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10.5.1901 Erstes Blatt
 
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grbschan. tätsoffizierkorps er- nschlägige Verordnung, die ist, wird am 1. Zum m i t mit bei rite zu einem tvesenckchen i Ehrengerichten sind die t unterworfen. dem nrfi der Militärärzte nur Z auj M'°° ®m* »rmacrWs tommen, />'« g anteten W * i nach » 5* °n her !iW fflÄeu6en #ir ^nÄte «>W al! memeÄ bem Ären ten. : neden einen an das Eh ^.^gerichto- " *>abe111' S auto** °r

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Der Basta rdsvldaten, welche nachweisbar auf deutsche Sol­daten geschossen hatten. Erst daraufhin begnadigte- der Gouverneur die zum Tode Verurteilten zu je zehn Jahren Kettenhast, jedoch unter Ausstoßung aus dem Soldaten- ftande. Ties ist in feierlicher Weise vor versammelter Mann­schaft und angesichts der Einwohnerschaft von Rehoboth erfolgt, und der Eindruck des ganzen Vorganges auf die Soldaten und die Bevölkerung scheint sehr tief und nach- haltig gewesen zu sein.

Aus Stadt und Land.

Vietze«, 9. Mai 1901.

** Zn der Kunstausstellung im Turmhaus am Braud find nunmehr die Gemälde von Jan Toorop eing-troffen und gelangen soeben zur Ausstellung. Einige Daten auS dem Leben des Künstlers dürsten gewiß interessieren. Jan Toorop wurde geboren 1860 in Borworedyo auf Java als Sohu eines norwegisch, javanischen BaterS und einer englisch javanischen Mutter. Nach abenteuerlicher Kindheit genoß et eine europäische Erziehung in Batavia, bann in Leyden, Delft u. s. w., 1881 endlich wurde er Schüler der Amfier- dam^r Akademie und studierte später in Brüssel, Loudon und Paris. Mit Anlehnung an die dortigen Symbolisten und Pointilisten bildete er sich zu einer der eigenartigsten Er­scheinungen der Neuzeit aus, der die Knust in indisch orientalischer Weife zur Trägerin philosophischer Symbole macht, zugleich aber einen Zug europäischen Dekorations­gefühls in der Behandlung der Form und in dem Zusammen- ,timmen der Farbe aufweist. Auch die ungebundensten Erscheinungsformen zwingt er in einen rhythmischen Linien- fluß und für sein Empfinden verbinden sich bestimmte Ge- 'ÜhlSvorstelluugeu mit den einzelnen Formen.

** Ans dem Post- und Xelegraphenverkehr. In dem ab- gelaufenen Rechnungsjahre betrug die Gesamtzahl bet in Mainz aufgegebenen und baselbst eingelaufenen Telegramme 311147 Stück gegen 304 193 Stück im Vorjahre, mithin ein Mehr von 6945 Stück. Da sich in der Provinz Ober- Hessen der gesamte Telegraphenverkehr nur auf 287 461 Telegramme belief, so find in Mainz allein 11147 Telegramme mehr auf ge geb en worden und dort eingelaufen, als in der ganzen Provinz Ober­hessen. Dabei besitzt die Provinz Obetheffen 150 Tele- gtaphen-Anstalten.

** Rückfahrkarten zu Pfingsten. Ten am 23. Mai und den folgenden Tagen auch nach dem Pfingstseste - auf den preußisch-hessischen Staatsbahnen, den Bahnen der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. und der Main Weserbahn gelösten gewöhnlichen Rückfahrkarten von sonst kürzerer Tauer ist eine Giltigkeit bis e i n s chl i e ß l i ch d e 113. I u ni beigelegt worden. Tie Rückfahrtinuß spätestens am 3. Juni um 12 Uhr Mitternacht angetreten und darf nach Ablauf dieses Tages nicht mehr unterbrochen werden. Die direkten Rückfahrkarten nach bayerischen, badischen, pfälzischen, württembergischen und Stationen der Reichs­bahnen erhalten die verlängerte Giltigkeitsdauer bis 3. Juni nur auf den preußisch-hessischen Strecken, während sich die Giltigkeitsdauer auf den Strecken der genannten Bahnen selbst nicht Über Mitternacht des Zehnten Tages, vom Lösungs­tage ab gerechnet hinaus erstreckt.

