Rippen brach und Schädeloerletzungen bavcmtrug, als
2
e
1. Beben!je^r: 2.—15. Inh«
1
1
1
BormittagS v'/> Ul
3
1
^gerochen" werden, anb die Stadtverordneten beschlossen, den Lästerer der stadlväterlichen Weisheit auf dem Civ'lklagrmegr ocim Ohrläppchen zu nehmen. — Die Sektion der Leiche des WeinhänbleiS Schnabel ergab Schlaganfall mit nach- gefolgtem Absturz von der Treppe, wöbet der Unglückliche
1
1
1 (1)
4
2
1
1 (1)
1
1
1
G» starben an:
Mafern
Kirchliche Uachrichten
Evaageltfche Gemeinde.
Todesursache. Der Schlaganfall hat Schnabel gerade gc troffen, als er oben an der Treppe stand. Die Familie hatte die Sektion vornehmen lassen, um den Gerüchten von
wahrzunehmen. Schwabe soll die Peter schon im vorigen Fahre mit Erschießen bedroht haben, wenn sie ihm untren würde. Der Thäter wurde gestern der SkaatSanwaltschaft in Gießen zugeführt. Er wird sich demnächst vor dem Schwur gericht verantwort-n müsien.
•• Vermißt wird seit dem 9. Januar der Knabe Hans Offenbacher, 8—9 Jahre alt. Am Mittwochnachmittag 4 Uhr entfernte er sich vom Elternhause und wurde um 6 Uhr an der Lahn gesehen. Um 9 Uhr abends zum letzten Male auf der Schillerstraße. Die geängstigten Eltern, Aster- Weg 7, Hth. I, wären für Nachrichten über den verbleib des Kindes dankbar.
Q Besitzwechsel. Die ehemals Hermann Thielesche Besitzung in der L'.b'gstraße hat der Bauunternehmer Georg Pfaff von der Konkursmasse für 78 800 Mk. erworben.
♦♦ Siu jüdischer Oberlehrer. Wie uns mitgeteilt wird, hat jüngst der erste iSraelitsche Lehrer im höheren Schulwesen Hessens seine Anstellung gefunden, und zwar als Obeilehrer am Offenbacher Gymnasium. ES ist der bisherige LehramtSasicsior Leopold Schwarzschild.
** Mischehen wurden im Großherzogtum H'ssen abge schlosien 1890: 1098, 1891: 1120, 1892: 1183, 1893: 1159. 1894: 1312, 1895: 1271, 1896: 1324, 1897: 1473, 1898: 1542, 1899: 1619.
X Grünberg, 10. Jan. Der Kaufmann Philipp Kropp hier wurde genern durch einen jähen Tod seinen Angehörigen entrisien. Gesund und munter verließ der im rüstigen ManneSalter stehende um Mittag seine Wohnung, um nach der bei Beltershain befindlichen Eisfläche zu gehen. Vorder Rückkehr begab er sich nach dem dortigen Gasthause, wo er, kaum eingetreten, von einem Hirnschlage betroffen wurde, dem er noch an demselben Abend erlag. Die ganze Stadt nimmt herzlich Anteil an dem herben Schicksalsschlage, der die Familie des Entschlafenen so unerwartet betroffen hat. — Wie das aus dem Bürgermeister und den Vor- sitzenden sämtlicher hier bestehenden Vereine gebildete Komitee beschloffen hat, wird auch diesmal wieder der Geburtstag des Kaisers durch ein Festbankett in der Turnhalle ge feiert werden. Die Festrede hat Pfarrer Koch übernommen. Außerdem sind Musik- und Gesangsvorträge, die Aufführung lebender Bilder u. s. w. vorgesehen. — Während in den meisten Orten deS Landes, selbst in kleineren, längst Kirchen- Heizungen eingerichtet wurden, müssen die Bewohner unserer Stadt bis jetzt die Annehmlichkeit einer solchen ent behren. Gegenwärtig beschäftigt man sich wieder mit dieser Angelegenheit, und es ist Hoffnung vorhanden, daß die „brennende" Frage nunmehr endgiltig in befriedigender Weise
und der Militärbehörde übergeben.
fc. Frankfurt, 10. Jan. Die hiesige Eisenbahudirektion wird die BearäbniSstätte der Opfer des Eisenbahn Unglücks bei Mülheim auf dem Offenbacher Friedhöfe gärtnerisch Herstellen lassen und mit einem De> kmal versehen.
