Ausgabe 
6.2.1901 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Neben;ftr.. -A =£ ?btt

Lch St ?ie ®»'

6« ««ftibiX Mttl,'f»Her t'*« .» z'"*" ->«-» ir S ** ki*« ,..,W 6*f. «'ff- »es gut,, "Wta

1) Sch» tix «i«, bi n ch, y3-faWtn, ^"°en^'n,ulösen. ) m Theater ein lenafte» (am eine 'er kurzen Trepp« M behilflich, untz Dr. Stiäer nahm e «ne erhebliche - Wochen in An-

bis Montag war ratze damit bi» nrvhrteitnng Ms- eichung verur- ) Zentimeter fest tsamer ansgeführt chmmengefrorene iihte, ivährend die genden gefrorenen "fläche ausdehnle. n Sonntag abends mden starken Per- sene Fürsorge ge- dem ein größerer entfernt von dek ch ohne weitere Lin eigentümliche» ge vor der dem »etressenden Hanse j über die Natur Meldung jich leider ine größere Gas- ( fammeln tonnte. illes deshalb an ht eX\<\w in Mn ng von Leuchtgas a solchen zweisel- >erk Meldung zu )t minder bei ein- derungen statt, die Wasserleitungen zur on des Gas-^ un- wenn einschlägig« ch gemacht werden.

für dieses Jad' auch bieft nicht

st wohl die Stylt- aare hier befindln. Ariegttventn t Buren Mute iGieß. W gab 20 Mk^ ,"dicht W-ch-- an Herrn v.» )er. Der MhE rck Siingerlvlt LstinW» gsvorträgev- Den Besonders unsere bet Verein oster

t»hr In unserem Schulhaus

£ wir» ** *nA" x.KS ! Nachtwäch er?\7DOn erner

L-L-S »; L's-i'-«

* «ter «« i°I 0«(l

!W®^«4 Tf

j. V"

Nücke» erheblich verletzt worden. Die Herbeigeeilten mußten den schwerverletzten Stieb nach seiner Wohnung verbringen, wo der sofort zugezogene Arzt Dr. PulSner außer ca. 1U schweren Kopfwunden feststell-e, daß dem Bedauernswerten der linke Arm zerschlagen worden ist. Die Verletzungen des trieb find höchst lebensgefährlich. Paulus, der zum Schutze die Hände über den Kopf gehalten hat, ist an diesen schauerlich zugerichtct worden. Da von der Polizei aus das Fahren mit kleinen Schlitten in den Ortsstraßen untersagt vt und beide Nachtwächter diesem nächtlichen Unfug entgegen­getreten sind, haben diese rohen Gesellen aus Rache die beiden Überfällen.

Büdingen, 3. Febr. Zur Feier der Verlobung der Prinzessin Thekla zu Äsen bürg-Büdingen mit dem Grafen Manfred von Call alto und San Salvatore hallen gestern abend die Vereine der Stadt einen Fakelzug, an dem auch die Lehrerschaft, sowie die Gymnasiasten und Gewerbeschüler teilnahmen, veranstaltet. Der Zug bewegte sich von der Gymnasiumstraße nach dem Schloß. Nachdem die Fackelträger Ausstellung genommen und dir Gesangverein ..Liederkranz"bed Sängers Lied gilt deutschen Frauen" gesungen, brachte der 1. Zugführer der Schützengesellschaft die Glück- und Segenswüniche der Bürgerschaft Büdingens dar. Fürst Bruno zu Isenburg Büdingen dankte und brachte ein dreifaches Hsch aus die Stadt Büdingen aus.

