Nr. S11 Zweites Blatt.
151. Jahrgang.
Sonntag 8. September 1901
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
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Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Betr.: Erhebungen über die Arbeitszeit der Gehilfen und Lehrlinge in solchen Kontoren des Handelsgewerbes und kaufmännischen Betriebes, die nicht mit offenen Verkaufsstellen verbunden sind.
In der Sitzung vom 23. Mai o. Js. hat der Reichstag bei der Annahme des Entwurfs eines Gesetzes, betreffenb die Abänderung der Gewerbeordnung, u. a. die folgende, dem Herrn Reichskanzler durch Beschluß des Bundesrats vom 21. Juni v. Js. (§ 397 der Protokolle) überwiesene Resolution gefaßt: „Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, Erhebungen über die Arbeitszeit der Gehilfen, Gehilfinnen, Lehrlinge und Arbeiter in Kontoren und solchen kaufmännischen Betrieben, die nicht mit offenen Verkaufsstellen verbunden sind, . . . anzustellen." r
i( Die hierüber gehörte Kommission für Arbeiterstatistik hat zunächst die Einleitung einer schriftlichen Umfrage empfohlen, welche durch Vermittelung der Bundesregierungen unter Zugrundelegung eines von ihr aufgestellten Fragebogens ausgeführt werden soll.
Diese Fragebogen gelangen zur Ausgabe für solche Handelsgeschäfte mit Kontoren, sowie kaufmännische Betriebe, die nicht mit öffentlichen Verkaufsstellen verbunden sind, und zwar für die Hälfte der Betriebe an die Arbeitgeber, für die andere Hälfte an je einen Gehilfen (eine Gehilfin). Zu diesem Zwecke erfolgt die Scheidung der Betriebe in der Weise, daß sie in die Reihenfolge, welche der alphabetischen Reihenfolge der Anfangsbuchstaben ihrer Firmen entspricht, gebracht, und daß dann der ersten Hälfte dieser Reihe die Fragebogen für Arbeitgeber, der zweiten die Fragebogen für Gehilfen zugewiesen werden.
In Betrieben mit mehreren Gehilfen haben sich die letzteren darüber zu einigen, wer von ihnen die Fragebogen behufs Beantwortung in Empfang nehmen soll, andernfalls der Fragebogen dem schon am längsten im Betriebe thätigen Gehilfen ausgehändigt werden würde.
Die Erhebung hat sich nur auf die mit kaufmännischen Diensten beschäftigten Gehilfen, Gehilfinnen und Lehrlinge zu beschränken. Die Arbeitsverhältnisse der mit anderen Dienstleistungen beschäftigten Hilfspersonen (Arbeiter, Auf- wärter, Pförtner, Diener) bleiben demnach für dicfe Umfrage außer Betracht.
Die Frist zwischen Aushändigung und Abholung der Fragebogen ist auf 7 Tage in der Weise bemessen, daß in die Frist ein Sonntag fällt.
Die Fragebogen werden am Montag, dem 9. l. Mts., aus geteilt und am Montag, dem 16. l. Mts., wieder abgeholt.
Die Beteiligten ersuchen wir, die Ausfüllung der Fragebogen mit thunlichster Sorgfalt vorzunehmen.
Gießen, den 6. September 1901.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
___________________I. V.r Roth.__
Attentat auf Mac Kinley.
In der Freitagnacht ging uns folgendes Telegramm zu, das wir am Samstagmorgen durch Anschlag bekanntgaben :
Buffalo, 6. Sept, Auf den Präsidenten der Bereinigten Staaten von Amerika wurde Nachmittags zweimal vou einem Fremden geschoffcn. Der Zustand des Präsidenten ist ernst.
Es ist dies das dritte Attentat, das seit Bestehen der Republik auf ihr jeweiliges Oberhaupt verübt wurde. Am 14. April 1865 tötete der Schauspieler I. Wilkes Booth, ein fanatischer Parteigänger des Südens, den erst seit fünf Wochen die Würde des Präsidenten bekleidenden Abraham Lincoln, während er einer Vorstellung im Fondstheater zu Washington beiwohnte. Am 2. Juli 1881 schoß ein stellenloser, halb verrückter . Aemtersucher, Guiteau, in Washington auf den Präsidenten und verwundete ihn lebensgefährlich. Nach langem schwerem Leiden verschied Garsield am 19. September an den Folgen des Schusses.
