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14.4.1901 Zweites Blatt
 
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Nr. 87 Zweites Blatt.

LSI. Jahrgang.

Sonntag L4. April 1901

IMUm, CtfeHtion und 6b**wi- KchniKratze 7.

Erscheint täglich mit Uvko^me d«S Montags.

Bit Gießener Kamillen- Hitler »erden dem 8m D^fer hn D-chtel mit ^Hesi Jte*b*4rt" und ^Blätter Nk WL Volkskunde- vier­mal »ichentltch beigelegt.

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waMr M wenn. 10 Nhr H<gelt«Mge« tp4te|en«

GichenerAMiger

General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Bezugspreis vierteljLß^. Mk. 2.20, monatt. 76 Pßa. mit Brmgerlohn: durch Mr Abholestellen vderteljößt^. Mk. 1.90, monatt. 65 Phg.

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Adreffe für Depef«h«tt Anzeiger Gietze«.

FernsprcchanschlußIrr.VT.

Amtlicher Feil.

Bekanntmachung.

3=1 bet Zeit vom 6 bis 13. April 1901 wurde« in hiesiger Stadt

gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt;

verloren: 1 goldener Siegelring.

Der Empfangsberechtigte des Portemonnaies beliebe seinen Anspruch alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den 13. April 1901.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Engländer und Buren.

Die Meldungen von einer geistigen Erkrankung BesBurenführersDewet erweisen sich felbstverständ- Lich als englischen Schwindel. Nach amtlichen Berichten aus Pretoria sind diese Meldungen vollständig unbe­gründet. Thatsache sei nur, daß Dewet sich weigere, überhaupt in Friedensverhandlungen einzutreten. Auch die neuerlichen Friedens-Verhandlungen mit Botha werden in maßgebenden Kreisen sehr skeptisch Beurteilt. Man ist der Ansicht, daß Botha nur einen Waffen- itillstand herbeiführen will, um seinen Truppen Zeit zur Ruhe und Sammlung zu verschaffen. Es ist ein starkes ßftikf, wie die Engländer ihre Sache fortlaufend durch Lügentelegramme zu beschönigen suchen.

Zu den englischen Bestechungsplänen wird folgendes mitgeteilt: Es war im Juni vergangenen Jahres, als durch eine Proklamation des Präsidenten Krüger ungefähr folgendes sämtlichen Bewohnern der Republiken bekannt gegeben wurde:

Mit welchen gemeinen, niederträchtigen Mitteln es die Engländer für gut finden, Hegen uns Krieg zu führen, erhellt am besten daraus, daß unserem wahrnehmenden Kommandant-Gene­ra l in einem schreiben des Lord Roberts eine jährliche Leibrente von 10 000 Lstrl. (200 000 Mark) angeboten worden ist Der Koinmandant-General (Louis Botha) hat dieses Schreiben sofort uns zuge­stellt und uns mitgeteilt, daß Schreiben gleichen Inhalts von Lord Roberts an Präsident Steijn und an die Generale Adrian d e l a R e y und Christian Dewet gesandt worden seien, die diese Schreiben mit Worten des tiefsten Abschests vor solcher Handlungsweise zurückgesandt hätten. Wir halten uns für verpflichtet, oon dieser Handlungsweise des englischen Oberbefehls­habers allen Bewohnern der Republiken Kenntnis zu geben."

Ein Telegramm Lord Kitcheners aus Pretoria meldet: Nach zweistündigem, heftigem Kampfe machte berittene Infanterie in der Nähe von Dewetsdorp 80 Gefangene; unter denselben befinden sich der Komman­dant Bresla und Leutnant Sindeyne von der Staatsartillerie. Außerdem wurden 8 Wagen erbeutet.