•• Kleine Mitteilungen auS Hessen und den Nachbarstaaten Die von dem evangelischen Kiichbauverein Darmstadt (Bessungen) zum Besten deS Baufonds veranstalteten Bor- träge werden am nächsten SamStag beginnen. Ei öffnet wird die BortragSreihe durch den Vortrag von Prof. Dr. Albrecht Dieterich auS Gießen über „Die Religion des MithraS".
Sentimentalität vermieden. Nur die einleitenden Zeilen verraten, daß der unerschrockene Mann schon mit sich im Klaren war über das Geschick, das ihn erwartete. Der Inhalt des Testamentes lautet folgendermaßen: „DaS Testament, welches ich heute schreibe, ist wahrscheinlich daS letzte Schriftstück, das ich verfasse, daher rechtSgiltig. Ich schreibe am abend, bevor ich eine Reise antrete, die Gefahren bringen wird, wie sie die Geschichte bis jetzt aufzuweisen nicht in der Lage ist. Meine Ahnung flüstert mir vor, daß diese schreckliche Reise für mich den Tod bedeutet." Seine großartige Bibliothek, die mit den bedeutendsten wissenschaftlichen Welken ausge- .lallet ist, überließ Andrer seinem Bruder unter der Bedingung, daß er sie seinerzeit liner Volksbibliothek vermache.
* Konstantinopel, 10. Jan. Die bakteriologische Untersuchung eines gestern unter verdächtigen Symptomen ver. storbenen Mannes ergab Buboncnpest.
Wöchentliche Ueverstcht der Todcssülle tu Gießen
1. Woche. Vom 1. di« 6 Januar 1901.
Vermischtes.
• Könitz, 10. Jan. Auf Veranlassung des erstens Staatsanwalts wird durch Militär das gesamte Areal der! Umgebung nach den noch fehlenden Kleidungsstücken des ermordeten Gymnasiasten Winter abgesucht werden. ES fehlen noch der Ueberzieher, Beinkleider unb Uhr nebst Kette. Die Soldaten erhalten voraussichtlich 300 Mk. für den Fund. MassenhauSsnchungen stehen bevor.
* Eine Schnellfeuer-Lanze ist von einem Görlitzer Techniker erfunden worden. DaS neue Gewehr bietet Lanze und Büchse in einer Gestalt und soll bei der Kavallerie den Karabiner ersetzen. Die Schnellfeuer-Lanze bietet den Bor teil, daß mit ihr der Kavallerist fechtend auf den Feind 20 Schuß nacheinander abgeben kann, desgleichen bei einem Angriffe zu Fuß auf die Infanterie. Somit dürfte nach Ansicht der Sachverständigen diese neue Waffe den jetzigen Gewehren weit überlegen sein. DaS Gewicht deS neuen Ge wehres würde sich durch eigenartige Einrichtung auf 1 bis l*/g Pfund schwerer stellen als die jetzige Lanze und dem Kavalleristen durch Entbehrung des K.rabinerS eine bedeutende Erleichterung schaffen. Der Techniker wird seine Elfindung demnächst dem preußischen KriegSministerium unterbreiten.
• Zittau, 10. Jan. Das Erdbeben, das heute früh zwischen 3 und i/24 Uhr in einem großen Teile Schlesiens und Böhmens verspürt worden ist, ist auch hier und in der ganzen Lausitz wahrgenommen worden. Ein Gleiches wird aus Bautzen und auS der Dresdener Gegend gemeldet.
* Amerikanische Professoren als deutsche Studenten. ES ist kein seltener Fall, daß amerikanische Gelehrte, die bereits den Prosessorentitel erlangt haben, noch malS an deutschen Hochschulen in die Lehre gehen. So hat Professor Mills ein Physiologe der Mac Gill-Universität, im letzten Jahre bei den deutschen Profefforcn HiS, Held und Flechsig gearbeitet und sich besonders mit Untersuchungen deS Nervensystems beschäftigt. Jetzt nach seiner Heimk.hr soll er in Amerika ein neues Laboratorium einrichtcn und Vorlesungen
UniversiMs Nachrichten.