In diesen, beiden Fällen spielten bei den Attentätern politische Motive, hervorgerufen durch bie. Wirren und Parteikämpfe, die damals in dem jungen Staate herrschten und die Arbeitslosigkeit, Not und Elend int Gefolge hatten, mit Zur Zeit aber kann von irgend welcher politischen Erregung in den Vereinigten Staaten kaum gesprochen werden. Viel eher fühlt man sich veranlaßt, zu vermuten, daß ein persönlicher Racheakt vorliege oder aber daß das Attentat auf die'Wahnsinnsideen der Anarchisten zurückzuführen sei. Dann würde das Attentat in Parallele zu stellen fein mit jenen verruchten Mordthaten, denen der Präsident der französischen Republik, Carnot, die Kaiserin Elisabeth und König Hnmbert zum Opfer fielen.
Ueber die Persönlichkeit des Mordbuben weiß man vorläufig noch nichts Genaueres. Nach einem zweiten uns zugegangenen Telegramm heißt der Mörder Friedrich Niemann. Der Name weist auf deutsche Abkunft hin. Doch soll er, wie uns weiter telegraphisch gemeldet wird, polnischer Nationalität fein. Der Attentäter wohnt in Detroit und hielt sich seit einer Woche in Bnffalo auf. Nach einem Kabeltelegramm der „Franks. Ztg." bestreitet er, Anarchist zu sein. Wie man uns meldet, habe er sich als
Anarchist bekannt. Nach dem Attentat versuchte die Menge, den Mörder zu lynchen. Der Polizei gelang es indessen, ihn hinweg zu schaffen und ins Gefängnis zu bringen.
Er st nach langem Drängen hatte Mac Äuley den Bitten der Verwaltung, die gegenwärtig in Buffalo stattfindende panamerikanische Ausstellung zu besuchen, nachgegeben. $n unserer gestrigen Nummer berichteten wir auszugsweise über eine Rede, die er auf der Ausstellung gehalten und die in der deutlichsten Weife zeigt, wie der Präsident seine ganze Kraft für die Größe und Machtentfaltung der Republik einzusetzen bemüht ist. Da mußte ihn eines Mörders Hand treffen.
Ueber die That selbst wird uns in einem weiteren Telegramm folgendes gemeldet: Der Präsident besuchte gerade die Ausstellung. Im Musiktempel fand Empfang statt. Wie üblich, schüttelte der Präsident jedem, der an ihn herantrat, die Hand. Da trat auch ein schwarz gekleideter junger Mann an ihn heran, der um die rechte Hand ein Taschentuch wie einen Verband trug. Darunter hatte er die Mordwaffe verborgen. Als er sich in der unmittelbaren Nähe des Präsidenten befand, erhob er den Revolver und gab zwei Schüsse auf Mac Kinley ab. Ein Polizeibeamter, der nur zwei Schritte von dem Präsidenten entfernt stand, sprang auf den Mörder zu und warf ihn zu Boden. Zwanzig andere Personen stürzten sich ebenfalls auf ihn. Als er endlich von der Menge befreit werden konnte, war er entsetzlich zugerichtet. Sein Gesicht war an vielen Stellen aufgertssen und mit Blut bedeckt. Die Kleider hingen in Fetzen von seinem Leibe herunter.
Ter Präsident wurde auf Veranlassung der Ausstellungsverwaltung von zwei Detektivs überwacht. Die Maßregel hat sich als wirkungslos erwiesen. Der Präsident fiel, als er geschossen war, dem geheimen Polizeibeamten Geory in die Arme und fragte diesen kaltblütig: „Hat man auf mich geschossen?" Letzterer knöpfte dem Verwundeten die Weste auf und antwortete: „Ich befürchte, Herr Präsident, daß dies der Fall ist." Die eine der beiden abgefeuerten Kugeln drang dem Präsidenten in die linke Brustseite und traf auf den Knochen, die andere in den Unterleib. Mac Kinley verlor das Bewußtsein, hat es aber, wie uns in einem späteren Telegramm gemeldet wird, wieder erlangt.
Kurz vor 6 Uhr nachm- stellten die Aerzte fest, daß die Atmung leicht sei und der Puls gut gehe. Um 6 Uhr wurde dann der Präsident chloroformiert. Die genaue ärztliche Untersuchung ergab, daß die eine der beiden Kugeln am Brustbein abgeprallt ist. Die andere durchschlug die Magen wände. Die erstere konnte entfernt werden, die andere wurde nicht gefunden. Doch hat man die Wunde zugenäht. Der Präsident erholte sich schnell von den Folgen der Chloroformierung. Die Aerzte sprachen sich dahin aus, daß der Zustand des Verwundeten zwar ernst sei, daß die Wunden aber nicht notwendig tätlich seien. Ein letztes uns zugegangenes Telegramm besagt, daß Ho ff nun g auf Genesung vor hand en sei.
