Ausgabe 
9.10.1901 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

leidigung verhaftet werden zollte, erschoß drei Offiziere sowie mehrere andere Personen und murde schließlich von der wütenden Volksmenge getötet.

* Die Pest. In Neapel wurde am 6. d. Mts. ein neuer Pest fall gemeldet. Es handelt sich um ein junges Mädchen. Dasselbe wurde in das Lazaret von Nisida ge­bracht und ihre Familie wurde isoliert. Das Haus, worin sie wohnte, wurde desinsiziert. Außerdem i|t kein anderer Fall in Neapel vorgekommen. Alle isolierten Personen be­finden sich wohl. Seit dem 4. Okt. sind in Saint Louis und Fort Kay es am Senegal je drei Pest fälle vor­gekommen.

* DerHerr Baron. Aus Wien wird gemeldet, daß Baron Manfred v. Maderny, mit seinem eigentlichen Namen Simon Suth, des Giftmords- an dem vor einigen Jahren gestorbenen Chemiker Hofrat Dr. Schmitt verdächtigt wird. In Wiesbaden ist beim Amtsgericht eine anonyme Anzeige dieser Art eingelaufen und weiter- gegeben worden. Dieser Verdacht soll indessen grundlos sein. Doch hat Suth eine Reihe anderer Delikte auf dem Kerbholz. Was seine Persönlichkeit anlangt, so war er früher im chemischen Laboratorium des Dr. Schmidt in Wiesbaden angestellt und bemühte sich, erst dessen Kom­pagnon, dann dessen Nachfolger zu werden, obwohl seine chemischen Kenntnisse angeblich sehr zweifelhafter Natur sind. Der Verdacht, daß Schmitt an Gift gestorben sei sei es, daß er es selbst einnahm oder daß es ihm beige­bracht wurde, war schon einmal gleich nach dem Tode aufgetaucht, doch brachte die chemische Untersuchung keine Spuren irgend, welcher Art zu Tage. Suth tritt als Adoptivsohn eines wirklichen Freiherrn v. Maderny auf (eines ehemaligen bayr. Offiziers, der, seit dem Kriege 1870/71 an das Krankenlager gefesselt ist und mit seiner Gattin, der bekannten Schriftstellerin Helene v. Götzendorsf- Grabowsti, Jahre lang in Wiesbaden gelebt hat, um vor einiger Zeit nach Wien überzusiedeln. D. Red. d.Gieß. Anz") und weilt gegenwärtig mit seiner angeblichen Adoptivmutter, die aber in Wirklichkeit ein Fräulein v. Götz sein soll, in London. Als er noch in dem Wies­badener Laboratorium thätig war, hat er eine Wechselfälsch­ung verübt und für angebliche Erfindungen von Schmitts Erben 100 000 Mk. zu erlangen versucht, olme daß ihm das Gericht etwas anhaben konnte. Neuerdings hat es dann Suth-Maderny zum Vizepräsidenten der deutsch- österreichisch, en Litteraturgesell- schaft gebracht und diese um 50000 Kronen geschädigt, eine Affaire, die ja unlängst viel von sich reden gemacht hat und einen Erzherzog zur Niederlegung der Präsidenten­würde veranlaßte. Man hat es also mit einem Hochstapler allergrößten Stils zu thun.

Wandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Märkte.

Gießen, 8. Oktober. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfund 1,301,40 Alk., Hühner­eier pr. Stück 78 Pf., 2 Stück 1315 Pf., Käse pr. Stück 58 Pf,. Käsematte 2 Stück 58 Pfg., Erbsen pr. Liter 22 Pfg., Linsen per Liter 34 Pfg., Tauben pr. Paar 0,751,00 Alk., Hühner pr. Stück 1,201,60 Rtk., Hahnen pr. Stück 0,701,20 Mk., Enten pr. Stück 0,000,00 Mk., Gänse pr. Pfd. 6065 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 6676 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6064 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 6480 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6066 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 5070 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 3,504,00 Mk., Weißkraut per Stück 1425 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 5,006,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg. Äepfel per Pfd. 814 Pfg., in Körben 1215 Pfg. Trauben 3550 Pfg., Tomaten per Pfd. 1820 Pfg.

