Ausgabe 
5.11.1901 Zweites Blatt
 
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Nr. 260

Erscheint täglich mtt Ausnahme des

Montags.

Die Gießener Zamillen- vlatter werden dem An­zeiger im Wechsel mit dem .Hess. Landwirt" und den .Blattern für hessische Volkskunde" viermal wöchentlich bei­gelegt.

Redaktion, Expedition und Druckerei:

Schulstratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Kernsprcchanschluß Nr.51,

Blatt.

151. Jahrgang.

Dienstag 5. November 1901

GietzenerAnzeiger

** General-Anzeiger w '4Sä'

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Annahme von Anzriaeit zu der für den folgenden Tag erscheinenden Nr. bis vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigen-Vermitt- lungsstellen des In-und Auslandes nehmen An­zeigen entgegen.

Zeilenpreis: lokal 12Pf* auswärts 20 Psg.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben).

Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

Bekanntmachung.

Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Daubringen; hier den allgemeinen MelioraüonSplan vom 2. Felde.

In der Zeit vom 4. November L Js. bis einschließlich 18. November l. Js. liegt auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Daubringen der allgemeine Meliorationsplan vom 2. Felde nebst Erläuterungsbericht und Prüfungsprotokoll zu demselben zur Einsicht der Beteiligten offen.

Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hier­gegen findet statt:

Dienstag den 19. November 1901, vormittags von 9% bis 10 Va Uhr, auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Daubringen, wozu ich die beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Die Einwendungen sind schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papier in Aktengröße (mindestens 1/i Bogen) ein­zureichen.

Fri edb erg, 26. Oktober 1901.

Der Großh. Bereinigungskommissär.

Epamer, Kreisamtmann.____________.

Politische Tagesschau.

Hebet bett französisch-türkischen Konflikt orientiert im großen und ganzen unsere heutigePolitische Wochenschau", die wir aber mit den bis gestern vorliegenden Meldungen abschließen mußten. Schon die Bemerkung der französisch offiziösenAgence Havas", bei der Flotten­demonstration handle es sichnatürlich" nicht um eine Ge­bietsabtretung, mußte stutzig machen. Jetzt verlaute aus Paris, Frankreich werde nicht nur das religiöse, sondern auch das politische Protektorat über Syrien ver­langen. Es habe hierzu bereits die Zustimmung Rußlands und sogar auch Englands erhalten. Das also war des Pudels Kern, darum haben sich unsere lieben westlichen Grenznachbarn so außerordentlich aufgeregt und eine winzige Angelegenheit aufgebauscht, eine Mücke zum Elefanten gemacht. Sie wollen es den Engländern und Russen in derAufschlnckungs- politik nachmachen und dem kranken Mann am goldenen Horn daß alte Kulturland Syrien, das annähernd eine Bevölkerung von 3 Millionen hat und regen Schiffsverkehr unterhält, dessen Handel eine große Zukunft haben könnte, in aller Ge­mütlichkeit ohne Schwertstreich abnehmen, wie Algier und Tunis, wie Pondicherry, Cochinchina, Annam, Tanking, wie Madagaskar re. zc.. in ihre großen roten Hosentaschen stecken. Lappötit vient en mangeant, sagen die Franzosen. Wenn Lorando Zins und Zinseszinsen ver­langt, roanim soll nicht auch die Französische Republik, da sie einmal im Zuge ist, ihre Forderungen so hoch schrauben, daß die Welt darüber in Staunen gerät? Man darf gespannt sein, wie sich die Pforte diese starke Zumutung gefallen lassen wirb. Die Nachricht ist ja allerdings z. Z. noch gänzlich unverbürgt.

Daß Frankreich trotz aller bisherigen Zugeständnisse des Sultans nicht daran denkt, seine Flotte zurückzuziehen, daß vielmehr eine Verstärkung des nach der Levante unterwegs befindlichen Geschwaders bevorfteht, besagt eine Meldung aus Toulon, wo zwei Kreuzer unter Dampf gestellt sind, um gen Osten abzudampfen zur Unterstützung des Admirals Caillard. Auch das französische KanonenbootCondor" ver­ließ Canea, um, wie verlautet, dem Geschwader-Chef Caillard die Aufträge der französischen Regierung zu über­bringen.

Natürlich bemüht man sich in Paris, die Sache so harmlos als möglich hmzustellen. In Paris, so heißt es, sei man in politischen Kreisen der Ansicht, die Mission Caillard würde eine friedliche fein, nachdem der Sultan die Absicht kundgegeben hat, sämtliche Streitfragen zur Zufrieden­heit Frankreichs zu regeln. Es heißt ferner, der Sultan habe die notwendigen Gelder dadurch erhalten, daß er dem deutsch en Syndikat in Kleinasien neue Kon­zessionen gemacht habe. Dann würden also bei der Sache die Deutschen auch einen kleinen Profit einheimsen.__________

Deutsches Wich.