§ Butzbach, 8. Mai. Die Hundesteuer bringt auch in diesem Iahte unserer Stabtkasie rund 1000 Mk. ein: ebensoviel fließen dem Fiskus zu. Der Großh. Unter, iuchnngStichter aus Gießen weilte gestern abermals betreffs ier kürzlich versuchten Brandstiftungen hier und verhörte mehrere Personen. Das an bet Lubwigsttaße projektierte Schuhfabrikgebäude des I: Rumpf IV. hier ist schon bis zum ersten Stockwerk aufgerichtet. Auch die Maurer­arbeiten des Realschulneubaues nehmen einen guten Fortgang.

Friedberg, 8. Mai. In der letzten Sitzung der Handels­kammer wurde berichtet, daß die Reichsbankneben­stelle Friedberg genehmigt worden und ein Vertrag zwischen der Handelskammer (als Vertreterin der interessierten Firmen) unb bet Reichsbank abzuschließen sei. Der 8er tcagSentwurf würbe genehmigt. Die VerkehrSinspektion Frankfurt a. M. hat bie Benutzung der Monats-Fahrkarten FriedbergAffenheim, auch auf der Strecke Friedberg Bruchenbrücken wieder zngelaffen. Die JahreSrechnung, die mit Mk. 4428 Einnahmen, Mk. 3759 Ausgaben unb Mk. 669 Vortrag für 1901/02 balanciert, wird genehmigt. Der Vor- Lüfchlag Pro 1901/02 wird angenommen. Die Voraussicht- lichen Ausgaben pro 1901/02 werben sich auf Mk. 5500 belaufen. Das Vorwort und der allgemeine Teil des Jahres­berichts 1900 finden die Zustimmung. Das Kaiser!, statistische Amt hat sich mit einer Umfrage an die Handelskammern gewandt, ob und wie die Methode der Ermittelung der Handelswerte zn verbeffern, insbesondere ob an die Stelle der jetzigen Schätzungen ganz oder teilweise Wert Deklarationen zu setze« seien. Die Kammer beschließt die Umfrage dahin zu beantworten, daß das jetzige System der Ermittelung der Handelswerte durch Schätzung beizubehalten sei, wenn auch anerkannt werden muffe, daß es im Einzelnen verbefferungS- bebürftig fei. Auf Antrag Schäfer (Bübingen) beschließt bie Kammer einstimmig, bie Eingabe der Handelskammer Lennep gegen die geplante Erhöhung des Zolles auf harte Kammgarne energisch zu unterstützen. Die Kammer be­

schließt ferner einstimmig gegen die Zurücksetzung des legi timen Handels, wie sie in der Beschränkung der durch den Notstandstarif für Streu- und Futtermittel ge währten Vergünstigung einer 25 Prozentigen Frachtermäßigung ausschließlich auf die landwirtschaftlichen Kreise zu erblicken sei, entschieden Verwahrung einzulegen. Iw Laufe der vergangenen Woche hat eine auswärtige Firma ein größeres Quantum offenbar verfälschten Weins und CognacS nach Friedberg gesandt und denselben unter der falschen Angabe, es handle sich um Ware, deren An nähme seitens des Empfängers zurückgewiesen werde, durch einen Gerichtsvollzieher auf Grund des Handelsgesetzbuchs im Bahnhof öffentlich versteigern laffen. Die Kammer hat bereits gegen diese unlautere und betügerische Marti- pulation bei dem Dienstaufsichtsführenden Amtsrichter Anzeige erhoben und beschließt ferner, die Angelegenheit zur Kenntnis der Staatsanwaltschaft zu bringen. Die Kammer wird bei der Verkehrsinspektion Gießen vorstellig werden, damit der Zug Nr. 505 ab Gelnhausen in der Richtung Büdingen etwa eine Viertelstunde später abgeht und so Anschluß an Den Zug Nr. 18 BebraGelnhausen erhält, ferner damit der Güterzug in der Richtung Büdingen, Gießen (gegen 7,10 Uhr vormittags ab Büdingen) auch Personen befördert.

