fuhren, aus ein rvtes ®elei|c geschoben, und' fejif ver- chlossen. Durch die damals elend kleinen Fenster hätte 'ein Kind entrinnen können. Ter Frankfurter Zug fuhr ab
Bock sah die saftigen Runkelblätter auf dem Hausflur liegen und gin$ ins Haus. Einige Schafe folgten nach und thaten sich gütlich an den Blättern. Der Gemeindevorsteher machte nun die Thür äu und die Tiere waren gefangen. Die Stubenthür stand aber offen. Als der Bock sah, daß ihm der Rückweg abgeschnitten war, betrat er die Stube, und während der Herr Gemeindevorsteher vor die Thür ging, es. in der Stube einen fürchterlichen Krach. Tier Bock hatte den Ausweg burcy das Fenster genommen, und die Schafe stürmten hinterher! Der Besitzer das Bockes verlangt nun Schadenersatz, weil der Bock sich ein Bein verstaucht hat, 'und der Gemeindevorsteher verlangt Schadenersatz 'für das zerbrochene Fenster. — Das kann ein interessanter Prozeß werden.
chrieben: Der a.-o. Professor der Medizin und Lrrektor Der meDt- zwischen Poliklinik Ernst Romberg wurde zum o. Professor- ernannt. — Zu der Nachricht aus Lembe r g, bau der Unwersitats- prosessor Dr. Roman Pilat wegen Geistesstörung in eure peü° anstatt habe gebracht werden müssen, teilen jetzt Stiener Blatter mit, daß derselbe nicht wegen G e i st e sstörung, sondern wegen N e u r a st h e n i c einer Heilanstalt übergeben worden ist. Die Behebung seines Leidens sei in kurzer Zeit zu erhoffen. — Der Proseffor der Botanik an der Universität Basel ^.r. Wilhelm 2 ch i in p a, Borsteher des botanischen Instituts, ist gestorben.
Verstorbene, seit 1898 Mitglied der Baseler akademischen Körper» wsl, war srüber Professor in Bonn.__
Arbeiterbewegung.
Parts, 9. Sept. Das Referendum der Bürgervereme von Eharmaux über den Gesamtstreik ergab 1690 stimmen für und 786 gegen den Gesamtstreik, nahezu die Hälfte der Arbeiter enchiclt sich der Abstimmung.
Pittsburg, 10. Seot. Die Bemühungen zur Beilegung des Ausstandes sind gescheitert. Der Ausschuß der vereinigten Stahlarbeiter hat gestern Abend seine Sitzungen vertagt; ein Zeitpunkt für die nächste Versanimlnng ist nicht festgesetzt; es sind Friedensbedingungen weder angenommen noch abgelehnt worden; auch sind keine Gegenvorschläge gemacht worden.
Gesangverein Weiterleit
Sonntag den 15. September, abends 8 Uhr:
Feier des 23 jungen StistWseßes mit Konzert, Theater und Tanz im Festsaale des Caf 6 Leib.
Karten an der Kasse 1 Mark 5984
Der Vorstand.
Landwirtschaft.
A Aus dem Ohmthal, 10. Sept. Das jetzige nasse Wetter kommt der Grummeternte sehr ungelegen. Die ungünstige Witterung ist um so empfindlicher, als unsere Landwirte in diesem Jahre unter dem Zeichen des Futtermangels stehen. Schon die Heuernte ergab recht knappe Erträge. Diese sind zudem vielfach während des Futtermangels im Sommer stark in Angriff genommen worden. Allein nur die Hälfte der Ernte ist gut und trocken in die Scheuern gekommen. Die Folgen der schlechten Futtererträge zeigen sich in dem tiefen Stand der Preise für Rindvieh. Eine Besserung dieser niedrigen Preise steht kaum in Aussicht, da die Landwirte wohl noch ihren Viehstand werden beschränken müssen.
w. Fauerbach bei Friedberg, 11. Sept. Die Aktienzucker- fabrtk „Wetterau" beginnt den diesjährigen Betrieb am 16. September. Bei dem in unserer Gegend herrschenden Futtermangel kam es im Nachsommer vor, daß die Zuckerrüben hier und oa teilweise entblättert wurden, weil die Zuckerrübenblätter wie die der Dickwurzblätter ein vom Vieh gern genommenes Futtermittel sind. Durch den Blättermangel leidet aber die Zuckerbildung der Rüben, weshalb die Fabrik solche Rüben ausschließlich nach dem Zuckergehalt bezahlen wird.
