Ausgabe 
6.1.1901 Zweites Blatt
 
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folgeuden Fall von Mädchenhandel. Im Frühjahr 1900 erließ eine in einer Pension in der Fürstenstiahe wohnende Dame Zeitungsanzeigen, worin ein gebildetes Mädchen als Stütze der Hausfrau ins Ausland gesucht wurde. Unter mehreren Bewerberinnen fand daS Gesuch einer sehr hübschen jungen Münchener Dame bei derGutsbesitzerin aus Kairo- beisällige Aufnahme. Dem jungen Mädchen wurden die glänzendsten Versprechungen gemacht. Trotz aller Warn- nngen eines hiesigen erfahrenen Beamten, der den wahren Sachverhalt ahnen mochte, konnte daS Mädchen den Der führerischen Versprechungen nicht widerstehen, und reiste nach Kairo ab. Bor einigen Tagen tzaf an den betreffenden Beamten, der bisher ohne jede Nachricht geblieben war, eine Karte ein, in der daS Mädchen in den flehentlichsten Worten um Hilfe ersucht, da es in ein öffentliches Haus bei Kairo gebracht worden fei. Der betreffende Herr wandte sich sofort an die Münchener Polizeidirektion und an das deutsche Konsulat in Kairo, so daß zu hoffen ist, daß die Arme in absehbarer Zeit den Gaunerhänden entrissen wird. Der Fall mahnt wiederum zur größten Vorsicht bet Annahme von Stellen inS Ausland.

Holfeld.

391

0

Eberhard Metzger

Seltersweg 70.

Telephon 65.

Bekanntmachung.

Der Plan über die Errichtung einer oberirdischen Tele- graphenlinie von Gießen nach Großen-Linden liegt bei dem Kaiserlichen Postamt in Gießen aus.

Darmstadt, 2. Januar 1901.

Kaiserliche Ober-Postdirektion.

«««« ÄE* e Sfyuer des Müller- ' 7« horst wurde

Jn Dietesheim bei mehrere Scheuer«

\ 3 tot benachbarten * alte Dienstmädchen Ahütte bei Äschasten. Sram darüber, datz er >en war. DaS Mädchen

Schwere Srandwnnden agen Manne eingetragen.

gerade einen.Frosch" «trat. Den brennende« c eins bei unserem grog- ver krau! an den dadurch

50 Jahre alte Taglöhner lten ist gestern nacht m iQrtier bezogen hatte, kl­eine leere Schnapsflasche. Schwadron des hiesigen rnche ansgebrvchen.

sm und dm Äachbachuüen. ia will in Mainz em eiSamt hat die Handels- jerzogtnm bestehenden Be- aufilänbifdier -ttiengefe5- tiing bedürfen, um Mit- öedenken entgegensichrr. Der Mämnch« Hrch. )t unS, daß dir in Nr. 2 i uns zugegangene Nach- itn nicht entivriwt. __

UmMßmm WichL

Eingetr. Genoffenfch. m. unbeschr. Haftpfl.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß wir nom 1. Januar 1901 ab alle Einlagen bei unserer Kaffe nit 4 Prozent verzinsen.

Die Zinsen auf Darlehm werden vom 1. Januar 1901 ab auf 43/i Prozent erhöht.

Wieseck, den 29. Dezember 1900.

Der Vorsitzende des Anffichtsrates: 385 Dorfeld.

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Paris, 4. Januar. Aus Laurient wird die Ver­haftung des Priesters HavaS, Vorsitzender des katho fischen Klubs, gemeldet: Der Grund für diese, großes Auf­lehen erregende Verhaftung ist noch unbekannt. Man spricht von einem Skandal, der weite Kreise umfaßt.

DasPromotionswesenunserer Universitäten.

