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14.2.1901 Erstes Blatt
 
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Universitäts-Uachrichten.

mittag

Kollegien

schen

wird als Nähr» und Kräftigungsmittel

für Pettenkofer, den Bürgermeister von Borscht

d i n stets sein würde, wußten wir von vornherein. (Sehr richtig!) Tie Sozialdemokratie arbeitet auf den Umsturz

lingstraße, in der das hygienische Institut liegt, den Namen Pettenkoferstraße. Tie Stadt wird Pettenkofer ein Denkmal, ein Mausoleum auf dem Friedhof errichten. Die Be­erdigung Pettenkofers gestaltete sich zu einer großen Kundgebung für den Verstorbenen. Nach dem Geistlichen sprachen u. a. Geheimrat Zittel Namens des Obermedizinal­ausschusses, Professor Angerer Namens der medizinischen Fakultät. Alle Redner betonten die unvergänglichen Ver­dienste Pettenkofers um die Entwickelung der Hygiene, auf vielen anderen Gebieten, und um die Wissenschaft und Wohlfahrtseinrichtungen.

Ehrenbürger betonte in

Bravo!)

Und weiter hat er noch an demselben Tage gesagt

Ein gutes, Segen bringendes Königtum ist vor allem fundiert auf der Grundlage eines fest und zuversichtlich rtrf ort, " (Qoflfin f t-

von hervorragender besonderer Wirkung banatogen empfohlen. Von Professoren u. Aerzten glänzend begutachtet. Erhält!, in Apoth. "'lauer & Cie., Berlin 3.0.16.

auf den Schultern des deutschen Mittelstandes, der deut-- chen Landwirte. (Lebhaftes Bravo!) Und wenn er, um­geben von einem Kreise blühender Söhne, seine Blicke hinaus- chweifen läßt in die Zukunft, so weiß er sehr wohl, daß auch ihr Geschick und das Geschick seines Hauses verknüpft ist mit dem Wohlstände, mit der Blüte der deutschen Land­wirtschaft. (Lebhaftes Bravo!)

M. H., solange noch ein deutscher Bauer die Scholle ackert, solange noch ein H o h e n z o l l e r n für st in diesem Lande herrscht, solange wird auch das Bewußtsein bei Beiden bestehen, daß sie unzertrennlichzueinander gehören! (Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Und o wollen wir unsere Beratungen damit beginnen, daß wir einen Gruß hinüber schallen lassen zu dem Kaiserschloß an der Spree: Se. Majestät unser Allergnädigster Kaiser und Herr Wilhelm II. er lebe hoch! (Unter stürmischem, lang­anhaltendem Beifall stimmt die Versammlung dreimal in den Hochruf ein.) (Fortsetzung folgt.)

München, 12. Febr. Im Rathause fand heute vor- eine gemeinsame Trau er feier der beiden städti-

Aus Stadt und Land.

Gießen, 12. Februar 1901.

** Gehalte der Geistlichen. Mit Genehmigung des Großherzogs hat das Großh. Oberkonsistorium am 9. ds. Mts. der evangelischen Landcssynode die Vorlage zugehen lassen, wonach das Gesetz, betreffend die Gehalte der Geistlichen, am 1. April ds. Js. definitiv in Kraft treten soll.

L ** Personal-Nachrichten. Der Großherzog bat am 7. Februar dem Pfarrverwalter Heinrich Sch neU'- \) ücher zu Wahlen, Dekanat Alsfeld, die evangelische Pfarr­telle daselbst übertragen, am 12. Februar den Gerichts­assessor Tr. Karl Wolff aus Darmstadt zum Staatsanwalt beim Landgericht der Provinz Starkenburg mit Wirkung vom 16. Februar 1901 ernannt, und am 9. Februar den Großh. Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Friedberg Jo­hannes Fe ick auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung einer langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts seines Nachfolgers in den Ruhestand versetzt.

** Persoualnachrichten. Am 11. Februar wurde der Großh. Gerichtsassessor Fritz Fresenius von hier, seither Amtsanwalt in Gießen, mit der Wahrnehmung der Dienst« Verrichtungen eines stellvertretenden Amtsrichters beim Großh. Amtsgericht Groß Umstadt betraut. An seine Stelle kam der Großh. Gerichtsassessor Hitzel.

