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Verfügung in Preußen kein Studentenverein mit ausschließlich pol« ntichen Mitgliedern bestehen darf. — Au» Heidelberg wird berichtet: Die philosophische Fakultät hiesiger Universität hat den scheidenden Staatsmiwster Dr. Nokk zum Ehren Doklor ernannt. - Seit dem Jubiläumsjahre (1886) ist Nott bereits Dr. jur. h. o. Der Ruperto- Carola und seit 1. Juli bekanntlich auch Dr. mg. h. o. von Karlsruhe. - Der L ktor für englische Sprache, Dr. Francis Curtis, an der Universität Wien, hat dieselbe doppelte Berufung an die Akadem e für Sozial- und Handelswissenschasten in Frankfurt und an die Handels-Hochschule in Köln erhatten, die vor ihm Pcof. IKnnes HoopS (Hctdelbera) und Prof. Max Forster (Bonn) ausgeschlagm betten. Dr. CurtiS hat den Ruf nach Frankfurt angenommen. — Men schreibt au» Zürich: Der Ordinarius für romanische Philologie an der hiesigen Universität, Professor Dr. Heinrich Mors. hat einen Ruf an die Handels Hochschule in Frankfurt a. M. erhalten. — An der Universität Erlangen hat sich Dr. med. et phd. Atchel als Privatdozent für Frauenkrankheiten habilitiert. — Regieruogsbaumeister L. Böhm, (Sarnison-Bautnspektor a. D. in Dresden, ist zum ordentl. Professor für Hochbau an der Technischen Hochschule zu Dresden ernannt worden. — Aus Göttingen wild berichtet: Der Direktor der hiesigen Sternwarte, Profesior Dr. Wilhelm Schur, ist, 55 Jahre alt, gestorben. — In London ist der Mathematiker Professor Tait gestorben.
- Der Kartellverband der katholischen deutschen Studenten-Verbtndungen zählt nach dem Stande vom 1. Juni 1901 1500 Mitglieder, die Inaktiven extra locum (im ganzen 474) eingerechnet, in 34 Verbindungen. Gegen das Wintersemester hat die Zahl der Mitglieder zugenommen um 106, die der Mitglieder in loco um 42, die der Verbindungen um 2: Borussia in Marburg, CheruLkta in Münster. Die Mitglieder verteilen sich auf die einzelnen Der- ündungen folgendermaßen: Aenant« (München) 124, in loco 69, Winfrtdta (BreSlau) 48 (34), Guestfalia (Tübingen) 82 (51), Austria (Innsbruck) 85 (36), Bavaria (Bonn) 81 (53), Markomannia (Würz« bürg) 77 (36), Saxonia (Münster) 97 (46), Hercynia (Freiburg) 76 (43), Suevia (Berlin) 45 (28), Rhenanta (Marburg) 27 (25), Bur- gundia (Leipzig) 18 (14), Hasso-Rhenania (Gießen) 53 (39), Stlesia (Halle) 26 (23), Badenia (Straßburg) 19 (17), Norica (Wien) 61 (46), Palatia (Göttingen) 28 (20), Arminia (Heidelberg) 34 (23), Crroltna (Graz) 34 (24), Teutonia (Freiburg, Schweiz) 29 (8), Ale« mannia (Greifswald) 21 (19), Gothta (Erlangen) 32 (28), Ferdtnandea (Prag) 24 (20), Vtndelicta (München, Technische Hochschule) 41 (24), Rzeno-Guestfalia (Kiel) 33 (32), Tutsconia (Königsberg) 25 (24), Franconia (Aachen) 29 429), Rheno-Franconia (München) 71 (54), Atania (Stuttgart), 26 (20), Borusio-Saxonia (Charlottenbmg) 21 (20), Ripuarta (Fretburq) 52 (42), Rheno-Palatta (BreSlau) 23 (22), Hanfes (Berlin) 15 (15), Borussia (Marburg) 15 (15), Cheruscta (Münster) 38 (28). Neu etngetreten sind dieses Semester 202 gegen 181 Wintersemester 1900,01 und 201 Sommersemester 1900. Aus der Verteilung nach einzelnen Ländern sei folgendes angeführt: aus Preußen stammen 860, darunter auS Rhetnprovinz 279, Westfalen 244, Schlesien 122, aus Bayern 178, Württemberg 79, Baden 46, Hessen 60, Elfaß-Lothringen 16. Theologen sind 204. Juristen und Eimeraltsten 509, Mediziner 264, Philosophen 213, Mathematik und Naturwissenschaft 99, Techniker 99, Chemiker und Pharmaceutm 33, Veterinärmediziner 17, Land- und Forstwissenschaft, Geodäsie 37.
