Vom Burenkriege.
Hegen heute keine Nachrichten vor. Doch verdienen folgende Mitteilungen erwähnt zu werden. Einem Pariser Blatte zufolge istKitchenererkrankt und zwar derart, daß er eine Reise nach England nicht unternehmen kann. Man erwarte einen schlimmen Ausgang, der bereits in den nächsten Tagen bevorstehen dürfte.
In Johannesburg macht der Hochverrats- Prozeß, der in London gegen den ftüheren Staatsanwalt und späteren Kommandanten Dr. Krause geführt wird, viel von sich reden. Dr. Krause hat sich während der Zeit des Krieges und besonders als Kommandant von Johannesburg als ent Administrator und Organisator ersten Ranges und als unbestechlicher Beamter bewiesen, sein klarer, durchdringender Afrikander-Verstand war durch eine vortreffliche Erziehung geschult, es war großenteils sein Verdienst, daß die Engländer bei ihrem Einzuge Stadt und Minen in dem vortrefflichen Zustand vorfanden, in dem sie noch heute sind. Am Donnerstag ist Dr. Krause wiederum im Londoner Polizeigericht vorgeführt, aber gegen Bürgschaft bis nächsten Mittwoch freigelassen worden. Am Mittwoch soll dann gegen ihn wegen der Anklage verhandelt werden, daß er den vor kurzem erschossenen früheren Staatsanwalt von Transvaal, Broeksma, aufgefordert habe, den Rechtsbeistand des Lord Roberts, Douglas Forster, zu ermorden.
Der Burengeneral Pearson hatte in Washington eine Unterredung mit dem Präsidenten Roosevelt und wird demselben später eine Denkschrift über Südafrika überreichen. Indessen lehnte Roosevelt eine Erörterung des Burenkrieges ab.
Begeisterung zur Burensache hat einen jugendlichen Hamburger zu einer langen Reise als blinden Passagier im Frachtraum eines Dampfers veranlaßt. Ein Telegramm berichtet, daß in Marseille kurz vor der Abfahrt des Frachtschiffes „Mont Eenis" nach Afrika zwischen großen Kisten ein junger Mensch Namens Fritz Dietrich aus Hamburg entdeckt wurde, welcher angab, daß die Sehnsucht, in den Reihen der Buren zu kämpfen, ihn veranlaßt habe, in einem Warenschiffe sich zu verbergen, von Hamburg nach Antwerpen und dann nach Marseille sich befördern zu lassen.
Kolouialpost.
Kamerun. Die „Deutsche Kolonialztg." meldet: Auf eine Eingabe der Kolonialgesellschaft betr. die Erschließung des Hinterlandes von Kamerun antwortete der Reichskanzler, daß Oberleutnant Dominik mit 60 Soldaten am 12. Oktober von der Küste aufgebrochen ist, um über Kribi, Yaundo, Yoko und Banyo Kontscha nach Garna zu gelangen und hier einen Beobachtungspostcn zu errichten. Ferner ist der Kommandant der Schutztruppe, Oberstleutnant Pavel (bekanntlich bisher in Gießen), mit zwei Kompagnien zu der Errichtung einer festen Mckitär- station in Banyo und zu anderen Zwecken abgegangen.
Der Kongostaat scheint entschlossen zu sein, gegen seinen alten Mitarbeiter, Major Lothaire, wegen dessen jetzt fest- gestellter moralischer Unterstützung und Duldung von Grausamkeiten gegen die Neger im Mangalla-Gcbiet, die den blutigen Aufstand der Budjas herbeiführten, schonungslos vorzugehen. Wie au§ Brüssel gemeldet wird, wurde Major Lothaire von den in Banana an Bord kommenden Untersuchungsrichtern ersucht, sich sofort dem kongostaallichen Gericht in Boma zu stellen, um in vorläufige Haft genommen zu werden. Lothaire weigerte sich, versprach aber, von San Thomv, wohin ihn angeblich dringende Geschäfte riefen, nach Boma zurückzukehren. Statt dessen reiste er von dort schleunigst nach Europa. Es bleibt nun abzuwarten, ob der Kongostaat an Belgien den Antrag auf Auslieferung stellen wird.
