Pr enss. Renten-Ver sicherungs-Anstalt Im Jaftren?838. zu Berlin, Kaiserhofstr. 2. Su"™S!m. Bis Ende 1900 ausgezahlte Versicherungsbeträge: 97 Millionen Mk.
Rentenversicherung 598
zwr Einkommens-Erhöhung und Alters-Versorgung.
Kapital versicherunff für Aussteuer, Militärdienst und Studium.
^"•rtreter: Chr Emil Derachow, Frankfurt a.M., Kaiseratr. 14,Kaiserpl.
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dieser 'Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung der
selbe«
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Q. Nc. 24, 41, 170, 195, 199 und 245 A 100 Mk. R. Nr. 85, 116, 160, 268, 283, 810, 333 A 200 Mk 8. Nr. 60, 71, 113, 147, 164, 339, 396, 417, 421,
Jan. Furchtbare Schnee- tn der frrim, im Kaukasus und
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bei der Stadtkaffe Gießen
bei der Mitteldeutschen Creditbank ln Frankfurt a.M.
bei der Deutschen Genossenschaftsbank
457, 491, 494, 507, 510 A 500 Mk.
Nr. 5, 26, 81, 209, 240, 254, 284, 299, 313, 317, 323, 336, 380, 449, 501 A 1000 Mk.
Rr. 62, 105, 172, 174, 230, 268 A 2000 Mk.
wird dies mit dem Ansügen zur Kenntnis der Besitzer
Gießen, den 11. Januar 1901.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
U. Es
Bekanntmachung.
Bei der in der gestrigen Sitzung der Staotoerordnetrn- Versammlung vorgenommene« planmäßigen Verlosung der am 15. Mai 1901 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen des Anlehen» der Stadt Gießen vom Jahre 1896 sind folgende Stücke gezogen worden:
Quarantäne gestellt.
* Petersburg, 13. stürme wüten andauernd
Miodrag durch den Jnfanteriekorporal Ludimaz hat ermorden lassen.
• Bukarest, 13. Jan. Wegen der Pest in Kon stantinopel ist aller Passagier und Warenverkehr dorthin eingestellt worben. Der Oiientexpreß und der Ostendexpreß ist zwischen Buzen und Konstantza, sowie der Marineoienst zwischen Constantza und Konstantinopel suspendiert worden. Falls Bulgarien nicht sofort ebenfalls eine strenge Quarantäne einführt, wird auch der Verkehr mit Bulgarien unter
Gerichtssaal.
vreSlau, 13. Jan, Ein arger Soldatendrlller halte sich am DonaerStag vor htm Kriegsgericht der elften Division fn der Person deS Unteroffiziers Karl Barton vom Leib-Kürasfier- Aiegiment „G.oßer Kurfürst" wegen vielfacher vorsätzlicher Beleidig UNgen, oorschliftSwidriger Behandlung und körperlicher Mißhandlung Untergebener zu verantwo ten. Barton wird von den Zeugen als ein überaus strenger Borges hier geschildert, der insbesondere den Mannschaften übel zus tzte, die in der Jnstruktionsstunde falsche Antworten auf seine Fragen gaben. „Um seine Leute zur Aufmerksamkeit zu ermuntern" — wie er sich ausdrückte —, griff er u. a. zu folgenden Mitteln: Er ließ die zu Best äsenden kürzere oder längere Zeit, wie ui ihm gerade paßte, in Kniebeuge stehen, oder aber er oers.tzie ihnen Püffe und Ohrfeigen. Der Kürassi r Linke I bekam einmal von ihm wegen falscher Haltung beim Lanzenstechen Schläge mit der metallenen Säbelscheide über die Finger, und der Kürassier Wippich wurde wegen eines andren Berschens an eine Pferde- krippe gebunden und mußte Heu kauen. Hatte schon der gesamre BerM arg unter den Mißhandlungen d-S Angeklagten zu leiden, so wurde doch weitaus am schlimmsten dem Kürassier Zorn von ihm mstgespielt. In zehn Fällen wurde Zorn nachgewiesrnermaßen vom Angel agten mit Titulaitonen wie: Bulle, Saumade, Aas rc. belegt, bei jedem geringfügigen Anlaß aeohrfeigt und gepufft oder „um ihm die Ohren offen zu halten", an den Ohren gerissen. Als am 16. November 1900 der Kaiser nach BreSIau kam, gehörte Zorn mit zur Eskorte deS obersten Kriegsherrn; «eil er etwa« spät dazu antrat, wurde er vom Angek agten geohrfeigt. Am Butz- und