Ausgabe 
15.3.1901 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Schwurgericht.

ff. Gießen, 14. März

Der Weidebetrieb als Mittel zur Züchtung gesunder uud leistungsfähiger Tiere.

Nachenverkehr in schärfster Weise überwachende Polizei- Verordnung erlassen. DaS Ministerium hat nun die bezüg­lichen Maßnahmen noch verschärft. Die Verordnung soll seitens des Ministeriums übrigens für alle in Betracht kommenden hessische» Orte eingeführt werden.

Protest-Versammlungen ab, in Uhmi in u»- o~Mr..ö. n , widerrechtlich unter das Militär gesteckten Kommckrtonen narem verlangten und,einen Aufruf vttteiüen, d«d^^ TOU(|nuiullulll/ 1UCU w w......

ung zur Unterstützung ihrer Forderungen auffordert. Gegen vorliege, nur 6 Wochen sei, und erachtet demgegenüber gewählt, k Uhr mittags rückten Gendarmerie und Kosaken heran, I ' J , ~J <-=15.

sperrten die Straßen ab und verhafteten 500 Stu­denten. Auch die Artillerie erhielt den Befehl zum Ank rücken. Gegen Abend versammelten sich wiederum 1200 Stu­denten, die der Aufforderung, sich zu zerstreuen, kein Gehör leisteten und erklärten, lieber sterben zu wollen, als Unrecht und Vergewaltigung zu ertragen. Auch in Petersburg, Kiew nnd Charkow treten die Symptome einer Gärung ernstesten Charakters zutage.

New-dort, 13. März. Der frühere Präsident Harrison ist gestorben.

DerChicago Record" bringt eine Spezialmeldung aus der Stadt M e x i k o, wonach bei dem Präsidenten D i a z Aiizeichen von Geistesstörung beobachtet werden. Diaz war 1900 zum fünften Mal zum Präsidenten gewählt worden.

K. Gießen^, 13. März. I kennen die Rechtskraft des l

Fortsetzung in der Strafsache gegen Schwabe wegen l sident um 6 Uhr 30 Min. die Sitzung schließt.

Totfchlaasversuch. Nach Schluß der Zeugenvernehm una es waren 18 Zeugen geladen - gab zunächst Medi ; in al rat Dr. Haberkorn sein Gutachten ab. Cr beantwortet Sie Frage, ob der AugcNagte geisteokant sm, mit ncm, zu welchem Schluß er

Man schreibt uns:

Höchste Leistungsfähigkeit der einzelnen Trere m Ver­bindung mit vollkommenster Gesundheit ist em Ziel, dem jeder wirkliche Tierzüchter nachstrebt, und dies Ziel, kann

I X. witpen, 1». wiuia. .nur durch Weidebetrieb erreicht werden. Wir füiden

Anaeringlk grin-tyn-um r», ..." oJ I Zur Verhandlung steht heute die Strafsache gegen die! daher auch, daß dort, wo die Tierzucht m hochite c auf Grund seiner Untersuchungen undsledige Tienstmagd Elise Hansel von Ilbeshausen wcgenfsteht, die Zuchttiere, wenigstens einen bestimmten r.eii o -

HHfnpfpnt Der reich betriebene Griff ent-1 infolge der heutigen Verhandlung kommt. Auch verneint! M ein e ids. Ter Gerichtshof ist folgendermaßen besetzt: &TÄÄÄfi£e Ä,Äb« Ä beiden weiteren Frageu/ob der Angeklagte zur Ten Vorsitzfuhrt Großh. Landgerichtsrat Dr. S^fer, Iwa Den unteren Abschluß bildet der Kopf des Zeit der Begehung der That sich in einem Zustand von ,itzer sind die Großh. Landgerichtsrate Pratorius und Holz-

besKaisers. Den unterenAchcytutz vuoer oer uops Bewußtlosigkeitoder krankhafter Störung der Geistesthätig- apfel, Vertreter der Staatsbehörde Staatsanwalt ^ch, itTeffrtiat * ^nsabTi be» bie s^e freie Willensbestimmung aus- Gerichtsschreiber Gerichtsassessor Deibel, Verteidiger Rechts-

