SOI.
"‘"knb,, ‘WSDeu cnt,eleu*. :eS»nb . ^leucL ? ^hres- feuchtet
Hauz
e'e Frage mcr pro ^nswctter
den nVW, ki
?en Zweige :- ZnslaUa. er. Stein»
ersetzt )*■ mit bew tzer, Uhr,' die vielbe- iemals von d kann bas >rt werben, :t muß der wimen hat, n» zur An- id, baß ber mgen, liegt Großbetriebe, » nicht Der, rlgen. Der 1. UNd WO' Handwerke terbrMung
'«HnU
*•«2
IW* s- 91ub,
Sitte, all, i durch ein estern nach- Volks- unb
der Stabt ischreitenden atze an bei neuner um bfgciitertcn lüitf. Gr
M'vMgen lanftaltekn .reidjen Zu- )t gejtiitelen b Alt einige :r zurück bis :m Loch aus en Ansprache Laufe dieses Es scheiden lußerdem ist igcschiedenen rhl ist noch
chulhaus Mmmung
r Kirchweche füllen. Wie pe nicht aus, ine schlug i°* )el ergoß R ad sofort mo Säfte fö*» nen.
j([te Delt«"* be Oel in»*
in »onäl«' gn WA' nbe. ®"n zhe bei P«»' in im
Sie
der Ah°b t au(6 »ner°i> ist üderhEi glich NÄ UN* u- # ****
■ hat i'» 9“’b auf * JW* nb .** 5 ®ä*. 'ir N *
ARTUS
tantern Anwalt, i,. A-y- -- . ~
inhaftiert worden. Tie ganze Affarre wirft aber auf bte Praktiken der amerikanischen Gefängnisverwaltung kein
und sich an den Vizekönig gewandt, um den tScrtvollen Fund für Vorderindien zu erhalten.
Frankfurt ?M.
Gr. BOckenheimer Str. 30. nahe der Oper.
Wein Restaurant i. rg_s
Berühmte Küche, hervorragende Weinkarte.
Kleine u. grosse Menus zu festen Preisen u. nach der Karte.
Salons für klein ere u. grössere Gesellschaften^^]!
Speziell die Preise für nahe amenf. Werzen, schwimmend oder auf prompte Abladung, stellen sich heute etwas billiger, für Oktober Abladung ist man jedoch mcht so nachgiebig. Rußland M I leichtere >eizen ebenfalls billiger, die^ochftmeo Lme aar kei^
Humoristisches.
— IM Heiratsvurea«. BermitUer: Wie groß ist StreJDhb gift? — Bewerberin: Vermögen besitze ich keines, ich dm ^^egraphistm. — Vermittler: Ja, dann ist es eine schwere Sache! Ti geht wohl eme Telegraphie ohne Draht, eine Heirat ohne Draht nichts .
— Außer Beruf. Profesior der Osteologie (»um Kellner)' Bringen Sie ein Kotelett, ich möchte es aber zum Esten und mcht zu Studienzwecken haben!" . r
— Mangelnder Ortssinn. Studwsus Söffe! hat von seinem Onkel das Geld zu einer Reise nach dem Süden erhalten. In München betrinkt sich Söffe! derart, daß er auf der Straße umfällt. -Sagen Sie fragt er, im Rinnstein liegend, einen Vorübergehenden, „bin ich hier ve, reits an der Riviera?" . ,.
- »edenkltch. A.: Der Zoologische Garten vermehrtJa feinen Bestand jetzt fortwährend." — B.: Davon hab' ich noch nichts bemerkt. — A: Doch, als ich neulich dort war, war ein Rhmoceros mehr da wie sonst. _
Eine Menge Passagiere sprangen über Bord; die meisten übrigen trugen Brandwunden davon. ®m äRarvn ergriff sieben Rettungsstürtel unbewölkte damit über Bord springen, aber er wurde daran verhindert. Mit dem Revolver in der Hand hielt der Kapitän die nrännlichen Passagiere zuruck, bis Frauen und Kinder gelandet worden waren Zwei Händchen ragten aus den Trümmern hervor, unter denselben lagen zwei kleine Kinder, glücklicherweise nicht schwer ver-
notiert.
Getreide.
