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10.5.1901 Zweites Blatt
 
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Nr. 109 Zweites Blatt

Freitag 10. Mai 1901

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8.

Im Reichsparlament herrschte heute eine ungewöhnlich

1S1. Jahrgang.

WAdHtea, Edition und MKIItoM T.

Künstler die Faustpartie in Bezug auf Auffassung und Tongebung in einer Weise, die wir als mustergiltig be­zeichnen möchten. Die zweite Baßpartie, die Herr H e l l m - rich aus Frankfurt übernommen hatte, tritt gegen die erste etwas zurück, doch führte sie der Künstler mit Geschick und Glück durch. Einen sympathischen Tenor besitzt Herr

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Der Kampf nm die Diäten.

Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm Mai:

Adresse fflr T'p'scheAf Anzeiger Oietze».

FernspcechanwNusib'tr.tt.

Amtlicher Feil.

Bekanntmachung.

Die Licherftraße zwischen Wolfstraße und Sandmann straße wird neu eingedeckt und eingewalzt und daher am 10. und 11. L MtS. für den Fuhrwerksverkehr gesperrt.

i i Gießen, den 9. Mai 1901.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Gießen erwähnt war, lagen in den Händen tüchtiger Di­lettanten und wurden befriedigend durckzHeführt. Vom Ehor und Orchester wiederholen wir, was wir oben schon kurz andeuteten: sie waren musterhaft.

Die ganze Aufführung machte den Eindruck hoher Voll endung, und der Lorbeerkranz, der Herrn Musikdirektor Trautmann am Schluß des Konzerts überreicht wurde, war der wohlverdiente Lohn für die viele Mühe und Arbeit, die im Publikum ihre volle Anerkennung gefunden haben.

Richard Fischer aus Frankfurt, der sich kürzlich im Konzert des evangelischen Krrchengesangvereins rülMlich auszeichnete, und sich auch gestern als großen Fähigkeiten erwies. Namentlich

Herr v. Miquel läßt sich in aller Forminter­viewe n". Bon mehreren Seiten liegen Berichte über Unterredungen mit ihm vor. Aus den Bemerkungen des Exministers klingt ein etwas melancholischer Ton.Ent­hüllungen" nach dem Muster des Fürsten Bismarck hat Herr v. Miquel einstweilen nicht gemacht, obgleich er sicher­lich manches auf dem Herren trägt, und namentlich vom Grafen Bülow, der ihm die Demission nahe legen ließ, nicht allzu entzückt sein wird. Als im Sommer des Jahres 1890 die ersten Unterredungen mit dem verabschiedeten Altreichskanzler in der Presse erschienen, gab Herr v. Miquel in politischen Kreisen einer sanften Mißbilligung dieser scharfen Beurteilung desneuen Kurses" Ausdruck. Herr v. Miquel ist denn auch nie in Friedrichsruh zu Gast gewesen, trotzdem Fürst Bismarck wiederholt seinen Be­suchern sagte, es würde ihm ein Vergnügen sein, mit Herrn v. Miquel politische Aussprache zu pflegen. Nach der Ernennung Miquels im Sommer 1890 wurde bei den Nationalliberalen der Plan gefaßt, dem Altreichskanzler das Reichstagsmandat Miquels (Kaiserslautern) anzubieten. Herr v. Miquel riet seinen ehemaligen Parteifreunden von diesem Schritt ab, denn das könne als eine Demonstration

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Akademischer Gesangverein.

Gießen, 9 Mai.

Wenn eine öffentliche musikalische Darbietung von günstigem Erfolg gekrönt ist, dann hat auch der Kritiker stets eine dankbare Arbeit, und es ist für ihn eine an­genehme Verlegenheit, wenn er nicht weiß, wo er am meisten anerkennen soll und wenn er vor allen Dingen bemüht fein muß, von dem vielen Schönen, was geboten wurde, möglichst nichts unerwähnt zu lassen. Das gestrige, in Steins Saalbau abgehaltene Konzert des akademischen Ge- tangvereins, der unter der Leitung des Universitätsmusik- virektors und unter Mitwirkung hervorragender Solisten, joroie der verstärkten hiesigen Regimentskapelle Schu- mrannsSzenen aus Goethes Faust" zur Auf­führung brachte, war thcttsächlich eine Glanzleistung aller- eHten Ranges, die in den Annalen des Vereins für alle Seiten eine hervorragende Stellung einnehmen wird. Man chatte gestern so recht dje Empfindung, daß Herr Traut- »t anti jetzt den reichen Lohn für all die Mühe und Arbeit erntet, die er sich von Beginn seiner hiesigen Thätigkeit en zur Hebung und Förderung des akademischen Gesang­vereins gemacht hatte. Die ganze gestrige Aufführung war durchweht vom Geiste einer künstlerischen Sicherheit, die wvhl-

