Ausgabe 
5.6.1901 Erstes Blatt
 
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Jagd und Sport.

bie zur

Tierarzneischule mit der Universität mit 21646 gegen 9875 Stimmen angenommen. Nach derNat.-Ztg." hat der Kultusminister eine gegen früher wesentlich mildere Honorar- tundungsordnung für die Universität Berlin erlassen.

zu dem Schluß, daß, solange die Deutschen in Böhmen noch wirtschaftlich letstungssühig seien, an ein Wanken deutscher Kultur dort nicht zu denken sei. An die Versammlung schloß sich um fünf Uhr ein gemeinsames Festmahl auf Bellevue.

Friederike Ern». 25. Dem Rangiermeister Balthaser WtLker ein Sohn, Julius Richard. 25. Dem Oberleutnant Gustav Stephan eine Tochter,

C/emence Cäcilie Bertha Marie. 25. Dem Händler Adolf Siegltnger eine Tochter, Elisabethe Marie. 25. Dem HtlfSbremser Heinrich Wilker ein Sohn, Konrad Friedrich Heinrich. 25. Dem Schmied Johann Friedrich Müller eine Tochter. 27. Dem Fuhrmann Heinrich Koch ein Sohn, Heinrich. 27. Dem Kaufmann Karl Pfeiffer ein Sohn, Karl Wilhelm. 28. Dem Schlosser Wilhelm Krämer eine Tochter, Lina. 29 Dem Privatlekretär Heinrich Edmund Rotlä eine Tochter, Elisabeth Marte. 30. Dem Kaufmann Arthur Schuster eine Tochter. 31. Dem Bierbrauer Jakob Schneider eine Tochter.

Gestorderre.

j | Mat. 25. Adolf Willy Schäfer, 2 Monate alt, Sobn deS HilfS- bremserS Wilhelm Schäfer dahier. 26. Wilhelm Kakpar Janz, 1 Jahr alt, Sohn des Aufsehers Wilhelm Javz dahier. 26. Anna Gatzky, 2 Monate alt, Tochter der Dienstmagd Anna Gatzky dahier. 28. Karoltne Jäckel, 62 Jahre alt, Privaten dahier. 29. Karoltne Krauskopf, 74 Jahre alt, Rentnerin dahter. 30. Wilhelm Hofmann, 11 Monate alt, Sohn der Fabrtkarbettertn Katharine Hofmann dahier. 31. Hein­rich Adolf Engel, 11 Monate alt, Sohn der Näherin Johannette Eng,l dahier.

© TAFELKARTEN © © BALL- UND TISCHKARTEN HOCHZEITSTAFELKARTEN REIZENDE NEUE MUSTER IN EINFACHER UND GLÄNZENDER o o o o o AUSFÜHRUNG o o o o o BRÜHLSCHE UNIV.-BUCH- UND STEIN­DRUCKEREI, GIESSEN, SCHULSTRASSE 7.

Kunst uni) Wissenschaft.

Man schreibt uns aus Darmstadt: Trotz aller Reklame hat auch die im Spielhause der Künstlerkolonie am Samstag abend stattgehabte Wunder- und Zauber-Soiree des Herrn und Frau Meunier-Selar aus Frankfurt a. M. keine Zuschauer und Zuhörer anzulocken vermocht. Die Leistungen waren gut, wenn auch nicht neu, doch vor gähnend leerem I Hause. Wenn nicht bald eine Aenderung in der Leitung und in der Art der .Spiele" eintritt, wird man ernstlich von einem gründlichen Miß­erfolg reden müffen, denn die eingefleischtesten Enthusiasten für die Sache werden sich doch nicht verhehlen können, daß auf diesem Wege nicht weiterge.zaubert" werden kann. Wir wollen inzwischen den.Erfolg! des Straußabends am Mittwoch abwarten.

Frankfurter Oper. In der am 7. Juni stattfindenden Auf­führung von Rottinis .Barbiere di Siviglia", mit der Marcella Sembrich ihr Gastspiel eröffnet, sind die Partien wie folgt besetzt : Rosina: Signora Marcella Sembrich. Berta: Signora Lucca. II Conte di Almaviva: Signor Constantino. Figaro: Signor Bensande. Bafilio: Signor Arimondi. Bartolo: Signor Tavechia. Fio- rello: Signor Durini. Un Usfiziale: Signor Ottoboni. Direttore d' orchestra: Signor Bevignani. Im dritten Akt singt Frau Marcella! Sembrich einen Strauh'schen Walzer als Einlage.

