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“® 6 Wc: Festmahl in Je allgemeine Sitzung am Gerlofs (Weilburg)eisen Mruffion und geschäftliche achmiltag soll rin Autzftug g rin solcher in dar Lahn, cnvmmen werden. So ist lege der Grselligleit berück, ludet in Gießens Mauern >arum dürste den Besuchern i, sich frühzeitig durch als» rer Block in Gießen die
eilage Nr. 5, auSgegrbeu B Inhalt: Oesteutliche An- ntmachung, die Prüfung für mb LreiSstraßenweister bett, r eine elektrische Sisenbahn ch dem Johannisberg betr. ng zur Annahme und zum Soeränderungen. Aufgabe schäft. Dienstnachrichten.
Dezember 1900 m Groß» Kadlen ans: 50 091 Pferde Z Esel, 330619 Rindvieh (86132), 312889 Schweine 1: nicht ermittel), Federvieh, 1383003 (nicht ermittelt), elt). .
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Gewerbeschule, gestorben. — Durch Allerhöchstes Dekret wurde dem Schulverwalter Karl Wenzel die vierte Lehrerstelle in Grünberg definitiv übertragen. — Der frühere Bürgermeister D. Ritter in Laub ach sieht in diesem Jahr auf eine 50jährige Dienstzeit als Rechner verschiedener Ortschaften zurück. In Rücksicht auf sein hohes Dienstalter beabsichtigt er seine AmtSthätigkeit einzufiellen. Er bekleidete zuletzt noch die Gemeinderechnerstellen in Ruppertsburg und Wetter selb, sowie die Stelle enes AirchenrechnerS in Freienseen. Um beide ersten Stellen sollen bereits zablreiche An Meldungen vorliegev. — In Battenberg soll ein Krieger denkmal am 17. Juli eingeweiht werden.
Gerichtssaat.
D. «tetzen, 7. Mat. (Strafkammer.) ffieaen Verbrechens gegen $ 176 poa 3 des R.-Str. G. steht der Taglöhner Johannes Naumann auS Bad-Nauhetm vor ber Strafkammer. Es stehen »erfcht:dene Fäll« zur Anklage. Die Verhandluna findet, da die Großh. Staatsanwaltschaft den Ausschluß der Oeffentllchkeit wegen Gefährdung der Sittlichkeit beantragt, hinter verschlossenen Tbüren ft«V. DaS Urteil lautet auf eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr 6 Monaten unter Annahme eines fortgesetzten Delikts. Die bürgerlichen Ehrenrechte werden ihm auf die Daucr von 3 Jahren aberkannt. — Der Schachtmeister Friedrich Forna^on aus L aunsberg und der Bahnarbeiter Klement Schneider von da find angeklagt, auf der Rtxfelder Höhe am 16. Mat 1900 gemeinfchastltch vorsätzlich und rechtswidrig dm dort aufgestellten Galgen beschädigt und umgeworfen zu haben. Der Fall würde an und Iß.- sich wcnlg Interesse dteten, wenn die Anklageschrift nicht den Galgen als öffentliches Denkmal bezw. Gegenstand der Wissenschaft, gemäß 8 304 Str.-G. bezeichnete. Dte Staatsanwaltschaft vr; tritt auch dirsen Standpunkt in der heutigen Verhandlung, während dte Verteidigung einem
G«lg"N diese Eigenschaft abspricht. DaS Gericht kommt zu dem Schluffe, daß der Standpunkt der Slaatsanwaltschaft nicht als der richtige anzutehen sei und verurteilt Klement Schneider in eine Geldstrafe von 10 Mk., bte eventuell mit zwei Ta^en Gefängnis z r oer> b'ltzen ist. Die Verhandlung gegen den Schachtmeister Fornayon wird, da er n'cht e schienen ist, auSges.tzt
Kandel und Uerlrehr. UolKsmittschast.
R. ReichLbank. Am 1. Juni d. I. wird in WermelS- kirch'N eine von der Reichdbankstelle in Barmcn abhängige Retchsbank- neöeostelle mit Kassmewrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet meiden.
