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151. Jahrgang.
Sonntag 4. August 1901
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Amtlicher Eell.
Bekanntmachung.
Betr.: Schießübuuge«.
68 wird hiermit zur öfieutlichen Keuutn'8 gebracht, daß Das 1. Bataillon des Infanterie Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 am 5. August l. Js. morgens von 8 bis nachmittags 4 Uhr Schießübungen mit scharfen Patronen im Gelände zwischen Krofdorf—Fellingshausen — Crumbach — Forsthans • Waldhaus— Wißmar—Krofdorf abhalten und dasselbe zu diesem Zweck mit Posten absperren wird.
Das Gelände innerhalb der Orte Krofdorf—Fellingshausen —Krumbach—Forsthans Waldhaus bis zur Kreuzung der Straßen Wißmar und Forsthaus-Waldhaus - Wißmar, sowie von dieser Straßenkreuzung ab nach Krofdorf darf während des Schießens nicht betreten werden
Das Schießen soll im Föhnbach Thal stattfinden.
Die Straße Krofdorf—Wißmar bleibt frei, desgleichen die Straße Krofdorf—Fellingshausen—Crumbach—Kirchvers
Die Straße Krofdorf—Forsthaus-Waldhaus sowie Wißmar —Kosthaus WaldhauS werden während des Schießens gesperrt.
Vor dem Betreten des SchießgeländeS wird daher gewarnt. Gießen, den 3. Aug. 1901.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
___________________v. Bechtold.___________________
Bekanntmachung,
In der Zeit vom 20. Juli bis 3. August l. I. 1901 wurden tu hiesiger Stadt
gefunden: 2 Portemonnaie- mit Inhalt, 1 goldener Ring, 1 goldenes Kettenarmband und 1 Paar Segeltuchschuhe.
verloren: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 3 Herren- Taschenuhren, 1 Armband, 1 Brieftasche und 2 Bücher.
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Gießen, den 3. August 1901.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler.
Zolltarif-Notizen.
Der reichsparteiliche Abg. v. Kardorff liebt es, in der Politik seine eigenen Wege zu gehen, und er hat schon «anchmal durch diese originellen Neigungen seine „politischen Freunde" in einige Verlegenheit versetzt, denn man will natürlich den alten Herrn, im unverminderten Besitz des Feuers der Jugend, nicht verletzen. Auch jetzt wieder macht Herr v. Kardorff einen „rollenwidrigen Seitensprung". Er sendet der agrarischen „Tagesztg." eine Zuschrift, worin er statt fester Getreidezölle in den neuen Handelsverträgen „gleitende" Getreidezollsätze empfiehlt, derart, daß bei sinkenden Getreidepreisen diese Zölle höher, bei steigenden Getreidepreisen niedriger zu bemessen wären, und zwar ohne weiteres auf Grund einer bestimmten verhältnismäßigen Festsetzung. Herr v. Kardorff ver- fchweigt ehrlicherweise die Mißerfolge der gleitenden Skala in England nicht, hält aber trotzdem die Sache für durch- Pihrbar. Noch ein anderes Geständnis entschlüpft Herrn v. Kardorff: Bei wirklich hohen Getreidepreisen, deren Wiederkehr doch nicht zu den Unmöglichkeiten gehöre, werde <ruch ein Zoll von 5 Mt. schon recht schwer aufrecht zu erhalten sein. Andererseits sichere bei einem Tiefstund der Preise auch ein Zoll von 6 nnb 7 Mk. dem Landwirt seine Produktionskosten nicht. Die „Tagesztg.", Vie jetzt wieder von dem Abg. Dr. O e r t e l redigiert wird, meint zu der Darlegung „unseres hochverehrten Freundes", eS sei nicht unbedenklich, die Konzentration der Kräfte auf ein Ziel durch Einschlagen von Seitenwegen zu hemmen. Das Blatt erklärt sich mit Herrn v. Kardorffs Vorschlag ausdrücklich nicht einverstanden. Wer Herrn v. Kardorff kennt, weiß, daß ihn das nicht abhalten wird, späterhin im Reichstag für die Idee einzutreten, sekundiert von dem Abg. Gamp, der dort seinerzeit zuerst den gleitenden Zollsatz befürwortete, aber wenig Zustimmung fand.
