wie man es gethan hat, in den Maiorca die Aufseher über
und Mediziner an die Zentren ihrer Wissenschaft, nach Italien
Sache leite.
; schlüsse, die sich aus den: gesäurten Material für den Maio rat ergeben. Nach der Absolvierung des Magisteriums .wurden die Minores, sofern sie sich ausgezeichnet hatten, zu
Jüngeren; sie blieben noch 5 Jahre, erhielten 40 fl. und , übernahmen damit die Pflicht eigener wissenschaftlicher Thättg- -keit. Deshalb ist es falsch, bei dieser (Änrichtung etwa nur,
wenigen Tagen einige von Bad Salzhausen gegen Abend hierher zurückkchrende Damen von einem Wegelagerer bedroht worden. Infolge der Hilferufe der Damen zog es der Mensch jedoch vor, sich rasch aus dem Staube zu machen. Hoffentlich gelingt es unserer rührigen Polizei, ihn ausfindig zu machen, damit er seiner wohlverdienten Strafe nicht
der Landgraf wollte sich in den Maiorca die künftigen leitenden Beamten erziehen, und zwar in allen Fächern. Theologen
Maiorca ernannt und damit gewissermaßen Führer der
durch die Versetzung des seitherigen Dirigenten Dr. Waas nach Alsfeld einen empfindlichen Verlust erlitten. Waas war ein durchaus tüchtiger Schulmaun und von großem Eifer für seinen Beruf erfüllt. Man sah ihn nur ungern von hier scheiden. An seine Stelle als Dirigent trat der seitherige Lehrer der Schule, Lehramtsassessor Zimmer, ferner trat Lehrerkollegium Lehramtsaeeessist B ö r st e l von
Ländern. , .
fc. Westerburg, 7. Nov. In Rennerod sind ewige Typhusfälle vorgekommen. Der hieftge Landrat warnt deshalb vor dem Wasser des Holzbaches, das wahrscheinlich durch Typhusbazillen insiziert sei.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Ein heiteres Vorkommnis berichtet man aus Bingen. In einem kleinen Orte bei Bingen, A., schellte kürzlich anläßlich der Anwesenheit des Großherzogs der Gememdedlener folgendes aus: „Morje kommt der Großherzog von Hesse nach Binge; wer ihn sehe will, derf hinfahre!" — In Darmstadt finden die Stadtverordnetenwahlen am 23. November slatt. — Der Seminar-Direktor Dr. Friedr. Quentell in Friedberg ist von dem Gartenbau-Verein Worms anläßlich dessen 20jährigen Stiftungs-Festes am 22. Sept, in Anerkennung seiner großen Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt worden. — Ein fein gekleideter Reisender, der in 4. Klasse fuhr, beschwerte sich am Mittwoch in der Nähe des Südbahnhofes in Marburg über den im Wagen herrschenden Tabaksqualm. Er zog denn auch die Notleine, um dem Schaffner seine Beschwerde vorzubringen. Auf deni Nordbahnhofe wurden indessen die Personalien des Reisenden festgeslellt, bannt ihm die Rechnung über das Ziehen der Leine im Betrage von 30 Mk. zugestellt werden könnte.
haben.
-k- Mainz, 7. Nov. Vor Eintritt in die Tagesordnung der heutigen Stadtverordnetensitzung brachte der Oberbürgermeister em Schreiben der sozialdemokratischen Stadtverordneten zur Verlesung, worin diese an die Bürgermeisterei die Anfrage richten, welche Maßnahmen sie zu treffen gedenke, zur Verminderung der Arbeitslosigkeit.