DP «i?hnPtfninmiffinn des Reichstages geschlossen war. Er begründet seine Ansicht damit, daß anwalt Engisch. Tie Gesckpvorenenbank wird gebildet von einMn^io einen Antrag Sinaer an in den Cta?für der Angeklagte sich aller Einzelheiten des Vorfalls genau den Geschworenen K. Roth-Liederbach, CH. Jochem-Gonters- KgdwÄ« ein««SS A s- gehandelt hat, wie er es Vorhalte, k.rchen, G. Techart-Heblos, A Frees-Gießen, A. S^nibt.

keruna d« iÄsttztziuua von u u a c n he^ l st ä tten Än- und wie jeder normale Mensch handeln würde, wenn er Großen.Bu,eck, I Bruckel IV.Pohl-Gons, Fr. Bender sieben Ter Ant^a Thedemann "s^or? 1201 hierstir 100 000 so etwas begeht. Er konstatiert aber, daß der Angeklagte Gießen, <9. § 0eotg III. SRamrob ®enäej.

*u fo^rn »urbeZSt WetomiÄn nafrn nW als völlig normal anzusehen ist, daß cs vielmehr Alsscld, Joh. We,l-Munzenberg und H. Lung V-Wohnba-t,. bann l Weite Sun abeäffitatactae«Se Seb ein eigentümli« veranlagter Mensch sei, der an epilep. Ter Angeklagten werd zur Last gelegt baß fte IN einer toeaat SeEbun? äberfcbüffiqS8 KÄabmen an tischen oder doch ähnlichen Ansällen leide und deshalb leicht Strastache gegen einen gewchen Schäfer vor dem Unter- «Z etataX Sc ein Antra^Richter anaenommen,Ierregbar sei. Ans diesen Umständen müsse man auch seine suchungsrichter unter ihrem Eid ausgesagt hat daß zu wonach außeretatsmäßige Ausgaben über 10 000 Mark in der That, wenn er sie auch mit vollem Bewußtsein begangen einem gewissen Zeitpunkt kein Feuer unter den Siedefesseln ÄlttXÄXff § sich "bZ' zSeZachverstänbige Aller" Wah" ch?iüLeit nach wir»

mäßigen Ausgaben des laufenden, eventuell auch des vorher- Prof. Dr Sommer von der psychiatrischen Klinik an Auch die Sitzung unterbrochen, und auf 4 Uhr nachmittags gehenden Rechnungsjahres zugleich mit Rachsuchung der In- er halt den Angeklagten auf Grund keiner Beobachtungen verlegt. _________,

demnität vorruteaen ist nicht für geisteskrank, ist aber auch der Meinung, daß ------- - -

Nun erlassen auch deutsche Frauen einen Aufruf dieser an epileptischen Krankheitserscheinungen leide. Er ÄH5 5lHvt UNv KÜNv.

zur Bekämpfung der Erhöhung der Getreide- giebt bezüglich der zweiten und dritten Frage sem Gut-! Kieken den 14 März 1901.

kölle. Damen, die an der Spitze der deutschen Frauen- achten dahin ab, daß der Angeklagte bei Begehung der Gietzeu, den i*. JJtars isu .

Bewegung stehen Helene Lange in Berlin u. a., stehen an That mit vollem Bewußtsein gehandelt habe, wenn auch die J- Pserdemarkt-Lotterie. Der Haupttreffer der dies- der Spitze dieser Agitation. Zn dem Aufruf heißt es u. a.: That selbst aus der explosiven Erreglichkeit des Angeklagten I jzhttgen FrühjahrstPferdemarkt-Lotterie besteht aus einem Wir Frauen wollen nicht, daß die Lebensmittel- bezw. dem plötzlichen Auftreten von Zornefsekten entsprungen viersitzigen Break nebst Caroffier und einem kompletteren preise künstlich gesteigert werden; wir wollen sei. Er erklärt, daß für die Zeit der Handlung keme Symp- filberplattierten Geschirr. Das Break, von dem Wagen- nicht, daß das Hauptnahrungsmittel des Volkes, das Brot, tome von Bewußtlosigkeit oder Gerstesstormm zu ermitteln pikant August Kilbinger erbaut, ist an defien Geschäfts, verteuert wird. Eine Erhöhung der Getrerdeprerse seien, daß sich die That selbst als Affekthandlung charatteri- sSelterSweal das Geschirr von dem Sattlermeister bedeutet für viele Hausfrauen des Mittelstandes siere, bei deren Beurteilung die wahrscheinlich epileptischen Wkat(ivet^rsweg), oas iDescyirr, * . L

eine u e u e, sch were Last, die ihnen die Freude an der Krankheitserscheinungen, die große Anzahl nervöser Reiz Friedrich Groß angefertigt, iN dem Laden des^