Die uueutschiedeue Haltung der amerikanischen Markte, welche den einen Tag hoher sind, um am darauffolgenden Tage wieder zu ermatten, läßt keine durchgreifende Besserung nn Getreidegeschaft
war.
* Basel, 31. August. Der Ingenieur Roßhandler von der Konstruktionsfirma Aktiengesellschaft Buß u. Co. ver- ‘ öffentlicht in den Msler Nachrichten" mit Namensunterschrift einen technischen Artikel, in dem er die Schuld an der Bau- latastrophe mit aller Bestimmtheit dem Hennebique-Systcm ruschrcibt. Auf der Unglücksstätte arbeiten 50 Mann. Todt , wurde noch hervorgehoben: Pietro Artigo; unter den Trümmern liegen noch der Parlier Häusel, der Maurer Montmi und der Handlanger Violani.
* Charkow, 31. August. Dem „Charkowskifn Wjedomosti" zufolge wurden auf der Strecke Charkow- Nikolei-Bahn in zwei Fällen Eisenbahnzüge durch Raupen- schwärrne zum Stehen gebracht. .
* Bordeaux, 31. August. Die Polizei verhaftete einen Anarchisten, welcher Schriftstücke bei sich trug m welchen die Attentate Caserios, Henys i.nd Ravachols verherrlicht werden. Der Anarchist setzte seiner Verhaftung heftigen Widerstand entgegen und äußerte beim Verhör, er sei gerade nn Begriff gewesen, seine Pflicht zu thun.
• Aus der Schweiz, 30. August. Eme scheußliche Mordthat ist von dem Fuhrmann Meinrad Füchsli in Einsiedeln (Kanton Schwyz), dem bekannten Wallfahrts- und Gnadenori, verübt worden. Füchsli, em -fahriger verheirateter Mann, unterhielt seit einigen Jahren mit einem um 20 Jahre jüngeren Mädchen ein Liebesverhältnis, das nicht ohne Folgen geblieben war. Die Geliebte und ihr Kind wurden aber dem Füchsli lästig, und er beschloß, sich ihrer zu entledigen. Er ließ seine Geliebte das Kind, das auswärts in Kost gegeben war, heimholen und erwartete beide, an der Bahnstation Wädensweil mit seinem Wagen, um sie nach Einsiedeln zu bringen. Während der Heimfahrt mm zwischen Biberbrucke und Einsiedeln erschoß Füchsli nachts um >/,2 Uhr Geliebte und Kind und brachte ihre Leichen in eine von ihm gemietete Scheuer. Er verschaffte sich dann eine Kiste, m die fC die Ermordeten verpackte, und versenkte die Kiste in cm och, das er zuschüttete. Da die Geliebte des Füchsli seit drei Wochen vermißt wurde und zuletzt mit diesem gesehen worden war, stellte die Polizei Nachforschungen an, die zur Entdeckung der grausigen Thal führten. Der Mörder, der in Hast sitzt, hat nach anfänglichem Leugnen ein umfastendes Geständnis abgelegt.
* Sein 25jähriges Deserteur-Jubiläum bat ein Unteroffizier hinter sich, der noch jetzt vom Körngl. (Bericht der 2. Garde-Jnfanterie-Tivision steckbrieflich ver- folat wird. Es ist der 50 jährige Unteroffizier vom Elisa- keth-Regiment Albert Rudolf Reff, der sich am 22. September 1875 eigenmächtig von seinem Truppenteil entfernt hat. „Derselbe wird aufgefordert, sofort sich zu stellen", heißt es in dem Steckbriefe.
* Eine unheilvolle Wettfahrt. Der „Mornmg ^eader" meldet vom 29. August aus New-York: Heftige Entrüstung verursacht eine gräßliche Katastrophe auf dem Telawarefluß, wo ein Passagierdampfer auf der Reise von Philadelphia nach Trenton verbrannte. Obwohl das Schiff nur für eine Geschwindigkeit von 15 Knoten die Stunde gebaut war legte es 21 Knoten zurück, um einen anderen Dampfer einzuholen. Die Tampfergesellschaft veröffentlicht die Verlustliste von 12 Toten, 50 Verletzten und 11 Vermißten, aber die Todesfälle dürsten sich verdreifachen. Ein Augenzeuge erzählt: Tie Kapelle spielte und der Tanz hatte begonnen, als plötzlich ein seltsames Geräusch tote Zerreißen eines riesigen Stückes Seide vernommen wurde; kann entstand eine Explosion,, der bald weitere folgten. Beide Decks wurden zertrümmert und ein Dutzend Personen in die Luft geschleudert. Ter Dampfer brannte bald lichterloh.
dem Bahnhof skandaliert und waren, als Polizei kam, geflohen. Sie hatten sich an dem Tunnel versteckt, glaubten in dem Radfahrer einen Verfolger und überfielen ihn. Einer der Mörder wurde sogleich verhaftet, die beiden anderen flohen rheinaufwärts.
