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bei den Wanderungen bevorzugt, namentlich seitdem ern steinerner AuSfichtSturm nebst einfachem Unterkunftshaus der. rin iwallumgürteten Gipfel hont. Die Vollendung diese? Baues im Herbst 1899 mutzte der Sektion zur besonderen Freude gereichen. Die vor einigen Jahren in der Umgebung O3n Gießen durchgesührten farbigen Wegebezeichnungen wurden wählend des letzten Sommers nach Verständigung mit den Touriftenvereinen der Nachbarstädte ergänzt und zum großen Teil erneuert, zum Teil für das kommende Jahr zur Er^ Neuerung vorgesehen. — In der gestrigen Versammlung hielt Oberlehrer Dr. Trapp einen breit angelegten, mterefsanten Vor-rag, dem es nicht an Humor fehlte, über seine vor jährige Schweizerreise und die Besteigung deS Titlis.
r— Konzert verein. Wie neulich schon hervorgehoben wurde, setzt sich das Programm des nächsten Symphonie-Konzertes am Samstag im wesentlichen aus modernen Kompositionen zusammen. Es fei daher gestattet, «uf eine der interessantesten Nummern des Programms, die selten gehörte Tschaikowsky'sche Symphonie in einigen Worten hinzuweisen. Die genannte Symphonie pathetique, die sechste und letzte Tschaikowskys, die, wie man sagen fann, von allen seinen symphonischen Werken am meisten anerkannt ist, wurde kurz vor seinem am 5. November 1893 erfolgten Tode vollendet und stellt somit gewissermaßen den Schwanengesang des Komponisten dar. Sie giebt Zeugnis von der reichen Erfindungsgabe des genialen russischen Tonschöpfers und beweist deutlich die künstlerische Individualität desselben. Es zeigt sich bei ihr eine Abrundung und Vollendung, wie sie, außer der G-dur Suite, kaum ein anderes orchestrales Werk Tschaikowskys aufweist. Immerhin weicht sie in ihrem Ausbau von demjenigen einer „Symphonie" als sicher ab. Schwer und düster gehalten setzt sie sich zwar auch aus vier Sätzen zusammen, doch schließt sie nicht, wie sonst übliche mit einem lebhaften Satze ab, sondern klingt in einen Trauerepilog aus. Ter mit einem Düsteren Thema beginnende erste Satz geht nach einer vollendeten Durchführung allmählich in ein freundlicheres Thema über, durch welches das reizende Allegro con gratzia, der zweite Satz (anstatt des üblichen Adagios) eingeleitet wird. Gerade dieser Satz ist einer der gelungensten der Symphonie, nicht nur als rein musikalisches, freundlich gehaltenes Stück, sondern wegen des Reizes einer musikalischen Seltenheit, insofern er völlig im Fünfviertel-Rhythmus durchgeführt ist. Das Serzo, das mit flimmernden Triolen- Figuren beginnt und mit allen erdenklichen Mitteln moderner Jnstrumentationskunst ausgestattet ist, gestaltet sich allmählich, wie schon zu Anfang durch die Oboe angedeutet wird, zu einem Marsch, welcher gleichsam als Siegesmarsch jbic Vorhand gewinnt. Um so schroffer erscheint dazu der in Form eines Trauergesanges (Adagio lamentoso) gehaltene letzte Satz, welcher gewissermaßen das Erlöschen der Lebenskraft malt und wohl dem auf dem Felde der Ehre verwundeten Helden als Klagegesang gilt. So ungewöhnlich und abweichend auch darnach der Aufbau der Symphonie erscheinen mag, so ist doch die Wirkung auf den Zuhörer eine so unmittelbare, daß das Werk nunmehr wohl die erste Stelle unter Tschaikowskys orchestralen Kompositionen einnimmt und sich sowohl den klassischen als auch den modernen symphonischen Werken würdig anreihen dürfte. — Liszts dritte symphonische Dichtung, les Preludes, stellt eine Reihe von Bildern aus dem menschlichen Leben dar, ernste und heitere, unter denen die letzteren vorwiegen. Sie genießt unter den symphonischen Dichtungen Liszts wohl die größte Popularität, schon wegen ihrer reizenden Instrumentation, und verfehlt auch in ihrer Art die zündende Wirkung auf den Zuhörer niemals.