Bettage (21. November) drückte ihm der Ang>klagte mit beiden Händen die Kehle zusammen. E n anderes Mal hieb er auf ihn beim Voltigieren mit einem Klopfstock ein, wie er zum Einreiten der Remonten Verwendung stöbet, und am 22. November gab ihm der Unteroffizier, weil er die Schuppenkette am Helm nicht hoch gewacht hatte, eine Maulschelle, daß Blut floß. Um all den Mißhand lungen zu entgehen, beschloß Zorn endlich, weil er sich fürchtete, den rohen Vorgesetzten zur Anzeige zu bringen, Selbstmord zu verüben, et schlich sich am 22. November auf den Heuboden und stach sich sein Taschenmesser tief in Hals und Brust. Lebensgefährlich verletzt wurde er aufgefunden und in das Garnisonlazarett geschafft, wo er heute noch schwer krank daniederliegt. Der Leumund deS Zorn war der denkbar beste, er hat sich freiwillig zur Kavallerie gefüllr ge habt, und nie war ihm der Dienst zu schwer oder zu viel Ba ton, der bis dahin die Mißhandlungen seiner Leute entschieden bestritten hatte, machte angesichts deS etbtürfenben Beweismatertals vor Gericht das Geständnis, daß er sich Uebergriffc habe zu Schulden kommen lasten. DaS Kriegsgericht verurteilte Bat ton wegen vorsätzliche»
in Fra» kfurt a. M.
erfolgen kann, sowie daß die Verzinsung mit dem 15. Mai 1901 auf hört.
Südwesten von Rußland. Der Eisenbahnverkehr erleidet große Störungen. In den bessarabischen und taurischen Steppen sind gan^e Dörfer vom Schnee verweht. Viele Menschen werden vermißt und täglich werden zahlreiche Erfrorene aufgefunden. In Taurien wurden hunderttausend Schafe vom Schneetreiben überrascht. Dieselben sind jedenfalls umgekommen. Heber die Schäfer fehlt jede Nachricht. Das von der Regierung abkommandierte Militär vermag nur wenig zu helfen, da die frei gelegten Wege sofort wieder zugeweht werden.
* Charkow, 13. Jan. Ein großer Sensationsprozeß gegen eine Räuberbande, die von Personen in hervorragender Stellung geleitet wurde, hat seinen Anfang ge nommen. Die Bande, die 150 Köpfe stark war, raubte unb plünderte im Gouvernement Charkow. Sogar am hellen Tage führte sie ihre Neberfälle aus. Bon gefangen genommenen Personen wurde hohes Lösegeld erpreßt. Du Polizei war teils machtlos teils bestochen. Das aufgebotene Militär konnte erst nach heftigem Scharmützel die Bande gefangen nehmen. Die Anklageakte umfassen neun Bände. Mehrere hundert Zeugen sind vorgeladen. Der Prozeß wird nach dem Kriegsrecht geführt und dürfte mehrere Wochen dauern.
tage trafen der Vater n ErnstVinter auf Staatsanwalts hin hier bestimmteste das Mett Taschenbuches als ihrem der Identität der auf- ;r übrigen &egenftänbe weifel obwalten, zumal tzüge der auf dem auf* alischen Notizen als von erkannt hat. Tie Spielährend des Vormittag? tten zu jener Zeit nickt? Mttags wieder an jener Schienen, fanden sie die este lagen frei und offen ls abgerissene Stuck bei i G. Ä offenbar oftei> s hing. Die Feit» lichten Tage zwischen Nitwifsern des Mordes meinten, „dre Sachen eben eingelegt worden a von dem Synagogen- chen hause als auch bei M statt; sie haben mcht äs aus die Mörder bezw Lachen schließen laffen die hierüber eingehend keine Anhaltspunkte zu iminallonmissarius von iaentlichen Leitung der Tie hiesige Bevölkerung Sier - decke u* tuen in der Stadt d>.
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^gen waren die Men I»!»« verschlossen. » oie Frau und ihren ^römens von Gas lngsversuche hatten nur
Körperverletzung ftn 7 Fällen), fortges tzter vorschristSwidriger Be Handlung (tn 5 Fallen) unb Beleidigung (in 10 Fällen) von Unter: "denen zu fünf Mona ten Gefängnis und fp ach dabei feine An, ächt babtn auS, daß der Angeklagte falschen Pflichteifer angewandt 5Q6c, um Untergebene anzuspornen.
