Ausgabe 
14.6.1901 Zweites Blatt
 
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Der Stapeüauf eines neue« Linienschiffes

reep empfing, und an Bord geleitete. Im Großtop des

Deutsches Keich

Bonner der Geschütze glitt sodann einige Minuten später das neue Linienschiff langsam in die Flut.

Nach dem Stapellauf ließ sich der Kaiser eine große Anzahl von Beamten der Werft vorstellen und nahm so­dann militärische Meldungen entgegen. Während der Rück­fahrt des Kaisers zurHohenzollern" standen sämtliche Mannschaften der anwesenden deutschen und fremden Schiffe in Parade, während die Schiffskapellen den holländischen Chrenmarsch, spielten. Gegen 7 Uhr fuhr der Kaiser nilt der blauen Rudergig nach dem brasilianischen PanzerMar­schall Floriano", dessen Kommandant den Kaiser am Fall­

verweilte etwa eine halbe Stunde an Bord und begab sich hierauf ins Schloß, wo später Familientafel stattfand.

Euer Kaiserlichen und Königlichen Majestät bringen wir vereint unfern wärmsten Tank dar für die erhebende Aufgabe, welche Allerhöchstdieselben uns für den heu­tigen Tag anvertraut haben. Wir erkennen in dieser freundlichen und gütigen Absicht einen erneuten Be­

weis der Gefühle, welche Eure Majestät den engen Fa- milienbeziehungeu widmen, die unsere beiden Häuser verbinden. Wir erkennen aber auch die hohe Bedeutung, welche in dem heutigen Taufakt für unser Haus und Land enthalten ist durch den Namen, welchen Eure Majestät für das LinienschiffE" gewählt haben. Ter Name Zähringen verbindet sich nunmehr noch enger mit den großen Interessen, welche die deutsche Flotte be­stimmt ist, zu schützen und zu wahren. Ein alter Name

die Damen und Herren der Umgebungen an. Unter den Honneurs der Ehrenkompagnie betraten die Herrschaften die Taufkanzel. Der Großherzog hielt die Tauf- rede, die folgendermaßen lautete:

Telegramm des Gießener Anzeigers.

Brüffel, 13. Juni. Frau Botha ist gestern abend hier eingetrofsen und von Dr. LeydS und Frau am Bahnhofe empfangen worden.

Schiffes wurde die Kaiserstandarte gehißt. Der Kaiser

nur im günstigen Sinne

i - . -4 Zu schließen, daß eine Einigung

in oen wichtigsten politischen Fragen erzielt ist, und die

havrr heute den einer 8P Waldeck- Gesang"

W Dreibund l Sleichgewic verbürgt w nnb Oester' insel unter Höhung des wünsche zu bestandes ! kommen schließt uni er gegen Mehrheit t wie durch ! Freiheit in und freu» besonders allem dürfe den Friede die Hoffm vertrügen a Prag, Eonberzugei aas. Aus d ansprache lebhafte öi der treuen ie mein ge mangeln, m stadt Prag Fortschritt I in den letzt ficherung be: zeugung aut stad: und di Stadt müch kultureller ( sicherer Ho Entwicke/llh Deutscher der Kaisers Die tschechis scheu Fa! Leitern hiuc die Fahnen Verbot de dieses Berb erhoben.

Kiel, 12. Juni.

Dem Stapellauf des LinienschiffesE", der heute nach- mittag glatt von statten ging, wohnten außer dem

Erhaltung des Friedens unter den Mächten eine neue -Stärk ung erfährt.

Gerüchtweise verlautet, daß zu den Anfang Sep­tember dieses Jahres bei Danzig stattfindenden Manövern die Ankunft des Zaren erwartet werde, der sich daraus zu einem vierwöchentlichen Aufenthalt nach Jagdschloß Wolfsgarten bei Darmstadt begeben soll. Bekanntlich W.ll auch Lord Roberts an diesen Manövern teilnehmen. <2ie sind, wenn sich die letzte Nachricht bewahrheitet, offenbar bestimmt, unsere freundschaftlichen Beziehungen zu allen Mächten zum Ausdruck zu bringen.

