Ausgabe 
7.3.1901 Zweites Blatt
 
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Bekanntmachung.

Donnerstag den 7. v. Bi., nachmittags S Uhr, sollen dahier Neustadt 65: Haus- und Küche«- gerate aller Art, sowie eine Bohr­maschine, eine Badewanne, eine Ladeneinrichtung u. v. a. zwangs­weise gegen Barzahlung versteigert werden. 0802

Gießen, den 6. März 1901.

Seipel, GeriwlSnolljneber.

EmWMlgell

Stadt. Schlachthaus.

Freibank. 1766

Heute und morgen: Nflrifdj 54 M Zchwcmrflcislh 50 pfg.

Salvator-

Bier

frisch eingetroffe«. 1818

Cafe Ebel.

Hartmanns

Gesnndheitsbinden

und Gürtel zu haben in der

Adler-Drogerie, SelterSweg SS. 1700 Otto Sckaaf,

Hamburg. FMaudlimg Neuen Bäne 17, empfiehlt frrsch ge° wässerten u. getrorfn. <*'*MWrr** u Holland. Bratbücklinge. tret

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Birsennachrichten.

Darmstadt, 6. März. 2 Ul

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Tendenz fest.

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77

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8.

4

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Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staats bahn Gotthardbahn . . Laurabütte . . Bochum . . . . Harpener . . . .

. 98 10

. 88.40

. 94.65

. 95 95

45.00

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+ 8.30 0.

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Höchste Temperatur am

Niedrigste ,

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-o- Friedberg, 5. März. In einer Ziegelei im benach­barten Masi en heim gerieten gestern abend zwei Arbeiter in Streit. Es kam zu einem Handgemenge, an dem sich auch noch ein weiterer Arbeiter beteiligte. Im Verlauf dieser Rauferei versetzte der erste Angreifer seinem Gegner ciren Schlag auf den Kopf und einen Stoß, infolgedessen ein Gegner zusammenstürzte und sofort tot liegen blieb. Man legte den Unglücklichen auf ein Belt und versuchte ihn ins Leben zurückzuruien; der Versuch war jedoch ohne Erfolg. Oer Thäter, Karl Greywatz aus Roschkowitz, wurde ver­haftet.

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Regen

Heller dimmet bed. Himmel

Borg Kost und Logis zu gewähren. In Wirklichkeit hatte er nur l'/r Tage an der Bahn gearbeitet. Mit Rücksicht auf die vielfachen Vorstrafen, die der Angeklagte bereits wegen desselben Vergehens erhalten bat, wird er zu 4 Monaten Ge'ängniü verurteilt, wobei daS Gericht, trotz des Rückfalls, strafmildernd in Betracht zog, daß der Angeklagte, allerdings erst nach erstatteter Anzeige, den Eh-leute H. Heller den Betrag von 9,50 Mk., um | den er sie geschädigt, bezahlt hatte. Der Umstand, daß er am 22. De ; zember 1900einen über den Durst getrunken hat", bringt dem Angeklagten Johannes Schneider, Maurergeselle in Klein-Karben, nur eine Gesamt- gefängnisstrafe von 1 Jahr 3 Monat und 2 Wochen sowie 1 Woche Haft ein. Und das kam so. Der anfangs ganz harmlose Loseverkäuser ent­puppte sich bald in Rendef, wo er in der Wirtschaft von Friedrich Wilhelm Heck als Gast eingekehrt war, als Ruhestörer und Messe-Held. Nicht nur beleidigte er den Ruhe gebietenden Polizeidiener aufs gröblichste, sondern versetzte demselben auch eüun derartigen Stich in die Brust, daß er zwölf Tage zu Bett liegen mußte und weitere zwölf Tage arbeitsunfähig war Da er auch noch den Rendeler Nachtwächter, der dem Polizetdiener zu Hilfe eilte, stach wird er wegen Körperverletzung mittels Messers in zwei­maliger konkurrierender Begangenschaft (§§ 223a und 74 St.G.B.), ferner wegen öffentlicher wörtlicher und thätlicher Beleidigung eines Beamten, begangen in Jdealkonkurrenz mit Widerstand gegen die Staatsgewalt ($$ 185, 200, 113, 73 St.G.B.) und wegen ruhestörenden Lärmes ($ 360,11 St.G.B.) wie oben gesagt bestraft. Der Mitangeklagte Jo- Hanne» Lösch, Maurergeselle aus Kl-in Karben, wird nur zu 3 Tagen Haft verurteilt, da ihm nur ruhestörender Lärm nachgewiesen weiden kann. Von der Beschuldigung gemeinschaftlicher Mißhandlung des Orts­dieners und Körperverletzung des Nachtwächters werden beide Angeklagte freigesprochen, während dem beleidigten Polizeidiener die Publikations- befugniS des ergangenen Urteils zuerkonnt wird