Würzburg, 13. Jan Der Student Hans Brehm hatte sich be- hufs eines telephonischen Gespräches verbinden laffen. Da die Dauer des Gespräches sich sehr in hi* Länge zog, fragte der Umschaltebeamte an, ob noch gesp och-n werde Hebet diese Störung ärgerlich, schrie Brehm in da» Telephon hinein: „Diese Eaupostler, wenn ich einen erwisch, bring' ich ihn um", und: „Das ist eine gemeine Saubande da oben". Eine Biert lfiunde später glaubte Brehm, seine Beleidigung ungeschehen machen zu können, indem er den Beamt.n antelephonierte: „Revoziere Ausdruck Saubande, Sache hiermit erledigt." Die Sache war aber damit nicht er ledigt. denn B wurde »egen Beleidigung vom Schöffengericht zu 50 Mk. Geldstrafe verurteilt.
Sxirtzl« der mtiaigftu jrenhfnntr 31eitt(|takr.
Opeimhauö.
Dienstag, 15. Jan.: „Der Troubadour". Mittwoch, 16. Jan.: 4. AbonneMent-Konzert unter Mitwirkung deS Herrn W Sapellnikoff und unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Dr. L. Rottenberg. Don- nerstaq, 17. Jan.: „Die Stumme von Portici". Freitag, 18. Jan., sya Uhr: „Sneewittchen und die sieben Zwerge". Samstag, 19. Ian.: „Amelia" oder „Der Maskenball". Sonntag. 20. Jan, 31 g Uhr: „Sneewittchen und die sieben Zwerge": abends: Zum ersten Male „Benvenuto Cellini". Oper in 3 Akten von De Mailly und Barbier, Musik von Hektor B^rlioz. Montag, 21. Jan.: Geschloffen. Dienstag, 22. Jan.: Zum ersten Male wiederholt: „Benvenuto Cellini".
Schauspielhaus.
Dienstag, 15. Jan.: „Graf Waldemar". Mittwoch, 16. Jan.: „Graf Waldemar". Donnerstag, 17. Jan.: „Flachsmann als Er ziehet". Freitag, 18. Jan.: „Minna von Barnhelm". Samstag, 19. Jan.: Zum ersten Male „Der Leibalte". Komödie von Lothar Schmidt. Sonntag. 20. Jan., 3>/, Uhr: „Flachsmann als Erzieher"; abends: „Der Le-ibalte". Montag, 21. Jan.: „Emilia Galotti".
*) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr.
Kunde! und Verkehr. Volkswirtschaft.
Finanzielle Rundschau. Von einem lebhaften Börsenverkeh ist nach wir vor nichts zu merken, so baß die betreffenden Gerückte eigentlich mit ihrer Charakterisierung der TageSveränderungen nu einer gewissen Form genügen. Alle angegebenen Motive, w'e Steigen ober Fallen der Kurse an der Newporter Börse, bessere Nachrichten au8 China, Jnduüriehcsinungen wegen der Handelsverträge rc. treffen den eigentlichen Börsenverkehr gegenwärtig nicht. Denn derselbe ist eben hierfür zu klein. Das Reforrngesitz hat unsere alte Organisation unterbunden und an deren Stelle eine Spekulation -urückgelassen, b e es vorzieht, lieber die Chancen im Auslande für sich auSzunützni. Siebe vor allem den amerikanischen Sharesmarkt, den unsere spekulativen FaiseurS und auch Bankiers in einer Weife frequentieren, daß ihre Käufe offenbar schon mit ein Element der Haussebewegung geworden sind. ES sind dabei Unsummen von Zwischenvergü ungen zu bezahlen, von denen die deutsche Maklerwelt nichts spürt. Der Geldsatz bet uns befindet sich in der eigentümlichen Lage von London unabhängig sein zu muffen, ba die abnormen Verhältnisse deS englischen Geldmarktes ja in dem Prioatdiskonto drüben stark genug zum Aus druck kommen. Ist eS doch so weit gekommen, daß wir heute a offenen Markt über ein ha des Prozent niedriger diskontieren als dieß in der City der Fall ist. Ganz gleich, ob die Bank von England den Geldsatz drüben künstlich verteuert, um bei ihrer offiziell erhöhten Rate nicht die Kontrolle über den Wechselmarkt zu verlieren, so ist dies 'och eine Situation, die alle Aufmerksamkeit verdient. Sicher ist, daß der Transvaalkrieg und China noch viele Mittel erfordern werden, unb daß Amerika wohl in erster Reihe