Sch. Darmstadt, 4. Febr. Die letzten Brände in Michel­stadt i. O. gaben der Staatsanwaltschaft immer wieder Ver- anlaffung zu neuen Erhebungen, da die näheren Umstände mit Sicherheit auf Brandstiftung schließen ließen. Nun scheint endlich Licht in die Sache zu kommen, da bei dem wegen Diebstahls verhafteten, vielfach vorbestraften Leo Nebscher dort eine Uhr gefunden wurde, die einem der Brandbeschädigten gehört. Aus diesem Grunde glaubt man nun mit Sicherheit in dem Verhafteten den Brandstifter er­mittelt zu haben. Hoffentlich werden die durch den Unter­suchungsrichter vorgenommenen Ermittelungen die Angelegen­heit zur Beruhigung der aufgeregten und ängstlichen Gemüter aufklären. In der Anklage gegen die verhaftete Ehefrau Ida Daum in Oberramstadt wegen Mißhandlung ihres Kindes mit tödtlichem Ausgang, ist durch die fortgesetzte Untersuchung der Staatsanwaltschaft eine Wendung ein­getreten, indem nun auch der Ehemann Peter Daum wegen Verdachtes der Mitthäterschaft verhaftet wurde. Es ist festgestellt, daß das bedauernswerte Geschöpf, nachdem es durch die fortgesetzte brutale Behandlung der unmenschlichen Eltern hoffnungslos dahin siechte, in gemeinsamer Absicht uud Ausführung der That, vielleicht um sein Leiden abzu- kürzen, von den Rabeneltern mit Gewalt umgebracht wurde. Die Frau hat die Absicht eingestanden und auch der Ehemann soll jetzt ein Geständnis abgelegt haben.

Darmstadt, 5. Febr. Wie aus London gemeldet wird, wird der Großherzog morgen London verlassen und gedenkt am Mittwoch nachmittag Hierselbst wieder ein- zutreffen.

Klein-Welzheim, 4. Febr. Das jetzt im siebenten Lebens­jahre stehende ältere Töchterchen eines hiesigen Land­wirtes stürzte vor drei Jahren beim munteren Spiele mit dem linken Auge in einen Holzsplitter und verlor das ganze Sehvermögen dieses Auges. Bor zwei Jahren wiegte der Baler dasselbe Kind auf seinen Armen, wobei eine am Rocke des Vaters steckende Nadel das rechte Auge des Mädchens quer durchriß, und die Linse, sowie den Glaskörper schwer beschädigte. Aerztlicher Kunst gelang indessen die Erhaltung eines Teiles der Sehkraft. Vor sechs Monaten rannte das Kind mit demselben Auge in eine Thürklinke, so daß das Sehvermögen abermals starke Einbuße erlitt. Vorgestern endlich stieß die Kleine mit dem rechten Auge an die scharfe Kante einer Stuhllehne und zerstörte dadurch das Augenlicht vollständig: an beiden Augen ist das bejammernswerte Kind jetzt blind. (Darmst. Ztg.)

Heppenheim a. d. W., 4. Febr. Der Lustmörder W e y g a n d von hier, der vor ca. drei Jahren im Eber- stadter Walde an einem Schulmädchen einen Mord verübte und dann in der Kreispflegeanstalt zu Frankenthal in­haftiert wurde, aus welcher Anstalt er flüchtig gegangen ist, ist jetzt dort wieder in Gewahrsam. Weygand trieb sich nach seiner Flucht längere Zeit hier herum, ohne daß es der Gendarmerie gelang, den gefährlichen Flüchtling festnehmen zu können. Nachdem allerlei Vermutungen über den Aufent­halt des Verbrechers auftauchten, stellte es sich heraus, daß W. über Luxemburg nach Frankreich entkommen war, wo er dann bei der Fremdenlegion in Algier angenommen wurde. Von da nahm er an der französischen Expedition in China Teil, mußte aber wegen Krankheit zurückverbracht werden. Nach seiner Genesung überkam ihn jedenfalls Heim­weh nach deutschem Boden. Abermals gelang es dem Aben- teurer zu entwischen, er wurde aber in Lothringen auf­gegriffen und nach Frankenthal verbracht.

