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trockener sei als frisches, aber auch dieses ist ein Irrtum.! Wenn nämlich altes Brot für kurze Zeit einer hohen Temperatur unterworfen wird, so wird es ganz genau so । weich wie frisches, trotzdem bei der Erwärmung einige Feucht tigkeit verloren gehen muß. Diese Thatsache kann nur durch die Annahme erklärt werden, daß das Wasser in frischem Brote als solches vorhanden, in altem Brode aber in eine chemische Verbindung übergegangen ist. Auch die angeblich» schwere Verdaulichkeit mancher anderer Speisen, z. B. der verschiedenen Sorten von Klößen, beruht auf ihrer mangelhaften Verarbeitung im Munde. Der „graut» old man" der Engländer, Gladstone, hat es oft als ein körperliches. Lebensprinzip ausgesprochen, daß er jeden Bissen lange kauen müsse, und wer kann wissen, um wie viele Jahre er sein Leben durch diesen Grundsatz verlängert hat?
8 5>och-Weisel, 4. Juli. Tie hiesigen Spar- und Tarlehnskasse, G. m. u. H., setzte im abgelaufenen Rechnungsjahre 218 278.67 Mk. um; der Reingewinn beziffert sich auf 1109.75 Mk. Tie Aktiven betrugen 206 461.94 Mk. Ter Verwaltungsbericht läßt ein sehr günstiges GesckMs-
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In deinem Thau gesund mich baden!" Glücklich der, der es kann, dem seine Verhältnisse lauben, hinaus zu ziehen und das beste Heilmittel zu nießen, das menschlichen Schwächen und Leiden beschieden ist. Glücklich der, der seine Kinder mit hinausnehmen kann, damit sie .Höhenluft atmen, Waldesduft einsaugen, und in fröhlicher Sorglosigkeit sich tummeln und erquicken.
** Interessante Wohnungs-Kündigungsklagen stehen in Aussicht. Nack)» dem Inkrafttreten, des neuen Bürgerlichen Gesetzbuchs hat eine Anzahl Hausbesitzer die Mietskontrakte nachträglich auch von den Ehefrauen unterschreiben lassen, um „für alle Fälle" sicher zu sein, denn auf diese Weise gilt die Wohnung als von den Eheleuten gemietet, mithin ist der Mann und die Frau haftbar. Neuere Mietskontrakte sind gleich auf Mann und Frau ausgestellt, und müßten von beiden unterschrieb en werden. Bei dem jetzigen Steigerungs- resp. Kündigungstermin (1. Juli) haben nun viele Hausbesitzer den entsprechenden Brief einfache an den Mann gesandt, obgleich, formell betrachtet, Mann und Frau Mieter sind, also beiden gekündigt werden mutzte. Tiefes Versehen haben einzelne gekündigte Mieter sich zu nutze gemacht und die Kündigung nicht anerkannt. Tie Wirte wollen nun
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von Milch in Höhe von 1039 (942) Millionen Liter angegeben. Im Widerspruch» hiermit zeigt sich em kleiner Rückgang der verkauften Milchmengen — 30,8 gegen 3/,8 Mill- §iter — sowie der Buttermengen — 32,6 gegen 33,o Mill. Kilogramm. Ter Rückgang erklärt sich aus der Unterlassung von diesbezüglichen Angaben seitens emer größeren Zahl von Genossenschaften. , ...