Der englische Oberst Plumer hat Pietersburg besetzt, wie wir bereits meldeten. Dieser Ort versah noch vor wenigen Monaten die verschiedenen Buren-Kommandos mit Lebens­mitteln In Pietersburg bezw. seiner näheren Umgebung, befinden sich zwei große Mühlen, die während des Krieges ohne Unterlaß Weizen und Roggen für die Transvaal- Regierung mahlten. Während diese in Bothasberg un­gefähr 30 Kilometer von Roossenkal entfernt - ihren Sitz Latte, war Pietersburg in stetiger Verbindung nut sämt­lichen Buren-Kommandos. Die Buren hatten ununterbrochen re Eisenbahnstrecke von 190 Kilometer, und zwar von etersburg nach Warmbad, in ihrem Besitz, die ihnen ^^gezeichnete Dienste leistete. Der Hauptgrund, ivarum jetersburg von den Buren als Sitz der Regierung aus- rie^e?^wilrde, ist der, daß sie bei harter Bedrängnis lötiaenffll^ auf die Montagu-Bergkette zurückfallen oder iber bie portugiesische und rhodesische Grenze flüchten konnten ferner ist Pietersburg und seine Umgebung ein ausaereickneter Platz zur Futtergewinnung für das Vieh auch im Winter, eine Thatsache, welche die Buren niemals aus den Augen verloren haben. Offenbar war es die Ab­sicht RU'Mers, die Transvaal-Regierung, die ui sich eine Ptackt darstellt, die einen ungeheuren Einfluß auf die im «elde stehenden Buren ausübt, aufzuheben, eine W- si-rK, die allerdings nur unvollkommen gelungen ist, da eie Buren Zeit hatten, den größten Teil ihrer Vorräte in Sicherheit zu bringen. Nur die Benutzung der Bahn ist chnen durch Wegnahme des rollenden Materials unmöglich gemacht. Der zurückweichenden Buren-Regierung weiter nach lorden zu folgen, wird das englische Oberkommando an- esichts der ungeheueren Gelände- und Verpflegungs- s.chwierigkeiten kaum in Erwägung gezogen haben.

Nach der amtlichen Liste betragen die Verluste der Engländer in dem Gefechte, das am 6. ds. nörd­lich von Aberdeen in der Kapkolonie am Zeekoeflusse ftattgefunden hat: tot 4 Mann; verwundet 1 Offizier, 12 Mann; gefangen 2 Offiziere, 54 Mann; zusammen also 3 Offiziere, 70 Mann.

Der bekannte Pastor v Bodelschwingh in Bethel bei Bielefeld bittet alle mitleidigen Herzen in der Lehrerwelt Deutschlands, in hohen und niederen Schulen Lehrer und

Lehrerinnen und auch Kleinkinderpflegerinnen, ihre Kinder auf den gesetzlich erlaubten Wegen, wie solche bei der Sammlung für die ostafrikanische Hungersnot ja festgestellt find, mobil zu machen zu einem einmaligen Liebesvpfer, das sie überall sammeln mögen bei Eltern, Verwandten und Freunden, für die Witwen und Waisen, Frauen und Kinder der Buren, auch für die notleidenden Familien der Missio­nare. Er ist auch bereit, die gesammelten Gaben in Empfang zu nehmen und durch ganz sichere Hände an die Not­leidenden zu befördern.

China.

TieKöln. Ztg." meldet aus Peking: Eine aus vier Amerikanern und vier Chinesen bestehende Räuberbande ist von dem Verbindungsposten in Tungkiafu westlich von Tientsin aufgegriffen worden.

Tie japanische Regierung hat die Erhebung wegen der Höhe der von China zu fordernden En t- schädigungen abgeschlossen und den Betrag festgesetzt, doch wird strengstes Stillschweigen beobachtet. Tie betr. Schriftstcke werden dem japaniüschen Gesandten in Peking erst überreicht werden, wenn die Absichten der übrigen Mächte bekannt sind, dock verlautet, der Betrag sei genau auf Grund der Japan entstandenen Kosten berechnet worden.

