Ausgabe 
7.12.1901 Zweites Blatt
 
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Wahrung der Rechte deS in seiner Existenz bedrohten Ange-

Hercrussorderung ohne nachfolgendes Duell einjährig ei hauptete aber zu seiner Entlastung, Daumbach sei am Wahrung -er Rechte-deS m seiner

Gefängnisstrafe, ftteein Duell ntit tödlichem 13. August betrunken gewesen und Hase ihn durch Schimpf- klagten. Dre Akten, die man mal«nd der ^ormüers^um AusgangBestrafung w c g e n Mo r d e s Vorsicht, und ^den zu der That gereizt. Baumbach seschwor damals, es nicht .erhalten obwohl die Gestattung der Attcnemsicht den Einwand der Trunkenheit ausschließt. . (Eine Münchener |rc- n^t ronßr daß er geschimpft habe, er sei auch an jenem auch in der Voruntersuchung die Regel bilden sollte seien Drahtmeldung derKöln. Ztg." glaubt, es liege eine Mysti-l^oracn nicht betrunken gewesen. Die damals als Zeugin geladene ihm erst vor zwei Tagen zugänglich geworden, er habe fikation vor.) Witwe Horn erklärte, sie habe an jenem Morgen mit ihren sie stiidiert und die Ladung der 24 Zeugen für notig erkannt.

c* ..^1' ciaenen Obren gebürt, wie jener den Heß einen Spitzbuben ITie Vernehmung einzelner derselben werde längere Zeit in

«einer Insel.

Einer Depesche deSNew $)ort Herald" aus Colon

Vom Vurenkriege

AuS Prät-oria meldet vom 5. Dezember Reuter:

Vermischtes.

Wien, 5. Dez- Die hier für nächsten Sonntag in 1 ficht genommene Protestkundgebung der in Wien 'lebenden Polen gegen das Gnesener Urteil dürfte von der Polizei.verboten werden.

New-Vork, 5. Dez- Senator Hoar befürwortete im Kongreß in einer Rede ein internationales Zusammen- ,tonten zur Einrichtung einer Anarchistenkolonie <

zufolge ergab sich der Führer der Aufständischen, Diaz, mit zehn seiner Anhänger bei Gorgona. Die übrigen Anhänger schlossen sich dem Aufständischenführer Poerros an, -er Dr. Alban weiter Widerstand leisten will. Die Truppen -es letzteren kämpfen jetzt mit den Aufständischen unter der -Führung Victoriano Lorcnzo's bei Aguadulce.

DerHerald" meldet aus Valparaiso: Dem argenti­nischen Gesandten Portela wurden die Grundzüge der Rege­lung der Frage bezüglich der Eröffnung der Wege in dem strittigen Grenzgebiete zwischen Chile und Argentinien ,unb der Regelung des Streites über den angeblichen Einfall in chilenisches Gebiet überreicht.

Anspruch nehmen, da insbesondere Handlungen des Zeugen Strehler, ähnlich der heute in Frage stehenden, den Gegen-, stand der Vernehmung bildeten. Es sei sehr schwierig ge­wesen, in der kurzen Spanne Zeit die Verteidigung oorzu- bereiten. Wenn aber der Staatsanwalt in Aussicht stelle,

teidigung bedeute, wie überhaupt der heute fungierende Ver-!kowitz und einem Wiener Studenten der Philosophie m- teidiger häuftg schon derartige Ucberumpelungen der Staats- folge eines Wortwechsels gestern ein Säbelduell stattge- anwaltschaft bethätigt habe. Er behalte sich Vertagungs-!fanden haben, bei welchem der Student an der Hand ver-

Die Anklage vertrat Staatsanwalt Zimmermann, den 10 Anklagezeugen von Seiten der Verteidigung noch licherweisc nicht zu beklagen.

während Rechtsanwalt Hoos als Verteidiger fungierte. Es 24 weitere Zeugen geladen seien. Staatsanwalt Reuß er- * Wien, 5. Dez. Wie aus Wiener-Neustadt gemeldet waren in der Sache 11 Zeugen und als Sachverständiger klärte, daß das eine Uebcrrumpclung von Seiten der Ver-swird, soll zwischen dem Dragoncroberleutnant^Fürüen Lo b- Medizmalrat Dr. Hab er körn- Gießen zu hören.

