Ausgabe 
12.12.1901 Erstes Blatt
 
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Domrerstaa 12 Dezember 1901

151. Jahrgang.

Nr. 29L

Erstes Blatt.

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Redaktion, Expedition W VllvlUI* tilLlvIUVl UnwersitätS - Druckerei

und Druckerei: _ __ 9 A (Pietsch Erben).

KM Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Elchen UM

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Absolütgbestes iftlündwasserg IMWelM

Ziehung der 2. Gesellschaftslotterie der Kriegerkamerad­schaft Hassia fiel der erste Gewinn von 500 Mk. auf Nr. 45582. Zwei Gewinne von je 100 Mk. fielen auf Nr. 277 und 1679.

** In Amerika verstorbene Hessen. Christina Diehl, geb. Hilzhcimer aus Lampertheim, gest. in Chilli- oothe (£).), 68 Jahre alt- Jakob Jung aus Nackenheim, gest. in Brooklyn (N.-Y.), 86 I. alt. Georg Feuring aus Calden, Kreis Büdingen, gest. in Binghamton (N.-Y.), 77 Jahre alt. F- W. Fehling, gest in Indianapolis (Jnd.), 91 I. alt- Heinrich Lenz, gest in Megheny (Pa.), 67 Jahre att. J 1

L. Leihgestern, 10. Dez. Am Montag Abend hielt Obst­bautechniker Wießner aus Friedberg hier einen Vortrag über die Behandlung der Ob st bäume. Besonders be­tonte er, wie unnütz es sei, junge Obstbäume zwischen alten Baumgüter zu pflanzen. Zum Schluß sprach er über Boden­bearbeitung. Die zahlreichen Anwesenden hörten ihm mit gespannter Aufmerksamkeit zu und sprachen ihm lebhaften Dank aus für seine Belehrungen. Am darauffolgenden Morgen wurde eine praktische Unterweisung vorgenommen, wobei er den Teilnehmern seine lobende Anerkennung aus­sprach.

):( Wißmar, 10. Dez. Die hiesigeLautzlsche Gastwirt­schaft", in deren geräumigen Lokalitäten alljährlich die Holz­versteigerungen abgehalten werden, geht demnächst an einen neuen Besitzer, H. Schneider, über, der die Wirtschaft mit dem gesamten Inventar für den Kaufpreis von 30 500 Mk. erstanden hat.

a Rodheim a. Bieber, 10. Dez. Zur Förderung der Vorarbeiten für die Anlegung der neuen Grundbücher erhalten auch alle Jntercffenten der angrenzenden benachbarten Ge­meinden, deren Gelände in die hiesige Gemarkung hineinragt, Vorladungen. Dabei stößt aber das Amtsgericht zu Gladen­bach auf große Hindernisse, indem häufig die Ladungen an solche Personen gerichtet werden, die vielleicht vor einem bis zwei Jahrhunderten im Besitz der fraglichen Ländereien ge­wesen sind. In solchen schwierigen Fällen weiß selbst der Schultheiß reip. das Feldamt nicht die gewünschte Auskunft zu geben.

ew. Odenhausen, 10. Okt. Am 8. Dezember hielt Landwirtschaftslehrer Reichelt von Alsfeld in einer gut­besuchten Versammlung in der Wirtschaft Belling hier einen Ertrag über Düngemittel. Mit großem Interesse hörte man die Ausführungen des Redners an, der in ge­meinverständlicher Sprache das Thema zu behandeln wußte. Aus der an den Vortrag sich anschließenden lebhaften Diskussion konnte man dies ersehen. Ter Referent sprach zuerst über den Stalldünger und dessen Behandlung auf der Dungstätte; sodann ging er auf die künstlichen Dung- mittel über, erörterte die wichtigsten und gebräuchlichsten also die Kali-, Phosphor- und Stickstoffdünger und ihre Anwendung auf die verschiedenen Kulturpflanzen. Als Kalidünger empfahl er den Kainit und das Kalisalz; zum

Aus Stadt und Land.

Gießen, 11. Dezember 1901.

- Ernennung. Der Großherzog hat den Assistenz­arzt vr. weä. Hans Dietz aus Alzey zum fünften Arz

Zur hessischen Steuerreform.