Der Markt war diesmal ganz außerordentlich stark befahren.

Dauer der Marktzeit von morgens 8 Uhr bis nachmittags 2 Uhr, während der ersten bret Stunden der Marktzeit darf nicht im Umherziehen feilgeboten werden.

Stuttgart, 7. Okt. Der Aufsichtsrat der Verlagsanstalt hier beantragt im Hinblick auf die gegenwärtige gespannte Lage des gesamten wirtschaftlichen Lebens keine Dividende zu be­zahlen. Die letztjährige Dividende betrug 7 Prozent.

Zum Fall Terlinden. Man schreibt aus Chicago: Das Verhör des ehemaligen deutschen Großindustriellen Gerhard Terlinden wurde abermals, und zwar bis zu dem 16. Oktober, ver­schoben, weil die Rechtsanwälte des Beklagten erklärten, sie hätten nicht genügende Zeil gehabt, um das aus Deutschland angelangle Beweismaterial zu prüfen. Das Eintreffen dieses Beweismaterials bedinge die Erlangung eines neuen Haftbefehls gegen Terlinden; das zuerst angestrengte Verfahren wurde auf Antrag des Anwalts des deutschen Konsulats abgewiesen, und Terlinden wird nun auf Grund des neuen Haftbefehls festgehalten, nachdem Bundeskom- mifsar Foote den Einwand Terlindens, es liege eigentlich nichts gegen ihn vor, daher feine Freilassung zu erfolgen habe, abge­wiesen hatte.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Berlin, 7. Okr. Der Nordpolreisende Kapitänleutnant a. D. B a u e n d a h l ist gestern von Hamburg in Berlin ein­getroffen. Er machte einem Berichterstatter gegenüber inter­essante Mitteilungen über den Plan einer neuen N o r d pol-Expedition. Darnach will Bauendahl im nächsten Jahre versuchen, mit seinem Kutter Matador die Ostküsle Grönlands zu erreichen und dann auf dem Landwege weiter nach! dem Norden vordringen.

Arbeiterbewegung.

New-Aork, 5. Okt. In Fall River beschlossen 30000 Baum­wollspinnerei-Arbeiter, am 7. Oktober die Arbeit einzustellen, Sie verlangen eine Lohnerhöhung um 7 Prozent.

New-Aork, 6. Okt. Die Textilarbeiter von Neu-Eng- land (Maine, Massachuttes, New-Hampshire, Rhode Island, Eonec- tikut und Vermont) haben beschlossen, einen Streik zu beginnen, falls ihnen liicht eine 5 Proz. Lohnerhöhung bewilligt wird.

Grimsby, 5. Okt. Der Streit zwischen Den Fischereiunter­nehmern und den Fischern ist offiziell für beendet erklärt worden. Tie Arbeit wird eint Montag wieder ausgenommen.

Lüttich, 8. Okt. Die Verhaftungen der ausständigen Grubenarbeiter dauern fort. Die meisten werden wegen Ruhestörung angeklagt. Gestern fanden Zusammenstöße zwischen Polizei und Streikenden statt.

Paris, 8. Okt. Von 607 Kongregationen, die im ganzen 9337 Anstalten besitzen, wurde beim Minister des Innern der Antrag auf Genehmigung gestellt, die 158 Kongregationen ohne Weiteres erteilt wurde.

Rom, 8. Okt Die Polizei ermittelte, daß der Anarchist Glavinerich th'ätsächlich hierhergekommen ist, um den Papst zu ermorden.

Triest, 8. Okt. Furchtbare Stürme und Springfluten herrschen an der Riviera Viele Schifferbarkeu gingen unter. Auf einer Schiffswerft stürzte ein Kesselhaus ein, 1 Arbeiter wurde getötet, 7 verwundet.

Graz, 8. Okt. Tie Temperatur ist sehr gesunken, die Berge sind mit Schnee bedeckt.

Rcwyork, 8. Okt. Die Maßregeln zur Beschränkung der Einwanderung sollen in dem Einwanderungsverbot für Verbrecher und Anarchisten bestehen.

Pretoria, 8. Okt. Wie es heißt, hat General Kling im

Univerjitüts Nachrichten.

