Ausgabe 
13.7.1901 Zweites Blatt
 
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\6X6OL L RapUalanlagm rkStagSsbhaltung, . Kam. MnnIL dm (einigen gr> angenommen. ib Gründung einer er Kam. Di. Sogt, einer eigenen Leh­rzeit zu ungünstig, i dieser Maßnahme Art der Agitation >es MMäroereins ntischer Art gegen Bogt teietieti al»- en in hinM <4 itutn stch builblws men, welche kehl­en geehrt würben, is abänbemng deS iterium ein&tingen. eben. Der Prüsu jen Hoch den

llg ist durch daS ig bekannt ge- , Teil an einen gemeinen Hell' Xßiefenüorftanb t Kenntnis zu ira», und m hob er Wer« tte den W

O. und des es Urteil legte p» w*

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Gerichtssaal.

Wetter

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1

Weratur, Wissenschaft und Kunst.

Frankfurt, den 12

Terdsnz flau, am Schluss besser.

100.80

90 20

100 60

90.30

97.50

97.00

48.00

25.60

26.05

80.60

4- 29.20 C.

+ 12.30 C.

Still Still NE.

&

Heller Himmel Sonnenschein Sonnenschein

Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgee. Oesterr. Staatsbalm Gotthardbahn . . Lanrahütte . . . Bochum . . . . Harpen er . . . .

beabsichtigten, diese Forderung eventl. durch einen Autzstand durch­zudrücken. Doch scheint keine Einigung innerhalb der Gesellenvereini- qung zu Stande gekommen zu sein. Denn die Gesellen nahmen die Arbeit zur gewohnten Stunde wieder auf, wollen aber Forderungen stellen, die eher Aussicht auf Annahme haben. Um den aus einer etwaigen Arbeitseinstellung entstehenden Unannehmlichkeiten zu begegnen und die Einwohner G eßens nicht im wahren Sinne des Wortes

Mainz, 11. Juli Wie derM. A." berichtet, wurde in der gestrigen Strafkammer-Sitzung gegen dm Bürgermeister und Standes­beamten Jakob Bieroth von Finthen wegen Beurkundung verhandelt. Im März erlitt das zweijährige Kind eines dortigen Händlers durch einen Unfall derartige Brandwunden, daß es ver­starb. Der Vater de8 Kindes lag krank im Bette, weßhalb die Mutter vor dem Bürgermeister erschien, um den Tod des Kindes eintragen zu lassen. Die Frau war aber in so hochgradige Erregung durch den Ver­lust ihres KindeS geraten, daß fie die Unterschrift zu dem Akte nicht geben konnte. Der Bürgermeister wußte sich in seiner Zwangslage keinen

. 195 40 . 171 80 . 124.00 . 124 00 . 129.70 . 133 50 . 152.00 . 178.00 . 160 50

. 146.25

WZ. 8% 81/6% 3%

Meter-Festscheibe Wetzlar: WWr-Butzbach, Rittir Laubach ; Wildstand- Kilbinger-Gießen.

brodlotz" zu machen, hatten die Bäckermeister rechtzeitig Verbindungen mit auswärtigen Meistern wegen Ucberlassung von Aushilfspersonal angeknüpft. Im Jnteresie beider Teile ist zu hoffen, daß eine Der- ländigung erzielt wird. MD -5- =

fc. Frankfurt a. M., 11. Juli. Die ausständigen Arbeiter der Frankfurter Maschinenbau-Akttengrs.llschast haben heute morgen die Arbeit bedingungslos wieder ausgenommen.

Eine Tadakarbeiterbewegurrg besteht seit Wochen in

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Kirchliche Nachrichten.

8vasgelifKc Gemeinde.

Sonntag dm 14. Juli. 6. nach Trinitatis.

Gottesdienst.

In der Stavtkirche.

Dormittegs 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markusgemeinde.

DormittaqS 9Va Uhr: Professor D. DrewS.

Vormittags 11 Uhr: Militärgolttsdienst. Pfarrer Dr. Grein.

