Ausgabe 
8.1.1901 Zweites Blatt
 
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Universiläts-Uachrichten.

Die an der Universität Jena beteiligten thüringischen Staaten ließen der Stadt einen Vertragsentwurf zur Aufhebung der vielerörterten Steuerfreiheit der Akademiker zugehen. Das alte großherzogliche Schloß m Jena soll niedergelegt und an deffen Stelle ein neues Universitäts- zebäude errichtet werden.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

ra ®°Ier Nlkolaus Gysis ist in Münch en gestorben. Nikolaus B6QC am 1. Mär, 1842 auf der griechischen Insel Tinos geboren, ^dielte auf der Akademie in Athen und bei Piloty in München, wo « zuletzt otg Professor der Akademie lebte. Nachdem er sich mit fein- luioterten Genreszenen aus dem griechischen Volksleben einen geachteten ^Lmen verschafft hatte, trat er mit mehreren größeren allegorisch>monu- mentalen (Nürnberg, Gewerbemuseum) und dekorativen Werken hervor, umer denen das Münchener AusstellungsplakatListoria" in seiner Art eihr bedeutend war. Gysis stand zu Lenbach in intimem Freundschafts5 ^-ryaltm?.

Weimar, 5. Jan. Die deutschen Studenten, soweit sie keiner Ver­bindung angehüren, haben sich hier ein Stelldichein gegeben. Der freie Studententag oderDeutsche Studentenkongreß^ bezweckt, die tFinkenschaften" auf möglichst alle deutschen Universitäten und technssche und Handels-Hochschulen Deutschlands auszudehnen. Es sind zahlreiche Abgesandte von den Universitäten und technischen und Handels-Hochschulen Berlin, Charlottenburg, Leipzig, Halle, München, Braunschweig, Darmstadt, Karlsruhe, Bonn, Freiburg t. Br., Stuttgart und Dresden, sowie vjele Studenten ohne Mandat erschienen. Heute abend versammelten sich die bisher eingetroffenen Delegierten im unteren Saal derErholung". Nach­dem Kanb. phil. Trenger-Berlin die Versammlung mit einer kurzen Be­grüßungsrede eröffnet hatte, hieß Oberbürgermeister Geh.-Oberregierungs rat Pabst die Versammelten willkommen. Kand. »ng. Müllenhoff- Charlottenburg ließ einen urkräftigen Salamander auf den Kaiser reiben Aaf Antrag Müllenhoffs wurde beschlossen, an den Monarchen einen ehr- strrchtsoollen Gruß auf drahrlichem Weg zu entsenden. Student Hanisch- . Leipzig dankte dem Oberbürgermeister sowie den städtischen Behörden und dec Bürgerschaft Weimars für den den Studenten bereiteten gastlichen Lrnpfang.

frankreich, besonders in Marseille, fällt seit den Abend­stunden starker Schnee.

Rom, 5. Jan. Im Schnellzuge Turin-Rom, der morgens 9 Uhr hier ankommt, wurden vor Pisa 13 Säcke mit Wertbriefen geraubt. Der Schaden be­trägt Le. 400,000. Alle Blätter schweigen darüber; nur der sozialistischeAvanti- meldet die Thatsache, deren Schuld er dem Sparsamkeitssystem ausbürdet, weil die Wertsachen von keinem Beamten behütet, sondern nur in plombiertem Wagen aesührt wurden.

Wien, 6. Jan. Auf der Nordbahn zwischen Oderberg und Krakau ist heute Nacht ein Zug ent­gleist. ES geht das Gerücht, daß mehrere Personen dabei getötet und verwundet worden sind. Einzelheiten fehlen noch.