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, am 1. November vor dem Schöffengericht Nidda in der Anklagesache gegen Heß wegen Körperverletzung in zwei Punkten wissentlich ein 'alschcs Zeugnis abgelegt zu haben. Heß war damals vor dem Schöffengericht Nidda angeklagt, am 13. August dem Saum- -ach mittels eines Stockes an der Hand cmc starke Verletzung ^gebracht zu haben. Heß gab dies unumwunden zu, be»

Ans Stadt und Land.

(Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten . ift nur uiüdv genauer Quellenangabe:Gieß. Auz." geiratteL)

Gießen, den 6. Dezember 1901.

Handclskammerwahl. Wie bereits gestern in unserem Inseratenteil mitgeteilt ivurde, sind bei den Ergänzungs- avahlen der Mitglieder der Handelskammer die Herren Kommerzienrat Koch, Nowack und Schirmer einstimmig wiedergewählt worden. Außer diesen drei Herren war über­haupt kein Kandidat ausgestellt worden. Die Wahlbeteiligung .wär deshalb nur gering.

** Ditr MreLzeiten. Dom Samstag ab giebt in den Vier Jahreszeiten" das Süddeutsche Solisten- und Komödien- EnsembleMonachia" unter der Direktion des Mimikers Adolfi au§ München täglich Gastspiele. Das Ensemble verfügt über gute Kräfte und spielt zum ersten Mal in Gießen. Es wird sich nur kurze Zeit hier aushalten.

fl. Meßet den geplanten neuen Truppenübungsplatz für daL '18. Armeekorps, für den im Militäretat für 1902 die Kosten der vorläufigen Verhandlungen und der Entivurssbearbeitung zur Erwerbung und Herrichtung eines neuen Uebungsplatzes aus­genommen worden sind, können wir folgende näheren Mit­teilungen machen: Bekanntlich kommt dafür das Gelände der Orte Rüddingshausen im Kr. Gießen und Wermerts­hausen im Kreise Marburg in Betracht. Das Terrain bildet eine wellige Hochstäche von 340400 Meter

antrag vor, bemerke aber jetzt schon, daß er morgen dienstlich!wundet sein soll.

anderweitig in Anspruch genommen sei. Der Verteidiger, * Prag, 5. Dez. Inder Dynamit-Fabrik Zamky Rechtsanwalt Grünewald erwiderte, ihm müffe es gleich- bei Rostok fand heute eine große Explosion statt. Die giltig sein, wie die Staatsanwaltschaft sein Verfahren be- Arbeiter konnten sich rechtzeitig retten, sodaß niemand ver> urteüc, maßgebend sei für ihr? lediglich die pfUchtmäßrge i wundct wurde.

daß er Vertagung beantragen werde und daß er morgen weiter zu verhandeln nicht in der Lage sei, so beantrage er jetzt schon die Vertagung. Das Gericht beschloß demgemäß/ die Verhandlung auszusetzen. Lindenstruth befindet sich übrigens gegen Kaution auf freiem Fuße.

leigenen Ohren gehört, wie jener den Heß einen Spitzbuben l - c c und Hallunken genannt, sie habe auch gemerkt, daß Baumbach I

London, 5. Dez. Z" Ehren '»es ^^5lbetrun<en oder stark angetrunken gewesen sei. Der Vorsitzende

Prmzefsrn von Wales sand heute em Frühstück statt, rwrd I ^amQ[§ den Baumbach wiederholt darauf aufmerksam, I Mtig 0"annb *1?einb = W, bic M er m diesem Punkt ,°m° Aussage.me.

siel) wenig Zurückhaltung auferlegten, um ihre Ansichten I Baumbach aber blieb bei seiner eidlich abgegebenen -tc- auszudrücken, daß aber andererseits die Reise des Prinzen! Position. Der Gerichtshof glaubte der Zeugin Horn, ver-l und der Prinzessin von Wales den Beweis erbrachte, daß! urteilte damals den Angeklagten Heß unter Zubilligung t England b e i s e i n e n j e r n e n Hr ü d e r n R ü ck h a l t und »mildernder Umstände, ju einer Geldstrafe von 3 Mk. und! Zustimmung finde, die ihm uneiidlich wichtiger»^^ den Baumbach unter dem Verdacht des Meineids! seien, als alte Mißachtung und Kritik, die ifjmL von anderen Völkern zu teil werden könnten. Ans L.'erklärt, er sei am 13. August, dem Tage, an dem