sl. Obbornhofen, 8. Mai. Nur wenige Orte unseres Kreises vermögen ein so schönes, geräumiges, den hygienischen Anforderungen der Neuzeit entsprcchcndeS, musterhaftes Schulhaus aufzuweisen, als unser Ort. Außer zwei ge­räumigen, mit den nötigen Schulutenfilieu auögeftattcteu Schulsälen befinden sich zwei Lehrerwohnuugen mit je vier Zimmern nebst Küche, Speicher und Waschküche. Jede Woh aung hat ihren separaten Eingang.

II Babenhausen bei Ortenberg, 8. Mai. An Stelle des seitherigen Bürgermeisters Lenz hier, der sein Amt niedergelegt hat, wurde gestern der Gastwirt Hilgen mit 22 Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat Landwirt Dietz erhielt 17 Stimmen.

fc. Darmstadt, 7. Mai. Das auf dem Friedhöfe füi Karl Schaffnit errichtete Denkmal soll am 19. Mai eingeweiht werden.

Darmstadt, 7. Mai. Zu den Fahrpreis-Selt­samkeiten im Eisenbahn-Direktionsbezirk Mainz liefert eine Darmstädter Firma folgende Beiträge: Ein Retour- billet zweiter Klasse Darmstadt-Frankfurt kostet bei 37 Kilometer Entfernung 3.10 Mk., dagegen ein solches Darmstadt-Mainz bei nur 34 Kilometer 3.60 Mk. Löst man dagegen ein Retourbillet zweiter Klasse Darmstadt-Bischofs­heim für 2.60 Mk. und ein solches Bischofsheim-Mainz für 0.30 Mk., zusammen 2.90 Mk., so reist man um 0.70 Mk. billiger. Aehnlichss Ersparnisse macht man in der ersten und dritten Klasse. Ein größerer Vorteil entsteht auf der Strecke Darmstadt-Wiesbaden. Während hier ein Retour­billet zweiter Klasse 5.60 Mk. kostet, bezahlt man für diese Fahrt bei Benutzung eines Retourbillets Darmstadt-Bischofs­heim (2.60 Mk.), eines Retourbillets Bischofsheim-Mainz (0.30 Mk.), zweimaliger Omnibusverbindung Mainz-Kastel (0.80 Mk.) und eines Retourbillets Kastel-Wiesbaden (0.80 Mark), zusammen nur 4.50 Mk., hat also 1.10 Mk. Ersparnis. Merkwürdig ist ferner, daß man nach Metz über Straßburg bessere Verbindung hat, als auf der direkten Strecke über Bingerbrück-Kreuznach, obgleich diese Strecke 62 Kilometer kürzer ist als jene. Das Gleiche gilt für die Verbindung mit Paris. Auch hat uns die Staatsbahn keine bessere Verbindung mit dem nahen Kreuznach gebracht als zu Ludwigsbahn-Zeiten, obgleich eine solche Verbesserung dringend not thut.

* Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Rachdaritaatr«. Die Kupferberg'sche Sektkellerei-Aktiengesellschaft in Mainz hatte bei ihrer jüngsten Generalversammlung den Oberbürger­meister von Mainz, Dr. Heinrich Gaßner, an Stelle des ver­storbenen Mitgliedes Louis Reuleaux zum Mitglied des Auf- fichtsrats gewählt. Zur Annahme dieser Wahl hatten nach­träglich der juristische Ausschuß unb bie Stadtverordneten Versammlung von Mainz ihre Zustimmung gegeben. Wie man jetzt in Erfahrung bringt, hat das Ministerium des Innern unb ber Justiz bem Oberbürgermeister die Erlaubnis versagt, in den AuffichtSrat einzutreten. Das Ministerium hat sich grundsätzlich gegen die Uebernahme einer solchen Stelle durch einen Bürgermeister ausgesprochen.