hessischen Bundesratsbevollmächtigten in Berlin und stellt^ fest, daß dieser Herr eine sehr segensreiche Thätigkeit für Hessen entfaltet habe.

Die Knpitel 14 bis 22 werden sodann nach dem Ausschufi- Antrag angenommen. Bei Kapitel 23, Ministerium des Innern, führt Abg. Frenay Klage über die unregelmäßige Festsetzung der Sonntagsruhe auf dem Lande und in beit Städten. Abgg. Weidner, Leun und Wolff besprechen die strenge Handhabung der Feierabendstunde auf dem Lande ! und insbesondere im ^kreise Gießen. Dort seien die Gendarmen hinter den Bauern her schlimmer als die Eng­länder hinter den Buren. Die Verhandlung wird um 1 Uhr abgeschlossen. Morgen früh 9 Uhr Fortsetzung der Beratung des Finanz-Budgets.

Zürich 6. Marz. Im Trevesethale hat das plötzliche

s; 5 tio

. 216 90

. 184.70 . 134.10 . 150.70 . 153 20 . 144.90 . 168.70 . 205.00 . 179 90 . 171.00

Meteorologische Beobachtungen

der Station (Hieben.

Teiephoatscher Kursbericht.

Frankfurt, de» 6. März.

K. Gießen, 6. März. Strafkammer. Die Elisabeths Gunkel,, - . - , - . . - -.

Ehefrau des Fußgendarmen Gunkel in Alsf-ld, ist beschuldigt, in Wr-dj «rchauwelter die befürchtete Felsbewegung wieder Arbei­tern innerhalb der l-tzten 5 Jahre fortgesetzi ihre beiden Kmder Margarethe I geführt. Die Bewegung zeigt die Oiicbtung gegen Nonaigue. unb Georg mittels gefährlicher Werkzeuge und mittels einer das Leben I 50 MaNN arbeiten an den Stützmauern für da­gefährdenden Behandlung vorsätzlich körperlich mißhandelt und an der Ke orrenre m-j ^onbanclla crfolate ein unaebcuerer

sundheit beschädigt zu haben. Auf Grund der sehr umfangreichen Be- Mützchen Arense. ^onouneua erloigie em ungegeucrer wcisaufnahme, durch die nur zwei Fälle zu Tage gefördert werden, in! Bergsturz, der die Straße und das Bett des Teresinabaches denen die Angeklagte, übrigens berechtigtermahen, von ihrem Züchtigungs-1 verhütete.

recht, allerdings in etwas ausgiebigem Maße, Gebrauch gemacht hat, hielt! Bloemfontein, 5. März. (Reuter-MelÄUNgi.) 4VvU- das Gericht den Thatbestand der §$ 223 und 223a St.G.B. für nicht Oerneur MilNer ist am 2. ds. hier eingetroffen und erlüllt und spricht die Angeklagte frei Die Kosten werden der Staats ^rn mit Kitckiener nacki Norden abgegangen. - 16

JLn^r°ch Wagen ntit flüchtigen Buren find ans Thabanchn an-

salza, geständig, das Vermögen der Eheleute Heinrich Heller zu Gießen I getommen.