P. Vortrag im Alldeutschen Verband. Am Dienstag abend, schon vor Beginn der Versammlung, war der obere Saal des Cafe Ebel bis auf den letzten Platz, gefüllt. Wohl 125 Personen waren erschienen, um den. gewiß äußerst interessanten Ausführungen des Buren- käncpfers Altendors, eines Bruders'des Vorsitzenden )es Alldeutschen Verbandes, zuzuhören. Und in der That, ihre Erwartungen wurden nicht getäuscht. Mit der größten Aufmerksamkeit vernahmen sie den spannenden Vortrag des jugendlichen Herrn, der ein Vierteljahr lang den schreck- ichen, verzweifelten Kampf der Buren gegen die Eng­länder mitmachte. Nach Beendigung des mit großem Beifall aufgenommenen Vortrags, über den wir wegen Raum­mangels erst in der nächsten Nummer berichten können, entspann sich eine äußerst lebhafte Diskussion, worauf der Vortragende seine persönlichen Erlebnisse schilderte. Viele Anwesende wurden Mitglieder des Alldeutschen Verbandes. Wie wir vernehmen, beabsichtigt Herr Altendorf, eine Brochüre über den Transvaalkrieg mit besonderer Berück­sichtigung seiner Erlebnisse herauszugeben.

unserer ganzen Gesellschaftsordnung hin, und ihr muß es darauf ankommen, diejenigen Elemente, welche die Träger eines starken monarchischen Staates sein sollen, zu ruinieren, und so allmählich den Umsturz und den großen Kladderadatsch", wie sie es nennen, vorzubereiten. Schlimmer für uns ist vielleicht die andere Klasse von Gegnern, wie sie der heute politisch rückständige Frei­sinn vertritt, das ist der Großhandel, der Großkapitalis- mus in einer ganz bestimmt entarteten Richtung. Der,,«..^^, ri. o----

Stand, der den Handel als Selbstzweck ansieht, vertritt zum Rechten strebenden, ackerbauenden Volkes." (Lebhaftes eine Weltanschauung, die von der unsrigen himmelweit Bravo!) verschieden ist, und sich auch niemals mit ihr vereinigen Es ist eine böse Sitte heutzutage geworden, alle Reden wird. (Lebhafte Zustimmung.) Tie Folge ist der tätliche und Worte unseres kaiserlichen Herrn zu zerpflücken und Kampf, der Kanips bis aufs Messer zwischen Kapital und! zu kritisieren; wir wollen diese Mode nicht mitmachen. Arbeit. (Bravo!) »(Lebhaftes Bravo!) Wenn uns unzweideutig der kaiser-

Unser streben ist es, durch die Erhaltung und liche Wille ausgesprochen ist, so müssen wir es unserm Gründung eines ausgebreiteten, zufriedenen Mittelstandes kaiserlichen Herrn selbst überlassen, die Worte durch die diese beiden Elemente nicht zur Feindschaft zu bringen, son-I That zu deuten. Ich meine, daß noch gerade in den letzten dern zu gemeinsamer, segenbringender Arbeit, (lebhaftes Wochen, als er Gelegenheit hatte, ein für sein Haus hoch- Bravo!) und wenn man das alte Sprichwort immer wieder! bedeutsames Jubelfest zu begehen, er unzweideutig aus­sagt:Am deutschen Wesen soll die Welt genesen", so I gesprochen hat, wie wohl ihm bewußt ist, durch wessen Hilfe wollen wir es namentlich dahin deuten, daß es dem «sein Haus emporgewachsen und erstarkt ist. Wenn er an deutschen Volke bestimmt ist, die wirtschaftliche Arbeit, den diesem Tage seine Blicke zurückschweifen ließ über die 200 Kampf um das Materielle, mit der idealen Anschauung! Jahre preußischer Geschichte, die damals vollendet wurden, zu durchdringen und so versöhnend einzuwirken, ivie es I so konnte er nur immer wieder zu der Erkenntnis kommen. Aon Professoren u. Aerzten glanzend begi bisher bei keinem anderen Volke der Welt gewesen ist.! daß die tzohenzollern emporgetragen sind zu ihrer Macht | u. Drogerien. Atteste gratis u. franco. Bi