Als die Kunde von dem Attentat nach Newyork drang, sammelten sich sofort enorme Menschenmassen vor den Zeitungs-Gebäuden, sodaß bald aller Verkehr stockte. Ueberall machten sich bald die Zeichen der tiefsten Trauer bemerkbar. Mit ängstlicher Spannung sah man jedem einlaufenben Telegramme entgegen. Der Polizei war es kaum möglich, die tägliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Vizepräsident Roosevelt ist sofort nach Buffalo abgereist.
Die Nachricht von dem Attentat muß um so schmerzlicher berühren, als auch die Gattin des Präsidenten gegenwärtig in Canton (Ohio) schwerkrank daruiederliegt. Man machte ihr deshalb bisher von dem Mordanfall keine Mitteilung.
Kaisermanöver.
Ueber die Zeiteinteilung und die Idee, die dem diesjährigen Kaisermanöver zu Grunde liegen, erfährt die „Deutsche Warte" von maßgebender Seite folgendes:
„Westpreußen durch einen .feindlichen Einfalt von Osten her bedroht". Tas ist die leitende Idee der diesjährigen Kaisermanöver, an der das 1., das 17. Korps sowie das Landungskorps der Marine, eventuell auch einige Torpedoboote (nicht Kanonenboote, wie vielfach fälschlich berichtet wurde) teilnehmen werden. Dem 17. Korps, dem die Uebungsslotte mit oen gelandeten Marinemannschaften zur Seite steht, liegt die Verteidigung des bedrohten Landes ob, während die aus Ostpreußen herangerückte Ostarmee mit dem als Avantgarde vorgeschobenen 1. Armeekorps sich zunächst des Weichseldeltas bemächtigen will. Gelingt Dies, so beabsichtigt sie mit dein Marsch auf die wichtige Haupt- und Handelsstadt Tanzig den Lebensnerv des feindlichen Landes zu treffen, da zu deren Besitz die Vernichtung der feindlichen Streitmacht Voraussetzung ist, und ihre Einnahme zur Beherrschung der ganzen Provinz führt.
Tie Hauptmanöver der beiden Korps, die sich innerhalb eines Feldes, das einerseits von den Städten Dirschau, Pr.-Stargard, Pelplin, und andererseits von der Weichsel begrenzt wird, abspielen werden, finden am 17., 18. und 19. September statt. Im Laufe des 19. September erfolgen bereits die Truppenabmärsche. Auf die Leistungen Der Maschinengewehrabteilungen, der Luftschifferabteilung, sowie der beiden kombinierten Kompagnien Seesoldaten, die nach Königsberg überführt werden, und des Matrosenlan- dungskorps wird besonders geachtet werden. Der Kaiser wird als Oberschiedsrichter bei den Hebungen fungieren, und dies Amt an den Prinzen Albrecht und den Ober- quartiermeifter Generalmajor v. Goßler abgeben, sobald er selbst die Führung übernimmt, Außerdem sind als Schiedsrichter 16 höhere Offiziere, darunter der General der Kavallerie Edler v. d. Planitz, der General der Artillerie gleichen Namens^ die Generale der Infanterie v. Ober-
Hoffer, v. Funck, v. Amann ernannt Graf Waldersee und zahlreiche auswärtige Militärbevollmächtigte und Gäste werden zugegen sein. “
Etwas längere Zeit widmet sich der Kaiser den Hebungen der Flotte. Am 10. d. M. gedenkt er sich auf der „Hvhenzollern" in Pillau einzuschiffen, um bis zum 14. September früh an den Evolutionen und Manövern teilzunehmen, und als Chef der Uebungsslotte zu fungieren. Diese besteht im ganzen aus 46 Linienschiffen, Kreuzern und Torpedobooten, also einer außergewöhnlich großen An- zahl von Kriegsschiffen. Für den 10. September sind Flottenübungen angesetzt, für den 11. September Flottenparade und Einholung des Zaren, der seinen Besuch an diesem Tage nun bestimmt in Begleitung des Grafen von Lambsdorff in Aussicht gestellt hat. Am 12. und 13. September sind größere Flottenmanöver in Aussicht genommen, die nach den persönlichen Dispositionen des Kaisers, der beide Geschwader aegeneinander operieren llißt, stattfinden werden.
Dieses Programm kann natürlich durch eine etwa veränderte Disposition des Zaren, die aus bekannten Gründen nie als unbedingt feststehend zu betrachten sind, noch in letzter Stunde eine Umwerfung erfahren. Es soll nicht ausgeschlossen sein, daß der Zar länger als ursprünglich geplant als Gast Kaiser Wilhelms verweilt und auch der Kaiserlichen Werft einen Besuch abftattet. Auf der Schichau- scheu Werst liegt bekanntlich der neuerbaute russische Kreuzer „Nowik", einer der interessantesten modernen Schiffstypen und für seinen Tonuengehalt wohl das schnellste Schiff der Gegenwart. Außerdem befinoen sich dort das deutsche Linienschiff „Wettin" sowie die Vergrößerungsbauten der beiden auseinandergezogenen Küstenpanzer „Beowulf" und „Hildebrand", schließlich auch noch der deutsche Kreuzer „Thetis", dessen Indienststellung verschoben wurde.