Aus Stadt und Zändl
Gießen, 13. Dezember 1901.
* * Dortrag. Gestern abend fand im „Eafö Ebel" eine gemeinsame Sitzung des Oberhess. GeschichtsVereins und de§ Latsch en Sprache», ein S statt, tn der Geheim-
Luzern (katholisch-konservativ), zum Vizepräsidenten- den Bundesrat Deuches-Thurgau (radikal).
Wien, 12. Dez. Sämtlichen Offizieren der österreichisch-ungarischen Armee wurde jüngst ein geheimer Erlaß des Kriegsministeriums zugestellt, der die Einschränkung der Duelle in der Armee bezweckt. Bei Ehrenafsairen zwischen Offizieren darf diesem Erlaß zufolge keine Forderung ergehen, bevor dem Regimentskommandeur hierüber Meldung erstattet ist. Tas Kommando hat dann erst zu entscheiden, ob ein Duell zulässig ist, und kann im Fall thätticher Beleidigung statt Zulassung des Duells den Beleidiger in gerichtliche Untersuchung ziehen.
— Die „Neue Freie Presse" meldet aus Lemberg: Zum Schutze des hiesigen deutschen Konsulats wird demselben gegenüber in der Mochnacki-Gasse im Laufe der nächsten Tage eine Polizeiwache errichtet werden.
— Abgeordnetenhaus. Im Einlaufe befindet sich eine Interpellation Breiter, in der auf den angeblichen Wider sprach zwischen den Erklärungen des Ministerpräsidenten v. Körber und des deutschen Reichskanzlers Grafen Bülow anläßlich der Lemberger Demonstrationen hingewiesen und der Ministerpräsident gefragt wird, ob er in der Angelegenheit die nackte Wahrheit mitteilew- wolle, ob es wahr sei, daß der Minister. des Aeußern wegen der Lemberger Demonstrationen der preußischen Regierung sein Bedauern zum Ausdruck gebracht habe. Der Unterrichtsminister Dr. v- Härtel erklärte in Beantwortung einer Interpellation Romanczuks, betreffend die jüngsten Vorgänge an der Lemberger Universität, die akademischen Behörden seien geneigt, den Studierenden gegenüber, soweit es die Wahrung der Autorität und Würde gestatte, ent- aegenzukommen. Sie könnten den ruthenischen Studierenden nur raten, die in leidenschaftlicher Aufregung gethanen Schritte wieder rückgängig zu machen und die Wiederaufnahme in die Lemberger Universität anzustreben. Das Haus setzte sodann die Generaldebatte über die Regierungsvorlage betreffend die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften fort.
Petersburg, 12. Dez- Ms der letzten Reichs- tagsredeBülows über die Polenfrage hat die russi- s ch e Zensur den ganzen aufRußlandbezüglichen Passus, in der von der russischen Telegraphenagentur verbreiteten Depesche g e str i chen. Es mag hierbei erwähnt werden, daß die Stimmung der meisten hiesigen Blätter, so insbesondere der nationalistischen, wie „Nowoje Wremja", „Rossija" und „Swet", feit einiger Zeit sehr deutschfeindlich ist.
Wetter
Bed. Himmel
Regen
Höchste
12.
4,1° C.
Q,2U C.
Feuchtigkeitswetter und Erkältung seiner zerrissenen Schuhe die Schule versäumen; denn e§ fieberte mit Hochachtung N. N.*
Temperatur am 11. bis
Niedrigste „ „ 11. „
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
rat Prof. Dr. Behaghel einen Vortrag über „Litterarische Einflüsse im deutschen Sprachschatz" hielt. Der Redner zeigte an einer großen Reihe trefflicher Beispiele, wie die Litteratur aller Jahrhunderte auf Wort- und Satzbildungen unseres Sprachschatzes einen hervorragenden Einfluß geübt hat. Wir werden demnächst in einem ausführlichen Referat auf den Vortrag zurückkommen.