Arbeit rauben, eine drückende Fessel, die ihnen die erscheinungen mit stark psychischer Erreglichkeit und derlichen Neubaues, ns-ä-vis demKaiserhof , anSgefteut. ®ie Teilnahme an den Errungenschaften moderner Kultur er- Umstand, daß der Angeklagte durch die Kugel, die er sich Anmeldungen zum Pferdemarkt gehen zahlreich ein und Dürfte schweren muß." ' früher in selbstmörderischer Absicht in die rechte Schläfe der Antrieb ein noch größerer werden wie tm vergangene»

Dem Vernehmen nach finden augenblicklich zwischen! geschossen hat, die Nervenpartien an der Basis des rechten! Jahre.

den beteiligten Rerchsämtern und den preußischen Staats- Stirnlappens getroffen worden seien, strafmildernd in Be- e# yug foem Bureau des Stadttheaters wird uns ge- Ministerien Verhandlungen über die Aufstellung eines tracht zu ziehen seien. Bezüglich der Strafausschließungs-1stieben: Zum Benefiz des Fräulein Eichenwald, der Doppeltarifs für landwirtschaftliche Pro- gründe des § 51Str.-G.-B. rst er derselben Ansicht wre ätzten Soubrette unseres Theater«, findet am Freitag die dukte statt. In unterrichteten Kreisen nimmt man an, MedizinalratDr. Haberkorn. Damit ist die Beweisaufnahme QncnbSone bübfthcT Doste Der jüngste

daß einflußreiche Mitglieder des preußischen Staats- geschlossen und nachdem die Hauptfrage auf Totschlags-1 Führung von

Ministeriums sich nachdrücklich für einen solchen Doppeltarif versuch und die Nebenfrage auf mildernde Umstände fest- Leutnant statt, den die geschätzteB fiz - ist W ins Zeug legen. Bei Seiten der Reichsregierung dagegen gestellt sind, verlegt der Präsident die Sitzung auf nach- Diese Wahl emeS Stückes, das sowohl mtrch ferneu l ioll man noch schwanken und sich noch keine bestimmte Mein- mittags 4 Uhr. Igemüb tote humorvollen Inhalt wie durch leichte, gesau ge

un g gebildet haben. Nach Eröffnung der Sitzung um 4 Uhr erteilt der Musik zu den besten überhaupt dieses Genres und insbesondere

Posen, 13. März. Endgiltiges Ergebnis der Präsident dem Oberstaatsanwalt Dr. Güngerich das Wort. Ibxg bekannten BcrfasierS zählt, dürfte der Künstlerin, die Reichstagsersatzwahl: Es erhielten: Witting (dtsch. Dieser setzt zunächst den Geschworenen das Wesen des Tot-!durch ihr freundliches, anmutiges Spiel rasch beliebt wurde, Kandidat) 9584 Stimmen, Rechtsanwalt Chrzanowski schlags, des VersuchD und der Strafausschließungsgründe!^ volles Haus sichern, das wir ihr von Herzen wünschen. (Pole) 151 43 Stimmen, Kasprzak (Soz.) 719 Stimmen, des § 51 Str.-G.-B. auseinander und giebt dann eine Laua-Köns 13 März. Hier kommen vier Bauern-

zcrsplittcrt sind 32 Stimmen. Mithin ist Chrzanvwsk, ge° kurze Darstellung bes sragllchen Vorfalls. <&:.weist anIho-raiten zu sreiwilligew Berkaus und Bersiejgerung. wählt. I Hand der Zeugenaussagen und der Briefe, die der Ange-1 13 Wnrx naebbem die

J klagte an die Elisabethe Peter geschrieben hat, nach, daß §8 AuS dem Bogelsierg, 13. März. 3 er schon früh den Entschluß gefaßt hat, diese wegen ihrer letzten Spuren des Wtnters tm Walde gewichen, übnfieht Untreue gegen ihn zu töten. Aus der ganzen Art des man auch bie Opfer, die Eis und Schnee von dem Wild-