Tas Promotionswesen unserer Universitäten, die Ver­leihung der Doktorwürde durch die Fakultäten ist in der letzten Zeit wohl immer von der negativen Seite, durch die Kritik von Ausartungen, zum Gegenstände der öffent­lichen Erörterungen gemacht worden. Von einem anderen Standpunkte aus beurteilt es im neuesten Hefte derJahr­bücher für Nationalökonomie und Statistik "der Göttinger Nationalökonom Professor Dr. Gustav Cohn. Auch er giebt zu, daß mancherlei aus alter Zeit überkommenes Miß­bräuchliche unserem Promotionswesen anhaftet. Aber das Ganze der Institution fällt damit noch nicht dahin. Üeber- tommen aus der geschichtlichen Entwickelung der Univer­sitäten ist der Charakter des akademischen Grades als einer Abstempelung des Studierten, der mit ihm eine An- iveisung auf die nützliche Verwertung seiner Kenntnisse im praktischen Leben erhält. Der Titel einesDr. juris", der heutzutage erworben wird, um beispielsweise in der Welt der Banken und der Aktiengesellschaften seinem Inhaber ein Fortkommen zu sichern, ist keineswegs modern gedacht: ge­rade so denkt das Mittelalter über den Wert des akademi­schen Grades. Aber gegenüber dem Zustande der alten Zeit hat der moderne Staat und sein Prüfungswesen sehr erhebliche Aenderungen herbeigeführt. Je länger, desto mehr ist an die Stelle der akademischen Grade als der Befähigungsnachweise für die Ausübung studierter Berufs- erten die staatliche Organisation des Examenswesens ge­treten für den staatlichen Gerichts- und Verwaltungs­dienst, für die kirchlichen Aemter, für die Ausübung der ärztlichen Praxis, für den Lehrerberuf. Nicht so steht es für manche andere Berufsarten. Jnfolg e der neueren Ent­wickelung der Wissenschaften, des Studiums und des Be­rufes ist das Bedürfnis nach öffentlichen Befähigungsnach­weisen entstanden, die vom Staat deshalb noch nicht in seinen Bereich gezogen wurden, weil sie für nichtstaatliche Anstellungen verlangt werden. Als hervorragendes Beispiel ist in dieser Beziehung die chemische Technik zu nennen, die mangels einer Staatsprüfung durch das Diplom des Promovierten für die Praxis sich ausweist. Ein anderes Beispiel bieten die Staats- und Wirtschafts-Wissenschaften. Ihr Studium hat sich für die Zwecke des preußischen Staats­dienstes bisher sehr wenig geltend zu machen gewußt; desto mehr für Jnteressen-Verbände, für Handels-, Gewerbe-, Landwirtschaftskammern, für Bank- und Versicherungs- mstitute, für die Journalistik u. s. w. Ein staatlich geregelter und abgeschlossener Studiengang ist dafür bis jetzt in Preußen um so weniger vorhanden gewesen, als der

Staatsdienst selbst ein Bedürfnis für feine eigenen Zwecke nicht anerkannt hat. Daher mußte sich das Bedürfnis in anderen Formen Befriedigung schaffen. Und das ist in ähnlicher Weise wie bei den Chemikern durch den 'freien Studiengang unserer Fakultäten geschehen. Das Doktor­diplom ist der Befähigungsnachweis für die Laufbahn eines studierten Beamten der oben bezeichneten Jnteressenver- bände u. s. w. geworden. Für solche Zwecke wird sich die Promotion wahrscheinlich nicht nur behaupten, sondern auch noch weiter entwickeln. Neben den Promotionen dieser Art bleiben noch die übrig, die von der Höhe der akademischen Wissenschaft und ihres Betriebes als der eigentliche Kern des Promotionswesens bezeichnet zu werden pflegt: es sind die wissenschaftlichen Arbeiten, die keinen anderen Zweck verfolgen, als den Gang der akademischen Studien in einem bestimmten Fache durch eine selbständige Forschung abzuschließen und den Stempel der wissenschaftlichen Selbst­ständigkeit in dem Doktordiplom zu erhalten. Diese Gruppe der Promotionen wird für alle Zeit Bedeutung und Rang behaupten. In demselben Grade, in dem sie sich aus­dehnt, wird der fiskalische Charakter der Doktorpromotion aus den deutschen Fakultäten verschwinden, um der Form der Prüfungsgebühren Platz zu machen, die dem heutigen Staate angemessen ist und aus die Dauer vor der Welt sich sehen lassen kann.

