Ausgabe 
13.11.1901 Zweites Blatt
 
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November

Wetter

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Telephonischer Kursbericht-

vormals F. Leitzow & Co

Cassel

Cassel.

Ausstellung in der ersten Etage.

Ausstellung in der ersten Etage.

Ganz besonders empfehlen wir:

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Die durch das Auslegen im Schaufenster etwas entwerteten Waren verkaufen wir spottbillig!

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Wähler, die nur das städtische Interesse im Auge haben.

Mehrere Bürger.

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Der Vorstand

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Großen Posten Kleiderftoff-Refte Gardinen-Reste Schürzenstoff-Reste.

Großen Posten Leinen-Reste Bettsatin-Reste Jaquesftoff-Reste.

Großen Posten Hemdentnch-Reste Piquö-Stoffe Damentuch-Reste.

Großen Posten Blusenstoff-Reste Handtuch-Reste.

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Gießen

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9,3° C.

6,5° C.

beb. Himmel Stnh. Himmel bero. Himmel

Balser, Ernst, Papierhändler.

Brück, Karl, Stadtverordneter.

Emmelius, Louis, Stadtverordneter, tlaffky, Professor Dr., Stadtverordneter. Helfrich, Friedrich, Stadtverordneter Flett, Louis, Stadtverordneter.

Huhn, Ludwig, Stadtverordneter.

Jann, Karl, Reallehrer.

Orblg, Karl, Stadtverordneter.

Pirr, Ludwig, Metzgermeister.

Schmall, Emil, Stadtverordneter.

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Bezirksverein

Nord-Ost

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In der gestrigen Generalversammlung wurden folgende Herren zur bevorstehenden Stadtverordnetenwahl bestimmt, die wir unseren Mitbürgern cmgelegentlichst empfehlen: Karl Brück, Stadtverordneter. Martin Dörr, Schlossermeister.

Louis Flett, Stadtverordneter.

Pros. Ar. Gaffky, Stadtverordneter.

Friedrich Helfrich, Stadtverordneter.

Louis Huhn, Stadtverordneter.

Karl Jann, Realgymnafiallehrer.

Emil Heinrich Müller, Schreinermstr.

Earl Orbig, Stadtverordneter.

Ludwig Pirr, Mehgermeister.

Emil Schmall, Stadtverordneter.

Heweröetreiöende und Kandwerker!

Als besonders geeignete Vertreter für die Stadtverordneten­wahl möchten wir Euch Vorschlägen:

August Felsing, GeneraWter

Heinrich Felsing, KWstsWm

Hugo Sann jr., Pyierhällillll.

MeteorologisiUe Beobachtungen

der Station Gießen.

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Am Stadtverordnetenwahl!

Ior der Knlscheidung!

Politische Vereine, Bezirksvereine und alle möglichen Jntereffenten bringen Vorschläge mit neuen Namen, Vorschläge, auf denen Namen verdienstvoller Stadtverordneten fehlen!

Man prüfe die Namen nachstehender Kandidaten und jeder einsichtsvolle Wähler wird sich sagen muffen, daß keine Rücksicht genommen ist auf Politik, Bezirks- oder einseitige Vereinsintereffen.

Mitbürger! Wir schlagen Euch vor, altbewährte Stadtverordnete wieder, und Märmec, die die Gewähr bieten, das Interesse unserer aufftrebenden Stadt würdig zu vertreten, neu zu wählen. Als solche schlagen wir vor:

Schacht wurden mehrere Bergleute verschüttet und gräßlich verstümmelte Leichen hervorgezogen.

Petersburg, 12. 9tov. Es verlautet gerüchtweise, die Polizei habe eine nihilistische Verschwörung entdeckt, die bezwecke, den Zug des Zaren bei dessen Rückreise von Spala nach Petersburg in die Lust sprengen. Ter Minister des Innern und der Ches der Polizei reisten deshalb nach Warschau ab.

New-York, 12. Nov. Nach einer Meldung aus Washington ist der Ankauf der dän i sch en An tillen durch die Vereinigten Staaten bereits vollzogen. Dänemark erhält 4 Mill. Dollar. Der Freihandel mit den Union-» Staaten soll baldigst ins Leben treten.

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Heute Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag

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bandes nahm nach einem Vortrage des Dr. Dilles über Deutschlands Weltmachtstellung eine in den schärfsten Aus­drücken gefaßte Protest-Resolution gegen die Aeußer- ungen Chamberlains einstimmig an. Ebenso wurde beschlossen, eine Resolution an. die Reichs-Regierung ab­zusenden.

