Ausgabe 
12.9.1901 Zweites Blatt
 
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Nr. 214

Zweites Blatt

Donnerstag 12. September Isj-ui

Am AgkgnllW Kaiser Williklms mit dem russischen Zaren

151. Jahrgang

Schnlstraße 7.

^Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51.

Weg legte, dem wurde cs lange nicht vergessen. Dir Nationalliberalen, die mit Miquel als Parteiführer zu thun hatten, wissen davon zu erzählen, wie er mit äußerster Festigkeit, ja mit Starrsinn bei seiner Auffassung blieb, und sie mit aller Kruft z«u der maßgebenden zir machen suchte. Er nahm es sehr übel, wenn abweichende Mein-

Den Aufenthalt der Anarchistin Emma Gold mann will man nun endlich gefunden haben. Bei ihrem letzten Interview, das sie im Januar einem amerikanischen Jour­nalisten gab, befand sie sich in Schwabs Wirtshaus in Cleve­land. Ihre Familie war orthodox, keiner darunter war Revolutionär. Sie sei durch die Hinrichtung der Chicagoer Anarchisten 1887 zum Anarchismus bekehrt worden. Seit­dem habe sie Streiks organisiert und alles mögliche fürs

------ mit Intelligenz.

------ gut behandelt und bekommt täglich drei Zigarren (!) Er wech, daß er nicht angeklagt wird, bis der Präsident stirbt oder genesen ist, und will keine juristische Unterstützung

General-Anzeiger w

Mtz-undAnzeigeblatt für den Kreis Gießen

, Ueber die Familie des Mörders meldet derStandard" aus Cleveland (Ohio) noch, daß sie kurz vor der Geburt des Leon Czolgosz aus Posen eingewandert sei. Be­kanntlich ist der Vater Czolgosz' sofort nach dem Mord­anfall, den sein Sohn verübt, intervieiot worden. Er ver­dammte die That uub steht ihr, wie berichtet wird, völlig fern.

ff» rre». L a. M., 10. Sept. Heute nachmittag wurde

Zum Tode Mrauels. 2.eidie des Staatsministers v. Miquel in einem schwarz

t . c , dekorierten Zimmer seines Hauses aufgebahrt. Es lauten

"^?-0eschricben: fortwährend Kranz- und Blumenspenden ein. Darunter

, 19 U<m V1 n V A£n 9,11 letzt an der Tages- befinden sich solche von den preußischen Ministern hm

WitiftffeS Ges^ ^legenheit gehabt hat, mit Miquel ein zahlreichen Körperschaften und Privaten. Die Mitglieder Eesiantenn" ftarf.en und des preußischen Finanzministeriums sandten ein prächtiges r,L £ und origi- Palmenarrangement. Es trafen noch zahlreiche Beileids-

nellen Plauderer dauernd im Gedächtnis. Miquel konnte dcpeschen ein, darunter auch vom Reichskanzler tornfpn «*1* ub°r das glaichgiltigst- Tagas-TH-ma v. Bül-w und bcm Etaatss-kretär Frh^ v RMhksen

er ba rnuä 511 wachen, wie wußte er den Berlin, 10. Sept, sir

SettiRnf^flp ^oleuchtung zu bringen.'Kaiser beauftragte Finanzminister v. R h e in b a b en

.em hervorragender; wenn ihn bei der Beisetzung des Staatsministers v MiMel

schwungvollen Stil unschwer den Grafen'lo w erkennen. Disvergangenen" undkünftigen" Schwierigkeiten beziehen sich wohl hauptsächlich auf die deutsch^russischen H a n d e l s - Vertragsverhandlungen. Eine feine Spitze gegen den russischen Finanzministcr Witte enthält die Warnung zuerhöhter Rücksicht und Besonnenheit". An diesen staats­männischen Eigenschaften hatte es Herr Witte gar sehr fehlen lassen, als er Km Frühjahr ds. Js. durch die ihm nahe­stehenden Pretzprgane heftige Angriffe gegen die deutsche Wirtschaftspolitik richten ließ und dadurch den Reichskanzler zu einer eleganten Abfertigung vor den: Reichstag ver­anlaßte. Jetzt werden Graf Bülow und Graf Lambs­dorff, der russische Minister des Aeußcren, die Vertrags-, . - UIU

frage zu erörtern haben, ruhiger und dadurch von vorn- Zuviel zu sagen vor dem Publikum, hätte auch den Me- herem mit größerer Aussicht auf Verständigung über die moirenschreiber beherrscht.