Universitäts-Nachrichten.

An der Universität München find die Privatdozenten Dr. Giesen- hagen (Botanik), F. Voit und R. May (innere Medizin) zu a.-o. Pro- fefforen ernannt worden. Aus Jena wird geschrieben: Der a.-o. Pro­fessor Dr. Max Berworn, Assistent am physiologischen Institut, wurde nach Göttingen als o. Professor der Physiologie und Direktor des dortigen physiologischen 'Instituts berufen. Die Privatdozenten an der philosophischen Fakultät der Universität Jena Dr. Mentz und Dr. Kentgen, der Nationalökonom Dr. Anton und der Kunsthistoriker Dr. Weber wurden zu a-o. Profefforen ernannt. Das Prädikat Professor wurde verliehen: Dem Privatdozenten in der medizinischen Fakultät der Uni- verfität zu Göttingen Dr. H Boruttau und dem Privatdozenten in der medizinischen Fakultät der Universität zu Kiel Dr. Kirchhoff, ferner dem Privatdozenten in der philosophischen Fakultät der Universität zu Marburg Dr. A. Brauer, deut Privatdozenten in der philosophischen Fakultät zu Kiel Dr. Wilhelm Benecke und den Privatdozenten in der philosophischen Fakultät der Universität zu Breslau Dr. F. Rosen und Dr. L Milch. Aus Breslau wird gemeldet: Zum Direktor des Zoologischen Gartens wurde unter 41 Bewerbern einstimmig der Inspektor des naturwiflenschaftlichen MuseumS in Braunschweig Grabowsky ge> wählt. Im laufenden Wintersemester befinden sich sieben Damen in Unioersitätsstellungen der deutschen Schweiz. An der Universität Bern wirkt Frl. Dr. Anna Tumarkin als Privatdozent der Geschichte der neueren Philosophie, insbesondere der Aesthetik, ferner Frl. Dr. Siglinde Stier als Assistenzarzt der Psychiatrischen Klinik, Frl. Rachel Zipkin als 2. Assistent des Anatomischen Instituts, Frl. Elise Scheidegger als Assistent am Tellurischen Observatorium und Frl. Elise Stettler als Kustos der Stadtbibliothek. An der Universität Zürich fungieren Frl. Dr. Kworostansky als 4. Assistent der geburtshilflich gynäkologischen Klinik und Poliklinik und Frl. Dr. Fitschen als 2. Assistenzarzt der Psychiatrischen Klinik. Als Kuriosum sei erMhnt, daß die rheologische Fakultät der Universität Zürich, in der durchweg die freisinnige Richtung traditionell herrscht, 10 Profefforen und Dozenten, dagegen nur U Studenten zählt.

Gisenöahn-Ieitung.

Petersburg, 4. Januar. Der Verkehrsminister hat auf Vorschlag der Direktion der Staatseisenbahn genehmigt, daß Frauen als Vor stfehertnnen von Eisenbahnstationen zuzulaffen sind.

Arbeiterbewegung.

Arttwerpen, 5. Jenuar. Trotzdem sämtliche Dockarbeiter gestern die Arbeit wieder ausgenommen' haben, fand vorher noch zwischen dm fremden Ersatzarbeitern und den Antwerpener Dockern ein heftiger Zusammmstoß statt, wobei die fremden Arbeiter arg mißhandelt wurden. Sie verließen meist eiligst dieDocks und mußten unter polizetl'cher Bedeckung zum Bahnhofe gebracht werden. Die Bürgerwehr ist noch immer unter Waffen.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Metzen, 5. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen

Wochenmarkt kosteten: Butler per Pfd. 0.701.00, Hühnereier per

St. 810 2 St. 00-00 4, Enteneier 2 St. 0016 4, Gänse'

eiet per St. 00-00 4, Käse 1 St 58 4, Käsematte 2 St. 58 4« Erbsen per L ter 22 4, Linsen per Liter 34 4, Tauben per Paar Jt 0.60-0 90, Hühner per St. Jt 0 901 30, Hahnen per Stück JL 0.65 1.00, Enten per St. JC 2.vO2 20, Gänse per Psd. Jt 0.54 bis 11 65, Ochsenfleisch per Pfd. 68 74 4, Kuh« und Rindfl i'ch per Pfund 6064 4 Schweinefleisch per Psd 6070 4, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 74 4, Kalifle,sch per Pfd, 6064 4, Hammelfleisch per Pfd. 5060 4, Kartoffeln per 100 Kilo 5.00-5 50 Jt, Weißkraut per St. O«100 4, Zwiebeln per Clr JC 5.500 00, Milch per Liter 18 4. ,

ObrrWslye zirbkögabtll für die Frauen Traasosals.

Weiter gingen ein: Frl B Mk. 5 A. H. Mk. 1, A. S. Mk. 5, R. Mk. 2, Turnverein Wieseck Mk. 15.05, W. Mk. 5. ^o.m cn Mk. 68.55.

_______________D!e Expedtio» -es Gießener Anzeigers.

Neueste Meldungen.

Köln, a. Rh., 5. Januar. (Telephon-Meld. b. Gieß- An;.) Heute morgen gegen 11 Uhr brach in einem Material­warengeschäft Feuer aus, welches sich im Nu über das ganze Haus verbreitete unb den Einwohnern den Aus­weg versperrte. T-ie Frau des Geschäftsinhabers und ein zwölfjähriges Kind verbrannten. Zwei weitere Kinder des Inhabers wurden ins Hospital geschafft. Eine Frau aus: der ersten Etage erlitt den Erstickungstod. Eine andere Frau versuchte ein krank zu Bett liegendes Kind aus der dritten Etage zu retten, kam aber mit demselben nur bis zur 1. Etage; wo fte bewußtlos zu Boden fiel uniN beide verbrannten. Bis jetzt hat die Katastrophe fünf Menschenleben gefordert.

Lübeck, 5. Januar. 5. Januar. Eishindernisse halber; ist der Schleppschiffahrts-Betrieb auf dem Elbe-Trave- Kanal gestern eingestellt worden.

Kiel, 5. Januar. Der Nordostsee-Kanal hat Treibeis, die Segelschiffahrt ist geschlossen. Auf der Eider ist wegen starken Eisdrucks die Schiffahrt vollständig eingestellt. In der Kieler Föhrde und auf der Schlei ist die Segelschiffahrt sehr erschwert.

London, 5. Januar. Lord Roberts hat gestern morgen sein Amt als Oberbefehlshaber der eng­lischen Armee angetreten.

New-N0rk, 5. Januar. Eine heftige Influenza- Epidemie ist hier ausgebrochen. An Bord des Kreuzers Alabama sind der Kapitän und 155 Mann daran er­krankt. Die Epidemie greift weiter um sich.

Berlin, 5. Januar. Wie dasB. T." von gut unter­richteter Seite hört, soll Berlin seinen eigenen Ober-, Präsidenten bekommen, und zwar wird schon im nächsten Staatshaushalt die betreffende Stelle enthalten sein.

Börsennachrichten«

Berlin,

4. Januar.

4 % Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2

53 90 M.

4O/o

do.

8. 5/4 unk. b. 1904

53.90

3'/«°/o

do.

8. 7/8, unk. b. 1906

51.00 »

4 0/0 D.

, Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908

96.80 »

S'/,°/o

do. unk. 1905

89.30 »

4°/o

Preuss.

Hyp'-A.-Bank 8. 8-12

83 50 ,

4O/o

do.

8. 15-18 unk. b. 1900

83.50 1L

4 8/o

de.

8. 19-20, unk. b. 1905

83.50

3«/,

do.