•• Die Feier des Geburtstages GabelSbergerS beging, wie alljährlich, der hiesige Gabelsberger Stenographen-Verein am Donnerstag in Form einer Abendunterhaltung. Die zahlreich erschienenen Gäste und Mitglieder, die diesmal ihre Aufgabe, den Abend genußreich zu gestalten, mit den zu einem Kränzchen vereinigten Jüngerinnen GabelSbergerS geteilt hatten, wurden vom 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Pitz begrüßt. Der Redner feierte den Meister Gabelsberger als Begründer der Kurzschrift, dem die Bekenner aller Systeme Dank schuldeten, der zuerst die Notwendigkeit erkannte, an die Stelle der alten Kurzschriften ein neues System zu setzen. In dieser schweren Aufgabe fei sein ganzes Leben und Trachten aufgegangen; aber auch unerreicht fei seine Schrift, trotzdem die Zahl der Kurzschriftsysteme sich ungefähr auf 200 belaufe. Der deutsche G^belSberger Stenographenbund umfasse 1500 Vereine mit 60000 Mitgliedern; in ca. 60 staatlichen Körperschaften ist die Gabelsberger'sche Stenographie zum Teil ausschließlich, zum Teil mit anderen Systemen amtlich ein geführt. Das Ziel, die Gabelsberger'sche Stenographie zur deutschen Einheitsstenographie zu machen, wurde durch ein- mütigks Zusammenarbeiten erreicht. Der Redner schloß seine mit Beifall aufgenommene Ansprache mit einer dem Verein vor Jahren gewidmeten Ode Ernst Ecksteins. — Es folgte ein allegorisches Festspiel: „Franz Xaver Gabelsberger- und ein Lustspiel: „Heimlich verlobt", beide Stücke von Damen und Herren des Vereins ausgeführt. — Die schön verlaufene Feier schloß mit einem Ball.
*• „Die KouigSkiuder", 12 Künstlerkarten in feiner Ausführung. Nach Original-Aufnahmen aus der Oper von E. Humperdinck. — Unter diesem Titel gab die Verlagshandlung von Carl Seyd in Boppard a. Rh. eine Reihe von . Postkarten heraus. Es werden die wichtigsten Szenen der Oper vorgeführt. Für Ansichtspostkarten-Sammler und Sammlerinnen wird die Serie eine wertvolle Bereicherung ihres Albums, für jeden, der die Oper zu hören Gelegenheit hatte, wird sie eine Erinnerung bilden, auch jeden Nicht- kenner der Oper werden die Bilder, in Bereinigung mit dem Texte befriedigen.
KaruevalKouz-rt. DaS Szepter des Prinzen Karneval hält augenblicklich auch in unserer Stadt viele Herzen und Sinne gefangen und das mehr als in sonstigen Jahren. Unseres Erachtens tragen die humoristischen Konzerte, die unsere Regimentskapelle in Steins Saalbau veranstaltet, wesentlich zu dieser heiteren Karnevalsftimmung bei. Das letzte Konzert am Sonntag war vorzugsweise dazu geeignet, bei den zahlreichen Besuchern Stimmung zu machen. Wir wollen nur des „Abschiedskonzert des Musikdirektors Anastasius Äüllecke- mit seinem originellen Dialog und des in diesem Konzerte vorkommenden neuen Orchesterinstruments, aus
lauter Weinflaschen bestehend, sowie der „Wiener Damen kapelle" Erwähnung thun. Auch die vorzüglichen Karnevalslieder verfehlten ihre zündende Wirkung nicht. — Am nächsten Sonntag nachmcktag i/,5 Uhr findet nun wieder ein Karneval konzert statt (siehe Inserat). Nachfolgend geben wir einen Auszug aus dem Programm: „Die verbogene Lenkstange". Radler-Jux Marsch von Hintze. Ouvertüre zum „Karneval auf dem MarS" von Rudloff. „In Chma", Lied zum Mitsingen, Auftreten „des berühmten Kapellmeisters von Venedig", von Max Eilenberg. Humoristische Dari ationen über den „Bierwalzer" von Schreiner. „Bei der Versteigerung", Lied zum Mltsingen. „Eine Konzertprobe zu Klein Grimmelshausen" mit urkomischem Dialog. „Der größte Narr", humoristischer Karnevalsmarsch von Scholz „Am Sonndag Morje", Lied zum Mitsingen. „Ein luftiges Quartett", von Krämer. A f allgemeines Verlangen: „Eine kuriose Gesch'chte", von Mvckenberger.