Handel und Verkehr. Uolkswirtschast.
Staffel, 5. Juli. Der Konkurs über das Privatvermögen des Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Trebertrocknungsgesellschaft, Sumpf, ist angemeldct.
Kassel, 5. Juli. Ter Zusammenbruch der Trebertrocknung hat eine Aufregung in Kassel hervorgerufen, die beispiellos genannt werden muß. War schon vorgestern am Spätnachmittag und Abend, als die Konferenz der Leipziger Herren — Konkursverwalter Rechtsanwalt Dr. Barth und die verschiedenen Bankdirektoren und Juristen vom Gläubiger-Ausschuß der Leipziger Bank — mit den Mitgliedern des Vorstandes und Aufsichtsrats der Aktiengesellschaft für Trebertrocknung gar kein Ende nehmen und kein Resultat finden wollte, die Erregung groß und bildeten sich überall in der Nähe des Ge- sellschastsgebäudes lebhaft diskutierende Gruppen, so stieg die Erregung jedoch auf ihren Höhepunkt heute morgen, als bekannt wurde, daß die vorgestern abend um 10 Uhr abgebrochene, und — wie die Verwaltung den Vertretern der Presse mitteilte — gestern morgen um 9 Uhr fortzusetzende Konferenz gegen alles Erwarten plötzlich ausgefallen war, und später ferner sich mit großer Schmellig- keit das Gerücht in der Stadt verbreitete, der General-Direktor der Gesellschaft Albert Schmidt sei plötzlich über Nacht auf und davongegangen und der Vorsitzende des Aufsichtsrats Bierbrauereibesitzer Herm. Sumpf sei bereits vom Staatsanwalt festgenommen und in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert worden. Leider erfuhren diese Gerüchte, wie persönlich>e Information an Ort und Stelle ergab, nur zu sehr ihre volle Bestätigung. Am Abend vorher war es in der Konferenz bezüglich der Gewährung eines Moratoriums und Beschaffung der nötigen Geldmittel zu lebhaften Auseinandersetzungen gekommen, die Herren aus Leipzig gingen der Sache energisch auf den Grund, es kam zu erregten Auseinandersetzungen, Vorwürfen und Beschuldigungen, denn Direktor Schmidt soll hernach die Aeußerung gethan haben: derartige Anschuldigungen könne er nicht überleben; der Konkursverwalter Dr. Barth ging gestern vormittag nicht zur Konferenz, sondern aufs Gericht und meldete den Konkurs der Aktien-Gesellschaft für Trebertrocknung an. Sofort verfügte der Staatsanwalt die Verhaftung der beiden Hauptfaiseure der Gesellschaft, Sumpf und Schmidt. Ta letzterer nicht aufzufinden, vielmehr anscheinend > in der Nacht mit dem sogenannten Durch- brenner-Zuge, dem um 3 Uhr nach Köln-Aachen-Holland fahrenden Schnellzuge, abgereift war, so wurde nach! allen Richtungen der Windrose ein telegraphischer Steckbrief hinter ihm erlassen, sicherlich viel zu spät, denn er war inzwischen längst über die Grenze. Hernach! tauchte dann urplötzlich das Gerücht auf und fand bei unglaublich schneller Verbreitung überall Glauben in der Stadt: Direktor Schmidt sei auf Wilhelmshöhe erschlossen aufgefunden worden, indessen dieses hat sieb nicht bestätigt. Inzwischen hat am Spätnachmittag, um 7 Uhr — alle anderen Nachj- richten waren falsch — das Amtsgericht das Konkursverfahren eröffnet, die Bücher und Kassenwerte mit Beschlag belegt und versiegelt, und Justizrat Frieß zum Konkursverwalter bestellt. — An der Katastrophe beteiligt ist das Bankgeschäft Wilms mann u. Plaut. Tie Firma ist jedoch über die Schwierigkeiten der Lage hinaus. Ferner ist beteiligt die Getreidefirma Sandel Katz mit einer halben Million. Durch Einspringen wohlhabender Glaubensgenossen ist auch diese Firma vor dem Sturz bewahrt, der sonst fast die ganze Landwirtschaft im Regierungs-Bezirk Kassel mitgerissen haben würde. Schließlich sind viele kleine Existenzen von dem Konkurs der Trebergesellschast schwer betroffen.