Folgende Korrespondenz derK. Z." aus Peking verdient allgemeines Interesse: Es versteht sich von selbst, daß die Ankunft der europäischen Post von uns allen, die wir hier draußen zeitweilig oder dauernd unserm Beruf zuliebe, wie in der Verbannung leben, jedesmal mit großer Spannung erwartet und mit lebhafter Freude begrüßt wird. Jedesmal aber wird uns das Vergnügen vergällt durch die Wahrnehmungen, die wir über das Treiben gewisser frem­der Berichterstatter hier machen müssen. Jede Post bringt uns neue Beweise dafür, mit welcher G ew i s s e n l o s i g- kett hiesige Korrespondenten die öffentliche Mein­ung in Europa und Amerika zu betrügen ver- suchen, zu gunsten ihrer eigenen nationalen oder par­teiischen Sonderzwecke und auf Kosten unseres guten deutschen Rufes. Man hat es ja längst an mancherlei An­zeichen gemerkt, daß die hervorragende Stellung, die der deutschen Regierung und den deutschen Streitkräften aus der Entwicklung der Dinge hier draußen erwachst" ist, vielen fremden Neidern ein Dorn im Auge ist, gegen den sie sich mit den unwürdigsten Mitteln zu wehren versuchen. Zunächst mußte die vom deutschen Reiche seit der Ermordung des Freiherrn v. Ketteler verfolgte Politik herhalten. Sie wurde als b l n t d ü r st i g verschrieen, und ihre in Peking gestellten Forderungen sollten mehr zur Hemmung als zur Förderung der Friedensverhandlungen beigetragen haben. Dann kam der deutsche Oberbefehl an die Reihe, dem die un­glaublichsten Uebergriffe nachgesagt wurden, und schließlich die deutschen Truppen, die nach den Schilderungen jener Presse nur aus rohen Henkers­knechten und geldgierigen Räubern zusammen­gesetzt schienen. Da mußten wir zu unserem Staunen lesen, daß die Deutschen hier unschuldige Männer und Frauen erschießen, wirkliche Boxer aber laufen lassen oder gar absichtlich ans den Gefängnissen ins Freie setzen, daß ihre Tyrannen aus den deutschen Vierteln Pekings ödeWüsteneien gemacht haben, aus denen die armen deutschen Soldaten zu den englischen und ameri­kanischen Vierteln herübergehen müssen, wenn sie mal einen lebendigen Chinesen sehen oder gar etwas kaufen wollen. Auf jemand, oer von Anfang an die Thätigkeit der deutschen Diplomatie und des deutschen Oberbefehls an Ort und Stelle und aus der Nähe hat beobachten dürfen, sind ja alle solche Berichte fremder Journalisten nicht der Wider­legung wert, sie kennzeichnen sich selbst als das Geschreibsel unfähiger Sensationsmenschen oder das heimtückische Lügen­gewebe böswilliger Verleumder. Eine der plumpsten Mel­dungen, die seit langem von draußen hierher zurückgekvm- men sind, ist aber Die kürzliche Nachricht des Laffanschen Telegraphen-Bureaus von dem Zwist zwischen dem deutschen Gesandten und dem Feldmarschall, die miteinander in Rangstreitigkeiten geraten wären. Wer das von Anfang zwischen Herrn v. Mumm und dem Grafen Waldersee bestehende dienstlich ersprießliche und persönlich herzliche Verhältnis am dritten Ort zu beobachten Gelegen­heit gehabt hat, kann über solche Märchen nur lachen. So lange aber der drahtliche deutsche Nachrichtendienst noch in so beschämender Weise vom Auslande abhängig ist, dürfen wir uns nicht wundem, wenn man unsere Schwäche auf unsere Kosten ausnutzt, und nach dem alterprobten Satzsemper aliquid haeret" an unserm Ruf Verleumdungs­künste übt.

Telegramm deS Gießener Anzeigers.

London, 13. April. DieTimeS" meldet aus Shanghai: In dem Schreiben der britischen Regierung an den Vize'önig von Nanking wird seinem Patriotismus und seiner Hart näckigkeit, womit er gegen das Mandschurei Abkommen Ein« spruch erhob, Anerkennung gezollt und er zu dem erzielten Erfolg beglückwünscht.

Politische Tagesschau.-

Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 12. April:

Heber die Gründe, bie den Unterstaatssekretär int Reichsschatzamt, Dr. Aschenbvrn, zum Rücktritt ver» anlaßt haben, wird in der Presse lebhaft debattiert. Sa giebt man auch der Vermutung Ausdruck, daß Meinungs­verschiedenheiten mit dem Reichsschatzsekretär Freiherr« v. Thielmann in Fragen des Z o l l t a r i f s den kenntniS-- reichen und redegewandten hohen Beamten, der erst vor einiger Zeit seiner Verdienste um die Förderung der Finanzwifsenschast wegen von der Berliner Universität bex Doktortitel honoris causa erhielt, die Weiterführung der Amtsgeschäfte verleidet hätten. Tas klingt aus dem Grunde wenig glaubhaft, weil die dem Ressortleiter nachgeord­neten Beamten eine eigene Politik nicht zur Geltung zu bringen, sondern lediglich auszuarbeiten haben, was ihnen zugewiesen ist. Immerhin ist es möglich, daß Dr. Aschen­born sich mit Frhrn. v. Thielmann nicht so gut verstand wie mit seinen früheren Chefs. Aeußerlich konnte bad natürlich sich nicht geltend machen; aber bei der parla­mentarischen Vertretung einer so umfangreichen unb schwie­rigen Vorlage, wie es der Zolltarif ist, würde es am Ende zu Unzuträglichkeiten geführt haben. Im Parlament erfreute sich Dr. Aschenborn, ein hochgewachsener, grau­lockiger Herr, vieler Sympathieen.

