Ausgabe 
10.5.1901 Zweites Blatt
 
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Tendenz fest.

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do Konsole do Hessen

Kreditaktien . . . . Diakon to-Konunandft . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsgee. . Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . .

Laurahütte . . . .

Bochum.....

Harpen er , . . . ,

unter den Lebenden, es ist der im hohen Alter stehende Kirchenrat Buchhold in Friedberg. Der Kaiser hat den Landrichter Wachenfeld in Frankfurt a. M. zum Postrat und ständigen Hilfsarbeiter im Reichspostamt ernannt.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Die dritte Kunstausstellung der Berliner Sezession ist am 8. d. M. feierlich eröffnet worden. Präsident Max Liebermann und der Charlottenburger Oberbürgermeister, Schustehrus hielten bet der Eröffnung Reden.

lieber der Rechten beider ten heute vormittag eint , die Vorlage betreffend ;t dem Kongostaatzu» mig zu der Ansicht, daß 1 dem eingehenden Mein- '9 scheint hervorzugehen, weigert, einen anderen ahl hat. die Vorlage an- >jort zu annektieren, lepräfentantenkammer be- chläge der Regierung hin« abzulehnen.

richtete an Zanardelli ein Majestäten seien erfreut r Feier der bevorstehenden Vorbereitung- seien, aber Seiten der Behörden und

Tie Majestäten wurdest en, etwa dafür bestimmte st verwenden.

amtliches internationales er des heil. Petrus" heißt inende Zeitschrift, die in is eine katholische Non« t:schurkisches,ver- Fisches, vom Ver- Subieft". Wer i)tdoe? tor EmanuelIII. von i im Quirinab im tzaus» MM wird von den »erlauft, unbehelligt von

> leitenden Marinebehörden ius die Vorteile der Er« ftl als ft»1" nb dringen in die Regier mf Kleide Achte von

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Vermischtes.

'Flensburg, 8. Mai. Auf der hiesigen Föhrde ertranken durch Kentern eines Segelbootes zwei Arbeiter.

* Königsberg i. Pr., 8. Mai. Die 70jährige Haus­besitzerin Fräulein Gustin e Ley de ist hier tobt auf­gefunden worden. Anscheinend liegt ein Raubmord vor; der Kopf ist mit einer Säge vom Rumpfe getrennt worden, nachdem die Leyde zuvor erwürgt worden war. Der Körper selbst ist noch nicht gesunden.

