Ausgabe 
7.12.1901 Erstes Blatt
 
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Nr. 288

Erstes Blatt.

151. Jahrgang.

Samstag 7. Dezember 1901

Erscheint täglich Ausnahme des

Montags.

Die Giehener Familien, blätter werden demAn- aeigci im Wechsel mit demHess. Landwirt' und denBlättern für hessische Volkskunde' vrermal wöchentlich bei- gelegl.

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GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Annahme von Anzeige» zu der für den folgenden; Tag erscheinenden Nr. Ins vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigen-Verinitt- luugsstellen des In-und Auslandes nehmen An­zeigen entgegen.

Zeilenpreis: lokal I2Ps^ auswärts 20 Pfg.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l sichen Unioersitäts - SD ruderet1 (Pietsch Erben).

Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; für den An­zeigenteil: HanS Beck.

Aer Vries des Kommandanten Isouchö.

Mau schreibt aus Loudon unter dem 4. Dezember: Bekanntlich lassen sich die Engländer so leicht leine Ge­legenheit entgehen, um den Buren alle möglichen Schänd- thaten auzuhängen, und sie an Hand derselben zu un- zivilifierlcn Barbaren und kaltblütigen Mördern zu stempeln. So bot sich auch wieder in letzter Woche ein hochwillkommener Anlaß, als von Kapstadt aus eine De­pesche des kommandierenden Generals an den südlichen Verbindungslinien in London eintraf, welche besagte, paß Kommandant Fauche einen Bries an den Kommandeur des 1. Eonnaught Jägerregiments gesandt habe, des Inhalts, er habe zwei Soldaten dieser Truppe gefangen genommen und erschießen lassen.

Die Londoner Jingopresse erhob sofort das übliche Wutgeheul über diesen neuen Beweis der mörderischen Ausschreitung der Burghers und Kaprebellen, und obwohl irgendwelche Einzelheiten über die Erschießung der beiden englischen kriegsgefangenen gänzlich fehlten, glaubte man doch berechtigt zu sein, die weitgehendsten Konsequenzen zu Uuguusleu der Buren aus dieser kurzen und unklaren offiziellen Meldung zu ziehen. Heute nun kommt der kalte Wasserstrahl, welcher die lächerliche Entstellungswut der Herren Jingos in grimmigster Weise abzukühlen be­stimmt ist, in Gestalt einer weiteren sich mit diesem Falle beschäftigenden Depesche des Generals in Kapstadt, und zwar meldet dieser Offizier recht kleinlaut, er habe von dem Kommandeur des Connaughtregiments einen neuen Bericht erhalten, worin es heiße, daß der Brief des Kommandanten Fouche nicht besage, die beiden betreffen­den Soldaten seien erst gefangen genommen, und dann kalten Blutes" erschossen worden, sondern sie wären einfach in einem Zusammenstöße mit der Foucheschen Truppe im ehrlichen Kampfe gefallen, und sodann von den Buren beerdigt worden.

Run natürlich ist die Blamage in Kapstadt, auf dem Londoner Kriegsamt und in der wüsten Jingopresse sehr groß und der Verdruß über dieses unwillkommene De­menti desgleichen. Der Kriegsminifter Mr- Brodrick ver­öffentlicht gleichzeitig seine Kabeldepesche, welche er dem in Kapstadt kommandierenden General mit Bezug auf dieses ärgerliche Mißverständnis gesandt-hat, und zwar ersucht er darin den General, dem Oberster, des Connaughtregi­ments eine energische Warnung und einen scharfen Tadel &u übermitteln und ihn darauf aufmerksam zu machen, daß er in Zukunft sich in seinen Rapporten einer größeren Sorgfalt zu befleißigen habe. Beschuldigungen der Buren in Bezug auf ungehöriges Verhalten im Felde müßten unter allen Umstanden vermieden werden, falls sie mcht im vollsten Umfange und in substantiellster Weise begründet und erwiesen werden könnten.

Natürlich hat Herr Brodrick hiermit den einzigen Schritt gethan, der ihm offenstand und den er zu thun hatte, und hoffentlich werden die Herren Jingos und ihre sensa­tionshungrige und verlogene Presse sich diesen Vorfall endlich einmal als Warnung dienen lassen, und wenigstens abwarten, bis südafrikanische Meldungen ihre volle offizielle Bestätigung und, was noch viel wichtiger ist, wirkliche Beweise für ihre Einzelheiten finden.

