Landwirtschaft
Es starben an: Zusammen: Erwachsene:
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
Diphtheritis
1 (1)
Gebirnschlagfluß Gehirnentzündung
(1)
(1)
Tendenz: fest.
S. Heichelheim.
7930
Berlin,
4. Dez. Wie wir erfahren, wird die im
Burgsolms a. Lahn.
Hrch. Hollmann & Cie.
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2
2
1 1
1 1
1
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1 1
1
1
Lungenschwindsucht Krebs
. 100.90
. 89.45
. 100.75 . 89.50 . 98.10 . 100.20 .. 42.75 . 27.05 . 25.60 . 86.90
Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresd n -,r Bank . . Beniner Handelsges. Oesterr. Staatobabn . Gotthardbahn . . , Laurahütte . . . . Bochum . . , , , Harpener . . . ,
. 204.8<l . 180.4c . 125.75 . 126.9C . 139 40 . 139.20 . 163.00 . 186.50 . 172.30
. 163L0
Möchkntlichk Ukberficht der Todesfälle in der Ltadt Gieße«.
48. Woche. Vom 24. November bis 30. November 1901. Einwohnerzahl: angenommen zu 25 900 (inkl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 18,06, nach Abzug von 5 Ortsfremden 9,05"/co.
Schisssnachrichten.
»Red Star Linie" Antwerpen.
Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 2. Dezember wohlbehalten in New-Pork angekommen.
Da wir die Oberndorfer Hütte bei Braunfels gänzlich geräumt haben, beabsichtigen wir, dieselbe
Samstag den 21. Dezbr., nachm. 1 Uhr,
zu Wetzlar im Deutschen Haus
zur Versteigerung zu bringen.
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt a. 21., 4. Dezember.
Konkurs Dr. Pfahl, Bonn- Am 21. d. M. soll eine Gläubigerversammlung zur Beratung über die zu treffenden Maßnahmen zusammentreten. Im Besitz des Dr. Pfahl befinden sich: Eine Anzahl Aktien, Kuxe und Obligationen der Gesellschaften und Gewerkschaften Blicsen- bach, Kalter Brauerei, Internat. Bergwerksverein, Neuerburgs Maschinenfabrik, Wildberg, Niederfischbach, Schallmauer, Gottesgabe, Aurora, Kuhlenbergerzug, Bautenberg, Bergwerksgesellschaft Juno, ferner das Gut Bockhof beii , ww, wuulxa imLU uw 1TTT
Mtt-rschlick d-s^ Gut Viehhof bei Beuel intb -ine Vill-i Rcie . ,gc seiner Zeit plötzlich abgebrochene Beratung ■in Bonn, sowie ^rrainbeteiligungen m Deutz und Berlin. Entwurfs einer Gesetzes über die Abänderung des B r a n n t- wn den interc,srcrten Banken smd die VennogensobMe wein fteuer-Gesetzes voni 24. Juni 1887 pezw 1895
Kinder im vom
Summa: 9 (5) 6 (3) 1 (1) 2 (1)
Vefiirechen gegen! Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel •' Gegenstand der der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach 'ds gegen! Gießen gebrachte Kranke kommen.
372% Reichsanleihe 3% do. . .
37,% Konsole . . .
3% do ....
372% Hessen . . .
3% Italien. Rente . .
4 /o Griech. Monopo.l-Anl.
5°/., Portugiesen . . .
3% Mexikaner . „ , 47» /» Chinesen . , . .
— Bortragskursus für praktische Landwirte. In der Zeit vom 7. bis 10. Januar 1902 veranstaltet der Hessische Landwirtschaftsrat in (ließen einen Vortragskursus für praktische Landwirte. Die bisherigen Vortragskurse haben sich bekanntlich auf das Beste eingeführt. Der Besuch des im Januar d. Js. in Darmstadt abgehallenen Vortragskurses belief sich aus 219 Teilnehmer; der 1899 in Gießen veranstaltete Vortragskursus zählte 266 Teilnehmer. Die Vorträge behandeln in der Regel die neuesten Forschungsergebniffe aus den verschiedenen Gebieten der Landwirtschaft, als Vortragende werden erste Kräfte genommen.
