Leipzig, 10. Okt. Das Reichsge-richt verwarf die Revis i o n oes Rechtsanwalts unb Notars H enn i g in Greiz, welcher vom Landgericht Greiz wegen falscher Beurkundung im Amte zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Es handelt sich um Aufnahme von Wechselprotesten in 45 Fällen, welche Angeklagter mittelst Fernsprecher besorgt hat, während er beurkundete, er habe sich in das Geschästsbureau der betrefferrden Personen Gegeben.
Paris, 10. Okt. Das Zuchtpol i z e i g e r i ch t hat heute Laurent Tallhade, der in dem a n a r ch i st i s ch e n Blatt „Le Libertaire“ anläßlich der letzten Reise des Kaisers von Rußland nach Frankreich einen Artikel veröffentlicht hatte, in dem er zur Ermordung der Staatsoberhäupter aufforderte, zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Der verantwortliche Redakteur des Blattes wurde zu 6 Monaten Gefängms verurteilt.
New-York, 10.Okt. Der Kapitän Tilley, Gouverneur von Tutuila (amerikanisch Samoa) wurde vor Gericht gestellt wegen Trunkenheit und nicht standesgemäßen Betragens. Er wurde vom Amte suspendiert und es ist Untersuchung emgeleitet. Das Marineamt ist von dem Skandal sehr überrascht, da die Führung des Gouverneurs bisher tadellos war.
Universitäts-Nachrichten.
— Der bisherige erste Assistent des Geheimrats Professor Dr. Rittler in Darmstadt Dipl.-Jngenieur Sigwart R u p p e l ist zum kgl. Professor der Elektrotechnik an der Industrieschule Kaisers- I au t e r n ernannt worden.
— Prof. Hartig, Mitglied der Akademie für Wisienschaften, Vorstand des botanischen Instituts und der forstlichen Versuchsan- fftalt in München, ist g e st o r b e n.
Krieskasten der Redaktion.
(vnonynre »«fragen dleiben unberücksichtigt.)
MS. Unter einem Bezirksschulhaus versteht man ein Schulgebäude, das von Knaben und Mädchen eines Bezirks gemeinsam besticht wird. Das erste Bezirksschulhaus in Gießen wird die alte Stadtmädchenschule in der Westanlage. Das Gebäude wird in der Weise ein- resp. ausgebaut, daß in dem einen Flügel die Knaben, in dem andern die Mädchen unterrichtet werden. ^Knaben und Mädchen kommen dabei in keiner Weise in Berührung. Man muß in der Neueinrichtung ein Zeichen der Fürsorge unserer Stadtverwaltung erblicken. Während z. B. bisher Kinder, die auf der entgegengesetzten Seite wohnten, den weiten Weg nach dem Knabenschulhause hinter dem Oswaldsgarten machen mußten, haben ifie in Znkunit nur bis zur Westmrlage zu stehen^—,
Familicn-Uachrichten.
Verlobte: Auguste Gerhardt mit Otto Hamburger, Großh. Gerichtsassessor, Butzbach.
Gestorbene: Max Ley, Friedberg. Johmmes Schnellbacher,. Leusiranl a. D^ Nieder-Rosbach. Friedrich Winter, Rechnungs- :rat i. P., Darmstadt. Frau Elijabethe Diehl Wwe., geb. Pfarrer, -Butzbach. Frau Margarethe Funk, geb. Schrauth, Darmstadt.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 13. Oktober. 19. nach Trnritatis, Erntedankfest. Gottesdienst.
In der Stadtkirche*
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Grein, daran anschließend feierliche Eröffnung des Konftrmandenunterrichts für die Kinder aus der Marcus- und Militärgemeinde. Die -Eltern und Angehörigen der Kinder werden hierzu freundlich ein- -Leladen.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Daran anschließend feierliche Eröffnung des Konsirnranden- unterrichts für die Kinder aus der Matthäusgemeinde. Die Eltern und Angehörigen der Kinder werden hierzu freundlich ein- ,geloben.