-Nürnberg, 8. Mai. Heute morgen erfolgte im umschlossenen Hofraum des Untersuchungsgefängnisses die Doppelhinrichtung der Schreiner Wolfgang Höfling und Christian Schalle r. Mit dem Glockenschlage 6 Uhr wurde Höfling mit dem Sterbekleide angethan, herauSgeführt; er nahm dann auf dem Stuhl vor dem Tische, auf dem ein Kruzifix stand, Platz. Der Erste Staatsanwalt Tauchert, die Landgerichtsräte v. Löwenich und Philipp und Land« gerichtSarzt Bürgl standen an dem Tisch. LanbgerichtS- sekretär Goller verlas das Schwurgerichtsurteil, das Höfling, bleich, aber ohne mit einer Wimper zu zucken, anhörte. Stadtvikar Wenglein betete dann, sich gegen Höfling neigend, ein stille- Vaterunser, worauf Höfling die Augen verbunden und er zur Guillotine geführt wurde. Rasch war er auf dem Brette angeschnallt, dasselbe vorgeschoben und das Darniedersausen des Beiles verkündete, daß der irdischen Gerechtigkeit Genüge geleistet worden war. Der Vorhang wurde zugezogen, und nach einigen Minuten bereits der Sarg mit dem Körper des Hingerichteten, dessen Kopf in einem an der Guillotine angebrachten Netze aufgefangen wurde, herauSgeschafft. Der Vorhang wurde dann wieder zurückgezogen, von dem Blut, das bei der Hinrichtung weg­gespritzt war, war nichts mehr zu sehen, da dasselbe durch das in der Nähe des Fallbeils auSgestreute Sägspähnmehl aufgesaugt worden war. Nun wurde Schaller herausgeführt, und eS wiederholte sich derselbe Vorgang wie bei Höfling. Auch er saß regungslos. Der Pfarrer am Zellengefängnis, Brunco, betete ihm nach Verkündigung des Urteils mit lauter Stimme das Vaterunser vor. Nach Verbinden der Augen machte Schaller mit weit unsicherem Gange als Höfling die Schritte zur Guillotine. Nasch war dann auch der zweite HinrichtungSakt vollzogen. Nachdem der Vorhang zugezogen war, hielt Pfarrer Brunco eine ergreifende Ansprache, in der er erwähnte, daß die beiden Hingerichteten reumütig ge­storben seien. Einschließlich dieser Ansprache nahm die ganze traurige Handlung ungefähr 20 Minuten in Anspruch. Eine große Menschenmenge hatte sich in der Nähe des Schauplatzes aufgestellt; eS waren umfassende Absperrungsmaßregeln ge­troffen worden. Zum Schluffe erwähnen wir noch, daß Höfling und Schaller die Schwiegermutter des Ersteren in der Nacht vom 20. auf 21. Januar 1900 ermordet hatten; Höfling hatte sich auch der Blutschande schuldig gemacht.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Würde Herr Pfarrer Weber in Lang-GönS nicht die Güte haben, eine Rede bei Gelegenheit der SchulhauSeinweihung weiterer Kreisen durch Druck ,uoönc»t-ch zu Gin Schulfreund-

6% Italien. Bente . .

4% Griech. Monop.-AnL

8/o Portugiesen . .

8 i/c Mexikaner . . .

4/b % Chinesen . . .

Universität und Hochschule.

Wie auS Halle berichtet wird, hat Prosessor o. Brama nn die auf ihn gefallene Wahl zum Rektor der Halle'schen Unioersttäl abgelehnt. Aus Heidelberg wird geschrieben: Geh-Rat Prof. Dr. Kuno Fischer lieft im laufenden Sommersemester seine Kritischen Vorträge über GoetheS Faust" vor einem ein­geschriebenen Publikum von 800 Personen in der Aula unserer Uni­versität. Besonders zahlreich ist unter der Zuhörerschaft die Damen­welt und die Fremdenkolonie vertreten. Wie auS Leipzig berichtet wird, ist dem Assistenzarzt an der medizinischen Universitätsklinik Dr. W. Müller nach abgehaltener Probevorlesung die venia legendi von der medizinischen Fakultät der dortigen Universität erteilt worden.

Meteorologische Beobachtungen

bet Station Giesteu._________

Arbeiterbewegung.

Hamburg, 8. Mai. Heute früh bat, entsprechend dem gestern abend gefaßten Beschluffe, der Ausstand der Kupferschmiede begonnen. Der Betrieb der Werften geht indeß vorläufig noch unbehindert weiter; es ist keine merkbare Einwirkung deS Ausstandes auf den Gesamtbetrieb der Werften zu konstatieren, da die Kupferschmiede nur einen geringen Teil der Werftarbeiter bilden.

London, 8 Mai. Die Konferenz der Bergarbeiter deS ver­einigten Königreichs beschloß, eine allgemeine Arbeitseinstclluna nicht zu empfehlen. Falls die Grubenbesitzer in irgend einem Difirckte die Löhne herabsetzen, dann soll eine allgemeine Konferenz einberufen werden, um darüber zu beschließen, ob die Arbeiter sämtlicher Berg­werke in den Ausstand treten sollen

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Telephonischer Kursbericht.