Tie Thatsache, daß die neue deutsche Reichs­anleihe von Frankreich aus viermal gezeichnet worden ist, wird von den Börsen in dem Sinne ausgelegt, als bedeute sie eine steigende Neigung des französische« Publikums zu einem friedlichen Einvernehmen mit Deutsch­land. Zutreffend bemerkt dieKreuz-Ztg.", daß dies un­wahrscheinlich sei. Börse und Politik haben in diesem Falle nichts miteinander zu thun. Allein der Umstand, dajj die deutsche Rente ebenso sicher ist, wie die französisch^ aber um 13 Prozent billiger, hak wohl die Pariser Bankiers und Kapitalisten bewogen, die neue Reichsanleihe so stark zu zeichnen. Auch in England werden ja deutsche Renten: viel gehandelt und zu Anlagezwecken gekauft. Nicht zu vergessen ist, daß vielfach Arbitrageure unter den Zeichnern sich befinden, die auf die Kursunterschiede an den ver­schiedenen Börsen spekulieren und die Papiere hin- und herschieben.

Mit den Vorschlägen zur Verbesserung des Wohnungswesens haben die an dem Erlaß beteiligten preußischen Minister weder Herr v. Miquel, gehörte, trotz seines Interesses an der Wohnungsresorm, zu den Unter­zeichnern, noch Eisenbahnminister v. Thielen, wenig Er­folg geerntet. Insbesondere die Ratschläge an die Ge meinben, für gute unb billige Verkehrsverbindungen zu sorgen, im Interesse einer zweckmäßigen Verteilung der Bevölkerung, sind der Regierung vielfach zurückgegeben wor­den. Gerade den Bewohnern der zahlreichen Vororte Ber­lins wird das Wohnen außerhalb der Reichshauptstadt durchaus nicht leicht gemacht. Die Eisenbahnverbindungen lassen an Schnelligkeit und Billigkeit nur allzuviel zu wünschen übrig. Erfreulicherweise ist aber Aussicht, daß dieser Zustand sich bessert, und daß dadurch auch für andere Gegenden ein Beispiel geschaffen wird. Der Kaiser inter­essiert sich in hohem Grade für elektrische Schnellverbind­ungen, auch für solche auf kürzere Strecken. Wenn die von großen Berliner Elektrizitätsgesellschasten nach dieser Richtung angestellten Versuche sich bewähren, dürste Berlin von einem Netz von Schnellbahnen umgeben werden.

Deutsches Reich.

Berlin, 12. April. Der Kaiser empfing gestern in Potsdam noch Deputationen der Familien von Maltzahn, von Zitzewitz und von Below, sowie eine Deputation der Stadt Potsdam; ferner den Bildhauer Professor Herler und den Leutnant von Rauch, letzteren zur Rückgabe der Orden seines verstorbenen Vaters. Heute morgen unternahm der Kaiser einen längeren Spazierritt, besuchte das Atelier des Professor Lessing und nahm um 1 Uhr das Frühstück bei dem Chef des Zivilkabinetts Wirklichen Geh. Rat Dr. von Lucanus ein.

Eme bezeichnende Episode wird derStaatsb.Ztg." mitgeteilt. Als am Sonntag abend die Spezialgesandt­schaft des Königs Eduard von England an unseren Kaiser bei dem Hotel Bristol vorfuhr, hatten sich dort eine Anzahl Burenfreuude augesammelt, die jeden einzelnen Wagen mit dem Ruf:Hoch leben die Buren!"Nieder mit den Engländern!" begrüßten. Zwar schritten Schutz. I eilte und Kriminalbeamte sofort ein, es wurde sogar eine Verhaftung vorgenommen, doch ertönte immer wieder der Ruf:Hoch die Buren!" Wie es heißt, soll infolge dieses VorkommuisieS die Kriminalpolizei den Engländern verstärkten Schutz angedechen lasten.

DerReichsanz." teilt verschiedene am 1. April in Kraft tretende Abänderungen des norwegischen Zoll­tarifs mit, die für die deutsche Ausfuhr in Frage kommen.

Hamburg, 12. April. Zur Begrüßung des mit de« DampferStuttgart" aus China zurückkehrenden Truppen­transportes, der am Montag hier eintrifft, wird der Kaiser nach Hamburg kommen. Unter den Soldaten be­finden fich 200 Verwundete und Kranke. 112 Mann, die on Typhus und Pocken erkrankt waren, werden im Altonaer Garnison-Lazarett isoliert. x

Bonn, 12. April. Die Universität bereitet für den 24. d. Mk. einen Kommers vor, zu de« der Besuch des