gegen die Krone aufgefaßt werden. Fürst Bismarck seiner­seits erklärte, er wolle sich nicht der Unannehmlichkeit eines Durchfalls bei der Wahl aussetzen. Herr v. Miquel kann also jetzt nicht gut in Interviews Kritik üben, denn er würde sich in Widerspruch bringen zu seiner damaligen Auffassung. Aber vielleicht legt er seine Gedanken in den Denkwürdigkeiten nieder, die er zu schreiben beabsichtigt. Beiläufig, eine deutsche Zeitung war Herrn v. Miquel von jeher antipathisch es beruhte übrigens auf Gegenseitig­keit: dieKöln. Ztg.". Schon als nattonalliberoler Parteiführer äußerte Herr v. Miquel oft seinen Verdruß, daß die Kölnerin ihm seine Pläne zu durchkreuzen suche.

Engläuver und Buren.

Tie Kriegsberichte aus Südafrika bringen den Eng­ländern stets neue Enttä u schunge n. Man hatte er­wartet, daß demnächst bei Hartebeestfontein, tuA Delarey wieder ein größeres Burenheer gesammelt hat, wieder einmal ein entscheidendes Treffen in Aufsicht stehe, als eine neue Depesche meldete, diese Streitmacht habe sich in kleine Trupps aufgelöst und zerstreut, und Delarey habe sich nach Süden gewandt. Nun haben die Engländer wieder das Nachsehen. DieCentral Nervs", vielleicht die unzuverlässigste von den minder vertrauenswerten Agen­turen, hatte ganz umständlich gemeldet, daß Lord Kilchener neue Verhandlungen mit den Buren begonnen habe oder beginnen wolle. Von Amts wegen wird das sehr be­stimmt in Abrede gestellt, und die Nachricht war vermutlich nur eine Kombination, die sich auf die Thatsache stützte, daß Frau Botha neuerdings wieder ihren Mann besuchte. Was die immer wieder einlaufenden Nachrichten über an- gehaltene, von den Schienen geworfene oder in die Luft gespren gte Eisenbahnzüge anbelangt, so schreibt ein Berichterstatter derTimes" aus Pretoria unter dem 6. April anläßlich einer Reise von der Delagoabai nach dec Hauptstadt Transvaals von den Leistungen der Buren auf dieser Strecke:Hier im östlichen Teile von Transvaal schwärmen 15 Kilometer nördlich und südliche der Bahnlinie einige fünfzehn verschiedene Burenabteilungen umher, vou denen zwei wenigstens die Zerstörung von Bahnzügen als ihren besonderen Daseinszweck angekündigt haben. Dieser Teil der 4500 Kilometer langen Verbindungslinien ist häufiger heimgesucht worden als irgend ein anderer, allein das ift, bezeichnend für die allgemeine Unsicherheit des Landes und den gewaltigen Umfang der den britischen Truppen gestellten Aufgabe. Zwischen Pretoria und Komati- Poort sind 12 000 bis 15 000 Mann britischer Truppen ver­teilt, allein ein paar Abteilungen Buren von 100 bis 200 Mann können die Linie fast an jedem beliebigen Punkte unterbrechen und werden das auch noch eine Weile thun. In dem Maße, wie mehr Truppen eintreffen, werden wir in der Lage sein, diese Streifbanden mehr als bisher in die Enge zu treiben,- allein dazu gehört Zeit und Geduld. Leute, die von den Strapazen eines Feldzuges erschöpft sind, der sich unter unerhörten Anstrengungen schon über anderthalb Jahre hinzieht, müssen einige Monate Rast haben, ehe sie wieder zur Verwendung kommen. Ein praktischer Schritt in dem rechten Wege war die Anlage von Block­häusern eigener Konstruktion, die die 23. Ingenieur-Kom­pagnie unter Major Rico ersonnen und hergestellt hat. Tie Wände sind von zwei Eisenblechplatten gebildet, die einen mit Steinen ausgefüllten sechszölligen (15 Zentimeter) Zwischenraum haben. Sie sind vollkommen kugelsicher, und man baut sie rasch mit dem im Lande verfügbaren Material, rechteckig, achteckig ober kreisrund in der Größe, um einen bis sechszehn Mann beherbigen und schützen zu können. Eine besondere Schießscharte mit Winkel von 90 Grad wird eingeschnitten, der Eingang wird durch eine besondere Mauer gedeckt, und um das Ganze zieht sich ein Spinngewebe von Stacheldraht."

