Ausgabe 
14.11.1901 Drittes Blatt
 
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Mitbürger! Aus der Zahl der vorgeschlagenen Kandidaten glauben wir einen Mann hervorheben zu sollen, der als besonders geeignet für das Ehrenamt eines Stadtverordneten erscheinen dürste. Es ist dies

Herr Heinrich Schaffstaedt, welcher selbst aus dem Handwerkerstand hervorgegangen ist, hat aus kleinen Anfängen heraus sein Geschäft zu ganz bedeutender Blüthe entwickelt. Seine patentierten Gegen­strom-Apparate gehen in alle Weltgegenden hinaus. Ein neuer mit großem Erfolg betriebener Fabrikations­zweig der Firma ist die Errichtung öffentlicher Bäder, ähnlich unserem Volksbad, dessen maschinelle Ein­richtung die Firma geliefert hat und dessen von allen Seiten anerkannte, schön und zweckmäßige Anlage neben den Architekten Stein u. Meyer nicht zum wenigsten der Mitwirkung Schaffstaedts zu danken ist.

Auf ein solches Geschäft darf unsere Stadt stolz sein und man kann von einem Manne, der es verstanden hat, in wenigen Jahren seine Fabrik aus eine solche Stufe zu heben, annehmen, daß er auch erfolgreich im Gesamtinteresse unseres Gemeinwesens zu wirken imstande sein wird.

Zu dem Amte eines Stadtverordneten gehören Intelligenz, Fleiß, Energie und vor allem auch Völlige Unabhängigkeit nach jeder Richtung hin. Diese Eigenschaften dürften sich in Herrn Schaffstaedt vereinigen, der auch in der Lage ist, die nötige Zeit für dieses Amt aufwenden zu können.

Wir empfehlen deshalb die Wahl des Hernr Hrch. Schaffstaedt der Gießener Bürgerschaft aus das Angelegentlichste. 7445

Viele Wähler.

Auch wir sind geleitet von der Ueberzeugung, daß das Einzelintereffe zurückweichen muß gegenüber den Interessen der Gesamtheit und deshalb ge­statten sich die Unterzeichneten, für die bevorstehende Stadtverordnetenwahl

folgende Herren in Vorschlag zu bringen:

Drück, Karl, StflitltlsrhrtfL Kmmetius, Louis, MiMIldllkttt.

Kaffky, Pruscht 1l, StMemdilkttt. Kestrich, Iriedrich, MlUkttlhkttt. Kelm, Iriedrich, MkillWikl. Kuhn, Ludwig, StsMiriorhrttr. Sann, Karl, KkchMchllchkt. Gröig, Gart, MtmMkltt. Schaffstaedt, Keinrich, Millflllt

Schmalst Kunst MtmMkttt.

Steinberger, Karst

Wir glauben, mit der Aufstellung dieser Kandidaten der gesamten Bürgerschaft zu dienen und richten deshalb an alle Wähler das dringende Ersuchen, Einzelwünsche und Parteiinteressen beiseite zu setzen und bei der Wahl nur einzutreten für die hier vorgeschlagenen Herren. 7337

Gießen, den 9. November 1901.

Viele Wähler.

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Evang. Kirclienßesang-Vereins unter gütiger Mitwirkung der Damen Frl.Dorothea Schmidt aus Frankfurt a. M (Sopran), Fräulein Lina Klein aus Darmstadt (Alt), der Herren Oskar Noe (Tenor), August Leimen (Bariton), Johannes Hegar (Cello) aus Frankfurt a. M, sowie ge­schätzter hiesiger Kräfte und unter der Leitung des Herrn Universitäts- musikdirektors G. Trautmano.

Sonntag, den 17. Aovbr.,

abends 61/« Uhr

in der Stadtkirche zu Giessen.

Programm.

1. Tripelfuge in Es-dur für Orgel, fünfstimmig, von J. S. Bach.

2. Siegeslied des Adrianus Valerius für Chor a capella, Tonsatz von G. Trautmann.

3. Arie für SopranSei getreu a.d. Passionsoratorium vJT.Woyrsch.

4. Solostücke für Violoncell mit Orgelbegleitung:

a. Cantabile von Cesar Cui.

b. Larghetto von J. Seb. Bach

5. Kirohenarie Pietä, Signore für Tenor von Allessandro Stradella.

(aus d. Jahre 1667.)

6. a)Komm süsser Tod Chrn a capella von J. Seb. Bach.

b)Wer bis ans Ende beharrt6 a. d. OratoriumElias für Chor, Orgel und Orchester v. F. Mendelssohn-Bartholdy.

7.Gott sei mir gnädig, Arie f. Bass a. d. OratoriumPaulas von F. Mendelssohn-Bartholdy.

8. Solostücke f.Violoncell m. Orgel­begleitung:

a) Andante v. G Goltermann. b) Abendlied v. R. Schumann.

9.Ein feste Burg ist unser Gott% Cantate f. Soli, Chor, Orgel und Orchester, von J. 8. Bach.

SW" Eintritt frei.

Für die inaktiven Mitglieder werden Plätze auf den Empor­bühnen und am Altar reserviert.

Der Eingang am Turm ist nur für Mitwirkende und für mit Karten versehene Mitglieder geöffnet.

Kindern kann der Zutritt nur in Begleitung von Angehörigen ver- stattet werden.

Texte A 20 Pfg. an den Kirchen' türen zu haben.

Zur Deckung der bedeutende! Kosten werden freiwillige Gaben la die Büchsen erbeten. 7408

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