dazu berufen sein wird, englische SchatzbondS auszumhmen. Schon au9 diesem Grunde wären wir nicht tn der Lage, in Newyork ein Anlehen zu machen, obgleich die Sensationsnachrichten von deutschen Verhandlungen dort üb r 600 Millionen Mark neuer preußischer KonsolS oder Reichsanleibe schon in sich zusammensällt. Das find Summen, b e Deutschland weder augenblicklich brausst, noch selbst zu bet weit kleineren Beträgen in einem fremden Lande aufnehmen würde. Wit sind nicht wie England in einem kostspielig n und blutigen Krieg begriffen, der ein schweres Defizit Hervorrufen muß. Bei uns würden vielmehr unsere leitenden Finanzmänner einen überaus schweren Stand haben, sich wegen eines solchen Appells an das Ausland vor der öffentlichen Meinung zu rechtfertigen. Von anderen neuen Staatsanleihen verlautet genug Hessen, Bayern, Baden und Sachsen suchen ihren Geldbedarf rasch zu befriedigen, woraus hervorgeht, daß eine besondere Zuversicht zu der heutigen Haltung des Publikums betreffs Kapitalsanlagen noch nicht allzu stark vorhanden ist. Ist man doch von früher her rfUt zu sehr gewohnt, solche Anläufe des Publikums wieder rasch verschwinden zu sehen. Das Gehen des Herrn v Miquel ist noch keineswegs so sicher, wie dies verkündet wird. Unter Umständen würde der Rücktritt dieses Mannes Schlimmeres bedeuten, als ein einfacher Erfolg für die Kanalvorlage, die, nach alten Vorgängen zu urteilen, durchaus noch nicht so sicher ist, wie dies der Thron.
Bekanntmachung.
Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in § 25 ber W-hrorbnung werben alle im Jahre 1881 geborenen Militär pfl'chtigen, sowie bie in früheren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt ober welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt ober ihrer Befreiung vom Militär, dienste noch keine definitive Entscheidung erhalten und entweder in Gießen ihrer; gesetzlichen Wohnort haben, ober als Studenten. Gymnasiasten und Zöglinge anberer Lehranstalten, ober als Haus- unb Wirtschafrsbeamte, Handlungsgehilfen, Lehr iinge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aufhalten, hiermit ausgefordert sich behufs Eintragung ihrer Namen in die Rekrutierungs- ftammrolle in der Zeit vom IO. bis 20. Januar d. I bei der Bürgermeisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden und dabei, wen« sie dahier nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenden Stand-Samt zu erwirken ist, und, wenn sie bereits bei einer früheren Musterung konkurriert haben, ihren Losungsschein vorzulegen.
Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejeniqm, welche die Anmeldung unterlassen, sich zu gewärtigen haben daß sie mit einer Geldstrafe bis zu 80 Mark oder mit Hast bis zu drei Tagen belegt, von der Teilnahme an der Losun.. ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung u. s. w. für verlustig erklärt werden. Bezüglich der zur Zeti ier Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind deren E lern, Vormünder, Lehr«, Brod« ober Fabrrkherren zu diesen An Meldungen verpflichtet. Ferner wird bemerkt, daß Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtige auf Grund des $ 32, pos. 2, lit. a, b, o, d, e, f und g der Wehrordnung recht- zeitig bei der Bürgermeisterei dahier vorzubrmgen find, da verspätete Gesuche keine Berücksichtigung finden.
Gießen, den 3. Januar 1901. 378
Der Bürgermeister: I. V.: Wolff.
rebe nach vielleicht g-chofft werden könnte. Die Rede des Grafen Bülow bezüglich der Berücksichtigung d>-r Landwirtschaft unb ber Industrie bei ben Handelsverträgen ist von ber Börse ganz augenscheinlich zu hoch eingeschätzt worben.