Berlin, 3. Nov. Der Kaiser hörte gestern die Vor­träge des Staatssekretärs des Reichsmariue-Amts und des Chefs des Marinekabinetts. Heute trafen in Wildpark Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen ein. Das infolge des Ablebens der Kaiserin Friedrich verschobene Ordens­kapitel zur Einweihung des Marienburger Schlosses wird dem Vernehmen nach in Gegenwart des Kaisers und des Erzherzogs Eugen von Oesterreich sowie unter Teilnahme der österreichischen Deutschherren und der deutschen Johanniterritter im Mai künftigen Jahres abge­halten werden.

Ein Potsdamer Berichterstatter verbreitet nach­stehende Mitteilung, die wir wiedergeben, ohne eine Bürg­schaft für ihre Richtigkeit zu übernehmen:

Das kaiserliche Hoflager, das bisher immer mit Beginn des neuen Jahres vom Neuen Palais nach dem Schloß in Berlin verlegt wurde, wird in diesem Winter, wie wir aus guter Quelle erfahren, überhaupt nicht nach Berlin verlegt werden, sondern in dem Neuen Palais verbleiben. Maßgebend für diesen Entschluß ist in erster Linie der Gesundheitszustand der Kaiserin, der erfordert, daß sich die Kaiserin allem

geräuschvollen Treiben thunlichst fern hält. Der Aufent­halt im Neuen Palais ist in diesem Jahre bei weitem an­genehmer als früher, weil der niedrige Wasserstand des vergangenen Sommers das lästige Eindringen von Grund­wasser in die Kellerräume des Palais verhindert hat und infolge dessen das Gebäude gründlich ausgetrocknet ist. Wegen der Haustrauer um die Kaiserin Friedrich werden auch die Hvffestlichkeiten in Berlin auf das ge­ringste Maß eingeschränkt sein. Zu diesen wird das Kaiser­paar nur vorübergehend in Berlin Aufenthalt nehmen. Andererseits wird auch als Grund des Fernbleibens des Hofes von Berlin die Verstimmung bezeichnet, die in letzter Zeit bei dem Kaiser gegen Beschlüsse und Maß­nahmen der städtischen Behörden der Reichshaupt- stadt eingetreten ist. Sollte der Winter besonders hart werden, ist indessen immer noch möglich, daß plötzlich der Hof nach Berlin übersiedelt.

Neue angebliche Aeußerungen des Kaisers zu handelspolitischen Fratzen bringt jetzt ein Franzose in die Oeffentlichkeit. Pierre de Segur, einer jener Pariser Herren, die Kaiser Wilhelm bei seiner letzten Fahrt nach Norwegen zum Diner auf dieHohenzollern" lud, erzählt in derRevue de Paris" seine Eindrücke. Der Kaiser sprach nach Tische von den Gefahren, die Europa von Amerika und speziell von den amerikanischen Trusts drohten. Wenn es irgend einem Morgan gelänge, mehrere Ozeanlinien zu vereinigen und daraus Zwischen­fälle entständen, in die eine fremde Macht verwickelt würde, an wen könnte die fremde Macht sich halten, fragte der Kaiser; weder an die amerikanische Regierung noch an den Privatmann Morgan. Er betonte ferner die Notwendigkeit eines europäischen Zollvereins gegenüber Amerika nutz erklärte rückhaltlos, England würde sich in diesem Falle füroder gegen Europa zu entscheiden haben.

DerKreuzztg." zufolge spricht mancherlei für die Annahme, daß die Entgegnung desReichsanz." auf angebliche Aeußerungen des Kaisers in ihrer schroffen Form vom Kaiser selbst veranlaßt worden ist.

Köln, 2. Nov. An Stelle Benzlers wurde Dr. phil. et theol. Pater Fidelis Lektor an der theologischen Schule in Beuren, zum Abt in Maria-Laach gewählt.

München, 2. Nov. Minister Graf v. Crailsheim wies, um der Arbeitslosigkeit nach Möglichkeit zu steuern, die Generaldirektion der Staatseisenbahnen an, alle im Be­reiche der Staatseiseubahnver waltun g auszu­führenden Bauarb eiten in jeder Weise zu beschleu­nigen. Die Verwendung ausländischer Arbeiter ist zu beschränken. Unter den inländischen Arbeitern sollen in erster Linie verheiratete berücksichtigt wer­den. In gleich>er Weise wurde die Generaldirektion der Posten ermächtigt, mit den Arbeitern für die Einführung des Doppelleitungsbetriebes iit München und mit der Er­weiterung der Ortstelephonnetze fortzufahren.

