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6.9.1901 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt.

151. Jahrgang.

Freitags. September 1901

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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Der Centralverband deutscher Zudustrieller wird seine Delegiertenversanmrlung am 1. und 2. Oktober in Berlin: abhalten. Die Versammlung wird hauptsächlich über die Stellung des Verbandes zum Zolltarif entscheiden. Refe­rent zu dieser Frage sind die Herren Bueck und Tille. Ferner steht die Beschränkung der Heimarbeit und die letzte Gewerbe­gerichts-Novelle zur Verhandlung.

Damit war die Mission des Prinzen erledigt. Kaiser Wilhelm war während des ganzen Aktes sitzen geblieben. Ter Prinz verließ! r ückwär tssch r ei t e n d unter Verbeugungen den Saal. Von nun ab wurden dem Prinzen die gewöhnlichen Ehrenbezeugungen erwiesen. Die Ehrenwache präsentierte. Unter den Klängen der Musik und eskortiert von einer Schwadron Leibgardehusaren wurde Tschun in seine WvhnuNg geleitet. Er machte dann eine Spazierfahrt durch den Park von Sanssouci und die Stadt Potsdam und wird nun als Gast des Kaisers behandelt. Dieser unternahm mit dem Prinzen eine Dampferpartie auf dem Wannsee. Morgen (Donnerstag) ist der Prinz zur Frühstückstafel geladen und wird der Kaiserin vorgestellt werden. Wie weiter berichtet wird, besuchte Prinz Tschun mit einer Begleitung noch vor dem Empfange durch den Kaiser das Mausoleum an der Frie­denskirche und legte am Sarkophage Kaiser Friedrichs, sowie aus dem Sarg der Kaiserin Friedrich Kränze nieder.

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DieNationallib. Korr." weist darauf hin, daß mit der Ankunft des Prinzen Tschun und der Beendigung seiner Mission wahrscheinlich sofort die regelmäßigen offiziellen diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland wieder hergestellt werden, die seit der Nachricht von der Ermordung des deutschen Gesandten v. Ketteler in Peking unterbrochen waren. Der chinesische Gesandte in Berlin durfte sich seit jener Zeit nicht mehr in amtlicher Eigen­schaft zeigen; man hat ihn zwar stillschweigend geduldet, aber keine amtlichen Beziehungen mit ihm unterhalten. Daher verschwand er denn sang- und klanglos aus Berlin, um jetzt dem neuen, durch den Prinzen Tschun einzuführen­den Gesandten Platz zu machen.

Prinz Tschun vor dem Deutschen Kaiser.

Berlin, 4. Septt

Sv ist denn nun der Akt des Empfanges des Sühneprinzen durch dendeutschen Kaiser vor sich gegangen. Heute mittag halb ein Uhr empfing Kaiser Wil­helm im Neuen Palais in Gegenwart des Prinzen Eitel Friedrich, der übrigen hier anwesenden Prinzen, der Hof- chargen, des Staatssekretärs des Auswärtigen Amtes Dr. Frhr. v. Richthofen, des Hauptquartiers und einer glän­zenden militärischen Suite den Prinzen Tschun in Audienz.

Vor dem Neuen Palais hatte die 2. Kompagnie des Lehrbataillons unter dem Kommando des Hauptmanns von Bardeleben Aufftellung genommen. Als der Prinz kurz vor halb ein Uhr vorfuhr, erwies die Kompagnie keinerlei Honneur, stand vielmehr unterRührt Euch", ohne den Prinzen zu beachten; ebensowenig grüßten die Offiziere. Prinz Tschun ging raschen Schrittes in das Palais. Nur in Begleitung des chinesischen Botschafters betrat er den Muschelsaal. Hier hatte Kaiser Wilhelm auf dem Thron Platz genommen. Ter Monarch, der ein ernstes Aussehen hatte, trug den weißen Koller der Gardes du Korps mit den Abzeichen tiefer Trauer, auf dem Haupte den Stahl­helm. Äls Prinz Tschun den Saal betrat, winkte ihm Kaiser Wilhelm, der sich nicht erhob, kurz mit der Land. Der Prinz näherte sich unter tiefer Verbeugung bcnt Throne und überreichte dem Kaiser ein Schreiben des Kaisers von China, worin die/er in feierlicher Weise dem tiefsten Bedauern über die Ermordung des Ge­sandten v. Ketteler Ausdruck giebt. Die bei diesem Anlasse vom Prinzen Tschun gehaltene Anrede hatte ins Deutsche übertragen, folgenden Wortlaut:

Im Auftrage des großen Kaisers, meines allergnä- digsben Herrn und Gebieters, habe ich die Ehre, allerhöchst dessen Sck)reiben in Eurer Majestät kaiserliche Hände zu übergeben. Nach den im vergangenen Jahre in China eingetretenen aufständischen Bewegungen fühlte der kaiser­liche Hof aus eigenem Antrieb nicht weniger als auf Ver­lagen der Mächte die Verpflichtung, durch eine be­sondere Mission nach Deutschland Eurer Majestät sein a u f- richtigesBedauernüberdieseVorkommnisse, insbesondere über den Vorfall, welchem Eurer Majestät ausgezeichneter Gesandte Freiherr von Ketteler zum Opfer gefallen ist, auszudrücken. Um die Auf­richtigkeit dieses Bedauerns über allen Zweifel zu erheben, bestimmte der Kaiser seinen allernächsten Bluts ver­wandt en für die Mission. Ich bin in der Lage, Eurer Majestät zu versichern, daß der Kaiser, mein allergnädigster Herr, diesen Wirren, welche großes Unglück über China ge­bracht haben, für Deutschland Verluste und Sorgen, im vollsten Sinne des Wortes ferngestanden hat. Dennoch hat mach dem seit Jahrtausenden bestehenden Gebrauch der Kaiser von China die Schuld dafür auf seine eigene ge­heiligte Person, genommen. Ich habe daher den Auftrag, die innigsten Gefühle des Kaisers, meines erhabenen Herrn, für Eure Majestät bei Ueberreichung dieses Schreibens zum -Ausdruck zu bringen. Auch bei Ihrer Majestät der Kaiserin und der ganzen kaiserlichen Familie bin ich beauftragt, der Dolmetsch dieser Gefühle des großen Kaisers von China zu sein, und den Wunsch auszudrücken, daß Eurer Ma­jestät Haus blühe, und Gesundheit, Glück und Segen im vollsten Maße genieße. Seine Majestät der Kaiser von China hofft, daß die Ereignisse des vergangenen Jahres nur «ine vorübergehen-de Trübung gewesen sind und Laß, nachdem das Gewölk nunmehr der Klarheit des Frie­dens gewichen ist, die Völker Deutschlands und Chinas sich gegenseitig immer besser verstehen und schätzen lernen mögen. Dies ist auch mein aufrichtigster Wunsch."

Hierauf richtete der Kaiser nachstehende Antwort an Den Prinzen: r '

Nicht ein heiterer festlicher Anlaß, noch die Erfüll­ung einer einfachen Höflichkeilspflicht haben Euere kaiser­liche Hoheit zu mir geführt, sondern ein tieftrauriger, hoch- ecnster Vorfall. Mein Gesandter am Hofe des Kapers wn China, Freiherr v. Kettelev, ist der auf höheren Befehl erhobenen Mordwaffe kaiserlich chinesischer Solda-

Engläuder «ud Buren.

Ter 15. September, an dem wie bekannt nach Lord Kitcheners letzter Proklamation die Fortdauer eines regulären Krieges gewissermaßen nicht mehr anerkannt werden soll, ist bald da, aber die Möglichkeit, einer solchen Dekretierung das Siegel der Thatsächlichkeit auf­zudrücken, ist eher geringer, als größer geworden. Es mutet seltsam genug an, daß Burenabteilungen sich im Süden der Kapkolonie unweit der Küste aufzuhalten und den britischen Truppen immer neue Schlappen beizubringen, im stände sind. Wir haben bereits gestern in einem Te­legramm von der neuen Schlappe berichtet, die die Eng­länder bei Oudtshoorn erlitten, wo eine aus 25 Mann bestehende, von Oudtshoorn kommende britische Pa­trouille beim Ueberfdjreiten des Flusses überrascht wurde. Der Oberbefehlshaber und 2 Mann entkamen, oret wurden getötet, 4 verwundet, die übrigen ergaben sich, wurden aber, nachdem sie den Eid der Neutralität ge­leistet hatten, wieder freigelassen. r_,

Auch De Wet läßt wieder etwas von sich Horen. Er veröffentlicht als Antwort auf Kitcheners Proklamation eine Gegenproklamation, in der er der^.cnly Mail zufolge bekannt giebt, daß er alle englischen Solda­ten die er nach dem 15. ds. im Oranjefretftaate an­treffen werde, erschießen lassen werde. Nach einer Kapstadter Meldung der Zentral-News vom 3. ds. wurde ein auf dem Castle beschäftigter Zivilbeamter deutscher Abkunft als Spion im Dienste der Buren verhaftet. Abteilungen unter dem Obersten Scobell haben C. Botha! nach Mortimer (Bezirk Cradock) getrieben. Beinahe alle Pferde Bothas waren im Zustande der Erschöpfung, doch hat er 30 Rernonten erbeutet. Die Buren bedrohen jetzt sogar schon den Zuurbraak Paß, der Swellendam (in dem gleichnamigen Bezirke an der Küste) beherrscht, obwohl dieser Platz in gutem Verteidigungszustände ist.