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Eine eigenartige Enthüllung macht der „Lokalanz." zu der Thatsache, daß der deutsche Zolltarifentwurf, bevor er im „Reichsanzeiger" erschien, von Berlin aus an die ,Londoner Finanzchronik" verkauft worden war. Wie der „Lokalanz." jetzt mitteilt, hatte ein Berliner Journalist, der im „Vorwärts" die Meldungen über seine Beteiligung an jener Transaktion sarkastisch auf polizei-offiziöse Quellen zurückführte, den Zolltarif für ein Honorar von tausend Mark, davon 750 Mark für den „Hintermann", zum ersten Abdruck dem „Lokalanz." selbst angeboten. Zur Sache selbst — den Verkauf des Tarifs an ein Londoner Blatt — wird ein Urteil erst gestattet sein, wenn die Einzelheiten des Falles bekannt sind. Die Untersuchung ist ja eingeleitet. Geschmackvoll wird man allerdings die Preisgabe eines so wichtigen deutschen Dokuments an ein Preßorgan tzeS Auslandes nicht finden können.
Eine Mitteilung der „Pos. N. Nachr.", daß die württem- ßergische Regierung der Veröffentlichung der Agrarzölle durch den „Beobachter" „nicht so ganz ferne stehe", ist zweifellos, in das Gebiet der Kombination zu verweisen. EW dürfte vielmehr richtig sein, daß die württembergische
Regierung wie alle Welt durch jene „Enthüllungen" überrascht worden ist.
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Der Berliner Berichterstatter des „Pester Lloyd" schildert eine Unterredung mit einer politischen Persönlichkeit, die an der V o r b e r e i t u n g d e s Z o l l t a r f e n t w u r fs zwar nicht direkt beteiligt Ivar, wohl aber sich in einer amtlichen Stellung beftndet, die es ihr ermöglichte, m allen Stadien dieser Allgemeinheit die Meinung des Grafen Bülow und die Beweggründe kennen zu lernen, die seine giltige Entschließung bestimmt haben. In betreff der Höhe und der Bindung der landwirtschaftlichen Zölle äußerte sich der Gewährsmann: „Graf Bülow hat niemand darüber in Zweifel gelassen, daß er eine Erhöhung der landwirtschaftlichen Zölle für nötig hält, namentlich wegen der Ergänzung des Heeres, also der Einrichtung, auf der die Grundlagen des Deutschen Reiches ruhen und die keinen Augenblick vernachlässigt werden darf. Ohne den Anteil, den die übrigen Bevölkerungsklassen an der sogen. Blutsteuer zu übernehmen haben, irgendwie zu unterschätzen, ist der Reichskanzler doch von der Ueberzeugung durchdrungen, daß die Erhaltung eines krä f t i g e n B au e r n - stand es und eines blühenden landwirtschaftlichen Gewerbes zu den unbedingten Voraussetzungen gehört, die eine zureichende und regelmäßige Heeresergänzung sichern. Damit soll jedoch nicht gesagt sein, daß Graf Bülow sich etwa direkt Handels- und verkehrfeindliche Ansichten gewisser extremer Agrarier zu eigen macht und gesonnen ist, seine wirtschaftliche Politik auf einer solchen Grundlage einzurichten. Wie sollte er sich der gewaltigen Entwickelung verschließen, die durch die Ausbreitung des Handels und Verkehrs in den letzten zehn Jahren im Anschlüsse an die Handelsverträge eingetreten ist, was sollte ihn veranlassen, mit einem System zu brechen, von welchem auch der einseitigste Kritiker nicht wird behaupten können, daß es der deutschen Wirtschaft zum Schaden gereicht habe. Freilich, andere Umstände erfordern andere Mittel. In den maßgebendsten Parlamenten der Bundesstaaten und im Reickzstage selbst sind unumstößliche Mehrheiten vorhanden, die gewillt sind, die Erhöhung der Einfuhrzölle für