•* Zur Forderung der Volksbibliotheken. An die Kreis ämter des Großherzogtums ist jüngst ein Minister! al erlaß ergangen, der die Förderung der DolkSbibliotheken zum Ziele hat. Durch diese Verfügung haben die im Juni vorigen Jahres dem Großh. Ministerium kundgegebenen Wünsche, eS wolle bei der Gutenbergfeier den auf dem Ge biete des Volksbibliothekwesens lebendigen Bestrebungen kräftige Förderung verheißen, eine erfreuliche Erfüllung gefunden. Der Erlaß ehrt dessen Stifter, die Staatsbehörde, die in der Volksbibliotheksbewegung zeitgemäße Forderungen erkennt und bereit ist, der freien VereinSthätigkeit eine so wertvolle Stütze zu leihen. Alle Freunde der Volksbildung werden den Erlaß aufs wärmste begrüßen.
[.] Aus de» Mddathal, 7. Febr. Auf den bis jetzt in unserem Thale abgehaltenen Holzverfteigerungen haben die Holzpreise eine Höhe crre'.cht, wie solche in den letzten 20 Jahren nicht. Auf der gestern im Fürst!. Revier Ran stadt abgehaltenen Versteigerung hat das Scheitholz 1. Klasse pro rm 10 Mk. und mehr gekostet, 2. Klaffe 7 Mk. Ast prügel 5,50 Mk. und Astreiser pro Meter 1 Mk. bis 1,20 Mk. Auf der in voriger Woche in Gedern abgehaltenen Ver steigerung soll 1. Klasse Scheitholz auch 9 Mk. gekostet haben. Die Preise stehen nicht im Einklang mit den Ge treidepreisen.
ko. Gedern, 7. Febr. Der hiesige Bezirkstierarzt Adam Schaich, früher evangelischer Pfarrer zu Burkhards, erhielt einen Ruf nach Wimpfen am Neckar.
Darmstadt, 7. Febr. Die „Darmst. Ztg." meldet: Dei Großherzog und die Großherzogin sind von den Be weisen herzlicher Anteilnahme und treuen Mitempfindens an läßlich des Hinscheidens Ihrer Majestät der Königin Viktoria, die Allerhöchstdenselben aus allen Teilen des Landes und den verschiedenen Kreisen der Bevölkerung zugingen, aufs wärmste berührt worden und laffen Allen, die in den Tagen tiefer Trauer ihre mitfühlende Gesinnung bekundeten, herzlichen Dank aussprechen. — Der Großherzog empfing am 7. Februar den Staatsminister Rothe und den Präsidenten des Ministeriums der Finanzen Gnauth zum Vortrag. — Der Großherzog wird künftigen Samstag, 9. ds. MtS., im Großh. Residenzschloß Audienzen erteilen, sowie Meldungen und Vorträge entgegennehmen.
ko. Bingen, 6. Febr. Kaum hat sich die öffentliche Meinung mit den Fällen Frank, Schnabel und Maurer einigermaßen abgefunden, so kommt schon wieder eine Alarmnachiicht aus Gensingen, wo der Weinhändler und Poftagent Schärte unter Umständen verschwunden ist, die auf eine „Pleiteschließen lassen.
-Frankfurt cu M., 7. Febr. Hier ist eine Ortsgruppe des Handelsvertrags-Vereins begründet worden, der sich bekanntlich zur Abwehr der handelsvertragsfeindlichen Bestrebungen und zur Förderung einer weiteren gedeihlichen Handelspolitik aus den Handel- und Jndustrie- kreisen des ganzen Reiches zusamrnengethan hat. Die neue Ortsgruppe veranstaltet am Sonntag um 10 einhalb Uhr im Saale des Zoologischen Gartens eine große öffentliche Protestversammlung. Der Aufruf, den wir auch im Anzeigenteil unseres Blattes bringen, ist von angesehenen Männern freisinniger, demokratischer, nationalliberaler und sozialdemokratischer Richtung unterzeichnet, und es ist ein starker Besuch der Versammlung au erwarten. Als Referenten werden die Herren Lanotagsabg. Funck und Adolph Baumann sprechen; wie wir hören, wird auch der Vorsitzende des Handelsvertragsvereins, Reichstagsabg. Dr. v. Si e m e n s aus Berlin in der Versammlung das Wort ergreifen. Bei dem Interesse der Frage dürfte wohl auch aus den benachbarten Städten Frankfurts zahlreiche Beteiligung zu erwarten sein.
** Kleine Mineilrmgeu ans Heften und den Nachbarstaaten Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen dem Mitglieds der freiwilligen Feuerwehr zu Offenbach Emil Georg Knauer. — Man plant den Bau einer elektrischen Balm durch den Rheinaau.
vermischtes.