W. Rieder-Wöllfladt, 7. Mai. Dte Molkereigenossenschaft (etngetr. G n m. unbrschr. Haftpfl) in L'qutdatton bat den Konkurs angezeigt, der auch am 1. dS. MlS. eröffn*! worden ist. ES sei darauf aufmerksam gemacht, daß diese Firma mit der Molkerei» G noffenschaft „Wrtterau" (etngetr. G^n. m. beschr. Hafipfl) nicht zu verwechseln ist, deren Betrieb ungehindert seinen Fortgang nimmt.
Tabak.
Hamburg, ".Mai. Die günstige Stimmung für Brasil- Tabake blieb weiter bestehen, so daß dte an den Markt gebrachten Partien schlank zu befferen Preisen begeben werden kannten. Rccht großer Beliebtheit batten sich dte St. Felix und Cruz das Almas sowie Alagoinha Sorten zu erfreuen, in denen alle Angebote zu höheren Preisen ausgenommen wurden. Auch die bisher der schwereren Qualität wegen wenig gekauften CaShoira-Gewächse fanden bedeutend mehr Beachtung und wurden bei der zum TeU sauren und wetchschmeckenden Beschaffenheit zu hohen Preisen in großen Partien aus dem Markt genommen. DaS Brasil-Geschält sowie das große Jntercsse, welches hier für dte Sumatra Einschrribu^gen vorherrsche- d ist, beschäftigte den Markt so stark, daß andere Sorten kaum beachtet wurden. Gehandelt wurden cirka 10000 Packen Brasil und 600 Seronen Havanna-Einlagen. Dte etngetroffenen Erstlinge der neuen Mexiko- Ernte entsprachen nicht den gestellten Erwartungen, da sie zu dunkel
aussallen und zum Teil so klein «'malf<n sind, daß sie schwerlich r "3 Deckblatt Verwendung finden können. Von türkischen Tabak ■: ^•ten keine Zu uhren zu verze chn-n, sodaß sich das Gckchäsl tn diesen Sorten aus einige Leikäufe aus zweiter Hand beschränkte. AllrS per »/,Ka. Havanna: Dickblatt gut und fein braun 6-18, do ord. braun und braun 4—6, do und Einlage, gem scht 3-4 Mk., Emlage 0,85 bis 3 Mk., DurchschntttSpartien 1,(0-4 50 Domingo: 8, SS, 888 O.tO-0,65, FF c 40- 0 69, F 0,30-0 50, A 0,20— 0,40. Columbia: Amdalema prima 0.45—0,60, s-kunda und kille 0.35—0,55, Carmen prima 0 40-0,k5. Mexiko 055-3,00 Brasil: Patent und Patent fino 0,75-1,20, prima 0,60-0,70, fikanda 0,56-0,65. St. Felix Patent und Patent fino 1,00-1.80, Prima 0,76-0 95, sekunda 0.65-0,85. Nordamer.ka Seadleaf Deckblatt 1,00-1,50, do. Umblatt 0.50-0.70, do. F ller 0,32-0,45. Sumatra und Java 0,20—500. Borneo 040- 5,00.
Tadelt nicht die Köchin,
wenn die Flammeris etwas zu wünschen übrig lassen. Ueberzeuge man sich vielmehr zuvor, ob nicht die Znthaten daran Schuld waren. Die Ursache eines zu weichen, geschmacklosen Flammeris ist oft, daß die Köchin nicht weih, wie leicht und schnell sich mit Mondamin die schmackhaftesten steifen Flammeris und Nachspeisen bereiten lassen. Gute' Köchinnen behaupten, Mondamin hat einen zarten eigenen Geschmack, und sei auch zum Verdicken allen anderen Zu- thatcn vorzuziehen. 814
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Steinbruch- Verpachtung.
Freitag den 10. Mai L I, vormittags 10 Uhr, soll der der Gemeinde Laubach (Kreis Schotten) zustehende Steinbruch am Ramsberg auf die Dauer von 3 Jahren ver« pachtet werden. Der Bruch liefert gute Basaltsteine, welche zu Mauerwerk für die Bahn strecke Laubach—Mücke verwendet werden können. — Der Steinbruch liegt etwa 2 Kilometer von dem Bahnhof Laubachentfernt. Gebote können auch schriftlich eingereicht werden, müssen >:doch bis zu dem benannten Termin in den Händen Großherzogl. Bürgermeisterei Laubach sein.
Laubach, am 1. Mai 1901. Großh.Bürgermeisterei Laubach.
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