Leipzig, 5. Juli. Das Mitglied des Aufsichtsrats der Leipziger Bank Karl Felix Schaeffer von der Firma Berger und Voigt erschoß sich heute früh. Wie der „Leipz. Börsenhalle" von genannter Firma mitgeteilt wird, werden deren Verhältnisse infolge des gestern abgeschlossenen, sehr
solventen, gerichtlich bereits eingetragenen Kaufes nicht berührt. — Tie „L. N. Nachr." erfahren aus sicherster Quelle, daß die A r r e stv e r s ü g u n g über das Vermögen des Direktors Ern er bereits in Kraft getreten ist. Das bei seiner Heirat von seiner Gattin eingebrachte Vermögen ist zum größten Teil im Ausland angelegt. Direktor Dr. Gentzsch hat sich freiwillig bereit erklärt, sein Vermögen zur Sicherheit bereitzustellen, falls dies zum Schadenersatz nötig sei.
Weimar, 6. Juli. Das weimarische Staatsministerium erläßt bezüglich des Leipziger Bankkrachs folgende Elklärung: Die Verbindung des Großh. Staatsfiskus mit der Leipziger Bank besteht seit 25 Jahren und es wurden in diesem Zeitraum auf Grund der vom Landtage erteilten Ermächtigung zur Anlage von Kasienvorräten bet sicheren Banken, je nach Höhe der vorhandenen Kaffenvorräte, größere oder geringere Beträge bei dieser Bank angelegt. In neuester Zeit sand jedoch, zur Verteilung des Risikos eine erhebliche Verringerung der an. gelegten Beträge dadurch statt, daß mit der Deutschen Bank in Berlm Verhandlungen angeknüpft und verfügbare Gelder dort angelegt wurden. So betrug die Forderung des Großh. Staatsfiskus an die Leipziger Bank am 25. Juni rund 650 000 Mk., während bei der anderen Bank 1 500 000 Mk. angelegt waren. Nach Lage der Dinge darf angenommen werden, daß die Rückgewähr der von der Leipziger Bank geschuldeten Summe nach und nach wird erfolgen können und ein doch eintretender Verlust nicht allzu erheblich sein wird.
Wie«, 5. Juli. Einem ausgegebenen Communiquö zufolge ist es dem Präsidenten der ungarischen Hypothekenbank, Beck, der seit einiger Zeit in Paris wegen fortsetzungsweiser Emission der bereits seit längerem dort eingeführten 3»/,proz. Franks-Kommunal-Obligationen der ungarischen Hypothekenbank verhandelte, gelungen, eine neue Transaktion in dieser Richtung zum Abschluß zu bringen, welche die successive Emission weiterer 40 Millionen Franks solcher Obligationen zum Gegenstand hat. Diese Emission wurde, ebenso wie frühere, von einer aus der SociGtt Generale pour favoriser le Developpement du Commerce et de l’In- dustrie en France, der Banque de Paris et des Pays-Pas und der Firma Heime & Cie. bestehenden Gruppe teils fix, teils in Option übernommen.
Tabak.
Im Laufe der Berichtswoche bewegte sich das Geschäft in sehr ruhiger Bahn, und können wir über Kaufabschlüsse leider nichts berichten. Für gute alte Einlage besteht nach wie vor sehr lebhafte Nachfrage, die Vorräte hierin find jedoch sehr kleine und die Forderungen zu hoch. Lose Pfälzer Rippen geschäftslos, lose feine Mk. 9—9.50, gebündelte Mk. 11—11.50.
Getreide.
Unter mäßigen Schwankungen der amerikanischen Märkte verkehrte hier das Geschäft in unverändert ruhiger Weise bei beschränkten Umsätzen. Tie Forderungen sind heute gegen die Vorwoche kaum verändert. Roggen und Gerste ruhig. Hafer fest. Mais fest.
Biehmarkt.
Während der Berichtswoche war das Geschäft an den einzelnen Märkten sehr flott, und war es hauptsächlich! prima Großvieh, das im Vordergrund des Handels stand. Mit wenigen Ausnahmen wurde hierin vollständig ausverkauft, sodaß der Bedarf auch vielfach! auf mittlere Qualitäten zurückgrift, es ist demnach; auch! das Geschäft in letzterer als sehr gut zu bezeichnen. Kälber waren sehr lebhaft gehandelt, an einigen Plätzen wurde vollständig ausverkauft, während wieder an verschiedenen Orten nur ganz geringer Ueberstand blieb. Fette Schweine lebhaft begehrt und rasch abgesetzt, mittlere Qualitäten waren gut berücksichtigt, der Handel in den letzteren ilstf als mittelmäßig zu bezeichnen, Läufer und Milchschcheine sanden weniger Beachtung.