fc. Mainz, 4. Febr. Nachdem sich der Ausschuß des Hessischen Landwirtschaftsrats bereits für einen mäßigen Schutzzoll für eingeführtes Obst bis zu 4 Mk. per Doppelzentner ausgesprochen hat, hat sich nunmehr auch der Ausschuß des Landwirtschaftlichen Ver­eins für Rheinhessen in seiner heutigen Sitzung für bie Einführung eines Zolles auf Frühobst ausgesprochen. J^ derselben Sitzung wurden von dem Oekonomen Schmitt Abänderungsvorschläge zum Feldstrafgesetz gemacht. Die Regierung soll ersucht werden, besonders das Strafmaß des Gesetzes von 1841 dahin abzuändern, daß die Geldstrafen für den Feldfrevel auf das Dreifache erhöht und der Dieb- stahlSbegriff schon bei einer Entwendung im Werte von einer Mark beginne. Ministerialrat Braun erklärte, daß ihn die Revifionsvorschläge im Zeitalter der Sozialpolitik äußerst überrascht hätten. Birher sei der Begriff des Feldfrevels und deffen Auslegung wie int Strafgesetz die Entwendung von Genußmitteln zum sofortigen Gebrauch für den Richter eine große Wohlthat gewesen, jetzt aber schon den Diebstahl auf eine Mark Wert festzulegen, werde ihn zum Fürsprecher niemals finden. Zu wundern sei nur, daß ein solcher Vorschlag aus der wohlhabenden Provinz Rheinheffen komme. Der Ausschuß beschloß, das Abänderungsmaterial der Regierung zur Verfügung zu stellen.

-k- Mainz, 4. Febr. Für das hier zu gründende physikalisch-therapeutische Sanatorium sind be reits 100 000 Mk. als freiwillige Beiträge aufgebracht, sodaß in aller Kürze mit der Errichtung des Instituts begonnen werden kann.

Mainz, 4. Febr. Die Renovationsarbeiten an der ehemaligen Residenz der Kurfürsten von Mainz werden nach den nunmehr gefaßten Beschlüssen mit dem Beginn der diesjährigen Baupcriode in Angriff genommen werden. Die ersten Arbeiten werden an der nach der großen Bleiche und der Rheinstraße zu gelegenen (Et ter feite des Schlosses begannen und von da ab weiter geführt werden. In diesem Teile des Schlosses befinden sich bekanntlich auch die Säle, in denen die städtischen Gemäldesammlungen und zoologischen Sammlungen untergebracht sind und wer­den dieselben, zuerst die Gemälde in einem anderen Saale des Schlosses, voraussichtlich in den Akademiesaal verbracht werden. Für die Wiederherstellung des Schlosses sind vor­erst 900000 Mk. vorgesehen und sollen von dieser Summe alljährlich 75 000 Mk. für die Renovationsarbeiten auf gewendet werden. Ob diese Summen ausreichen werden, wird sich erst während der Ausführung der Renovations­arbeiten ergeben.

Kastel, 4. Febr. Die Fahrgäste der Wagenabteilung eines Durchgangswagens vom Schnellzuge Frankfurt- Wiesbaden, der morgens gegen 11 Uhr fällig ist, waren am Freitag in großer Gefahr. Vermutlich durch einen weg­geworfenen, brennenden Zigarrenstummel oder Zündholz ent­stand ein Brand in dem Llbteil, der ihn vollständig mit Rauch füllte. Unter den Reisenden entstand eine Panik, und alles flütchete in das Nebenabteil. Auf der Station Kastel konnte das Feuer gelöscht werden; die Fahrgäste mußten umsteigen. (M. Neuester Anz.)