** Die erste Ausstellung des- Veieius „Kanaria" auf Lonys Bierkeller wurde heute mittag eröffnet Am Vormittag hatten die Preisrichter Schweickhar dt-Frankfurt a. M. und Siegel- Gießen 44 ausgestellte Konkurrenzfänger abgehört und danach prämiiert. Im Ganzen umfaßt die Ausstellung an Kanarien mehr als 100 Nummern. Als erste derartige Spezial-Ausstellung, die noch dazu nur einen lokalen Charakter hat, ist ste nicht nur gut beschickt, sondern auch red):: nett arrangiert. Liebhaber und Freunde des edlen Kanarien- gesanges werden, wenn sie die Ausstellung besuchen, recht befriedigt sein.
Werning'sche Kriegsfestspiclc. Wie groß die Begeisterung der Darsteller der lebenden Bilder ist, die bei den Kriegs- fejtspielen jüngst aufgeführt wurden, und roe(d)en nachhaltigen Eindruck die neu aufgefrischte Erinnerung an die großen Jahre 1870/71 bei ihnen hinterlassen hak, geht daraus hervor, daß sie am kommenden Sonntag den 15. d. M., abends von 71/, Uhr, ab, im (Safe Ebel sich wiederum zu einer Erinnerungsfeier zusammenfinden wollen, die sie natürlich auf ihre Kosten veranstalten. Wie c5 in der Einladung zu der : Festlichkeit heißt, betrachten es die Darsteller als eine Anerkennung für ihre Arbeit, wenn recht viele Mitglieder des Gesamtausschusses und der veranstaltenden Vereine sich an dieser Feier beteiligen würden.
** Eutsverpachtung. Das Kempff'sche Fideikommiß-Gut hier (übrigens das einzige derartige Familiengut im Groß- Herzogtum, das sich in bürgerlichen Händen befindet) geht Anfang Februar k. I. aus den Händen des bisherigen Pächters, Oekonomen Kitz, an dessen seitherigen Verwalter Curtmann für 22 Mk. pro Morgen Jahrespacht über. DaS Gut besteht außer der Hoftaite an der Marburgerstraße au§ ca. 200 Morgen Land. Oekonom Kitz übernahm vor länger als 12 Jahren die Pachtung für 18 Mk. pro Morgen und zahlte zuletzt 20 Mk.
** Bluthochzeit. Zu unserer gestrigen Notiz unter dieser Spitzmarke schreibt uns heute der Wirt L. Wagner, daß in einem Lokale keine Schlägerei stattgefunden, sondern nur ihren Anfang genommen hat und bann auf der Straße fortgesetzt vorden ist. Entstanden fei die Schlägerei allerdings durch 'inen ungeladenen Gast, der auch verletzt wurde.
Butzbach, 12. Dez. Die „Butzb. Ztg." erhält zu der ruch von uns übernommenen Notiz betr. die Verwundung 'ines Aufsehers von der Direktion des Landeszuchthauses Narienschloß folgende Berichtigung: Der Vorfall fand am Nontag statt. Der Schlag wurde mit der blechernen Zellen- ampe ausgefuhrt. Die Wunde ist glücklicherweise nur eine Zleischwunde ohne Beschädigung de§ Knochens. Das Bernden des AufseherS- ist derart, daß er nicht einmal bett- ögerig ist. Kissel wird nach ärztlichem Gutachten bei normalem Verlauf des Heilungsprozesses voraussichtlich nur J bis 4 Tage dienstunfähig sein.
8. Darmstadt, 12. Dez. Gestern und heute tagte unter )em Vorsitz des Abg. Köhler-Darmstadt der 1. Sonder- ÜuSschuß zur Vorbereitung der Regierungs- ) o r l a g e n betr. a. die Gesetzentwürfe über die Errichtung •incr hessischen Pfandbriefbank, b. die Landeskreditkasse und '♦ die öffentlichen Sparkassen. An den Beratungen nahmen luch Regierungsvertreter teil, doch sind die Verhandlungen loch nicht zum definitiven Abschluß gelangt. Kommende Woche vird der 2. Gesetzgebungsausschuß unter dem Vorsitz )e§ Abg. v. Brentano zur Erledigung einiger wichtiger fragen zusammentreten. — Im Anschluß an die Hofjagd m Kranichsteiner Park fand heute abend im Residenzschloß dofjagdtafel statt.
fc. Darmstadt, 12. Dez. Die preußische Regierung legte >er hessischen einen Kaufvertrag betreffs der Main- lleckar-Bahn vor.
