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t die bisherige Millionen und en würden die Men. Pebel ist Zechen gekommen n, die in einer der Gouverneurs irin gipfeln, feine uer feien schuld ben verloren igriffe eine aus- igebiete verlangt; Sah, das; „nach e der „Kolonial- Hüttensteuer ge- eine phantastische i, hört!) Ter Zünden bestehe nur i Ausstande bereit igerung schritten, rt feien grunbloS '■ tiitfä 511 tijun. um ein höheres n der Sklaverei' von Auswüchsen gegeben, bah
\ werbe. Was die cherg anlangt, fo rsätzlicher Körper- ichzeitiger schwerer : Körperverletzung, lassung der Aus- , und drei jört!) & handelt erstand tiche Sache. •lid)i)odigt'w;r orWng öer ost- rügen Thatlgkeit
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wobei sie niemandem Rechenschaft zu rieben hat. Sie können einen speziellen Gnadenatt nicht kritisieren. Ich habe zu- gelassen, daß das Begnadigungsrecht im allgemeinen besprochen wurde, aber einen speziellen Akt des Kaisers dürfen Sie nicht besprechen. Ich kann nicht zulassen, daß Sie ihn hier kritisieren. (Bravo! rechts.)
Abg. Bebel: Es handelt sich hier nicht um eine Privathandlung des Kaisers, sondern um eine staatsrechtliche Handlung, die Gegenzeichnung eines Ministers haben muß und für die der Minister die Verantwortlichkeit übernimmt.
Präsident Graf B a l l c st r e m : In früheren Fällen handelte eS sich immer um eine Prinzipienfrage und nicht nm einen speziellen Fall. Ich erNüre nochmals, daß ich Sie dringend ersuchen muß, von einer Erörterung des speziellen Falles abzuschen. (Bravo! rechts.)
Abg. B e-b e l : Ich bin anderer Ansicht. Der Herr Präsident hat aber als Präsident das Recht, mir derartige Vorschriften zu machen. Wenn ich auf den Fall hier nicht weiter eingehen kann, bin ich genötigt, zu schweigen. Ich glaube aber, mein Schweigen wird im ^.'ande draußen gewürdigt werden. (Bravo! bei den Soz.)
Eine Mehrforderung für die Artillerie von 321000 Mk. bekämpft
Abg. v. Vollmar damit, daß sie in der Kommission mit dem Schutz der Unabhängigkeit der Kolonie gegen die Einwanderung der Buren begründet worden sei, worauf
Kolonialdirektor Tr. Stilb e l erklärt, daß es sich nur um Erhaltung der Ruhe und Sicherheit im Schutzgebiet selbst handle.
Entsprechend dem Kommissionsantrag werden 2a0000 Mark als erste Rate bewilligt, und ebenso der Rest des Etats nach den Kommissionsvorschläyen erledigt, desgleichen die Etats für die übrigen Schutzgebiete.
Nächste Sitzung morgen 3 Uhr. Etat der Reichseisen- bahnverwaltung und Petitionen.
Bei Ernährungsstörungen
bemüht hat. Bei Gelegenheit seiner Besprechungen mit verschiedenen Häuptlingen über diese Frage hat er geglaubt, auf einen solchen Widerstand bei diesen Häuptlingen zu stoßen, daß er sich für berechtigt gehalten hat, diesen Widerstand durch Ruthen hiebe zu brechen. Bei dieser Gelegenheit sind diese Mißhandlungen, wetzen deren seine Verurteilung erfölgte, eingetreten.
Abg. Tr. Frhr. v. Hertling (Zentr.) wünscht allmähliche Abschaffung der Haussklaverei.
Abg. Bebel (Soz.) nimmt den Zusammenhang der Ausstände mit der Hüttensteucr als erwiesen an. Mit Hinzurechnung der indirekten Ausgaben betrage der bisherige Auswand für Ostaftika über 80 Millionen. Die Haussklaverei müsse doch durch Aussterben der bisherigen Haus- stlaven aushören. Cb es richtig ist, daß gerade 2000 Menschen bei dem Eintreiben der Hüttensteuer getötet worden sind, ist die Sache des Tr. Wagner. Mir war darum zu thun, festzustellen, daß die Steuer zu Aufständen und Menschenopfern geführt Hal. Um ein paar Tausend Mark einzutreiben, werden kostbare Expeditionen ausgerüstet, deren Kosten in keinem Verhältnis zu dem Vorteil stehen. (Zustimmung links.)