Auszug aus dm StaMsmüsttzistero der Stadt Ließen.
Aufgebote.
Juni. 28. Christian August Friedrich Hüttenberger, Kurmusiker in Homburg v. d. H., mit Minna Mathilde Elsa Braehme in Gießen. 29. Heinrich Philipp Karl Wilhelm Gebhardt, Großh. RegierungS- asieffor in Darmstadt, mit Käthe Louise Agnes Blumenhagen dabier. Juli. 2. Georg Heinrich Emil Ritzel, Kaufmann dahier, mit Wilhelmine Otter hterfelbst. 2. August Johannes Karl Kramer, Lackierer dahier, mit Marie Schilling dahier. 3. Karl Wilhelm Kahl, Kaufmann dahier, mit Anna Geißler in Lollar. 3. Johann Philipp Schramm, Architrkt dahier, mit Henriette Dorothea Katharine Steiner in Wiesbaden. 5. Georg Heinrich Karl Rüger, Blumenhändler dahier, mit Karoltne Ritze in Königsee.
EheschtieFuugau.
Juli. 2. Rudolf Karl Bohn, Kaufmann dahier, mit Elise Henriette Mx in Frankfurt a. M. 3. Johann Peter Diehl, Werk meister in Oder-Schöneweide, mit Margarethe Helene Karoline Vaubel dahier.
Geburten.
Juni. 24. Dem Elektro-Monteur Friedrich Wilhelm Grumwalbt eine Tochter, Ella Frida. 26. Dem Bierkutscher Georg Hahn eine Tochter, Karoline Sophie Ottilie. 26. Dem Fahrkartenausgeber Jakob Fischer ein Sohn. 26. Dem Buchdruckeretbesitzer Hildebert Klebert eine Tochter, Auguste Gertrude. 27. Dem Spengler Karl Herling eine Tochter. 27. Dem Former Friedrich Arnold ein Sohn, Wilhelm Albert. 28. Dem Hoboisten Heinrich Vomend eine Tochter, Emilie. 28. Dem Jnstitutsdiener Adolf Müller ein Sohn, Adolf. 28. Dem Forstasiesior Jakob Weber ein Sohn, Ulrich Jakob. 29. Dem Taglöhner Karl Hoist eine Tochter, Mari« Elisabeth. Dem Fuhr knecht Johann Peter Rosenbecker eine Tochter, Frieda. 29. Dem Handelsgärtner Karl August Kaufmann eine Tochter. 30. Dem Oekonomen Wilhelm Lindenstruth III. «ine Tochter. 30. Dem Schuhmacher Theodor Judt eine Tochter, Marie. 30. Dem Friseur Hermann Kuhl eine Tochter. Juli. I. Dem Former Georg Steinhauer ein Sohn, Karl Heinrich. 1. Dem Drah.flechter Georg Klaly'k ein Sohn, Eugen Georg. 2. Dem Schlosser Paul Bell ein Sohn. 3. Dem Taglöhner Heinrich Stein- müller eine Tochter, Lina. 3. Dem Kutscher August Kalbfleisch eine Tochter.
Gestorbene.
Juni. 28. Heinrich Magel, 23 Jahre alt, Handlungsgehilfe dahier. 29. Georg Klein, 71 Jahre alt, Privatmann dahier. Juli. 1. Karl Heinrich Vogel, 2 Monate alt, Sohn des MUchkutschers Karl KaSpar Vogel dahier. 3. Katharine Reinhardt, geb. Frank, 23 Jahre alt, Ehefrau des Heizers Andreas Reinhardt dahier. 4. Albert Karl Max Helfen, 8 Monate alt, Sohn des Schlossers Konrad Helfen dahier. 5. Wilhelm Weber, 7 Monate alt, Sohn des Privatmannes H.inrich Weber dahier. 5. Heinrich Franz Rudolf Giegling, 5 Monate alt, Sohn des königl. Güter-Expedtenten Johann Georg Giegling habfer.
Dalma
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Krieskasten der Redaktion.