Generaloberst v. Ha h n r e hat sich bisher noch nicht wesentlich erholt. Tie Besserung in seinem Befinden schreitet nur langsam vorwärts, und der Patient ist wäh­rend eines großen Teiles des Tages noch an das Bett gefesselt^

Ter so zialdemokratische Parteitag wird in diesem Jahre in der dritten Septemberwoche in Lübeck abgehalten. Außer den üblichen Parteiangelegenheiten soll die Wohnungsfrage auf die Tagesordnung gesetzt werden, wofür Reichstagsabgeordneter Tr. Südekum (Nürnberg) in Aussicht genommen ift TerBerwärts" schreibt: 'Ter Parteitag wird auch in diesem Jahre öffentlich tagen, doch ist auch die Abhaltung geschlossener Sitzungen in Aussicht genommen, da durch die Beseitigung des Koa­litionsverbots für politische Vereine der Abl)altung solcher Sitzungen kein Hindernis mehr im Wege steht." Tas wäre eine auffällige Meldung, falls daraus zu schließen wäre, daß die Partei der Ansicht geworden sein sollte, manche Tinge hätten eine Gestaltung gewonnen, daß es für die Partei empfehlenswerter wäre, sich mit diesen Geschichten "Us der Oeffentlichkeit heraus zu flüchten. Darüber bleibt nähere Aufklärung abzuwarten.

Der Börsenausschuß hat heute die Vorschläge der Regierung zur Abänderung des § 66 des Börsengesetzes und den neuen § 67a mit erheblicher Mehrheit bewilligt und einige Abänderungen dazu beschlossen, die als Ver­besserung bezeichnet werden.

Wo ist der deutsche Botschafter Fürst Philipp Eulenburg?" So fragt dieBoss. Ztg." und knüpft daran folgende Betrachtung:

Schon vor einiger Zeit hat die Presse die wunder­liche Thatsache verzeichnet, daß Fürst Eulenburg während der wichtigsten Vorgänge, die sich in Wien abspielten, für nützlich hielt, in Süddeutschland herumzureisen. Po­tentaten der Donaureiche weilten in der österreichischen Hauptstadt, um mit der dortigen Regierung politische Verhandlungen zu pflegen, der deutsche Botschafter aber glaubt, daß er dabei in Wien überflüssig sei. Jetzt ist der Großherzog von Sachsen-Weimar dort gewesen und wiederum war Fürst Eulenburg abwesend. Es muß ja als Zeichen von Bescheidenheit angesehen werden, daß Fürst Eulenburg als gleicygiltig ansieht, ob er selbst die Befugnisse des Botschafters übernimmt, oder ein Legationsrat ihn vertritt. Aber wenn ein Botschafter es für gestattet hält, von den zwölf Monaten eines Jahres neun fern von seinem Amtssitze zuzubringen, so ist vielleicht die Frage berechtigt, ob er da nicht besser seinen Platz einem Manne überläßt, der mehr Zeit als der Dichter des Sanges an Aegir den Amtsgefchäften zu widmen in der Lage ist. Was den Fürsten Eulen­burg fortwährend nötigt, sie zu verlassen, ist der Oeffentlichkeit nicht bekannt. Es scheint jedenfalls nach seiner Zeiteinteilung, daß er sich nur für einen deutschen Botschafter im Nebenamt hält."

Nach einer Mitteilung der hiesigenNeuest. Nachr." wird der Ko lo n i a lr a t am 27. Juni zusammen­treten.

frcicn Ml-A dtwerbii her ÄM offensiv juristisch dauernd Lerteidr

Hannover, 12. Juni. Ter Kaiser hat Frau Jutta v. Ilsen in Waldhausen bei Hannover, die heute ihr hundertstes Lebensjahr vollendete, eine wert­volle Tasse mit einem Medaillonbildnis und dem Mono-? gramm des Kaisers nebst einem eigenhändigen Schreiben direkt zugesandt. Außerdem hat Se. Majestät von Neu­münster aus an Frau v. Ilsen ein Glückwunschtelegramm gelangen lassen.