dadurch geschädigt zu haben, daß er ihnen vorspiegelte, er sei als Strecken arbeitet an der Bahn beschäftigt und sie dadurch veranlaßte, ihm auf

;frr. (Telephon-Meld, des

der Stände setzte heute I,i/, o/ Reichsanloihe . . 98 30

~ 1 - 88 65

1ann sich keiner dieser beiden Ansichten anschließen, ist viel­mehr der Ueberzeugung, daß es ganz ausgeschlossen erscheint, medizinisch festzustellen, welcher von den vier Schlägen den Tod herbeigesührt habe, da zwischen dem ersten und dem letzten Schlage nur der minimale Zeitraum von 10 Minuten liege. Auf Befragen des Staatsanwalts erklären die drei Sachverständigen übereinstimmend, daß die Summe der vier Schläge zweifellos den Tod herbeigeführt hat, geben aber *uch auf Befragen der Verteidigung die Möglichkeit zu, daß der eine oder der andere Schlag direkt tätlich gewesen sei. Darauf erklärt der Vorsitzende die Beweisaufnahme für geschlossen und vertagt die Sitzung auf heute morgen um halb 10 Uhr.

Heute vormittag erteilte der Vorsitzende Landgerichtsrat Dr. Schäfer dem Staatsanwalt zwecks Vorschlag für die Feststellung der Fragen das Wort. Dieser äußert seine Ansicht dahin, möglichst einfache Fragen den Geschworenen Oorzulegen, da sie sonst bei der verwickelten Lage der Ver­hältnisse aus der Menge der Fragen er schätzt sie »eiläufig auf über 300 nicht herauskommen würden, »iechtsanwalt Katz dagegen beantragt, die Fragen bezüglich jedes der drei Angeklagten und jedes der vier Fälle ganz scharr zu trennen. Seiner Ansicht schließt sich auch der Verteidiger des Angeklagten Walther, Rechtsanwalt »rendelsohn, an, während Rechtsanwalt Engisch für leinen Klienten nur beantragt, auch die Frage auf Zubillig- ®ng mildernder Umstände zu stellen. Der Vorsitzende verkündet darauf den Beschluß, daß zur Feststellung der K-ragen rc. die Sitzung bis auf 4 Uhr nachmittags ausgesetzt wird.

+ 7,9 7,3 + 2,3 4,1 4- 6,1! 5,6

G. A.") Die Zweite Kammer . o-/r

morgen die Beratung des Finanz-Budgets mit Kapitel 13, 8 a/c Laridstände, fort, und genehmigte diese Position, nachdem Lonsots . die Großh. Regierung sich in ablehnender Weise gegenüber ® <o do Gewährung von Eisenbahn-Freikarten für die Abgeordneten «E» - verhalten hat. Bei Kapitel 14, Staatsministerium, bespricht Grieoh' Monon der Abg. Ulrich das Versammlungsverbot und die unregel- 8 0/0 Portugiesen mäßige Ausübung der Polizeigewalt durch die Polizei- 5 o, . Mexikaner . behörde. Abg. Schmitt behandelt den Antrag des Abg. 141/, o/o Chinesen . . Köhler (Langsdorf) wegen Streichung des Gehaltes des!

Aus Stadt und Land.

Gießen, 6. März 1901.

Audienzen. Der Großherzog erteilt am Mittwoch, S. März, von i/,10 Uhr ab im Refidenzschloß Audienzen und nimmt Meldungen und Vorträge entgegen.

Die 4prozeniige Gießener Stadt-Auleihe vom Jahre 1901 ist zum Handel an der Berliner Börse zugelassen worden. Die Einführung steht für die nächsten Tage zu erwarten. Die Stücke sind, wie wir hören, soweit fertiggestellt, daß gegen den 10. März mit der Ausgabe begonnen werden kann.