* Budapest, 6, Jan. Auf der Station Mikola bei Szatmar, erfolgte ein Zusammenstoß zwischen einem irrig abgelaffenen Lastzug und einem gemachten Zug, wobei beide Lokomoiioen und fünf Waggons des Lastzuges zer­trümmert, die beiden Lokomotivführer getötet, vier Reisende schwer und acht leicht verletzt wurden. Der Eilzug Berlin-Budapest-Konftantinopel stieß gestern Abend 9 Uhr auf der kroatischen Station Pazua mit einem be­schleunigten Lastzug infolge falscher Weichenstellung zu­sammen. Der Zugführer des Schnellzuges wurde im Gesichte verletzt, die übrigen Reisenden kamen mit dem Schrecken davon. Vom Schnellzug sind die Lokomotive und mehrere Waggons, darunter speziell der Speise- und Schlaf­waggon, beschädigt. Der Schnellzug konnte mit vierstündiger Verspätung die Fahrt fortsetzen. Infolge der Verlegung des Geleises kommt der heule nachmittags hier fällig gewesene Eilzug Konstantinopel-Budapest-Berlin erst um 4 Uhr früh an

* D i e Toilette des Pap st es. Wer würde es wohl glauben, daß der greise Kirchenfürst Leo XIII. im Vatikan mehr Kammermädchen und gewandte Näher­innen beschäftigt, als in dem Dienst irgend einer Her- >ogin stehen? Und doch ist dies eine Thatsache, denn die Garderobe des heiligen Vaters erfordert beständige Auf­merksamkeit. Jedes einzelne der zahlreichen Kleidungs­stücke muß, sobald es für heilige Stunden seinem Zweck gedient hat, sorgfältig von etwaigen Flecken gesäubert und eigen ausgebügelt werden. Da der Papst stets weiße Ge­länder von sehr empfindlichen Stoffen trägt, ist es kein Wunder, wenn sie nach einmaliger Benutzung nicht mehr Zanz tadellos sind. Männerhände würden es nicht ver­stehen, zart genug mit den Sachen umzugehen, und so war es notwendig, weiblichen Wesen die Instandhaltung der päpstlichen Toilettenartikel anzuvertrauen. Auch für die rechtzeitige Erneuerung der Garderobe müssen die Kammerfrauen Seiner Heiligkeit sorgen. Für gewöhnlich zeigt sich Leo XIII. in einem schlichten weißen Gewände, das im Sommer aus Seidenmoiree und im Winter aus seinem rruch besteht. Es wird in der Taille durch eine mit Gold­fransen verzierte weiße Schärpe zusammengehalten. Den Kopf bedeckt eine weiße oder rote Mütze. Die letztere, Eamauro genannt, ist von scharlachfarbenem Sammet und mit Hermelin umrandet. Wenn der Kirchenfürst die Zimmer verläßt, um sich in den Garten zu begeben, wirft man ihm einen langen, mit Goldborden besetzten roten Tuchmantel um die Schultern. Die Mütze wird dann meist mit einem ebenfalls goldverzierten roten Barett ver­tauscht. Bei Privat-Zeremvnieu zieht der Papst eine Art Chorhemd von kostbarer Spitze über und nimmt eine rote Pelerine um, zu der im Winter Tuch und während der heißen Jahreszeit leichter Atlas verarbeitet ist. Auf seiner Brust hängt an dicker goldener Kette das Hirtenkreuz! und die Stola ist mit dem päpstlichen Wappen bestickt. Höchst kompliziert ist die Toilette des heiligen Vaters für große Festlichkeiten. Dann legt er zuerst dieFalda" an, ein weites nahtloses Gewand von weißem Atlas, um das sich eine breite, lang herabhängende, weiß, gold und amarantrot gestreifte Schärpe schmiegt, liebet diesem Anzug wird das Pallium" drapiert. Dies ist ein großes Stück kostbaren Stoffes, der mit Edelsteinen besät ist. Zuletzt kommt ein roter, goldgestickter SammetumhaMg. An den Füßen trägt Leo XIII. immer leichte rote Sammetschuhe, deren Stickerei fein Familienwappen darstellt. Außer dem Fischerring kann man an den Fingern des Papstes oft die schönsten Solitäre, Rubinen oder mit Brillanten gefaßte Smaragde bewundern. Mit der Tiara, die aus purpurnen, blauen und grünen Sammetstreifen und dreifachem goldnen Kronenreif zu­sammengesetzt ist, schmückt sich Seine Heiligkeit nur bei äüßerst seltenen Gelegenheiten.