Dr. Friedrich Scdenck, außerordentlicher Prosestor brr Physiologie an bet UniDerfität Würzburg, ist al« ordentlicher Pros'sior an bk Universität Marburg beraten worden. Er tritt dort an die €-1 Ne Albrecht Kassel«, der nach H.,d Ib rg Ubergestcb.lt ist, wo durch Wild 1« Kuetme« Tod der Lehrstuhl der Physiologie sie» g worden ist. Dr Schenck wird unm ttrlbarev Nachfolger von Eduard Äu-l|
nein S lbümord cntgegenzutreten.
M a i n z, 10. Jan. Als eine auf bei' Gnstavsbnrg wohnende Frau von einem Ausgana zunickkehrte, fand sie ihr dreijähriges Kind, das wahrscheinlich dem Ofen zu nahe gekommen war und dessen Kleider dabei Feuer gefangen hatten, als Leiche mit Brandwunden bedeckt vor. — Der ü l t e st e Ma n n in Mainz, der Gendarmerie Leutnant i. P. Hans Heinr. Krämer, feiert heute in völlig geistiger und körperlicher Frische seinen 97. Geburtstag. — Der Musketier K., der sich am Sonntag zum vierten Male ohne Urlaub v o n fei n c ni T r u ppenteil e in Mainz en t f e r n t e , wurde in Wiesbaden Von einer Polizeipatrouille verhaftet
3n der Etadtktrche.
......7‘. '.Ihr: Pfarrer Schlosser.
Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche für die MattbäuSgemeinde. Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 5 Uhr: Missionsstunde. Missionar Flad auS
9ftoorben a,, iQ' die jh,
Sonntag den 18. Januar. 1. Sonntag nach Epiphanias Gottesdienst.
schau.
Sw«, ialll 9'8t’
S °^tn bei Gc. H W|»igt ja unb m n,?w “nbterenbtn
5 Falle bet Er. b« ^etankfsung ent. ®tTbefn zur ^agb, » ^rmfontalteften beim ^ttfteihcit ütilanqen
des Regimes Wwta Wie veiler tertOsfiMe Wendet, tn fein durch die M. 'endlichen Zersstetning hätien, an denen sie Steuer hätten erleben - Osfiziersstand nicht lle. sondern auch Ent. 'ußcrungen des Kaisers solgende sehr bcmerlt: gefällt, den ich ihnen n überhaupt; dagegen >et behalten, sollen sie
Frankfurt a. M.
Donnerstag den 17. Januar, abends 8 Ubr, Vibelftunde im Konsirmandenfaal (Kirchftraße v). Pfalm 1». Pfarrer Schlosser.
Sonntag den 20. Januar findet im AdendaoPeSdicnst Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus« und MaikuSgemeindc gc. meinsam statt. Anmeldung zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
In der AohanneSkirche.
Vormittag« S'/. Ubr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittag« 11 Uhr: IkindergotleSdienft für de gemeinde, Pfarrer Dr. Naumann.
Einwohnerzahl 26 500.
Kinder
Zusammen: Erwachsene: im vom
gelöst wird.
fc. Laubach, 10. Jan. Aus Veranlassung dcS Vereins ,Rotes Kreuz" findet ein Kursus zur Erlernung der „Krankenpflege im Feldzuge" im hiesigen Gymnasium statt. Es beteiligen sich an demselben ein Oberlehrer und 19 Schüler der Höheren Klassen. Die Dauer desselben ist auf 7 Wochen festgesetzt. In dieser Zeit hält der hiesige praktische Arzt Dr. Vogel, Stabsarzt z. D., 14 Vorträge mit praktischen Anweisungen. Der Verein vom Roten Kreuz stellt Unterrichtsmittel, wie Tragbahre usw. zur Verfügung.