-h- Aus Rheinhessen, 11. Sept. Die Aiissichten auf eine reichliche Weinernte waren zuerst äußerst günstig. Seit mehreren Wochen haben sich zwei schlimme Traubenkrankheiten, „Perono,pera" und „Owium", eingestellt, sodaß die Herbstaussichten sich stellenwei e auf die Hälfte vermindert haben.
— Hagelschlag im Jahre 1900. Im Jahre 1900 wurden im Großberzogtum Hessen 142 Gemarkungen von Hägelschlögen betroffen. Die getroffenen Flächen hatten eine annähernde Größe von 27,880 Ha., die beschädigten Flächen eine solche von 16,705 Ha. Der durch die Hagelschläge verursachte Schaden wurde angeschlagen in 31 pCt. des Wertes der auf der verhagelten Fläche erwarteten Ernte im Betrage von 1,762,518 Mk. Von den durch die Hagelschläge beschädigten Flächen waren versichert 4482 Ha. im Werte von 1994 531 Mk. In den von den Hagelschlägen betroffenen Gemarkungen waren im ganzen versichert 9295 Ha. mit einer Versicherungssumme von 4 806 059 Mk. Die von den Versicherungs- gesellschasten im ganzen gezahlten Entschädigungen beliefen sich au 203 874 Mk.
Universitäts-Nachrichten.
— Man schreibt aus Heidelberg: Im nunmehr abgelaufenen Sommersemester haben an hiesiger Universität 137 Pr^mo- tionrn stattgefunden. Davon entfallen nicht weniger denn m aus
ohne die Wagen der Heidelberger mitznnehmen. Vermutlich war er zu schwer belasset gewesen unb geteilt worden ; — dachten die Musensöhne. Aber nichts deutete aus ihre Weiterbeförderung. Vielmehr wurde, wie zum Hohne der , durstigen Gefangenen, eine kleine Pyramide gefüllter Bierfässer vor ihnen aufgetürmt, leider aber nicht ein einziger Schoppen verzapft. Gleichzeitig fanden sich zu beiden Seiten der Wagen auf dem toten Strang auch ansehnliche Scharen der volksfeindlichen Soldateska von Hcsscn-Darm- staot ein, die sich obendrein an den Bier- und Zvrnes- rufen zu ergötzen schienen. Schließlich trat ein höherer Offizier oder Diplomat Darmhessens vor, eröffnete den Gefangenen kaltsinnig, ihr herrliches Vorhaben sei verraten, und schlug ihnen eine ehrenvolle Kapitulation vor: die aufgefahrenen Bierfässer sollten ihnen auf Gnade und Ungnade preisgegeben, das deutsche Parlament und die deutsche Einheit dagegen heute noch sich selbst überlassen werden, die Heidelberger Kommilitonen aber nach angemessener Stillung ihres Durstes männiglich zur alma mater am Neckar zurückkchren. Der int Innern der Wagen abgehaltene Kriegsrat war kurz, erbaulich und einmütig. Die Thüren wurden geöffnet, die Fässer ausgetrunken, und dann die Heimfahrt auf Kosten des um bte Ruhe Deutschlands so hochverdienten Darmhessen angctreten. Zu den Studenten, die auf diese Art durch Gewalt am that- krästigen Eingreifen in die 1848er Ereignisse verhindert wurden, gehörte als einer der Führer auch Miquel. — Tie andere Geschichte spielte in Göttingen und wurde von einem Jugendbckannten des verstorbenen Ministers erzählt: Ter cand. jur. Johann Miquel ging mit einem jüngeren, eben zur Universität zugereisten Fuchs auf dem Göttinger Wall spazieren; das Thema der Unterhaltung bildeten Karl Atarx und seine Theorie von der zunehmenden Prvletarisierung der Massen usw. Sie näherten fidj. einem bettelnden Vagabunden; oer mitleidige Fuchs wollte gerade seine Börse ziehen — da faßite sie der Kandidat Miquel, und schob sie dem Fuchs in die Tasche zurück mit den klassischen Worten: „Mensch, hallen Sie doch bte Krise nicht aus!"