Bingen, 5. Febr. Die Stadt Bingen hat in den letzten drei Jahren große Aufwendungen gemacht und keine Kosten gescheut, um den Verkehr in ihrem H afengebiete neu zu beleben. Das vor der Stadt liegende Rheinufer wurde bis zur Nahemündung mit einem Kostenaufwande von 1 600 000 Mk. neu und zweckmäßig auSgebaut. Der Hafenverkehr hat sich denn auch im abgelausenen Jahre trotz der damals noch unfertigen Zustände befriedigend entwickelt, und zwar nach zuverlässiger Statistik um 38,5 Proz. zugenommen. Im ganzen hat der Verkehr int Hafen zu Bingen im Jahre 1900 eine Zunahme von 25,4 Proz. erfahren.

-k- Aus Rheinheffen, 4. Febr. In Niederolm hat bei einem Familienzwist ein Maurermeister seinem 20 jährigen Sohn einen Messerstich in die Lunge versetzt, die den Tod des jungen Mannes zur Folge hatte. Der Maurermeister, der sehr dem Trünke ergeben sein soll, wurde sofort gefänglich eingezogen. In Bodenheim, wo jüngst in der Stationskasse Unregelmäßigkeiten entdeckt worden find, die die Verhaftung eines Statiovsdiätars zur Folge hatten, ist das gesamte Bahnpersonal durch anderes ersetzt worden.

** Kleine Mitteilungen au8 Hessen und den Nachbarstaaten. Am Samstagabend schloß eine in der Mainstraße in Frank fürt wohnende Familie das dreijährige Töchterchen in das Zimmer ein und verließ die Wohnung auf kurze Zeit. Als die Leute bald darauf zurückkehrten, sanden sie nur noch die halbverkohlte Leiche des Kindes vor. Die Kleine hatte die auf dem Tisch stehende brennende Petroleumlampe herab­geworfen und war der Flamme zu nahe gekommen, die das Kleid des unglücklichen Kindes ergriffen. Das seither dem Herrn Lautensack gehörige HotelGermania" in Bingen ist jetzt zum Preise von 83 000 Mk. an die Wiesbadener Aktienbrauerei verkauft worden.____________________________

Vermischtes.

* Ueber die Tragödie eines dänischen Offi­ziers in Peking, die wir bereits kurz gemeldet haben, werden nun aus Kopenhagen folgende nähere Mitteilungen gemacht: Lindberg, so heißt der Offizier, der feine Frau und dann fich selbst erschoß, nachdem er einen englischen Offizier verwundet hatte, war ein früherer Marineoffizier und guter Freund des Prinzen Georg von Griechenland, des jetzigen GeneralkomwissarS Kretas, der ihm eine sehr gute Stellung in Tientsin verschaffte. Der Prinz wandte sich nämlich an seinen Cousin Zar Nikolaus, der nach seiner Bitte Lindberg eine Anstellung als Sekretär der chinesischen Admiralität in Tientsin verschaffte. Von seiner Umgebung wird Lindberg als ein tüchtiger, energischer Beamter rnd liebenswürdiger Charakter bezeichnet, der sich sowohl unter den Europäern, wie unter den Eingeborenen allgemeiner Be- liebtheit erfreute. Er war mit einer jungen, sehr hübschen Kopenhagenerin verheiratet. Als sie im vorigen Sommer ihre Heimatstadt besuchte, erregte sie durch ihre Eleganz und Schönheit allgemeine Aufrmrk.amkett. Ihr Toilettenaufwand schien jedoch zu den Einnahmen ihres Gatten in feinem rechten Verhältnis zu stehen, ein Umstand, der die Lage des Offiziers nicht gerade leichter gestaltet haben dürfte. Dies in Verbindung mit einem Liebesverhältnis der Frau zu einem verwundeten englischen Offizier mag die traurige, allgemein bedauerte Katastrophe fchließlich herbeigeführt haben.

