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1901
6. Oktober
Nr. 3
dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kentnis gebracht, daß der Antrag mit den
Es wird
----------------—-----$ von den wohlgelungenen Porträt?
arbeiter des ,-Gieß. Anz." Dr^Max r den irischen Romanschriftsteller ul. Bierbaum leitartikelt über die ehen wir?" Von Holzamer wird
Hochamt" abgedruckt, die von der nst des jungen hessischen Poeten 'Las sonst diese Zeitschrift aber be- das ist das sehr umfängliche Echo chriften des In- und Auslandes; auch nur einigermaßen beachtlichem hren, die in den einzelnen deutschen, 1, spanischen, amerikanischen re. 2c? äst sind die erwähntes Auffätze so-' .Das littcrarische Echo" ist füt jeden unentbehrlich.
't. Die Regierung erteilte die Ge- ; von Beiträgen für die Errichtung (enden Virchow-Instituts in
sicht offenliegt.
Zugleich wird zur Verhandlung über den Plan und die zu leistenden Entschädigungen Tagfahrt vor der Lokal kommission auf Mittwoch den 6. November 1901 und nötigenfalls die folgenden Tage, jedesmal um halb neun Uhr bo ginnend, auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Lollar anberaumt.
Kreisblatt M den Kreis Netzen
Siebener Anzeiger.
Mlrscyug) aus oer yeoer von Ty. ecqajer. x>om ,,^rur- schülz" sagt Schäfer ü. a.: „Die unaufhaltsam vorwärts strebende Handlung, in der alle überflüssigen Schilderungen vermieden sind (das Buch umfaßt nur gegen 10Ö Seiten), ist glanzend aufgebaut und entwickelt sich unerbittlich und eindringlich aus den Charakteren. Es ist viel realistisch getreue Lebenswahrheit in dein Dorftoman enthalten, die wohl zum Teit der Wirklichkeit entnommen sein könnte. Der Verfasser ist Realist. Man erkennt schon an den Stoffen, die er sich erwählt, daß Wirklichkeitslebön in ihnen enthalten ist. Der Nurschütz itrtb die Nebenpersonen der Handlung, die enge Welt des Dorfes, in der sie sich übspielt, das alles atmet frisches, derbes Lebcm Man fühlt die Lebenskraft, den Zwang, imtcr dem der Alurschütz handelt, und es ist genug geschehen, um seinen Willen zu motivieren. Es steckt viel urwüchsige Kraft, viel kraftvolle psychologische Lebensführung in diesem oberhessischen Dorftoman:" —
erforderlichen Anlage in der Zeit vom 14. bis zum 28. ds. Mts. auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Lollar zü jedermauns Ein
ffefsor Spahn.
rterten Berufung des Professor s> Reich^gerichtsrats und bekannten' s Reichstages Spahn, von Bonn Ngsii die „Bonner Ztg/' gemeldet/ ttholiken, die „innerlich anti-ultra- 3t wurde, eß sei in Berliner Kreisen s er nvchi Privatdvzent in Berlin rnnten Vorgehen des Grafen Paul' lnd sich .auch, erboten habe, an der m Mitherausgeber damals Graf
Gießen, den 3. Oktober 1901.
Betreffend: Erweiternng des Bahnhofes Lollar: hier Enteignungsverfahren.
Bekanntmachung.
Die für den Erwerb des zur Erbauung der Nebenbahn von Lollar nach Londorf erforderlichen Geländes bestellt Kommission hat in Gemeinsamkeit mit der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. den Antrag auf Einleitung des EnteignungS verfahrens hinsichtlich einer Reihe von in der Gemarkung Lollar belegener, zu der Einführung der Nebenbahn m oa Bahnhof Lollar benötigter Parzellen gestellt. Es werden in Anspruch genommen: ______
worden ift. Der Zuschuß- der bisher 30 000 Mark betrug, soll darnach auf 50 000 Mk. erhöht werden. Die Versammlung wurde heute nachmittag geschlossen, nachdem sie zum Ort der nächsten, in zwei Jahren stattfindenden Tagung Halle an der Saale gewählt hatte.