München, 1. Juni. Die achte internationale Kunstaus­stellung wurde heute vormittag durch den Prinzregenten in Gegen­wart aller Prinzen und Prinzessinnen, des diplomatischen KorpS, der StaatSmioistrr, der Generalität rc. im Glaspalaste feierlich eröffnet. Professor Frhr. o. Habermann betonte io der Eröffnungsansprache, daß die Münchener Künstlerschaft dem Prinzregenten besonders viel verdanke, da unter seiner Regierung Münchens Kunst stets volle Frei­heit genoffen habe. Nachdem der Prtnzregent in kurzer Ansprache die Aussttllung für eröffnet erklärt hatte, brachte Prof. v. Lenbach ein Hoch auf den Regenten aus. Hierauf erfolgte ein längerer Rundgang Durch dir Ausstellung.

Vermischter.

Neue Leibwache des Königs von England. Man schreibt aus London: König Eduard VII. macht die veitestgehenden Anstrengungen, um sich in seiner neuen Herrscherwürde mit möglichst großem Pomp zu umgeben und in dieser Hinsicht nachzuholen, was seine verstorbene Mutter in laugen Jahrzehnten absichtlich vernachlässigt hat. Er hat nach Besprechung mit Feldmarschall Roberts den Befehl ge­geben, daß eine neue Leibwache gebildet werden soll, die aus- schließlich aus riesigen indischen Kavalleristen bestehen wird und nur zum persönlichen Dienst bei Sr. Majestät bestimmt sein soll. AuS sämtlichen eingeborenen Kavallerie-Regimen­tern Indiens werden die Mannschaften, die thunlichst einige Kriege mitgemacht und recht viel Dekorationen erworben haben müssen, ausgewählt und zu ein- bis zweijähriger Dienstzeit in dieser Leibgarde nach London gesandt; ihre Auswahl soll Io gleichzeitig eine Belohnung für besonders treue Dienste Larstellen. Die Truppe wird den NamenThe Imperial Body Guard" tragen und eine Art Leib-Gendarmerie bilden, die selbstverständlich mit glänzenden Prunkuniformen und Malerischen Turbans pompös ausstaffiert wird.

* Madrid, 2. Juni. Gestern verhaftete bie Polizei len 32jährigen Priester Jesus Esparza, den Buchhalter tes Erzbischofs von Guadalajara in Mexiko. Jesus Esparza war mit 350 000 Fr. auS des Bischofs Kaste durchgebrannt, Lealeitet von einem 17jährigeu Mädchen namens Maria Pa- Lilla Als die Polizei in ihr Schlafzimmer im Gasthof em- l>rang versuchte daS Paar den Kommiffär zu bestechen.

stiel, 2. Juni. Die zweite interne Wettfahrt des Kaiserlichen Jachtklubs für Nachten der Klassen 5a btS 6b (actt Sigellängen und Die 22. Oauvtversammluua ! darunter), sowie für KeiegsschiffSboote fand gefte N mittag im Kieler

honKrreittä Hasen statt. Gemeldet waren 29 Boote, darunter die frühere Nicht des Allgemeinen deutschen Schnlvereius. Äfltfer3Samoa". ES erhielten für Kli.gSschiffsbote erste Preise

L hnhhbrStoscd", Martnestalton der Ostsee, 1. Matrosendivifion,Sachsen", Unter dem Vorsitz deS Profeffors Dr. Brandl-Berlin sand hier SaLlen" Blücker" und die Sckulnacktt haltet.'' ^n der Abtellung ssssü um d.n

Ä«LtogUn$Ä roat Odn<I°--- SI-g-r, bann folgten iHoppo,

ln bui* netlonale unbjpiit« Ch.nttllu, 2. gunf. B-> d-m heutigen Wettrennen um den