Ar. Darmstadt, 10. Jan. In dem heutigen Schluß Vortrag des Vortragskurses für praktische Landwirte wurde nach einem ausführlichen Referat des General-Sekretärs Dr. Neumann, die Errichtung einer landwirtschaftlichen Zentralmaschinenhalle mit dem Sitz in Frank furt a. M., als ein Bedürfnis und für die Landwirtschaft sehr empfehlenswert erachtet und der Beitritt zu diesem Ver ein empfohlen. Der Stammantcil beträgt Mk. 500, von denen vorerst nur Mk. 100 in Raten von je Mk. 25 begeben werden. Eine größere Anzahl der Anwesenden erklärte sofort ihren Beitritt; der Verein soll als „eingetragener Verein" gelten. Die Statuten liegen zurzeit der zuständigen Behörde vor, nach deren Genehmigung weitere Schritte eingeleitet werden. — Der Fabrikant M. hier, der mit den Zusammenbruch des Bankhauses Marx Söhne veranlaßt hat, da die Marx Söhne ca. Mk. 15 000 an M. durch falsche Papiere rc. verloren haben sollen, ist seit mehreren Tagen, da seine Verhaftung in Aussicht stand, spurlos verschwunden. Vor aussichtlich wird diese Thatsache noch weitere Kreise ziehen. — Wie wir hören, wird der Großherzog, der sich bekanntlich seit dem 3. d. MtS. zu Besuch bei seinem Schwager, dem Kaiser von Rußland, befindet, Ende d. Mts. wieder von dazurück kehr en, da sowohl wichtige Negierungsgeschäfte, wie auch die Vorbereitungen zu der im Mai d. I. zu er öffnenden Ausstellung, die der Hauptinitiative des Groß Herzogs zu vei danken ist, seine Anwesenheit dringend er heischen. Die Großherzogin wird dagegen noch einige Zeit bei ihren hohen Verwandten verweilen. — In der heutigen nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverordneten wurde die Begebung des Restes brr 3r/zprozent. 5 Millionen Anleihe einstimmig beschlossen.
fc. Offenbach, 10. Jan. Für die hiesige Allg. Geflügel und Bogelausstellungen vom 9.—11. März wird für die unverkauften Tiere und Gegenstände auf der Strecke der Preußisch-Hessisch n Staatsbahnen frachtfreier Rücktransport innerhalb der üblichen Fristen (4 Wochen) gewährt.
-k- Aus Rheinhessen, 10. Jan. Das weithin berühmte .Krätzer'sche Weingut in Nackenheim, das vor Jahren durch Erbschaft in den Besitz des Kammerherrn Frhrn. von Joeden-Koniecpolski gekommen ist und auf dem teilwei c Weine geplauzt werden, die mit den feinsten Marken des Rheingaues erfolgreich konkurrieren, ist um 470000 Mk. an die Großh. Hess. Staatsdomäne verkauft worden.
fv. Bingen, 10. Jan. Die DiSziplinarangelegen- heit gegen 2 hiesige Polizeibeamte wird nun doch "och das Gericht beschäftigen, wenn auch nur indirekt. Be kanntlich hatte das Stadtoerordnetenkollegium in erster Ver« Handlung auf Dienstentlassung erkannt, diesen Beschluß jedoch in zweiter Lesung wieder aufgehoben. In der BÜrgerfcha t war man geteilter Meinung. Dieser gab ein Handwerksmeister drastischen Ausdruck, indem er die Stadtverordneten mit einem Namen belegte, den ein wegen Klugheit gerade nicht berühmtes Haustier in Ehren trägt. Das muß natürlich
über die Physiologie der Nerven halten. Uebrigens hat auch
der Londoner Lancet in seiner Jahresübersicht über die Fort-1 Lungenentzündung schritte der Medizin anerkannt, daß die Physiologie gegen- ^edS .