Frankfurt, den 9. Mai.

bie nur aus Herren besteht, kann man das Getränk ohne i jede Zuthat von Zucker bereiten; für Sperren genügt der ; Zuckerinhalt des Champagners vollkommen, um die Bowle ; schmackhaft zu modert. Als dritte sei eine Sellerie-Bowle empfohlen. Man sckMt zu dieser Bowle drei frifck)e Sellerie- , tnollen, schneidet sie in dünne Scheiben, bestreut sie in einer Terrine dick mit Zucker, übergießt sie mit einer halben Flasck>e Kognak und läßt sie fest zugedeckt ungefähr zwölf Stunden stehen. Hierauf gießt man den Kognak durch ein Sud), fügt drei Flaschen leichten Rotwein und eine Flasche Champagner hinzu, stellt die Bowle zwei Stunden auf Eis, giesst sie durch ein Tuch und serviert sie, indem man zum Schlüsse noch etwas gestoßenes Eis hinzuthut. Diese Bowle, eine amerikanische Erfindung, ist im Geschmack einer Ananas-Bowle außerordentlich ähnlich. Und nun Prosit!

Nach Ostafien.' Die nächsten nach China, Hongkong und Kiautschou abgehenden Posten sind folgende: a) über Neapel mit Schiffen des Norddeutschen Lloyd bis Schanghai, dann Rhederei Jebsen am 15. und 29. Mai, sowie am 12. Juni, abends 9 Uhr; b) über Brindisi mit Schiffen bei Penlns. and Orient Stearn. Nav. Cornp. bis Schanghai, dann Rhederei Jebsen am 12. und 26. Mai, sowie am 9. Juni, 10 Uhr abends, oder von Port Said ab mit Marseiller Schiffen am 19. Mai und am 2. Juni, abends 10 Uhr; c) über Marseille mit Schiffen der MessagerieS »atü. bis Schanghai, dann Rhederei Jebsen am 19. Mai, sowie am 2. Juni, 4 Uhr nachmittags, d) über Londonderry (über Kanada) am 10. und 31. Mai, sowie am 21. Juni. Die Beförderungsdauer ist auf den Wegen über Neapel, Brindisi und Marseille auf 27 bis 29 Tage, bis Hongkong, auf 31 bis 33 Tage bis Schanghai, auf 34 bis 37 Tage bis Kiautfchpu festgesetzt; über Kanada dauert die Beför­derung bis Schanghai 37 Tage, bis Hongkong 40 Tage, dazu tritt die Beförderungszeit von hier bis zum Abgangshafen mit durchschnittlich 3 Tagen. Auf Verlangen des Absenders werden die Sendungen nach China auch über Newyork, sowie Briefsendungen nach Peking, Tientsin und Port Arthur auch über Rußland befördert.

A Elpenr,d (Oberheffen), 8. Mai. Wer es mit der Steigerung feines Bedarfes an Brennholz nicht zu eilig hatte und warten konnte, der hat noch bei den letzten Brennholz Versteigerungen sehr billiges Holz er. steigert. Bei der gestern hier abgehaltenen Holzversteiger uug in den angrenzenden Domanialwaldungen war das Brennholz um fast die Hälfte billiger, als bei den seitherigen Versteigerungen. Diese Verbilligung am Ende der Holz Versteigerungen hatte nach der seitherigen Preislage niemand erwartet, um so weniger, als früher gerade bei den letzten Holzversteigerungen die Preise meist äußerst hoch gewesen sind. Gestern wurden 4 Raummeter Buchenscheit zu 23 bis 24 Mk. verkauft gegen 30 bis 40 Mk. im Winter, 4 Raummeter Buchenprügel zu 16 bis 18 Mk. gegen früher .34 bis 36 Mk. und 10 Raummeter Buchenreifer zu 8 bis 10 Mk So find die letzten Holzpreise wie die Kohlenpreise bedeutend von ihrer ungewöhnlichen Höhe herabgegangen.

W, Ridda, 8. Mai. Für bad Turnfest im Juni ist die Kapelle des 115. Regiments unter Leitung des Musik­direktors Hilge gewonnen worden. Für das Fest ist eine besondere Festpostkarte entworfen und angefertigt worden, welche auf dem Fefiplatze ausschließlich zum Verkaufe kommen wird. Die Zeichnungen zu dem Garantiefonds nehmen einen guten Fortgang. Bei dem am Vorabend deS Festes statt- findenden Kommerse werden die hiesigen Gesangvereine (Männergesangverein und Gemischter Chor) Lieder vor« tragen.