Lki^n des Ruches seren Bewerfe daftrr eManM I - DOn geschlagen, in Oberlais gewesen und habe dort feiner Ansprüche"seitens ferner Kolonien die feste lieber J4 Kännchen Schiraps getrunken. Er sei aber nicht betruiiten zeugung von einer eventuellen Konföderation des Reichesfgewefen, als er am 1. November m Nidda vor dem^choncn- habe. Chamberlarn führte aus, daß die wachserldesgericht stand. Er gesteht zu, daß er, als ihn der ^beramt-.'- Sympathie für das Mutterland eine der überraschendsten Trichter in Nidda fragte, ob er bei der Affäre mit Heß be- Erscheinungen der modernen Geschichte sei. (Der Herr Ijat[trunten gciüeien sei, gewußt habe, das; dies richtig fei; er recht: wenn es wahr ist, daß die Sympathien der Koto-^jll sich'aber geschämt haben, vor den vielen Bekannten im nien für das engliiche Mutterlaiid im Wachsen begriffen^,hörerraum dies zu bestätigen. Daß er den Heß geschiNipftf sind, dann hat man allen Grund, davon aus» höchsteüber-1 davon habe er bei seiner Vernehmung.in 5)idda nichts^ laW- ersäh-t, zeichnete s.ch bet jüngst-s"'°hr S.w>.ßl Er sei m.-tz heute noch stceeit zu beschmüren

empfang beS beutsch-n Botschafters Grasen Waln- -r habe nicht geschunp,t. Baunchach nmcht den Eindruck Metternich seitens des Königs durch b e s 0 n d e r ejemeS etwaD snyplen Menschen, ber aber, ,obald er MS Sprechen Herzlichkeit aus. Der König verbreitete sich über dieponttnt, abzülchweifen sucht und nur ni,t Muhe bei der Sache gegenwärtig bestehenden vortrefflichen Beziehungen zwischen r gehalten werden kann. Auf Befragen erklärt der Angeklagte, England unb Deutschland und drückte die Hoffnung au5,|ct sei kein Gewohnheitstrinker, wenn er auch ab und zu daß sie möglichst freundlich auch in Zukunft bleiben mögen. jSchnapS trinke; er verwahrt sich dagegen, daß er nicht Zu- Graf Metternich übermittelte dem König den Ausdruck der lrechnUngSfähia sei nicht minber »atmen unb sr°unblichen Gesinnung bes l In der Beweisaufnahme wird festg-stcllh dass Bawndach SSsrst:

'Brüssel, 5. Dez. Die Deputiertenkammer nahm den ^Ausnahme von der Regel bildet. Die Zeugen bekunden, daß von der Regierung eingebrachten Gesetzentwurf, welcher jtr in nüchternem Zustande ganz vernünftig sei, aber trunken die Dauer deS Militärdienstes auf 20 M 0 n ate »'Streit, suche und auf die unfläthigste Art schimpfe.

für die Fußtruppen und auf 36 Monate für dies Medizinalrat Dr. Haberkorn erklärt, er habe Symp- Kavallerie und die berittene Artillerie festsetzt, an. [fomc an B. wahrgenommen, die bezweifeln ließen, daß er

Bern, 5. Dez. Die schweizerisckstn Zeitungen zeigen» normftI fcL Wohl stehe fest, daß er em Schwätzer

übec bcm D-r wichtigst- T-ii d°-

und erklären, die Festung würde eine beständige Gefahr für K V , etc' ohue spater eine (Erinnerung ba 5 b e | OpcrationSfelbeS würde wohl die Gemarkimg Rüddingshauseu tie Stabt Safel hüben. sD°4s°nst s-, -r -m g-,st,g regsamer M-nsch und .n V-rbmduna ' 3000 borgen unb ,st erst kürzlich

~ » um SchnapSgenug erttäre s,ch manches Durch die Feldbereinigung. d,e emm

Wien ! Auffällige m fernem Gebähten. Im nuch emen Zu stand N 60 000 Mk. verursachte, ist d-r

von>se, er ,m vollen Besch- semer gesti.gen Kräfte Sem Urte,l ' ^izh-r hiüig-n Felde- erheblich gestiegen. In