”on mb ron MenlSr. Pfahls nach rotem vorläufigen Status von, Septem,
durch V-rgl-,ch er ed,g.. ber b. 1.auf 5 400 000 Mark geschätzt worben, welche C>Imme 0 e r i i dj ® u6n q') Jn^-r Siaün? am 2 l.Ä wnai^rl-^ Poliiei.' 000 Mark Schulben gegenüberstanbcn, sobatz also da- amtmam v echter als Pomtz-nb-r. Sä fumbVlO lanb- unb mal8 "od> co" ™°000 Mark vorhanben
sorstnurlschailliche Unsallversicherungssachen aus der Tagesordnung, "»r. Hauptsächlich beteiligt fmb allster benjemgen Sie. ^"^^ersicherungssache des Jakob Grim von Petterweil werkschasien, welche Zubußen ausgeschrieben haben, die beschäftigte das Gericht in diesem Jahr zum zweitenmal. Mit von Dr. Pfahl nicht bezahlt worden sind, folgende Banken Entscheidung vom 11. Juli 1901 verwarf das Gericht die gegen und Bankfirmen: Die Bergisch-Viärkische Bank in Elberfeld S 7'0 Rente von 60 auf 20 Prozent herabsetzenden Bescheid ein- und bereu Filiale und Kommandite in Bonn und Düsfel- Km,iS,“"9, ‘rroerbäfäfng |«. Deshalb burf mit ca. 1500000 Mark, bie Westdeutsche Bank Bonn
Auch d esn al ball. Ä X? quellt, ca. 250 000 Mk, bet Internationale Bergwerksverein Düffel,
^vecks^Herbeiführung^beffere^BLweal^chdeit^in^ber oer?etz^n°lmken I 65°°°° Meberrheinisch/ Bank 200 000 Alk.,
Hand hatte die Genossenschaft aus Anraten der Aerzte die Marie I ^oms ^ovid Bonn aO 000 .Nk. sowie die Privatfirmen Schnell zu Vadenrod in das medico-mechanische Institut vonl^ültttitz und Gebr. Odendall 500000 Mk. Alle diese Firmen Dr. Lossen m Darmstadt zur Behandlung einzuweiseu beabsichtigt, sind durch Verpfändung der bezeichneten Werte mehr oder Dieser Einweisung leistete die Schnell keine Folge, legte vielmehr I weniger gedeckt. Eine Schuld Dr. Pfahls an den Vorbesitzer Berufung cm, mit der Begründung, sie sei zuhause unabkömmlich, der Gewerkschaft „Gießener Braunstein-Berg- dem vom GeAchl eingeholten Gutachten des Großh. werke vo r m. Fe r nie" von ca. 2 einhalb Mill. Mark StmenMn PrVS M E medleo-mechamsche Behandlung ist vor kurzem durch Vergleich erledigt worden. Die Er- nicht gerechtfertigt sind, wies'das"8encht die Berufung als unbc- Ünungdes Konkurses lst von der Gewerkschaft Bauten- grundet zurück. - B. Oechler IV. zu Sichenhausen erachtete die ^g, der erst die Gewerkschaft Schallmauer gefolgt ist, von der Genossenschaft als Entschädigung für eine Verletzung des I beantragt llwrden.