Vermischter.

* Zürich, 7. Mai. Die Bergsteigsaison 1901 hat ihr erstes Opfer gefordert. Ernst Gmähle aus Schorndorf in Württemberg ist Samstag nachts beim Aufstieg nach dem chneebedeckten Pilatus verschwunden. Alles bisherige Suchen der Hilfskolonnen war vergeblich; man glaubt, daß Gmähle n einen Schneeschrund gefallen ist. Der junge Mann war tie Stütze seiner betagten Mutter in Schorndorf.

Der Mörder von TiSza-ESzlar entdeckt? Der83. Allg." Ztg." wird aus Pest gemeldet, daß der Mörder von TiSza-ESzlar endlich gefunden fei. Die Gou­vernante Katharina Duerrifch wurde vor einiger Zeit oegen eines Verbrechens zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, ©in Hauptbelastungszeuge gegen sie war ihr früherer Ge­liebter, ber ehemalige antisemitische Abgeordnete Geza Onody, ber seinerzeit im Tisza-Eszlarer Prozeß eine be deutende Rolle gespielt hat. Duerrifch hat nunmehr dem

Gerichte angezeigt, sie könne den Beweis erbringen, daß Onody im Jahre 1882 das Mädchen Esther Solymoffy, ->'ffen Verschwinden den bekannten Prozeß veranlaßte, beifeite ejdjafft unb ermordet habe. Einer Aufforderung zur Polizei zu erscheinen, hat Onody keine Folge geleistet; er ist feit einigen Tauen aus ber Stad! verschwunden.

Gerichtssaal.

B e r l i n, 8. Mai. Ter B e r b a u d s a u w a l t deutscher wt.a Ülahrer, Rechtsanwalt Remling, fuhr eines Abends gegen 7 Uhr mit seinem Rade aus einem Wege im Grünewald, welcher für Radfahrer ver- b^o ten war; am Wege stand eine das Verbot enthaltende Tafel. Ter Radfahrer, welcher sich spater vor dem Strafe richter zu verantworten hatte, führte zu seiner Verteidig­ung an, es sei zu jener Zeit schon so dunkel gewesen, daß er die Tafel mit dein Verbot n i ch t h a b e b e m e r k e n können; auch habe er keine Kenntnis davon gehabt, daß der in Rede stehende Weg für Radfahrer verboten sei. Unter diesen Umständen sprach die Strafkammer den Amvatt frei und nahm an, eine Bestrafung könnte höchstens dann erfolgen, wenn dieTafel mit dem Verbot deut lich sichtbar gewesen sei. Diese Entscheidung focht die Staatsanwaltschaft durch Revision beim Kammergericht an, denn die Radfahrer müßten sich vorher gehörig erkundigen, ob ein Weg für sie verboten sei. Tas K a m m e r g e richt hob die Vorentscheidung auf, und wies die Sache an die Voriustanz zurück, um zu prüfen, ob bei normaler Be« leuchtung einem Menschen mit normaler Sehschärfe die Verbotstafel sichtbar gewesen wäre.

Arbeiterbewegung.