S* daß der Angeklagte n.cht rank sei; eS l, g ^^dingShausen haben die Herren von Nord-ck zur Rab°nan aber d,° Möglich e,t vor, daß not b=m ec^öf c g«.^ Iincn ü6et 500 SDlotgcu Saab. Wermertshausen

auf I, mC^r 9crou6 Lbe, dag er den yeß g-fchunp t habe ft.iner als Ruddingshausen <W. etwa 300, R. etwa 700 's Ebenso e, es möglich, daß der Angeklagte mcht mehr N unb etwa 800 Morgen Feld. Die ganze

gewußt habe, ob et an em=m bchm'mt-wTage b-kunkest dehnten Waldungen umgeben. Ans

gewesen s-u Da aber der.Angeklagte felbft .Ju9r|tej|t «P > Boden findet man Staaiswald, auf hessi. habe, als er unter Eid stand, gewicht daß er am fraglichen p Fmherrlich.Rabenaustchen und etwas G-°

Tage betrunken gewesei, sei, so s°, chm, zu glauben, uwi so ' b (/9^übbingS^aufen gehörig). Zum Platz, aus mehr, als feststehe, daß er vor dem Niddaer Gericht nüchtern L Baracken zu stohen kommen sollen, ist der quellen- erschien. , . reiche Strich zwischen Wermertshausen und Roßberg in Aus-

. D-c. an bte Geschworenen gerichtete Schuldfrage lautet L.^ ^^-n. Schade wäre es, wenn auch das idyllisch- aus Meineid. . Appenborn (ein Pachthof der Frhrn. von Nordeck zur

Staatsanwalt Z-mm-rmvnn laßt msolg- des Gut-I üom Erdboden verschwinden müßte. Wer di-

achtens des Sachverständigen, der b,c Möglichkeit offen laßt, Odenhausen nach Appenborn ,,n Frühjahr schon daß der Angeklag e d.e Erinnerung an fene J gewandert ist, emporges-.egen ist zu den Gräbern bei

geftoßenen Schimpfwort- verloren habe wegen d eseE' nN-s drhrl.-Rabenan'schen Familie und das friedliche Thalchen

Anklage fallen. ES steh- aber feft, daß der J jcincn munnelnden Quellen auf sich hat wirken lassen,

wissentlich falsch geschworen hat. Der Ank aget warnt die @inbru($ bcn er bekommen, nicht so

Geschworenen, etwa anzunehmen daß es sich UM -me fu vergessen. Wahrend di- Gemeinde Rüdding«.

...... .... den Ausgang des Prozesses nebenfachliche ftiage g°h°ndAt amtlich-rstits noch keine Nachricht von dem Projekte

^Gestern wurden drei Burenlager überfallen. Dab-ei wurden habe. Er beantragt die Schuldfrage so wie fte gestellt ist, Wermertshausen, wie gemeldet, bereits benachrichtigt

250 Buren gefangen, nämlich über 100 südwestlich Bomelo, I zu bejahen. . worden. Das Landratsamt Marburg hat den dortigen

93 in der Nähe von Nylstroom tm Waterbergbisttikt, wo! Der Verteidiger Rechtsanwalt HooS bittet die Ge-I » . npmnrx.f nnrfl S^asboi bei

das überfallene Lager zu Beyers Kommando gehörte, undlschworenen, an der Hand deS ärztlichen Gutachtens zu prüfen, , ., . .3 .9 ( i^efer ift vreußifckes Staats-

19 im iiordwestlichen Transvaal, wo Liebenbergs Lager ge- ',b man dem Geständnis des Angeklagten glauben tenn. Unb et

^e?Lkatausschuß des «erbandes der liberalen «er- genügst^ Zweifel b^ schuld s^nesKllimllm ^-ntum -d^ha^etw^ HO -^g^ ,

eine Englands hat am 5. d- M. in London nach längerer entstände, mi ßte d eS yU ff s gsch Wenn die Wermertshäuser das fruchtbare Land des ^-chwalm-