London, 4. Sept. Lord Kitchener telegraphiert aus- Pretoria vom 4. d^. M-: General French berichtet: Der Feind sei in nordöstlicher Richtung in den Transkei­distrikt hinübergezogen. Oberst Monroe bewache die Gebirgspässe, während die Obersten Scobell und D o r an

ten in der Hauptstadt Chinas erlegen, ein unerhörtes Ver­brechen, welches durch das Völkerrecht und die Sitte aller Nationen gleich sehr gebrandmarkt wird. Aus Eurer kai­serlichen Hoheit Munde habe ich soeben den Ausdruck des aufrichtigen, tiefen Bedauerns des Kaisers von China über das Vorkommnis vernommen. Ich will gern glauben, daß Euer kaiserlichen Hoheit kaiserlicher Bruder persönlich dem Verbrechen und den weiteren Gewaltthaten gegen unverletzliche Gesandt­schaften und friedliche Fremde ferngestanden hat. Um so schwerere Schuld trifft seine Rat geber und feine ^Regierung. Diese mögen sich nicht )arüber täuschen, daß ihnen Entsühnung und Verzeihung ür ihr Verschulden nicht durch die Sühnegesandtschaft allein ausgewirkt werden kann, sondern nur durch späteres Verhalten gemäß den Vorschriften des Völker­rechts und der Sitte zivilisierter Nationen. Wenn der Kaiser von China die Regierung seines großen Reiches fürderhin streng im Geiste dieser Vorschriften führt, wird auch seine Hoffnung sich erfüllen, daß die trüben Folgen der Wirrsale des vergangenen Jahres überwunden werden und zwischen Deutschland und China wieder wie früher dauernd friedlicheund freundliche Be­ziehungen herrschen, die beiden Völkern und der ge­aalten menschlichen Zivilisation zum Segen gereichen. In dem aufrichtigen, ernsten Wunsche, daß dem so sein möge, heiße ich Eure kaiserliche Hoheit willkommen."

Tas von Prinz Tschun übergebene Handschreiben des Kaisers von China lautet in deutscher Ueber- setzung/

Der Großkaiser Tatsiug des Reiches entbietet Eurer Majestät, dem großen deutschen Kaiser, seinen Gruß. Seit­dem unsere Reiche gegenseitig durch ständige Gesandt­schaften vertreten sind, standen wir ununterbrochen in freundschaftlichsten Beziehungen zu einander. Diese Be­ziehungen wurden noch inniger, als Prinz Heinrich von Preußen nach Peking kam, und wir hierbei den Vorzug hatten, den Prinzen häufiger empfangen und mit ihm in vertrauter Weise verkehren zu Tonnen. Leider drangen inzwischen im fünften Monat des vergangenen Jahres Boxer in Peking ein. Aufständische Soldaten schlossen sich ihnen an. Es kam dahin, daß Eurer Majestät Gesandter v. Ketteler ermordet wurde, ein Mann, der solange er seinen Posten in Peking bekleidete, die Interessen unserer Länder in wärmster Weise wahrnahm, und dem wir unsere besondere Anerkennung zollen mußten. Wir bedauern den Auf st and und daß Herr v. Ketteler ein so schreckliches Ende gefunden hat,- umsomehr als uns das Gefühl der Verantwortung schmerzt, nicht in der Lage gewesen zu sein, rechtzeitig schützende Maßregeln zu treffen-. Aus dem Ge­fühle unserer schweren Verantwortlichkeit befahlen wir, ein Denkmal an der Stelle des Mordes zu errichten als Merkzeichen, daß das Verbrechen nicht ungesühnt bleiben dürfe. Weiterhin haben wir den kaiserlichen Prinzen Tschun Tsaifong an der Spitze einer Sondergesandtschaft nach Deutschland entsandt mit diesem unserm Hand­schreiben. Prinz Tschun, unser leiblicher Bruder, soll Eurer Majestät versichern, wie sehr uns die Vorgänge im ver­flossenen Jahre betrübt haben, und wie sehr die Gefühle der Reue und Beschämung uns noch beseelen. Eure Ma­jestät sandten aus weiter Ferne Ihre Truppen, um den Boxeraufstand /Ziiederzuwerfen, und Frieden zu schaffen zum Wohle unseres Volkes. Wir haben daher dem Prin­zen Tschun befohlen, Eurer Majestät unfern Dank für die Förderung des Friedens persönlich auszusprechen. Wir geben uns "der Hoffnung hin, daß Eurer Majestät Ent­rüstung der alten freundschaftlichen Gesinnung wieder Raum gegeben habe, und daß in Zukunft die Beziehungen unserer Reiche zu.einander sich uock) vielseitiger, inniger uno segensreicher gestalten mögen als bisher. Dieses ist unsere feste Zuversicht."