Die Kinderkirche fällt auS. t ... a

Nächsten Sonntag den 23. Juli findet im Hauptgottesdimst Beichte und heil. Abendmahl für die Mattdäus- und Markusgemewde gemkinfam statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

I« der JoharmeSkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. .

Zugleich Christenlehre für die Neukor.firmierten der LukaSgememd».

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgcmeind«.

Pfarrer Dr Naumann.

Katholische Gemeinde.

Samstag den 13. Juli.

Nachmittags um 4*/» Uhr und abends um 8^Uhr: ^Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag den 14 Juli. 7. Lonntag nach Pfingsten* Vormittags oon 6% Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;

ror und in derselben Austetluna der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.

um 9Ve Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 21/» Uhr: Andacht.

Gottesdienst in der Synagoge, Südantage. Israelitische Religionsgemeinde.

Samstag den 13. Juli 1901.

Vorabend 7 Uhr, morgens 880 Uhr, nachmittags 4 Uhr, Sabbath­ausgang 930 Uhr.

Gottesdienst drr israelitischen Keligionsgesellschast.

Gabbathseter am 13. Juli 1901.

Freitag abends 7« Uhr, Samstag vormittags 8 Uhr, nach­mittags 4 Uhr, Sabbathausgrng 93° Uhr.

Wochenaottesdienft: morgend 630 Uhr, abends 73* Uhr.

Eelchßanleiha . do

Konsole . . do . . .

Hessen . «

8%%

5 °/e Italien. Bente . .

4 o/o Griech. Monop.-Anl.

8 o/o Portugieoen

3 o/0 Mexikaner .

41/1 0/q Chinesen .

Meteorologische Beobachtungen

der Gtatiorr Gießen.

der Wiedereinweihung der neu restaurierten Kirche daselbst teil Nach» der Feier begaben sich die Herrschaften nach Schloß Schönberg zum Besuch der Gräflichen ^Aimilw, Nahmen an der Tafel teil und reiften, im Laufe des Nach>- rnittags wieder nach Jagdschloß Wolfsgarten zuruck.

Auerbach, 11. Juli. Die in neue, Schöne erstandene Mische Kirche Auerbachs wurde in Gegenwarr II. KK. HH. des Großherzogs und der Großherzogin und des Grafen zu Erbach-Schönberg neu emgeweiht und ihrer Be- ftimmung ^b=t übngeben. Di- W-th-r-d- Mt Sup-rm- tenbent D. Flörlv«, die F-stPr-b>gt der Or!«g-,stlich-

Telephonischer Kursbericht.

Frankfurt, den 12. Juli.

Höchste Temperatur am 10.11. Juli

Niedrigste » "

Dr. Eigenbrodt. . _ 1P- 1 1 eine

gHaini 10 Juli. Für den in den Tagen des Id. und ^ordHausen. MN dieser Bewegung beschäftigte sich am Mittwoch c^.li ttattsin'denden Deutschen Glasertag ist folgende tn Berlin eine Versammlung von Gast- und Schankwirten, Zi- Lv. Juli flattst . ... <r.i Stelluna der Handwerks- garren- und Tabakhändlern usw. Anlaß dazu gab der Boykott der Tagesordnung ^ftgefetzt. AJie ® gNordhäuser Kautabakfabrikate seitens der Berliner Gewerkschafts- kammern zu den Jnnungsverbandcn. Die ^^^'^rüfung Commt^Dn. Nachdem der Referent u. a. hervorgehoben batte, deß bis Ordnuna für das Glaserhandwerk, die UnterstützungSkafle des j.tzt SFtrmen bewilligt haben brzw. den Schiedsspruch des Norvhäusener NprbandeS von Glasermeistern Deutschlands bet Streiks und Gewerbegerichts anelkant haben, dagegen zehn Firmen sich noch ent- gas.x.. 4 -,L-...... a

schäft für das deutsche Glasergewerbe. Die Bildung, eines niebe^pel(gt hatten, er ferner erklärt hatte, daß die Berliner Grwerk- RechtSschutzes für die Mitglieder des Verbandes. Abande I schaftskommtfsion dreimal vergeblich eine Vermittelung versucht und runa der Submissions-Bedingungen auf Glaserarbeiten bei nun den Boykott über die betreffenden Nordhäuser Fabriken verhängt Lsbau.cn. S.'cllungnahm° gegen bcn V-ttaus °°n W h-.b-.-hmd, M.mmlun^