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Fn Mder-Jngelheinr neugeborenen Andes in t. ^kitzel vorgefunden, une Witwe von dort in ag m I llhr 20 Minuten ie Signal M@ro^euet inderBauin'schenBett- des dreistöckige», etwa er Westseite Feuer auSgr« sich durch einen Lusischch und die Lagervorräte vor den einzelnen Stockwerken Brand gefetzt hotten. Da :t von anderen Gebäuden \ herkaw, so konnte dar alifiert werden. Dir Bett- inen dort gelegenen freien isien und dann abgelöscht daß das Feuer in unge. nrch SeMenlMdnog eot- iferin Friedrich hat Appetitlosigkeit yA M nicht ohne Linflu» tonnte. Auch fMe sich >r«n. Dies mag zu de« n Vermlassung gegeben itaeteilten Beglerterschem- Igemeinbesinden der hohen men. Sie ließ sich 'dieser chl durch den Park fahren, .ffe« unb den in ift ««* tt erteilt unb zugleich der hen worden.

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Meratur.

Die Lieferung^ 3 unb 4 von Stahls großem illrryr. Kräuterbuch mit nach der Natur kotor. Abdtldurigen (k 50 Brp.) cero den autS neue, daß wir eS hier mit einem nützlichen Buche «u thun haben, das allen Interessenten ein wahres Schatzkästlein ist. All­gemeines Jnteress wird g w.ck' durch die «schöpfende und populäit Behandlung des gesamten Stoffs. Da« p akt sche Buch erscheint in her Verlagsbuchhandlung Stahl in R gevSburg.

Gerichtssaat.

L.L. Gießen, 7. Jan. Strafkammer. Als Berufungsinstanz beschäftigte sich die Strafkammer mit d-r Strafsache gegen die Schäfer der Gemeinde Nieder-Ofleiden, Lorenz Fiedler und Heinrich Justus, wegen forftpolizeilicher liebertrdung. Die Berufung wurde verworfen. Wegen Betrugs und Diebstahls erhält der 27jährige Kaufmann Heinrich Rehmann aus Alswede, der eine Wirtin in Gedern um eine zweimonat­liche Zeche von ca. 180 Mk. geprellt, sowie einem Bekannten ein Fahrrad im Wert von 200 Mk. gestohlen hatte, eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr 4 Monaten.