Endlich enthält das Jahrbuchs statistische Angaben über 186 sonstige landwirtschaftliche Genossenschaften, welche den verschiedenartigsten Zwecken dienen, und die bunte Mannigfaltigkeit der Genossenschaftsbestrebungen treffend m zuser- mäßiger Beleuchtung illustrieren. Ein näheres Eingehen auf diese Ergebnisse verbietet der Mangel an Raum. ganzen genommen, beweist aM der neue Jahrgang b Jahrbuches das stille, doch» rastlose Vorwartsstieben dev ländlichen Genossenschaftsbewegung und rnsbesondere ihre Erstreckung auf immer weitere Aufgaben und höhere Zieu
bahnamt bearbeiteten Ueberfichtskarte der Eisenbahnen Deutschlands (6 Blatt, Maßstab: 1 : 1 000 000, Preis: unaufgezogen Mk. 9), sowie des Verzeichnisses der deutschen Eisenbahnen und ihrer Stationen. Dieses Kartenwerk gtebt die zuverlässigste und genaueste Darstellung des deutschen Eisenbahnnetzes und entspricht mit seinem, den gesamten mitteleuropäischen Verkehr zu Waffer und zu Lande behandelnden Inhalt nicht nur weitgehenden Anforderungen des Eisenbahn-Fachmannes, sondern in gleich hohem Grade den Bedllrfnisien der handeltreibenden Welt. Die Karte hat sich daher als ein für jeden Geschäftsmann und Spediteur schwer entbehrliches Hilfsmittel in immer weiteren Kreisen eingebürgert. Die Karte ist dadurch noch besonders wichtig, daß dre preußischen Direkttonsbezirke und die Ende 1896 geschaffene Kömgl. Preuh. Großh. Hess. Eisenbahndirektion in Mainz durch kolorierte Linien übersichtlich dargestellt sind. Bei einer bezeichneten Fläche von 126 : 157 Zentimeter bietet die Karte eine sorgfältige topographische Darstellung nicht nur Deutschlands, sondern auch des benachbarten Auslandes und zwar in einer Ausdehnung von Earlskrona (Schweden) bis zur Südsprtze von Istrien und von London bis über Warschau hinaus. Dre Gradeinteilung ist nach dem Meridian von Greenwich erfolgt. Es kommen zur Darstellung sämtliche Städte sowie alle für den Zweck der Karte wicht,gen Orte, die Namen der Gebirge und größeren Höhenzüge, Plateaus, Berge, Thäler und Päffe, das Flußnetz in blauer Farbe, darunter gesondert ge- ! zeichnet: schiffbare Flüsse, Kanäle, Moore; in politischer Beziehung: die Reichs-, Landes», Provinz-, Bezirks- und Kreisgrenzen, darunter die deutsche Grenze farbig, die Städte in fünf Größenabstufungen: über 100 000, zwischen 50—100 000, zwischen 10-25 000 und unter 10 000 Einwohnern unter Zugrundelegung der Ergebnisse der neuesten Volkszählungen, die wichtigsten Dörfer in besonderer Signatur, und dre politische Bedeutung der Orte in besonderer Schriftsorm. Der Hauptzweck der Karte wird erreicht durch eine bis in die letzten Einzelheiten vollständige und genaue Aufzeichnung sämtlicher Eisenbahnlinien und Stationen, der hauptsächlichsten Chausseen und Landstraßen unter verstärkter Darstellung derjenigen, auf welchen Personenposten verkehren, und aller von den Hafenorten ausgehenden Dampferlinien. Ein bedeutender Vorzug der j Karte ist ferner die genaue Unterscheidung der verschiedenen Bahnarten;
— Deutsche Alpen. Eefier Teil: Bayerisches Hochland, AlaLu, Vorarlberg; Tirol: Brmnerbahn, Otzthaler-, Stubaler-und Ortlergruppe, Bozm, Schlern und Rosengartm, Meran, Brenta- und Adamelloarvppe; Brrgamasker Alpen, Gardasee. Siebente Auflage. Mit 25 Karten, 4 Plänen und 14 Panoramen. (MeyerS Reise- bücher. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.) Gebunden 5 Mk. Es ist für den Referenten jederzeit ein Vergnügen, die Neuauflage eines Meyer'schen Reisehandbuches besprechen zu können. Pflegt doch ein Vergleich mit der jemeils vorher- aegangenen Auflage die liebevolle Sorgfalt in der Verwertung deS »uströmenben Materials immer wieder zu erweisen. So finden wir auch in dem vorliegenden Bande eine so gründliche Neubearbeitung deS beliebten Buches, daß wir nur jedem Besucher deS dargestellten Gebietes raten könne», sich feiner Führung anzuvertrauen. Der ohnehin schon reiche Kartenapparat wurde noch vermehrt durch die Karten I — — n TU TU
vom Kaisergebirge, von Hohenschwangau mit Umgebung, vomWalchen- J« ATI Q § JT T V K K <ll Ui JU und Kochelsee sowie auch durch einen Plan des gesamten Kurbezirks > ** - -
von Meran. Was wir an den Meyer'schen Alpenführern im allge
meinen und an dem vorliegenden im besondern schätzen, das sind die
so reichlich beigegebenen Panoramen, welche die Orientierung ungemein erleichtern. Dabei sind dieselben in der Regel von mühelos erreichbaren Punkten aus ausgenommen, sodaß man nicht gerade sportsmäßiger Bergsteiger zu sein braucht, um sie benutzen zu können. Zu den bisherigen find neu hinzugekommen baS Panorama von Schlern, das vom Herzogttand und das von Urfeld am Walchensee. Nicht minder zu loben ist die den Schutzhütten der Alpenvereine zugewendete Aufmerksamkeit, welche in denselben nicht nur Zielpunkte, sondern vornehmlich auch Ausgangspunkte für weitere Ausflüge erblickt.
