dürste.
ept. Bei der hiesigen G e me i n b c-
9L; Schneider.
6150
UWWigWUM
sitzenden, H. WeidenhauS zumSchriMhrer und A. Schambach zum Kassierer gewählt.
bc. Wieseck, 12. September. Am vergangenen Dienstag gegen Abend kehrte der Musiker Sp. von Daubringen nach Hause zurück. In der Nähe des Hangelsteincr Waldes wurde er von einem Strolche überfallen. Der wackere Musiker aber besann sich nicht lange, legte rasch sein Gepäck ab und leuchtete dem Strolche dermaßen heim, daß diesem die Lust zu einem neuen Ueberfalle wohl auf längere Zeit vergangen sein
Neueste Weisungen.
Berlin, 12. Sept. Vor Eintritt in die Tagesordnung der gestrigen Stadtverordneten -- Versammlung bedachte der Vorsteher Lüngerhans des gegen Me. Kinkey verübten Verbrechens und drückte namens der Versammlung den Abscheu über das Attentat aus.
Berlin, 13. Sept. Die Morgenblätter berichten: In der Ortschaft Korschwitz bei Münsterberg in Schl, wurde der 26 Jahre alte geisteskranke Sohn der Stellenbesitzer Spatzker' schen Eheleute in finsterem Raume in seinem Bett gefessel vorgefunden. Die Eltern hatten den Sohn gefangen gehalten.
Hela, 13. Sept. Gestern Abend um 8 Uhr fand Abendtafel an Bord der „Hohenzollern" statt, woran die beiden Majestäten, der Großfürst Alexis, Prinz Heinrich, das Gefolge und die Admirale teilnahmen. Kaiser Nikolaus blieb bis 11 Uhr an Bord der „Hohenzollern" und begab sich dann nach dem „Standart" zurück.
8 Ober Mörlen, 12
ratswahl siegten: L. SchneiderII. mit 190, K.Scheibel VII. mit 175 und A. Wagner mit 190 Stimmen. — In dem benachbarten Hoch-Weisel gingen unter sehr heftigem Wahlkampfe als Gemeinderatsmitgliedcr hervor I. Diehl XXII., I. Schäfer IV., H. Bletz und P. Kuhl.
Bad-Nauheim, 11. Sept. Heute wurde der Thüringer Hof, Herrn Hugo Obermeyer gehörig, an Herrn E. Kiechle aus Worms, mit Inventar für 130 000 Mk. verkauft. — Der vor etwa 14 Tagen in einem hiesigen Hotel durch Dampfausströmung eines Dampfkessels verletzte Arbeiter, ist einen Verletzungen erlegen und wurde gestern beerdigt.
Darmstadt, 12. Septbr. Der Großherzog und die Großherzogin werden sich am Samstag Vormittag zur Eröffnung der Allgemeinen deutschen Gartenbau-Ausstellung
Aus Stadt und Zand.
Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.
Gießen, 13. September 1901.
** Von der Landesuniverfität. Wie wir hören, hat Professor Dr. Albert in Halle a. d. S. den an ihn ergangenen Ruf an unsere Landesuniverfität an Stelle des in den Ruhestand getretenen Geh. Hostats Dr. Thaer angenommen.
** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 60, ausgegeben am XI. September 1901, enthält die Bekanntmachung, den Fortbestand der Ortsgerichte und; Standesämter Friedberg und Fauerbach betr.
*• Gießener Friseurgehilfenschaft. ; In der gestern abend «bgehaltenen Vorstandssitzung wurde I. Mohr,zum 1. Vor-
Deutsches Reich.
Berlin, 12. Sept. Bei der heutigen Wahl des zweiten Bürgermeisters von Berlin wählten die Stadtverordneten den bereits einmal gewählten, aber nicht bestätigten Stadtrat Kauffmann mit 109 von 124 Stimmen wieder. 15 Stimmzettel waren unbeschrieben. Es fehlten 18 Stadtverordnete.
— Heute vormittag traf Prinz Tschirn mit Gefolge (n Stettin ein und wurde vom Direktor des „Vulkan", Kommerzienrat Stahl, und dem Mitgliede des Aufsichtsrats des „Vulkan", Geh. Kommerzienrat Abel, empfangen. Die Herren begaben sich sogleich nach dem „Vullan", wo die Werst besichsigt wurde. Um y22 Uhr nahm der Prinz an einem vom „Vulkan" im „Hotel de Prusse" ihm zu Ehren gegebenen Frühstück teil. Nachmittags 3x/2 Uhr trat der Prinz die Rückreise nach Berlin an, um morgen Hamburg einen Besuch abzustatten. Die Reise nach Danzig tritt der Prinz erst am Sonntag an.