Berlin, 12. Jan. Ein neueL Opfer deS Krachs der Epielhagen- Banken ist die alte Berliner Seifenfabrik von Franz Spielhagen qetootben Die Inhaber derselben sind zur Z it Franz Otto Spiklhagen J1, . Slbolf Spi lhagen. Ueber das Vermögen dieser Handelsgesell
schaft rst heute der Konkurs eröffnet worben.
Märkte.
Grünberg, 12. Jan. Fruchtmark!. Durchschnittspreis pr» 100 Kilo. Merzen 15,80 Mk., Korn 14,80 Mk., Gerste 13,44 Mk., Hafer 3,00 Mk., Erbsen 00,00 Mk., Linsen 00,00 Mk., Samen 00,00 Mk., Kartoffeln 0,0" Mk
Auszug ans -cn Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
MartbäuSgemeiud»
Den 6. Januar. Karl Heinrich Dietz, Postbote zu Darmstadt, unb Wilhelmine Elisabeth Kalharine Henriette Weber, Tochter des Zugführers Johannes Weber zu Gießen.
Getaufte.
MatthäuSgemeinde.
Den 6. Januar. Dcm Schriftsetzer Richard Lehmann ein Sohn, Karl Ludwig geboren den 17. November.
Den 6 Januar. Dem Schriftsitzer Hugo Weber ein Sohn, Rudolf Richard, geboren den 3. Dezember.
LukaSgemeinde.
Den 6. Januar. Dem Jnstrumentenhändler Franz Arthur Eyserb ck ein Sohn, Maximilian Albert Arthur, geboren den 22. November.
Denselben. Dem Hellenmeister Ludwig GeiSmar ein Sohn, Ludwig Martin Emil, geboren den 27. November.
Militärgemeindc.
Den 7. Januar. Dem Vizefeldwebel Heimich Becker, Zwillingstöchter, Friederike und Margarethe, geboren den 11. Dezember.
Beerdigte.
MarkuSaernervde.
Den 6 Januar. Wt Helm Bou färbe, Sohn des Postschaffners Heinrich Bourkarde, 5 Jahre alt, starb den 3. Januar.
Den 9. Januar. Katharine Schmidt, geb. Balser, Ehefrau bt3 Taglöhners Heinrich Schmidt, 38 Jahre alt, starb den 7 Januar.
Militärgemeinde.
Den 7. Januar. Elise Gonker, geb. Schmidt, Ehefrau deS Re^i- mentSschneiders Va'entin Gonter, 34 Jabre alt, starb den 4 Januar.
Ein wohlbekömm- liches Frühstück
ist vo« größter Wichtigkeit. Wer Bohnenkaffee trinkt, sollte stets eine« großen Zulatz von Kathreiners Matz- ttaffee nehmen, den« dadurch wird der Kaffee viel öeffer «vd vekömmticher. AVer nut ber „Kathreiner" in ptom- Sierte» Paketen ist echt und von kaffee-
arligem Hcschmack. 608
Frauenleiden
Von Ärztlichen Autoritäten glanzende Lr- foige erzielt mit „Sanatogen Zu haben in Apotheken und-Drogerien.
Bauer & Cie., Berlin SO. 16.
Bekanntmachung,
betr.: Die Heichelheim'sche Stiftung.
Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte würdige und bedürftige christliche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute an bis 20. Februar ar. auf dem Büreau des Armenamtes — Zimmer Nr. 2 — ent» gegen genommen.
Gießen, am 3. Januar 1901.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff. 486
Ortskrankenkasse Gießen.
Vom 1. Januar 1901 ab können die in Gießen wohnenden Mitglieder unserer Kasse nebst deren Familienangehörigen folgende Aerzte zu Rate ziehen:
1. für Gießen:
a) Herrn Dr Zirrher, Westanlage 85. Sprechstunden: vormittags von 8 bis 9 Uhr, nachmittags von 2 bis 3 Uhr. Sonntags nur von 8 bis 9 Uhr vormittag».
b) Herrn Dr. Ploch, Asterweg 9. Sprechstunden wie Herr Dr. 3 in ff er.
c) Herrn Dr. Hanau, Nordanlage 21. Sprechstunden: vormittags von 9 bis 10 Uhr, nachmittags von 2 bis 3 Uhr. Sonntags nur von 8 bis 9 Uhr vormittag».
Der Arzt darf während einer Krankheit nicht gewechselt werden.
Der Vorstand der Hrtskrankerikasse Kießerr.
435 Dahmer, Vorsitzender.