Wir erhalten von maßgebender Seite folgende Zuschrift: Zu unserem Bedauern kommt uns erst jetzt, ein im Gieß. Anz." vom 24. November l. I. unter der lieber» fchriftZur Steuer der Wahrheit über die Wirkung der Steuer-Reform in Hessen" abge­drucktes Eingesandt zur Kenntnis, das sich mit dem vor einiger Zeit in derDarmst. Ztg." über die Wirkungen der Steuer-Reform auf die Einkommensteuerpflichtigen mit mehr als 100 000 Mk. Einkommen erschienenen Artikel befaßt, dabei berechnet, daß ein Steuerpflichtiger mit einem Ein­kommen von 75008000 Mk. und einem Vermögen von 48 000 Mt. infolge der Steuer-Reform an Staats -und Ge­meindesteuern im Ganzen rund 40 Prozent mehr zu zahlen hat, und zu dem Schlüsse kommt, daP die Steuer-Reform es verstanden habe, was vielleicht auch der Zweck gewesen sei, die starken Schultern zu schonen und die schwachen dafür um so erheblicher zu belasten.

Inwieweit die Berechnungen des Einsenders richtig sind, läßt sich nicht nachprüfen, da hierzu nähere Angaben über die Art des Vermögens und dessen seitherige Steuer» belastung nötig wären. Im übrigen sei aber zu den Aus­führungen desEingesandt" das Folgende bemerkt:

Was der Zweck der Steuer-Reform war, ist schon so oft ausgesprochen worden, daß man es kaum mehr zu wiederholen braucht: sie wollte vor allem Grundbesitz und Gewerbebetrieb, die unter der ungerechten und ganz un- aleichmäßig wirkenden Grund- und Gewerbesteuer schwer litten, entlasten durch die Einführung der Vermögens­steuer, die gleichmäßig alle Vermögensarten trifft, und bei der die auf dem Vermögen ruhenden Schulden abgezogen werden, auf deren Vorhandensein Grund- und Gewerbe­steuer gar keine Rücksicht nahmen. Inwiefern diese Ent­lastung eingetreten ist, darüber mag sich der Leser selbst ein Urteil aus der einfachen Thatsache bilden, daß im vorigen Jahre an Grund-, Gewerbe- und Kapitalrenten­steuer erhoben wurden rund 4 963000 Mk., während für das laufende Jahr an Vermögenssteuer 2 207 000 Mk., also 2 756 000 Mk. weniger zur Erhebung kommen, obgleich die auf dem Kapitalvermögen ruhende Vermögens­steuer noch etwas höher i,c als die seitherige Kapital­rentensteuer. Nähere Angaben über die Verteilung dieser Entlastung auf die einzelnen Landesteile enthält die Nr .378 derDarmst Ztg.", auf die hier schon der Be­schränktheit des zur Verfügung stehenden Raumes halber Bezug genommen werden muß.

Daß der Ausfall an direkten Steuern in irgend einer Weise wieder aufgebracht werden mußte, bedarf keiner weiteren Ausführung, und daß zu den übrigen hierzu vor­geschlagenen Deckungsmitteln auch eine Erhöhung in der Einkommensteuer kommen mußte, ist ebenfalls allgemein anerkannt. Dabei stellte die Steuer-Reform drei Grund­sätze auf:

1. In der 2. Abteilung der Einkommensteuerpflichtigen darf keine Erhöhung der Einkommensteuer eintreten.

2. In den unteren und mittleren Klassen der 1- Ab­teilung sind die hessischen Sätze so zu erhöhen, daß sie sich mehr den preußischen Sätzen nähern.

3. Bei den höchsten Einkommen ist über die preußischen

Ersatz für fehlenden Phosphor des Bodens das Superphos­phat und Thomasmehl. (Letzteres sei zu wählen wegen des Preises); zur Stickstoffzufuhr eigne sich der Chllr- salpeter. Hierbei mahnte Reichelt, bei Anschaffung dieser Dünger vorsichtig zu sein bei Thomasmehl mit Garantie und den Cyilisaipeter nicht gemahlen zu kaufen, weil bet letzterem in dieser Form andere äußerlich ähnliche Stosse, etwa Kalisalze, beigemengt sein könnten. Es sei rätlich, in Genossenschaften den Bezug zu bewirken. Ferner sei Thomasmehl nach seiner Löslichkeit zu beachten, nicht allein nach seinem Prozentgehalt. lieber Zeit und Anwendung der künstlichen Dünger machte Redner auch genaue An­gaben; es sei vorteilhaft in drei Perioden, besonders der Wintersaat den Dung zu geben. Nur die richtige An­wendung verbürge den Erfolg; das sei vielfach nicht ge­schehen, daher der Mißerfolg mit künstlichem Dung und das Unterlassen weiterer Versuche. Für Wiesen sei der Kainit zu verwenden, möglichst im Spätherbst oder bei günstigem Februar, sofern die Wiesen kurz nach dem Streuen nicht einer Ueberschwemmung ausgesetzt sind. Jauche eigne sich auch, aber nicht zu reichlich. Kainit sei aber vor- zuziehen, er verzehre die Wiesenschmarotzer, wie Ätoose, Riedgräser, und begünstige den Wuchs besserer Nähr­pflanzen. Schließlich erzählte der Redner noch von dem Ergebnis der Tüngungsversuche, die unter seiner Leitung in Dotzelrode und einem anderen Orte gemacht worden sind. Tas Ernteergebnis war ein günstiges und der lieber- schuß gegenüber dem an einer gleichgroßen ungebüngten Fläche erzielten, bedeutend. Die Versammlung äußerte den Wunsch, Herrn Reichelt öfter bei sich zu sehen. Acht Odenhauser haben sich als Mitglieder des BezirksvereinÄ Gießen anmelden lassen. Andere dürften noch folgen.