Darmstadt, 6. Januar. Ein interessanter und für das Tabak, gewerbe wichtiger Rechtsstreit kommt demnächst hier vor dem Land­gericht zur Verhandlung. Zigarrenfabrikant S. Laudenheimer in Darm­stadt hacke in den Räumen des Zollamts u. a. zwei Ballen Tabak liegen, die infolge Eindringens von Regenwasser durch eine schadhafte Dachstelle und die Lagerraumdecke beschädigt und unbrauchbar wurden. Er veran­laßte durch seine Vertreter, die Rechtsanwälte Dr. Mainzer und Oppen­heimer, Beweissührungsverfahren, und es fand am 3. November v. I. gerichtlicher Augenschein statt, dem seitens der Stadt Beigeordneter Jäger beiwohnte. Es ergab sich, daß an dem sonst völlig intakten Dach, ein völlig guter Ziegel, wahrscheinlich durch äußere Gewalt, vielleicht durch das Herabfallen eines Ziegels vom Pädagogendach, zertrümmert war. Das fragliche Gebäude ist städtisches Eigentum und vom Zollamt gemietet, so daß die Stadt gar keinen Zutritt dazu hat, also derartige plötzliche Schäden nicht selbst kontrollieren kann. Sie hatte von der Dachbeschädigung keine Kenntnis, erhielt sie erst am Tage jenes Termins durch die Zoll­behörde und ließ sofort die Reparatur vornehmen. Bei dieser Sachlage hat, so meint die Behörde, die Stadt keine Veranlassung, den Rechtsstreit durch Entgegenkommen zu beseitigen. Die von Laudenheimer jetzt erhobene Klage, die am 21. Januar vor dem Landgericht verhandelt werden soll und für welche die Stadt einen Anwalt zu bestellen hat, fordert 1753 Mk. nebst Zinsen, sowie Lagergeld vom November 1897 an. Die Herren I. H. Möser und Kahler wiesen in der Stadtverordnetensitzung darauf bin, daß, falls die Stadt haftbar gemacht werden könne, ihre bestehende Versicherung gegen Haftpflichtfälle Platz greife, sie also jedenfalls gedeckt sei. Man kann auf den Ausgang dieses Rechtsstreites einigermaßen be­gierig sein. Noch gut, daß es sich nur um zwei Ballen feines Deck handelt, da in dem betreffenden Raum 80 Ballen guter Tabake lagerten.

Mainz, 5. Jan. Der Fuhrmann Norman Maier wurde von der Strafkammer wegen Beleidigung der Großherzogin zu vier Mo­naten Gefängnis verurtellt. Während der Verhandlung war die Oeffentlichkeit ausgeschlossen.

Kassel 6. Jan. Bergwerksdirektor Fuchs, früherer Direktor der Gewerkschaft Eichenberg und der Möncheberger Gewerkschaft Kassel, wurde nach zweitägiger Verhandlung wegen Untreue, Kuxschwindels und Fälschungen zu Zfy, Jahren Gefängnis verurteilt.

Arbeiterbewegung.

Die Streikbewegung im Brüx Teplitzer Kohlenrevier hat, wie aus Teplitz gemeldet wird, bedeutende Ausdehnung genommen. Zur Durchführung des Achtstundentages haben die Bergleute mit der Arbeit eine Stunde früher aufgehört, trotz der Warnung seitens der Grubenbehörden. Direkt ausständig sivd bisher die Arbeiter nur auf einzelnen Gruben. Trotz der Minderleistung ist die Förderung in den Revieren bis jetzt normal. Auf dem Viktoria-Tiefbau und Habsburg Schacht bei Brüx sind 450 Bergleute ausständig.

Landwirtschaft.

Die nächste Verdandsausftellung der hessischen Herdbn-ä. gesevschasten findet im Jahre 1903 in Gießen statt. Die nächste Generalversammlung der hessischen Herdbuchgesellschaften, die die Provinz Hessen-Nassau und die Provinz Oberhessen des Großherzogtums umfassen, findet in diesem Jahre in Biedenkopf statt. Dieselbe wird sich u. a. auch mit einem aus dem Kreise Kirchhain gestellten Anträge beschäftigen, dahingehend, daß in Zukunft bei Ausstellungen einem Aussteller in einer Abteilung nicht mehr als ein Preis zuerkannt werden könne, bezw. daß etwa von drei auf ihn fallenden Preisen nur einer in Geld gewertet wird. Es soll vermieden werden, daß die Inhaber großer Zuchthöfe den kleineren Züchtern alles wepnehmen.

Handel und Uerbehr. Volkswirtschaft.

Zahlungseinstellung. Die Essener Jndustriebank, die vor einiger Zeit infolge der Zahlungseinstellung der Fi>ma Keienburg u. Co. gezwungen wurde, in Liquidation zu treten, hat nunmehr den Kon­kurs anmelden müssen.

Schistsnachrichte«

Der PostdampferNederland" derfRcb Star Line* to Ant­werpen ist laut Telegramm am 3 Januar wohlbehalten in Phila­delphia angekommen.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Semetude.