Zum Todestage des Königs Georg V. hatten drei hiesige welfische Vereinigungen einen Kranz Herstellen lassen, der mit Einwilligung des Königs von England am Sarkophag des Königs in Windsor niedergelegt werden ollte. Ter Kranz wurde am Freitagabend in einem Blumengeschäft ausgestellt. Am Samstag erschien der Chef der Exekutivpolizei mit dem Distriktskommissar und ver­langte sofortige Entfernung des Kranzes. Diese wurde verweigert. Kurz darauf erschien der Kommissar wieder mit einer schriftlichen Aufforderung des Polizeipräsidenten, den Kranz wegen der darauf stehenden WorteW e l f eu­re si den z Hannover" sofort zu entfernen, und zwar zur Vermeidungunmittelbarer Zwangsmaßregeln". Ter Inhaber hatte inzwischen die Worte infrühere" und pater inalte Welfenresidenz" umgewandelt; trotzdem bestand aber der Polizeipräsident auf der Entfernung des Kranzes. Ter Inhaber des Geschäftes befestigte nunmehr )en Erlaß des Polizeipräsidenten, das Telegramm des Königs von England, in dem er seine Erlaubnis zum Niederlegen des Kranzes in Windsor ausspricht, sowie einen Zettel mit einer kurzen Schilderung der Sachlage am Fenster, was natürlich Tausende von Zuschauern anlockte. Gegen die polizeiliche Anordnung wollen die Beteiligten. weitere Schritte unternehmen.

Augsburg, 12. Juni. In dem kürzlich erschienenen Jahresbericht der Handels - und Gewerbekammer zu Augsburg wird mitgeteilt, daß die Kammer einstimmig den Beschluß gefaßt habe, daß sieim Bewußtsein der Zusemmengehörigkeit aller nationalen Erwerbsstände einer mäßigen, dem der Industrie und der gewerblichen Thätig- ieit einzuräumenden Schutze adäquaten Erhöhung der Getreidezölle zu stimm t." Zur Begründung dieses Beschlusses wird folgendes angeführt:

Wie unser Beschluß in wohlüberlegter Weise zum Ausdrucke bringt, betrachten wir auch die Getreidezölle in erster Linie unter dem Gesichtspunkte der Zusam­mengehörigkeit aller nationalen E r - werbsstände. In diesem Nahmen sind wir übrigens geneigt, der Landwirtschaft ein besonderes Argument zuzubilligen. Zu den ödesten Ergüssen des radikalen Manchestertums gehört die Erwägung, daß es jedermann freisteht, einen Erwerbszweig aufzugeben, der sich int

tD.r Mbrutf d «Uk unter of . ** Salsck Wochen, ba& ermer in s 'ocl eingezog, ganz wohl W umher, .Herrn setzend, des Schwurg, er«e Eingabe gewacht werd«

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Sine 2? ft ff:

Berlin, 12. Juni. Am Dienstagabend besuchte der Kaiser den früheren russischen Botschafter am Hofe, den Grafen Schuwalow im Hotel. Äe Unterhaltung des Kaisers trug, wie derD. W." gemeldet wird, einen größtenteils politischen Charakter. Sie hat jedenfalls zur zwischen den beiden Nachbar-

Das Edikt befiehlt, alle Archive zu zerstören. Es läßt sich in diesem Geheimbefehl, dessen Vorhandensein natürlich der angeblich den Fremden so wohlgesinnte Prinz Tsching und der edle Li-Hung-T schlang in Abrede stellten, deutlich erkennen, wie weit die chinesischeZentralregierung" da­von entfernt ist, die Vergangenheit ruhen zu lassen und mit den verbündeten Mächten in ein friedliches Einver­nehmen zu gelangen. Das sattsam bekannte Spiel mit geheimen Ordres und Anzettelungen von Missethaten wird mit ungeschwächtem Eifer fortgesetzt. Diesmal war der Inhalt des Geheimbefehls zwar kein direkt feindseliger; l K a i s e r, dem G r o ß h e r z o g und der Großherzogin es mag aber doch dabei die gütige Absicht mitgewirkt haben, v o n Baden und dem Prinzen und der Prinzessin Hein- daß der Brand auch die Truppen treffen möchte, welche rich noch bei: Tie Vizeadmirale v. Köster, v. Tirpitz, von die verbotene Stadt besetzt halten. Tie nächsten Edikte sind Seckendorfs, Oberpräsident v. Köller, der badische Bevoll- vielleicht bösartiger. Grund genug für die in Peking nach mächtigte zum Bundesrat v. Jagemann, das Offizierkorps Abzug des Gros der gruppen Zurückbleibenden, ernstlich der Garnison, Oberbürgermeister Fuß, der Rektor der Uni- M f£,L Merkwürdig ist der Optimismus in versität, ferner die Offiziere des hier liegenden brasilia-

den deutschen Meldungen aus Chmm ^>o wurde bekanntlich nischen PanzerschiffesMarschall Floriano", des russischen die Ermordung des .Hauptmanns Bartsch anfänglich aus KreuzersAskold" und des türkischen PanzerschiffsAssar einen Unglucksfall zuruckgefuhrt, und den Brand in der i Tewfik". Tie Ehrenwache nahm neben der Tamkanzel verbotenen Stadt sollte während eines heftigen Gewitters Aufttel ung Unter d^n Hom rufen der Versammett n e^