'* Eine Hyper-Naive. Kürzlich hat einer der angesehensten Aerzte in Wien, wie das „N. W. T." berichjtet, ein niedliches Geschichtchen erlebt, boä er gelegentlich der vor Antritt seiner Ferienreise vorgenommenen Abschiedsrundfahrt bei seinen Patienten erlebte. Er kam da in die Wohnung einer vornehmen Dame, und fragte das! mit tiefem Knix ihn begrüßende Stubenmädchen: „Ist die gnädige Frau zu Hause?" Das hübsche Zöfchssn knixte Und erwiderte' nur: „Bitte, Herr Doktor, nur int Salon Platz zu nehmen." Damit öffnete sie die Thür zum Empfangszimmer, geleitete den Arzt hinein, kniete zum dritten Male und verschwand. Der Doktor nahm Platz, betrachtete zum soundsovielten Male die Gemälde an oen Wänden, die kostbaren Antiken aus dem Kamin, die Marmorbüsten in den Ecken, begann dann ungeduldig auf- -und abzjngehen und entschloß sich endlich, nachdem er eine Viertelstunde äus- geharrt hatte, zu klingeln. Das Zöschen war sogleich da. „Was befehlen der Herr Doktor?" .— „Ja!, was ift's denn? Wo bleibt die gnädige Frau?" — „Bitte, die gnädige Frau ist gestern nach Ostende gefahren, Herr Doktor." —< „Ja, zum Kuckuck, warum führen Sie mich denn dann hier herein und lassen mich warten?" — „Weil mir die Gnädige gesagt hat: Für den Herrn Doktor bin ich immev zu Hause!"
* Eine amüsante Bockges chichte hat sich! in Varditz (Kreis Lüchow) ereignet. Die Tochter eines dortigen Einwohners trieb ihr Vieh von der Weide heim. Es befanden sich darunter auch einige Schafe mit einem starken Bocke. Im Dorf führte der Weg an der Thür des Gemeindevorstehers vorbei. Die Hausthür stand offen/ der
6Te Nirtstiswö'Fakulkdk,"36 auf bic nättrrwlffertsAcffrrlryinalyemalffwe, 27 die phllvsophiiche und 11 medizinische Fakultät. Die theologische hat wedtt einen D. noch Lio. creivt. — Aus Marburg wird ge= i. Professor der Medizin und Direktor der mebi- ~ ' :g wurde zmn o. Proseffor er-
mb erg, daß der Universitäts-
Sport.
Charlottenbnrg, 8. Sept. Bei dem heutigen Radrennen um den Großen Preis von Deutschland auf der Radrennbahn Kuffürstendamm wurde Arend erster, El le g ar d zweiter und Huber dritter.
Für die Redaktion verantwortlich i. V.: R. Dittmann.
Vermischtes.
* Berlin, 11. Sept. Tas große Los der preußischen Klassenlotterie sollte nach Zeitungsnach- richtett an einen unatfffindbaren russischen Großgrundbesitzer gefallen sein. Wie die „Nationalzeitung" erfährt, ist nicht der Besitzer des Loses, sondern das Los selbst verschwunden. Innerhalb der gesetzlichen Frist fei von mehreren Seiten der Anspruch auf den Gewinn geltend gemacht, und' darauf die'Sache untersucht worden, mit dem Ergebnis, daß das Los in einer Kollekte au Oels von einem ausländischen Losehändler gekauft, und wahrscheinlich von diesem weiterverkaust worden sei. Bis jetzt fei das Los nicht beigebracht und daher den.Reklamanten von der Generallotteriedirektion aufgegeben worden, den Streitfall vor den ordentlichen Gerichten zum Austrag zu bringen.
"Dortmund, 10. Sept. Wegen augenblicklicher Zahlungsschwierigkeiten erschoß sich der Besitzer der Großbrauerei Borussia, Habich.
* Leipzig, 10. Sept. Die Selbstmorde ganz jugendlicher Personen häufen sich in bedauerlicher Weise. Auch hier hat sich wieder ein solcher Fall in der Familie eines Handarbeiters ereignet. Ein 13jähriger Knabe verließ die elterliche Wohnung am Samstag und kehrte nicht heim, weil er Strafe wegen einer kleinen Unordentlichkeit zu erwarten hatte. Der Knabe warf sich vergangene Nacht vor die Räder eines Eisenbahnzugs, dessen Maschine ihm den Kopf vom Rumpf trennte!
* Breslau, 10. Sept. Das Landgericht macht bekannt: Die Regierung sichert Demjenigen 5 00 M'ark zu, her die Ergreifung des flüchtigen Bankiers Holz, dessen Prokuristen oder eines der beiden ermöglicht.