Hauptfrage, die künftigen Getreidezölle. » ,

Erscheint täglich mit Ausnahme des

Montags.

Di« «iefcener Familien- blätter werden dem An­zeiger im Wechsel mit dem *Hefs. Landwirt" und denBlättern für hessische Volkskunde" viermal wöchentlich bei­gelegt.

Annahme von Anzeigen au der für den folgenden Tag erscheinenden Nr. bis vorniittags 10 Uhr. Alle Anzeigcn-Vermitt- lungsstellen des In-und Auslandes nehmen An­zeigen entgegen.

Zeilenpreis: lokall2Pf^ auswärts 20 Pfg.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben).

Veraiitwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

schreibt dieNvrdd. Allg. Ztg-":

,Seine Majestät, der Kaiser Nikolaus von Rußland, wird während der nächsten Tage als Gast Sr. Majestät des Kaisers und Königs den Danziger Flottenmanövern beiwohnen. Der Grundgedanke dieser in unseren politi­schen Kreisen mit freubigcr Genugthuung aufgenommenen Zusammenkunft ist der verwandtschaftlichen Zuneigung zwischen den Oberhäuptern des deutschen und des russischen Reiches entsprungen. Beide Monarchen erblicken den Wert der Tage, die sie gemeinsam verleben wollen, vor allem in der Neubesiegelung ihrer persönlichen Freund­schaft und in einem von toe ' '

MeB u r n ey, niemand könne sagen, daß McKinley jetzt außer Gefahr sei. Eine Woche lang oder noch etwas langer bestehe immer noch die Möglichkeit von Kompli- kattonen.. ^-enn danach alles gut gehe, könne man sagen, daß McKinley sicher wieder gcncsc. Wahrscheinlich wür­den drei Wochen vergehen, bevor man den Kranken ohne Gefahr transportieren könne. Tic Besserung im Befinden fcheme rasch fortzuschrciten. Tr. Mann, einer der andern Aerzte, bemerkte gleichfalls, daß der Präsident noch nicht außer Gefahr sei.

McBurney ist ein bekannter und berühmter New- Yorker Kliniker, er gilt für eine erste medizinische Autorität. Seinen Auslassungen merkt man an, daß er die Sorge der amerikanischen Nation um ihr Staatsoberhaupt nicht vermehren will, aber andererseits für eine optimistische Beurteilung die Verantwortung nicht übernehmen kann Ter Krankheitsverlauf scheint, soweit es sich nach den Be­richten beurteilen läßt, ein normaler zu sein, aber es handelt sich immerhin um eine Verletzung, die noch heute, trotz der offenbar gut gelungenen Operation, einen gefähr­lichen Charakter hat.

Auch bas am Dienstag früh 9 Uhr ausgegebenö Bulletin über das Befinden McKinleys stellt eine an­haltende Besserung fest. Es lautet: Ter Zustand des Prä­sidenten ist heute morgen außerordentlich zufrie­denstellend. Wenn keine Verwicklungen eintreten, kann schnelle Genesung erwartet werden. Puls 104, Temperatur 99,8, Atmung 26. (Temperatur im Munde gemessen.) Ter Arzt Park erklärte, McKinley habe gut geschlafen und sei munter gewesen als er erwachte; er habe sogar geplaudert. Er erhielt aber noch keine Nahrung auf natürlichem Wege. Ter beste Beweis dafür, daß der Präsident auf dem Wege der Besserung ist, ist der, daß er am Tienstag die Mvrgen- blätter verlangte, die ihm jedoch nicht gegeben wurden. Ein Wolffsches Telegramm meldet, es sei schwer, den Präsidenten vom Sprechen abzuhalten. Es heißt, er sprach wiederholt über verschiedene Pläne, die er später zur Ausführung zu bringen gedenke. Nach einer New-Yorker Depesche desGlobe" vom 10. hat McKinley den Besuch des Senators Hanna und des Vizepräsidenten Roosevelt empfangen, der wichtige Folgen haben soll. Obwohl politische Angelegenheiten mit . Präsidenten nicht besprochen werden konnten, habe er