ÄS' Ä h!? "LS ®«8 des J°k(°-«lubS von lOOCOOgrancä siegte S°r°n bann feisten

wtrtfchafUtehe Urfachen, daher Haberman auch an die Gründung eines 3'°"l«Ptu>> '^TUere, ES I^Pf«'de^^,^, Derty siegte U8kumtönneUl«fteinfeln ®of,ern,»°' tinn W Tta6"t6' @L GIeofaS unb 3alb- 13 Pflichten erfüllen, wenn die wirtschaftliche Abhängigkeit der Deutschen ' auö dem Weg geräumt sei. Notwendig fli im deutschen Oesterreich -------------------------------------------- --------------------------'

noch die Nationalifierung der Mafien; es gelte nicht blos das Be- 3li<trhrtrMot1

drohte zu schützen, sondern daS Bestehende zu stärken. Dieses Gefühl! ^lUUJ 1 lUJ 1* U*

könne man nur durch die Agitation in den Massen erhalten. Aber Ä 11

alle österreichischen und auswärtigen Schutzveretne haben dasselbe Ziel, Hat gelinge ® e m e t n o e.

unser geliebtes Deutschtum in Oesterreich zu schützcn. Zum Schluß be- Mittwoch den 5. Juni.

grüßte denBeretn noch D^.Samassa im Namen des Alldeutschen Verbands. Nachmittags um 4>/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur Im Anschluß an die Begrüßungen erstattete der Vorsitzende den Jahres-1 hell. Beicht.

bericht. Als Ort für die nächstjährige Hauptversammlung wurde Stritt« Donnerstag den 6. Juni. KrohnleichrmrnSfest.

gart gewählt. Ein Antrag München, einen Zentral-Ausschuß zur Ver- Vormittags von 6'/- Uhr an: Gelegenheit zur heil, «eicht.

Mittelung der Beziehungen zwischen dem Mutterland und den deutschen w um 7 Uhr: Die erste heil. Misse;

Schulen in der Diaspora des Auslandes zu bilden, ist einem Sonder- vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion,

ausschuh überwiesen, der auf dem nächsten Vertretertag nähere Aus- um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Mtlitärgottesdienst

führungsvorschläge machen soll. Ein Antrag Thorn, eine Zentralstelle mit Predigt.

zu schaffen, von der aus die Presse, besonders die Provinzialpreffe, mit H um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt.

kurzen Artikeln über den Stand des Kampfes um deutsche Sprache und Nachmittags um 2 Uhr: Fest-Andacht mit Segen.

Schule versehen wird, wurde einem Ausschuß zur Ausführung überwiesen.

Ferner sei die Angabe unwahr, daß Skopek hervortrat, ehe er wußte, daß er verdächtigt war. Ter Verteidiger be­ruft sich hierfür auf das Zeugnis des Rittmeisters v. Ewers. Skopek habe das Wasser bis an den Hals gestanden. Wenn er es bestimmt gewußt hätte, so mußte er sofort angeben: Ich bin es nicht gewesen, zwei Unteroffiziere s ind es ge­wesen, aber Skopek schwieg, und seine Aussage ist deshalb unglaubhaft. Skopek erscheint derart verdächtig, daß der Verdacht begründet ist, er habe den wirklichen Thäter min­destens gesehen, und daß er ihn vom Krümperstall aus ent­deckte. Es ist bewiesen, daß er vor Abgabe des Schusses den Krümperstall verlassen hat, und diese Widersprüche bilden so erhebliche Verdachtsgründe, daß bei der geringen Intelligenz des Mannes ihm unmöglich ein Eid anver­traut werden darf, der die Verurteilung zweier Menschen zu Folge haben kann.

Ter Gerichtshof tritt darauf in eine längere Beratung ein. Nach anderthalbstündiger Beratung wird zur Frage der Vereidigung Skopeks aus Antrag der Verteidigung nochmals in geheimer Sitzung in die Beweisaufnahme cingetreten. Zuerst wird der Gendarmerie--Oberwachtmeister Rcinl-ardt, dann der Unteroffizier Bouillon, ferner der Wachtmeister Buppersch hereingerufen. Immer neue Zeugen Unteroffiziere und Mannschaften werden beordert. Wie verlautet, soll eine ganz neue, sensationelle Mitteilung über einen.Zusammenstoß des Ritt- rneisters v. Krosigk mit seinen Leuten aufge- taucht sein. Nach Beendigung der Beratung verkündet der Vorsitzende den Beschluß des Gerichtshofes, der dahin geht, den Skopek wegen Unglaubwürdigkeit nicht zu vereidigen.