* Wien, 10. Sept. Die der Triester Akt.-Ges. zur Fabrikation vegetabilischer Oele gehörige ausgedehnte Fabrik in St. Andrae ist in der letzten Nacht niedergebrannt. Die Gebäude und Maschinen sind bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften für Kr. 5,460,000 versichert. Die Warenvorräte betragen Kr. 700,000. Der Schaden beläuft sich auf Kr. 3—4 Mill.
• Cavaillon (Departement Vaucluse), 10. Sept. In Malakof wurde in einem Koffer die Leiche eines Mannes gefunden. Die mutmaßliche Mörderin hat sich heute vormittag unmittelbar vor Ankunft eines Beamten der Sicherheitspolizei, welcher sie verhaften wollte, in einem Gasthof das Leben genommen. Vorher hatte sie versucht, ihr Kind zu töten. Letzteres erlitt jedoch nur einige Verwundungen.
* Zwei hübsche Erinnerungen an den einstigen Studiosus Miquel dürfen beim Hinscheiden des' Staatsmannes aufgefrischt werden. Sie stammen beide aus dem Jahre 1848. In seinem Buche „Tse deutsche Revolution" erzählt Hans Blum eine köstliche Geschichte,- die Herr Miquel als Heidelberger Student miterlebt und 20 Jahre später als Abgeordneter im Kreise seiner Freunde zum Besten gegeben hat. Ter junge Miquel nahm 1848 mit Feuereifer au der politischen Bewegung teil, er und seine Freunoe hielten in Volks- und Studentenversamm- htngen begeisterte Reden, gründeten Vereine und schrieben Flugblätter. In Frankfurt a. M. tagte bereits das deutsche Parlament. Natürlich erfüllte der schleppende Fortgang der Verfassungsarbeit in der Paulskirche die jungen Him- melsstürmer in Heidelberg mit äußerstem Mißtrauen, und sie hiellen daher weisen Rat, was in dieser Not des Vaterlandes zu thun sei. Auch Gottftied Keller, der später so berühmte schweizer Dichter, der damals in Heidelberg studierte, beteiligte sich an diesem weisen Rate und den folgenden Ereignissen. Außerordentliche Zeiten erfordern außerordentliche Mittel, und so bestieg denn am Morgen nach jenem Kriegsrate ein nicht unerheblicher Teil oer Heidelberger Studenten, mit Schlägern und anderen, den Gang der Weltgeschichte beschleunigenden Waffen versehen, ben Bahnzug nach Frankfurt, um in der Paulskirche reine Wirtschaft zu machen, und dort dem souveränen Volkswillen zum endlichen Durchbruch zu verhelfen. Der größte Tag der deutschen' Geschichte war angebrochen und sollte sich heute vollenden. Leider war er unerträglich hM In Darmstadt wurden die Wagen, in denen die thaten- dursttgen, aber auch sonst sehr durstigen Heidelberger Mffensöhne ihrer weltgeschichtlichen Bestimmung entgegen-
Hao' üiio Gür zurücklassen und wurde schließlich nach Vlis- singen gebracht, wo sie nach vierteljährigem Umherziehen, nachdem ihr auf der Bahn noch ihr letzter Spargroschen gestohlen worden war, endlich ihren von den Engländern wieder frei gelassenen Mann fand. Hoffentlich werden die grundlos um ihre Existenz gebrachten Leute entsprechend enffchädigt.
< . Darmstadt, 11. Sept. Wie die „Tarmst Ztg." erfährt, führten die Herren Ferdinand Schmitt hier und Bankdirektor Hartwig-Köln dieser Tage zwei von der Walter Elektro-Automobil-Gesellschaft gebaute A u t o m o b i l e Ihren Königlichen Hoheiten dem Großherzog und der Groß herzo gin sowie ihrem Besuche in Wolssgarten vor. Tie Fahrzeuge erregten das lebhafteste Interesse der Herrschaften. Demnächst soll in Darmstadt eine Elektro- Autvmobil-Verkehrs-Gesellschaft errichtet werden.