ung in die Öffentlichkeit gelangt war:Die Konservativen Phuen doch in wenigen Sätzen den Wunsch ausgedrückt, daß «-r '----------- - ' - * amen Genesung keine

ungen in den nationalliberalen Parteiorganen laut wur­den, und er setzte in wichtigen Fällen selbst die Feder an, um seine Ansicht nachdrücklich zu verteidigen. Sonst war Miquel weniger politischer Journalist, als beispiels­weise Fürst Bismarck. Ihmlag" diese Thätigkeit nicht. Er bat lieber um den Besuch eines ihm bekannten Ver- chsesseitiaem 9ter Jtre£^ Presse, um ihm eingehend mitzuteilen, in trauen prfiiff+en 11T7 nr4 + i7rnrrr22 2V2° welcher Richtung seine Pläne sich bewegten.

au S t f ch roti'brtot aber bet toefcntltoen ®ebcut m Trüher als irgend ein anderer Hal Miquel den Sturz ung te flecak W beutsL^iMck en Be>iebuna7 Bismarcks vorausgesehen. Zu einer Zeit, da Bismarck not? bef bhnaftitoto =VntimitS au* ftLffSSS auf dem Gip el seiner Macht zu stehen schien, bereitete ®li»

, 2ueI etlide Vertraute darauf vor, baß^ ein Zusammenstoß daß durch den herzlichen Verkehr^ der beiden Kaiser zu- ?e.3 ®ai(er§ und seines ersten Ratgebers unvermeidlich Ä ih? Llutz Lndet L EübÄ: LZur * Miquels sei es gesagt daß.er nichts

lieferten politischen Freundschaft zwischen den Ä^un hat, um das Ereignis zu beschleunigen. Er Häusern Hohenzollem 'und Romanow, zwischen Dcutschland I S ausgezeichnet unterrichtet, schon

und RuWand, nicht rütteln zu lassen. ^^rburgermei^ster m Frankfurt a. M., und wußte auch

In Uebereinsttmmung mit einem Wunsch Sr. Majestät formmLn toerfe Fürst

des Kaisers Nikolaus ist der Reichskanzler Gras B ülo w I Reichskanzler war. Fürst Bismarck

bei der Zusammenkunft der beiden Kai/er zugegen. Nicht^^l/^tenemUrder, aber sw liebten sich nicht. Minder aern wird der Kaiser und König dort dem ver- N^s wemger als das. Herr v Miquel besuchte auch nach dienstvolken Staatsmanne begegnen, der die au§toärHgen b S!1Uk9 r Len Altreichskanzler m Friedrichsruh Geschäfte Rußlands leitet. Graf Bülow und Graf ^wohl der letztere wiederholt zu erkennen gab, eine Lambsdorff dürfen sich als Mitarbeiter einer Volitik "Ä.Miquel wurde ihm intere sant sein. Nach

begrüßen, die ' sie im Rücktritt Bismarcks gab Miquel alsbald die Parole aus,

Ueberzeugung, Dafi, die Interessen ihrer Länder vielfach die Nationalliberalen möchten den

gleichartig, nirgends unvereinbar sind, zur Verstärk- des Bedauerns über den Verlust nicht in allzu

ung der Bürgschaften für den Frieden Euro-!Iciben-//^monftratwri" Pas Wetter führen werden. Diese Politik verschließt! ufgesa^t werden.Welche Thorhett, rief damals Mi- nicht die Augen gegen vergangene oder künf- indigniert beim Durchblättern einiger Zeitungen aus, t i g e S ch w i e r i g ke i t e u; sic entnimmt ans solchen nur 5®?^ Änjugrctfen! Das ist em hoch befähigter

die Verpflichtung zu erhöhter Rücksicht und Besonnenheit, ^5"! Späterhin dachte und sprach Herr v. Miquel und sie hält an der Zuversicht fest, daß, wie immer sUn^CL I? u?cr ^.a-privi. Auch das hat Miquel

die geschichtliche Entwicklung sich gestalte, in der weiten Metten Reichskanzler niemals vergessen daß er Mi- Welt die hoffnungsvollen Bahnen der deutschen und der 1teJner^et^ veranlaßte, im Reichstag für den russischen russischen Zukunft einander nirgend feindlich zu kreuzen Handelsvertrag einzutreten, nachdem die bekannte Aeußer-I brauchen. v , u lirnrr in nip 4)pffpnflirhr0i<- noXn-wAt