,stürmischen Erörterung eine Resolution gefaßt, in der er- f fallen und zu emem Nichtschuldig fuhren. grundes gegen das ihrige eintauschen können, haben sie ge­klärt wird, baß ber Zeitpunkt gekommen sei, für 93er J Nach erfolgter Rechtsbelehrung ziehen sich die ©e» üer[ocem _ ®c(änbc be§ UebungS*

hanblung-n mit ben Buren zun, Abschluß eines fchworenen zur Beratung zurück, woraus beten Obmann » lm Frühjahr von Kriegsminister v. Goßler unb ^renvollen unb bauernben Frrebens Unb baß zu b,esem Rechner H, tz e l - Munzenberg ben auf schuldig erkennenden §ertcn beS pv-uß,scheu Generalstabes, d.e meist m Zwecke em außerordentlicher Kommissar nach! Wahrspruch verkündet. | s r.fi

Südafrika gesandt werden solle. Natürlich wird Herr l Der Ankläger beantragt, in Anbetracht der Tbatfacke, I erschienen, besichtigt worden.

sChamberlain diese friedlichen Absichten der englischenmem eS mit einem dem Trünke ergebenen Menschen zu Liberalen unberücksichtigt lassen. , ! thnn habe, der durch den Alkoholgenuß heruntergekommen

MÄW. Ät ÄWÄÄW ^rch bcn g-l-ist-ten salschcn Eid k-in Schaben, . 8etIitt, 6. $c, Bern Fus.l.er-Bataillon M die dort für ihn und die Familie Elofs gemietete Billa Ientstanden ist, die auf Memeid stehende Mmimalslrafe von Garde-RegimentS z. F. wurde mittels Einbruchs die

Oranje-Lust^ übersiedeln. »einem Fahr Zuchthaus und auf Verlust der bürgerlichen i ^er Schreibstube verwahrte Kompagniekasse, in welcher sich

In der Zweiten niederländischen Kammer erklärte aus l Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren zu erfennen, ctn)Q g00 befanden, gestohlen. Als der That verdächtig die Anfrage des Abg. Vankol betreffend die Kouzen-i»sowie die dauernde Eidesunfähigkeit gegen Baumhoch auszu-I ber Unteroffizier Hermann B. vom Füsilier- tr ationslager in Afsrika der Minister des Aeußern «sprechen. Der Verteidiger bittet, seinem Klienten die erd . in qenommen.

van Lyiiden, die Regierung könne nur dafür Sorge tragen,«Mene Untersuchungshaft auf die Strafe anzurechnen. I » Schönebera bei Berlin 5 De» Gestern stürzte ^ItMfttonÄen^ÄTS^aK ..?« ^Hhks '-rk-nnt d-n Anträgen bc-- Staats-mva«- ^ in «ÄÄ 13jährig-' Sch'-.

Den in de7^Lagerm befStaats^ ^matz Vier Wochen der, Untersuchungshaft kommen dem ^.n an§ bcm Fenster der dritten Etage, und starb angehörigen stehe es, soweit sie nicht Kriegsgefangene seien, I^eA 9^n ®tr°rce Anrechnung. Baumbach etc litt feit langem an Krampfen.

.frei, die Lager zu verlassen. Den andern Staaten müsse!erklärt, die Rechtskraft der- Urteils vorerst nicht anzu-i * Görlitz, 5. Dez. Während der Vorstellung der man es überlassen, für ihre Staatsangehörigen zu sorgen, «erkennen. «^Räuber" wurde durch den Fehlschuß eines Statisten

Idie niederländische Regierung könne nicht weiter gehen.! e * «der in der Kouliffe stehende Schauspieler Steiner ge-

Stfhumr lorirM P- Gießen, 6. Dezember. troffen, sodaß er blutüberströmt zusammenbrach.

^UjWUlyfUUJl* | Tas Schwurgericht sollte heute die Strafsache gegen bcnI * Paris, 5. Dez. In Annecy ist gestern Abend

P. Gießen, 6. Dezember. iSchmiedemeister Lindenstruth von Gießen wegen Meineids!das Theater vollständig ausgebrannt. Die Vorstel-

Gestern vormittag wurde gegen den 60 Jahre alten «verhandeln. Bei Bildung der Geschworenenbank lehnte der hing war kaum beendet, als der Ruf Feuer erscholl. Das Siebmacher Paul Baumbach von Crainfeld, zuletzt wohn-1Staatsanwalt sämtliche Gießener Geschworenen, die auSgelost Publikum drängte nach den Ausgängen, wobei mehrere Per- Hast in Michelnau, wegen Meineids verhandelt. wurden, ab. Der Vorsitzende teilte sodann mit, daß außer sonen Verletzungen erlitten. Menschenopfer sind glück-