- 5*?ri£' k^ärz. Das vom Pauken- und Trompeten- Falles zieht er den Scksluß, daß der Angeklagte mindestens stände gefordert. Insonderheit sind große Verluste unter

schall der Presse begleitete Duell Deroulede-Buffe11schlimmsten Ausgang seiner That einverstanden hem Hasenbeftande zu verzeichnen. Kinder, die imFelde

soll unter folgenden Bedingungen stattfinden: Waste Pistole, ^wesen sei. Daraus folge, daß er mit Vorsatz gehandelt ^d Walde nach den ersten Boten deS tommenöen fien^e»

ämeimahger Ku-gelwechsel, 25^Schrrtte ^st^d.^n einem I Bezüglich der Zurechnungsfähigkeit führt er aus, I ausschauen, finden zahlreiche Skelette zu Grunde gegangener Protokoll über diese Bedingungen schien e» den Sekundanten nicht jede krankhafte Störung der GeistesthätigkeitI - Besser als die Hasen haben die Rebhühner über» notwendig zu fern, ihre Duellanten daran zu erinnern, daß «»?asmi^scbliekrunasarund fei sondern nur diejenige, öie valen- Bester ms ote Ha^en yaoeu me rn r v u i, ur». uvrt es ihre Pflicht sei, auf dem Kampfplatz keine Gebärde und I bie fLeie XlenS ausschließe nicht I wintert. DaS liegt weniger daran, daß ihnen der Winter

kein Wort auszutauschen, eine bittere Bedingung namentlich! bie, die sie nur beschränke, ode/beeinträchtige. Er- weniger tote den Hasen mttgespielt, sondern vielmehr an bem fiir Deroulede. I fipnntmat bie Hauvtfraae su bejahen ebenso die Neben-!seltener vorgekommenen Auftreten des Raubzeuges, toie Fuchs,

" Eine Katholiken Versammlung unter Vorsitz ^ant rgt, d ,H, P k ^-^^r Umstände, da diese zahl- Marder und Habicht. Namentlich trat der Fuchs, der sonst des Generals a. T. de la Roque jubelte gestern einem reid) vorhanden seien. Der Verteidiger Rechtsanwalt Men- in strengen Wintern Hühnern und Hasen stramm zu Leibe Redner zu, der die Ausrottung der Protestanten erklärt sich in thatsächlicher und rechtlicher Be-Irückte, seltener in die Erscheinung. Seit man ihm mit Gift empfahl, und ging mit .Hochrufen auf die Bart holo-^b^^^ mit den Ausführungen des Oberstaatsanwalts imlaachflellt, hat er sich in seinem Bestände verringert. Auch ^^Mnbi-ib^^uder Manleeu Zaualada wesentlichen einoer^taIl^)en bewertet aber ba^ bwcäy t)ie ^cfte emgegangener Rehe findet man, doch nicht so häufig

Madrib, 13. Ma^. >3g^iaDa,hßer^an^(ung der Beweis für die Totungsabstcht des An- ^asen. Die Rehe vermochten eben bei dem hohe»

Torello, überhaupt im -thal des Ter in Katalonien beträgt! «.. . prhrnrfif fpi ß*r führt eine Reibe von Riornenten I ~ .«a

bie Zahl ber Str eiten b en sllnsfzehntausenb. Es tarnen h£fla^n ..am ÄÖenfei n Meta '»ficbi Sen ®^"cet9ec 'hr°» Hunger an den Knospen bes Unterholzes neue Au s sch re i tu n g e n vor. Gestern schnitten die Aus- s t stmeifel bezüalich des Vorsätze« Walde notbüisttg zu stillen.

ständigen vielfach die elektrische Beleuchtung ab,äderten bittet er bie wSwwnen gemäß dem §§ Elpenrod, 14. März. Sin Bubenstreich wurde

Fabriten ein undZr-ffen die Gendarmerie an. Es gab chtch'atz in dubio pro reo die Schuldfrage zu^verneinen, dieser Tage dem SchweinehSndler Schäfer von Ober, einige Tote und viele Verwundete. Zwei Schwa- alg er au(f| starte Zweifel hege, ob der An-Seibertenrod an seinem neuen Pferdegeschirr zugesügt. Bei

dronen Kavallerie sind aus Barcelona heute abgegangen. geklagte bei Begehung der That zurechnungsfähig gewesen bem letzten Schnee war dieser mit einem Schlitten hierher