wärtig in Deutschland durch die meisten und bebcutenbftcn $ennfntiünbunß
Forscher vertreten wird. Lebenöfchwäche
* lieber das Testament AndröeS schreibt die „Allg. Ztg.": Verbrennung ______________________________________________
Bevor AndrLe seine gefährliche Fahrt antrat, mochte er wohl Summ«: 11 (1) 5 (1) 5 1
selbst noch einen Funken von Hoffnung an eine einstige Wieder. «nm. Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel Ur befeffen haben, denn er machte sein Testament mit bet *Uf "°" n“*
Bestimmung, daß man dieses erst am Ende des Jahres 1 »001 __ ___8 ' -------
eröffne. Die« ist nun in Stockholm geschehen. Da» Bündel Ullrrpflmftpn tli-r IHrhilltfriTlt enthielt gesondert viele kleinere Schriftstücke. Mehrere von! |nll|UH Vtl l Unlll II.
ihnen waren in eine Wachsleinwand eingehüllt, die folgende «elnyause». Es wird Sie inb-refsieren zu erfahren, was der ist Irua - Nickt leien verbrennen" Ferner preußische Minister de« Innern Frhr. v. Rheinbnben UN preußischen Herren.
e !rU9" .Vna)I "'en, "eroreriucn . eftrnu ü[)cv Z^^nerplaae sagte. Radikale Mittel stünden indeß
fand sich eine Reihe von Zuschriften von Gelehrten vor, bte ber 9tefl(eruno jut Abhilfe nicht zu Gebot.-. Den Zuzug ausländischer Andrse ermutigten, seine waghalsige Fuhrt zu unternehmen. Zigeuner bemühe sich die Regierung nach Kräften von der Grenze fern- Diese Briefe legte AndrLe wohl zu dem Zwecke bei, um damit zuhalten. Wir können aber nicht einen ähnlichen Grenzkordon ziehen, rot« eine fHenr Inhnnn für fein fühnc« Unternehmen in neben - B. Rußland. Jndeß sei der Zuzug ausländischer Z'geuner schon ge. ente -öegrunoung pir fein ruyncs untetnegmen zu «even. ° geworden. Schwerer sebn die inländischen Zigeuner zu bekämpfen. Unter den Briefen war nur ein einziger, der vor dem oben- wiederholt die Behörden angewiesen, strickten Gebrauch von den tenerlichen Unternehmen warnte, und diesen hatte der Franzose Vorschriften der Gewei bcoidnung zu machen. Auch könnte man wohl eine De Tonvielle geschrieben. Bezeichnenderweise war dieser Bries Besierung durch Anwendung des 3ivanfl6et8Munflflße|eticö erzielen. - mit der Bl-ististbem-rkung Vctfdjen: „ffi« ist möglich, daß er I™ mä> b“ R«s'-ruu» «u »hulich-n.
recht hat, aber es ist schon zu spät. Ich habe alle Vor- 0 bereitungen getroffen, ich kann nicht mehr zurück. DaS Testament selbst ist sehr kurz abgefaßt. AndrLe hat jede!
18 Anlaß eines Spezial« )abung deS llnlcm'cht- iaffen, in der es Wjt: Referenten über feinen für Mdchen habe ich lelungen ist, im Unter« , die auf bet höheren lufnahmep'ibung nach- geu Mnasiaien Unter« eine innere Verbindunz sch mb dies als einen 'leu finb für bit Schille« n Sprayen unb bit 1 felbffreiftänbiid) Mit bte unieirichtliche 8e« lüft btt WW» ^tstubbemGymuastW am. Hier wird bei AuS- unter Zuqrnndelegung hule vom 31. Mai 1894 werben müßen, welche ihnen den Schülerinnen inznng und Erweiterung rfen, und welche nach der verben müssen, also nicht nb wieverholungSweise, ist ein Pädagogischer untersten Ghmasta.
igion unb Qtltftn ro«tb<n, » U Mannt * * i,6t, bk b« gt'f1'«1"
rÖ * «f
iN- 1>w.
i. 3a’“° Ort ««» ibli«««1" Sffihn, d°i ttn ütf,tnM Zchtnnbt i« r, btt
,/gtbtn “ int E '
Mhi° b.
>-« L titf s"
loon- «tter rä
ftaiiS AlÜckl'^j, des
«,t,t
fittcrulur, lUilFriildiiift und Kunst.