8. 13, 14

78.00 »

5V1%

do.

8. 21, 22, unk b. 1905

78.00 ,

Telephonischer Kursbericht«

Frankfurt, den 5. Januar.

8</i % Reiohßanleihe . . 96.90 8% do . . 87.30 81/, 0/0 Konsole .... 96 95 8 0/0 do .... 87.30 8Ve °/o Hessen .... 93.60 6 % Italien. Rente . . . 95.30 4c0 Grieoh. Monop.-Anl. 4350 3 0/0 Portugiesen . . . 24.20 30/0 Mexikaner . . . . 25.90 4Vi % Chinesen .... 88.70

Tendenz:

Kreditaktien ..... 211.30 Diskonto-Kommandit . . 176 80 Darmstädter Bank . . . 131.10 Dresdener Bank .... 145 10 Berliner Handelsges. . . 148.80 Oesterr. Ötaatsbahn . . 144.

Gotthardbahn .... 157.20

Laurahätte.....193.

Bochum......173.

Hnrpener .... 171

fest.

Versteigerung.

Nienstag den 8. Ammar d. A.

nachmittags 2 Uhr versteigere ick gegen Barzahlung: 1) 2Vi Mille Cigarren und 1 Näh­maschine ;

2) 1 Pianino, 2 Fahrräder, 1 Break, 1 Wagen mit Dungqueten, eine eiserne Winde, 1 Partie Sckuh- waren, za. 9 Malter Kartoffeln, za. 50 Pfd. Aepfel, Wirsing und Weißkraut, 2 Bilder und Möbel aller Art. 3v9

Die Versteigerung zu 1) findet bestimmt, zu 2) teilweise statt.

Aar«, Gerichtsvollzieher.

Mittwoch bra 9.>anuar ö.f.

von vormittags 10 Uhr an werden in der Wohnung der Witwe Johannes Ltroh, Haus Nr. 120 in Wißmar

2 Kühe, 3 Stück Jungvieh, 2 Schweine (Läufer), Korn und Haferstroh, Dickwurz, Kartoffeln, 1 Häckselmaschine, 1 Fegmühle, sowieAckergeräte freiwillig versteigert. 394

Wißmar, 3. Januar 1901.

Pansch

Ortsgerichtsoorsteher.

Hohversteigerung

Das im Beuerner Gemeinde- wald für dieses Jahr zur Fäll­ung kommende Bau- nud Werkholz, als: ca. 70 fm Eichen- und 150 fm Nadel- Stammholz, sowie ca. 200 fm Nadel - Derbstangen, darunter

Grubenholz, soll submittiert werden, und können Liebhaber ihre Offerten bis zum LI. d. Mts., nachmittags L Uhr, auf unterzeichneter Bürger­meisterei etnfenden, woselbst deren Eröffnung und Vergebung um 2 Uhr stattfindet.

Beuern, den 4. Jan. 1901. Gr. Bürgermeisterei Bemrv.

Otto. 393

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Statt. Schlachthaus.

Freibank.

Heute und Montag:

Ochskifleisch 56 pfg.

Schweinefleisch 45 psg.

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Tanz- und Fechtschule

Ton 377

Emil Orth.

Giessen. Frankfurt ». M.

Montag den 21. Januar er.

beginnt ein

neuer Tanzunterrichts-Kursus

und bitte gefl. Anmeldungen Bahnbofstr.31, II , gelangen zu lassen.

In diesem Kursus werden unter Garantie der Erlernung folgende Tänze in kürzester Zeit gelehrt: Sechsschritt-Schleif- walzer, Polka. Rheinländer, Polka-Mazurka, Esmeralda, Pas de Quatre, Washington Post, Tyrolienne, Menuetwalzer, Kaiser-Polka, Contre (Fran^aise), Quadrille ä la cour, Gavotte der Kaiserin und Menuet de la Reine.

Privatfltnnden zu jeder Zeit in und äusser dem Hause. Vollste Garantie der unbedingten Erlernung jeden Tanzes.

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