* Eisenbahnunglück. Aus Konstantinopel wird unterm 31. v. M. geschrieben: Der direkte Zug Kon­statinopelSalonik entgleiste am 29. Januar bei der Station Ferre der Orientalischen Eisenbahnen. Von den Reisenden blieben zwei tot, mehrere sind schwer ver­letzt . Zwölf Wagen wurden zertrümmert, sodaß der Material­schaden bedeutend ist. Die Ursache der Entgleisung soll in mangelhafter Unterhaltung der Bahn liegen, doch ist die Untersuchung noch nicht beendet, und daher deren Ergebnis zunächst abzuwarten.______________________________________

Werichtssaal.

W-. Gießen, 5. Febr. Schöffengericht. In der Prioat- klaqesache des Rechtsanwalts Dr. Spohr in Gießen gegen den ver- antwortlichen Redakteur derFrkf. Ztq." Listow sky wurde heute vormittag das Urteil wie folgt verkündet: Listowsky wird zu einer Geldstrafe von 150 Mark verurteilt Zugleich wird dem Be leidigten die Befugnis zugesprocken, den entscheidenden Teil dieses Urteils binnen vier Wochen, laufend von der Zustellung des Urteils, durch einmaliges Einrücken in denGießener Anzeiger' und einem Frankfurter Blatt zu veröffenllichen.

Belgrad, 4. Febr. Der wegen Majestälsb-leidigung angcklagte Gendarmerie-Oberst Zinzar Markowitsch wurde in der heutigen Lchlußoerhündlung zu u jähriger Gefängmvstiafe verurteilt, nachdem eine Untersuchung sctneS Geisteszustandes seine vollkommene Zur« chnungbfahia feit ergeben hatte.

Sandel und Verkehr. Nolkswirtschaft.

Gießen, 5. Februar. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 0.80-1.00, Hühnerei, r per ©t 80 e), 2 St 0000 <j, Enteneier 2 St. 0016 a , Gänse- «er per St. 00-00 Käse 1 6t. 5-8 L, Käsematte 2 St. 5-8 Erbsen per L'ter 22 -z, Linsen per Liter 84 Tauben per Paar JC 0.801.00, Hühner per St. JC 1.001.50, Hahnen per Stück JC 1.001.80, Enten per St. JC 2.002.20, Gänse per Pfd. 0.60 bi s 0.80, Ochsenfleisch per Pfd. 6874 $, Kuh. und Nmdfleiich per Pfuw) 6064 a> Schweinefleisch per Pfd. 6070 <3, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 74 Kalbfleisch per Pfd, 6066 a> , Hamnulfieisch per Pfd. 5066 <3, Kartoffeln per 100 Kilo 5.006.00 JC, Weißkraut per S'.. 0000 , Zwiebeln per Ctr. Jit 5.500.00, Milch per Liter 18 4.

Neueste Meldungen.

Wien, 5. Febr. Einem gestern ausgegebenen Eont- munique zufolge unterzog der Zentrumsklub in seiner heutigen Sitzung die parlamentarische Lage einer Besprech­ung. Er begrüßte die Thronrede sympathisch und sprach die Hoffnung aus, das Haus werde der Aufforderung dev Thronrede Folge leisten und eifrig arbeiten. Allseits wurde betont, daß es die erste Aufgabe des Klubs sei, alles ein­zusetzen, damit das Haus die Arbeiten aufnehmc, um die in der Thronrede berührten Fragen einer gedeihlichen Lösung entgegenzuführen. Tie Deutsche Fortschritts- partei besprach die Wahl des Präsidiums und sprach sich einmütig gegen die Wiederwahl des Abg. Dr. v. Fuchs aus. Sie beauftragte den Vorstand, bei den Verhandlungen mit den übrigen Parteien darauf zu dringen, daß entsprechend der Zusammensetzung des Hauses der Präsident aus den Deutschen Parteien gewühlt werde.

Paris, 5. Febr. G r a f B l 0 i s, der im Senat hef­tige Angriffe gegen die französische Armee richtete, erwähnte in seiner Rede auch die absprechendenr Urteile russischer Zeitungen über das französische Heer. Ter Kriegsminister erklärte, er könne nicht für das verantwort­lich gemacht werden, was in den Zeitungen gesagt werde.