— Der Kaiser von Rußland hat dem Feldmarschall Grafen Waldersee den St. Andreasorden mit Schwertern verliehen.
— Abg. Dr. Lieber ist auf der Rückreise vom Katholikentage wieder an seinem alten Lcid-en erkrankt. Er mußte die Reise unterbrechen und ist, noch nicht ganz hergestellt, nach Camburg zurückgekehrt.
— Der Alterspräsident des deutschen Reichstags, Dr. Lingens wird, nach der „Aachener Post", demnächst sein Mandat niederlegen.
— Der Kaiser hat der Standarte des Regiments der Gardes du Corps Stern und Band des Schwarzen Adler-Ordens verliehen. Die Ucbergabe erfolgte in Königsberg i. Pr. unmittelbar vor dem Festgottesdienste anläßlich des 200jährigen Bestehens des Königreichs Preußen. Der Monarch hielt an den Regimentskommandeur Obersten Grafen von Hohenau und an die nach Königsberg entsandte Abordnung des Regiments eine Ansprache, welche vom Regimentskommandeur beantwortet wurde, und in der Graf von Hohenau den Dank des Regiments für die hohe Auszeichnung aussprach.
Thorn, 12. Sept. In dem Prozeß gegen 60 polnische Gymnasiasten wegen Geheimbündclei beantragte der Stautsanwalt für 14 Angeklagte Freisprechung, für die übrigen Gefängnisstrafen von 14 Tagen bis vier Monaten.
Gumbinnen, 12. Sept. In nem Ermittlungsverfahren '„gegen unbekannte Thäter" betr. unberechtigter Oeffnung v'on Briefen, die der Verteidiger des Sergeanten Hickel, Rechtsanwalt Horn, während der Untersuchungshaft an seinen Klienten gerichtet hatte, ist nunmehr auf Beschluß des Gerichts der 2. Jnf.-Division die Untersuchung eingestellt worden. Durch den stellvertretenden Kommandeur der Division, Generalmajor Gruffau, ist dies bekannt gegeben worden unter dem Motiv, es stände zwar fest, daß ein von dem Rechtsanwalt an Hickel gerichteter Brief geöffnet worden sei. Das sei aber lediglich aus Versehen geschehen, und ferner hätten die Ermittlungen keinen Anhalt dafür gegeben, wer der Thäter gewesen sei. Strafanttag war bekanntlich gegen den Kriegsgerichtsrat Lüdicke gestellt worden. Rechtsanwalt Horn wird im Namen Hickel's gegen dieses Erkenntnis Berufung einlegen.
Ausland.
SMttblloit; 12. Sept. Nach einer Laffandepesche aus Montreal empfing der dortige Bürgermeister per Post einen von Jovani Cabani unterzeichneten Brief, worin mitgeteilt wird, daß mehrere italienisch e Anarchisten von den Unionsstaaten nach Kanada unterwegs seien, mit der Absicht, den Herzog von Cornwall und York bei dessen Ankunft daselbst am 16. September zu ermorden. Die Polizei wisse nicht, ob sie djie Sache ernst 'ober als Scherz behandeln solle.
Konstantinlopel, 12, Sept. (Wiener Korr.-B.) Tie aus türkischen Quellen in Er zer u m und Rh ar p ut stammenden Berichte über angebliche revolutionäre? Unternehmungen der ArmeNier in Müsch und dem angeblich von Armeniern gemachten Versuch, die Kaserne in Sassun in die Lust zu sprengen, wird in armenischen Kreisen auf das Entschiedenste mit der Behauptung bestritten, daß weder in Musch noch in Sassunn sich eine revolutionäre Bewegung bemerkbar gemacht habe. Die angeführten Behauptungen seien wahrscheinlich von den lokalen Behörden erfunden, um ihre Haltung gegenüber den kurdischen Aus'- schreitungen in Musch und Sassun, die durch diese türkischen Berichte an Wahrscheinlichkeit gewännen, zu entschuldigen. .Eine zuverlässige, diese Ausschreitungen bestätigende Meldung liege allerdings bisher nicht vor. Im Aildizpalast wird versichert, der Kriegsminister habe den Befehl erteilt, einige Bataillone des vierten Armeekorps in Erzinqhiere nach Musch und Sassun zu entsenden. — Tas von der Pforte und Tubini getroffene Arrangement, wonach Tubini 162000 Pstind anstatt der von Constans geforderten 250 000 Pfund erhalten soll, ist vom Sultan noch nicht sanktioniert. — Tie Geltung bezüglich des mit Tubini "getroffenen Ueberein- kommens ist an die Zustimmung der französischen Regierung gebunden. Lorando hat seinerseits abgelehnt, in Verhandlung mit der Pforte einzutreten. Uebrigens be- sindet sich sein Bevollmächtigter in Paris.