Mainz, 7. Nov. Gestern hielt Prof. Dr. Sievers aus Gießen hier eine Vorlesung über „Handelsgeographie". Der Redner behandelte die geographische Verteilung des Mineralreichs, des Pflanzenreichs und des Tierreichs. Das Vorhandensein der Mineralien ist an keine geographische Bedingung gebunden. Diese sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, deni Zufall überlassen, wahllos über die Erde ver- treut. Das Gedeihen von Pflanzen und Tieren dagegen längt von den klimatischen Verhältnissen d. h. von Feuchttg- keit und Wärme ab. An der Hand einer Regen- und einer Vegetations-Wandkarte wies Prof. Sievers nach, wie sich die Vegetation ganz nach dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Regen und Wärme richtet und wie man hiernach die Weltkugel in ganz bestimmte Zonen einteilen kann. Die Pflanzen- und Tierwelt ist in den Tropen eine ganz andere, wie in den Subtropen, und hier wieder eine ganz andere, wie in unseren gemäßigten Zonen. Der Mensch vermag wohl einzugreifen und durch Einrichtung von Bewässerungsanlagen usw. die Natur gewissermaßen zu korrigieren, im Laufe der Zeit werden aber die klimatischen Verhältnisse immer wieder ihr Recht geltend machen. Den interessantesten Teil des Vortrags bildeten eingehende Darlegungen über die Verbreitung und die Heimat der wichtigsten Pflanzenprodukte wie Holz, Getreide, Reis, Zucker, Kaffee, Kakao, Gewürze, Baumwolle, Thee, Tabak, Oel, Wein, Seide u. v. a. sowie der Nutztiere und tierischen Produkte nebst statistischen Angaben über den Ausfuhrwert der verschiedenen Erzeugnisse in den einzelnen
entgeht.
w. Nidda, 6. Nov. Unsere höhere Bürgerschule I)a:
auf sich warten lasse, der Begründung. Zur Herbei- wie man es gethan hat, in den Maiorca die Aufseher uver sührung einer Verständigung der süddeutschen Bahnverwalt- die Minores zu erblicken; ihre Bedeutung liegt viel tiefer: ungen über ein gemeinsames Vorgehen in der Frage der der Landgraf wollte sich in den Maiorca die künftigen leitenden Reform der Personentarife sollen noch vor Ablauf dieses Beamten erziehen, und zwar in allen Fächern. Theologen Jahres mündliche Verhandlungen stattfinden. Eine Re- amaen meist nach Wittenberg oder Tübingen, die Juristen form der Gütertarife ist von keiner Seite be- b J - ■ - - — ri ■*
in Hand zu gehen. Das ist jedenfalls noch weiter ge> K Qatols^n, als °on den Gießener N°twn°llib°r°l°n. “
s^en mi dadurch veranlaßt, v 3 , p
Darmstadt, 7. Rovbr. Der Großherzog wrrd am Sanistag früh aus Italien wieder hier eintreffen.
Darmstadt, 7. Nov. In der gestrigen Monatsversammlung des Kriegervereins wurde einstimmig folgende Resolutton angenommen: „Der Kriegerverein Darmstadt spricht seine Freude darüber aus, daß das Präsidium des Landesverbandes in der Zurückweisung der Ehamberlain'schen Angriffe auf unsere Kameraden-Veteranen den anderen Verbänden vorangegangen ist, und schließt sich der Zurückweisung der Lügen mit vollem Herzen an." .
Darmstadt, 6. Nov. Dem Verband Rhernhessi- scher Weinhändler ging die Mitteilung zu, daß im Ministerium nicht die Absicht besteht, mit der Kontrole gemäß § 10 des Weingesetzes die Steuerverwaltung zu betrauen, lieber die Art der Lösung dteser Frage werde eine in Kürze zu erlassende Bekanntmachung Auffchluß geben.
S. Darmstadt, 7. Nov. In der heutigen Stadtverordnetensitzung wurden außer den aljährlich vorgesehenen Winter-Notstandsarbeiten, für unvorhergesehene Fälle 25 300 Mark zur .Herstellung von Straßen-Chaussrer- ungen, Kanalbauteu, bewilligt, obwohl der Oberbürgermeister erklärte, daß die hiesige Industrie vorerst so gut beschäftigt sei, daß voraussichtlich außerordentliche Arbeiterentlassungen nicht eintreten dürften. — Der 4. Ausschuß der 2. Kammer beschäftigte sich! gestern mit der K r e i s e i n t e i l u n g der Provinz O b e r h e s s e n, bem Vernehmen nach ist aber noch keine bestimmte Eu t-- scheioun g gefallen.
Offenbach, 6. Nov- Ein gräßliches Unglück hat sich, heute früh um einhalb 7 Uhr auf dem Bahnübergänge der Bebraer Bahn an der südöstlichen Ecke des Friedhofes (Grenzstraße) ereignet. Der 69 Jahre alte Portier Franz Joseph Sommer aus Bürgel, der bei der Firma Wallerstein, hier, beschäftigt ist, war auf dem Wege nach Offenbach. Als er sich in der Mitte des Bahngeleises befand^ brauste ein Zug in der Richtung nach Ofsenvachj heran« erfaßte den Unglücklichen und zermalmte ihn derartig, daß die einzelnen Körperteile bis zur Unkenntlichkeit zer- stümmelt und auf etwa 100 Meter Entfernung zerstreut wurden. Ob die Barriere nicht geschlossen war, oder ob Sommer unter der geschlossenen Barriere durch gekrochen ist, konnte bis jetzt mit Sicherheit nicht festgestellt werden.