Wie dieBerl. N. Nachr." melden, ist die Anreaung zu der Berufung des Prof. Spahn nach Straßburg in Berlin erfolgt.

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

So nach und nach erfährt man hier und am Biertisch, daß der Kaufmännische Verein in Bälde eine Festlichkeit be­gehen will. Es wäre doch am Platze, wenn die Herren Vorstände mindestens 8 Tage vor einem geplanten Feste die Mitglieder in Kenntnis setzen würden, damit eventuelle Einladunaen frühzeitig ergehen können. Auf keinen Fall ist es passend, wenn 24 Stunden vor dem Feste die Einladungen kommen.

Ein Mitglied.

Die Leitung des Gießener Stadtheaters wird ersucht,Die Dame von Maxim" auch an einem Sonntag aufzuführen, da­mit auswärtigen Theatersremrden der Besuch der Vorstellung er­möglicht wird. 3c.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Wetter

Oktober

CD c

r., i

3 CD Q

c ~

cj

_>

c G p

Ä *

2?L

734,7

+ 7,8

6,1

78

NW.

5

Bed. Himmel

92G

736,0

+ 4,8

5,2

81

bW.

4

Klarer

735

738,2

+ 6,4

6,0

84

w.

4

Bew.

Hi

chste 2

.emperatur

am 7

. Okt.

4- 10,

6° C.

Niedrigste

II

7

+ 4,2° C.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 8. Okt. Der Unterstaatssekretär im Reichspostamt Fritsch reichte sein Abschiedsgesuch ein, das der Kaiser unter Verleihung des TitelsExcellenz" annahm.

Berlin, 8. Okt. Durch den Sturm wurde der Telephon- und Telegraphen-Verkehr schwer beeinträchtigt. Auf dem Haupt- telcgraphen-Amt wurde der Verkehr mit Mühe aufrecht erhalten. Die Verzögerungen im Verkehr mit Belgien waren am größten. Telegramme, die am Vormittag aufgegebeu wurden, waren am Abend noch nicht befördert.

London, 8. Okt. Aus Madeira wird gemeldet: Der Kolonel Ereü und der Feldkornet van Vaurou wurden mit 7 Buren hier eingebracht. Die Buren trugen Khakis, jeder hatte 23 Pferde.

London, 8. Okt. Das Kriegsamt meldet, daß 9 weitere Dampfer nach dem südafrikanischen Kriegsschauplatz abgehen mit 500 Mann, darunter 151 Schuhmacher.

Norden von Transvaal 36 Buren gefangen genommen.

Berlin, 8. Okt. Nachdem vorgestern ein Mann namens Polster verhaftet wurde, der fremde Banknoten ge­fälscht hatte, wurde nunmehr auch ein Mitschuldiger ver­haftet , der den ersteren mit Geld und Nahrungsmitteln unterstützte.

Berlin, 8. Okt. Der Verein der Brauereien! Berlins und Umgegend hat an den Bundesrat eine Ein­gabe gerichtet, in der die geplante Erhöhung der Zölle auf G e r sts e, Malz, Hopfen bekämpft wird. Die Eingabe betont die Unthunlichteit der Zollerhöhungen sowohl im Hinblick auf die Interessen der Brauereien als der Landwirtschaft.

Berlin, 8. Okt. Eine von den Berliner Anarchismen auf gestern abend einberufene Volksversammlung wurde aus sicherheitspolizeilichen Gründen verboten^

Halle a. S., 8. Okt. Tie Stadtverordneten-Versamm- lung nahm mit 46 gegen eine Stimme eine Resolution an den Reichstag an gegen den Zolltarif-Entwurf in der vorliegenden Gestalt und gegen die Erhöhung der!, bestehenden Getreidezölle.

Esten a. d. R., 8. Okt. Infolge eines Sturmes stürzte das Gerüst der katholischen Kirche zu Bergeborbach ein. Unter den Kirchenbesuchern entstand eine große Panik. Zwei Kinder wurden lebensgefährlich verletzt.

Lübeck, 8. Okt. Der größte Lübecker Dampfer Ruß­land, auf der Fahrt von Pundsvall nach Liebsch, ist im Nebel bei Björnlundquarken gestrandet. Die Mannschaft ist gerettet.

