, Wege oder Formen zu finden, die Verwaltung an andere Verwaltungen überzuleiten. Zunächst handle es sich! nur um Anttäge; er wolle deshalb bie Beschlüsse abwarten. So erklärt sich die Meldung, daß der Landtag den sozialdemokratischen Antrag zu Gunsten einer Reichsbetriebsverwaltung mit 44 gegen 31 Stimmen abgelehnt hat. In der Annahme war der Stuttgarter Landtag einig, von Preußen sei tn der Reichseisenbahnfrage nichts zu erwarten, so lange es von der Fiskalität und der Reformlust beherrscht werde. Hoffentlich vergißt man inj Württemberg nicht, daß die Reichsbetriebsgemeinschaft das Ideal unserer Verkehrspolitik ist, und bleiben muß, und daß sie kommen wird, wenn ihre Zeit erfüllet ist.
Tie Amerikaner iw Anrncken.
Tie „amerikanische Gefahr" kommt näher und näher. Tarüber sind sich die einsichttgen Beurteiler einig, daß die Konkurrenz von Kohle und Eisen durch die Kapital- gewaltigen der Vereinigten Staaten, der Kampf der neuen Welt gegen die alte auf den beiden größten Wirtschaftsgebieten, gründlich vorbereitet und nicht länger als ein „Schreckgespenst" zu betrachten ist, ein Schlagwort, mit dem sich noch vor Jahresfrist sehr angesehene und kühle Leiter von deutschen Eisenwerken vollkommen beruhigten. Tas Geld, der Unternehmungsmut, der Zusammenschluß, über alles das verfügten die Amerikaner; was ihnen fehlte, um auf den europäischen Märkten mit kolossalem und unerhört wohlfeilem Angebot zu erscheinen und die eingesessenen Jn- dustrieen zu unterbieten: die transatlantische Flotte — sie wird fast im Handumdrehen geschaffen. Ten Anfang hat man mit dem Ankauf der „Leyland-Tampferlinie" in Liverpool gemacht, und zwar zu einem für die Aktionäre geradezu unwiderstehlich glänzenden Preise. W. Morgan, der rührige Agent, der jüngst erklärte, die Vereinigten Staaten vermöchten heute sämtliche Märkte der Welt zu versehen, geht mit einem Elan und einem Zielbewußtsein vor, daß man sich sagen muß, ein Zurückweichen vor Schwierigkeiten giebt es nicht. „Wer steht uns dafür", bemerkt ein Berliner Blatt zu den höchst wichtigen Vorgängen, „daß er (Morgan) nicht eines Tages in H a m b u r g oder Bremen erscheintundsich nachdemPreise unserer großen Schisfahrtlinien erfunbigt ?' Spröder als die englischen Aktionäre würden die unsngen bei hohem Angebot schwerlich sein — und bann?" lieber bies „Tann" scheint man sich in unseren Jnbustrie- und Haubelskreisen auch jetzt noch nicht klar werden zu wollen; wenigstens widmet man den Newyorker Börsenvorgängen zur Zeit eine viel größere Beachtung als dem drohenden amerikanischen Wettbewerb auf unserem Kohlen- und Eisenmarkt. Tie amerikanische Konkurrenz kündigt sich für einen unglücklichen Zeitpunkt an. Tie Roheis en b e stände haben nach einer heute vorliegenden Meldung eines Fachblattes eine Zunahme erfahren; die Koksnachfrage läßt nach; das Kohlensynbikat nimmt fortgesetzt zu Förderungseinschränkungen seine Zuflucht. Was bei dieser Situation werden soll, wenn die amerikanische.,Bombe" hereinplatzt, dieser verheerende Wettbewerb, das läßt sich nicht absehen. Ter amerikanische „StahltruÜ" allein umfaßt über vier Milliarden Kapital. Riesen sind im Anrücken begriffen. Von diesen Kriegen wird noch mehr als von den mit den Waffen auszufechtenden gesprochen werden. Und schon entrollt die „Newyorker Handelsztg." eine neue Perspektive: Zahlreiche weitere „klinge" sind in der Bildung begriffen. Nicht weniger wie sechs große amerikanische Schiffsbaugesellschaften — Attienkapital rund 280 Millionen — sollen vereinigt werden, um die Schiffsbauindusttie der Vereinigten Staaten in den Stand zu setzen, „der auswärtigen Konkurrenz wirksamer entgegenzutreten und einen