o. Mainz, 7. Nov. Nach einem aus Bingen an die hiesige Polizei gelangten Telegramme ist gestern nachmittag in Ockenheim an einer Person ein Raubmordversuch verübt worden. Als Thäter kommen zwei Italiener im Alter, von 30 und 45 Jahren in Betracht. Der eine trägt einen schwarzen Vollbart, der andere einen Anflug von Schnurrbart. Beide sind dunkel gekleidet und führen Revolver und Dolche bei sich. Sie sollen den Weg nach Mainz «ungeschlagen
Vermischtes.
* Koblenz, 7. Nov. Wie die „Kobl. Ztg." meldet, stieß heute vormittag bei Kruft auf der Strecke Andernach- Niedermendig em Personenzug mit einer Lokomotioe zusammen. Es heißt, eine Person fei getötet und fünfzehn verletzt.
* Kiel, 7. Nov. Auf dem Schiffe „Barbarossa' brach heute früh 81/, Uhr beim Einsetzen der Dampfpmasst
r n m H YYTT q? ph 6 ober Frankreich. So erklärt sich z. B. bie Vortrefflichkeit i
«. L. der wühr'end Anes AuftntKlts inkognito im frrttf bcS oon Kleinschmidt verfaßten Kagene-nbogener Landrechts , Rheinischer Hof wohnte, ist gestern nach Bozen abgereift, - daraus, daß er seine Studien m Italien vertieft hatte. ! Angekommen und in den nachbenannten Hotels abgestiegen I Der Veremspräfibent Dr. Frhr. Schenk zu Schwemsberg sind: Großherzog Ernst Ludwig von Hessen mit teilte sodann mit, daß Prinz Ludwig von Battenberg Gefiolg^; Erbprinz Moritz zu Hohenlohe - Schil-laus der Heiligenberger Bibliothek des verstorbenen Prinzen l.ingsfürst (Hotel Bayerischer Hof). Alexander ein interessantes Buch habe übersenden lassen,
" das er den Vereinsmitgliedern zur Einsicht vorlege. Es ist ।
Ausland. das vom Landgrafen Moritz von Kassel verfaßte lateinische
London, 7. Nov. In einer Depesche des Gene- gereimte Psalterium, das 1593 gedruckt wurde. Nach dem rals Kitchener aus Pretoria werden weitere Einzel- Einband und den Einträgen der Besitzer zu schließen, wird heiten über das Gefecht bei Be r ke n s l a a g t e ge-lcs ein Dedikationsexemplar für D. Faber sein, der es weiter meldet. Hiernach erreichte die Kolonne Vensons den Lager- an Mag. Joh, Mylius verschenkte, den Lehrer, späteren Rat platz bei heftigem Regen. Die Buren erhielten Verstärkung Landgrafen Philipp von Butzbach, der bekanntlich
durch Louis Botha, der mit 600 Mann im Eilmarsch bis I sein reiches Wissen auf vielen Gebieten auszeichnete.
dicht an die Nachhut Bensons heranruate. Zuverlässigen I derselben Schloßbibliothek hat ferner bie Prinzessin
Nachrichten zufolge wurden auf Sette der Buren 44 Manul ^n Battenberg ein seither ganz unbekanntes
öet°JL die „Times" aus Tokio meldet, überwies Tagebuch der „Großen Lanbgrafin" Caro^ine aus dem Korea an Japan ein Gebiet Landes von 650 Jahre 1772 m eigenhändiger Abschrift dem Herein zur Em- Acres bei Chapokpo in der Nähe von Masampo zu einer sicht mitteilen lassen.
besonderen Mederlassung, welche von Japan verwaltet L. ....... . .- ■■■■■-■
werden wird. Dieser Landstrich war früher von einem JUrtM iittil
russischen Kriegsschiff vermessen und avgestecktworden. <AUV gUUlU UHV
toJuVum BÄ b®"'UN Nachricht-» Willkomm-»
Jahre 1902 zur Ausführung gelangen sollten. 1. \ m , 1QA1
— Eine Gruppe Lothringer aus Metz hat dem hiesigen Gießen, 8. November 1901.