glaSscheiben an Privatkunden seitens der GlaShändler. Ferner Entschiedenste die Handlungsweise der Kautabaksabrikantrn

wurde beantragt, an den Verein der Tafel- und Spiegelglas- Nordhausens, die bisher alle Bestrebungen der Arbeiter, des Einigungs- Ibütten das Ersuchen zu richten, unter keinen Umständen an amtes Nordhausens sowie die Vermittelungsoersuche des Ausschusses nnh SDiAtnlnflhänblet zu liefern. Schließlich soll der Berliner Gewerkschaftskommission zurückgewiesen, da es sich letzt

Nichtglaser und Nlchtg aSyaudler zu uesern. 1 Machtprobe handelt. Die Versammlung erklärt den ver-

auch noch die Bedeutung deS 616 des Bürgerlichen Boykott für gerechtfertigt und verpflichtet stch, denselben mit Gesetzbuches für den deutschen Handwerkerstand erörtert aUm Mitteln zur Durchführung zu bringen." Die zweite Resolution to 'h*n lautet:Die Versammelten glauben aus drr letzten veröffentlichten

g-sttigkn'Lmmc?kurz berichteten werben folgende Ei'nzel.

heiten bekannt: Gegen halb ein Uhr nacht» wurden unsere ! &cn Nordhäuser Fabrikanten in geeigneter WeisebehufS Beendi- Mitbürger durch die Sturmglocke aus dem ersten Schlafe bet Sperre bezw. des Ausstandes" in Verbindung zu setzen, oufgesckvreckt. Die ganze Stadt war ein Feuerschein, und Beauftragten haben den Berliner Kautabakhändlern von dem

- & - oa-.i-A(Ährik.o nn= I @rfoigC ihrer Verhandlungen Kenntnis zu geben. Um den Boykott

wirksamer zu gestalten, sollen in Berlin bezirksweise Versammlungen elnberufen werden. , c ,

Devitta, 11. Juli. Die Ruhe ist hier wiedcrhergestellt. Die

Arbeiter haben die Arbeit wieder ausgenommen.

Neueste Meldungen.

Berlin, 12. Juli. An der gestrigen R a d w e t t f achr t im Sportpark Friedenau um die Meisterschaft der Weir ür Amateure über 100 Kilometer beteiligten sich vier reutsche und drei französische Fahrer, darunter der ^reister- chaftsfahrer Guichflrd. Erster wurde in einer stunde 44 Minuten 32 Sekunden der 16jährige Sievers-Friedenau, Zweiter Salzmann-5?eidelberg, Dritter Goernemann-Berlm, Vierter Henriet-Paris. Guichard gab die Fahrt bei JO Km. auf. TieFreis. Ztg." hatte gemeldet, der Kaiser hatte es abgelehnt, den Oberbürgermeister Kirschner in der -Ange­legenheit der versagten Ueberführung der städtischen Bahnen über die Straße zu empfangen. Kirschner er­klärte gestern abend, er müsse jede Aeußerung über den Gegenstand ablehnen.

Friedenau bei Berlin, 12. Juli. Hier stark der Theologieprofessor Plath, Direktor der Goßner'schen Mission. ,

Thorn, 12. Juli. Die Untersuchung wegen GeheiM- bündelei gegen polnische Gymnasiasten ist abgeschlossen. ; Gegen 60 ist Anklage erhoben worden.

Zeerust, 8. Juli. Methuen überraschte auf dem Marsche nach- Enselsberg am Abend des 3. ds. ein Buren­lager. 43 Buren wurden gefangen, 29 Gewehre, 553 Stück Rindvieh, 600 Schafe, 38 Wagen und 600 Säcke Getreide erbeutet. 40 Burenfamilien wurden in das britische Lager gebracht. Tie Buren ließen 3 Tote auf dem Felde. Der Kommandant entkam. Tie Engländer haten 2 Verwundete.