klärung zu empfehlen, in der gegenüber der außerordentlichen Erhöhung dieser Zölle im Tarifentwurf die dagegen sprechenden Bedenken (Gefährdung der Handelsverträge, ^Versteuerung des Lebensunterhalts, Schwächung der Kaufkraft für industrielle Erzeugnisse, Erschwerung deS Wettbewerbs der deutschen mit der auslänoischen Gewerbethättgkert) nachdrücklich hervorgehoben werden.
Laibach, 12. Sept. Bei den heuttgcn Landtags» wählen in den Landgemeinden wurden 15 Slovenisch» Klerikale und 1 Slovenisch-Liberalcr gewählt. Die Kleri» kalen gewannen 1 Mandat.
Hela, 12. Sept. Gegen 1 Uhr fand auf dem „Kaffer- Wilhclni II." ein Frühstück statt. Zur Rechten des Kaisers Wilhelm saß der Zar, links der Großfürst Al exi8, rechts neben dem Zaren der Reichskanzler Graf v. Bülow, gegenüber den Majestäten die Admirale Koester und v. Tirpitz owie der russische Vizeadmiral Üomen. Am Schluß der Manövcrübung ersuchte der Zar Kaiser Wilhelm, der deutschen Flotte den Ausdruck seiner hohen Befriedigung über die Leistungen der Flotte zu signalisieren. Gegen 7 Uhr abends kehrte die Flotte auf den Ankerplatz bei Hela zurück. Der. Zlaiser geleitete den Zaren an Bord des „Standard" und kehrte an Bord der „Hohenzollern" zurück.
Buffalo, 12. Sept. (Bulletin von abends 8 Uhr 30 Min.) Der Zu st and des Präsidenten ist nicht durchajug gut. Die aufgenommene Nahrung wurde nicht gut verdaut, eine Entleerung konnte nicht ftattfinben. Der Puls ist unbefriedigend: indessen hat sich der Zustand seit zwei Stunden gebessert. Die Wunde hat ein gutes Aussehen. Der Schlaf ist ruhig. Temperatur 100,2, Puls 128.
Baltimore, 12. Sept. Die Mitglieder des Vorstandes der „Union League" von Maryland hielten hier gestern abend, eine Versammlung ab, in der sie beschlossen, den Senator Wellington aus der Liga auszustoßen, weil er wiederholt, öffentlich die That Czolgosz'L gutgeheißen hat. Wellington ist Mc Kinley aus Veranlaffung persönlicher Stteittgketten innerhalb des republikanischen Parteilebens feindlich gesinnt.
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Das Befinden des Präsidentsn Mac Kinley hat sich plötzlich bedeutend verschlechtert. Kurz vor Redattions- schluß gehen uns noch folgende Telegramme zu:
Buffalo, 13. September, früh 2.50. Soeben wurde folgendes, von sechs Aerzten unterzeichnetes Bulletin aus- gegeben: Der Zustand des Präsidenten ist sehr ernst und giebt Anlaß zu den schwersten Befürchtungen. Die Thätigkcit der Eingeweide war gut, aber das Herz reagierte auf die Anregungsmittel nicht entsprechend. Der Präfi. deut ist bei Bewußtsein. Die Haut ist warm, der Puls regelmäßig. Puls 126, Atmung 20, Temperatur 100.
Buffalo, 13. Sept.. 4 Uhr früh. (Reuter.) Die Aerzte Dr. Mann und Dr. Mynter haben soeben das Haus des Präsidenten verlasien. Sie sagen, Mac Kinley befinde sich besser als vor einer Stunde. Er habe sich etwas erholt und sie hätten die Hoffnung nicht aufgegeben.