Abenbs 8 Uhr im Konfirmandensaal (Kirchstraße 9) Ver- «inigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäus- Zemeinde, zunächst für die seicherigen Mitglieder.
In der Johauneskirche.
Vormittags 9% Ubr: Pfarrer Euler.
Daran anschließend feierliche Eröffnung des Konsirmanden- unterrichts für die Kinder aus der Lukasgemeinde. Die Eltern und Arrgehörigen der Kinder werden hierzu freundlich eingeladen.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde.
Pfarrer Euler.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Daran anschließend feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Kinder aus der Jobannesgemeinde. Die Eltern und Angehörigen der Kinder werden hierzu freundlich ein- geladen.
Nach sämtlichen Gottesdiensten Kollekte für die Armen.
Im Gemeindehaus (Kirchstratze 9).
Donnerstag, den 17. Oktober, im unteren Saal, abends 8 Uhr: Mbelstunde. Brief des Jakobus Kap. 1. Pfarrer Dr. Grein.
Donnerstag, den 17 Oktober, im oberen Saal, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der MaUhäus- gemeinde, zunächst für die seitherigen Mitglieder.
Katholische Gemeinde.
Samstag den 12. Oktober.
Machmittags um 4*/2 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Sonntag den 13. Oktober. 20. Sonntag nacb Pfingsten.
Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste beil. Meße;
vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
, um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.
„ um 97, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Au den Wochentagen ist täglich des Abends um 67, Uhrr Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage.
Israelitische Religionsgemeinde.
Gottesdienst iu der Synagoge (Südaulage).
Samstag, den 12. Oktober 1901.
Vorabend: 530 Uhr. ' Morgens 9 Uhr. Nachmittags: 3 Uhr.
Sabbathausgang: 680 Uhr.
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
Berlin, H. Okt. Der Reichskanzler begab sich heute zum Vortrag bei dem Kaiser uach Hubertusstock.
Berlin, 11. Okt. Ter Kreuzer „Falke" tritt bereits am 15. Oktober die Ausreise nach Venezuela an.
Breslau, 11. Okt. Die „Schief. Ztg." meldet aus Kattowitz: Gestern find auf der Grube „Saturn" sechs Bergleute verschüttet worden. Drei davon sind tot, die übrigen schwer verletzt.
Stuttgart, 11. Okt. Der Orient-Expreßzug hat heute früh 6 Uhr bei der Durchfahrt in Kornwestheim eine still- stehende Lokomotive gestreift, wodurch die Wagen des Zuges beschädigt wurden. Zwei Angestellte der Schlafwagengcsellfchaft wurden leicht verletzt. Reisende sind nicht zu Schaden gekommen. Die Reisenden wurden mit Verspätung weiterbefördert.
London, 10. Okt. Kriegsminister Brodrick richtete am 7. Oktober an das Parlamentsmitglied Sir Hotvard Vinyen ein Schreiben, in dem er sagt: Wir haben etwa 200 000 Mann und 450 Geschütze in Südafrika, und 100 000 Mann werden in England ausgebildet. Wir haben daher keine Schwierigkeiten, die Feldarmee auf der erforderlichen Höhe zu hatten. Sollten neue Verstä rk> ungen verlangt werden, so könnten wir mit größter Beschleunigung dem Ansuchen Nachkommen. Zur Zeit sind 69 verschiedene Truppenkörper im Felde, die vollständig ausgerüstet find. Wir senden monatlich etwa 10 000 Pferde nach Südafrika Von einer Unthätigkeit der Regierung oder einem Mangel an Teilnahme derselben kann also keine Rede sein. In die Dispositionen Kitcheners, zu dessen thatkräftiger Kriegführung die Regierung volles Vertrauen habe, mische sich die Regierung niemals ein. Kitcheners Aufgabe bestehe darin, kleine Trupps des Feindes über eine Fläche zu treiben, die so gvoß ist wie Frankreich und Spanien zusammen und zugleich Tausende von Meiler: von Bahnlinien zu schützen. Die Regierung wird nicht davor zurückschrecken, von dem Lande die Opfer zu verlangen, die nötig sind, um den Krieg schnell zu beendigen.