gewährte 30prozentige Rente für zu gering, indem! Mannheim, 3. Dez. Der Schiffsmakler und Spedsteur Emil er behauptet, die X-Beinstellung des linken Beines, die von dem IK au f m a n n ist wegen unredlicher Manipulationen geflüchtet. Unfall hcrrühre, hindere ihn wesentlich bei Ausübung der Arbeit.1 ~QG Gericht erachtete die Sachlage durch das von Dr L. zu G. erngeholte Gutachten nicht für genügend geklärt und beschlos;, ein Obergutachten des Dr. Bötticher einzuholen. — Ehristian M u t h M* ocr’oI9te gegen den bie Rente von 10 Prozent einstellenden Bescheid Berufung, die jedoch als unbcaründet verworfen wurde, weil 1. thalsachlich eine nennenswerte Erwerbsbeschränkung nicht mehr besteht und 2. der Schriftsatz beim Gericht nach Ablauf der Berufungsfrist eingelaufen ist. — Heinrich Hermann zu Brauer- schwend hatte sich auf dem Weg von feiner Arbeitsstätte als Leinweber nach der Wohnuug des Arbeitgebers durch Fall eine Verletzung des rechten Beines zugezogen. Tie Genosfenschaft lehnte den Anspruch ab, weil kein land- oder forstwirtschastlicher Betriebsunfall vorliege. Das Gericht bestätigte den Bescheid. — Dem Heinrich Schäfer VI. zu Hainchen hatte die Genossenschaft die Rente von 10 Prozent entzogen. Das Gericht verurteilte jedoch die Genossenschaft nach Einholung eines Gutachtens durch Dr. med. Haupt°Gieße>i zur Wetterzahlung der Rente. — Louis Appel zu Busenborii bi,og wegen einer tm Februar 1893 erlittenen 23 er- letzu»g des linken Zeigefingers eine 20 prozentige Rente. Auf Grund ^nes Gutachtens Großh. Kreisgesundheitsamts Schotten stellte die Genossenschaft bei dem Schiedsgericht Antrag auf Herabsetzung der Rente auf 10 Prozent. Das Gericht wies jedoch den Antrag nach Anhörung des Kreisarztes Dr. Königer zu G. als unberechtigt zuruck. — Susanne Völker zu Effolderbach will sich im Oktober v. Js. auf dem Nachhauseweg von einem Acker durch Fall eine; Verletzung des Kniees zugezogen haben. Die Genossenschaft lehnte den Rentenanspruch ab, weil ein Betriebsunfall nicht vorliege. Das Gericht setzte die Entscheidung aus, um an Ort und Stelle, ins-! besondere durch Vernchnurng von Zeugen weitere Feststellungen zu machen. — Gelegentlich einer ReMenrevision stellten die Kreisärzte Dr. W. und Dr. N. fest, daß Heinrich Lang zu Hergersdorf nicht mehr erwerbsbeschränkt sei. Die Genossenschaft stellte daher bei dem Gericht Antrag auf Einstellung der Rente, welchem Antrag ^ttsprochen mürbe. — Wegen einer Daumenverletzung bezog Jakob Kröck X. zu Heuchelheim zuerst eine 40prozentige und dann eine „prozentige Rente, welch' letztere am 1. Oktober 1901 von der Genossenschaft eingestellt wurde, da ein im wirtschaftlichen Leben meßbarer Grad von Erwerbsunfähigkeit nicht mehr vorliege. Das I .. -
Gericht bestätigte nach Inaugenscheinnahme der verletzten Hand I Aogengeschwur den Bescheid. 9 Nierenentzündung
Bekanntmachung.
Der Voranschlag über die Einnahmen und Ausgaben unserer Gemeinde für das Jahr 1902/03 nebst Beilagen und Beratungsprotokoll liegt zur Einsicht aller Interessenten acht Tage auf dem Bureau des unterzeichneten ersten Vorstehers offen.
Gießen, den 4. Dezember 1901.
Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen.
Schutz dcs Pferdes vor Sturz und Kronentritt. De, wichtigste und interessanteste Körperteil des Pferdes ist sein Hu, und ein guter Beschlag sollte die erste Sorge jeden PferdebesitzerL fein. Natürlich sind diejenigen Teile des Hufeisens, die das Am klammern des Hufes auf der glatten Fläche bewirken, die HaupL fache, die Stollen und der Griff. Hierin ließen nun säst alle Neue heilen manches zu wünschen übrig. Ten meisten dieser Mänge/ abzuheben scheint das „Patent Neuß" als durchaus geeignet Zunk Unterschiede gegen die anderen Konstruktionen gestaltet es dtt Schneideflächen seiner Stollen unb Griffe nicht in Form einer" schneide oder einer Spitze, sondern in Gestalt eines H. Das hat bie großen Vorzüge einmal, daß sich die Schärfe, weil auf mehrer, Smien verteilt, viel weniger abnützt, wie bet den anderen. Schließ, lich wird durch die Gestaltung der Schneide in Form eines H ba? Anhastungsvermögen des Hufes noch wesentlich erhöht gegenübeV dem einer einfachen Schneide oder eines Dornes. Die Firma Leorv Hardt u. Eo. in Schöneberg-Berlin ljat die Herstellung der Neuß, scheu «-Stollen und deren Vertrieb übernommen und ist in der Lage, ihr vorzügliches Fabrikat zu einem sehr billigen Preis afr zugeben.