Im Verlage des Kgl. Hofbuchdruckers Max Pasch m ®etltn SW., Ritterstrahe 50 erschien soeben eine neue Ausgabe der im ReichS-Eisen-
m- Angenehmes und sehenswertestes Sommer* Vergnügungs-Lokal»
Täglich abends 8 Uhr große internationale Vorstellung.
Von Montag, den 1. Julr ab:
hat den Erfolg seines „weißen Rößls" nicht zum wenigsten dem Umstand zu verdanken, daß er diese Thatsache aufgegriffen Hut. Ueberall wo dieses Stück in Szene gegailgen ifi, hat jene Szene besonders gezündet, in der der bejcher- dene Privatgelehrte Hinzelmann seinem reichen Freunde die Wunder des Reisezaubers enthüllt: . - Und dann
treibt's mich hinauf in die Berge, in den flufternden Wald hinein! Und wenn ich dann so durch den stillen Morgen gehe und das Auge so offen wird für all das Schöne, — da fang ich an, ihn zu fühlen, den Reifezaubier. Und alles, was noch vor kurzem mir so wichtig erschienen ist und mich so gedrückt hat, es kommt nur aus einmal so kleinwinzig vor, von da oben! Wie vergessen und ver- sck ollen ist alles, was da unten liegt. Ich kann mich nicht mehr besinnen, welchen Wochentag wir haben, und welches Datum — und wenn mich einer fragen sollte: „Ja, sind Sie denn der Herr Doktor Walther Hinzelmann, den ich zu .Hause oft so grämlich gesehen habe. . .?" ich glaube wahrhaftig, ich würde ihm antworten: „Sie müssen sich irren . . ., das ist ein viel älterer Bruder von mir . . ." und das macht alles der Reisezauber. Mußt es nur versuchen!" Ten guten Rat, den Hinzelmann seinem Freunde hier giebt, den geben sich in diesen Tagen gar viele selber: Hinaus aus der Stadt. Hinein in die weite, lachende Welt, in die grünen Wälder, auf die blauen Berge, an die wogende See zur reinen, unverfälschten Natur, um dort alle Sorgen und Mühen zu vergessen, sich selbst zu leben, auszurasten und irische Kräfte und neuen Mut zu sammeln. Es steckt eben in jedem Menschen ein Stuck faustischen Trängens, das der unsterbliche Meister Wolfgang so köstlich zum Ausdruck bringt, wenn er seinen Helden den Mond apostrophieren läßt:
„O könnt' ich doch auf Bergeshöh'n In deinem Hellen Lichte geh'n, Um Bergeshöhlen mit Geistern schweben, Auf Wiesen in deinem Dämmer weben, Von allen Wissensqualen entladen
mit einer Klage reagieren.
** Vorsicht beim „Einmotten"! Tie Hauptreisesaison steht vor der Thür, und die vorsorgliche Hausfrau pflegt vor der Abreise in die Sommerfrische alle Woll- und Pelzsachen auf eine oder andere Art vor den gefräßigen Motten zu schützen. Gerade in diesem Jahre dürfte die Thätigkeit des „Einmottens" besonders umfangreich geübt werden, da wir selten einen so starken Mottenschwarm hatten als Heuer. Alle unsere Mittel gegen Mottenschaden, meist starkriechende Stoffe, sind aber in höchstem Grade leicht brennbar, also feuergefährlich, ganz gleich, ob es sich um Kampfer, Naphthalin oder Kienöl handelt. Man verfahre also mit der nötigen Vorsicht, wenn man sich vor Schaden hüten will. Vor allem hüte man sich, in einen mit Naphthalin präparierten Schrank mit einem Streichholz hineinzuleuchten, denn ein herabfallender Funke genügte, das Naphthalin zu entflammen und somit den Schrankinhalt der Verbrennung preiszugeben.
