Ausgabe 
13.11.1901 Erstes Blatt
 
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Vermischtes.

sprachen.

t. Friedberg. 11. Nov. Am Samstagabend fand auf Anregung der evangelischen Vereinigung im Saalbau die Feier von Luthers Geburtstag statt. Hindernisse halber mußte man von einer Feier am 10. Nov. absehen. Jedoch die Friedberger ließen sich dadurch nicht abhalten, ebenso zahlreich zu erscheinen wie in den vergangenen Jahren. Der große Saal war schon um 1/i8 Uhr so stark besetzt, daß kaum noch ein Plätzchen zu finden war. Eingeleitet wurde die Feier durch einen (Gesang des Lehrerseminaristenchores unter der Leitung des Seminarlehrers Schmidt. Professor Dr. Weiffenbach, Direktor des Predigerseminares, begrüßte die Versammlung und forderte sie auf, das Lutherliedeine feste Burg usw." zu singen. Oberkonsistorialrat Walz aus Darmstadt hielt einen Vortrag überLuthers weltgeschicht­liche Bedeutung". Selbst von katholischer Seite werde Luther alsder gewaltigste Volksmann, der populärste Charakter, den Deutschland je besessen," charakterisiert. (Döllinger). Prof. Weiffenbach dankte dem Redner, und von vielen Seiten wurde der Wunsch geäußert, den Vortrag drucken zu lassen. Ober­lehrer Lampas forderte die Versammlung auf, die Unter­stützung der evangelischen Bewegung in Oesterreich nicht zu vergessen durch Gpendung von Gaben und Veranstaltung von Sammlungen für unsere deutschen Volksgenossen. Eine große Zahl Kalender des Evangelischen Bundes fand Abnehmer. Der Seminaristenchor trug mehrere Gesänge vor, und Herr Wilhelm Trapp erfreute die Versammlung durch mehrere Sologesänge. Pfarrer Knaub von Bruchenbrücken und Pfarrer Wolf von Offenheim trugen auf Klavier und Violine einige recht wohlgelungene Stücke vor. Kürzlich hielt der von Nieder-Roßbach nach Brauerschwend, Kreis Alsfeld, versetzte Pfarrverwalter Schlösser in Nieder-Roßbach seine Abschieds­predigt. Die Gemeinde hatte sich so zahlreich eingefunden, daß die Kirche dicht besetzt war. Wie ungern die Gemeinde chren Pfarrer scheiden sah, dürfte aus einer Aeußerung her­vorgehen, die in Nieder-Roßbach zu hören ist:Gern hätten wir es uns einige 100 Mk. kosten lassen, wenn wir es hätten erreichen können, daß wir unseren der Gemeinde so liebge­wordenen Pfarrer hätten behalten können."

Bad-Salzhaufeu, 10. Nov. Hier ist man noch immer an den Arbeiten bei der erbohrten Sool-qnelle beschäftigt.

worden war.

* Neustrelitz, 11. Nov. Wie dieL. Z." meldet, hat eine bei einem hiesigen Handelsmann sich aufhaltende Tienstmagd ihr neugeborenes Kind dadurch zu beseitigen gesucht, daß ise es in d en O fen steckte und dann Feuer anzündete. Nur durch Zufall wurde die Behörde auf die

Berlin, 11. Nov. Den Abendblättern zufolge starb vergangene Nacht infolge Herzschlages zwei Monate vor der Entlassung aus der Strafanstalt zu Plötzensee der ehemalige Inhaber der Bankfirma Hirschfeld u. Wolff, Kommerzienrat Anton Wolf, der 1892 zu zehnjährigem Gefängnis wegen Unterschlagungen, Urkundenfälschungen und Betrugs verurteilt

zu erwarten.

A Aus dem Lumdathal, 10. Nov. Die Bahnlinie Londorf-LoUar schreitet nun allmählich ihrer Vollendung entgegen. Wenn auch der Unterbau nach anderthalbjährigen Arbeiten an der nur 14 Klm. langen Strecke immer noch keinen Abschluß gefunden bat, in der Gemarkung Lollar wegen der Schwierigkeiten im Geländeerwerb sogar erst kürzlich be­gonnen werden konnte, so werden dadurch die übrigen Arbeiten doch nicht mehr aufgehalten. Vor einigen Tagen wurde bei Londorf der Oberbau in Angriff genommen, und im Frühjahr hofft man bei Lollar mit dem Legen der Schienen fertig zu sein.