Wien, 12. Juli. Ter flüchtige Generaldirektor Schmidt von der Kasseler Treber-trocknungs- gesellschaft soll vor mehreren Tagen in Wien gesehen worden sein.

Newyork, 12. Juli. Auf der von Newyork über Chi­cago nach St. Louis gehenden Bahnlinie ist in der Nahe bei Springsfeld in Pennsylvanien eine Brücke ein ge­stürzt. Neun Arbeiter wurden .getötet, acht verletzt. Tie Verunglückten sind meist Italiener.

New-'"A ork, 12. Juli. Das Wetter ist kühler.

Chicago, 12. Juli. In den von der Dürre herm- gesuchsten Gebieten des West;ens ist noch kein Regenfall eM- qetreten. Die lang andauernde Hitze hat in vielen Bezirten der Vereinigten Staaten die Mais- und Obsternte ernstlich beschädigt, wenn nichi vernichtet.

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kaum auf dem Buttermarkt zum Mholen der Spritze an-i gelangt, sah man, daß dieMetzeburg" lickfterloh brannte. Cün schaurig-schöner Anblick bot sich den Zuschauern dar, daä ganze Haus stand vollständig in Flammen, machftge Feuergarben schossen in die Luft und anhaltender Feuer-, regen siel herunter, dazwischen prasselten die zusammen- slürzenden Balken in die Glut, die eine fast unerträgliche iäitze auf weite Enfernuntg verbreitete. Die Feuerwehr tonnte des Wassermangels und des zu weit vorgeschrittenen Feuers wegen nur wenig eingretfen. Ein dichtangrenzendes kleines Gebäude, Waschküche rc. enthaltend, mußte, um ein Weitergreifen des Feuers zu verhindern, abgerissen werden. Gegen halb fünf Uhr früh stürzte das ganze Gebäude unter furchtbarem Getöse zusammen. Auchf. das neuangebaute Wirtszimmer wurde durch die herabfallenden, brennenden Balken und Wände sehr beschädigt. Das Feuer soll in einem in b« MH- des Sp-ich-rs bül°g«n-« ^szirnmer emes | ,u'er werbe bie ürlunbe durch den

Dienstmädchens entstanden fein, und Zwar, jme legtere-, ajoli.eibiener in ba3 Haus senden und dann könne der im Bette siegende , üussagt, durch einen Schornsteinbrand; von anoeier toeite Sj^ann Unterschrift vollziehen. Das geschah auch. Damit war aber das hört Man, dem Mädchen sei die Petroleumlampe hingefallen, ^setz verletzt, weil die Urkunde ausdrücklich mit den Worten beginnt: wodurch das Feuer entstanden sei. Das Mädchen weckte I $et öor mir erschienene rc." Das Gericht sprach den Angeklagten lotort alle Insassen des Hauses und veranlaßte sie, das schuldig und verurteilte ihn zu 1 Monat Gefängnis.

brennende Gebäude so rasch als möglich! zu verlassen, was flReM, H- Sjf»- Das Urteil des Kriegsgerichts gegen Ober, ouch allen gelang Das Gebäude soll nicht besonders hoch leutnant Rüger ist vom Kaiser bestätigt wordm. Das Gnaden- ch neue AnbauSK begnadigt wurde der Guts-

vollendet wurde, soll überhaupt noch Nicht ^brs^^rt seil U^hur Römer zu Kobelniki. R. hat vor einiger Zeit das Stadt- Meine Mitteilungen an» tzeffev und den Nachbarpaatev. theater in Bromberg besucht, dort seine Garderobe abgegeben und in der Am Montag abend ist in Marburg Oberstleutnant a. D. Ueberziehertasche einen geladenen Revolver stecken lasten. Aus Neugierde Otto v Bentz nach längerem Leiden im Mer von 72 Jahren nahm der Theaterdiener den Revolver in die Hand und erschoß aus Um a L X»- AtttAPffhiphpnc ttinr länoere Reit DerirkS- Vorsichtigkeit und Unkenntnis des geladenen Zustandes der Waffe einen

gestorben. Der Hingeschiedene war la g O M) , Theaterkastellan. Römer wurde wegen seiner Fahrlässigkeit zu 6 Monaten kommandeur des Bezirkskommandos Fulda, (stn m Jliaing ^efänsniä verurteilt, welche Strafe jetzt vom Kaiser auf Grund eines wohnender junger Mann hat seine eigene Braut bei der Gnadengesuches in eine einmonatige Festungshaftstrase umgewandelt Bolirei des Diebstahls wegen zur Anzeige gebracht. Der worden ist. _ , r ,