Münchens, statt. einer längeren Ansprache, was Pettenkofer für die Begründ­ung der hygienischen Wissenschaft und Besserung der Ge­sundheitsverhältnisse Münchens gewirkt habe, bleibe ein Ehrendenkmal dauernder als Erz und Stein. Der Redner hob insbesondere auch die Teilnahme Pettenkofers an Wohlthätigkeitsbestrebungen hervor, sowie seine seltene Charaktereigenschaft, die ihn bei allen Ehren und Erfolgen immer denselben bescheidenen, schlichten, gütigen Mann bleiben ließ. Zum Andenken Pettenkofers erhielt die Find-

bach nicht mehr eintreten können und unvorhergesehenes I (Lebhaftes Bravo!) Wenn wir die Geschichte aller Kultur- Zusammentressen unglücklicher Umstände ins Reich der Völker verfolgen so mden wir überall daß diefc Richtung Unmöglichkeit versetzt werden. die rein au, den Gelderwerb ausgcht, noch ,edes Volk

---JL- -- l schließlich ruiniert hat. (Sehr richtig!)

Wenn wir die Blicke hinausrichten nach dem Süden

jL|inni|Uj£ QMIy£5|IljUlL !des schwarzen Weltteils, wo heute ein kleines

Bereits wiederholt ist an dieser Stelle die Rede gewesen Volk der Landwirte ^n blutigen Kampf um cv» seine Existenz ringt, weshalb haben wir Sympathie

von der neuen Deutschen Tabakbau Kommission. ^n Misertt ' diesem Volke? (Langanhaltender stürmischer Beifall Nr- 31 hatten wir einet Korrespondenz der agrarischen ^^^^^schen.) M. H, es ist nicht nur das so, daß Dtschen. T^geSztg." Raum gegeben, die sich mit dieser Kom unfer Gerechtigkeitsgefühl sich empört, es ist nicht nur, Mission beschäftigte. Jetzt veröffentlicht dieSüdd. Tabakszlg.- daß>ir ein stammverwandtes Volk dort roh vergewaltigt einen längeren Gegenartikel, in dem es u. a. heißt: sehen nein, wir fühlen deutlich: der Kampf, der dort

Sollte das Streben dieser deutschen Tabakbau-Kommission gekämpft wird, das ist in anderer Form derselbe Kampf, fürwaj-r ein hübscher Tttel! darauf glich et sein, den Tabakbau den wir heute kämpfen. (Erneuter stürmischer Beifall.) Tort von der Wattenheimer ober ähnlicher Gegend mit HMe von Zoll' der nackte Mammonismus bis zur höchsten Konsequenz ge- erhöhungs Petitionen und von Freth-rrttch tzeyt'schen Reden neu zu trieben, dort der Kampf mit Feuer und Schwert, hier der beleben dann gute Nacht, Tabakbau Kommission, dann weiß ba» mit ber feineren Waffe, der wirtschaftlichen Gesetz­

deutsche Tabakgewerbe, wohin die Reise gehen soll, und ieder wahr- , [' h h Rusbeutuna' Tie ^oloen überall die < hafte Freund und Interessent des deutschen Tabakbaues wird wei-1 gbvumg uno Der ausDeutun^. »otgen uoeran v wegrücken von dieser Tabakbau-Kommission, was unserseits hiermit gleichen, zerstörte Bauernhöfe, ruinierte Vauerm (Leb schon geschieht Wir kämpten ,eit vielen Jahren für eine V-rbess-rung hafte Zustimmung.) Das kann uns memand verdenken der Lage d-s deutschen Tabakpflanzers, indem wir für eine Erweiterung daß unser Herz und Sympathien diesen gehören, und daß des Marktes für das Jnlandsprodukt wirken, was erzielt worden wir es tiefbedauern, daß der würdige F ü h r e r jenes ist durch Verbesi-rung der Kultur und weiter erzielt werden wird Volkes an der Schwelle unseres Landes zu r ü ck g e w i e s e n durch bessere Düngung und rationellere Behandlung de« Tabaks im ltmrbe- (Lebhafte Zustimmung.)