* London, 7. Febr. Der Dormittagsgottesdienst in der Paulskirche wurde durch einen Pistolenschuß unterbrochen. Alles eilte zu der Stelle, woher der Schuß kam, und man fand den Körper eines etwa 50 Jahre alten Mannes zwischen den. Sitzen liegen, der in Stirn und Hals Schuß wunden hatte. Auf einem Stück Papier stand sein Name: Giuliano Antonio Mucci, und seine Adresse, die auf eine stark von Italienern bewohnte Gegend Londons hinweift Seinem Anzug nach war er ein Arbeiter. Der Gottesdienst wurde alsbald wieder aufgenommen. Nach seiner Beendigung drängte alles zu der Stelle hin, wo der Selbstmord begangen war. Aber die Blutlache war inzwischen entfernt, sodaß keine Spur von der That mehr sichtbar war. Der Selbstmörder starb kurz vor 2 Uhr im Spital.
• Wien, 7. Febr. Die vorjährige Volkszählung ergab für Wien 1,635,647 Einwohner, gegen 1894 eineVer- mebruna um 293,750.
Weratur, Wissenschaft und Kunst.
— Irene Triesch vom Frcmkfurter Stadttheater ist, wie wir schon gemeldet haben und wie die Direktion nun bestätigt, soeben für das
„Deutsche Theater" in Berlin verpflichtet worden. Frl Triesch wird am 16. d. 3R als „Nora* im ,D. wichen Theater" gastieren
— Wie uns mitgeteUt roirb, ist d r Künstler-Kolonie iw Darmstadt das „neue phrlharmonilche Orchester" unter 2 iturg bei Heirn Carl Stix aus $3i-n, für de Ausstellung MUI gewonnen worden. Für die Ausstellung dürfte dieses Engagement ein äußerst wichtiger Faktor roetben, umsomehr, als neben den täglich stattfindenden Konz-rten auch solche von größerem Umfange stattfinden sollen Eö sind große Symphonieab nde und jUmmerton^vte geplant und es wird zu diesem Zwecke ein eigener Saalbau errichtet werden. St'x, von Geburt e n Wiener, hat sich in Wien durch die Gründung seines Orchesters einen ausaez-'ckm ten Namen rworben
Gcrichtssaal.
Mainz, 7. Febr. Der 18jährige Schlosser Albert Ernst au8 Lahn (Kreis Wiesbaden) wurde von der hiesigen Strafkammer wegen Körperverletzung mit tätlichem E'so g zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte hatte in der Nacht des 14. Februar v. I. auf dem Bahn- hoftzplatz bei einem unbedeutenden Streit den 22 Jahre alten Glaser Johann Haspel von hier niedergestochen. Haspel starb acht Tage später an den erhaltenen Verletzungen.
Eisenbahn Zeitung.
KalkrückvLnde. Nachdem die Landwirtschaft zur W^nn« ser Düna-.rw.rkung von Ka krückständen aus der Ac-tv'engasber.itun, versuche angeftat hat, fetten zur Förderung solcher Versuche b e oa» für von Landwirten tngeforberten K-lk-ückfländc -uf den P eußts^ hessischen Sta«tsetsenbahnsi.<ck-n unertgdritd) frei Eise^babnMigen d« Stationen, die btS einschließlich 50 Kilometer von der Gewinnung»-
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Berlin, 6. Febr. Heute fand eine außerordentliche Generalversammlung der Aktiengesellschaft für Grundbesitz und Hypothekenverkehr, Tochtergesellschaft der preuhsschen Hypotheken Aktienbank und der Deutschen Grundschuldbank, statt, da zu befürchten ist, daß die Hälfte des Aktienkapitals verloren ist. Die Versammlung setzte eine achtgliedrige Revisionskommission ein, um die Geschäftslage festzustellen und zu entscheiden, ob die Liquidation empfehlenswert ober der Konkurs unvermeidlich sei.