§ Butzbach, 10. Nov. Das 1636/37 aufgeführte ehe­malige Postgebäude jetzt Anwesen des Herrn v. Buchen­der hier ist nun im deutschen Renaissancestil restauriert und bildet eine Sehenswürdigkeit unseres ehrwürdigen Markt­platzes. Zu den großen Opfern, welche Butzbach in letzter Zeit für seine Garnison, Kanalisation, Wafferleitung und elek­trische Beleuchtung gebracht hat, kommen u. a. jetzt auch noch die bedeutenden Kosten für den seiner Vollendung entgegen­gehenden großartigen Realschul-Neubau und ein neues Spritzenhaus. Unsere Gemeinde ist deshalb genötigt, die fehlenden Mittel bei Privatleuten durch Aufnahme einer 4prozentigen Anleihe zu beschaffen.

W. Friedberg, 11. Nov. Gestern wurde hier im Saale des GasthausesZu den drei Schwertern" die Haupt­versammlung des Landwirtschaftlichen Bezirks- unsd des Viehzucht-Vereins abgehalten. Sie war sehr gut besucht und wurde von Altbürgermeister Reitz aus Södel er­öffnet. Zum Vorsitzenden beider Vereine wurde für den verstorbenen Geh. Regierungsrat Dr. Braden Kreisrat Fey, und für den versetzten Kreisveterinärarzt der jetzige, Zin ß er, zum Vorstandsmitglied gewählt. Die anderen statutengemäß ausscheidenden Mitglieder wurden wiedergewählt. Die Vieh­ausstellung in Mannheim soll von Oberhessen aus beschickt werden, und es wurde eine Kommission gewält, die unter dem zu dieser Ausstellung angemeldeten Vieh eine Auswahl trifft. Der von dem Ausschuß in einer vorher abgehaltenen Sitzung aufgestellte neue Voranschlag wurde genehmigt und zum Schluffe noch einige geschäftliche Angelegenheiten be-

politischen und militärischen Anreden, folgende Stücke zur Rezitation zu bringen: a) Henri Taine: Napoleon Bona­parte. (Leipzig, P. Stolte's Verlagsbuchhandlung. Martin Hartmanns Schulausgaben, Nr. 161, Seiten 2933, 54 big 58, 8995.) b) Beranger: Les Souvenirs du peuple (Französische Rezitationstexte, 1. Heft. Leipzig, P. Stolte, Seite 12.) c) V. Hugo: Napoleon II. Lexpiation. (Leipzig, P. Stolte. Mart. Hartmanns Schulausg. Nr. 23., S. 29 und 69. d. E. Nostand: LAiglou. (Verschiedenes.) e) Chateaubriand: Funerailles de Napoleon (Memoires dOutre-Tombe. 4. Band. Näheres im Inseratenteil.

Vortragsabend. Wir wollen nicht verfehlen, unsere Leser nochmals auf den morgen (Mittwoch) abend 8l/2 Uhr im großen Saale vonSteins Garten" stattfindenden Vor­trag des Pfarrers Kinzenbach aus Braunau (Böhmen) über dieLos von Rom"-Bewegung in Oesterreich aufmerksam zu machen. Der Eintritt ist frei.

** Der SeÜersberg Verein hat in seiner leisten General- versammlimg außer der Auflösung des Vereins auch beschlossen, daß das Verernsvermögen dem Alldeiitschen Verein zu Gunsten bedürftiger Burenfrauen und -Kinder überwiesen werden soll.

+ Ettingshausen, 10. Nov. Die Streitfrage, die sich aus Anlaß der letzten Bürgermeisterwahl entwickelte, und die schon über ein Jahr dauert und in unserem Dorf wie m der Umgegend viel Staub aufgewirbelt hat, ist nun als erledigt zu betrachten. Bekanntlich sollte die Angelegenheit am 9. d. Mts. vor dem Provinzial-Ailsschuß zur Verhandlung kommen. Es waren auch sämtliche Zeugen, 16 an der Zahl, geladen, doch reifte drei Tage vorher Johs. M XVI. nach Gießen und nahm die Sache zurück. Es bleibt also beim Urteil des Kreisausschusses vom Frühjahr, wonach Keil nicht als Großh. Bürgermeister bestätigt werden kann. Wir haben also wahr­scheinlich in aller Kürze eine nochmalige Bürgermeisterwahl

fc. Frankfurt a. M., 11. Nov. In der Nacht m Samstag auf Sonntag gerieten in einer Wirtschaft der Altstadt zwei Kartenspieler wegen einer Differenz von 5 Pfa. in Streit. Plötzlich zog der eine, gen.Bayermax', ein Messer und stieß es dem andern, dem 3o ^»ahre alten Arbeiter Wilhelm Michel, gen. Schollenhüpfer, zweimal in die Brust. Bald nach seiner Verbringung ins Krankenhaus erlag der Gestochene seinen Verletzungen.