Kolonialdirektor Tr. S t ü b e l erwidert, daß die Haus sllaverei durch Geburten eine Fortsetzung erfahre.
Abg. v. V v l l m a r (Soz.): Im günstigsten Falle müssen die Bewohner an der Mste 8—10 Tage Frohnarbeit leisten. Es hat niemand daran gedacht, daß die Haussklaverei an einem einzigen Tage beseitigt werden könnte, aber die Voraussetzung war, daß, wenn man schon glaubt, die vor handeneu Haussllaven weiter Sklaven sein zu lassen, doch auf deutschem Gebiet kein Sklave mehr geboren wird. (Sehr richtig!)
Abg. Graf Stolberg (tons.) sieht im Eisenbahnbau ein Mittel zur schnellen Beseitigung der Sklaverei.
Tas Ordinarium wird bewilligt. Bei den einmaligen Ausgaben hat die Kommission eine erste Rate für die Fort setzung "her U s a m b a r a - B a h n nach Mombo (1550000) gestrichen.
Tie Abgg. Hasse (nl.) und Tr. Arendt (Rp.) suchen die wirtschaftliche Bedeutung dieser Bahnfortsetzung nachl- zuweisen, und letzterer empfiehlt eine baldige Nachtragsforderung.
Abg. Richter (frs. Bp.): Was den Kaffeebau anbelrifft, fo haben alle Statistiken dargethan, daß die Fortsetzung dieser Kaffeebahn nicht verlockend ist. Tie Anschläge, die man uns zur Herausrechnung eines Ueberschusses vorgelegt hat, basieren darauf, daß der Oberbau selbst 100 Jahre vorhalten soll, denn es ist bloß 1 pCt. Verschleiß angenommen. (Hört, härt! und Heiterkeit links.) Tas Terrain muß doch wohl sumpfig sein; in der Kommission wurde ein Brief eines Missionars verlesen, worin es heißt, daß er, wenn die
Bahn nicht bis Mombo weitergeführt werde, zu seinem Hause mehrere Stunden bis an den Hals im Wasser gehen müßte. (Heiterkeit.)
Vizepräsidentsv. F r e g e will zunächst über die Forderung des Etats abstimmen lassen.
Abg. Richter macht darauf aufmerksam, daß von keiner Seite die Wiederherstellung des Titels in seiner Gesamtheit beantragt worben ist, und daß daher nur der Antrag der Kommission zur Mstimmung kommen kann.
Abg. Tr. Hasse: Bisher ist man allerdings so ver fahren, und in diesem Falle sprechen sogar Gründe dafür, daß er anders verfährt. ,
Abg. Richter bezweifelt darauf die Beschlußfähigkelt des Hauses. (Bewegung.)
Vizepräsident v. Fr ege (der sich inzwischen mit dem Präsidenten Grasen Ballestrem besprochen): Nachdem von keiner Seite die Wiederherstellung beantragt ist, und auf die verschiedenen Wünsche, welche ich berücksichtigen mußte, von Seiten der betreffenden Redner bei späterer Gelegen-- heit zurückgekommen werden wird, verzichte ich daraus, zunächst die Position des Etats zur Abstimmung zu bringen.
Abg. Richter: Tann ziehe ich meine Zweifel zurück. (Heiterkeit.)
Der Kommissionsantrag wirb angenommen. Ebenfalls gestrichen hat die Kommission die erste Nate von zwei Millionen für die Zentralbahn, aber zugleich eine Resolution gefaßt, welche die Regierung zu einer Vorlage, betreffend den Bahnbau, ober mit Zuhilfenahme des Pri vat-Kapitals, auf annehmbarer Grundlage auffordert.
Kolonialdirektor Tr. St übel erklärt, daß dem Hause unmittelbar eine Vorlage, welche die Zinsgarantie des Reiches enthalte, zugehen werde. Mit Rücksicht hierauf wird die Beratung und Beschlußfassung über die Resolution ausgesetzt und der Titel gestrichen. Der Rest des Etats wird debattelos erledigt. Beim Etat für Kamerun bemängelt
Abg. S ch r e m p f die L a n d k 0 n z e s s i 0 n an große Gesellschaften und die schlechte Behandlung der Eingeborenen und fordert, daß dieser Wirtschaft nach dem System Putt- kamer ein Ende gemacht werde.
Kolonialdirektor Tr. Stübel ersucht um das Beleg- material darüber und sagt Abstellung jedes nachgewiesenen Mißstandes zu.