Lahnkaualifieruug. Die Wetzlarer Handelskammer hat bei dem derzeitigen Stand der Verhandlungen über die Waffe wirtschaftliche Vorlage, insbesondere auch weil die Moseikanalifierung in die Kanalpläne mit einbezogeu werden soll, es an der Zeit gehalten, auch die Frage der Lahn­kanalisierung wieder aufzuwerfen und zu diesem Zweck zunächst eine Besprechung der interessierten Handelskammern Dillenburg, Limburg, Gießen, Wiesbaden, sowie des in Diez bestehenden Komitees privater Interessenten veranstaltet. Die genannten Handelskammern werden am SamStag dem S. d. M. auf Einladung der Wetzlarer Kammer im Kreis haus zu Wetzlar zu diesem Zweck zusammenkommen.

Die der Kriegerkameradschaft Hasfia aus dem Vertrai mit der FeuerveisicherungS-GesellschaftProvidentia" für das Jahr 1900 zukommende Gesamtbonifikation beträgt 18 987,77 Mk. und hat damit eine bisher noch nicht erreichte Höhe aufzuweisen. Die Hälfte hiervon gelangt auf dem nächsten Delegiertentag an die Einzelvereine nach Maßgabe ihrer beteiligten Versicherungsbeträge zur Auszahlung. An gesichtS dieses glänzenden Ergebnisses dürfte es Pflicht jedes Hasfia Mitgliedes sein, noch eifriger unter den Kameraden wie auch unter Verwandten und Bekannten für diesen Ver­trag zu agitieren.

Berlin

, 5. Märe.

4 % Deutsche Gnnidschuld-Bank 1 u. 2

41 50 M.

4%

do.

8. 5/6 unk. b. 1904

41.50 »

8/>°/0

do.

8 7/8, unk. b. 1906

39 60 »

4 o/o D

. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908

98 00

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do. unk. 1905

90 30

40/0

PreusB.

Hyp'-A.-Bank 8. 8-12

81.60 s

4 °/n

do.

8. 15-18 unk. b. 1900

81.60

4 Vq Preeea.

8. 19-20, unk. b. 1905

00 00 M.

31/, o/0

do.

8. 13, 14

73 21 ,

8Vt%

do«

8. 21, 22, unk. b. 1905

78 20

Cokesklein.

Da» bei der Zerkleinerung und Sortierung von Cokes sich ergebende Cokesklein, welches zur Auffüllung von Gewöldemauern ufro., sowie zur Ausebnung von Fußpfaden benutzt wird, ist, soweit der Vorrat reicht abzugeben: 1 Zweispänner-Kastenwagen, gewöhn­

licher Größe, zu Mk. 2.50.

1 Einspänner- do. zu 1.50.

Für Wagenladungen außergewöhnlicher Größe wird der Preis entsprechend fesigesetz", er wird namentlich auch jede gewünschte kleinere Menge Cokesklein abgegeben.

Gießen, den 5. März 1901.

Städtisches Gas und Wafferweik Gießen.

________Otto Bergen. ___________1788

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde 8ich pro i90/1902 Hegt vom 8. März d. I. ab acht Tage lang auf dem Bürger- mästereibüreau dahier zur Einsicht offen.

Lich, den 6. März 1901.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.

Heller. 1816

Werk 1. kwkilkrieWchenMe

zu Gießen.

Da» Schuljahr 1901/1902 beginnt Montag den 15. April. An diesem Tag erfolgt die Anmeldung Der Kmder, die noch keine Schule besucht haben. Solche aller, -ie in die Klaffen 1IX der höheren, oder 1b7b der erweiterten Schnte eintreten, sollen

Wontag den 11. Wärz, von 10 öis 12 Ahr,

im Zimmer des Unterzeichneten angemeldet werden.

Gießen, den 6. März 1901.

Großherzogliche Direktion.

Dr. Stoeriko. 1779

LouverK mit Firma bMgst vrühllche Unlvrrsitäts-Vruckerei.

Vergebung.