Für den Beschluß des Gerichtshofes, den Skopek nicht zu vereidigen, dürfte die nachfolgende nachträglich gemachte Zeugenaussage wesentlich ins Gewicht gefallen sein: Wäh­rend der einstündigen Pause, die der geheimen Sitzung des Gerichtshofes folgte^ hatte der Vizewachtmeister Schneider gemeldet, er könne Angaben zur Sachss machten. Schneider hat der ganzen Verhandlung als Wache für Hickel beige- wohnt. Als ihn der Präsident aufruft, hält er ihm das vor und fragt, warum er denn erst jetzt hervortrete, da er doch schon lange wisse, um was es sich handle. Vize- wachtnteister Schneider: Ich wußte nicht, worauf es eigentlich ankommt. Präs.: Tas Gericht verhandelt heute ein bis fünf Stunden, währenddem Sie ruhig zuhören konnten. Ich habe wiederholt gefragt, sind noch Anträge zu stellen? Sie haben dies alles Gehört. Weshalb kommen Sie erst jetzt in der letzten Minute'. .Haben Sie einen der Angeklagten gesprochen ? Schueider: Nein. Präs.: Es sieht doch beinahe so aus. Nun, wäs wissen Sie' denn? Schneiden: Am Tage von Skopeks Haftentlassung lvar ich als Ordonanz zum Kriegs- gerichstsrat Lüdicke kommandiert. An demselben Tage war Hickel entlassen. Herr Kriegsgerichtsrat gab mir nun den Auftrag, Skopek mitzunehmen. Ich sollte am Viereck bei der Reitbahn märten, weil der Rat noch etwas zu fragen hatte. Während wir nun dort warteten, fragte ich Skopek, was er denn eigentlich gesehen habe. Skopek antwortete: Ich habe nichts gesehen. Als ich an der Bandenthür vorbeiging, habe ich Leute gesehen und als ich aus dem zkirnrnperstall heraustrat, fiel ein Schuh. Auf meine weitere Frage, ob es Unteroffiziere mit steifen Mützen gewesen seien, die er da gesehen habe, antwortete er: Erkannt habe ich sie nicht, ebenso sagte er, ob es denn Dragoner oder Zivilisten gewesen wären, es können auchZivilisten gewesen sein. Präs.: Tas sagte er am fünften Februar? Schneider: Jawohl.

Präs.: Skopeck, da ist wieder ein Zeuge aufgetreten, der bekundet, Sie hätten an dem Tage, wo Sie aus der Haft entlassen wurden, erklärt, Sie hätten nicht gesehen, daß die Leute an der Bandenthür Unteroffiziere gewesen wären, oder daß sie steife Mützen aufgehabt hätten. Haben Sie daS gesagt? Skopeck: Ich kann mich darauf nicht be» sinnen. ES ist ja möglich, daß ich eS gesagt habe. Präs.: Weshalb haben Sie mal so und mal so gesagt? Skopeck schweigt. Major v. d. Gröben: Vizewachtmeister, erinnern Sie sich auch ganz bestimmt, daß Sie Skopeck gefragt haben, ob er Unteroffiziere gesehen habe? Schneider: Ich weiß bestimmt, daß ich fragte, ob die Betreffenden steife Mützen aufgehabt hätten, worauf er das verneinte.

Es wurde beschlossen, auf Grund der kaiserlichen Kabinettsordre, während der folgenden Plaidoyers die Öffentlichkeit auszuschließen. Der Staats­anwalt beantragte gegen Marten und Hickel die Todesstrafe, Ausstoßung aus dem Heere, Ehrverlust, Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes, außer­dem wegen Meuterei gegen Marten 2>/ gegen Hicke 2 Jahre Zuchthaus; gegen Domming Freisprechung. Alle Angeklagten wurden fteigesprochen. Marten erhielt wegen Fahnenflucht und Freiheitsberaubung 1 Jahr Gefängnis.

TagS vorher hatten beide einen Scheck über 30 000 Pesetas! Aus Bretten in Baden wird geschrieben: Profiffor Dr. Müller im Srebit Lyonnais -ing-löst unb waren beim mexilaniichen d-r -img« T-g- hier wnni° w>.d«um °°n manch.-

1 ~n nnn Förderung des Gedächtniswerkes für Melanchthon berichten, sieben Vertreter gewesen, um Schecks trn Weite von loO 00t) Fr. erheblicher Förderung des Städtezmimers tft e« Professor Dr. Müller auch gegenzelchnen zu lasten. Der Diplomat besaß aber den gelungen, für das Fürstenzimmer, in dem die Bldniffe der mit Melanch- Steckbrief, erkannte sie und benachrichtigte die Polizei. thon in Berührung gekommenen Fürsten angebracht werden sollen, mehrere