Nach Beendigung der Flottenmanöver begiebt sich der Kaiser am 14. nach Danzig. Am 16. September ist Kaiserparade, der auch Prinz Eitel Fritz beiwohnen wird, und am 17. d. M. beginnen die obenerwähnten Korpsmanöver, während die Flotte unter dem Befehle des Prinzen Heinrich vom 14. d. M. ab die Landungsmanöver der Flotte vornehmen wird. Es waren hierzu nur die Mannschaften der Linienschiffe „Kaiser Wilhelm II.", auf den Prinz Heinrich infolge des Unfalls des „Kaiser Wilhelm der Große" übersiedeln mußte, sowie „Kaiser Barbarossa", „Wörth", „Weißenburg", „Brandenburg", „Kurfürst Friedrich Wilhelm" bestimmt. Nach den neuesten Bestimmungen ist jedoch die Ausscheidung der ganzen Chinadivision aus dem Uebungsflotten-Verbande nocsi vor Beginn der Kaisermanöver verfügt worden, sodaß demnach andere Schiffe als die vier letztgenannten einen Teil ihrer Besatzungen zum Landungskorps stellen müßten. Das ^andungskorps wird etwa die Stärke von 1500 Mann haben, da diese Schiffe zusammen etwa über einen Besatzungsetat von 3500 Köpfen verfügen und während der Landungsmanöver nicht außer Gefechtsbereitschaft gesetzt werden sollen. Diese Marinetruppen werden ihre Operationen im Zusammenhang mit bent 17. Armeekorps gegen das 1. ausführen. Der Schluß der Marinemanöver erfolgt am 19. September, die Auflösung der Uebungsstotte am 20. d. M.
Landwirtschaftliche Produkte und inländischer Bedarf. z
Professor Dr. Leisewitz von der landwirtschaftlicher. Hochschule in München veröffentlicht einen Aufsatz über die Frage der Möglichkeit der Deckung des inländischen Getreidebedarfs durch die deutsche Produktion. Im Gegensätze zu zwei letzthin erschienenen Schriften von Dr. Dade und Oebonomierat Schumacher, in denen die Möglichkeit einer den inläridischen Bedari deckenden Produktion verfochten wurde, kommt Leisewitz zu einem negativen Resultate auf gründ der nachfolgenden Berechnung:
In den 7 Jahren von 1893 bis einschließlich 1899 standen zur Verfügung und kamen zur Verwendung (in 1000 Tonnen zu je 1000 Kilogramm) Weizen und Spelz zwischen 4244 im Minimum und 5140 im Maximum,Roggen zwischen" 7746 im Minimum und 8454 im Maximum; Gerste zwischen 3260 im Minimum und 3906 im Maximum; Hafer zwischen 3945 im Minimum und 6490 im Maximum. Damit kamen (aber einschließlich der industriellen Verwendung und der Verwendung zu Fütterungszwecken) auf den Kopf der Bevölkerung 88 Kilogramm Weizen, 150 ein halb Kilogramm Weizen, 150 ein halb Kilogramm Roggen, 68 drei Viertel Kilogramm Gerste und 108 ein Fünftel Kilogramm Hafer. Zu diesen Getreidemengen wurden vom Auslande geliefert: Weizen im jährlichen Durchschnitt von 27 ein Drittel Prozent, Roggen im Jahresdurchschnitt von 6 ein halb Prozent, Gerste von 30 Prozent und Hafer ebenso tote Roggen von 6 ein halb Prozent. Danach war besonders unausreichend die Produktion an Weizen und Gerste, während die Produktion an Hafer und Roggen nahezu mit dem Bedürfnis Schritt hielt. Deshalb hält es auch Leisewitz für sehr wohl möglich, daß der Roggenbau, insbesondere bei gleichzeitiger Einschränkung der Verwendung zu Fütterungszwecken, dem Bedarfe entsprechend gestaltet werden könnte, während er dies beim Weizenbau als vollkommen ausgeschlossen ansieht. Leisewitz ist nun aber weiter der Meinung, daß die Differenz zwischen Bedarf und einheimischer Produktion sich in Zukunft noch erheblich ungünstiger gestalten werde, und zwar infolge der starken Bevölkerungszunahme, mit der die Steigerung der Produktion weder bisher habe Schritt halten können, noch auch in Zukunft es werde thun können. Die Bevölkerung nahm zu im letzten halben Dezennium um durchschnittlich anderthalb Prozent (aufs Jahr gerechnet), im