Uebrigens verlautet jetzt an Hand vorliegender Pri- batmeldungen von Südafrika, daß Generalkommandant Louis Botha in letzter Zeit die gefangenen englischen Offi­ziere und Soldaten nicht mehr laufen läßt, sondern sie, wie nach dem erfolgreichen Gefechte mit der Kolonne des Obersten Benson bei Braakenlaagte, mit sich führt und in Gewahrsam hält, um für jeden Fall Geiseln zur

Hand zu haben. Louis Botha soll ferner dem Lord Kitchener die Mitteilung gemacht haben, daß er diese Geiseln Mann für Mann erschießen lassen wird, und zwar für jeden Buren oder Afrikander, der von den Engländern ourch Kriegs- oder Standgericht zum Tode durch den Strang oder die Kugel verurteilt wird. Der britische Generalissi­mus hat bis heute noch keine Meldung über diesen Ent­schluß Louis Bothas nach London gelangen lassen, rcspetüive das Kriegsamt hat noch nichts darüber veröffentlicht, aber auffällig ist es immerhin, daß in der letzten Zeit Kitchener fortwährend selbst die in der Kapkolonie gefällten Todes­urteile -in lebenslängliche Zuchthausstrafe oder Verbannung umgewandelt hat. Man will es vielleicht auf englischer Seite vermeiden, zuzugestehen, daß man gezwungen ist, sich auf diese Weise mit den Buren in ein Kompromiß einzulassen, um das Leben der den Buren noch fortwährend in die Hände fallenden britischen Offiziere und Mannschaften zu sichern.

Volilijche Cagesschau.

Der angebliche ßhezwist im niederländischen Königshause.

Aus Amsterdam wird einer Zeitungskorrespondenz ge­schrieben: Die abenteuerlichsten und unglaublichsten Gerüchte über das eheliche Verhältnis zwischen der Königin Wilhelmina und dem Prinzen Heinrich der Niederlande machen immer noch, nun bereits seit etwa drei Wochen, die Runde und unterliegen, wie das in der Natur der Sache liegt, dem be­kannten Vergrößerungs- und Uebertreibungsprozeß. Die bei vorkommender Gelegenheit in sehr drastischer Weise in die Erscheinung tretende Stimmung der unteren Volksklassen ist dafür der deutlichste Beweis. Wenn in einem der kleineren Theater das Bild des Prinzen erscheint, wird gezischt, ge­pfiffen und geschrieen, und vor einigen Tagen wurde im so­genannten Jordaan, dem Mittelpunkt des Amsterdamer Proletariats, eine Puppe, die den Prinzen vorstellen sollte, durch den Kot geschleift. Wiewohl die Gerüchte über große Schulden des Prinzen, die der Volksmund bereits zu mehreren Millionen anschwellen ließ, jeder Begründung entbehren, da er thatsächlich in sehr geordneten Verhältnissen lebt, läßt sich, das Volk den Glauben nicht nehmen, daß die Weigerung der Königin, die Spielschulden des Gemahls zu bezahlen, die Ursache des angeblichen ehelichen Zerwürfnisses sei. Es soll übrigens nicht in Abrede gestellt werden, daß das Zusammentreffen verschiedener Umstände der Ansicht, daß die gegenseitige Harmonie der beiden Ehegatten etwas zu wünschen übrig lasse, eine gewiße Unterlage ge­geben hat, indem z. B. der Prinz einen Tag nach der Er­krankung der Königin, die, wie jetzt feststeht, auf eine Früh­geburt zurückzuführen ist, thatsächlich einer großen Jagdpartie in der Nähe von Haarlem beiwohnte, während an demselben Tage aus der Residenz eine Krankenpflegerin telegraphisch entboten werden mußte. In gewissen aristokratischen Kreisen, in denen man die Verheiratung der Königin mit einem deut­schen Prinzen von jeher mit neidischen Augen angesehen hat, werden diese Gerüchte eifrig und mit einer gewissen Schaden­freude ausgenommen und verbreitet.

Noch viel tollere Sachen teilte das offiziöse französische Telegraphen-Bureau, dieAgence Hcwas" mit. Danach soll Königin Wilhelmina von ihrem Gatten infolge einer geringfügigen Auseinandersetzung ge­schlagen worden sein. Der Vorgang habe sich in Gegen­

wart mehrerer Personen beim Frühstück abgespielt und hatte zwei Duelle des Prinzgeniahls mit holländischen Kavalieren zur Folge gehabt. Jetzt veröffentlicht die Agence HavaS" wieder eine Amsterdamer Depesche, wonach der Verkehr der Königin mit ihrem Gatten feit Samstag wieder hergeftellt sei und die Gerüchte von einer Ehescheidung in den Bereich der Phantasie zu verweisen seien.

Ob in diesen Gerüchten auch nur ein Körnchen Wahr­heit steckt, dafür können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Das Ganze sieht gar zu sehr nach boshaftem Klatsch aus, der ja z. Z. in einem uns weit näher liegenden Falle gleichfalls seine übelduftendenRosen" treibt.