r. Eberstadt, 10. Dez. Heute fand hier unter dem Vorsitz des Kreisamtmanns Dr. Heinrichs aus Gießen die Ersatzwahl eines K r e i S t a g S m i t g l i e d e s an Stelle des verstorbenen Bürgermeisters Roth von Muschenheim statt. Gewählt wurde Bürgermeister Gilbert von Grü-

mngen. _

--H- Homberg a. d. O., 10. Dez. Letzten Sonntag hielt Prof. Ko o b aus G i e ß e n in dem hiesigen Gewerbe­verein einen Vortrag über denMars und seine Be­wohner". Trotz der äußerst ungünstigen Witterung hatte sich ein stattlicher Zuhörerkreis eingefunden. Der Redner be prach einleitend die Größen- und Sichtbarkeitsverhält- ni se von Merkur und Venus, die Atmosphäre und Flecken- er cheinungen bei der letzteren. Nachdem er dann die weißen Polarkappen des Mars und die Abhängigkeit ihrer Aus­dehnung von den Jahreszeiten dargelegt hatte, behandelte er sehr eingehend die Marskanäle, ihre Anordnung und vermutliche Entstehung. -In der sich anschließenden Dis­kussion wurde mitgeteilt, daß nach neuesten Forschungs­ergebnissen die Verdoppelung der Marskanäle nur scheinbar sei, daß sie auf einer optischen Täuschung durch die Atmo­sphäre beruhe. Der Vortrag, der mit zahlreichen Licht­bildern ausgestattet war, wurde mit großem Beifall auf­genommen.

§ Butzbach, 10. Dez. Eine seltene Naturerschein­ung für die jetzige Jahreszeit konnte man gestern abend zwischen 7 und 8 Uhr beobachten. Bei Hellem Sternen­himmel blitzte es mehrere Male auf. Nach 8 Uhr stellte; sich ein heftiger Sturm sowie Schneegestöber ein.

B. Pfungstadt a. d. Bergstr., 10. Dez. In der hiesigen Bevölkerung, die im Spätherbst eine Masernepidemie durch­gemacht hat, der über 30 Kinder zum Opfer fielen, erregt es allgemeines Aufsehen, daß jetzt, nachdem die Epidemie längst erloschen und alle Gefahr vorüber, also sehr post eventum, die Verfügung seitens des Kreisgesundheitsamts eintrifft, die Kleinkinder schule zu schließen. Und das kurz vor der Weihnachtsbescherung!

Frankfurt a. M., 10. Dez. Hier sind Oberbeamte französischer .Eisenbahnen ein getroffen, um den Haupt­bahnhof und seine Einrichtungen zu studieren. Die fran­zösischen Herren werden staunen, und die Vergleiche, die sie mit den Bahnhöfen ihrer Heimat anstellen werden, dürf­ten nicht gerade schmeichelhaft für Frankreich ausfallen. Dort lassen, wie alle Reisenden erfahren müssen, die Bahn­höfe gar viel zu wünschen übrig. Bedauerlich ist nur, daß die ausländischen Gäste den schönsten, bequemsten und größten Bahnhof Deutschlands so kurze Zeit nach dem an dieser Stelle ausführlich geschilderten Betriebsunfall zu sehen bekommen, zumal, da alle Spuren des Malheurs noch nicht getilgt sind.