Büdingen, 9. Mai. Heute mittag fand die Trauung der Prinzessin Thekla zu Isenburg-Büdingen mit dem Grafen Manfred von Collalto im Schloß statt.. Das Schloß ist prachtvoll geschmückt. Die Bewohner haben zu Ehren der Festlichkeit geflaggt. Das neu vermählte Paar reiste heute abend ab.

Darmstadt, 8. Mai. Der Großherzog empfing am 8. Mai u. a. den Hauptmann Morneweg, Bezirksoffizier beim Landwehr-Bezirk Gießen, den Dekan Meyer von Friedberg.

ko. Worms, 8. Mai. In der Brauerei Elephantenbräu öffnete gestern der Heizer Huff ein Rückschlagsventil der Dampfspeiseleitung, ohne vorher das Absperrungsventil zu schließen. Durch den ausströmenden Dampf wurde der Un­vorsichtige derart verbrüht, daß der Tod sofort eintrat. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau und 5 Kinder. Er stand im 35. Lebensjahre.

Worms, 8. Mai. Der Landtagsabg. Reinhart er­klärt, daß er mit keinem Wort das Zugeständnis abgegeben habe, daß er den in der Kammersitzung vom 28. Februar ds. IS. in der Arbeiterfrage vertretenen (liberalen und hu­manen) Standpunkt verlassen habe.

Weilburg, 8. Mai. Der Kaufmann und Fruchthändler Hermann Zimmermann hat, da er kinderlos und bereits mit Glücksgütern gesegnet ist, einen ihm zugefallenen Lot­teriegewinn von Mk. 135 000 ganz für wohlthätige Zwecke bestimmt. Die Stadt Weilburg erhält Mk. 50000, uud zwar Mk. 25 000 zum Hospitalbaufonds und Mk. 25 000 zu sonstigen Zwecken. Limburg als Geburtsstadt des frei­gebigen Spenders empfängt ebenfalls Mk. 50 000, davon Mk. 25 000 zu Händen des StadtpfarrerS und Mk. 25 000 zu Händen deS Bürgermeisters. Der Rest von Mk. 35 000 soll zu sonstigen Zwecken bestimmt sein.

Kleine Mitteilungen auS Heflen uud den Rachbarstaateu. Gegenwärtig besucht in Friedberg der tausendste Kandidat daS Predigerseminar. Der erste Kandidat weilt auch noch

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Mainz, 8. Mat. Der Regierung sind von der Aktten-Gesellschast Matnketle" für die Aufgabe ihres Aufsichtsrechts über die Gesellschaft 30000 Mark geboten worden.

Lebensversicherungsbank für Deutsch­land in Gotha. Tie Geschäftsergebnisse der Gothaer Lebensversicherungsbank, der ältesten und nach der Ver­sicherungssumme größten unter den deutschen Anstalten dieser Art, sind auch im Jahre 1900 wieder recht günstig gewesen. Neue Twdesfallversicherungen auf Lebenszeit oder mit Abkürzung auf ein bestimmtes Lebensjahr

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Neueste Meldungen.

(Telephon Meldungen desGießener Anzeigers".)

W Stuttgart, 9. Mai. 2.10 Uhr. In der Kammer be- antragte Abg. Hausmann den Fortfall der württem- bergischen Postmarken und Einführung von Reichs« marken.

W. M e l b o u r n e, 9. Mai. 2 Uhr 20 Min. Ter Herzog von Cornwall eröffnet das Bundesparlament in Anwesenheit von etwa 12 000 Personen, er vertanem -icle* gramm des Königs von England, der demarlament Glück wünscht.

