Ausgabe 
7.6.1901 Erstes Blatt
 
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Die Polizei- und Gemeindediener des Kreises Offenbach wünschen die Neuregelung ihrer GehaltSverhältnisse. Ihre Gehälter sind 400, 500, 600 Mk.

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trachten ist, ob es sich außerhalb oder innerhalb des Lagers befand, wird wohl die weitere Untersuchung ergeben. Jeden- falls darf die Ruine als die umfangreichste und interesiantcste unter den in Mainz und Umgegend bisher zu Tage geför­derten Gebäuderesten aus römischer Zeit bezeichnet werden.

Wetzlar, 5. Juni. In einer gut motivierten Eingabe an den Äsenbahuminister weist die Handelskammer die Notwendigkeit einer vordsüdlichen Bahnlinie für den Kreis Wetzlar nach, in dem seit Anfang der 60er Jahre keine neue Bahn mehr gebaut worden ist, und der auch in sonstiger Beziehung sehr stiefmütterlich behandelt wird. Außer der Strecke WetzlarHohensolmsGladenbach zur wirt­schaftlichen Angliederung des Biedenkopfer Hinterlandes wird eine südliche Verbindung zwischen Wetzlar und Butzbach zur Herstellung deS noch fehlenden Verbindungsgliedes der dritten Linie FrankfurtKöln und Wetzlar befürwortet.

Frankfurt a. M., 5. Juni. Die Stadtverordneten verhandelten heute über einen Vertrag, wonach eine inter­nationale Baugesellschaft unter städtischer Bürgschaft 75 Häuser mit kleinen Wohnungen baut, die später in daS Eigentum der Stadt übergehen sollen. Der Sozialdemokrat Quarck und mehrere Hausbesitzer bekämpften den Vertrag, der aber schließlich mit 29 gegen 18 Stimmen angenommen wurde.

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Gießen, den 5. Juni 1901.

LU. Die Universität zählt in diesem Sommer 916 im­matrikulierte Studenten, außerdem 3 Damen als Hospi­tantinnen. Auf die einzelnen Fakultäten entfallen: 60 (theol.). 206 (jur.), 292 (med), 358 (phil. Fao.) Gegenüber dem Wintersemester beträgt die Zunahme 69, und die Frequenz des Sommersemesters 1900, die bis dahin die höchste Ziffer aufzuweisen hatte (855), ist um 61 überschritten. Die Zahl der Heffen beträgt 572, der übrigen Reichsangehörigen 320, der Ausländer 24.

** Französische Vorträge. Der am Freitag abend 8 Uhr stattsindende 3. Vortrag von Lektor Goetschy wirb haupt­sächlich den Beziehungen der Frau von StaZl zu Na- polLon, Goethe und Schiller gewidmet fein. Karten für die vier letzten Borträge sind zu 3 Mk. zu haben.

** Flottenagitatiou in Schulen. Ein Elberfelder Blatt giebt eine Verfügung unseres (hessischen) Kultusministeriums vom April d. I. bekannt, in der verschiedene Flotteuschriften zvr Anschaffung für den Unterricht empfohlen werden. Der vorwärts" regt sich darüber auf und meint hämisch, daS Ministerium scheine übersehen zu haben, daß dasFlotten- uuwesen" bereits wieder Mau8 der Mode- sei. Ein objektiver Beurteiler wird dem zu entgegnen haben, daß populär ge- hrltene Schriften über unsere Flotte ebenso in jede Schule gehören, wie verständige Bücher über Kultur und Sitten­geschichte.

§ Büdingen, 5. Juni. Heute fand hier die Beerdigung des Großh. Forstmeisters i. P. Casimir Leo statt. Er war früher längere Jahre Oberförster in Grebenhain. Später wurde er hierher versetzt. Er erfreut sich allgemeiner Be­liebtheit. Nun ist er im hohen Alter von 80 Jahren ge­storben.

Darmstadt, 5. Juni. Der Großherzog empfing am 5. Juni u. a. den Kreisasfistenzarzt Dr. Bötticher vom hygienischen Institut in Gießen.