Halbamtlich wird kundgegebssn, daß die I n d e m n i - ÄSS

tätSfrage do ch n o,ch nicht erledigt sei, da bie 17cr Admiralsuniform trug, führte die Groß-

Gesandten noch nicht einig über den Betrag feien. China ?^Zogin, der Großherzog in der Uniform des Seebataillons hat lediglich in allgemeinen Ausdrücken erklärt, es werde die Prinzessin Uemrich. ^hnen schlossen sich Prinz Heinrich zahlen, was die Gesandten forderten. In Washington glaubt ".das Hauptquartier des Kaisers, die Kabinettschefs und man, daß irgendwo absichtlich der Versuch gemacht werde, " ......

Konfusion zu erzeugen. In der nächsten Zusammenkunft der Gesandten wird der amerikaniM Gesandte Rockhill den Vorschlag Amerikas einbringen, die Entschädig­ungsfrage dem Haager Schiedsgerichts Hofe zu unterbreiten. Die Mehrheit der Gesandten ist gegen diesen Antrag und nimmt an, daß innerhalb der nächsten zehn Tage alles in Ordnung gebracht werden kann. Inzwischen werden die Gesandten möglicherweise durch die Vorbereit­ungen zur Abreise der Truppen zu Entscheidungen gedrängt.

Der vatikanische Korrespondent derPolit. Korr." mel­det, die italienische Regierung habe auf eine an sie von mehreren italienischen Missionaren gerichtete Bitte! sämtlichen Missionaren in China nahelegen lassen, sich unter den Schutz Italiens zu stellen. Man hält jedoch für Wahrscheinlich daß der Vatikan die Missionare anweisen wird, das Anerbieten Italiens abzulehnen und ausschließlich französischen Schutz anzunehmen.

Ä Wt uns WM das Reich der. Bedang« und

Heimreise nach Deutschland am 9. Juni in Futschou an- L Ä denn auch Bilder für den Vergleich mit

gekommen und am 10. Juni weiter gefahren den Aufgaben der Gegenwart, oft auch Vorbilder für

Graf Walder fee hat dem japanischen Hose nicht die Entwickelung der Macht und der Stärke großer Reiche,

allein eine bloße Abschfiedsvisite afcgeftattet,' sondern dort ®tr ^nben ba6et «{mer die große Thatsache begründet,

auch eine Sendung von halbmilitärischem, halb diplomati- eine mädjtige Flotte der kräftigste Schutz für das schem Charakter ausgeübt. Bekanntlich besteht über die Gedeihen und das Blühen großer Reiche ist. Tas führt

Wahrung der Unantastbarkeit Chinas ein deutsch>-engli° uns zu einem Rückblick in düe( Geschichte der deutschen

scher Vertrag, dem sich« auch Japan angeschlossen hat. Nation, lehrt uns aber auch, wie der Mangel an Macht

lie drei Vertragsmächte behalten sich vor, erforderlichen und Stärke ein großes Volk zu schweren Kämpfen nötigt,

Falles ihre Interessen in China gemeinsam wahrzunehmen. um fein Wohl und Gedeihen vor bleibendem Schaden

chuu für unsere ReickMregierung von besonderer ZU wahren. Im Jahre 1848 war es mir vergönnt, an

Wichtigkeit, durch eine Persönlichkeit von der genauen Lan- dem Kriege in Schleswig-Holstein teilzunehmen und damit

deskenntnis der militärischen Erfahrung und dem poli- an den ersten Bestrebungen, Deutschland zu festerer

tischen Weitblick des Grafen Waldersee zu erfahren, wie Einigung zu führen. Damals entbehrten wir des Schutzes

^Webenden Stellen Japans sich die Formen eines I zur See, aber dieser Mangel weckte auch den Willen,

fle w 6 ®rf ®aIbeH -inen Schutz schaffen. Wir alle wissen, welche Zeit

Sbanabai Do" verging, bis die nationale Einigung erkämpft war, wir

bereits in öen ersten Tagen' des August in Hambura landen I jV ... c <" , n» uur möglich wurde