Das Anwesen besteht aus zwei gut erhaltenen Wohnhäusern, Stallungen, Scheune, zirka 1800 Qu.-Mtr. großen luftigen Arbeitsräumen, ungefähr 800 Ruthen vorzügliches Acker- und Wiesenland. Turbine, sowie gut erhaltene Dampfmaschine mit Kessel sind vorhanden. Das Anwesen wurde sich zur Anlage einer Holzschnciderei, Seifen-, Kisten- ,.u,.ey obcr Cigarrenfabrik wegen seiner günstigen Lage vorzüglich eignen. Bei annehmbarem Gebot kann der Rufdblo» sofort erfolgen. ' JS
(die Brennsteuersätze betreffend) demnach!? wrever anyge* nommen werben. Nach ben angeblich vertraulichen Bespräh» ungen ist anzunehmen, baß bie diesmalige Beratung zu einem für bas heimische Brennereigewerbe günstigen Re- sultat führen wirb. Die Geschäftslage ist kurz bie, baß über Absatz 2 bes Artikels 1 die namentliche Abstimmung noch aussteht, unb baß zu Ariikel 2 unb 3 neue Anträge gestellt werben können. Selbstverstänblich kann ber Artikel 3, nachbem bas Gesetz am 1. Oktober 1901 in Kraft treten sollte, abgeänbert bezw. ergänzt werben-
Berlin, 4. Dez- Infolge ber bekannten Angriffe beS Prof. Michaelis auf den Ministerial-Direktor Dr- Alt- Hoff wirb biesem, um ihm eine Genügt huung zu bereiten, von einem Kreise mehrerer Freunde ein Festmahl! gegeben werden.
M ad r id, 3. Dez. Anläßlich der Taufe des Sohnes ber Prinzessin von Asturien unb bes Grasen von Easerchi war bie Universität gestern geschlossen. Die Stubenten veranstalteten desya.b lärmende Kunbgebunge« vor bem Palais, unb sangen bie Marseillaise.
Malaga, 4. Dez. Die Arbeiten zur Bergung des brauchbaren Materials von bem untergegangenen deutschen Schulschiffe „G n e i s e n a u" haben begonnen. Zwei Geschütze sind bereits nach bem Hafen geschafft; es wirb gehofft, auch bie übrigen zu heben. Ferner, sinb bisher mehrere Anker, barunter ein sehr großer, sowie eine Anzahl Ketten unb Bolzen geborgen. Demnächst wird man an bie Hebung ber Masten gehen.
Wien, 4. Dez- Tie rheinische Metallwaren-Fabrik hat als Besitzerin bes Erhartschen Patentes für neue jetzt dort in Versuch stehende Kanonen gegen bie Firma Kru pp in Essen, von ber gleichfalls ein neues Mobell in Wien probiert wirb, bie Patentklage eingebracht. Angeblich handelt es sich um Nachahmung ber Vorhohl-Febern, die eine Erhartsche Erfinbung seien.
Washington, 4. Dez. Der Finanzbericht, ber heute bem Kongreß unterbreitet wirb, umfaßt für bieses Jahr die Summe von 899 316 530 Dollar ober 29 721000 Dollar mehr als im Vorjahre. Die Mehrausgaben in biesem Jahre betragen 22 255 516 Dollar.