Worms, 10. Nov. In dem städtischen Elektrizitäts­werk, dessen Betrieb am 3. August, und zwar zunächst probe­weise, begann, fanden in den letzten Tagen seitens des Sach­verständigen Beraters der Stadt, Geheimrat Prof. Dr. Kittler aus Darmstadt, unter Assistenz eines großen Stabes von Ingenieuren, Technikern und Monteuren, eingehende Unter­suchungen der Gesamtanlage, der Apparate und Maschinen statt. Gestern Vormittag erfolgte die feierliche Einweihung des Werkes. Bekanntlich wurde der elektrische Teil des Werkes von der Firma Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft vorm. Schuckert u. Co. ausgeführt. Der Kostenaufwand für die Erstellung des Werks wurde auf 1,100,000 Mk. berechnet. Die Zahl der Anschlüsse beträgt bereits 238 mit einem Aequivalent von 8284 Glühlampen und 134 Motorpferden, die täglich insgesamt über 1000 Kilowattstunden verbrauchen. Der Be­triebsvoranschlag für das erste Halbjahr vom 1. Oktober 1901 bis 31. März 1902 rechnet mit einem Ueberschuß an Ein­nahmen über die gesamten Ausgaben von rund 20,000 Nik., ein Erträgnis, das wahrscheinlich noch überschritten werden

wird.

Wiesbaden, 11. Nov. Justizrat Wesener ist m einem Tobsuchtsanfall aus einem Fenster des Kranken- ~ i gebrochen.

worden und kam in eine französische Irrenanstalt. Erst nach Verlauf .eines halben Jahres war er so weit geheilt, daß er seinen Namen und Stand angeben konnte. Darauf erfolgte seine Auslieferung au Deutschland.

fe. Worms, 11. Nov. Der Gr o ßh erzo g und Prinz Heinrich von Preußen trafen heute vormittag 10 Uhr hier ein, und begaben sich mit dem Major Fehrn, v- Heyl zur Fasaneujagd im Nonnenbusch. Morgen folgen die Herr­schaften einer Einladung des Frhra. p. Hehl zur Fasanen- jagd in Gunterbaufen bei Stvckstadt. Am Mittwoch findet Öofjagd statt. .Prinz Heinrich reist am Mittwoch abend ab-

Appel von Alzey, an die deutsche Behörde ausgeliefert. Er wurde in das hiesige Untersuchungsgefängnis verbracht. Appel ist auf feiner Flucht nach Frankreich irrsinnig ge-

Es gilt, die in einer Tiefe von über 400 Meter erbohrte warme Soolquelle von dem in geringerer Tiefe eindringenden kalten Quellwasser ßu befreien, eine langwierige, aber dem Vernehmen nach nicht hoffnungslose Arbeit.

w.. Von der Nidda, 10. Nov. Ein Mitarbeiter schreibt uns unter Bezugnahme auf unsere Mitteilung aus dem Vogelsberg über das häufige Vorkommen der Puppe des Totenkopfes, daß der Windig, Windenschwar- mer (Sphinx convolvuli) in der Nidda-Gegend so häufig auf trat wie noch nie vorher. Seine Puppe wurde beim Ausmachen der Kartoffeln massenweise vorgefunoen. Da diese Puppe große Aehnlichkeit mit der des Totenkopfes hat, so dürfte nach der Meinung unseres Mitarbeiters der Einsender jener Notiz vielleicht beide Puppen verwechselt haben. Der Hanptunterschied liegt darin, daß bei der Puppe des Totenkopfes das rüsselartige Gebilde fehlt, das die Puppe des Windigs stets hat.