Darmstadt, 12. Dez. Heute fand im Kranichsteiner Park pofjagd statt, zu der zahlreiche Einladungen ergangen waren. }ur Teilnahme waren u. a. eingetroffen und im Hotel „Zur Sraube" abgestiegen: Fürst Bruno zu Psenburg-Büdingen, Mrst zu Solms-Lich, die Grafen zu Erbach - Fürstenau, Zolms-Lauback) und Psenburg-Meerholz. — Die von der Verwaltung des Großh. Museums in der Kunsthalle veran- taltete Ausstellung von Bildern und Handzeichnungen des Darmstädter Malers Karl Stahl (1824—1848) ist nunmehr röffnet. Da die Arbeiten und die Persönlichkeit des jung »erstorbenen Künstlers bisher in weiteren Kreisen wenig begannt waren, hat die Verwaltung des Museums einen biographischen Führer herauSgegeben.
b. Mainz, 12. Dez. Nach dem erst heute völlig fertig- gestellten Skrutinium der am verflossenen Montag statt- gchabten Ergänzungswahl zu der hiesigen Stadtver- >rdnetenversammlung ist das Resultat der Wahl olgendes: 5 Sozialdemokraten, 5 Deutschfreisinnige, 4 Demoraten und 2 Nationalliberale sind gewählt. Die wenigsten stimmen erhielten zwei Sozialdemokraten, von denen der ine nur auf 6 Jahre und der andere auf 3 Jahre gewählt st, während das Mandat der übrigen neuen Stadtverordneten ine Tauer von 9 Jahren hat.
Mainz. 12. Dez. In der gestrigen Versammlung des kirchcnvorstandeS für die Diözese wurden mit großer Nehrheit die Anträge des Landtagsabg. Molthan, die Gehälter der katholischen Geistlichen bis 3200 Mk. Höchstgehalt wie in Preußen festzusetzen, angenommen. Ferner ourde beschlossen, die Kirck)ensteuer in dem Bistum Mainz 'on 4 auf 6*/z pCt. zu erhöhen und die Stolgebühren in llen Pfarreien des Bistums Mainz, in welchen sie noch be- iehen, abzulösen.
Frankfurt a. M., 12. Dez. In ein Koupee 2. Klaffe des äer um 5,51 Uhr gestern nachmittag eingetroffenen Cron- 'erger Zuges wurde zwischen Bockenheim und dem Hellerhof in etwa V, Pfund schwerer Stein geschleudert. Eine «on Frankfurt stammende Dame wurde durch den Stein leicht im Kopf verletzt.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten, rinem Lehrer auf dem Lande ging kürzlich folgender origineller öntschuldigungszettel ^u; „Wem Söhnchen konnte wegen
Vermischtes.
* Köln, 12. Dez. Die Rheinhöhe betrug heute früh 3,62 Meter, das Wasser ist seit gestern früh um 77 Etm. gestiegen. Die Nebenflüsse des Rheines steigen auch.
'Bielefeld, 12. Dez. Die Stadtverordneten-Ver- farnmlung bewilligte heute die Summe von 1 250 000 Mk. zum Bau eines neuen Rathauses und eines Stadttheaters.
* Frankfurt a. Oder, 12. Dez. Heute nachmittag nach 4 Uhr stürzte ein Teil des Neubaues des Gut- feldschen Warenhauses ein. Sechs Arbeiter wurden unter den eingestürzten starken Monirdecken begraben. Vier wurden bisher 'schwer verletzt ins Krankenhaus geschasst. S)h2 Feuerwehr arbeitet an der Befreiung der übrigen Verschütteten.
• Pans, 12. Dez. Oberstleutnant Marquis d'Elbee, der vom Marquis de Chauvelin wegen einer Schrift über die Memoiren der Marquise de la Roche- Jaequelin zum Duell gefordert worden war, lehnte unter Hinweis auf seine religiöse Ueberzeugung ab. — Einer Abteilung des 152. Infanterie-Regiments gelang es, die Familie des Gastwirts Bernez, welche im Restaurant auf dem. 1300 Meter hohen Berge Hoheneck vom Blitzschlag schwer verwundet war, trotz schwerer Stürme nach ©craromer zu bringen.