Die Beichte unb bafl Duell. DieGrazer Spender unter den Nachkommen derselben zu finden, die bereit sind, die

F, °V "T VISilber ihrer Vorfahren zu stiften; so haben Bildnisse - Oelgemälde -

Tagespost berichtet bie folgende, immerhin interessante Beicht ^ec ßönig von Schweden für Gustav Wasa, Prinz Albrecht von

geschichte: Ein ehemaliger Offizier war im Begriffe, zu Preußen für Herzog Albrecht von Preußen, der König von Württemberg leiraten, und beabsichtigte, den Kirchengesetzeu gemäß, sich iür Herzog Christof. Der Grobherzog von Hessen hat eine Beihilfe am Tage vor der Trauung den notwendigen Beichtzettel 200 Mk. für das Bildnis seines Vorfahren Phü.ppS de-Großmütigen durch Ablegung der Beichte zu beschaffen. Im Laufe der 9cn3J r _

Zeremonie richtete der fungierende Priester an den Beichtenden

auch die Frage, ob er schon ein Duell gehabt. Auf die be« GenchlssaaL

ahende Antwort verweigerte der Priester die Absolution und etllärte gegenüber dem "dringenden Eichen be» Bräutigam»

um Ausfolgung deS Beichtzettels, daß er sich erst mit der Schwindler, der es in ganz geriebener Weise veistand, an Hand von fürstbischöflichen OrdinariatS-Kanzlei ins Einvernehmen setzen 2tudentenverzeichn'.ffen unter Vorspiegelung aller möglichen falschen müsse und die Entscheidung dann in einer halben Stunde ThaN-chm die B-wcher der Hochschule anzuzapfen, um dann zu v.r- schwinden. Er führte diese Betrügereien sowohl hier, wie auch in Mitteilen werde. Zurückgekehrt, gab er bie Auskunft, daß ^,^»1 mit Erfolg aus, man kam aber bald hinter feine Schliche die Erteilung der Absolution nur bann erfolgen könne, wenn und nahm den Burschen fest, wöbet er sich al« der stellenlose, mehrfach sich der Bräutigam schriftlich und ehrenwörtlich verpflichte, vorbestrafte Handarbeiter Heimann Kraule aus Hirschseld t. Schl, einen Zweikamps weder selbst anznnehmen, noch je bei einem -nipnPPi-. Er d-lle ver,chieden,sich I-sich- R.m<» angegeben, doch art» s;» bew lltgte der Gerichtshof mildernde Umstände, ta er mittellos war

olchen zu fungieren. Als der Offizier die Abgabe einer un&schwindelten Beträge nicht bedeutend waren. Er erhält derartigen Erklärung rundweg abschlug, wurde ihm bad H Jahr Gefängnis, und da er geständig war, werden ihm zwei ist das Sonderbare der zuerst so entschieden verweigerte Monate UiterfuchungShaft angerechnet.

Beichtzettel dennoch auSaefolat. «achcn, 2. Juni. In der hiesigen sog. Sternberg-Affaire

u* 8 H 1 3 wurde bafl Urteil gefällt. Frau Postassistcnt Dahmen rouibc wegen

. I Kuppelei und Verleitung minderjähriger Kinder zur Unzucht zu i b Monaten

lüntnPTHtfttn-illTnirTfntPtT Gefängnis verurteilt. Die übrigen Angeklagten erhielten GefängMstraf-n

LOn sechs bis neun Monaten unter Anrechnung der Untersuchungshaft.

Ter Aesthetiker Karl G r 0 0 s - Heibelberg, früher Pri-lDer Staatsanwalt hatte gegen Frau Dahmen drei Jahre Zuchthaus und vatdozent in Gießen und seit 1898 Ordinarius der Philo- Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf zehn Jahre, gegen die übrigen sophie in Bafel, wurde auf das neugeschaffene zweite Ordi- Angeklagten Gefängnisstrafe von sechs bis ach^^n Monaten b^ nariat der Philosophie nach G i - tz e'Wen 'Wahrschein- ~ "Ä ~

lich nimmt Grvos an. In kantonaler Volksabstimmung ^wiesen

in Zürich wurde die Gesetzvorlage über Vereinigung der '