Sofia, 13. Marz. Bei den G em er n d wähle n in I ^iner Replik bekämpft der Oberstaatsanwalt bie gefa^en, um auf die Brautschall zu gehen. Geschirr und

stara Zagora siegten die Anhänger ^-toilows gegen de^° oiuffassung, daß Vorsatz nicht vorhanden bezw. der Nn> nagelneues Geläute hängte er in den Stall der Wirtes, bei M1&mm?nSeTbTwei(ben^t Anh^aer stotiows ^klagte nicht zurechnungsfähig gewesen sei Diese Aus-k ® angefahren. Als er abendsansbrach und heimfahren ichw/r^rKt wurden ® Storlows sacht alsdann der Verteidiger widmen rmd>^, da, Geschirr und da« Geläute in lauter kleine

^^Vt e t« 6uVg^l3^®täi:j._ $ie ®r o gf ür ft in 01 g^'eCtll^3;0^r^^^en^faeen1 übetr<13:otf^^aIag,^CSerf1^v^mi?bternbe^Ürn Stiili^^en zerschnitten. Den Thäter hofft mau zu

"bem Ä^Äob Stfe 13- März Die Großherzogin be.

vo n Olden bu r g v er l o b t. Die Großfürstin steht gegen- einer Beratung von 20 Minuten verkündet ihr Ob-lehrte gestern die Alice-Schule mit ihrem Besuche. Der wärtig im 19. Lebenswahre. Ihr Brauttgam, der einzige! Ingenieur Koch von Gießen, den Wahrspruch dahin, Großherzog und die Großherzogin empfingen gestern Sohn des H^zo^ ^lbxa^er^von^ldmburg, lst 3 ^^e bQ^ ^wohl die Hauptfrage als auch die Nebenftage bejaht abend am Bahnhof den Herzog Ernst Günther und die alt, Leutnant im Preobraschensky scheu-eib-Oarde-Regiment bittet aber auch gleichzeitig im Namen aller Ge- Herzogin Dorothea zu Schleswig-Holstein, die "n^ ^ug^achutgnt des Zaren. . 4. . schworenen, den Gerichtshof, er möge in Anbetracht bet Karlsruhe zum Besuche hier eingetroffen waren.

" .. M 0 s k a u 13 Marz, ^"t^ber S^u b e n^e n, chatt nn15ntimnfPnirfvf nn I *» J" 9" MätZ. bet hkUte

des Angeklagten^ in die Kosten des Verfahrens. Ter Per- verstorbenen Abgeordneten Brunner von Swckhe.m wurde teibiger führt aus, baß bas Strafminimum, weil VersuchIGastwirt 1^16 ßQn9 .3 r , It ö

nur vvtiLuc, nut G dc.ngcgcnüb- gewählt. Fabrikant Friedrich Scwr in Erbach erhielt r-

bie beantragte Strafe für zu hoch. Er beantragt auf bas! Stimmen; 1 Stimme fiel auf Fabrikant Rem tn Stemvacy. flfuZ ©trafminimuni zu erkennen, nnb die Untersuchungshaft gzon 31 Wahlmännern hatten 30 abgestimmt.

* 1 mit Rücksicht auf das Geständnis des Angeklagten voll! fc- Biogen, 13. März. Am Osterdienstag findet hier

aufzurechnen. Nach viertelstündiger Beratung verkündet dertt^ Marienthal eine große Gedächtnisfeier be» Präsibent bas Urteil bes Gerichtshofes dahin, daß der! qjhilifterÄtrtelö** für bie beim BootSunglück Umgefommencn Angeklagte wegen Totschlagsversuch, eine Gefängnis- ° j toirb bic Gedächtnistafel an der

strafe von 10 Monaten erhält und frie Kosten des Ver- N - » enthüllt. - Wohl auS Anlaß des letzten großen

LS KL SLSL'L. ».««L »»«srL.'LL

Untersuchungshaft wird voll aufgerechnet. Ter Präsident'"-------TOp,! «k"r«°»»d- Boll«.,

führt aus, daß der Gerichtshof alle Milderungsgründe in Betracht gezogen habe, auch der Ansickst sei, daß der An­geklagte nur durch bas rohe und gemeine Verhalten der Elisabethe Peter zu ber That veranlaßt worben sei, ,daß aber trotz alledem nicht auf bas Strafminimum

. I hätte erkannt werden können, da. es sich in diesem Fall

| um eins ber höchsten Rechtsgüter des Menschen, um bas Leben gehanbelt habe. Angeklagter unb Rechtsanwalt er- Urteils an, woraus bet Prä-