Felde, vor allem Käpfung der Stauden und durch sorgfältigere AdBrotwucherer",agrarische Raffer", das war wohl noch wtrtung am,D,che WreS Abhängen, mehr Schutz gegen Wind undIMindeste, was man uns zugedacht hat. Man hat uns Pflanzer ist nicht auSg-blteben.' Sie erhielten im letzten Jahre für 5" verhetzen gesucht nach allen Seiten man hat uns zu ihren Tabak zwischen 30 und stellenweise im badischen Oberlanbe und verhetzen gesucht vor allen Gingen untereinander. Weshalb auf der Hardt 40 Mk. Das ist der denkbar höchste Preis angesichts legen unsere Feinde einen so kolossalen Wert darauf, uns der Verwendungsfähigkeit deutscher Tabake. Sollte du'ch eine Zoll zu entzweien? Weil sie wissen, daß der große Besitzer erhöhung diese Preislage noch zu erhöhm beabsichtigt sein, so würde Dank seiner besseren Vorbildung und seiner Lebensstellung der deutsche Tabakbau hiervon nicht begünstigt, sondern geschädigtoch heute der berufene Führer der Bauern ist, und daß werben. Die Psetfentabaksabriration würde noch weiter zurückgehen; nur darauf ankommt, die Führer tot zu machen, um

i^rlrifPrrHn« Thh*0ÄVsttI dann auch Mit der führerlosen großen Masse fertig zu di/au« Papier und türkischem Tabak hergestellle Zigarette gemacht! werden. (Lebhafter Beifall und Zustimmung.) Vor allen Der deutsche Tabakanbau mühte überall reduziert werden. Dmgen hat uns weder die Verleumdung noch die recht

,, schlechte Behandlung, die wir vielleicht von oben

Die achte Generalversammlung des Bundes

der «andknrte. setzgebung der letzten Jahre zurück: wer hat denn in

Berlin, 12. Februar. dem entscheidenden Moment der Regierung ihre Vorlagen

Von allen Seiten strömten wieder zahlreiche deutsche durchgesetzt? Sind .es die Herren vom Freisinn oder von

Landwirte zu dem Zirkus Busch. Dicht gedrängt war auch der Sozialdemokratie gewesen? (Rufe: Nein!) Wer hat

die Manege des Zirkus mit Besuchern gefüllt, so daß man die nötigen Mittel für das Heer bewilligt, wer hat die

die Zahl der Erschienenen mit 8000 nicht zu hoch be- nötigen Mittel zur Vergrößerung der Flotte bewilligt? Wer

ziffern wird. hat schließlich, als es sich darum handelte, die in China

Um 12 dreiviertel Uhr eröffnete der Vorsitzende Frhr. geschändete deutsche Ehre zu rächen, in erster Linie die von Wan gen heim die Versammlung und führte fol-I nötigen Mittel dafür bewilligt? M. H., das sind die staats- gendes aus: I erhaltenden Parteien gewesen, wogegen der Freisinn und

Ich danke Ihnen, daß Sie heute, wo wir vor erusten die Sozialdemokratie nur eine öde Negation bewiesen haben.

und schwerwiegenden Ereignissen stehen, so zahlreich hier (Lebh. Bravo!)