Eine etwas wirre Depesche meldet von verschiedenen Streifzügen, die von der Eisenbahnlinie Heidelberg- Volksrust angesetzt worden sind. Danach sind von Stcmder- ton einige britische Kolonnen abgegangen, um sich mit

thuend wirkte und den Zuhörer zum vollen Genuß des Gebotenen kommen ließ. Sämtliche Mitwirkende, Solisten, Chor und Orchester, thaten im vollsten Maße ihre Schuldig­keit, und dieser aufopfernden Hingabe ist es vor allen Dingen zu danken, daß die Bemühungen des tüchtigen Dirigenten in so schöner Weise belohnt wurden. Auf Schumanns herrliche Tonschöpfung selbst näher einzugehen, dürfen wir uns heute um so eher versagen, als dies vor dem Konzert an dieser Stelle in ausführlicher Weise ge­schehen ist.

Mir wenden uns daher zur Aufführung selbst und erwähnen zunächst die Solisten, von denen Frau Emma Hiller-Rückbeil gestern zum vierten Mal in Gießen auftrat, und sich wie früher wieder einen beispiellosen Erfolg ersang. Alle die schönen Vorzüge, die wir schon früher an ihr zu erwähnen Gelegenheit nahmen, kämen auch gestern wieder in herrlicher Weise zur Geltung, und wenn wir einen Wunsch äußern dürfen, so kann es nur der fein, die geschätzte Künstlerin bald wieder in Gießen zu hören. Herr Adolph Müller aus Frankfurt, der die Titelpartie sang, zeigte sich seines alten Ruhmes als Kon­zertsänger auch diesmal in jeder Beziehung würdig und veranlaßte das Publikum wiederholt zu lebhaften Beifalls­äußerungen. Stimmlich vortrefflich disponiert, bot der

angeregte Stimmung, wie das meist der Falt zu sein pflegt, wenn die Erwählten des Volkesin eigener Angelegenheit" beraten. Und zwar bewegte die brennende Diätenfrage die Gemüter der Gesetzgeber. In zweiter Lesung sollte über ben Antrag Gröber (Zentr.) und Genossen auf Gewährung von Anwesenheitsgeldern und freier Eisen­bahn fahrt entschieden werden. Ter Reichstag ist sich lQ dieser Sache ziemlich einig, aber die Regierung, bic Regierung! Wird sie endlichein Einsehen haben" und durch eine entgegenkommende Erklärung des Zweifels Nebel jerftreuen? Man hatte ja in letzter Zeit wiederholt gehört und gelesen, daß Graf Bülow für diese alten Schmerzen der Neichsbvten volles und hilfsbereites Verständnis be­sitze. Andererseits^will das Gerücht nicht zur Ruhe kommen, wonach eine hohe Stelle von der Zweckmäßigkeit oer Tiäten- gewährung sich noch nicht überzeugt habe. Die Erwartung, authentisch zu erfahren, wie die Regierung denkt, oder welche Aussichten in Bezug auf die Stellung des Bundes­rats sie eröffnet, war also wohl begreiflich Doch sie sollte wicht sogleich befriedigt werden. Es galt zunächst, das Weingesetz in dritter Lesung, und damit endgiltig, -u erledigen. Ta wurde, zumeist von den Herren aus Süd- uiid Westdeutschland, noch manche Rede gehalten und in fast allen das Gesetz, ungeachtet einiger Schwächen, als ein Fortschritt auf dem Wege zur Bekämpfung der Wein- joantfajerei begrüßt. Die Abstimmung ergab die Annahme der Vorlage mit großer Mehrheit. Berichterstatter der Kommission für denDiätenantrag war Abg. Bassermann (nl.). Er referierte, wie stets, genxmbt im Ausdruck, klar

auszeichnete, und sich auch gestern als einen Sänger von großen Fähigkeiten erwies. Namentlich in der hohen Lage scheint uns sein Organ die größten Erfolge zu erreichen. Tie kleineren Solopartien, von denen aus dem Programm nur die Altpartie des Fräulein Anna Walther au5