Nour, 11. Okt. Drei Sch Western ermordeten ihren Vater, der mit seiner Geliebten das Familienvermögen durch- gebracht hatte.
Wie«, 11. Okt. 34 neue Jnfauterieregimenter sollen durch Herabsetzung der jetzigen Regimenter auf drei Bataillone gebildet werden. Die Einführung zweijähriger Dienstzeit und die Reu- Uniformierung soll in Erwägung gezogen werden.
Wien, 11. Okt. Wie die „Wiener Arbeiter-Ztg." meldet, wird sich der Redatteur Kralik, der für den 12. Oktober vor das Berliner Landgericht geladen war, nicht dorthin begeben, weil er von den Wiener Gerichten bereits genug in Anspruch! genommen sei.
Newyork, 11. Okt. Der amerikanische Botschafter in Berlin, White, erklärt die Gerüchte, daß er von seinem Posten zurückzutreten beabsichtige, für unrichtig. Er gedenkt demnächst nach Berlin zurückzukehren.
Berlin, 11. Okt. Zur Teilnahme an der Virchow- feier sind u. a eingetroffen: der Rektor der Universität Odessa, Schwedow, der Präsident des Sanitätskollegiums der Petersburger Stadtverwaltung Geheimrat Oppenheim. Aus England wurden Lord Lister und Professor Semon au- gemeldet. — Ihren 90. Geburtstag feierte gestern die Herzogin-Witwe von Anhalt-Bernburg. Der erste offizielle Gratulant war Kammerherr Graf Keller, der im Auftrage des Kaiserpaares die Glückwünsche, ein Blumenarrangement und ein Gruppenbild der kaiserlichen Kinder überbrachte. — Die „Berl. Pol. Nackr" führen aus, daß die weiteren Wstnsche betreffend die Ermäßigung des Eisen- bahnpersonentarifs nicht auf Erfüllung rechnen dürfen.
Berlin, 11* Ott. Am 1. April 1902 soll eine Auskunftsstelle der deutschen Kolonialgesellschaft für Aus
wanderer ins Leben treten, fofern der Reichstag yteHdr die erforderlichen Mittel bewilligt.
Lon don, 11. Okt. Hicks-Beach hielt gestern in Oldham eine Rede, worin er bad Vorgehen der Regierung bezüglich, der Kriegführung verteidigte, und betonte, die Re-, gierung sei durchaus in Uebereinstimmung mit der Kap- regierung vorgegangen. Bezüglich der Ausdehnung des Kriegsrechts in der Kapkolonie erklärt Hicks-Beach, man habe Grund zu der Vermutung, daß von den Kaprebellen Mundvorräte und Munition für die Buren durch die Hafenplätze der Kolonie einge^ schmuggelt werden. Eine Aenderung der Geschäftsordnung im Unterhause erklärte Hicks-Beach >urchaus für notwendig, um die Obstruktion der Iren brechen und gab der Zuversicht Ausdruck, daß em Teil der liberalen Partei bei dieser Aenderung der Regierung ihre Unterstützung leihe, das vom Parlament bewilligte Geld sei durchaus noch nicht erschöpft, und er glaube nicht,, daß die Herbstsession notwendig sei.
London, 11. Okt. Der Krieasrninister hat den auf >en Bartados-Jnseln garnisonierenoen beiden Regimentern den Befehl erteilt, sich nach Südafrika eiuzuschiffen
Lon don, 11. Okt. DK meisten heuttgen Morgenblätter kommentieren den Beginn des neuen Kriegsjahres., Optimistisch! drückt sich mit Ausnahme von „Morning Leader" lein Blatt aus. „Daily News" erklären, Ätgland werde den Krieg bis ans Ende fortsetzen und könne in keiner Weise die Friedensbedingungen abändern.