Gemeinderat eine Zuschrift übersandt, worin der Gemeinde- .» Stadlverordneteuwahlen. Der in der Generalvcrsamm- rat ersucht wird eine Pariser «ad) ( bec nationalliberalen Partei gefaßte Beschluß, mit der
verstarb-»-» Btlchos von Metz Ms. Fleftzu ben-ncw f „ Partei bei den Stadtvervrdnctenwahlen Hand >n
b°son^rs wuusehenLw rt i» bem t t 3 * 6a6 auch em
^d rün a t werd- b - uts ch e r Brs ch ° s aus. ^^^^atischer Kandidat von den be.de» bürgerl.chen
3 _ Ein Abgeordneter wird der Kammer den Vorschlag iParteioerfammlungen aufgestellt wurde, hat in hiesigennational
unterbreiten, das französische Kupfergeld durch solches I liberalen Kreisen eine gewisse Aufregung hervorgerufen, und es soll aus Alllurni.ni.um zu ersetzen. I sogar, wie wir hören, bei manchem die Absicht bestehen, aus dem
— Der deutsche Botschafter, Fürst Radolin,»hiesigen Nationalliberalen Verein auszutreten. .Und doch darf man sprach dem Handelsminister M i l l e r a n d im Allerhöchsten n^t außer acht lasten, daß, wenn die bürgerlichen Parteien Auftrage die Erkenntlichkeit des Kaisers ausJur I erreichen wollen, dies nur auf breitester liberaler Basis
die künstlerisch vollendete, kostbare Er:nnerUn g^,-Pla-1 pßpn fanu Das bat die Generalversammlung der Ä.C» naftonallibemlen Partei vor allem in betracht gezogen, »nd
Förderung, die der Kaiser durch Ueöerfendung von Kunst-»auch wir meinen, daß eine Zersplitterung det bürgerlichen werken aus seinen Privatfammlungen der Pariser Welt- Stimmen durchaus vermieden werden niuß. Wie uns aus ausstellung angedeihen ließ. Millerand gab seiner Freude Mainz mitgeteilt wird, haben auch dort die Nationalliberalen über die Kaiserliche Aufmerksamkeit herzlichen Ausdruck. |in einer zahlreich besuchten Versammlung fast einstimmig
Wien, 7. Nov. Abgeordnetenhaus. In Beant-l^en Beschluß gefaßt, bei der Stadtverordnetenwahl mit den Wortung mehrerer Interpellationen wegen der^ VorgängeiDemokraten, Freisinnigen und Sozialdemokraten Hand au der .Ä^usbrucker Univerlität erklärt Unter- Hand zu gehen. Das ist jedenfalls noch weiter ge- ?^se £ gangen, als von den Gießener Nationalliberalen. Es er-
M sich eben unter v-rschi°b°n°n Voraussetzungen bie Ver-
Nicht zutrauen sollte, eine agitatorische Thätigkeit ent- schiedenartigkett der Kartelle. .
faltet werde. Die Regierung habe feit Jahren gesucht, durch ** Die Zweite Kammer der Landstande wird, rote row be- die in Ausführung eines einstimmigen Beschlusses des reits gestern telegraphisch berichteten, am Dienstag, dem Tiroler Landtages eingeführten italienischen Parallelkurseiig. November, zu einer kurzen Session zusammentreten. Die der juristischen Fakultät, durch die der urfprüngliche Eha-I^auptverhandlungen werden im Januar beginnen.
rafter der Innsbrucker Universität nicht berührt werden ** Rezitation. Die gestern abend auf Lonys Bierkeller konnte, dem Bedürfnis der italienischen Jugend nach Vo^ veranstaltete Rezitation des Schauspielers Emil Walkotte
sXbinmUnto ‘^a'tu’ugbex Thcokro.MnS.ocst-II.ng »°ch in libh°st-cEnnn«nng
mischen Behörden der Innsbrucker Universität anheim- sein wird, machte auf die Zuhörer einen überwältigenden gestellt werden sollte. Wenn die dabei gehegten Voraus- Eindruck; sie wird hoffentlich das Jntereffe weiter Kreise für setzungen nicht Mreffen, roerb» es Pflicht der Regierüng- derartige Veranstaltungen wach erhalten.
jein, in anderer Weise für das Studium der italienischen •* Bier Jahreszeiten. Wir wollen nicht verfehlen, auch
Jugend zu sorgen; die Regierung werde nicht anstehen, bt«fer Stelle nochmals auf die Konzerte aufmerksam zu
in diesem Falle, die verfassungsmäßige Zustimmung des machen, die allabendlich in den vier Jahreszeiten von dem Reichsrates einzuholen. — ^is.^^Seordnetenhaus hat die ^atischcn Damen Ensemble „Lika" gegeben werden.