Für das Großh. Prooinzial-Arresihaus dahier soll die Lieferung der folgenden, süc d.e Zeit vom 1. April 1901 bis 31. März 1902 erforderlichen

Vttjkhrungs- Md Nttbrsuchs-GeseuSsirde: Brod, Wecke, Ochse> fleisch, Schw-in.flriich, Kaldfl ffch, Frank- turter Würstchen, gemischte Wurst, Schweineschmalz, Butter, Cocosnußbutter, Kaffee, Milch, Bohnen, Erblen, Linsen, Gerste, Mehl, Reis, Gries, Hafergrütze, Nadeln, Grün-Gemüse (Weiß- kraut, Wirsing rc.), Salat, ewgemachte Bohnen, Gurken, Hand» käse, Heringe, Eier, Thee, Chokol de, Zocker, Mohnöl, Salz, Lorbeerblätter, Pfeffer, Nelken, Kümmel, Muskatnuß, Essig Krystallöl, Petroleum, dhölzer, Besen versch cdemr Art, Seife, Schmierseife, Soda Putzpuloer, Vstriol, Sp rckus, weifi r Sand, Stroh, Thran, Wichse, Fensterleder, sowie ce. 600 grntnet reine Stückkohlen, ca. 800 ßentner gewaschene Nußkohlen, 3050 mm Durchmeffer, und ca. 30 rn Kannen-Scheitholj; ferner soll die

Entleerung der Senkgruben während der angegebenen Zeit im Subm.ffionSwege ver­geben werden.

Versiegelte Angebote und soweit thunlich Proben sind kostenfrei bis zum Eröff ung^termme

Samstag brn 23. Uar> 1901, vormittags 10 Ahr, auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft dahier Justiz­gebäude, Zimmer Nr. 43 niederzu'.egen.

Bi- zu diesem Termin werden auch Gebote auf die sich im Provinzial-Arresthause ergebenden Lampen, Küchen­abfälle und das abgängige Lagerstroh entgegengenommen

Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Minifterialerlaß vom 16 Juni 1893, das V-rdingur.g-wesrN betreffend, enthaltenen allgemeinen und den von dem Unter# zeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft eingesehen und gegen Er­stattung der Schreibgebühr.n bezogen werden können.

Bezüglich der C.-coSnußbutter kann d r Zuschlag erst nach stattgefundener Prüfung der vorzulegenden Proben durch den Anstattsarzt erfolgen, im Uebrigeu bleibt der Zuschlag 3 Tage oortkhalten.

Gießen, am 6. März 1901.

Der Grotzh Ober-Staatsanwalt bei dem Landgericht d.r Provinz Oberheffen.

Dr. GÜngerich. 1810

Submission.

Für die Großherzogi. chirur­gische und ophihalmolo^i ch UnoiversitätS-Kl riik soll.n für das Rechnungsjahr 1901/1902 auf dem Wege der öffentlich n Submission vergeben werden:

1. D-e Lieferung von B-^waren, Fl-ischwaren, Spezereiwareu, Mineralwasser, Mstch, Butter, Eier, Bier, Eis, Schreibmaterialien, Bürstenwaren, Por-ellan- u Glaswarm,

2. Das Reinigen der Wäsche süc das Personal,

3. Das Reinigen der Wäsche für die Kl ankert,

4. Das Reinigen der Offen und Herde,

5. Das Reinigen der Stnk gruben und das Fort schaffen des Krhrtchts,

6. Die Abgabe von K. ochen, leeren Flaschen u. Gespül,

7. Die Unterhaltung des Gartens.

Die Bedingungen und der Miniyerialerll'b vom 16. Jun 1893 liegen auf dem Verwalt- ungsbureau an den Woch n tagen nachmittags von 3 btö 5 Uhr offen.

Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Ausschr st versehen bis zum 21. März d. I, vormitt. 12 Uhr, auf dem erwähntm abzugebeu.

Der Zuschlag erfolgt bi« zum 23. März d. I. 1815 G'ehen, den 5. März 1901. Großh. Verwaltungs-Dirtkiisn der chtturg. und ophthalmolog.

Univ.-Klinik.

Popvert. Vossiu«.