-k. Mainz, 4. Juni. In einem Glacisweg an der süd­westlichen Seite der Stadt zwischen dem Gauthor und dem Bingerthor stieß man vor einigen Monaten bei Erdarbeiten auf einen großen Komplex römischer Banreste. Die unter Aufsicht deS Altertumsvereins fortgesetzten AuSgrab- uugen förderten ein großes römisches Bauwerk zu Tage, das man anfänglich mit Rücksicht auf Reste einer nnterirdifchen Heizung für ein römisches Bad hielt, während man jetzt aber zur Ansicht neigt, daß das Gebäude ehedem einen militär­ischen Charakter trug, wie aus den zahlreichen verwendeten Ziegeln der 22. LegionlbesonderS geschloffen wird. Ob das-

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KesetzentwurfS zu ersuchen, darinnen der Strich des Ab-l satzeS 2 des Artikels 41 und der Strich des Absatzes 2 des Artikels 43 des Gesetzes vom 12. August 1899 über den Urkundenstempel ausgesprochen ist.

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SL Avdann wird hiL^n^tnun9en ver- Ä gemacht -rchtsschrerber FormM daß damals eins von den Eagte HM seiner Frau 1 Getsenstallchen geschlafen. ^ne^trnllaftnngsMge stellt Mgszengen heraus, de- okugen Düppel beantragt dessen Protokoll, der Be'r- dlung und Ladung des Antrag des Verteidigers ag des Verfahrens, falls ichl auf den Zeugen ver- t)tet auf den Zeugen. Aus - ) an Stelle dieses Zeugen nauf zieht derselbe seine« den Zeugen. Alsdann wird die Schadensersatzberew- Die Beweisaufnahme wird i zwei Hauptfragen wegen ersuchten Lersicherungs-Be- in längerer Rede Äerichts- Derselbe geht nach kurzer nd sucht darzulegen, N tagte der Brandstifter jein per &iveßaiifna(fmt, die fyabe. öaiiptlädjlid) be- vischen dem Angeklagten ;et die Geschworenen beide rterdrger sucht die beweis- zu widerlegen und Mt r ZndizienbeMis mißglückt i zu verneinen. Rach kurzer Geschworenen zur Beratung erkundet ihr Obmann Kon- Svruch dahin, daß beide seien. Ter Gerichtshof ver­eng lautende Urteil, außer- mit sämtlichen Men und gegen den Ängellagten er-

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Gerichtssaat.

P. Sieben, 4. Juni. Gewerbegericht. Zuerst kommt die Klage des Hausburschen Georg Kern gegen den Kaufmann C. G. Klein Henn zur Verhandlung. Der Kläger verlangt vom Beklagten eine Lohn­forderung von 5,30 Mk. und die Herausgabe seiner Dienstpapiere, während der Beklagte angiebt, den Hausburschen auf Jahresdauer engagiert zu haben. Das Gericht erkennt auf Zahlung von 6,30 Mk. und auf Heraus­gabe der Dienstbücher. Beim zweiten Fall fungieren als Beisitzer Schreinermeister Müller und Maurer Laucht. Der Kellner Heinr. Lemler verlangt vom Restaurateur Bernd einen Lohn von 50 Mark. Anfangs Mai wurde der Kläger vom Beklagten als Kellner engagiert -, als er dann zu Bernd kam, wurde ihm mitgeteilt, daß man ihn nicht als Kellner brauche, aber er könne kommen und bei freier Kost und Wohnung zu­sehen, wie der andere Kellner arbeite. L. klagt nun beim Gewerbegericht auf Zahlung von 5 Mk. pro Tag Entschädigung für 10 Tage. Der Be­klagte bestreitet, die Aeußerung vonzusehen" :c. gemacht zu haben. Nach kurzer Beratung verkündet das Gericht, daß dem Beklagten der Eid zugeschoben werden soll. Es wird ein neuer Termin angesetzt. Nun kommt die Klage des Heinrich Hedderich gegen den Fuhrunternehmer Heinr. Herzberger zur Verhandlung. Der Knecht verlangt 10 Mark, die der Beklagte angeblich unberechtigt vom Lohne abgezogen habe. Der Beklagte giebt an, daß ihm der Kläger durch ungeschicktes Fahren Material beschädigt habe. Zur Aufklärung wird der Termin vertagt. Zuletzt kommt zum dritten Male die Klage des Hausburschen Nolte gegen den Restaurateur Oppenheimer zur Verhandlung. Nach Zeugenvernehmung und Abgabe der Gutachten der Sachverständigen verwirft das Gericht die Klage.