Ostende, 8. Okt. Durch den Sturm sind sämtliche Fenster des Kurhaus-Saales eingeworfen worden. An mehreren Villen und Häusern wurde großer Schaden ver­ursacht. Ein int Bau begriffenes Haus Mrzte ein, eine Kirche wurde vollständig abgedeckt, ein Fischerboot wurde an den Strand geworfen. Die Mannschaft bannte nur mit groster Mühe gerettet werden.

Lissabon, 7. Okt. Bei dem Sturm in der Bai von. Peniche s a n k e in F i s ch e r b o o t. 19 Manu der Besatzung sind ertrunken.

Fiume, 8. Okt. In der Nacht wurden 124 Demon­stranten verhaftet, von denen 77 bei der Staatsanwaltschaft eingeliefert wurden, darunter bekannte irredentische Ar-- beiter. Der Polizei-Praktikant Armai wurde abends unter dem Rufe: Ungarischer Spion üb erfüllen und schwer am Kopfe mißhandelt. Sein Zustand ist bedenklich.

Graz, 8. Okt. Der Zeichen-Akademiker Franz Hitthalet stürzte 60 Meter von den Wänden des Pfaffenkegels bei Stübing ab und war sofort tot.

New-York, 8. Okt. Auf der konstituierenden Ver­sammlung des deutsch-ameri kant sch enNational- bund es waren elf Städte durch 30 Abgeordnete vertreten. Es wurde beschlossen, den Bund über die ganze Union aus-« zubreiten und int Jahre 1903 eine National-Konvention in Baltimore abzuhalten. Die Deutschen sollen amerikanisch« Bürger werden, rege am öffentlichen Leben teilnehmen und sür deutschen Unterricht, deutsche Fortbildungs-Vereine und deutsche Theater sorgen.

Bekanntmachung.

In Gemäßheit des Art. 23 des Volksschulgesetzes bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß die

Fortbildungss ch n!e

Montag, den 14. Oktober l. I. im Stadtknabenschul- hause an der Nordanlage beginnt und von genanntem Tage an wöchentlich zweimal abgehalten wird.

Zum Besuche derselben sind alle Knaben verpflichtet, welche während der letzten drei Jahre aus der Volksschule entlassen wurden und sich hier aufhalten.

Es haben sich einzufinden:

Montag, den 14. Oktober, nachmittags 2 Uhr: Alle schulpflichtigen Kaufleute, soweit dieselben nicht die kauf­männische Fachschule besuchen, Schreiber, Schriftsetzer, Buch­binder, Geometer, Photographen, Graveure, Lithographen, Friseure, Sattler, Schneider, Kellner, Ausläufer, Gärtner, Bäcker.

In dieser Gruppe findet der Unterricht Montags

2 bis 5 Uhr und Donnerstags von 2 bis 4 Uhr statt.

Montag, den 14. Oktober, nachmittags 5 Uhr: Alle schulpflichtigen Maurer, Steinhauer, Zimmerleute, Dach­decker, Spengler, Schlosser, Schreiner, Glaser, Weißbinder, Lackierer, Tapezierer, Mechaniker und alle sonstigen Bauhand­werker.

In dieser Gruppe findet der Unterricht Montags von 5 bis 7 Uhr und Donnerstags von 4 bis 7 Uhr statt.

Dienstag, den 15. Oktober, nachmittags 5 Uhr: Alke schulpflichtigen Schuhmacher, Wagner, Schmiede, Fabrik­arbeiter und alle übrigen Schulpflichtigen, deren Unterricht Dienstags von 5 bis 7 Uhr und Freitags von 4 bis 7 Uhr stattstndet.

Außerdem haben diejenigen Schüler der Nachbargemeinden, welche abends in ihren Heimatsort zurückkehren, aber zum Besuche der hiesigen Fortblldungsschule angemeldet worden sind, sich Mittwoch, den 16. Oktober, nachmittags 4 Uhr,

im Stadtknabenschulhaus einzufinden. Der Unterricht in dieser Klasse findet Mittwochs von 4 bis 6 Uhr und Samstags von 3 bis 6 Uhr statt.