** Frisches und altes Brot. Es gilt als eine ganz allgemeine Wahrheit, daß frisches Brot weniger be- kömmli-chj ist, als altes Brot, weil es schwerer verdaulich sei. Andererseits wird der Geschmack an frischem Brot nicht weniger allgemein gegenüber dem von altem Brote bevorzugt, denn fast für jedermann ist es ein Vergnügen, zum Morgenfrühstück das Weißbrod oder zum Abendessen das Roggenbrot noch; warm auf seinem Tisch zu finden. Es hat also den Anschein, als ob der Gaumen dem Menschen in diesem Fall einen gesundheitschädlichen Rat erteilte, und doch ist es nicht so, denn wir sind lediglich selbst daran schuld, wenn uns frrsches Brot Beschwerden verursacht. Es ist nämliche genau ebenso bekömmlich wie altes, wenn es genügend gekaut wird, aber daran fehlt es eben meistens. Ein Stück alten Brots zerteilt sich) unter den Zähnen in mehr oder weniger harte Teile, die fast unmöglich- zu verschlucken sein würden, wenn sie nicht zuvor beim Kauen durch den Speichel ausgeweicht würden, da sie sonst die Kehle zu stark reizen. In diesem Fall sieht man sich! also dazu gezwungen, das Brot vor dem Verschlucken ordnungsgemäß in seinem Munde zu behandeln und für die Verdauung vorzubereiten. Genügendes Kauen führt nämlich! bereits zu einer teilweisen Zersetzung des Brotes und bringt es so in einen für die Verdauung geeigneten Zustand. Allein aus diesem Grunde scheint altes" Brot verdaulicher zu sein, als frisches. Letzteres nämlich ist weich-, teigig oder zähe, deshalb fühlt man weniger die Nch- wendigkeit, es im Munde gründlich, aufzuweichen, und so entgeht es der vorbereitenden Zersetzung durch das im Speichel enthaltene Ptyalin, das die Eigenschaft besitzt, Stärkemehl aufzulöfen und in Malzzucker zu verwandeln. Frisches Brot wird mit anderen Worten „verschlungen", und das Schlingen erklärt viele der aus mangelhafter Verdauung herrührenden Uebelkeiten. Es mag sich, also jeder Einsichtige darüber belehren lassen, daß er ganz wohl sein Brot in frischem Zustande genießen kann, wenn er dabei nur die vernünftige Vorsicht gründlichen Kauens beobachtet. Eigentümlich, ist die Thatsache, daß sich der Mensch diese Lehre von den Tieren abnehmen könnte. Wenn man einem Hunde ein Stück Fleisch giebt, so schlingt er es einfach hinunter, weil es sich in dem für die Verdauung geeigneten Zustande befindet, ohne erst viel von den Zähnen bearbeitet zu werden. Erhält der Hund aber ein Stück Brot, so dauert es eine ganze Weile, ehe er es hinunterschlingt. Man glaubt ferner ganz allgemein, daß altes Brot überhaupt
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Tel. 2545.
ergebnis erkennen.
Wetzlar, 4. Juli. In der letzten Handelskammerfttz- ung ist Beschwerde geführt worden, daß der am 1. Juni in Kraft getretene Ausnahmetarif einmal die Minetteftachten aus Lothringen-Luxemburg nach Rheinland-Westfalen um Mk. 1.20 pro Tonne herabsetzt, und gleichzeitig den Hochöfen der genannten Gegenden, sowie des Saarreviers eine Ermäßigung der Koksfrachten aus Rheinland-Westfalen um Mk. 0.50 bringt, nachdem sckwn durch den Tarif vom 1. Mai 1893 Ermäßigungen von Mk. 1.50 nur Mk. 0.70 pro Tonne gewährt worden waren. Dadurch sei jetzt der ........ ... , ..... „
Frachtvorsprung des sogenannten Notstandsgebietes an der und zwar sind dre deutschen Eisenbahnen m drei Farben dargestellt. Lahn, Till und Seig fast völlig beseitigt. Tie Eisenbahn- -
direktion Köln wird den Industriellen des letztgenannten Bezirks einen Fragebogen zustellen, um zu ermitteln, wie die verminderte Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den links- Soeben ist das Jahrbuchs des Allgemeinen Verbandes rheinischen Werken auszugleichen ist deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften für das
" Jahr 1900 erschienen. Tasselbe bringt in seinem ersten yirttttjnjtlS. und zweiten Teil den schon früher besprochenen Zähres-