Potsdam, 4. Sept. Der Kaiser stattete heute nach­mittag 3 Uhr dem Prinzen Tschun in der Orangerie einem Besuch ab.

Volttische Tagesschau.

Wir haben bereits am Mittmochnachmittag durch An­schlag folgende uns telegraphisch und telephonisch gemeldete Unglücksnachricht bekanntgegeben:

Berlin, 4. Sept. Der Chef der Herbstubuugsflotte meldet aus Saßnitz: Der kleine KreuzerWacht" ist nach einer Kollision mit dem PanzerSachsen" in der Nähe von Arcona gesunken. Verluste au Menschenleben find wahrscheinlich nicht zu beklagen.

lieber den Zusammenstoß werden folgende Einzelheiten gemeldet: Der Zusammenprall erfolgte morgens um 10.25 Uhr, und zwar beim Durchfahren derWacht" zwischen der Württemberg" undSachsen". Die Ursache des Unglücks liegt dem Vernehnien nach in ungenügendem Funktionieren des Steuerapparates derWacht". Ihre Besatzung wurde vomPelikan" nach Kiel gebracht. Die Generalmustemng der Besatzung ergab, daß Niemand unigekommen ist. Die Wacht" ist am Steuerbord vorn beschädigt, blieb etwa eine halbe Stunde schwimmfähig und sank auf 40 Meter Wassertiefe.

Der kleine KreuzerWacht", der am 27. August 1887 vom Stapel gelaufen war, ist ein Schiff von 1250 Tonnen Wasserverdrängung (die neuen kleinen Kreuzer haben 2650 Tonnen) und hatte eine Gesamtbesatzung von 141 Mann, worunter 126 Unteroffiziere und Mannschaften.

Die Fraktionen der Berliner Stadtverordneten Versamm- lang haben sich nunmehr mit der Büge r meist erwähl beschäftigt. Die alte Linke hat einstimmig beschlossen, Stadtrat Kauffmann die Stimme zu Qeben. Ein gleicher Beschluß wurde einstimmig in der neuen Linken gefaßt. Seitens der Fraktion Spinola ist ein Beschluß nicht bekannt geworden, doch verlautet, daß gerade aus ihr heraus in der nächsten Stadtverordneten-Sitzung der Antrag gestellt werden soll, ohne Ausschußberatung die Wahl auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen, das heißt also Kaufmann wieder zu wählen.

Der Ausschuß des deutschen Handelstages nahm einstimmig eine Resolution gegen den neuen Zolltarifent­wurf an. Die Sitzung fand in Gegenwart des Geheimrats Lusensky vom preußischen Handelsministerium und des Ge­heimrats van der Borght voni Reichsamt des Innern statt. Letzterer erklärte, die verbündeten Regierungen hätten sich auf die Sätze des Entwurfs nicht festgelegt, es sei aber eine Vor­lage notwendig gewesen. Für den 30. September berief der Ausschuß des deutschen Handelstages wegen des Entwurfs eines Zolltarifgesetzes eine Vollversammlung ein.

Bekanntmachung.

Eetr.: Vorträge über Obstbau.

In den unten bezeichneten Orten des Kreises Gießen beabsichtigt Herr Kreisobstbautechniker Metternich Vorträge über Obstbau zu halten und praktische Unterweisungen an Obstbäumen zu erteilen.

Samstag den 7. Septeniber in Allertshausen, nachmittags 3 Uhr: praktische Unterweisung, abends 8 Uhr: Vorttag.

Sonntag den 8. September in Londorf, nach- niittags 3 Uhr: Vortrag nebst gratis Verlosung einiger Obst­bäume an anwesende Mitglieder genannter Orte.

Montag den 9. September in Londorf, vor­mittags 8 Uhr: praktische Unterweisung.

Desgl. nachniittags 3 Uhr in Climbach, daselbst abends 8 Uhr: Vortrag.

Die Herren Bürgermeister ersuche ich um ortsübliche Bekanntmachung und ist zahlreiche Beteiligung im Interesse ict Förderung des Obstbaues erwünscht.

Gießen den 5. September 1901.

Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen.

Dr. Heinrichs.