erschienen sind, und damit den Beweis liefern, daß die Man denkt nicht gern an die Zeit zurück, uud man Landwirte in allen Teilen unseres Vaterlandes heute soll von den Toten nichts Schlechtes reden. Caprivi einiger denn jemals dastehen. (Bravo!) Als wir vor acht dahin, ein toter Mann von dem Augenblick an, wo er die Jahren den Bund der Landwirte gründeten, da richtete politische Bühne verließ, und H o h e n l o h e entschwebte un- sich unser Kampf gegen den damals drohenden H andels- bemerkt, wie er lange Zeit seines Amtes gewaltet. (Große vertrag mit Rußland, von dem wir wußten, daß er eine Heiterkeit, Beifall.) Man ist versucht, auf beide das Wort schwere Schädigung der deutschen Landwirtschaft sein Ides Dichters frei anzuwenden und ich fürchte, die Ge- würde. In diesem Kampfe sind wir damals unterlegen. I schichte wird es einst auf sie anwenden:Der Kanzler (Zuruf: Leider!) Mancher von uns hat trotz rastloser.Namen kündet kein Lied, kein Heldenbuch! Verschollen und Arbeit, trotz größter Mühe traurig, ein gebrochener Mann, vergessen ist ihrer Thaten Fluch!" (Heiterkeit, Beifall.) die heimische Scholle verlassen uno wir können wohl sagen, M. H., es steht jetzt als erster Beamter in der Ver- daß Not und Sorge die häufigsten Gäste in den waltung des Reiches ein neuer Mann und freudig ist Häusern unserer Bauern waren. Aber, es ist nicht die es begrüßt worden, als wir von dieser Stelle wieder klare Art der Deutschen und namentlich nicht die Art der deutsche Worte hörten, den Ausdruck eines starken und deutschen Landwirte kampflos zu verzagen und die Flinte gesunden Selbstbewußtseins. (Zustimmung.) Wir haben ins Korn zu werfen. Unser Herrgott, der uns in unserem über unsere Frage Aeußerungen von ihm jetzt gehört, die Berufe in dem steten Kampf mit Menschen und Elementen uns alle sympathisch berühren. (Bravo!) Aber leider ist gestellt hat, hat uns auch die nötige Zähigkeit gegeben, ihm ein Erbteil überlassen von seinen Vorgängern, so um in diesem Kampfe nicht zu verzagen. (Bravo!) Wir schwer und so traurig, wie es nur für einen Staatsmann können heute sagen, daß die deutsche Landwirtschaft in der Fall sein kann. (Sehr richtig!) Seine Vorgänger haben technischer Beziehung am Höchsten entwickelt ist in allen Idas riesige Maß von Vertrauen, das in unserem Volke Ländern der Erde. (Lebhaftes Bravo!) Wir wissen, daß saß, schnöde vergeudet! (Sehr richtig!) Was viele Ge­ber Einzelne machtlos ist, daß wir nur etwas er- Iterationen mühsam aufgesammelt hatten, das ist in kurzen reichen können, wenn wir in allen Fragen ein.ig u n d Jahren einfach dahinaegangen. (Sehr richtig !) Durch treu zusammen steh en. (Sehr richtig, bravo!) Die Worte erwirbt man das Vertrauen nicht zurück. Das ersten, die sich uns angeschlossen haben, waren die Männer deutsche Volk und die deutschen Landwirte wollen gern des Handwerks, die erkennen lernten, daß nur Hand wieder vertrauen lernen, aber das Vertrauen muß ihnen in Hand mit uns auch für ihre Zukunft gesorgt werden entgegengebracht werden durch energische, durch klare könnte. (Sehr richtig!) Aber jetzt ist es uns auch gelungen, IThat en. Wir haben gelernt, daß es nicht darauf an­der großen deutschen Industrie es endlich klar zu kommt, sich auf andere zu verlasseu, sondern sich auf machen, daß wir keine Gegner sind, sondern Freunde, sich selbst verlassen zu können. (Lebh. Beifall.) (Bravo!) Wir wissen, der Reichskanzler und die Minister geben

Wir haben dankbar anzuerkennen, daß die Vertreter I die Entscheidung ja schließlich nicht, sie ruht in der Hand des großen Zentralverbandes der Industriellen jetzt mit unseres allerhöchsten Herrn, eines Mannes von überwältigender Majorität den Beschluß gefaßt haben, für starkem, mächtigen eigenen Willen und eigener Anschauung, eine Erhöhung der Zölle auf l a n d w i r t s ch a f t - und bange geht oft die Frage durch das Lund: wie denkt liche Produkte einzutreteu. (Lebhaftes Bravo!) Viel- unser Kaiser? M. H., wir deutschen Landwirte hoben wenig leicht aber ist es ein noch größerer Triumph für unsere Gelegenheit, aus seinem Munde seine Anschauung zu hören. Aufklärungsarbeit, daß selbst im Deutschen Handelstage Um so kostbarer sind für uns die Momente, wo er klar und ein Beschluß gegen die Erhöhung der landwirtschaftlichen unzweideutig seine Anschauungen ausspricht, und ich will Zölle nur mit einer geringen Majorität noch gefaßt wer-1 Ihnen hier nur wenige Worte unseres Allerhöchsten Herrn den konnte. (Hört! Hört!) ins Gedächtnis zurückrufen, die er am 14. Mai 1890 zu

Daß die Sozialdemokratie unsere erklärte Fein- seinen Ostpreußen gesprochen hat. Er sagt da:Die große " ..... " ' ' landwirtschaftliche Bevölkerung, die hier in dieser Provinz

ihre strebsame Arbeiten und ihr förderliches Wirken voll­zieht, ist der Boden, aus dem wir unsere Kraft schöpfen, und ich halte es für Meine, des Königs von Preußen bedeut­same Pflicht, dafür zu sorgen, daß für diese Landbevölker­ung gesorgt, und daß sie gestärkt und erhalten werde. Tas werde Ich thun so lange Ich regiere." (Lebhaftes

Bei Frauenleiden