Darmstadt, 11. Nov. DerD. Z." gehtvon be­rufener Seite" eine Notiz zu, die sich mit der K ältst le r- kolonie beschäftigt und sich über bieAussprengung von Kombinationen" beklagt. Was sie Positives bringt,

Mainz, 11. Nov. Das finanzielle Ergebnis der All g. deutschen Gartenbau-Aus st ellung hat ich weit besser gestaltet, als anfänglich angenommen wurde. Sämtliche Kosten sind bis auf einen Betrag von 4000 Mk., ben bie Stadt Mainz zu fordern hat, ausgeglichen. Die Forderung der Stadt Mainz besteht in der Hauptsache für Elektrizität, Wasser, Saalmiete usw. Es sollen mit der Stadt Unterhandlungen wegen Herabsetzung der Forderung gepflogen werden. Nach einer anderen Mitteilung soll überhaupt kein Defizit bestehen. Anläßlich des Sieges der Buren bei Brakenlaagte sandten verschiedene hiesige Herren ein Glückwunsch - Telegramm an den Präsidenten Krüger in Hilversum. Postwendend kam eine mit breitem,.----

Trauerrand versehene Dankkarte von diesem zurück. Auf grausige That aufmerksam gemacht. Das Mabchra gräbt per Karte ist der Name Ohm Krügers: S. T- P. Kruger's die That unumwunden zu, behauptet aber, das Kino ser mit folgender Beifügung versehen:Staats Präsident von bei der Geburt tot gewesen. _ ..

be Zuib Afrikaansche Republick". Die Mainzer Spar- * Staßfurt, 11. Nov. Wie dasStatz). Taaebl. kaffe verfügt bekanntlich über einen sehr bedeutenden meldet, sollen heute bei einem Ern stürz von 4 Sohlen Reservefonds. Um nun diesen Fonds auch fruchtbringend auf Schacht Ludwig II." siebzig Bergleute »er- zu verwenden, hat bie Deputation für bie Verwaltung der schüttet sein. Bis zum Abenb bnen brei Tote und 2v Sparkasse beschlossen, daß, sobald der Reservefonds 5 pCt- Verletzte geborgen, während 13 noch vermißt wurden, aac der Einlage erreicht hat, die Hälfte der Zinsen desselben übrigen seien unversehrt gerettet.

für gemeinnützige Zwecke verwendet werden kann. * Die ö erraten) d)e Kiste. ^n ^pbtmo-od un Das Alarmzeich en auf bem Quirinsturm bei aus- Schwarzwald hatte ein Gastwirt ein zweites Söhnchen be- brechendem Brand soll künftig auf m e ch a n i s che m Wege kommen uni) teilte das fernem stebepiahrrgen Aeltesten erfolgen, nachdem seit 412 Jahren ein Türmer die Obliegen- mit:Josefle, Du hast ern neues Bruderle bekommen, bert hatte, bie Glocke auf bem Turm anzuschlagen. InO, das weiß rch schon ein paar ^age lana, und weiß auch der Schaab'schenGeschichte der Stadt Mainz" lesen wir wie's angenommen ist!" antwortete der Kleine geheimnis- darüber daß der fturfürft Berthold von Henneberg rm voll und wichtig.Wer Buble, woher willst dav wi),en Jahr 1489 auf dem viereckigen hohen, nach den vier Winden frag der erstaunte Vater. ,,^a, weißt, Vater m der gerichteten Turm eine Wohnung für einen Stadtwächter Kiste ist's angekommen, dre drunten rm Hof steht, sagte hatte einrichten lassen, der bei entstehendem Brand auf der Bub mit schlauer Miene.Aber woher willst toiifen, die Glocke schlagen und zugleich, um feiner steten Wachsam- daß da das Brüderle drin loar?Aber Vater meinst, feit versichert zu sein, jede Stunde durch Glockenschlag ich wär' noch so dumm und könnt nit le,en? Aust der Kist anzeigen mußte Am Samstag oormittag fand auf dem hat's drauf gestanden: Vorsicht! Sendung von ^ohnlern Quirinsturme einProbesturmläuten" mit dem neu be- (bekannte Champaanerfabrrk). Nicht stürzen! Vor Nasse zu schafften elektrischen Apparate statt. Bei dieser Gelegenheit bewahren! ^kunst gleich trocken zu legen!