"Aachen, 31. August. Ein Sohn des Banquiers Myerbach, der Bruder des von den Engländern verhafteten Korrespondenten Meyerbach, ist nach namhaften Wechje -
Mixed Mais Alk. —.—
Laplata Mais rye terms Alk. 95. ab Rotterdam. ä
— Spar- und Borschutzbank zu Dresden. Schon fett einigen Tagen zirkulieren in Sachsen Gerüchte, dar; diese Bank der gegenwärtigen schwierigen Zeit zum Opfer falle,i werde. F f y der dadurch e^ciigten Beängstigung haben kleine ^aL^1„c9c( größerer Zahl die Kaffen der Bank belagert, um ihr emge^ahlles Geld zu erheben, bevor es nach ihrer Meinung zn spat fei. - Bank hat sich infolgedessen genötigt.gesehen, vorläufig1 »ff" Zahlungen einzustellen. Die Bankleitung hat bekannt gemaust, daß die Hypotheken, welche die Bank besitzt, nach Gutachten Sachverständige,i zuni allergrößten Teile als flcher anziisehen \ ,
daß and) die in den Händen-der Bant befindlichen Wechsel zum weitaus größten Teile cingebcn werden und eine Gefahr, wenn nur der Baut die nötige Zeit gelassen wird, nicht einmal für die Aktionäre, geschweige denn für die Spareiiileger vorliegt. Die Bant ißI nacy Kräften bemüht, Barmittel gegen entsprechende Sicherheiten zu b- schaffen, und es ist zn hoffen, baff diese Bemühungen, wenn sie m cy einige Zeit erfordern, von Erfolg sein werden.
Biehmarkt. s «
In der abgelaufenen Woche bewegte fid) das Geschäft an fall allen Märkten in ruhigeren Bahnen, und im allgemeinen tann o Frequenz der einzelnen Märkte als gut mittelmässig bezeichnet werden. In prima Großvieh war der Handel wie immer sehr teo- haft, doch blieb an einigen Plätzen hierin Ueberstand, wahrens wieder an einigen kleineren Plätzen sich mittlere Onalitaten beifeier Beachtung wie erstere erfreuten. Kälber waren an den größeren Plätzen lebhaft begehrt, der Antrieb hierin auch vollftaiidig aus- verkaust, kleinere Plätze zeigten geringen Ueberstand. Fette Schweine ; flott gehandelt, der Absatz hierin kann als sehr gut bezeichnet werdeir. Läufer und Milchschweine fanden bessere Beachtung, der Umfay hierin war mittelmäßig.
Petroleum.
Auch in verflossener Berichtswoche blieb der Petroleummarkt " ■ Der Abzug beginnt der Jahreszeit entsprechens I stark Mzmiehnieri. Amerikanisches Petroleum wird heute nut Alk.
Sammle,VelvetSflEber
«IU 8 8 > Blusen, Besatz liefern wir direkt an prioate. Man Verl. Muster unserer großen Auswahl, von Elten & Keussen, Handlung Krefeld.
Sandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Tabak.
Im Lause der Berichtswoche trnnen
Pfälzer Tabakgefchäfte nicht vor, das Geschäft liegt sehr ruhig. Mtt dem im Felde stehenden Tabak, der sich sehr gut enttvickelt roxrb jetzt überall das Einheimsen beaonnen, und wenn> dieser ^abak auch am Dache noch gutes Wetter bekommt, so erhalten wir ein gutes und brauchbares Material. In der Gegend von Rastatt wurden einige Hundert Zentner steuerfreier Tabak zu anfangs 1) .