-ung- Mann gab an, daß °r mit ^Braut-in-nAb-nd- «» 1®ÄÄ ®uf

spaziergang gemacht und sich zum AuSruhen aus einer Bank yUtcn eine Unterstützung zutell werden lasten. Einige Zeit darauf vor den Thoren niedergelaffen habe; diese Gelegenheit habe s^e er ihm abermals Geld, da Reich erklärte, er könne tn Leipzig, feine Braut benutzt, um ihm sein Portemonnaie mit Inhalt wo er bei einem Rechtsanwalt arbeite, mit 60 Mk^ Monatsgehalt un- fS <Vrt(Ap in ftpfifpn sy?gffe Rrautleute möglich auskommen. Dann wurde Reich zum Militär eingezogen und

auS der Tasche zu stehlen, vtette Brautleute._______________ lieber griff Professor G. ihm unter die Arme, indem er ihm monat-

"lich 5 Mk. schickte, ja er gestattete ihm sogar, im Jahre 1900 feinen

ÜltonttirdltpXt Osterurlaub in Jena bei ihm zu verbringen. Kurz darauf wurde

«Reich fahnenflüchtig und schrieb an seinen Wohlthäter, dieser möge

Kiel 11 ^uli. Der wegen zahlreiLher Einbruchsdieb- ihm das Geld, das er stch erspart, zuschicken, was auch geschah. Die Ronbes lind Körververletzung zu acht Jahren Zucht-! Aufforderung an Reich, in seine Garnison zurückzukehren, blieb erfolg' ÄWÄSPSSJSSJS aus dem Kieler ^E^E^llbfangnis entsprung . J; &r er immer noch hoffte, etwas ordentliches aus ihm zu machm, und 23 fähmge gefährliche Verbrecher war schon einmal zuvor, n0(^ @e(b nach Köln nach, da der Fahnenflüchtige ge-

im November 1900, aus dem Gefängnis zu Harburg ent= I ^^n hatte, er wolle nach den Niederlanden gehen. Hierin erblickte wichen. .. . die Anklage eine Begünstigung der Fahnenflucht und verurteilte den

* Ein feiner Burenfreund. In Krefeld ist ein ebenso unermüdlichen wie unvorstchtigm Menschenfreund zu 60 Mk. angeblicher russischer Hofrat, Dr. Ferres mit Namen, als j Geldstrafe, bezw. 10 Loge Gefängnis!

Sckwindler sestgenommen worden. Er hatte dort Vorträge -

Ä"Ä.'S«ÄSÄSÄS.:5»MM n» Strteljr. Mdswirlschaft. geisbig unzurechnungsfähig bezeichnet und wieder auf! Wormser Siadtarrleihe. Am 15. Juli werben 3,5 Mill, ireien Fuß gesetzt worden. Ursprünglich war Ferres Kellner, Mark 4proz. Wormser Stadtanleihe von 1901, unkündbar bis 1907, bann wurde er Handelslehrer, hierauf Straßenbahnschaff- zu 101,50 Prozent zur Zeichnung aufgelegt.

ner, dann tauchte er urplötzlich als Rentner auf, da es Leipzig, H. Juli. In der heutigen Sitzung der Handckskammer ibm aelunnpn nwr eine deiratsluffiae Witwe All prellen, wurde ein Schreiben verlesen, worm der stellvertretende Vorsitzende hPp nnu hm Snentaten ausaestellte D°d°l und die Mitglieder Sie,er und Schrneder, AussichtSr-tSmitglieder Sertdem hat er srch, die von ^enam-n ausge,wllle > Sanii um Genehmigung des Austritts °us der Kummer