Nordhausen, 8. Mai. Nachdem in der Kautabatfabrik von Berlin & Bona Differenzen über bie Regelung beß Lehrlingswesens entstanden und keine Einigung erzielt wurde, legten sämtliche Arbeiter dieser Fabrik die Arbett nieder. Daraus erklärten die Kautabak- lubritanten ihren Arbeitern, daß in allen Fabriken Fleitag 1500 Ar­beitern gekü ndigt würde, im Fall die letzteren nicht dafür Sorge trügen, daß die streikenden Arbeiter an ihre Plätze zurück- f'-brten und bie Arbett wieder auknäbmen.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Darmstadt, 6. Mai. Die erste Aufführung des Thuille'schm BühnenspielsGugeline", zu dem O. I. Bierbaum ben Text ge­dichtet, erfolgte gestern vor gut besetztem Hause. Wenngleich die beiden ersten Auszüge wärmere Teilnahme nicht zu erregen vermochten, sand das Werk doch vom dritten Aufzuge an eine so freundliche Aufnahme, daß Dichter und Komponist, die beide anwesend waren, zu wieder- holtenmalen für den rauschenden Beifall danken konnten. Den Höhe­punkt der Aufführung bedeutete das LiebeSduett im driitm Akte, dem Frl. Saccur in der Titelpartie und Herr Wolf als Prinz zu durch- ' klagender Wirkung vcrbalien, wie denn überhaupt der Erfolg bei Abends zum guten Teil dies» beiden Künstlern zu danken ist.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Meßen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Markusgemeinde.

Dm 27. April. Adolf Karl Braun, Hilfsheizer zu Gießen und Dina Wacker, Tochter des Schreinermeisters Jakob Wacker zu Gießen.

Lukasgemeinde.

Dm 29., April. Karl Otto Mayer, Kaufmann zu Gießm und Bercha Elisabeth Appel, geb. Christ.

Getaufte.

Matthäusgemeinde.

Den 28. AprU. Dem Kutscher Heinrich Bechtold eine Tochter, Frieda, geboren den 28. März.

Markusgemeinde.

Dm 28. April. Dem Fuhrmann Ludwig Hofmann eine Tochter, Johanna Elisabeth, geboren den 15. Februar.

Den 2. Mai. Dem Schutzmann Richard Reinhard eine Tochter, Else, geboren den 13. April.

Lukasgemeinde.

Den 27. April. Dem Professor Dr. Johann Biermann eine Tochter, Ameltese Dora Amalie, geborm den 11. Januar.

Johannesgemeinde.

Dm 28. April. Dem HUssbremser Heinrich Schönhals ein Sohn, Heinrich, geborm dm 25. März.

Denselben. Dem Buchhalter Philipp Brehm eine Tochter, Anna Johanna Elisabeth, geboren den 16. März.

Beerdigte.

Lukasgemeinde.

Den 27. April. Heinrich Adolf Roth, Sohn des TaglöhnerS Heinrich Roth, 16 Jahre alt, starb den 25. April.

Den 28. April. Marie Elisabeth Müller, Tochter des Wagm- meisters Otto Müller, 19 Jahre alt, starb dm 25. April.

Dm 2. Mai. Philipp Christian Leo, Uhrmacher, 80 Jahre alt, starb dm 30. April.

Darmstadt. In ber .Ausstellung der Darmstädter Künstler­kolonie 1901" wird einen der Anziehungspunkte für die große Welt unstreitig daSRestaurant" bilden. ES ist allerdings ein Restaurant, bem nicht so leicht eine Konkurrenz erwachsen kann. Die innere und äußere Einrichtung ist, wie überbaupt alles in ber Ausstellung, daS Werk ber verbünbeten Künstler. Der obere Saal zeigt zwei prächtige GlaSfenster von Ehristtansen, ein herrliches Belvedere öffnet sich nach dem riesigen Platanenhatn, dessen dunkle Schatten Kühlung spenden. DaS ist ein Wirtsgarten, wie ihn sich mancher brave Gastwirt te seinen kühnsten Träumen vorstellt. Wie ein dichtes Dach wölben sich die Kronen der Hunderte von Platanen, harmonisch bemalte Pfeiler ragen dazwischm, sie tragm am Abmb bunte Schalen mit Acrtylen- lammen und stimmen in Farbe und Schattierungm zu den Tisch» tüchern, mit baien die Tische im Garten belegt find. Gabeln, Messer, Teller. Schalm, Gläser, alles ist nach Entwürfm der sieben Künstler speziell angeferttgt, ein« mehrsprachige Speisekarte und ein exgutfiter Keller gehören natürlich dazu. Im übrigen sind die Weine das einzige nicht .moderne und neuzeitliche- tu dem Restaurationsbetrtebe.

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