Mtt warmer Sympathie heißen wir den Kaiser Nikolaus Eßten wahre Esel sein, wenn sie den russischen Vertrag I ssti Falle seines Todes oder der langst in den deutschen Gewässern willkommen! Diese üer%» ^naljmeu. Wie Miquel denn im Reichstag für ben §an» Wnt erfrr ed)un g, g e fd) meig c Denn eine eni)er = liche Gesinnung schulden wir dem mächtigen Herrscher, der de^vertragemtrat", abwechselnd Beifall links und Beifall u 119 in der Politik seiner Verwaltung ein­über den Geschicken vieler Völker waltend, seinen ffinfind re$ erä. .' dies Rede-Kunststück war das Verblüffendste, treten a e. Später sollen Hanna und Roosevelt eine darin sucht, em Friedensfürst und ein 5)ort der Menschlich- .je. lnf,reinem deutschen Parlament dageweseu, und lange Unterredung gehabt haben, die eine allgemeine Ver- feit zu sein. Ihm verdankt Europa zum großen Teil eine Caprivi selbst vermochte mit Mühe feinen Ernst zu be- jtand igung über die Hauptpunkte der Politik Gestaltung der Weltlage, die uns erlaubt, nach einem den wahren. Als Herr v. Miquel geschlossen hatte, da blitzte Rin:Kinleys zum Ergebnis hatte.

Msichten beider Teile entsprechenden Verlauf der Beqeq- unter, seinen buschigen Braueii auf einen Moment , Tie Polizei geht jetzt in den Vereinigten Staaten mit nung bei Danzig auch die weitere Reise des russischen Mou- ein Strahl fatirischen Lächelns auf. Was mag der Minister berechtigter Schärfe vor. Ueberall werden Anar- archen mit aufrichtigen Wünschen zu begleiten. anderen Tage wohl seinen politischen Besuchern aus flenne ft er ausgehoben und Anarchisten ver-

Aus diesem hochoffiziösen Begrüßungsartikel ist ,r roniervativen Fraktion gesagt haben? Wenn diese Be- haftet. Hätte man früher so gehandelt, so wären viel­besonders der Satz hervorzuheben, daß dievielfad) gleich- 'flcher aus dem Lager der Rechten reden wollten, wenn der leicht den Vereinigten Staaten die bösen Erfahrungen er- arttgen",, nirgends unvereinbaren" Interessen beider Länder ^nbere von ihnen, nach, Eckermannschem Muster, spart geblieben. Ob man nun thatsächlich auf die Spur

nicht die Augen verschließen gegen vergangene und künftige ow Aussprüche des Meisters aufgezeid)net hätte und in an- ernes Komplotts gekommen ist, ist noch nicht sicher Schwierigkeiten. Die Politik entnehme aus solchen nur die gemessener Frist veröffentlichte wieviele markante unt> Rad) euugen Mitteilungen soll das Vorhandensein eines Verpflichtung zu erhöhter Rücksicht und Besonnenheit. Überraschende Bemerkungen würde die Welt kennen lernen! Komplotts schon fcstgcftellt worden sein, nach anderen soll Man wird in dem Verfasser dieser Auslassung, an bemn ^rade vor feinen konservativen Freunden soll er ow Behauptung des Thäters, daß er keine Mitschuldigen habe

----^'2,r rr- ' ' 'kerne Mördergrube aus seinem Herzen gemacht haben, weil n.icffl widerlegt worden sein. Man wird also in dieser Be­er ihrer Disttetion sicher war, und davon sich überzeugt I Mhuna sich^ noch abwartend verhalten müssen. Interessant hatte, das; die Parlamentarier der Rechten private Acußer-RA dieser Richtung folgende Meldung aus Buffalo- ungen Miquels nicht öffentlich, gegen ihn ins Gefecht ^etzt, wo Czo lgo sz sich vor dem Lynchen sicher fühlt, führten, was sie mit beträchtlichem Effekt mehrmals hätten PA. frech geworden und posiert mit großem Wohl- tyun können. gc,allen als Märtyrer und Held. Tic ärztliche Unter»