Unter Hinweis auf Art. 25 des Volksschulgesetzes, wo­nach Lehrherren, Dienstherren und Arbeitgeber ihren Lehr­lingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuche der Fort­bildungsschule nötige Zeit bei Meidung polizelltcher Strafen einzuräumen haben, ersuchen wir die Genannten, sowie die beteiligten Eltern, Vormünder usw., den Schulpflicktigen von vorstehender Bekanntmachung rechtzeitig Kenntnis geben zu wollen.

Gießen, den 8. Oktober 1901.

Für den Schulvorstand:

Mecum, Hahn,

Bürgermeister.6701 Oberlehrer.

ungefähr

Erbst" Linsen Bohnen, Kartoffeln, Reis, Graupen, Fadennudeln, Bandnudeln

Sago, Grunkorn, Weizenmehl, eingein. Bohnen, Sauerkraut, versch. Gemüse, getr. Pflaumen, getr. Aepfel, aebr. Kaffee, Fruchtkaffee, Zucker gz.u.gem. Salz, Pfeffer, Essig, Salatol,

> Handkäse, ungefähr 250 Kg. Limburger Käse 800

Heringe, ,, 4000 St.

sür die Unteroffizier- und Mmm- fchaststüche des 2. Bataillons Jnfanterie-Regts. Kaiser W'lhelm

116) soll für die Zeit

1. November 1901 bis Ende Ok­tober 1902 im Wege öffentlichen Ausgebots vergeben werden. .

Die Lieferungsbedingungen können in der Kaserne I, Zimmer Nr. 71, eingesehen und Abschriften geaen . Erstattung ; der Schreib- gebühren bezogen werden.

Angebote, ganz oder teilweise, mit der Aufschrift:Angebot auf Lieferung von Erbsen, Linsen, Bohnen usw." sind verschloßen und portofrei bis spätestens den 20. Oktober d. Js. an nach­stehende Küchen-Verwaltung em- zureichen. 6676

Küchen-Verwalttmg

. des 2. Bataillons Jnftr.-Regts.

Kaiser Wilhelm (Nr. 116).

Ausgebot.

Die Lieferung des Bedarfs an:

600 Kg.

800

600

120000

100

300

700

300

100

150

600

900

900

12000

20

40

1800

1400

100

2800

30

900 Ltr.

200

u

Beim 3. Bataillon Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (Nr. 116) soll die Lieferung der in dem Küchen­betriebe erforderlichen Vietualien vom 1. November l. Js. ab auf 1 Jahr vergeben werden.

Vertragsbedingungen liegen auf dem Geschäftszimmer 69 des Ba­taillons zur Einsicht auf.

Offerten sind verschlossen mit emsprechender Aufschrift versehen der KüchenverwatMng bis zum 17. Oktober L I. einzureichen.

Die Küchenoerwaltung HI Kaiser Wilhelm. 6675

llrritcißrruniicn

Mobiliar- Versteigerung.

Donnerstag, den 10. Ok­tober d. I., nachmittags 2 Uhr werden in dem Hause Frank­furterstraße 36 (Hinterhaus) nachverzeichnete Mobiliar- u. sonstige Gegenstände gegen Bar­zahlung versteigert:

1 vollständiges Bett, 1 Sopha,! Tisch, IKommode, 1 kleines Schränkchen, 1 Sessel, Bilder und Spiegel, 1 Koffer, 1 Blumentisch, 1 silb. Damen­uhr mit Kette, einige Schmuck­sachen, Kleider und Weißzeug, sowie etwas Haus- u. Küchen­geräte. 6694

I. A.r Schneider.

Donnerstag den 10. Oktober, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich eine Schiffsschaukel mit Zubehör gegen Barzahlung. Zusammen­kunft: Brandplatz, Ecke der Brand­gasse. 6692

Geißler, Gerichtsvollzieher.

MßpWfiKW

la. blutfrische

Nordsee-1

Schellfische

per Pfd. Li) Pfg.

Kabliau, Schollen, Zandei

Sehr. Berdux

Bahnhofstr.27, Lindenplatz 12

Pelz-Colliers

von 1 Mk. an bis zu den hoch 6686 modernsten Sachen.

Kürschnerei vor

A. Kretzschmai

zwischen Markt- u. Kircheuplatz