Montag den 7. Januar, abends 8 Ubr: Bibelstuude im Konfirmandenfaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesck. 17, 2284.

Pfarrer Euler.

OberWslhe zikbesgkbkll fnr dir Frauen Transvaals.

Weiter gingen ein: F. G. Mk. 1, Damenkranz Mk. 10, Anonym Mk. 7, C. Mk. 5, S. Mt. 6, H. H., Stuttgart Mk. 3, (A. Pr., Stutt­gart Mk. 3, M. I., Lich Mk. 5. - Zusammen Mk. 108.55.

Die Expedition des «ietzeuev Anzeigers.

Familien-Uachrichten.

Vermählter Dr. Adolf Schmidt, Landrat, und Tilla Schmidt, nerro. Frau Dr. Schmitter, geb. Reichard in Montabaur.

Neueste Meldungen.

Berlin, 7. Jan. Die Begnadigung des Schrift­stellers Adolf Brand dürfte trotz der angestrengten Be mühungen Dr. Liebers nicht geschehen, da die beteiligten Instanzen sich außer Stande erklären, sie bei dem Kaiser zu befürworten.

Wien, 7. Januar. Der gestrige Eisenbahn-Unfall auf der Nordbahn erfolgte zwischen Hohenau und Lunden- b urg. ES stießen zwei Lastzüge zusammen, wodurch mehrere Waggons zertrümmert, sowie mehrere Bahnbedienste ver mundet wurden. Da das Geleise teilweise gesperrt ist, laufen die Züge in Men mit großer Verspätung ein.

Budapest, 7. Jan. Weges andauernder großer Schneefälle erleidet der gesamte Verkehr auf einem großen Teile der ungarischen Bahnen empfindliche Störungen.

Teplitz, 7. Januar. Die Lage im Brüxer Streik­revier ist wen'g verändert. Die Anfahrt zur Nachtschicht war normal. >Auf b?m Triebschwitzer Werk ift die ganze Belegschaft von 200 Manu vorzeitig auSgefadren, desgleichen auf DemJohanna-Tiefbau. Auf einzelnen kleineren Gruben haben sich die Arbeiter dem Streik angeschlossen. Zur Auf­rechterhaltung der Ordnung ist ein Gendarmerie Aufgebot vou 100 Manu im Streikrevier eingetroffen. Bis jetzt ist alles ruhig.

Washington, 7. Jan. Der Senator Bucon wird in der nächsten Sitzung dieGründungeinerKolonial-Armee beantragen. Der Zunck dieses Antrages ist die Verstärkung der amerikanischen Truppen auf den Philippinen, da diese nicht im Stande sind, den Feldzug baldigst zu beenden.

Börsertnachrichten.

Berlin, 5. Januar.

4 % Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2

55 20 M.

4%

do.

8. 5/1 unk. b. 1904

55.20

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do.

3. 7/8, unk. b. 1906

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. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908

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do. unk. 1905

89.30

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Preuse.

Hyp'-A.-Bank 8. 8-12

82.70 .

4%

do.

8. 15-18 unk. b. 1900

82.70 M.

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8. 19-2U, unk. b. 1905

82.70

31, <Vo

do.

8. 13, 14

79.00

8V.°/o

do.

8. 21, 22, unk. b 1905

79.00 »

Teiephonfisch&r» Kursbericht.

Frankfurt, den 7. Januar.

8V1 % Beiohsanleihe . . 96.30 3 0/0 do . . 86 40 3 Vs °/o Konßolß .... 96 60 3ü/0 do .... 86.10 SVa % Heesen .... 93 50 5-n/o Italien. Rente . . . 95.40 4 0/0 Griech Monop.-Anl. 43 50 3 0/0 Portugiesen . . . 24.30

3 0/0 Mexikaner .... 25.90 41/i % Chinesen . . . . 81.00 Tendenz:

Kreditaktien ..... 209.50 Diskonto-Kommandit . . 175.60 Darmstädter Bank . . . 131.10 Dresdener Bank . . . . 144 40 Berliner Handelsges. . . 148.20 Oesterr. Staats!) ahn . . 143.60 Gotthardbahn .... 157.80 Laurahütte.....192.50

Bochum...... 172 73

Hdrpener ...... 169.75

schwach.