r eia le sich aber, daß bas elektrische Werk nichst biejenrge * M aa stricht, 11. Nov. Oberstleutnant v.Zie gler, Wirkung erreicht, wie sie burch bie menschliche Kraft ber bekanntlich vor einiger Zett der einem Automobrl- Anschlagen mittels eines Hammers auf bie Glocke er- Unfall schwer verletzt würbe, konnte gestern^eno* zielt werben kann. In ben bem Turm benachbarten lich bas Hospital verla, sen, in bem er sett4v Tagen Straßen kann man wohl dasStürmen" gut vernehmen, verpflegt wurde, um nach Potsdam zuruckzukehren. Am sobald man sich aber weiter von dem Turme entfernt,. Bahnhöfe wurde ihm und seiner Gatttn von der Bolks- geht der schwache Ton der Glocke im Tagesgeräusch völlig menge eine Ovation dargebracht. Die holländischen Be- verloren. Die französische Behörde hat einen wegen Un - Hörden waren am Bahnhofe vertreten. Als v. Ziegler mtt terschlagung steckbrieflich verfolgten Vollzugsbeamten, seiner Gattin in Begleitung des lMandi,chen Generals - 1 - 1 .e', 'Snyder, der von der Regierung beauftragt war, den Oberst­

leutnant bis zur deutschen Grenze zu begleiten, ben Zug bestiegen, intonierte eine Militärkapelle bie beutsche Na­tionalhymne, währenb bie Menge Hochrufe auf Deutsch- lanb ausbrachte. Ziegler war äußerst ergriffen und banne sichtlich gerührt für biefe Kunbgebung.

* Charleroi, 11. Nov. Beim Böllerschießen wurde gestern ein Grubenarbeiter durch Explodieren eines Böllers getötet. .

* Madrid, 11. Nov. Auf der Eisenbahn-Linie Madnd- Ovedo entgleiste infolge falscher Weichenstellung ein Per so neu zug. Die Lokomotive fiel eine 10 Meter hohe Böschung hinab. Der Lokomotivführer und Heizer sowie ein Passaaier wurden verwunde^

das ist das Folgende: .

Daß die Ausstellung mit einem Def izit ab­schließen wird, ist l e i d e r T h a t s a ch e. Die Höhe des Defizits aber heute schon ziffernmäßig sestzustellen, ist den dazu berufenen Herren nicht möglich. Wenn nun aber Leute, welche ber Sache ganz unb gar fern stehen, jetzt schon ganz genau über bie Höhe bes Fehlbetrages unterrichtet zu sein glauben, so muffen wir zwar ber Kombinationsgabe biefer Leute volle Anerkennung zollen, ihnen aber auf der anderen Seite die Verantwortlich­keit für bie aufgestellten Behauptungen überlassen. Der . , - .

Fehlbetrag kann erst nach Abwickelung sämtlicher noch Hauses gesprungen und hat beide Beine , schwebenben Gesck-äfte unb nach enbgiltiger Abrechnung Er war ani vergangenen Samstag plötzlich gei)teskrank ge- festgeftellt werden, und baß bie Feststellung bann eine morden. Der Anwalt, der sich hier des besten Ansehens er- durchgreifenbe sein wird, bafür ist Sorge getragen." s^ut, kam am Samstag in eine Apotheke unb verlangte dort

Am Samstag nachmittag fand eine stark defuchtel Geqcnaift, da er in feiner Wohnung Gift genommen S.tudenten - Versarnrnlung statt, oer eme R e - Es wurde dem Herrn Milch eingegeben unb ein tele-

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di- Alt zustande gekommen, daß der Verein l-men Müglledem w g ift mit dem Abbau des den, Revier-

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wirte die Unterzeichner mit Boykottierung bedrohte, erklärten 2 goe^mm[6ung der Delegierten der V-rpflegungsstationen

«fiatunp °bzug°b°n.^^ Dom ^. Arbeiter wurde dabei so schwer verwundet, daß er m das

delsvertragsvcrein E.ide September veröffentlichten unb verbrei- Hospital verbracht werden mutzte und zur Zeit noch nicht teten Aufruf thatfächlich nicht unterschrieben haben, ihre Namen vernommen werden kann. Acht Italiener sind wegen dieses vielmehr gegen ihren Willen auf Grund einer unbeachtet gebliebenen zZorsalles in Halt genommen worden.

Einladung vom Handelsvertragsoerein selbst unterschrieben worden sind, nach welcher Eilwerständnis und Unterzeichnung des Ausrufs als gegeben bezeichnet worden war, wenn bis zu einem angegebe­nen Termin keine gegenteilige Aeußerung eingelaufen wäre.