L. U. Frankfurt a. M., 10. Sept. Der zum Zwecke der Stellungnahme zum Zolltarifentwurfe gestern hier zu seiner zehnten ordentlichen Tagung zusammen- getretene Verband deutscher Uhrengrossisten erklärt sich unter voller Billigung der vom Referenten, Handelskammer-Syndikus Tr. Rocke-Hannover vorgetragenen Gesichtspunkte in Ucbereinstimmung mit allen maßgebenden Vertretungen des Handels und der Jndusttie gegen den im Zolltarifen! würfe ausgestellten fllioppeltarik für Getreide. Die aus dem Entwürfe ersichtliche Tendenz einer allgemeinen Zollerhöhung auf -fast alle landwirtschaftlichen und industriellen Erzeugnisse Ifinbet seine Billigung nicht. Der Verband drückt sein Befremden darüber aus, daß in dem Tarife den einmütigen, der Reichsregierung bekannt gegebenen Wünschen £>er Grossisten, Detaillisten und Fabrikanten des llhren- fachs nicht Rechnung getragen ist, zumal nicht ersichtlich ist, welchen Interessenten die geplanten Zölle auf Uhren und deren Bestandteile Nutzen bringen würden und es feststeht, daß der der Reichskasse durch die Zölle zu- fließende Nutzen in keinem Verhältnis zu den für das gesamte Uhrenfach sich ergebenden Schädigungen stehen würde.
fc. Frankfurt a. M., 10. Sept. Die 9. Kompagnie des 4. Ostasiatischen Jnf.-Regiments, bestehend aus Mannschaften des 80., 81., 87. und 88. Jnf.-Regiments, kam heute morgen auf dem hiesigen Bahnhof an. Eine große Menschenmenge begrüßte die heimgekehtten Chinakrieger.
Radfahrer-Verein M1900.
Sonntag dm 15. Septemöer 1901:
Erstes Stiftungsfest verbunden mit Iahnenweil-e und Ureiskorso im Garten und neuerbauten Saale des Bereinswirtes Herrn Gust. Schneider, Zur Germania.
Samstag den 14. September: Kommers (Einweihung der neuen. Kneipe.).
Sonntag den 15. September: 6 Uhr: Weckruf. — Von 10 Uhr ab: Empfang der Spottkameraden (Restaur. Germania). — Von 11 Uhr ab: Frühschoppen-Konzert daselbst. — Von 1 bis 2 Uhr: Zwangloses Mittagessen daselbst. — Von 2 Uhr ab: Sitzung des Preisgettchts. — Um 21/» Uhr: Standartenweihe. — Um 3 Uhr: Ausstellung des Koffos. — Um 37, Uhr: Abfahrt. — Von 4 Uhr ab: Konzert und Tanz. — Um 7 Uhr: Preisverteilung. — Von 8 Uhr ab: Ball.
Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein
Der Borstand.
N. B. Für vorzügliche Speisen und Gettänke wird vom Vereüiswirt bestens gesorgt.___________6 _
Nähmaschinen erstklassige Fabrikate, unter Garantte schon von Mark 55 an.
Größte, mit den besten Maschinen und Apparaten ausgestattete Spezial-
Reparatnr-Werkstätte.
Alle Ersatzteile, Nadeln, Del, Schiffchen, Riemen re.
Carl Graf, Kichnplah 11,
5970 Ladeneingang Schloßgasse.
Literarische Neuerscheinungen.
„Zur guten Stunde", illustrierte Familienzeitschttft. 19. Jahrgang, Heft 1. & Heft 40 Pfg. Berlin, Bong u. Eo.
„Illustrierte Welt", 50. Jahrgang, Heft 2. ä Heft 30 Pfg. Stuttgart, Deutsche Verlagsanstalt.
Handel und Verkehr. Rolkswittfchaft.
fo. Frankfurt a. 9)1., 11. Sept. Die Allgemeine Deutsche Kleinbahn-Gesellschast, Abteilung für Süd- und Westdeutschland, verlegte ihr hiesiges Bureau nach Braubach.
Markt.
D’ kLimbnrg a. d. Lahn, 4. Septbr. Fruchtmarkt. (Durch» ckmittspreis pro Malter.) Rother Weizen 13,91 Alk., weißer Weizen —,— Mk., Korn 10,21 Mk., Gerste 0,00 Mk., Hafer: alter 7.00 Mk., neuer 6,40 Mk., Erbsen —Mk.
-r _y Gr. BockenlieimerStr. 30. nahe der Oper.
Wein- Restaurant i. r^-.
Berühmte Küche.h er vor rag en de; Weinkarte._ Kleine u. grosse Menus zu festen Preisen wnaeffder Karte. öj. .. Salons für kleinere u. grössere Gesellschaften.
1 IH-;............ I ........
AMTLICH GLANZEND BEGUTACHTET: BESBEgg