Buffalo, 13. lSept, 4.38 Uhr früh. (Reuter.) Die Erholung, die sich um 4 Uhr im Befinden des Präsidenten zeigte, war gering. Der Privatsekrctär des Präsidenten verließ soeben dessen Wohnung uud sagte, der Präsident ruhe jetzt. Bier Aerzte sind im Krankenzimmer. Der Sekretär gab wenig Hoffnung.
nach Mainz begeben.
S. Darmstadt, 12. Sept. In der heutigen Stadt- Verprdneten-Sitzuug machte Oberbürgermeister Mvrne- w e g bekannt, daß er unterm 27. entsprechend dem Vorgehen anderer Städte gleichfalls an das Finanzministerium eine Eingabe betr. die Beschränkung der Sonntagssahr- Eaiten und Aufhebung der Rückfahrkarten eingereicht habe; u. a, habe er auch den Bürgermeistereien sämtlicher hesft- schen Städte Abzüge hiervon zugehen lassen, r— Hierauf sand eine kleine Abschiiebsfeier für den als Kreisrat nach Erbach i. O. versetzten Beigeordneten Schliephake statt. t— Ferner wurde u. a. ein noch kaum dagewesener Fall behandelt, der die Gemüter sehr erregte, und einen förmlichen Stadtverordneten-Beschtuß und Protest gegen das Ministerium des Innern zur Folge hatte. Die Großh. Bauabteilung hat nämlich über die Köpfe der Stadtverordneten hinaus die Genehmigung zum Bau einer noch nicht im Bauplan liegenden Villa unter Bedingungen erteilt, auf die die Stadt nach dem Urteil ihrer Sachverständigen und juristischen Berater unter feinen Bedingungen eingehen kann; die Konsequenzen seien sehr bedenkliche und durch? brächen direkt die setther übliche Anwendung des Bau- statttts, obwohl man wiederholt seine Bedenken bekannt gegeben habe. In der Genehmigung wird u. a. verlangt und beftimmt, daß die Stadtverwaltung nicht berechtigt sei, in näherer Entfernung als 15 Meter von der Außenseite des zu erbauenden Hauses jemals eine Straße vorbeizuführen. Während also in gewöhnlichen Fällen der um Bauerlaubnis Nachsuchende entsprechende Bedingungen zu erfüllen hat, werden hier der Stadt Bedingungen gestellt. Ties will sich die Stadtverwaltung nicht bieten lassen, will vielmehr wiederholt dem Ministerium ihre Bedenken bekannt geben. Charakteristisch ist hierbei, daß das Kreisamt eine bezügliche Beschwerde nicht an das Ministerium weitergehen ließ, sondern sie einfach ablehnte und wieder zurücksandte. Auf den Ausgang dieses Konfliktes ist man hier sehr gespannt.
Worms, 12. Sept. Die Handelskammer Worms ha: sich in einer Eingabe an bas Ministerium ber Finanzen in Darmstabt, sowie an bie Eisenbahnbirektion Mainz entschieden gegen bie beabsichtigte Einschränkung ber Ausgabe von Sonn- tagsfahrkarten im Bereiche ber Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft ausgesprochen.
Franfurt a. M., 12. Sept. Bei der von Frau Theodor Stern gemachten Stiftung von einer halben Mil-- tio n Mark handelt es sich nicht, wie es nach den ersten Meldungen schien, um eine Unterstützung der hier bestehenden medizinischen Institute, fonbern nur um Begründung einer neuen Anstalt, die auf einem besonderen Gebiete der Medizin Forschungen durchführen soll. Es soll auch schon ein bestimmter Zweig der medizinischen Wissenschaft in Aussicht genommen sein. Auch ist die Rede davon, daß die neue Anstalt in der Nähe des Semm-Jnstttuts errichtet werden soll.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 15. (September. 15. nach Trinitatis. Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Nächsten Sonntag den 22. September findet Beichte und heil. Abendmahl für Mathäus- und Markusgemeinde im Hauptgottesdienst statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeirrde erbeten.
In der Johanneskirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler.
Am nächstfolgenden Sonntag, den 22. September, wird nach Gottesdiensten eine Sammlung angeordnet zur Erbauung der Gedächtniskirche der Protestation von 1529 zu Speyer.
Katholische Gemeinde.
Samstag den 14. September.
Nachmittags um 41/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Sonntag den 15. September.
Dornrittags von 6V, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;
vor und in derselben Anstellung der hell. Kommunion.
„ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.