Maklern gekauft. Die Landmakler arbeiten zurzeit sehr , das Geschäft, ähnlich wie nn pcrgangencni^affrc, lieber m* zu bringen. Es ist jedoch zii hoffen, daß der solide Handel tzch durch •Derartige Manipulationen nicht bceiufhiffen laßt und ri 9 wartet, bis der Tabak am Dad>e reif, dann auch besser m ve teilen ist. Tie diesjährige Einte dürfte wohl febennann lieicg - I heit geben, feinen Beoarf immer nod) zu decken, und es si ch höchste Zeit, baff bas Geschäft wieder in folidere P^hnen geten
I wird. In losen Psälzer, soivie feinen Rippen zurzeit gcfdfaft.no .
Älais ruhiger.
Tie heutigen Notierungen sind:
Redwinter 2 prompte Abladung Mk.124-12d.
„ Oktober-Abladung Mk. 128. Kansas 2 prompte Abladung Mk. 125 126.50.
Oktober-Abladung Mk. 129.
SÜdruff. Weizen Alk. 124-145.
Laplata-Weizen Mk. 125—133.
Ruff. Roggen Alk. 101.
Ruff. Futtergerste Mk. 98—102.
Rufs. Hafer Mk. U4r-127.
Amer. Hafer Mk. —.—
gutes Licht.
*AusJndien kommt die Nachricht von einem Aufsehen erregenden Funde. In Bhattiprolu im Bezirk Kistna der Präsidentschaft Madras fand man eine getoaltige | Kugel aus Granit von 3 Meter Umfang, die starke Spuren von Vergoldung trug, und außerdem eine Sanskrit-Inschrift, datiert aus dem Jahre 250 v. Chr., nach der im Innern der Kugel ein Knochen Buddhas enthalten sein soll. Beim Oeffnen der aus zwei 5Mbkugeln zusammengesetzten Granitkugel fand sich eine kleinere Kugel mit nur 15 Ctm. Durchmesser und in dieser wiederum eine noch kleinere durchsichtige Schachtel aus weißem Krystall von 5 Ctm Durchmesser, die ein Stück Knochen enthält. Bedenkt man das hohe Alter der Inschrift und die Legende, daß Buddhas Körper nach seinem Tode unter seine treuesten Schüler verteilt worden sei, so erscheint es möglich, daß die Reliquie echt ist. Um ihren Besitz hat sich schon em lebhafter Streit erhoben. Der englische Gouverneup von Madras hatte die Absicht, das kostbare Stück dem König von Siam zu überreichen, als dem vornehmsten Souverän, der über ein buddhistisches Volk herrscht. Dagegen haben aber die indischen Behörden lebhaften Einspruch erhoben
fülschungen flüchtig geworden. "
* Eisenach, 31. Aug. Eine Erinnerung aus ber für Teutschland so traurigen Zeit der napoleonischen Gewaltherrschaft weckt der 1. September für die Wartburchtodt, nämlich an jene furchtbare Pulverexplosion, to ld)e int Jahre 1810 durch drei mit Pulver, Granaten und bomben beladene und in Brand gekommene-fr anzof ipche Lransportwagen hervorgerufen wurde. Furchtbar uver alle Beschreibung waren die Wirkunaen der ^ploswn, und ihren Druck verstärkte noch die Lage der Stadt zwischen bergen und Anhöhen. 7 Stunden weit, m Gotha, fah man den Blitz, der für einen Augenblick das Dunkel der 'flacht erhellte und dann in einer schwarzen Dampfwolke virschwand. Ein furchtbares Tonnerkrachen hallte dumpfe, weithin über den Thüringer Wald. 28 .Häuser der Georgen- itcaffe wurden zertrümmert und ein Raub der Flammen, und die unglücklichen Bewohner, zu Asche verbrannt, fanden den entsetzlichsten Tod. Nicht nur in der Nahe der betroffenen Straße, sondern auch in dem größten Teil der ganzen Stadt stürzte der gewaltige Druck, der Luft viele Menschen zu Boden. 47 Menschen verloren in dem Augenblick der Explosion ihr Lebeii, viele ftarben an den erhaltenen Wunden, und nicht klein war auch die Zahl derer, die, auf mannigfache Weise verstümmelt, an den Folgen der Beschädigung zeitlebens zu leiden hatten. Ter Schaden mürbe auf 150 (XX) Thaler geschätzt. Srnfn Napoleon über- mittelte der schwergeprüften Stadt em Gnadengeschenk von 32 434 Thaler. Ter vor 83 Jahren am 3. September errichtete „Schwarze Brunnen" wurde als Erinnerungs-Denkmal an jenes furchtbare Ereignis erbaut .