Der Etat mirb nach den Kommissionsvorschlägen erledigt; ebenso der Etat für Togo. Beim Etat für Süd- westafrika will
Abg. Bebel (Soz.) die Begnadigung des zum Tode verurteilten Prinzen Prosper Arenberg zu 15 Jahren Zuchthaus besprechen.
Präsident Graf Ballestrem: Ich kann nicht zu geben, daß Sie einen speziellen Akt des Kaisers hier tritt fieren. Tas Begnadigungsrecht ist ein Recht der Krone,
Kunst-Ausstellung. ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bla 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 ms 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 60 Ptg. an 8/>nn- und Feiertagen 20 Pfg.
Kohlen- Lieferung.
Für die Großh. chirurgische und oMhalmologische Universitätsklinik soll für das Rechnungsjahr 1901/02 auf dem öffentlichen Submissionswege die Lieferung von
ca SOO Ctr. Nuß kohlen u. ca. 25VOCtr Authracitkohleu
veraeben werden.
Mwisterialerlaß und Bedingungen liegen an Wochen- t igen, nachmittags von 3 bis 5 Uhr, auf dem Verwaltung- bureau offen.
tIDffetten, versiegelt und mit t ufprechender Aufschrift ver- ■ ebm, sind bis zum 21. März b. IS., vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzureichen. 1872
Die Zuschlagssrist beträgt 3 Wochen.
Gießen, drn 7.März 1901. Großh. Verwaltung- Direktion der chirurg. und ophkhalmvl.
Universitäts-Klinik.
Poppert. Vossiu«
Verdingung.
Die Herstellung von ca. 170 qm Fahrbahn einer eisernen Straßenbrücke mittels Stampf-ASphalt auf Beton soll vergeben werden. Be- so-'.dere Bedingungen und Baubeschreibung sind gegen gebühren- srere Einsendung von 50 Pfennig von der unterzeichneten Inspektion zu beziehen. Angebote sind ber« 'blossen und unter der Aufschrift: Angebot auf Herstellung einer „Beton-ASphalt-Fahrbahn" biszum 23. Starz, vormittag- 11 Uhr, gebührenfrei einzusenden-zu welcher Zeit die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindet.
Zuschlagsfrist 14 Tage. 1926 Großh. Hessische
Egenbahn - Betriebs - Inspektion I, Gießen.
Iandbutter
zum Einkochen, so lange Vorrat reicht, per Pfd. 80 Pfd.
H« F. Nassauer
Skurrrweg IS. 1906
Widerruf.
Die von ber Gemeinde Alten-Buscck anberaumtc Holzverstetgerung soll nicht Donnerstag den 14., sondern Mittwoch den IS. d. Mts. stattfinden. 1944
Alt<n-Buseck, 9. März 190!.
Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.
Körber.________
Bekanntmachung.
Die Feldjagd der Gememoe Salzböden soll vom 1. April d. J-. ab neu verpachtet werden Sie ist ca. 500 ha groß und sind die Jagdpachtbedmgungen auf dem Bürgermeisteramt in Krofdorf einzusehen.
Zur öffentlichen Verpachtung habe ich Termin auf Montag den 25. d. Mts., nach» mittags 3 Uhr, im Sitzungssaale der Bürgermeisterei Hierselbst anberaumt.
Krofdorf, 9. März 1901.
Der Bürgermeister: £ Lichten thael er. Z
Bekanntmachung.
Das Jagdrecht im Gem inde- wald von Salzböden und den damit zusammenhängenden Ge- meindeläa der eien, sich über ca. 170 ha erstreckend, soll nach dem B schlösse des Gemeinderats freihändig vergeben werden. Angebote hierauf sind an mich bis zum 25. d. M., vormittags 10 Uhr, ein» zureichen. Es wird bemerkt, daß in der Jagd Rotwild vorkommt, und daß der nach dem Gesetze vom 11. Juli 1891 zu vergütende Wildschaden seitens des Anpächters getrogen werden muß.
Krofdorf, 9. März. 1901. Der Bürgermeister.
Ltchtenthaeler- 1965
F BkOMMgen
Mobiliar- Versteigerung.