Prinzregent Luitpold richtete ein Handschreiben an das Staatsministerium, in dem darauf hingewiesen wird, daß die Er richt un g t> e r f chiedener Monumental­bauten teils für jetzt, teils für die Zukunft in Erwägung stehe. Die Aufftellung des formellen Programms für diese Bauten sowie die damit zusammenhängende Erörterung über die Verwendung von im staatlichen Besitze befindlichen größeren Barchlätzen und älteren Gebäudekomplexen in München soll schon jetzt erfolgen. Die Festlegung Derartiger Grundzüge bedeute einen Schritt weiter auf b en von König Lud wigl. ein geschlagen en Bahnen. (Auch dadurch würde zugleich die Arbeitslosigkeit verringert wer­den. D. Red.)

Ausland.

London, 2. Nov- Das FachblattMedical Preß and Circular" bestätigt, daß der König an Halskrebs leide.

Brüssel, 3. Nov- Es bestätigt sich, daß König Leopold demnächst eine Reise nach Amerika zu unternehmen gedenkt. Der König beabsichttgt ein großes Unternehmen in Afrika und China, wozu er Geld und energische Leute in Amerika zu finden hofft.

Prinzessin Albert von Belgien ist heute nachmittag von einem Prinzen entbunden worden, der den Namen Leopold erhielt.

Antwerpen, 2. Nov. Wie aus dem Kongo ein­getroffene Nachrichten besagen, sind im Kassai-Distrikt 12 eingeborene Soldaten von feindlichen Stämmen getötet und aufgefressen worden.

Paris, 2. Nov. Der Bürgermeister von Bourges wurde von der Regierung ab gesetzt, weil er Militär­pflichtig e vor ihrem Abgang zum Regiment zur Un- botmäßigkeit aufgefordert hat.

Roubaix, 3. Nov. Zwei französische Grenz­wächter gerieten mit einer Bande belgischer Schmugler, vier Männern und einer Frau in Konflikt. Äe Schmuggler versuchten, als sie die Grenzbeamten bemerkten, dieselben zu erschießen, worauf die Beamten ebenfalls von der Waffe Gebrauch machten. Ein Schmuggler wurde schwer verwundet und ein Unbeteiligter von einer von einem Stein abprallenden Kugel schwer verletzt. Die übrigen konnten sich nach Belgien flüchten.

Madrid, 2. Nov. In der Deputiertenkammer führte Alba darüber Klage, daß die Erziehung des Königs zu religiös sei; es würde besser fein, die mili­tärisch e Seite derselben mehr zu berücksichtigen und den König auf die wahren Bedürfnisse des Landes aufmerk­sam zu machen. Seitens der Regierung wird erwidert, daß die'Erziehung des Königs im Hinblick auf eine glän­zende Zukunft Spaniens geleitet werde. (Stolz lieb' ich mir den Spanier!)

Rom, 3. Nov- In der Basilika San Giovanni in La- terano fand heute die Konsekration des Weih­bischofs von Straßburg, Barons Zorn von Bulach statt. Der Zeremonie, welche vom Kardinal Sa- tolli unter Assistenz zweier Erzbischöfe vollzogen wurde, wohnten der preußische Gesandte Frhr. v- Rothenhan, mehrere Prälaten, Zöglinge des deutschen Seminars und Mitglieder der deutschen Kolonie bei.

Kardinal Svampa in Bologna, einer der be­kanntesten Kandidaten für die Nachfolge des Papstes, erlitt einen Schlaganfall der eine Ge­sichtslähmung herbeiführte.

Wien, 3. Nov. Die Vermählun g der Erzherzogin Elisabeth mit dem Prinzen Windischgrätz wird am 25. Januar im kaiserlichen Schlosse Hetzendorf statt- finden. Der Vermählung werden nur die allernächsten Verwandten des Brautpaares beiwohnen.

Petersburg, 3. Nov- DerRossija" zufolge ist die mandschurische Ei sen b a h n v e r w a 11 u n g in großer Unordnung. Beim Bau der Bahn wurden ganz bedeutende Unter schleife verübt. Die meisten wichtigen Dokumente, Kassabücher usw. sind in auffallender Weise während der vorjährigen Wirren spurlos verschwunden. Sie wurden angeblich von chinesischen Ausrührern ge­stohlen und verbrannt. Der Gehilfe des Finanz­ministers, Geheimrat Romanow, wird das Rechnungswesen revidieren.

New-dork, 3. 9!ov- Johann Most ist bis zur Entscheidung über seine Appellation gegen eine Bürgschaft von 1500 Dollars auf freien Fuß gesetzt worden.