A. Barcelona, 9. Mai. 1.45 Uhr. Die Arbeiter sämtlicher Fabriken find in den AnSstand getreten. Die Fabriken find polizeilich bewacht.

W. P e t e r s b u r g , 9. Mai, 2.15 Uhr. Die von vielen Blättern gebrachte Nachricht von einem Gefecht, das bie Russen mit den Chinesen bei M u ck d e n gehabt und bet dein ein russischer General gefallen sein soll, bestätigt ich nicht.

Neumünster, 9. Mai. Hier wurden zwei Personen durch eine Gasexplosion schwer verletzt.

Donaueschingen, 8. Mai. Tie vorgestrige Mittags- und Abendtafel im Fürstenschlosse fand nur im engsten Kreise statt. An derselben nahmen der Kaiser mit Ge­folge, das Fürstenpaar Fürstenberg und das Prinzenpaar Reuß, Heinrich XIX. Teil. Auch die gestrige Mittagstafel fand im engsten Kreise statt. Um 5 Uhr nachmittags beab- ichtigte der Kaiser mittels Sonderzug zur Auerhahnjagd nach St. Georgen zu fahren, aber wegen ungünstiger Witter­ung wurde in letzter Minute die Fahrt abbestellt, der Zug jedoch zu heute früh parat gehalten.

Antwerpen, 8. Mai. Ter deutsche TampserLe- villa" mit einer Ladung von 7000 Tonnen Eisen, ist beim Verlassen des hiesigen Hafens gescheitert. Es wird befürchtet, daß das Schiff in zwei Teile zerbrochen ist. tzvgl. Kottesdienste der Methodisten-Hemeinde.

Neuenweg Nr. 9, Hinterhaus 1. Stock, Eingang Erlengaffe.

Sonntag den 12. Mai, nachmittags 4«/, Uhr.

Jedermann ist freundlichst eingeladen.Prediger C. Wendt

wurden im Betrage von 43 172 600 Mark abgeschlossen. Ins­gesamt bestanden Ende vorigen Jahres 114 063 Versicher­ungen über 790 307 100 Mark. Tie thatsachliche Sterbe­fall aus gäbe von 14 331617 Mark blieb um 2 756 463 Mark hinter dem erwarlungsmäßiAcn Betrage zurück. Ter reine I ah r e s ü b e r s ch u ß stellt sich auf 9 551 759 Mk.; er ist um 1 330909 Mark höher als im Jahre 1899 und überhaupt höher als in allen früheren Jahren. Zu diesem Ergebnis hat neben dem beträchtlichen Gewinn aus unter­rechnungsmäßiger Sterblichkeit und neben dem überrech­nungsmäßigen Zinsertrag lxsondcrs der Umstand beige­tragen, daß die Verwaltungskosten auf dem außerordentlich niedrigen Satz von nur Proz. der Jahreseinnahme ge­halten werden konnten. Tie Fonds der Bank erreichten- die Höhe von 258 117 344 Mark. Hierunter befinden sich die als Sicherheitsfonds zurückgestcllten reinen Uebcr- chüsse der letzten Jahre im Betrage von 39 541300 Mark, welche in diesem und den nächsten vier Jahren an dis Versicherten als Dividenden zur Verteilung kommen. Im ganzen hat die Bank während ihrer nun 72j.ährigen Wirksam­keit gegen 364 Millionen Mark an fällig gewordenen Ver- icherungssummen ausgczahlt und mehr als 182 Millionen

Mark als Tividende an ihre Versicherten zurückgewährt.

W. Nidda, 8. Mat Der heutige Mitmarkt (Krämer - und Viehmarkt) war ziemlich stark besucht. Die Preise der Schweire waren hock, so ein Paar Ferkel von 6 Wochen 45 Mark.

r Limburg -. d. Lahn, 8. Mat. (Fruchtmarkt.) (Durchschnittspreis pro Malter.) Roter WUzen Mk. 13 35, weißer Wehe.. Mk. 00.00, Korn Mk. 1128, Guste M. 0 00, Hafer Mk. 7 10______________

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