Donnerstag den 14. nnb eveut. Freitag deu 15. März, jedesmal nach
mittags 2 Uhr anfangend, werden in dem Haufe Bleich- ftratze 6, I, nachverzeichnete, sehr .>ut erhaltene Mobiliar- ge snstände gegen Barzahlung versteigert:
1 feine Garnitur, be ftehcud aus Svf 1, 2 Sesseln und S Stühlen in rotbraunem Plüsch, 1 sehr schöner Anszieh tisch, 1 Glasschrauk iu Mahagoni, Kommoden und W.schnsche, 1 Schülerpult, mehrere vollst. Betten, Tische und Stühle, Bilder und Spiegel, Zuglawpen, l Eisschrauk, Porzellan- und Glaswaren, 1 Kücheneinrichtung, H:irenkletder, Hausgeräte re.
I. A. Schneider. 1919 Hohversteigerung in den Waldungen der Gemeinde
Wieseck
Freitag den 15. d. M., vormittags 10 Uhr beginnend, soll in den Waldungen der Gc« meinde Wieseck, Distrikt Klause, Teufelspfütze und Holzbrunnen nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
1 Eichen stamm mit 0,54 km
3 Buchen • Abschnitte mit 0,33 fm,
95 Nadelstämme mit 27,85 fm,
543 Nadel-Derbfiangen mit 49,15 fm,
38 rm Buchenscheitholz,
20 rm Eichenscheitholz,
2 rm Birkenschcitholr,
17 rm Nadelsckeitholz,
33 rm Buchmkaüppelholi;, 36 rm Eichenknüppelholz, 30 rm Nadelknüppelholz, 2950 Wellen Buchenreisig, 1400 Wellen Eichenrrisig, 1400 Wellen Nadelreisig,
4 rm Buchenfiockaolz,
2 rm Eichenstockholz, 8 rm Nadelstockholz.
Die Zusammenkunft ist oberhalb der Sandgrube, am Schrei.
Wieseck, am 9. März 1801. Großh. Bürgerme sterei Wieseck.
Sommerlad. 1911 Pa. SpkiskkartoM (magnum bonum) empfiehlt 46 I. Weisel, Smrafraft 6.
Sohversteigerung
in den Waldungen der
Gemeinde llupprrtsbnrg.
L Freitag, 15. März l.Js., vormittags 10 Uhr, kommen im Distrikt Hohenberg und Buchwald zur Verstei gerung: 400 rm Buchenscheitholz, 120 rm Buchenknüppelholz, 5 rm gemischtes Knüppelholz, U5 rm Buchenstockholz, 330 rm Buch n- astreisig, eine große Quant tät Buchenreisig in Abteilungen, 23 Stück Fichtenstämme und ^Derbstangrn mit 1,32 fm Inhalt -
ferner imDiftriktRödeu uuvorgezeigt: 13 Stück Fichten- und Krefernstämme mit 6,08 fm Jnbalt.
Zusammenkunft im Distrikt Hohenberg bei dem Forstgarten.
2. Samstag, 16. März l. Js., vormittags 10 Uhr, kommen im Distrikt Langenberg zurVersteigerung: 60 rrnBuchen- cheitholz, 200 rm Buchen- Eichen- und Aspenk.iüppelholz, 350 rm Buchenastreisig, 800 rm Buchenstammreifig in Schicht- Haufen, 56 rm Nadelstamm- reisig in Schichten, 12 rm Buchenstockholz, 97 StückFichten- N isstangea mit 1,48 fm Inhalt, eine Quantität Nadel rrisig in Abteilungen.
Zusammenkunft ist in der Herzau bei den BlUnnenq.'.ellen.
Das Holz wird teils vor-, tecks unvorgezeigt versteigert.
Nähere Auskunft erteilt Forst, wart Steinbach.
Ruppertsburg. 11. März 1901.
Großh. Bürgermeisterei Rupp-rtsburg.
__________Lehr. 1968
Hohverfteigerung
Freitag deu 15. März, vormittags 9 Uhr anfangend, soll,m L ihgesterner Wald nach- verzeichnetes Holz versteigert werden:
20 rm Buchen-Scheit,
26 „ Eichen-Scheit,
33 u Buchen-Knüppel,
120 n Eichen-Knüppel, worunter sich 30 rm von 2—3 m Länge befinden,
26 rm Birken-Knüppel, 1500 Buchen-Wellen, 6000 Eichm Wellen, }20 rm Eichen-Stöcke.
Zusammen, kunst am Brücken- weg, Abt. Schindanger.
Leihgestern, 11. März 1901. Gr. Bürgermeisterei Leihgestern Heß. 1970
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Ich mache besonders darauf aufmerksam, daß der Unterricht » ach Geschäftsschluß bis abends 10 Uhr besucht werden kann. Hugo Hotz, Kalligr. Lehrer.
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