in der Sache. Tie Kommission will den Abgeordneten, solange der Reichstag versammelt ist, sowie acht Tage- vor Eröffnung und acht Tage nach Schluß desselben, freie Uahrt auf den Eisenbahnen, und für die Tauer ihrer An­wesenheit in Berlin Anwesenheitsgelder mit 20 Mark für den Tag" bewilligt wissen. Der Anwesenheit in Berlin foll es gleichstehen, wenn der Abgeordnete durch Arbeiten für den Reichstag verhindert ist, in Berlin anwesend zu fein. Man wird nicht behaupten können, daß dieser Be- fchluß nach Form und Inhalt eine Musterleistung darstelle. Als Herr Groeber vom Zentrum das Wort nahm, um die ßkotwendigkeit der Gewährung von Anwesenheitsgeldern nochmals eindringlich darzulegen, sah er eine stattliche An­zahl Kollegen um sich versammelt. Seine Mahnung an ben Bundesrattua res agitur!" weckte ein brausendes Echo unter den Parlamentariern Doch die also apostrophierten Herren vom Bundesratamvesend waren Staatssekretär Graf PosadowAky, die Vertreter Bayerns, Sachsens, Vadens und einiger mitteldeutschen Staaten saßen da, wie aus Erz gegossen. Sie schienen nichts weniger als durchdrungen davon, daß sie durch Gewährung vonPräsenz- tzeldern ihre eijgenften Interessen fördern würden. Die Konservativen sind Gegner des Kommissionsbeschlusses, wie Abg. v. L e v e tz o w erklärte. Er meinte, daß durch Ge­währung von Diäten das Niveau des Reichstags bedenklich berabgedrückt würde. (Stürm. Protestrufe). Abg. Singer (Soz.) erwiderte ihm in äußerst scharfer Weise. Im übrigen erwähnte er auch die Preßgerüchte, toonady an hoher Stelle

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(cheuer und Stall zu verminen. ) 01621 NeuSadt 45.

Abneigung gegen die Diätenbewilligung bestehe. Das ver­anlaßte den Staatssekretär Graf Pvsadowsky, das Wort zu nehmen. Mit starker Aeeentuierung und leiser Erregung in der Stimme stellte er fest, daß neuerdings sich in steigen­dem Maße das Bestteben zeige, unwürdige Zwischen- träge reie n öffentlich zu erörtern, die absolut unwahr und erftlnden seien. Das gelte auch namentlich dem von Herrn Singer erwähnten Gerücht. (Lebhafte Bewegung.) Zum Kommissionsantraa selbst sich zu äußern, liege für ihn zurieit keine Veranlassung vor. Abg. Rickert (frs. Vg.), der würdige Danziger Ehrenbürger, glaubte, der Wichtigkeit des Gegenstandes nicht besser Rechnung tragen zu können, als indem er namentliche Abstimmung über den Kvmmissionsbeschluß beantragte. Schließlich kam der bayerische Zentrumsmann Lerno auf die einer Zeitungsnotiz zufolge ungünstige Stellung der bayeri­schen Regierung zur Diätenfrage zu sprechen und rief dadurch den bayerischen Gesandten Grafen Lerchenfeld auf den Plan. Dieser erklärte, daß die bayerische Regierung mit der Diätenfrage sich überhaupt noch! nicht beschäftigt habe, und fügte humorvoll hinzu, man mochte die Schau­fenster-Telegramme desBerl. Lok.-Anz." mit größerer Vor­sicht beurteilen. (Schallende Heiterkeit.) Erst gegen G Uhr abends konnte Präsident Graf Batlestrem die Annahme des Kommissionsbeschlusses mit 185 gegen 40 Stimmen kon­statieren Nun hat der Bundesrat das Wort.

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Politische Tagesschau.

Mit einer Ansprache hat am Mittwoch Graf Bülow die neuernannten preußisckren Staatsminister ein­geführt. Der Reichskanzler bekannte sich zwar neulich vor dem preußischen Herrenhause als ein Gegner von Program­men; gleichwohl ist anzunehmen, daß diese Ansprache über den Rahmen einerBegrüßung" hinausging, und die Ziele der preußischen Regierungspolitik seststellte. Ist dies der Fall gewesen, so wäre eine Veröffentlichung der Rede von Interesse, umsomehr, als die neuen Männer durch den Schluß des preußischen Landtags in längerer Zeit keine Gelegenheit haben, sich über ihre Grundsätze zu äußern. Tie FrageWas nun?" ist während und rrach oer Regier­ungskrisis allenthalben aufgeworfen worden. Ta eine Re­gierung nicht nach dem bequemen RezeptKömmt Zeit, kommt Rat" handeln kann, wird das umgebildete Ministe­rium schon jetzt darüber klar sein müssen, was zu thun und zu lassen ist. Daß die Kanalvorlage sich in der letzteren Kategorie befindet, wird man wohl so lange ver­muten dürfen, ehe nicht die ganz bestimmte Erklärung erfolgt, daß sie in der nächsten Session des Landtags wiederkehrt. EineVerschiebung" in die übernächste Session würde dem Verzicht sehr ähnlich sehen.

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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