Das Vorbild des Haupt mn n u sch c n M i ch * cl Kra tu e r soll ber verstorbene Historienmaler und Lehrer an ber Breslauer Kunstschule Albrecht Bräuer fein. Er war, wie Breslauer Blätter berichten, ein Mann von strengstev Rechtlichkeit, idealstem Streben und ebelftvr Gesinnung, der während seines ganzen Lebens kaum für etwas anderes Zeit sand als für die Kunst und das, ivas mit ihr iut innigsten Kontakt steht. . . . Seine Schüler leitete er von frill) bis spät, er dozierte in der ihm eigenen, drastischen Weise stundenlang und war beglückt, wenn er Erfolge sah. Er konnte über viele Mängel hinwegseheu, wenn er nur iLiebe zur Kunst und Fleiß fand. Nicht eine Minute ließ en feinen Schülern freie Zeit; stets saß er ihnen im Nacken. Das Modell, ja das mußte seine Ruhepausen haben, darauf Vielt er mit peinlichster Gewissenhaftigkeit; aber der Schüler mar nur zum arbeiten da. „Skizzieren Sie, fixieren Sie, um Gottes Willen, stehen Sie doch nicht müßig; die Zeit ist kostbar", preßte er dann mit nervöser Hast zwischen den festgeschlosseuen Zählten hervor. . . Streng, wie gegen sich I selbst, ja vielleicht hart, war er zu seinem Sohne, einem außerordentlich begabten Menschen. Es hat wotsi nie eil enges Band diese beiden Künstlerseelen verknüpft, nie ein inniges Verhältnis zwischen Vater und Sohn bestanden. Ihibt' doch war der Vater beseelt von dem Gedanken, einen echten und rechten Kiiustler aus dem Sohne zu machen; aber die Strenge des Vaters empfand der Sohu als übermäßige Härte, als Graufamkeit, als Knechtung, von der er fiel) zu befreien suchte um jeden Preis. So kam es, daß er häufig genug sich von Hause fortschlich, wenn die Eltern längst im. tiefen Schlummer lagen, seine Freunde aufsuchte und dam I über die Stränge schlug. Die darauf folgenden häuslichen I Differenzen führten zeitig zum vollständigen Bruch. Wir I siiiden Bräuer jun. bann als Dekorationsmaler, zuletzt beim IBau der Zwinger Ressource wieder. Ihn ereilte ber lob I nach nur mehrtägigem Krankenlager infolge einer heftigen I Erkältung.__
Gisenvastn-Zcitung.
fc. Die kilometrische Betriebslänge her deutschen Eis en - l bahnen betrug am 1. Januar 1901 49 150,72 Kilometer.
Güterbeförderung. Durch Frost und Schnee wird die Eisen« I bahngüterbesürdeiung mehr oder weniger ungünstig beeinflußt, bezw. ver° langfamt. Zur Wahrung der Entschädigungsansprüche wegen verspäteter I Ankunst von Gütersendungen, fei darauf aufmerksam gemacht, daß der« I artige Ansprüche spätestens am 14. Tage, den Tag der Annahme nicht I mitaerechnet, bet der Eisenbahn angebracht werden müssen, andernfalls sie I erloschen sind.
Die Beförderung von Kleinvieh in den Packwagen der Per« I sonenzüge ist von jetzt ab nur bet Verwendung vorschriftsmäßiger Käfige gestattet.
Gemeinsame Beförderung von Vieh. Die Frachtberechmmg I für Einzelvieh, baß aus einer Eisenbahnstation von beliebig vielen P.-,sonen angetrteben wird, um mit der Eisenbahn näch ein und derselben Station I befördert zu werden, wird auf Verlangen der Versender unter Berechnung I der Wagenladungsfracht vorgenommen, wenn die Versender mit der Ge« I samtausgabe deS Vi-bs eine Person beauftragt haben. Hierdurch wird I für die einzelnen Versender stets eine Ersparnis erzielt.
In den AuSnahmetarif für Düngemittel und Rohmaterialien I der Kunstdüngerfabrikation find mit 1. Januar „Kalisalze, rohe und Ig-mahlene Phosphate oder Superphoüphat gemischt" ausgenommen worden.