Zum Schluß hielt Profeffor Dr. Hauffen-Prag die Festrede über das _. . ,

geistige Leben der Deutschen in Böhmen. Redner beleuchtet u. a. das I Auszug sus den Staudesamlsregisieru der Stadt Gießen. Volksschulwesen in Böhmen und zeigt, daß auf je 900 deutsche Einwohner Aufaebote

eine Volksschule komme. Die Gründung mache zwar vielfach Schwierig- , »4 Gustav Lomberaer Fabrikant dabier mit Jenny

leiten, aber dagegen habe der deutsche Schulverein in Wien Front ge- Speyerin Osnabrück 25 Johan n

macht' deffen Aufgabe von einem in Pragneu^geg-ündet^^ L!l dahier.

Sch^haltungsverern fortgesetzt sei. Derselbe habe ietzt 4 Schulen mtt 2s, 2&eobor emU Würz, Schlosser dahier, mit Elisabeth Katharine 19 Raffen und d«, Kindergärten in semer Obhut. Wafl das höhere ^ji^lmine Müller in Niedershausen. 30. Friedrich Dörr, Melallgüßtr Schulwe en anbelangt, so hat Böhmen 21 deutsche Gymnasien, neben < Wiesbaden mit Anna ^obanna Schelver dabier mehr als 2400 Bürger- und Volksschulen mit 400 000 Schülern und 'U5UBD0De# rau «b.sckliefluaaeu

4 Hochschulen. Weiter kommt Redner eingehender auf die Universität, > »5 ftritbri* Slhnt 6tnU Kaufmann dabier mit ^ulfe

ble,t R34tif*6r?nH[t ^-4bmi,b«°nTraeiniat ^188^i^ine^eutlck- und Auguste Johanna^Noll dahier. 25. Otto Leb,echt Maximilian Jas- protestanttsche geteilt, 16o4 wieder verewigt, 1882 '" eme deutsch und ^^gky, Kaufmann dahier, mit Margarethe Müller hierseldst. 29. Lorenz eine czechffche geteilt wurde und spr cht dann ^ ^s d Michael Wilhelm Martin Hotz, Pfarrverwalter in Ober-Gleen, mit

deutscher Kultur dienende Veremswesen, daruntermsbesondere über die $ leh, flnne Ä<t&arine Futf e ällba* babier

von Profeffor Knoll gegründete Gesellschaft zur Förderung der deutschen *tou'flnnc Re,I,OtlnC °

W UJ!b ?lfterator f hnir Mai. 24. Dem Goldarbeiter Eduard Völker eine Tochter, Luise

zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse. Ferner verbreitet sich Redner' - ----- -- - - - ----- ---- ---

über die deutschen Museen, Theater und die bildende Kunst und kommt

et SeiMn 2? ®atteiß

11Tlüen nnK ~ gleigwx e9Ungen «Anden die mb ;°ch »fte u« rufc $ febÄ

eben zu SSj ?tallwach ^men war. '

lci' u haben. Tie

W Untren wer- daü Eroffrzm Mai- i t>2 ZE Zwar die ung beabsichtig^^^' mgbi°lmhr^7L .J11'" auf di» * »eber die «bfich d-n RUtmeist« » h«ie die rhai nichi

sÄmden ji a zu feuer Zeit ivesen.Präs.: ^ssen, für Sie ausgesallen n dem ersten und ziveiien 1 bis 16 Minuten. Sie dieser Zeit nicht nach- uch dazu gemacht, hätten mber geMcht, wo Sie in :en wir gern die Hand dazu dafür antreten tonnten.

;e, damit das Gericht Ihre arten: Es ist möglich, dax nfgehalten habe. Präs.:Vu Hluß über den fraglicher Sie nochmals, zu gestehen, en sind, vielleicht ist noch n: Ich habe den Rill-

Wenn ich der Thäter wäre, Präs.: Nun, mit der Wahr- lders vertrautem Fuße. Eic ich falsche Angaben gemadu, Ärresthemse. Marten: Ta­imen. Prüf'.: Sie leugnen >em Sotribor, roo der Sau. i finit, ms doch erwiesen >rt oben. r , , ich habe Marten aefragt, « an der BandenM gr­ien Rittmeister gerichtet habe, rn töten, sondern mir, um .aen. Tcun jagen Sie, W- der Bandenthür gestanden. SS««*

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