Bremen, 4. Juli. Ter Begründer der egyptischen bericht des Anwalts für die Zeit vom 1. löyy t Tabaks-Zigarettenfabrik, Leopold Engelhard in Kairo, 30. Juni 1900 sowie^den Verhandlungsb^M vom 16. V - erschoß sich gestern aus unbekannten Gründen. einstag zu Halle a. S., .wahrend der 1 LaL
Rom, 4. Juli. Ter Advokat Asano ermordete Teil detaillierte statistische Mitteilungen über die 189 seine Geliebte Giuseppina Chiara aus Eifersucht auf offener Geschäftsergebnisse von 6144 Such Allgemeinen ^rban Straße. Der Mörder wurde verhaftet. gehörenden Genossenschaften enthalb TiesEen legen ein
* Der kleine Klaus und die Wunder. In ziffernmäßiges Zeugms von den queren Fortschritt^^^ -m-r Schule in der Näh- von Nyborg sprach ein £e^ter «enoJienWhtoefen^
neulich über die Wunder. Nach °w°m gewiß sehr beredten hußer-^Ausbrerwn^^^ bilden nach
Vortrage wendet er sich an einen der Schüler, namens Klaus. ® * bje gn r, un b Darleynskassen, da von
»Sage mal, lieber Klaus, wenn nun ein Mann von insaesamt 1644 berichtenden Genossenschaften 4077 51t
einem hohen Turme herabstürzt-, ohne Schaden zu nehmen, biefet Gruppe gehörten. Tiese 4077 Kassen zählten 290 367 was würdest Du dal heißen?" - »Einen Zufall," aut- Mitglieder, verfügten über ein gesamtes Betrieb^kaprtal wartete Klaus. — „Ja, aber," wiederholte der Lehrer, „toenn 6£m 290,9 Millionen Mark (238,2 Miltronen Mark rm Borer nun noch einmal h-rabstürzte, ohne zu Schaden zu kommen, jahr), wovon 14,2 Millionen Mark 11,9 Mrllwnen Mary was würdest Du das nennen?" — »Daß er vom Glück be- eigenes Kapital waren Tre Ge «tl“ Millimwn Mk günstig« fei “ - D-m Lehrer war es aber noch nicht ÄSfS;
er fragte noch einmal: .Nehmen wir an, Klaus, daß er und zwar^^erum ) Darlehen auf
zum dritten Male abstürzte, was wäre man dann genötigt oer ^währt. Pro Mitglied stellte sichi der gewährte zu sagen, was dies wäre?" — Klaus war sofort mit bet ^re^t QUf 506 (479) Mark — gewiß eine recht dankenswerte Antwort zur Hand: „DaS ist die Hebung, Herr Lehrer!" Leistung, roenn man erwägt, daß die ganz überwiegende — Daun fragte der Lehrer nicht weiter. Mehrheit der Genossen klein- und mittel-bäuerlich'en bezw.
• Heiraten als — Verdauungsmittel. Die -gewerblick;en Kreisen angehört. Erwähnt sei ^dlm>, mb
jung- Geschäftsleute u. s. w. - die am m-«st-n an DhSP-pfi- !*«««. j R-zugsgenossenschaften mit leiden, weil sie immer allein essen. Sie lesen gewöhnlich gZ 472 (78 284) Mitgliedern ist insgesamt ein gememschaft- während ihrer schlecht zubereiteten Mahlzeiten, was schädlich lirfj,er Warenbezug von 24 (19,7) Millionen Mark nackM- ist, oder sie lesen bald nach der Mahlzeit, was noch schäd- wiesen, d. h. durchschnittlich für 415 (395) Mark pro Genosse, licher ist. Und um gut zu verdauen, muß man heiraten." Die Ziffern lassen zugleich eine beträchtliche ^flarkun§1 der • Tausendfrank- Noten als „Muster ohne Kapitalskraft der Genossenschaften ^eunen Das gesaint
Wert". Der Briefsichter deS Hauptpostamtes von Bukarest Betriebskapital
fanb unter den Kr-uzbands-nduug-n, di- in den Bri-skast-n und machte damtt o3 (49) Prozent des Emkaufswertes des Postamtes geworfen worden waren, einen losen Briest gk'g (794) Molkereigenossenschaften mit
umschlag mit der Bezeichnung „Muster ohne Wert", au ein » (63 846) Mitgliedern wird eine Gesamteinlieferung Geschäftshaus in Turn-Magurele gerichtet. Da dieser Um- • ----- inon °1tpr nlir,p#
schlag weit über den postmäßigen Satz, nämlich mit mehr als 2 Lei frei gemacht war, so fiel das dem Briesfichter aus, und er sah deshalb nach dem Inhalte, erstaunte aber nicht wenig, als er 35 000 Franken in Banknoten darin entdeckte. Er trug seinen Fund zu dem Postvorsteher, der mit Hilfe eines auf dem Umschlag der Noten befindlichen Abdruckes des Geschäftsstempels einer Bukarester Bank feststellen konnte, daß der Absender dieser merkwürdigen „Muster ohne Wert"- Seudung ein zugereister Engländer war, der aus diesem etwas ungewöhnlichen Wege eine Geschäftsschuld abtragen