Notstan d s v o r l a g e der Regrerung und die in den Not-l BeüdweMel Wie wir hören, ist die vor noch nicht
oiugebrachten Drmglrchteftsautrage! Malern 74-2-8° Äa^nen Herr» Textv'r
a ,rI ----1 erworbene Kinzenbach er Mühle durch Kauf in den Besitz
"377---37 13 -a der Herren Völzel-Gießen und Schimmel-Heuchelheim über-
Historr^cher Gereru sur das Grotzh. Heyen. Zangen. ö
In der 1. Monatsversammlung am 4. hielt Pfarrer! ** Ein Unglücklicher. Ein älterer Mann aus Wansleben Lic. Dr. Diehl aus Hirschhorn einen Vortrag über das wurde in verwahrlostem Zustand und halberfroren gestern Thema: Kulturgeschichtliche Mitteilungen aus den vormittag in einem Backsteinhäuschen im Neustädterfeld auf- älteren Stipendiatenakten der hessischen Uni- gefunden. Er ist im Haftlokal untergebracht worden. An- versitäten. Den Ausführungen des Redners lag, wie die!scheinend ist der Mann geisteskrank.
"Darms:. Ztg." berichtet, seither unbenutztes Aktenmaterial zu! A. Nidda, 7. Nov. Dem Vernehmen nach sind vor Grund, das sich vorzugsweise beider Universität Gießen findet. Es besteht aus zahlreichen Briefen, Reskripten und dem Sttpendiatenalbuni, vor allem aber aus dem von Johann Steuber 1630 zusammengestellten Stipendiatensalbuch.
Aus dem für kulturgeschichtliche Studien überreichen Material konnte der Vortragende nur einen Ausschnitt bringen; er behandelte die Zeit von 1559 bis 1604, denn von da an beginnen mancherlei Schwierigkeiten, die mit der Gründung der Universität Gießen zusammenhängen. An Stipendiengeldern, die zur Verteilung tarnen, standen Ende des 16. Jahrhunderts rund 1860 fl. zur Verfügung, roomit 50 Minores und 10 Maiores unterhalten werden sollten. Es waren meistens Theologen, doch auch einzelne Mediziner und Juristen; der Zweck der Einrichtung war aber nicht die bloße Ernährung, sondern die Erziehung, nur die Tüchtigsten wurden dazu zum ausgewählt. Heppenheim. *
Jni normalen Fall wurde der Student, der am Beginn! s. HartmannShain, 7. Nov. Zu der Mitteilung unseres seiner akademischen Laufbahn oft erst 15 bis 16 Jahre all Korrespondenten in Nr. 262, daß die Durchführung der Bahn- roar, nach 2 Jahren Baecalaureus, nach weiteren 2 Jahren strecke Grebenhain—Gedern (über Berniuthshaln—Völzberg- Magister; dann folgte das eigentliche Theologiestudium, vor Volkartshain—Ober-Seemen—Gedern) endgiltig beschlossen dessen Beginn aber die meisten die Universität verließen, um fei, schreibt uns ein Leser, er habe von gewisser Sette gehört, in den Schuldienst einzutreten. Während der Studentenzeit daß die andere Richtung, über Hartmannshaim, die lebten die Stipendiaten gemeinsam nach christlicher Haus- größere Aussicht zur Venvirkttchung habeweil die ordnung unter der Aufsicht des Ephoriis, eines Professors. Strecke cme viel kürzere ist als jene. Auch das ^erram fei Wichtig für die Geschichte des Pfarrwesens, der Familien nicht so schwer, wie es in unserem Bericht heißt. Ueberhaupt und des Gelehrtentunis jener Zeit sind vor allem die Auf-!sei der Beschluß der hessischen Landjtände noch abjuroarten.
— Ferner wird uns zii der Meldung unseres Korrespondenten, daß die Wassermessungen im Vogelsberg eingestellt seien, mitgeteilt, daß das Frankfurter Tiefbauamt ruhig weiterarbeite, ja, in noch größerem Umfange als bisher Messungen vornehmen lasse. Sogar einen ständigen Bauführer habe es in Hartmannshain, der als technischer Beamte die ganze