Sitzung der Stadtverordneten.

5. Dezember 1901.

Anwesend: Bürgermeister Mecum, die Beigeordneten Georgi, Grüneberg und Wolff, die Stadtverordneten Brück, Emmelius, Euler, Flett, Dr. Fuhr, Dr. Gut- fleisch, Hanau, Haubach, Heichelheim, Heyligen- staedt, Huhn, Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, Löber, Loos, Petri, Dr. Schäfer, Schmall und Wallenfels.

Entschuldigt: die Stadtverordneten Faber und Grünewald.

Vor Beginn der Beratungen nahm Beigeordneter Grüne- berg das Wort, um der Versammlung für die ihm anläß­lich seines 60jährigen Dienstjubiläums dargebrachten Glück­wünsche zu danken.

BürgermeisterMecum berichtet sodann, daß der Fahr­plan der Bieberthalbahn den Wünschen der Versamm­lung entsprechend geändert worden sei.

Das Baugesuch von August Scheppelmann, der an seinem Neubau am Großen Steinweg einen Giebel über die zulässige Gebäudehöhe hinaus anbringen will, wird nicht befürwortet.

Das von Joh. H. Jhring eingereichte Baugesuch für die Bahnhofstraße wurde' zurückgezogen.

Der für Genehmigung des Gesuches der Eisenbahn­betriebs-Inspektion uni Errichtung eines Anbaues bei der Umladehalle am Bahnhof erforderliche Dispens wird be­fürwortet. Stadtv. Hanau bemerkt, daß voraussichtlich am 1. Mai n. Js. die Bahn LondorfLollar eröffnet werde; die hierbei in Frage kommende Errichtung einer H a lieft eile im Norden der Stadt habe im hessischen Landtage den Abg. Leun veranlaßt zu erklären, daß das hessische Mitglied in der Eisenbahndirektion schuld sei, daß die Frage noch nicht ge­löst sei. Dieser Erklärung sei nicht widersprochen worden. Er frage daher an, wie cs mit der Angelegenheit stehe. Bürger­meister Mecum teilt mit, daß nach ihm gewordenen Mit- teUungen die Eisenbahndirektion Frankfurt gewillt sei, dem Anträge auf Errichtung einer Haltestelle zu entsprechen, eine diesbezügliche Erklärung bezw. die Verarbeitungen würden demnächst hier einlaufen. Die Direktion stelle zur Bedingung die Uebernahme der Anlagekosten und eines Teils der Betriebskosten auf die Stadt; erstere würden sich auf etwa 52 000 Mk. belaufen, während der Anteil der Stadt an den Betriebskosten etwa 6000 bis 7000 Mk. pro Jahr betragen würde. Es sei ge­plant, die Arbeiterzüge der LondorfLollarer Bahn in Gießen einfahren zu lassen, so daß in Lollar nicht umgestiegen zu

erregte. Bald entdeckte sie aber ihr schauspielerisches Ta­lent, das sie schnell nach Berlin führte, wo sie dem Lessing- theater und darauf dem deutschen Theater anaehörte. Seit diesem Sommer ist sie an das Berliner Residenztheater übergesiedelt, wo vorzugsweise die französische Komödie jetzt gepflegt wird, für die sie längst als eine der besten Darstellerinnen gegolten hat.

Am Residenztheater bietet sich ihr nun ausreichende Ge­legenheit, ihr besonderes Talent zu entfalten, das sie durch rastlosen Fleiß unterstützt, und dem ihre edle Schön­heit von selbst zu Hilfe kommt.

Die Feuersnot von Richard Strauß hat bei ihrer Erstaufführung in der Frankfurter Oper unter persönlicher Leitung des Komponisten, wie tpir bereits kurz mitteilten, einen grandiosen Erfolg errungen. Sowohl die Darsteller, von denen in erster Linie Fräulein Schweizer und Herr Brinkmann Hervorragendes leisteten, wie auch das Orchester und Richard Strauß selbst wurden stürmisch gefeiert, und sichtlich hat das Werk, wenn es auch von vielen nicht vollständig erfaßt und verstanden wurde, tiefen Ein­druck gemacht. Die Eigenart des Komponisten, die im Verein mit seinem eminenten musikalischen Charakterisier­ungsvermögen verblüfft, und zur Bewunderung hinriß, hätte auch kaum in künstlerischerer Weise wiedergegeben werden können als durch das Opernhaus-Orchester, das sich seiner ungeheuren Aufgabe vollkommen gewachsen zeigte. Angenehm überrascht waren wohl die Gegner der musikali­schen Sezession, die bet dem Führer desselben Melodik und Harmonie, sowie polyphone Chorsätze antrafen; das hatte man sicher nicht vermutet. Kann man sich and} nicht mit der Gesamtheit des Straußschen Schaffens heute schon einverstanden erklären, so kann man . sich doch nicht der Thatsache erwehren und diese wird auch durch die Frankfurter Premiere bekräftigt, daß neulich wieder auf musikalisch-dramatischem Gebiet eine Persönlichkeit mit scharf ausgeprägtem Charakter und hoher künstlerischer Intelli­