Staßfurt, 12. Nov. (Ausführliche Meldung.) Eine heftige Erderschütterung machte sich gestern nach? mittag 2 einhalb Uhr in Staßfurt und Leopoldshall be­merkbar. Es entstand ein allgemeiner Schrecken. Niemand wußte im Augenblick, woher die Erschütterung kam. Alles vermutete, im Leopvldshaller Schacht sei eine Katastrophe eingetreten. Schließlich verbreitete sich die Nachricht, daß im Schacht Ludwig 2, der im Staßfurter Stadtbezirk liegt, und vom Zentrum des Ortes nur ca. 20 Minuten entfernt ist, ein Unglück sich ereignet habe. Zwei Ab­bau-Sohlen waren in einer Ärnge von ungefähr 200 Metern n i e d e r a e gan gen, gerade als zahlreiche Ar­beiter die Schicht beendet hatten und den Schach-t verlassen wollten. Ungefähr 80 Mann wurden von oem Unfall betroffen. Sofort stellte man umfangreiche Rettungs­arbeiten an und es gelang, etwa 60 Personen lebend zu Tage zu bringen, wenn auch eine große Anzahl von ihnen teils schwer, teils leicht verletzt waren. Bisher sind drei Tote geborgen, während die übrigen Bergleute noch ver­mißt werden. Die Bedauernswerten befinden sich zur Zeit noch unter oder hinter den nieder gegangen en Mafien. Ihr Schicksal kennt man nicht. An der Unfallstelle sind vier Aerzte thätig. In Staßfurt herrscht äußerst große Aufregung und Trauer.

Breslau, 12. Nov. Das hiesige Kriegsgericht ver­urteilte den Leutnant Mantell und zwei Unter­offiziere des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 42 zu Schweidnitz wegen fahrlässiger Tötung eines Kanoniers zu 14 Tagen Stubenarrest und 14 Tagen bezw. drei Wochen Mittel-Arrest.

London, 12. Nov-Daily Mail" berichtet, Krüger sei bereit, folgende Friedens-Bedingungen anzunehmen: Völlige und unbedingte Amnestie für die Kap-Rebellen, sofortige Zurückschaffung sämtlicher Kriegs-

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gefangenen in ihre Heimat, ebenso der in den Konzen-, trations-Lagern versammelten Buren, Zurückziehung der englischen Truppen aus den beiden Republiken, Wieder­ausbau der zerstörten Farmen und die Auszahlung einer festzulegenden Entscl-ädigung für den materiellen Verlust, eine Konvention, garantiert durch Rußland und Frank­reich, welche beiden Republiken völlige Autonomie verleiht, Abtretung des Gebietes Südwatersrand an England. Diese Abtretung würde als die einzige Entschädigung seitens der Buren-Republiken gelten. Die Unterhandlungen müßte Krüger in feiner Eigenschaft als Oberhaupt der Buren- Republiken führen. Aus Pietermaritzburg wird gemeldet: Die Buren haben ein Abkommen mit den Eingeborenen des Zululandcs getroffen, wonach diese ihnen erlauben, einen Teil ihres Gebietes zu bebauen. Gerüchtweise verlautet, ein heftiger Kampf habe bei V r y h ei t stattgefunden. Nach einem Telegramm aus K a p st a d t ist die B ü r g e r - gar de wieder unter die Waffen gerufen worden. In der letzten veröffentlichten Verlustliste giebt das Kriegsamt zum ersten Male Mitteilung über einen Kampf bei Pieterscloft in der Nähe von Harry- smith. Drei O ff izie re wurden dabei getötet, drei Mann erlagen ihren Wunden und 11 Mann werden vermißt, welche als Gefangene zu betrachten sind. Die tägliche Verlustliste umfaßt 12 Tote, 23 Verwundete und 150 an Krankheit Verstorbene sowie 12 Gefangene.

Paris, 12. Nov. Gestern abend wurde im Theater Antoine das von der Zensur verbotene neue Stück von BrieuxLes Avaries" vom Verfasser vor einem geladenen Publikum vorgelesen. Nach der Verlesung wurde dem Ver­fasser eine Ovation bereitet, worauf mehrere Anwesende das Wort nahmen und die Abschaffung der Zensur ver­langten. Die Ansprachen riefen lebhafte Zwischenfälle her­vor. Ein Teil des Publikums brachte Hochrufe auf Zola aus. Andere riefen:Es lebe Rochefort!" Als gegen die letzteren Rufe von verschiedenen Seiten lebhaft Einspruch erhoben wurde und die Kundgebungen einen politischen An­strich annahmen, ersuchte Brieux das Publikum, die Frage weiter als rein literarische zu behandeln.

Teplitz, 12. Nov- Bei einem Erd stürz im Austria-

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