5kd'tzo^bnkg" 7 4 e7e Persönlichkeit,^ wie unser großer

sondern direkt nach, Hannover. Für die Seereise wird die - L 9eh)e^n 58es?run^>cr'

direkte Route gewählt und nirgends Aufenthalt genommen. 'utschen Reiches war auch der Schppfer der deutschen Gräfin Waldersee wird int Juli in der Schweiz Aufenthalt Potte. Auf dieser Grundlage verdanken wir die mäch^

nehmen und später ihren Gemahl in Hamburg erwarten. tl.9c Fortentwickelung dieses unentbehrlichen Machtver-

Der Gesundheitszustand des Grafen Wawersee ist durchs hältnisses der rastlosen Fürsorge Eurer Kaiserlichen Ma- aus gut. 1 I jeftät. Möchte es Eurer Majestät auch vergönnt sein,

Telegra»» deS Giestenee Anzeigers. diese stetige Machtentfaltung zu voller Stärke durchzu-

Berliu, 12. Juni. DerPost" zufolge hat der Zar in führen, so wird für das Deutsche Reich daraus eine Blüte

seiner Depesche über die Mission WalderfeeS, die der Kaiser be§ £>anbeI§ und Verkehrs zu erwarten sein, welche die

in seinem Trinkspruche am 27. Mai erwähnte, die Ausaabe ?atwn bcn H^heu kräftigsten Lebens erhebt. Tas be- WalderseeS nicht alsundankbar" bezeichnet. Der Ausdruck ?eutet dann eine Festigung friedlicher Zustände und den

undankbar" komme in der Depesche überhaupt nickt vor geblichen Austausch gleicher Interessen mit den großen

Di- vom Kaiser nur dem Inhalte nach milg-t-ilt- Depesche ^ahon, Swllift-rter Lander. Sem Linienschiff W-

... «»SS.aBFÄTÄ'Ä:

iöotya ftept noch immer zwischen Ermelo und Amster- Ter heutige Taufakt gereiche dem SchiffZähringen"

° ^Ort/ .to0 cr J^on tiot Wochen gestanden hat. I und feiner Besatzung zu bleibendem Ruhme. Angesichts Die Buren, die im westlichen Freistaat angeblich von dem dieses großen Kriegsschiffes erschalle zum erstenmale der südafrikanischen Polizeikorps zersprengt worden sind, sollen Ruf: Seine Majestät der Kaiser Hurra!

den Kommandos von Hertzog und Brand angehörtI Nunmehr trat die Großherzogin von Baden vor, sprach: haben. IAuf Allerhöchsten Befehl des Kaisers und Königs taufe ich

Wegen der Wegnahme des Städtchens JamestownI^ich mit dem NamenZähringen" und zerschellte eine und der Kritzinger gelungenen Auffrischung seiner Vorräte Champagner arn^Bng des Schiffes. Unter dem tröstet man sich in England mit einemTimeS"-Bericht aus " Kapstadt. Dort heißt eS, Jamestown habe nur als Falle für Kcitzinger dienen sollen. AuS dem Bericht geht hervor, daß nicht allein Kolouialfreiwillige und Stadtwachen, sondern unter anderem auch das 17. Lanzenreiter-Regiment gegen Kritzinger ausgesandt worden find. Um den Buren die Futterzufuhren abzuschneiden, find zwischen De Aar und Bulowayo die Futterbestaude unter strenge Aufsicht ge stellt worden. Die Zahl der gefangenen Buren betrug am

. Juni 19,042 Mann. Rechnet man als theoretische Höchste Ä«ung der Buren die Aufstellung von 45,000 Mann, eine oMer, die niemals erreicht worden ist, so würden also theo- ftanT/n nnwaffenfähige Buren in beiden Burenstaaten vorhanden sein.

Der König von England hat am Mittwoch 3000 Me­daillen an Offiziere und Mannschaften von den aus Süd­afrika zurückgekehrten Truppen verteilt. Der Festlichkeit wohnten Mitglieder deS Parlaments, andere hervorragende Persönlichkeiten und die Vertreter der auswärtigen Mächte darunter auch die Spezialmission aus Marokko bei. Unter den Dekorierten befinden sich Lord Roberts, Lord Milner i6r . .

die Offiziere aus Lord Roberts Stab und die auSttmrtigcn 9 tni 8to

MilftaraltacheS welch- di- -nglifch-u Trupp-n nach Süd- auf^faßt werden Es"ft! "" ßfnta begleitet haben. |i ... '