genz erschienen ist. Ob die Spuren eines machtvollen Talents, wie es Meister Richard war, zu einer Neubelebung des Tondramas führen, diese Fraae kann heute trotz der blendenden Genialitätsprobe rtoch nicht beantwortet werden: aber mit freudiger Genugthuung kann man die Unterbrech­ung der musikalischen Sterilität begrüßen.

Heidelberg, 4. Dez. 112 Professoren und Do - Renten ver Universität, an der Spitze der Prorektor Prof. Dr. Adolf Hausrath, erlassen eine Protest-Erklärung gegen die von Baurat Schäfer in Karlsruhe geplante Wie­derherstellung des .Heidelberger Schlosses. Diese Wiederherstellung würde das Bild vernichten, das in solcher Schönheit nur einmal in der Welt vorhanden sei. (Hoffentlich hat dieser imposante Protest den beabsichtigten Erfolg. Es besteht auch für uns kein Zweifel, daß durch einen Wiederaufbau der einzelnen Ruinenteile des herr­lichen Heidelberger Schlosses die wundervolle Romantik völlig zerstört werden würde. Renovierungen sind stets sehr heikel und glücken in den seltensten Fällen. Das wissen wir Gießener am besten! Sie verursachen zudem einen sehr hohen unverzinslichen Geld­aufwand, und andere, praktische Ange werden infolge der hierfür verbrauchten Mittel in den Hintergrund gedrängt. Rein künstlerisch genommen aber empfiehlt sich in den weit­aus meisten Fällen nur die Ausrechterhaltung des Bestehen­den, und nur sehr selten eine volle Restaurierung. D. Red. desGieß. Anz.")

Professor Joseph M. Olbrich in Darmstadt schreibt zur beabsichtigten Wiederherstellung, daß er dagegen sei, weiluns jener Zeiten Geist entschwunden ist, dem dieser Bau seine Entstehung verdankt. Unser Herz ist zu kält, unser Gefühl zu arm, um in jenem Geist die Trümmer äu fassen. ES würde doch, nur eine Kar r ifatur". Aehn- lich urteilen unsere besten deutschen Künstler und Archi­tekten.

Maria Aeisenyofer

(Gastspiel im Gießener Theaterverein alsFrancillon" am Dienstag, den 10. Dezember.)

Szenische Darstellungen und einzelne Bühnengestalten bieten dem bildenden Künstler, dem Bildhauer wie dem Maler, in vielen Fällen nachhaltige Anregung; Theater und bildende Kunst stehen in Wechselwirkung mit einander. Selbstverständlich ist nicht alles gut und schön, was über die weltbedeutenden Bretter geht. Nichtige Darbietungen werden aber am bildenden Künstler wirkungslos Darüber- geben, während bedeutende, an großen Ideen, echt mensch­lichen Zügen und edlen Formen reiche ihn begeiftern und sein ©djaffen beleben.

Mit Bezug auf das Formal^Schöne muß man freilich zugeben, daß vielen Darstellungen auf der Bühne zu sehr Pose innewohnt, als daß dieselben auf den bildenden Künst­ler Eindruck machen könnten. Der ist nur vorhanden, wo ein großes Talent, ein in seiner Rolle völlig ausgehendes Genie hinzutritt, das alle Stellungen und Bewegungen zum charakteristischen Ausdruck des inneren seelischen Le­bens stempelt.

Eine solche Künstlerin von Gottes Gnaden, welche großes Talent mit großer Schönheit verbindet, ist Maria Rei­se n h o f e r.

In den verschiedensten Rollenfächern hat sie schon ihre Meisterschaft bewährt, aber am meisten glänzt sie in der Darstellung solcher Frauengestalten, in deren Seelenleben Eifersucht, verletzter Stolz, Rachedurst und verwandte Leidenschaften die ausschlaggebende Rolle spielen.

Maria Reisenhofer gilt als eine Meisterin in der Ver­körperung französischer Frauentypen, und in einer solchen Rolle wird sie deshalb auch hier am Dienstag, den 10. Dezember, auftreten.

In Graz geboren, wurde sie zuerst in Wien Ballett- eleviu. Dieser ihr ursprüngliche Beruf erklärt es, daß sie bei den ersten Aufführungen von SudermannsJo­hannes" als Salome in der Tanzepisode große Sensation