Washington, 2. Nov- Nicaragua kündigte den Vertrag vom Jahre 1867, welcher den Vereinigten Staaten das Recht giebt, einen Kanal durch Nicaragua zu bauen, sowie den Auslieferungsvertrag vom Jahre 187Q Ein Gruno für die Kündigung wurde nicht angegeben.

Peking, 2. Nov. Wie ans Missionarskreisen gemeldet wird, soll auf die Kaiserin-Witwe, als sie auf dem Wege nach Honanfu vor dieser Stadt sich über den Fluß setzen lassen wollte, ein Mordanfall ausgeführt wor­den fein. Der Angreifer, dessen Waffe ein Speer gewesen, tötete einen Begleiter. Die Kaiserin blieb unverletzt- Der Verbrecher wurde niedergeschlagen. Der,Hof verließ gestern nach fünftägigem Aufenthalte Honanfu.

Vom Bureukriege.

Der Führer der Burenabteilung, die den schneidigen Angriff aus.Ober ft Benson machte, war, wie jetzt auch von Reuter bestätigt wird, Louis Botha, der sich mit einem anderen Kommando vereinigt hatte, das kürz­lich in der Nähe von Bethel operierte. (Vgl- unserePo­litische Wochenschau".) Von anderer Seite verlautet, die Buren, -die Bensons Nachhut angriffen, hätten aus Kom­mandos von Grobelaar und Erasmus bestanden, verstärkt durch Ueberbleibfel der Kommandos von Ermelo und Ka­rolina; dis sich zurückziehenden Buren wurden sich wahr­scheinlich Botha am Chrissiesee anschließen. Die Verinutung ist wohl nicht ganz richtig, vielmehr anzunehmen, daß die Vereinigung dieser Kommandos bereits vor dem Gefecht stattgefunden hat. Aber undenkbar ist es keines­wegs, daß dieser Burensieg auch ohne Botha erlangt worden ist. Einige Londoner Blätter betrachten übrigens die Aufreibung der Nachhut der britischen Kolonne nicht als eine große Katastrophe, andere, einsichtsvollere dagegen stellen recht trübe Betrachtungen an.Westminster Gazette" glaubt, die Stärke der Burentruppen werde fortgesetzt sehr unterschätzt, ihre völlige Besiegung werde noch immer eine langwierige und kostspielige Sache sein, wozu ansehn­liche Verstärkungen erforderlich fein werden.Pall Mall Gaz." ist ähnlicher Ansicht und yofst, das Kabinett werde in der nächsten Sitzung am Dienstag beschließen, eine große Streitkraft frischer Truppen nach Süd­afrika zu senden. Vorbereitungen dazu scheinen auch thatsächuch bereits getroffen zu werden. Einer Blätter­meldung zufolge, hat ein Warschauer Handlungshaus mit der englischen Regierung einen Vertrag auf Lieferung von 20 000 Pferden, für die englische Kavallerie abge­schlossen. Einige Tausend sind bereits geliefert

In Newcastle (Natal) ist die betrübende Nachricht ein­gegangen, daß Christian Botha, ein Führer der Auf­ständischen des Bezirks und Vetter des Generals Botha, in Volksrust gefangen genommen worden ist. Botha war früher bei der Verwaltung von Natal angestellt, und führte seit Beginn des Striegel ein Kommando.

In Pretoria ist am Samstag wieder ein Verzeichnis von 17 Burenführern veröffentlicht worden, gegen die gemäß der Proklamation Lord Kitcheners vom August d. I. auf dauernde Verbannung erkannt ist.

Der König von England hat am Freitag eine be­merkenswerte Kriegsrede gehalten. Anläßlich der Rückkehr des Herzogs und der Herzogin von Cornwall fand an Bord der königlichen dacht in Portsmouth eine Festtafel statt. König Eduard brachte einen Trinkspruch aus, in dem er unter anderem sagte: Leider dauert der Krieg immer noch fort, aber wir beten inbrünstig um Wieder­herstellung des Friedens und der Wohlfahrt. Ge­bete allein werden den Krieg nicht zu Ende führen, das weiß der fromme Paul Krüger auch. Sie können sich ver­wirklichen durch ernsthafte Thatkraft, durch den hohen und schönen Entschluß, einen Frieden den Buren zu geben, der beiden Teilen Ehre macht. Der König empfing ferner die General-Agenten der Kolonien. Sie überreichten Adressen, auf die ihnen eine schriftliche Antwort des Königs überreicht wurde, welche auf die von den loyalen Untertanen in den Kolonien bekundete Gesinnung hin­weist, für deren Patriotismus der König einen deutl^eu