Paris, 11. Okt. „Eclair" veröffentlicht eine Unterredung, die einer seiner Redakteure mit dem Präsidenten Krüger gehabt hat. Krüger erklärte darnach, die That- sache, daß der Krieg schon zwei Jahre dauere, sei ein genügender Beweis dafür, daß er noch nre.it bänger dauern könne.
Paris, 11. Ott. Der Ew^bischo f von Aix wird, wie verlautet, wegen einer regierungsfeindlichen politischen Predigt, die er vor einigen Tagen hielt, gerichtlich verfolgt und von der Regierung gemaßregelt werden.
Paris, 11. Oktober. Die Verurteilung des Redakteurs Tailhade zu einem Jahre Gefängnis, weil er anläßlich des Zarenbesuches in einem Artikel zur Ermordung von Staatsoberhäuptern aufgesordert hatte, rief anar- chckstische Kundgebungen hervor. Rufe wie: „Es- kcke die Anarchie, hoch die Frecheit, hoch die Revolution, nieder die Tyrannei", wechselten miteinander ab, ohne daß der Präsident einzuschreiten vermochte. Vor den: Justizpalast wurden beim Erscheinen Zvlas, der in dem Prozeß älA Zeuge vernommen wurde, Hochrufe laut.
Wien, 11. Oktober. Mitte November findet hier eine Bischofs-Konferenz, verbunden mit einem Katholikentage statt, um gegen die ,Zos-v>on -Rom"-Bewegung Stellung zu nehmen. Gleichzeitig plant der katholische Schulverein die Veranstaltung von zwei großen- Versammlungen.
Rom, 11* Okt* Die drei Schwestern, die ihren Vater ermordet haben, verbargen den Leichnam in einem Schrank,, wo er von der Geliebten des Verstorbenen mit zerschmettertem Schädel aufgefunden wurde. Die Polizei verhaftete die Mädchen bei einer Verwandten, wo sie Unterschlupf gefunden hatten.
Lüttich, 11. Ott. Die Lage im Streikgebiet hat sich in den letzten Tagen wesentlich gebessett. Zahlreiche Arbeiter haben die Arbeit wieder ausgenommen. Trotzdem sind neue Angriffe gegen die Arbeitsfreiheit zu verzeichnen, welche hauptsächlich auf die Aufreizungen zurückzuftihren sind, die in den täglich stattfindenden Versammlungen gemacht werden.
Toreuto, 11. Okt. Das Herzogspaar von Cornwall ist hier eingetroffen. Unter den ihnen überreichten. Adressen befindet sich eine solche von der deutschen Gesellschaft. Der Herzog dankte für dieselbe und sagte, er nehme mit Vergnügen die Adresse entgegen. Auf der langen Reise! habe er mit Interesse wahrgenommen, in wie hoher Achtung! die deutschen Einwanderer in ihrem Adoptivvaterlande als? nützliche und betriebsame Mitglieder des Gemeinwesens ständen.
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt a. M., 11. Oktober.
37ao/o Reicheanleihe . . 100.55 8 o/o do. . . . 90.00
37,% Konsole .... 100.40 3°/o do......90.00
372% Hessen .... 98.50 5% Italien. Rente . . . 99.70 4 /o Griech. Monopol-Anl. 42.40 37o Portugiesen .... 25.55 8% Mexikaner .... 25.60 472% Chinesen .... 82.80
Kreditaktien ..... 196.20 Diskonto-Kommandit . . 171.60 Darmstädter Bank . . . 116.70 Dresdener Bank .... 119.00 Berliner Handelsges. . . 129.30 Oesterr. Staatabahn . . . 135.50 Gotthardbahn ..... 154.80 Laurahiitte ...... 176.28 Bochum.......159.00
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Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, 10. Oktober 1901.
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