Washington, 4. Dez. Das Repräsentantenhaus und ber Senat nahmen bie Resolutionen an, woburch eine Kommission ernannt wirb, bie prüfen soll, auf welche Weise burch ein äußeres Zeichen bie tiefe Teilnahme bei Nation an bem LragischM Tobe McKinleys bezeugt werben könnte. Hierauf vertagten sich beide Häuser um bas Anbenken McKinleys zu ehren.
New-Zor k, 4. Dez. Die Frage betreffend Zulässigkeit ber Auslieferung bes verhafteten Gerhard Terlinden ist gestern von bem höchsten Gerichtshof ber Vereinigten Staaten verhanbelt worben. Terlinbens Verteibiger be* hauptete, baß kein Auslieferungs-Vertrag zwischen Deutschs lanb unb ben Vereinigten Staaten bestehe unb der bezüg/ liche Vertrag mit Preußen, auf Grund dessen bem Anträge auf Auslieferung stattgegeben worben war, nach Wieber< Herstellung bes beutschen Reiches hinfällig geivorden sei, Die Entscheibung über biese Rechtsfrage, welche ein W Haftes Interesse erweckt, wirb im Januar erfolgen.
Ne w-York, 4. Dez. Wie verlautet, sinb mit bem Dampfer „Kronprinz Wilhelm" heute 1389 000 Dollars Goll nach Paris, 500 000 nach Deutschlanb, 250000 nach Wien verfrachtet worden.
1 (1)
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Darmstadt, 3.Dez. Der settene Fall der gualisizierten En t- /uhrung eines Minderjährigen — C ' ' § 235 und 176 Pos. 3 des Strafgesetzbuchs — war ( heutigen nichtöffentlichen Verhandlung des Schwurgerichts den 54jährigen, ledigen, vielfach vorbestraften Händler M
S chuste r von Heppenheim a. d. B. Der Angeklagte führt ein. _ , ...
umherziehendes Leben und gewinnt feinen Unterhalt durch Handel, lilPIlPllP 5^1 PlHHlTilPtT
sowie Schaustellung von Meerschweinchen, weißen kaufen und .
Ratten. Daß er auch unredlichen Erwerb nicht verschmäht, be-1 Origirraldrahtineldurrgen des Gießener Anzeigers, weisen 9 Ticbstahlsstrafen, die ihm etwa 9 Jahre Gefängnis und Wiesbaden 4 De, h»,
Zuchthaus eingetragen haben. Im Fragefalle war fein Opfer ein . , rn ber Reichs-
zehniahriger Knabe von Bonsweiher, den er schon vorher bei sich tagserfatzwahl). Von 40 424 Wahlberechtigten übten 27 926 ihr hatte und im Juli d. I. aus der St. Josesanstalt in Dieburg ent- Stimmrecht Ms. Es erhielten: Bartling (uatl.) 5452, Criiger wurde im Sinn der Anllagc ,u <sreis. ®p.) 6400, Fuchs (6tt.) 5826, H-tzm-nn (Sb. b. Lbw.) 4 Jahren Zuchthaus abzüglich eines Monats Untersuchungshaft so- 944 Dr Ouarck hoi) 9500 ^nn hör rote zu öjaljrigem Ehrverlust verurteilt und erkannte die Strafe an. . / yö0Ue ~ct der Stichwahl ift noch
b. Mainz, 4. Dez. Wegen M aj e st ä ts b e l e i d i g u n g Ullyt sestgesttzt.