„ um 9V2 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2l/, Uhr
Mobiliar-
Bersteigerung.
Samstag den 14. September, nachmittags 2 Uhr, werden im Brcker'schen eaale, Neustadt 5o dahier, nachoerzeichnete Moblliar- Gegenstände gegen Barzahlung versteigert:
Mehrere vollständigeBetten, 1 Kommode, 1 Kleider- schrant, 1 Sofa, diverse Stühle u. Hausgeräte,
Wrrßetzermg.
Donnerstag den 19. September sollen auf dem Hofgut Winnerod auf dem Stand versteigert werden: 6130
Ein größeres Quantum Tafelobst (Ranau, Goldparmäne 2C.), ferner ein größeres Quant. Kelterobst und Birnen.
Zusammenkunft vormitt. 'LIO Uhr an der Ziegelei auf der Straße Winnerod—Reiskirchen.
Hofgut Winnerod, 12.Sept.1901 Hofgut Winnerod.
„Locher’s Antineon.“
Marke gesetzlich geschützt.
Unschädliches innerliches Mittel gegen
Blasen-Harnleiden.
(Gonorrhoe-Ausfluß, Harnbrennen, Harndrang, Harn» Verhaltung, Blasenkatarrh u. s. w.)
Zus.: 40 Sarsaparil, 20 Burzelkraut, 10 Ehrenpreis, 100 Weingeist, 100 Cvgnae Aerztlich wärmstens empfohlen! Schmerzlos! Rasch und unschädlich wirkend! Ohne jede Berufsstörung)
Dr, Lv^vts schreibt in seinem Buch: „Gonorrhoe kann nur durch innere Mediän einfach, sicher und ohne Folgen geheilt werden. Als das weitaus beste und zweckmäßigste Mittel zur Bettung genannter Krankheiten hat sich „Autineon" erwiesen! ie Anwendung des Präparats ist eine bequeme und für jeden Patienten ohne viele Umstände möglich, da die Flüssigkeit in etwas Wasser leicht eingenommen werden kann. — Die Heilung vou Gonorrhoe und Blasenleiden nahm bei Anwendung von „Locher’s Antineon“ einen ungewöhnlich raschen Verlauf und konnten Patienteu mit acuter (frischer) Gonorrhoe fdjou nach einigen Tagen als gesund entlassen werden.“
Dr. E. Sommer in Thayngen berichtet: „Antineon“. Bei verschiedenen Krankheiten der männlichen und weiblichen Blase kam es zur Verwendung und der Erfolg hat mich stets vollauf befriedigt. Es scheint dieses neue Medikament auch auf gewisse krankhafte Prozeße des Magens heilkräftigen Einfluß auszuübeu rc. rc. 6147
Dr. in E. sagt in feiner Abhandlung, daß nach dem Gebrauch der setthcrigeu Mittel (Balsamioa Cubeben, des Sandel-, öls rc.) Appetitlosigkeit, Aufftoßen, Erbrechen, Durchfälle, nessel- artige Ausschläge rc., nach dem Gebrauch des Sandelöls hauptsächlich Nierenentzündungen entstehen. Derselbe Arzt fährt fort: „Angesichts dieser den bisherigen Behandlungs-Mdthodcn anhaftenden Nachteile glaube ich mit Recht ein Mittel empfehlen zu dürfen, welches frei vou allen schädlichen Nebenwirkungen, eine vortreffliche Heilwirkung gegen Gonorrhoe besitzt, nämlich Locher’s Antineon, ein flüssiges Präparat u. f. w. u. s. w. An späterer Stelle schreibt derselbe Ar^t: „Nach zwei Richtungen hin wirkt „Locher’s Antineon“ außerordentlich günstig: einmal als desinficireudcs Mittel, welches die Schleimhaut der Harnorgane rasch und sicher reinigt, und zweitens wirkt es als ein den Stoffwechsel des Organismus günstig umstimmendes, krankhafte Absonderungen beförderndes Mittel. .
„Locher’s Antineon“ ist ohne jebe Sandelholzolbei» Mischung! Flasche M. 2.50. - Zu haben in den Apotheken. - Literatur gratis. L - T
Man hüte sich vor Nachahmungen und achte ausA. Locher s Namenszug l Alleiniger Fabrllaiu:
Aavoralor., Stuttgart. Niederlagen m Gießen. Pelrkan Apo theke und 1lniversitäts--lpotheke zum golducn Engel.