Z. z. in Kl. L. Wir sehen Ihrem Bericht entgegen.
Au unsere Herren Korrespondenten. Ww machen wiederholt darauf aufmerksam, daß Manuscripte nur auf einer Seite beschrieben werden dürfen.
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erfordert nur Mondamin und gute Milch. 75 Gramm Mondamin werden einfach mit 1 Liter Milch gekocht und nach dem Erkalten gestürzt. Damit erlangt man die schönen, steifen Flammeris, zu welchen Vanille- oder Fruchtsaucen rc. genügen Eine solche nahrhafte und leicht verdauliche Milchspeise ist auch eine köstliche Beigabe zu frischen gekochten Früchten und gesünder als manches Dessert,
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Brodpreise
vom 7. bis 21. Juli 1901. Der hiesigen Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 28 Psg 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) 24 Pfa.
i Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 56 , 2 Kg. (4Pfd.) Schwarzbrot, 48 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod 26 , 3 Kg. (6Pfd.) Schwarzbrot, 72 ,
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod 52 ,
Der auswärtigen Bäcker.
1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bei:
8. Schmidt, Gr.-Linden . 24 H W. Weitzel von Lang-GönS 24 ,
W. ©tdnmüHer, Lang-GönS 24 H C. Post von Wtefeck . . 26 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei:
Wilh. Fabel von Wtefeck 48 H W. Steinmüller, Lang-GönS 48
8. Schmidt, Großen-Linden 48 „ W. Weitzel von Lang-GönS 48 „
L. Steinmüller, Gr.-Linden 48 „ C. Post von Wiefeck . . 52 , 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwerzbrod bei:
8. Schmidt, Großen-Linden 22 H W. Weitzel von Lang-GönS 22 H W. Steinmüller, Lang-GönS 22 „
2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot) bei:
8. Schmidt, Gr.-Linden . 44 28. Weitzel v. Lang-GönS 44
8. Steinmüller, Gr.-Linden 44 , Karl Post von Wiefeck . 44 „ W.Stetnmüller v.Lang-Göns 44 „
3 Kilogramm (6 Pfund) Sck-warrbrod bei:
C. Post von Wieseck . . 66 Ernst Christ, 2Lieseck 69 Kllh. Fabel von Wieseck . 66 „
Der Brobverkäufer.
Bei den hiesigen Brodvertäufern bestehm dieselbm Preises wie bei den hiesigen Bäckern.
Gießen, den 5. Juli 1901.
Großherzc gliche- Polizeiamt Gießen.
Hechler.
Bekanntmachung.
Samstag den 13. Juli er., nachmittags 3 Uhr, soll n vor Großh. Ortsgericht Gießen drei der Stadt Gießen gehölige Bauplätze an dem Wetzlarerweg einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Baup'ätze haben ca. 23 Meter Front und rund 35 bis 37 Meter Tiefe.
Lageplan und Bedingungen find auf unserem Sekretariat, Zimmer Nr. 15, einzusehen.
Gießen, am 6. Juli 1901. 4779
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________Mecum._______________
Bekanntmachung.
Wir bringen hiedurch zur öffentlichen Kenntnis, daß in der Zeit vom 2. August bis 12. September d. I. voraussichtlich keine Sitzungen der Stadtverordneten-Verfammlung abgehalten werden. Dringliche, die Beschlußfaffung der Stadt- verordnrten-Versammlung erfordernde Angelegenheiten sind daher spätestens bis 25. d. Mts. bei uns vorzubringen.
Gießen, den 5. Juli 1901. 4780
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
________________Mecum.______________
Bekanntmachung.
Wegen Reinigung des Stadtbachs wird daS Wasser i« demselben von Montag den 8. d. M. ab auf die Dauer von etwa 3 Wochen von morgen- 6 Uhr bis abends 6 Uhr abgestellt.
Gießen, den 6. Juli 1901. 4778
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Bekanntmachung.
In das hiesige Handelsregister, Abt. A, wurde heute eingetragen unter:
Nr. 111 die Firma „Juda Katz" zu Gießen; Inhaber: Handelsmann Juda Kotz daselbst;
Nr. 39. bezüglich der Firma „F. Bender & Co." zu Gießen: Der Gesellschafter Fabrikant Ernst Ludwig Wallenfels ist verstorben und sonach aus der Gesellschaft ausgeschieden.
Gießen, am 1. Juli 190^. 4753
Großherzogliches Amtsgericht.
Herrenhemden
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