UniversiMs Nachrichten.

Dom 28. bis 31. Mai fand zu Eisenach daS 25. Watt­burgfest des Wingolf statt, zu dem an 600 Teilnehmer, Vertreter aller aktiven Wingolfverbindungen und zahlreiche alle Herren aus allen deutschen Gauen erschienen waren. Neben der BegrützungSknetpe in Ruhla, dem ein Frühschoppen auf der Hohen Sonne folgte, der Vor-

Neueste Auszeichnung:

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keipen und dem Kommers in Eisenach fand ein Festzug auf die Wart­burg statt, in deren Hofe Pros. Schöler auS Friedberg i. H- die Festrede hielt. Beim Abstieg von der Wartburg wurde an dem von. Bildhauer Psannschmtdt-Bcrlin (a. H. deS Berliner Wingolf) ent' worfenen und modellierten DenkmelS zu Ehren der im Kriege 1870/71 gefallenen Wtngolfilen eine kurze Gedenkfeier gehalten und ein Kranz ntedergelegt. Desgleichen wurde am Grabe des verstorbenen Grog- herzogs Karl Alexander ein Kranz in den WingolSfarben ntedergelegt. Äuä den Verhandlungen der Vertreter-Konvente ist die Aufnahme von vier neuen Wtngolfoerbtndungen, nämlich der an den technischen Hoch­schulen zu Darmstadt, Karlsruhe, München und Stuttgart neoer- otnaS gegründeten Wingolfe in den Wioaolibuod zu erwähnen Zu­gleich vereinigten sich die mehr als 6000 alten Herren deS Wingolf zu einem .Verbände alter Wlngolfiten". Für daS Denkmal, daS bem verstorbenen Grohherzog errichtet werdm soll, wurde eine größere Summe dem DenkmalauSfchuh überwiesen. Ein an den regierend« Grohberzog gerichtetes Telegramm fand huldreiche Beantwortung. Der Wtngolfbund umfaßt im laufenden Semester 21 Verbindung« mit annähernd 700 Aktiven und Inaktiven, worunter ca. 290 Theo­logen, 120 Philologen und Mathematiker, 90 Architekt« und In­genieure, 70 Mediziner, 60 Juristen, 20 Chemiker und 30 Studiermd« anderer Berufsarten.

Ja Wiesbaden ist Professor Georg Vierling, der dort zur Kur weilte, im Alter von 81 Jahr« gestorben. Prof. Vierling wurde 1820 zu Frankenthal in der Rheinpfalz geboren. Rach volleudeter Ausbttdung erhielt er eine Organtstenstelle in Frank­furt a. O. 1852 wurde er Musikdirektor in Mainz, 1857 ging er nach Berlin und gründete dort unter dem Namen Bach-Verein einen Gesangverein, destm Leitung er 1860 aufgab, um sich ganz der Kompo­sition zu widmen. Von sein« zahlreichen Werken find die größer« ChorwerkeHero und Leander",9tau der Sabiner innen" (Text von Bulthaupt) bervorzubeben.

Hruß an Hießen beim Alemannenfeste.

Von einem alten Herrn.

Du Stadt im Frühltngskleide, Von Burgen rings geschmückt, Wir grüßen Dich voll Freude, Von Deinem Bild entzückt.

Wer müßte Dich nicht lieben, Ob auch schon grau daS Haar, Dein Zauber ist geblieben So stark, wie einst er war!

Uns Jungen und unS Alten Hast Du eS angethan, Es zog uns mit Gewalten Zu Dir, Du Kind der Lahn. Da auch selbst holde Damen, Gar manche schmucke Maid Froh mitgezogen kamen Von nah und ferne heut. Um froh am Burschenfeste, Befreit von Angst und Pein Der alma mater Gäste Auf kurze Zeit zu sein. Das Haus, das wir erbauet, Das schmuck wie eine Braut Dort zu Dir niederschauet, Es sei Dir anvertraut.

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