* Berlin , 1. Sept. An derPforte desStandes- amts trennte sich ein Brautpaar, bas die Absicht hatte, sein Aufgebot zu bestellen. Der Grund Mer Trennung war ein höchst eigentümlicher. Die Braut machte nämlich! ihrem Verlobten Vorwürfe darüber, daß.er zu dem wichtigen Akte nicht mit dem üblichen Cy linder, sondern mit einem S ch l a p p h u t auf dem Haupte erf cfyienen war. Als nun gar der Bräutigam erklärte, daß er cm Fstnd der „Angfbröhre" sei und auch zur Ehefchließung nur mit einem Lchlapphut antreten werde, wurde die sehr elegant gekleidete Braut derart erregt und laut, daß ine Passanten aufmerksam wurden, sich um das streitende Paar sammelten und steugen des eigentümlichen Streites wurden. Tas war dem Verächter des Cylinders sehr peinlich, und da ferne Auserkorene sich nicht beruhigen wollte, ließ er fte ernfach stellen, stieg in eme des Weges kommende Drvfchke und fuhr von dannen, das Publirnm höflich grüßend, welchem dieser Zwischenfall selbstverständlich ein gefundenes Gaudium
tllonbamtn
Anerkannt das fefle MUtel füt w°bl!»m-ck-nd° Rammeris -c.
Leichte 5ommer-8lammeri§.
Brown & Polfons
lf** Von einem allzu ge wissen h ° st ° nKa r rr. bader Kurgast wird von dem dortigen Tageblatt sodl gende ergötzliche Geschichte berickstet: Kam da vor einigen Tagen em Mrqast zu einem Arzt, nachdem ber letzte den I Patienten gehörig untersucht und ihm genaueVorfchristen über Diät u. s. w. gegeben hatte, sagte er zum Schluß^ „Und was das Raud>eii anbelangt, so beschranke^ Sie sich auf drei Zigarren täglich; Sie rauchen drei Icidft I
und nicht mehr" Nach einigen Tagen kommt der patten wieder zum Doktor. „Na, rote gehts?" fragt dieser ,,Es a7nae gan7 gut" sagt der Mann verlegen, „nur mit dem Rauchen fällt es mir schwer." „Thut mir sehr leid , meint der Arzt kategorisch. „Drei Zigarren tagttch, ^ie müssen sich den Aiiordnungen fügen." „Ich ^ktor das wird mir sehr schwer; ging's.E ^elle'cht mit zweiMir wird nach jeder Zigarre schlecht . . - „3^ .JCenW , ft ber Tot kor entsetzt aus, „warum rauchen Ste denti dann überhaupt?" „Ja, aber, Herr Doktor, Sie h<ü)en mir doch gesagt: Sie rauchen drei Zigarren pro Tag und Nicht mehr, iind da hab ich geglaubt, ich muß drei Zigarren rauchen, ich hab' bisher noch niemals in meinem Leben geraucht unb hab' mich gezwungen, Ihre Anordnung zu befolgen.
* Aus Stettin schreibt man uns: Auf der Werft des Vulkan in Stettin geht in diesen Tagen der für den Norddeutschen Lloyd in Bremen neuerbaute ^ovpel- mwerandert. schrauben-Tampfer „Kronprinz Wilhelm" .^mer^llendung entgegen. Der Dampfer, der an Große rote an Sch^^g^ | den Schnelldampfer „Kaiser Wilhelm der Große" noch über-! treffen roirb, soll am 17. September feine erste Reise nach Nero-Bork antreten und roirb vorher noch mit emer Zahl geladener Gäste nach Beendigung der v^sch^tsmaßtgen Probefahrt eine viertägige Fahrt nach Rorroegen und Scktottland antreten, um das Schrff in allen ^tnen Teilen genau zu erproben. Man darf mit größter Spannung -Jiseucu eumiuu» uu.mu, v>v —,, - .
dieser neuesten Schöpfung des deutschen Sch^baues entd ^Qu)pteten i()r5cn P^isstand. Von Argentinien Uegeu heute gar keine grgenselfeti, und zuverlässig erwarten, ,daß die Flotte des mehr vor und Rumänien renttert nicht hiethet.