Fichten-Nutzholz-Versteigerung.

Versteigert werden:

Montag den 14. Januar er.

I. Forstwartei Ulfa ou8 dem Domanialwalddistrikt Langeloh 1 (BeckerSeck): Stämme 1. «nd 2. Kt.: 49 Fichten mit 2430 cm Durckm., 1317 m Länge 41.15 fm, Stämme 3. Kk.: 92 F'chten von 1324 cm Durchm., 816 m Lange 33,93 fm, Zlnhknüppek: <-0rm Fichte (3 m lang), 60 rm Fichie (6 m lang, Latten, Sparren ic), Mhreifig: 100 rm Fichte in Schichten (Bohnenstangen, Gerüft- fiangen, Latten :c.); hierauf:

II. Forstwartei EtchelSdorf auS dem Domanialwalddistrikt Buchwald 3 (Kühunner): Stämme 3. Kt.: 201 Fickten mit 11 bis 24 cm Durchm, 612 m Länge 47.76 fm, Auhllnüppet: 9 rm Fichte (9 m lang), 12 rm Fichte (6 m lang, Sparren rc.), 57 rm Fichte (8 m lang, Latten rc ).

Zusammenkunft zu I am Eselsweg vormittays 11 Uhr; zu II gegen 2 Uhr nachmittags an den Pfeifferwresen; Führer für nickt ortskundige Steigerer am Zug 9.53 Uhr in EichelSdorf.

Weitere Auskunft erteilen der Großh. Forftwart Zimmer zu Ulfa und der Großh. Forftwart Schmitt zu Eichelsdorf.

Eichelsdorf, den 3. Januar 1901.

Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf.

Trautwein. 420

Ortskrankenkasse Gießen.

Vom 1. Januar 1901 ab können die in Gießen wohnen­den Mitglieder unserer Kaffe nebst derea Familienangehörigen folgende Aerzte zu Rate ziehen:

1. für Gießen:

a) Herrn Dr Ziutzer, Westanlage 85. Sprechstunden: vormittags von 8 bis 9 Uhr, nachmittags von 2 bis 3 Uhr. Sonntags nur von 8 bis 9 Uhr vormittag«.

b) Herrn Dr. Ploch, Asterweg 9. Sprechstunden wie Herr Dr. Ztnßer.

c) Herrn Dr Hanau, Nordanlage 21. Sprechstunden: vormittags von 9 bis 10 Uhr, nachmittags von 2 bis 3 Uhr. Sonntags nur von 8 bis 9 Uhr vormittag«.

Der Arzt darf während einer Krankheit nicht gewechselt werden.

per Aorfiand der Hrtskrankenkasse Kieße«.

435________________Dahmer, Vorsitzender.__

Konzert - Verein

Viertes Konzert Sonntag den 13. Januar, abends 5 Uhr, im Saale des Gesellschaftsvereins.

Ausführende:

Das Halir-Streichquartett (Berlin).

Programm.

1. Quartett, E-moll, op. bti8 . . , L. van Beethoven.

2. Quartett, D-dur, op. 11 . . . P. Tschaikowsky.

3. Quartett, Es-dur ...... J. Haydn.

Eintrittskarten ^ör Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) --------------------sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) und abends an der Kasse, für Studierende nar im Vorverkauf auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. 429

828

Spezialität: Billige Ausgaben

Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) Giessen.

Spezial-Geschäft für Musikwaren, aller Art. Grosse Auswahl, solide Preise.

Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko.

Musikalien-Handlung und -Leihanstalt.