A th e n, 5. Febr. Nach Durchsuchungen des CerigokanalS haben Taucher eine gut erhaltene schöne B r 0 n z e st a t u e in natürlicher Größe hervorgezogen, deren Kopf dem Hermes des Praxiteles sehr ähnlich ist. Von den Tauchern wurden außerdem noch einige gut erhalteneBronze- ftahietten gefunden.

London, 5. Febr. Außer der BotschaftAn mein Volk über See" richtete der König eine BotschaftA tt mein Volk", eine dritteAn die Fürsten und das Volk von Indien". Der König drückt darin seine tiefe Dankbarkeit für die herzlichen Kundgebungen für die verstorbene Königin aus und erklärt, er werde bestrebt sein, seine heiligen Ver­pflichtungen zu erfüllen.

T? 0 n st a n t i n 0 p e l, 5. Febr. Ein bei der Eisenbahn- gesellschast Kassaba angestellter Schmiedegehilfe ist gestern in Smyrna an der Pest erkrankt. Alle Vorsichtsmaßregeln sind getroffen.

Henneberg-Seide

nur echt, wenn direkt von mir bezogen für Blusen und Roben in schwarz, weiß und farbig, von 95 Pfg. bis 18.65 p. Meter. An jeder­mann franko und verzollt ins Haus. Muster umgehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. 228

G. Henneberg, Seiden-FabrikanKk. u. k. Holl.) Zürich.

Bei Bleichsucht, Blutarmut,

wird als»Nähr- und Krästigungsmittel von besonderer»Wirku»g San atogen empfohlen. Von Prof. u. Aerzten glänzend begutachtet. Erhält!, in Apoth.u.Drog. Atteste franco. Bauer & Cie., Berlin S.0.16.

Bärsemeachrichtea-

Berlin, 4. Februar.

4 o/o Deutsche Grundschuld-Bank 1 n. 2 45 80 M.

4O/o do. 8. 5/6 unk. b. 1904 45 80

8Va % do. 8. 7/8, unk. b. 1906 45 00

4 o/o D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 97.30 M.

31/,0/q do. unk. 1905 89.50 ,

4 % PreuBB. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12 82 00

4 0/c de. 8. .15-18 unk. b. 1900 82 00

4 O/o do. 8. 19-20, unk. b. 1905 00.00

31/, 0/ do. 8. 13, 14 75.60

8i/9 o/o do. 8. 21, 22, unk. b 1905 75.60

-Anl.

do

Hemsen

Ital en. Rente

3 \j 5 "/.

SVjO/q Beiohßanleihe i v , do »l/g r'/g KOTlBOlß .

4 ü Griech. itonop

3 °/9 Portugiesen

3 0/ Mexikaner , 41/3 5/p Chinesen .

Telephonischer Kursbericht.

Frankfurt, den 5. Februar

. 98.45

Kreditaktien ....

. 208 8u

. 88.55

Diflkonto-Kommandit .

. 118 ->0

. 98 10

Darmstädter Bank . .

. 132 2 )

. 88.50

Dresdener Bank . . .

. 145 40

. 94.30

Berliner Handelsges. .

. 148 00

. 96.(0

Oeeterr. btaaisbahn

142 00

42.20

Gotthardbahn . . .

. 162 60

. 24.15

Laurahütte ....

. 193.00

. 25.40

Bochum ...

. 174 00

. 81.60

H.-,n>ener

. 165 50

Tendenz

fest.

Meteorologische Beobachtungen

der Ttatiou Gietzeu.

4.

Febiuar

=

Wetter

Höchstk Tempera!u am 3.-4 Febr. 4,1* Q

Niedrigste «

1,5

0,4

2,9

732,8 733,0 732 5

9*

7

2»

94

92

79

48

4,4

4,5

beleckt

bedeckt Sonrurischrin

8.

E.

SO

H *9 x?

852 £

»1 S