Ginpolitisches Testament", eine Niederschrift seiner suchimg ergab seine volle Zurechnungsfähigkeit. Er besteht

politischen Auffassungen hat Miquel nicht hinterlassen, auch paß er feine Komplizen hat, doch glaubt cs die keme Denkwürdigkeiten aus seinem Leben. Miquel über ?^er Nickst. Wenn man ihn stteng befragt, wird er ver-

fid) sprechen zu hören, würde in hohem Grade fesselnd geJ Aodt,. sonst schwatzt er unbeschränkt und mit Intelligenz,

wesen sein. Aber freilick), auch dies Bild des ^01^6^ gut bebanbeU unb befommt fänfidi hrpr ömm-rpn /'n unb Staatsmannes, von ihm selbst entworfen, wäre kaum em solchesohne Retouche" geworden. Die Vorsicht, nicht

Miquel jedoch mir einen als Hotter hatte d7n7 tre n und an?Sa?ge^ Ü Vott aechan. Sie gehöre" keiner Gruppe an, fontri h^alte

so hrnreißend sprechen, mit so eindringttcker Kraft legen Mttttfter v Nb?inbaben is^indiviLuelle Freiheit und Verantwortlichkeit für die wahre der Ueberzeugung, daß die besten seiner öffenüWr Ä « Ryembaben ist heute nad) Frankfurt Basis des Anarchismus. Man behauptet, Emma Goldmann

in den Schatten gestellt wurden. Es war immer etwas das ----------- I am 2. ds. Mts- in Buffalo angekommen und habe nahe

die öffentlid)en Reden Miquels hemmte, die volle Entfaltting Las Attentat auf Mae QtnIpU pei CzolgoFz' Logis gewohnt.

seiner rhetorischen Gaben nicht zuließ: die Vorsicbt nickü o r, < c .... \ sviniet)» Wie wir bereits m unserer gestrigen Nummer unter den

zuviel zu sagen. Im Privatgespräch fiel diese fast änaff-1 n r+-^ anb Präsidenten McKinley ist ein letzten Nachrichten mitteilten, erklärte der Chef der Chica- ttche Zurückhaltung und Selbstkontrolle fort Man vemabm Umstanden nack) günstiger, doch muß offenbar noch goer Polizei , daß Emma Goldmann unter polizeilicher Be­aus Miquels Munde mitunter Urteile von bpr crftaunSen % elne ^ocfjc bF Möglichkeit eines wachung W Er ließ durchblicken, daß sie gleich, nachdem

Offenherzigkeit. Man erkannte, daß in erffer Steiße für d 1 r^rnKen Komplakattonen gerechnet wer- er einen Steckbrief hinter ihr erlassen habe, verhaftet wor- ihn jederzeit die praktische Erwägung in Betracht kam^ Äi^or^brich', welcher Montag nachmittag über das den sei. - Ueber die propagandistisck-e Wirksamkeit der pol- u-nb daß die persönlichen Überzeugungen sich unb-dinat dNcKrnleys auygegeben wurde, besagt, daß die nischcn Anarchistin haben wir bereits gestern Näheres be-

unterordnen mußten. Auf welckle Weise Farn ne i^ aw n-I1. 19 anr^(t/ uud ungünstige Symptome sich richtet. Es kann nur Wunder nehmen, daß man ihr Treiben raschesten - und am sichersten- zum Jttl? D^s war gezeig haben; der Präsident ist ohne Schmerzen, so lange gestattet hat. Auch ans Pittsburg kommt die

Motiv Miquels als Parteiführer wie als StaatSmaim E und Nieren funktionieren normal. Frau McKinley Nachricht, daß dort zwei Anarchisten, die mit der Anarchistin chn bei seinen Besttebungcn unterstützt war Mrdtt D/mer N ^eu Gatten auf inrze Zett. Ter Präsident wechselte Emma Goldmann eng befreundet seien, verhaftet worden dieser Unterstützung sein Freund ^er ihm E Ä Schwierigkeit und ohne Schmerzen zu empfinden aus sind. In Boston zieht die Polizei sogar Schritte in Er-' L v g 1 ,neun0 et!üay 1,1 oen | eigener Kraft icmc La^e im Bett. Doch erklärte der.Artt I wägung, die anarchistijchen V-reine und Klubs attt-uhe^ -