v e r u r t e i l t e gesteirn die Strafkammer des hiesigen Landgerichts -verltN, 4. Dez. Wie bie Blatter berichten, find die bei verschlossenen Thüren den 22 jährigen Maurer Bretz er aus Konservativen und die Freikonservativen mit den Alsheim zu ^ Monaten Gefängnis Der Verurteilte hat Nch einer Reden Bülows und Posadowskys ebenso zufrieden wie «ung des sta.^ unb des Grobherzogs von Heben (chnidig die Linke nnzusrieben. - Tie „Bofl.Zig." «reibt, b°b Bül°«° Leipzig, 3. D-z- Weaen Körperverletzung im ÄS Reichskanzler wäre, feinen Platz in ben Amte ist am 3. Juni vom Landgericht in Köln ber Frauen- .7^ J7un^c8 . Landwirte haben konnte. — Die arzt Dr. meb- Franz Grolthvfs zu Gelbstrafe verurteilt "Deutsche.^agesztg. ist besonders befriedigt von den Aus- worben. Er war erster Assistenzarzt an ber Provinzial- fuhruugen Bülows über Welt- und Heimatspolitik. — Das „B e r l. Lehranstalt in Köln unb hatte ben Schülerinnen ben er- Ta gebt." meint, die Stellung der Regierung habe eine aus- forberlichen Unterricht zu erteilen. Die Schülerinnen sind reichende Begründung auch gestern nicht erfahren. Allgemein STlxl (> {0 ff S /IV vM. S, ft„ I i J eine schärfere Tonart in die
Frauen ^in Ä 3 Än'S" “* M
Miinchto- 4. Dr, Wegen Feststellnng eines @to6. aufzuerlegen, z. B- sie zur Anfertigung schriftlicher^^Straf- ichlkNahrtsweges auf dem Rhein bis Basel ist zwi- arbeiten anzuhalten, aber ein Züchtigungsrecht staub ihm, Bayern, Elsaß und Baden nunmehr ein Vertrag abge. wie bas Gericht annahm, nid# zu. In feiner Revision schloffen worden, demzufolge der Oberrhein von Straßburg bis betritt ber Angeklagte, Beamter, insbesondere Lehrer zu Sonderheim reguliert werden soll. Die Kosten werden auf unfein, da die genannte Anstalt nicht ausschließlich Lehr- gefähr 13 Mill. Mk geschätzt.
S e.Ä.Ä. XÄ'ÄÄ
ungsrecht Gebrauch gcmachit ha^en ^Ciue'Altersgre^ Drückern„Peüt Bleu" behauptet, der ab leichte körperlick)c Züchtigungen nicht mehr xu» ?cC , e?t fonnen' ^stser Beratung nicht um
lässig feien, finde sich durch 'das Gesetz nicht mehr ge- England zu machende Friedensvorschläge handle. Die Buren-
zogen. Das Reichsgericht erkannte auf Verwerfung der gesandten in Europa kämen von Zeit zu Zeit zusammen, um
Revision. Darauf, ob der Angeklagte als Lehrer anzu- über die Lage zu beraten. Eine solche Zusammenkunft habe
sehen sei, komme es nicht an. Ausreichend feftgestellt auch gestern stattgefunden. Irgend welche Aenderun 1 der Laae
sei, daß er als Beamter die chm zur Last gelegren Hand- sei nicht eingetreten.
langen begaben habe. Graz, 4. Dez. Eia Schneesturm schleuderte
nan'iv'u^zto,^be7vonEd^n^S^ozialisiendbesE^)?o^rdes^ anIbera^'ills^^'b^ W d°m L.chi-ust-i.v
seiner G e^i e b t e n beschuldigt wird, wurde durch Selbst- öcr® inö
mord des Staats anwalts unterbrochen. Der SelbstnwrdI
soll in einem Anfall von Geistesstörung begangen worden sein. Berlin, 4. Dez. Wie der „Lok.-Anz." berichtet, be- ----- merkte das Kaiserpaar dem Weihbisck)vf von Straß-
-tl bürg, Frhrn. Zorn von Bulach, nach dem gestrigen Empfange
DlMvei llttv Ustnsminswast. gegenüber, daß es chn Ml nächsten Frühjahr in
r 'Straßburg miederzusehen hoffe. Auf eine Frage, ob bie Verstimmung in der Diözese, die durch den Abgang des Welhblsck)ofs Dr. Marbach entstanden sein sollte, noch fortbestehen, äußerte der Bischof, daß, nackchem der Papst : gesprochen, sich alle Gemüter beruhigt haben. Der , Bischof bleibt heute noch in Berlin unb vegiebt sich morgen ■ ju kurzem Besuch bes Kardinals Kopp nach Breslau, von , wo er am Freitag bie Rückreise nach Straßburg antreten wird. 1