* Ungarischer Deutschenhaß. Nach einerMeldung aus Budapest hat ein Teil der Unioersitätsstudenten eine Bewegung gegen die in Kaffeehäusern und Orpheen wirkenden deutschen Artisten eingeleitet. Etwa 200 Studenten erschienen in verschiedenen Singspielhallen, wo deutsche Attisten ihre Brettlkunst ausüben, und schrieen und lärmten so lange, bis sie die Einstellung der deutsck)en Votträge erzwangen. An einzelnen Orten kam e§ dabei zu Tätlichkeiten zwischen den Gästen und den Studenten, deren Terrorismus man nicht dulden wollte. Die Polizei mußte einschretten, um die Ruhe herzustellen. Etwa 15 Studenten wurden von der Polizei angehalten.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurt a. M., 12. Dez. Unter dem Namen „Frankfurter Frachtmarkt" hat sich hier eine Bereinigung von Ge- treidehandlern und Getreide-Interessenten zum Zweck« der Erleichterung und Hebung ihres Handelsverkehr gebildet. Für diesen Zwecke^ sind von der Bereinigung Räumliche teilen, derzeit im Gebäude der Effettttv-Sozietär, ^enriad, in benq?
Kirchliche Uachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 15. Dezember. 3. Advent. Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
Pfarrer Schlosser.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Beichte und heil. Abendmahl für die Markusgememde, wozu noch besonders die konfirmierte Jugend der Gemeinde ein- geladen wird. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde, Alicestraße 12, erbeten.
, Am 1. Weihnachtsfeiertag wird im Vormtttagsgottesdienste Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Diarkusgemeinde gemeinsam gehalten werden.
Donnerstag den 19. Dezember, abends 8 Uhr, im oberen Konfirmandensaal Kirchstraße 9: Bibel st unde. Psalm 39.
Pfarrer Schlosser.
In der IohauueSkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die JohcmneS- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler.
Beichte und heil. A b e n d m a h.l für die Lukasgemeinde, wozu noch besonders die konfirmierte Jugend der Gemeinde ein- gelabcn wird. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.
Nach allen Gottesdiensten wird eine Kollekte für das „Rauhe Haus" bei Hamburg erhoben werden.
Montag den 16. Dezember, abends 8 Uhr, im Konfirmandensaale der Johanneskirche: Bibelstunde. Text: Hebraerbttef, Kap. 13, von Vers 14 an das Vergängliche und Bleibende im Ehristenleben.
Pfarrer Dr. Naumann.
Am 2. Weihnachtsfeiertage wird im Vormittagsgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam gehatten werden.
Nächsten Sonntag, den 4. Advent, nachmittags 31/, Uhr wird in der Johanneskirche Gottesdienst und kirchliche Feier der Ehrist- bescherung für die Kleinkinder-Bewahranstalt gehalten werden.
Beim Herannahen des W e r h n a ch t s f e st e s richten die Pfarrer und Kirchenvorsteher der vier Gemeinden an ihre Gemeindeglieder die herzliche Bitte, ihnen dazu behilflich fein zu wollen, auch den ärmeren Gemeindegliedern eine Weihnachtsfreude ju bereiten. Gaben an Geld, Naturalien oder Gebrauchsgegenständen für diesen Zweck entgegenzunehmen, sind für jede Gemeinde Pfarrer, Kirchenvorsteher sowie die Gemeindeschwester bereit. Dagegen werden Anmeldungen zum Empfang einer Bescherung nicht gewünscht.
Katholische Gemeinde.
Samstag den 14. Dezember.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Abends um 8 Uhr wird ein fremder Priester Beicht h ö r e n.
Sonntag den 15. Dezember. 3. Adventssonntag. Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Meße;
vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
„ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.
„ um 9% Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht.
Dezember
Barometer auf 0° reduziert
-E —
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
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A.
5
12. 2“
724,3
4-
2,6
4,6
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8.
1
12. 9!S
738,3
+
1,9
3,6
67
SSE.
1
13. 7"
733,3
+
2,1
5,0
93
3.
2