— Frankfurter Getreidemarktbericht vom 7. Februar. An den amerikanischen Getreidemärkten hat der verhältntßmäßig günstige Verlauf der europäischen Wochenmärkte wenig Rückwirkung geübt. Am hiesigen Markt begegnete Weizen in seinen inländischen Sorten, die sich knapp machten, reger Beachtung, während ausländische Mittelqualitäten vernachlässigt blieben. Roggen leblos. Gersteabschlüffe kamen uns nicht zu Ohren. Für Hafer ist die Stimmung etwas fester. Für Mais bleibt ras Angebot stets größer als die Nachfrage. Weizen , Roggenkleie, Malzkeime und getrocknete Biertreber in flauer Tendenz. Spelzenspreu, Heu und Stroh wenig Veränderung. Stimmung ruhiger. Von Mchl ist über Zufuhren, Vorrat und Umsätze nichts intereffanteö zu berichten. Die Bedarfsfrage blieb fortwährend gut und auf Spekulation wurde sehr wenig gemacht. Weizen ab unserer Gegend 16,25 — 16,50 9JZL, do fr. hier 16,80 bis 16,75 Mk., do. La Plata und Kansas (kleberreichen Weizen) 17,75 bi« 18,25 Mk., do. Redwinter und russische Sorten ckleberreicher Weizen» 17,75—18,25 Mk. Roggen hies. ca. 15 Mk. Braugerste, Wetterau« (gelb und unegal) 15,25—15,50, do Franken (Ochsenfurter Gau) 16,5» bis 16,75 Mk., Pfälzer und Ried 16,50-16,75 Mk. Hafer (je nach Qualität, exquis. 25—50 Pfg. über Notiz) 13-14,50 Mk-, Mars (gesunde« mixed) per Februare März 11,40—11,20 Mk., Weizenkleie 9—9,25 Mk., Roggenkleie 10-10,25 Mk., Malzkeime 9,75-10 Mk, getrocknete Biertreber 10,50—10,75 Mk , Spelzspreu pr. Ztr. 2 Mk.. Heu (je nach Qualr- lät) pr. Ztr 8,75—4,25 Mk, Roggenstroh (Handdrusch) pr. Ztr. 2 60 bt8 2,75 Mk., Weizcnstroh (gepreßtes) pr Ztr. 2 Mk., Weizenmehl (autom.) 0 25—25,50 Mk, I 23—23,50 Mk, III 21—21,50 Mk., do. exquis. Qual, pr. Sack 1,50-2 Mk. über Notiz, Roggenmehl 0 22,50—23.50 Mk., 0/L 1,25-1,50 Mk. darunter. Torfstreu pr. Ztr. 1,25-1,50 Mk. Die Preise verstehen sich pr. 100 Kgr. ab hier, häufig auch loco auswärtiger Stationen bei mindestens 10000 Kgr.
Frankfurt a. M., 7. Febr. Am heutigen Markt im städtische« Viehhof standen 26 Ochsen, 2 Bullen, 61 Küche und Rinder, 888 Kälber, 166 Hämmel und 907 Schweine zum Verkauf; außerdem 8 Ochsen ouä Oesterreich.
Kirchliche Nachrichten.
Svavgelische Gemeinde.
Sonntag den 10. Februar. Sexaqesimae.
Gottesdienst.
In der Gtadtktrche.
Vormittags 91/2 Udr: Pfarrassittent Kraus.
Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche für die MattbLuSgemeinde. Pfarrassistent Kraus.
Abends 6 Uhr: Siehe JohanneSkircke.
Donnerstag den 13. Februar, abends 8 Uhr, Bibelstirrtdt -m Konfirmandensaal (Kircbstraße 9). Psalm 24. Pfarrer Scklosser.
Die Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend bet Markusgemeinde am Sonntag dem 10. Februar fällt aus Sie wird am Sonntag dem 24. Februar gehalten. Dr. Grein.
Sonntag den 17. Februar findet im AbendgotleSdienft Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und MarkuSgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
In der Johanneskirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler.
Montag den 11. Februar, abends 8 Uhr: Btbelftnnde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Hebrüerbrief Kap. 8 Christi Priestertum als des himmlischen Königs und Mittlers deS Steuen Bundes. Pfarrer Dr. Naumann.
Drenstag den 12. Februar, nachmittags 5l/> Uhr, Vereinigung der konfirmierten Mädchen der LukaSgemetnde im Schwesternhaus (Johannesstraße). 5Pfanet Euler.
Nächstfolgenden Sonntag, den 17 Februar, findet Beichte mw heil. Abendmahl für die Lukas« und die JohanneSgemeinde rm Abend- gotteSdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer isder tSe- meinde erbeten. ,
Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der krrw- lieben Trauung auch em kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es recktzertig — spätestens erne Woche vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.
Katholische ©emeinbe.
SamStag den 9. Februar.
Nachmittags um 4Vi Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit gut heil- Beichte.
Sonntag den 10 Februar, rexagefima. Vormittags von 6Ve Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe:
vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
„ um 8 Ubr: Die zweite heil. Messe.
„ um 9Vi Ubr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2'/, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.
Hottesdienst in der Synagoge, Südanlage.
Israekitische ^eltgiousgemetude.
Samstag den 9. Februar 1901.
Vorabend 5^ Uhr, morgens 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr Gchrift- erfläntug, SabbatbauSaana *15 Ubr