BelchetNizung über fetne Unzurechnungssahigkeit als Frei I enl6i6un ton t>cn sonstigen nun der Kummer abhängigen Aemtern brief benutzend, zigeunernd in der Welt umhergetrleben. I Präsident Kommerzienrat Zweiniger bedauerte lebhaft die Ver-

* Vermählung zweier Doktoren. Eine inte- anlassung zum Austrttt und betonte, die Kammer werde den Genannten ressante Familiennachricht wird gemeldet: Es haben nämlich für ihre treue Mitarbeit ein gutes und dankbares Andenken bewahren, in München der Chemiker Dr. Phil. Emil Rosenthal aus - ««»«t bie

Berlin und die prattische A-rzti» Fräulein Dr. med. Pauline

Joffe aus München den Bund fürs Leben geschlossen. Du Heinrich Dodel, Mmmt aus einer alten, hoch angesehenen Leipziger Fll' junge Frau Doktor wird nach ihrer Rückkehr von der Hoch- mllie und ist gegenwärtig 47 Jahre alt. Er ist Inhaber verschiedener zeitsreise auf ärztlichem Gebiet weiter thä.ig fern._________Ä

Kavallerie. Vielfacher Millionär, beteiligte sich Dodel an zahlreichen ge, meinnützigen Bestrebungen und that sich besonders in der Leitung der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung im Jahre 1897 Der frühere erste Vorsitzende und jetzige Ehrenpräsident des Deutschen I hervor. Welchen Ansehens und welcher Achtung er sich erfreute, bezeuge» Schriftstellerverbands Robert Schmeichel in Berlin-Schönberg vollendet zahlreiche ihm verliehene Auszeichnungen. Seine Verhaftung erfolgte au heute, am 12. Juli sein 80. Lebensjahr. Schweichels Geburtsstadt ist! Grund des § 314 des Handelsgesetzbuchs.

Königsberg i. Pr. Seine bekanntesten Romane sindDer Bildschnitzer «nsbach, 11. Juli. Neber das Vermögen deS l a n d w i r t s ch. vom Achensee" undDer Falkner von St. Vigil". Kredit Vereins für Mittels ranken ist gestern da8 Kon-

-gs= > kursverfahren eröffnet wordm.

Rew York, H. Juli. DerNew-York Herald" meldet: Die ArtollltvtfWlflintn« Stahlschienen-Fabrikanten, welche dabei find, einen S t a h l s ch i enen,

r ,, ,n ring ins Leben zu rufen, beben sich dahin geeinigt, als Preis für das 12. Juli. Beinahe um ihrall-1 «.a, <^aßr 28 Dollars für die Tonne festzusetzen.

morgendliches" Frühstück wäre heute unsere Einwohnerschaft gekommen I nächste Iah --------tu--------------->------------------

wenn nicht die Bäckermeister besondere Vorbereitungen getroffen I - ~"~L. 7

hätten und die Bäckergesellw, rechtzeitig zur Einsicht gekommen, an

die Backtröge zurückgekehrt wären. Die Bäckergesellen beabfichtigen, B

d,S bisherige patriarchalische Verhältnis des Wohnens und der Be- Ga«-Schütze«fefi in Marburg. Folgende Schützen aus Ober- köstigung bei den Meistern zu losen und dafür festm Wochenlohn ein !Hessen erhielten bei dem Gauschützenfest Preise:^ 300 Meter-F«fffchelbe Zutauschen. Wie man unS mitteilt, verlangen die Schießer25Mk. Weilburg:Wißler-Butzbach,Vogt.Butzbach,DickorL-Gleßen,17b Meter- dir Teigmacher 23 und die übrigen Gesell« 21 Mk. Wochenlohn. Sie I Festscheibe Heffen-Naffaä: Kilbrnger-Greßen, Vogt-Butzbach. .00

Juli

Barometer auf Oo reduziert

Temperatur der Lust

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Relative Feuchtigkeit

11.

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9« 7 86

225

749,2

750,0

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+ 19,4

+ 16,7

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12,6

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75

39