— Auf der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner in Straßburg i. E. sprach Prof. Dr. D i e - derich-Gießen über ,-Die Himmelfahrt der Seele, eine Mithrasliturgie. Professor Diederich hat eine antike Liturgie in einem griechischen Zauberpapyrus als dort übernommenes heiliges Buch der Mithrasmysterien erkannt: es ist die Weihe des höchsten Grades des Eingeweihten zur Unsterblichkeit. In sakramentaler Handlung wird die Himmelfahrt der Seele durch die Planetensphäre und Fixsternsphäre zu der Sonne und zu Mythras selbst dargestetlt: es ist eine Liturgie, die einst in den wohlbekannten Grottenheiligtümern aufgeführt ist. Es wurden Proben dör vorgeschriebenen Ge-
je Tagesschau.
) und das Offiziösentum.
as Berlin, 4. Oktober:
merkt hat sich eine Reform des :sens biollzoüen. Man trifft jetzt Offiziöse in der Ppkffse an, wie zu Miquel noch im.Amte war. Da- ich von Personen, die für die Auf- der „maßgebender" Stellen eifrig hten. Mer nicht nur Herr v. Miquel )et Hand, andere zogen auch! die kt zuweilen, daß die Offiziösen neten, indem jeder für sich in An- egierung" inspiriert zu sein und das
Der gute alte Fürst Hohenlohe Dingen ihren Lauf. Vom Grafen •e sehr bald bekannt, daß er kein rms ist und die Regierung lieber urch dienstwillige Federn empfohlen : hat aber wohl noch ein anderes ehr Offiziöse am Werke sind- um so nen, daß die Regierung nicht .als cheint. Als Kanzler und Minisher- «w den Don angeben und sich keine iöse Auslassungen vorweg nehmen nt der Staatssekretäre des Reichs, dessen häufigen Reisen eine große erheblich eingeschränkt ^worden; in iefen sich die Staatssekretäre vor lich auf die vvm Grafen Bülow
Man darf sicher sein, daß jetzt t einiger Bedeutung veröffentlicht 'e Genehmigung des ^Mannes am lnd das führte auf einfache Weise rt Verlautbarungen hiel spärlicher. .1 wird. Däs auffälligste Beispiel *eten die „Berl. Pol. Nachrichten", ls. Man chatte geglaubt, daß sich s'mann dieses werthin tragenoey. erde. Aber die „Pol. Nachrichten", id, manche Information zü bringen^ nsterielles Organ zü sein; sie ver-^ tt „Zenträlverband deutscher Inen, durch! ausgedehnte Beziehungen n mag wohl manche Meldung der
;len Frankfurter Stadttheater,
peruhaus.
z'ie drei Pintos". Hierauf: Phantasien
„ _______ Mittwoch, 9. Okt. Erstes Abonnement-
könz7ru" Donnerstag, 10. Okt. „Fidelio". Freitag, 11. Okt. „Der Waffenschmied". Samstag, 12. M. -Der Bcyazzo." Hierauf: -Cavalleria rosticana“. Sonntag, 13. Okt. s,Der Rmg des Nwe-t lungen". Vorabend: „Das Rheingold". Dtontüg, 14. Okt.- abends 7.8 Uhr: „Marie oder Die Regimenistochter".
Schauspielhaus. , „x
Dienstag, 8. Okt. „Die Zwillingsschwester". Mütwoch, 9. Okt. „Die Fee Caprice.". Donnerstag, 10. Okt. „Norä^. Freitag, 9. Okt. „Iohannisfeuer". Samstag, 12. Okt. „Minna von Barnhelm". Sonntag, 13. Okt. 3‘/2 Uhr. „Das Glück." (La reine). 7 Uhr.' Tie versunkene Glocke". Montag, 14. Okt. „Liebelei" und „Jephtas Tochter".