Bremer Llovd dadurch abermals in den Besitz des wahr- Roggen ist ruhiger. >
sckeinlich schönsten und schnellsten, sowie größten Schiftes Gerste: Braugerste ruffft;, Futtergerfte preishalten..
ber Gegenwart gesetzt wird. Qntlhnt1 Hafer bleibt fest.
* Heber neue Schmuckmoden lvt r d aus Lon d o n I berichtet: Kameen-Broschen werden jetzt zum Befesttgen der Fichus viel verlangt, und nxmn sie nicht zu groß frnd, Sgnen sie sich auch prächtig ßtr Verzierung der Sammet- bälsl'änder die so viel getragen roeroen. Eine neue >chee I ?st fü7 den Lhmuck die Lerbkudung von und Perlen die entweder in Gold oder fein gearbeitetes Silber gefaßt sind. Eine hübsche Neuheit ist der Ring mit Photographie Das Antlitz wird auf Krystall photographiert, ^ann gemalt I unb das Bild zum Schutz mit Goldblatt belegt. Wenn ey in den Ring gesetzt ist, scheint das Bild durch das durch-! sichtige Krystall hindurch. Manchmal werden autf), ganz kleine zierliche Elfenbeinminiaturen ebenso benutzt. Die langen Ketten, die man früher als Uhrketten benutzte trag man jetzt auf neue Art, indem man sie so oft wie möglich um den Hals schlingt, und dann die beiden Enden mtt einem hübschen Schloß Mit erner Perle, einem Turtts oder irgend einem andern Stein verbindet. Ter egyptische Ska-I rabäus wird jetzt in Türkisen für Fingerringe nachgeahmt, bte überdies auch als Talismans gelten sollen; sie sind jedenfalls fremdartig und wirkungsvoll und werden alfo icher beliebt werden. . , .. ,.
* Aus den Geheimnissen eines anierikaptt- schen Zuchthauses. Man kennt die 9t.^,fm!ber^^^^te^^^n amerikanischer Zuchthäuser, die ein eigentümliches Mittelding von englMer Tretmühle und moderner .Humanttats- anstalt abgeben. Die Verwahrung in Behältnissen, die direkt Tierkäfigen gleichen, kontrastiert gar seltsam mit den Unterhaltungen, die man den Sträflingen gestattet, von denen die Herausgabe einer Zeitung, wie- sie m mehreren I Strafanstalten stattfindet, wahrscheinlich noch am wenigsten mit dem eigentlichen Strafzweck kollidieren dürfte. Wie bedenklich es aber vielfa ch!mit der eigentlichen Gefängnisdisziplin hapert, das zeigt unter anderen skandalösen Vorkommnissen, die mehr an das „fidele Gefängnis" in der „Fledermaus" erinnern, eine sensationelle Entdeckung, die kürzlich im Moyameusing-Gefängnis von Philadelphia ge- madjt wurde. Doxt hahen nämlich ^wei recht bedenklichse Insassen ihre freie Zeit dazu benutzt, um in aller G^nüt- lichkeit falsche Zwanzigdollarnoten herzustellen. Die That- sache ist um so haarfträubender, als sie die hierzu benötigte Platte schon im Winter 1899 und 1900 fabrizierten und schon seit dem April vorigen Jahres durch regelmäßige Besucher ihre Falsifikate an die Außenwelt beförderten.. Die beiden jetzt entdeckten Verbrecher heißen Arthur Taylor und Baldwin Bredell. Sie sind Graveure von Beruf und wurden deswillen unter Sck,loß und Riegel befördert, weil sie Platten hergestellt hatten, um Steuermarken und Hun- dert-Dollar-droten im großen herzustellen. Ihre Verhaftung erregte vor zwei Jahren großes Aufsehen, weil selcht bedeutende Geschäftshäuser regelmäßige Kuiiden für ihre Steuermarkenfalsifikate geworden waren. <co zogen sie etwa ein Dutzend Mitschuldiger in ihren Fall, auch ihr damaliger gerichtlicher Vertreter Namens Sengte, ein be-