lieber die Richtigkeit dieser Grundsätze bestand bei allen an der Schaffung der Steuerreformgesetzgebung beteiligten Instanzen keine ernstliche Meinungsverschiedenheit. Ins­besondere war man sich allerwärts darüber klar, daß man biß mittleren Einkommensklassen, in denen sich eine sehr große Anzahl von Pflichtigen befindet, und bei denen daher die Wirkung einer jeden Steuererhöhung im ganzen auch finanziell beträchtlich ins Gewicht fällt, mit einer nicht unerheblichen Steuererhöhung nicht verschonen konnte, wenn mau nicht etwa von vornherein auf die Steuerreform verzichten wollte. Daß hiernach ähnliche Mehrbelastungen, wie sie für das in demEingesandt" gewählte Beispiel berechnet sind, eintreten mußten, war von vornherein flar und bietet nichts Ueberraschendes. Gleiche Mehrbelastungen kommen aber aüch bei den höchsten Einkommen vor, und es befinden sich thatsächlich unter den in derDarmst. Ztg " behandelten Fällen mehrere, in denen die Mehr­belastung an Staats steuern allein nahezu 50 Prozent beträgt. Wenn trotzdem die durch­schnittliche Mehrbelastung niedriger ist, so liegt dies eben daran/ daß auch Pflichtige mit großem Einkommen recht viele Schulden haben können, die ihre Vermögenssteuer erniedrigen, und daß auch solche seither Grund- und Ge­werbesteuer in einer Höhe bezahlt haben können, die zu dem in Grundbesitz und Gewerbebetrieb angelegten Ver­mögen in feinem Verhältnis stand, beides Umstände, be­züglich deren die Wohlthaten der Steuerreform den großen Einkommenströgern in gleichem Maße zu gute kommen mußten wie den Personen mit kleinem Einkommen.

Schließlich sei noch bezüglich der juristischen Per­sonen angefügt, daß diese in Hessen vornehmlich mit Rück­sicht auf den Vorgang Preußens vermögenssteuerftei ge- Wben sind, weil man fürchtet, solche Personen könnten durch eine ungünstigere steuerliche Behandlung leicht aus dem Land getrieben werden, eine Besorgnis, die offenbar auch in anderen Staaten geteilt wird, da z. B- Sachsen vor kurzem seinen Kammern einen Vermögenssteuerentwurf vor- gelegt hat, nach dem die juristtschen Personen ebenfalls vermögenssteuerftei fein sollen.

beim Landeshospital Hofheim mit dem AmtstitelOberarzt" ernannt.

-x. Vortrag. Wie man uns mitteilt, wird am Donnerstag, den 12. d- M. in einer gemeinschaftlichen Sitz­ung des Oberhessischen Geschichtsvereins und des Deutschen Sprachvereins im oberen Saale des Cafe Ebel, abends 8.45 Uhr, Univ.-Professor Geheimrat Tr. OttoVehaghel einen Vortrag über litter arische Einflüsse im deutschen Sprachschatz, bei dem Gäste willkommen fein werden, halten. Wir zweifeln nicht daran, daß dieser Vor­trag eine starke Anziehungskraft auf die Mitglieder beider Vereine und weitere Krefie ausüben wird.

**ReligionsgeschichtlicheVor träge. Nächsten Freitag wird Professor Holtzmann im Konsirrnanden- saal der Johanneskirche über das Jahrhundert Jesu Christi sprechen. Die d e u t s ch e H e i l st ä t t e in Davos, welcher der Ertrag dieser Vorträge zufließt, wuroe Sonn­tag, 1. Dezember, in feierlicher Weise eröffnet. Zu Fuß, mit dem Schlitten und mit dem Extrazug der Bahn hatte ich eine gewaltige Volksmenge zu dem idyllischen Platz hinaufbegeben, und es mußte nach dem Bericht der Da­voser Zeitung jedem Beobachter zum Bewußtsein kommen, welch große Interessen die zahlreiche deutsche Kolonie in Davos vertritt. Unter den Gästen waren der kaiserlich- deutsche Gesandte v. Bülow und der bayrische Minister- resident Graf Mcontgelas von Bern, gekommen. Verdeutsche Konsul Burchard übergab die Heilstätte dem leitenden Arzt mit dem eindringlichen Wunsch, daß nicht nur der Heilung des Körpers, sondern auch der Pflege des Geistes und des Charakters volle Auftierksamkeit geschenkt werde. Ein Gebet und ein von den Diakonissen des Hauses angestimm­ter Psalm schlossen die erhebende Feier. Das Unter­nehmen ist in seinem Bestände auf die Unterstützung weiter Kreise angewiesen; auf eine Bitte von Davos aus hat sich Professor Holtzmann entschlossen, die religionsgeschichl- lichen Vorträge zu halten.

**Aus dem Theaterbureau. Es sei schon heute darauf hingewiesen, daß demnächst das Segern feer Bauernkomödien-Ensemble hier einige Aufführungen ver­anstalten wird. Die Tegernseer, welche an den meisten größeren Bühnen Deutschlands, u. a. in Berlin, Bremen, Breslau, Köln, Elberfeld, Hamburg ?c., sowie auch in Amerika mit großem Erfolge gastiert haben, werden hier folgende hier noch nicht gegebene Stücke zur Ausführung bringen:DerPro^eßhans l",DerGeigenmacher von Mi 11 en w alo",Der Do r f b a b er",Almen- rausch und Edelweiß",'S goldene Kalbl". Das Gastspiel findet vom 19. bis 22. Dezember hier statt.

- Lotterie. Bei der am 5. Dezember stattgehabten