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Paris, 1. Okt. Wie berichtet wird, steht die Gründung einer russischen Universität i N Paris, bevor. Dieselbe soll geleitet werden von dem Moskauer Professor Olmoeky unter Assistenz des Professors üM Pastrur'schen Institut Mentschikoff.
von den Grundstücken
Eigentümer
eine Flache von qm
Flur III Nr. 2 s/10
Eisenwerke Hirzenhein und Lollar.
2
Flur III Nr. 5
Flur III 9k. vyi00
Flur III Nr. 6 2/l0
n
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11
13
23
25
25
4
40
Flur III Nr. 9yi0 Flur III Nr. 10 7/10 Flur II Nr. 3486/10
Flur II Nr. 359 y10
n
ii
ii
Christoph Hofmann III. zu Lollar.
Flur II Nr.zgO(i/^
Kath. Klinke! VI. geb. Weinrich daselbst.
86
Flur II Nr. 3621/10
//
77
Flur I Nr. 151 yi0
Louis Seipp zu Lollar.
195
Flur I Nr. 18
ii
22
Flur II Nr. 167 710
Heinrich Moos V. zu Lollar.
88
Flur I Nr. 22
Friedrich Simon II. zu Lollar.
2
Flur I Nr. 25 a
Christoph Fuchs II. zu Lollar.
42
Flur I Nr. 25 “/ioo
ii
116
Flur I Nr. 27 i/10
Gerhard Schwalm zu Lollar.
70
Flur I Nr. 351/10
n
35
Flur I Nr. 32 y10
Gemeinde Lollar.
1
Flur I 9k. 3O35/loo
n
70
Flur I Nr. 169 a4/10
Christian Ullmann zu Lollar.
94
Flur I Nr. 628 2/10
Gemeinde Lollar.
30
Flur I Nr. 169 s/10
ii
2
Flur I Nr. 169 4/10
Dietrich Henkelmann zu Lollar.
32
Flur I Nr. 168
u
22
Flur I Nr. 167
Friedrich Riegel II. zu Lollar.
1
Flur I Nr. 170 »/10
Johannes Wißmann zu Altenlotheim.
162
Flur I Nr. 1725/10
Ludwig Seipp V. zu Lollar.
108
Flur I 9k. 1731/2
tt
33
Flur I Nr. 174
Ludwig Schad eck IV. zu Lollar.
15
Flur I Nr. 186 yi0
n
130
Flur r Nr. 182
Ludwig Schadeck III. zu Lollar.
41
Flur I Nr. 183 »/10
Ludwig Klinkel IV. Ehefrau zu Lollar.
113
Flur I Nr. 145
Philipp Ludwig Seipp Eheftau zu Lollar.
3
Flur I Nr. 203 % Vio
Kaspar Rohrbach zu Lollar.
23
Flur I 9h:. 142byi0
Philipp Zecher Wwe. zu Lollar.
55
Flur I 9k. 141 y10
Heinrich Kaiser zu Lollar.
94
Flur I Nr. 140 yi0
Heinrich Rohrbach IV. zu Lollar.
89
Flur I 9k. 139 s/10
ii
59
Flur I Nr. 138^ '
Heinrich Riehm II. zu Lollar.
53
Kr. 236
Erstes Blatt
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
Die Gießener Familien, blätter werden bei. Anzeiger im Wechsel mit oem „Hess. Landwirt" und den „Blättern für t hessische Volkskunde" viermal wöchentlich beigelegt.
-Redaktion, Expedition
151. Jahrgang.
General-Anzeiger
Dienstag 8. Oktober 1901
Annahme von Anzeigen zu der für den folgenden Tag erscheinenden Nr. bis vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigen-Vermitt- lungsstellen des In-und Auslandes nehmen Am zeigen entgegen.
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Rotationsdruck u. Ver» lag der Brühl'schen Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben).
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Wittko; für den An- m zeigenteil: Hans Beck.