landwirtschaftliche Erzeugnisse zum Beschluß zu erheben. Damit muß auch der Reichskanzler rechnen. Will die Reichsregierung dazu gelangen, überhaupt irgend welche Handelsverträge abzuschließen — und dazu ift sie natürlich fest entschlossen —, so muß sie mit der Zusammensetzung des Reichstages in erster Linie rechnen. Es wäre geradezu thöricht, über diese hi^gzusehen und ein Zollschema zu konstruieren, von ‘In6- Lm voraus feststeht, daß es niemals die Zustimmung d?vVertretung finden wird. In der Angelegenheit der BindungderlandwirtschaftlichenZölle nach unten verwies der Gewährsmann darauf, daß diese Bindung lediglich für die Getreidezölle festgesetzt sei, alle übrigen Zollsätze des Tarifs aber als freie Verhandlungsvorschläge bestehen bleiben, auf deren so weit ausgedehntem Gebiete die Nationen, die mit dem Deutschen Reiche zum Abschluß von Handelsverträgen zu gelangen wünschen, die erforderrlichen Ausgleiche suchen und finden könnten. Natürlich ist der Zolltarif ausschließlich vom deutschen Interesse inspiriert, und auf ausländische Ansprüche dabei zunächst keine Rücksicht genommen worden. Da.fi bie ausländische Presse an dem Entwurf kein gutes Haar läßt, und sogar mit Drohungen arbeitet, werde gewiß hier keinen Eindruck machen. Graf Bülow ist nicht der Mann, sich in irgend einer Weise einschüchtern zu lassen. Es wird für die inländische, wie für die ausländische Presse in nicht ferner Zeit der Tag kommen, sich auf die wirklichen Interessen zu besinnen, die bei Verhandlungen über_ neue Handelsverträge auf allen Seiten auf dxm Spiele stehen, und dann wird auch der Charakter des jetzt so sehr bekämpften Entwurfs als derjenige eines autonomen Tarifs dessen geeignete Abänderung gerade den Verhandlungen über Handelsverträge verbleibt, in seinem richtigen Lichte erscheinen. Der Reichskanzler hat Zeit, zu warten, bis dieser Tag kommt."
Mitische Tagesschau.
Die „Internat. Fleischerztg." schreibt über die Stellung des Fleischergewerbes zum Zolltarifentwurfe u. a. folgendes: „Was das wirklich Fleisck),ergewerbe anlangt, so ist es mit den vorgeschlagenen Zollsätzen für Fleisch und Fleische und Fettprodukte durchweg e i n v e r - standen. Es sind hierbei so ziemlich alle Wünsche des Fleischergewerbes in verständiger Form berücksichtigt. Wollen wir aber geschützt sein, so müssen wir billigerweise auch anderen schach gönnen. Die Viehzölle entsprechen unserem Geschmack nicht, aber wir werden zum Schutze der heimischen Viehzucht gern ein Opfer bringen, damit sie weniger Grund hat, die Vieheinfuhr aus materiellen Gründen zu bekämpfen. Deshalb würden wir die Zölle auf Bullen, Kühe, Jungvieh, Kälber und Schafe ev. billigen. Bei Schweinen und Ochsen ist die mit außerordentlichen Schwierigkeiten verknüpfte Verzollung nach Le - bendgewicht angesetzt, die unbedingt zu verwer- f e n und wieder aus dem Zolltarif herausgebracht werden muß. Da man das Gewicht der eingeführten Schweine auf durchschnittlich einen Doppelzentner annehmen kann, so würden wir einen Stückzoll von 10 Mk. ev. acceptieren. Schlimmer liegt es indes noch bei den Ochsenzöllen. Hier ist ein Satz aufgestellt, der beinahe einem Druckfehler ähnlich sieht. Das als Hochschutzzöllnerisch bekannte Frankreich hat nur einen Einfuhrzoll von 8 Mk. per Doppelzentner Lebendgewicht für Ochsen. Da aber eine gewisse Viehein- fuhr für Deutschland stets erforderlich sein wird und dahin gestrebt werden muß, daß diese in bester Schlacht wäre hereinkommt, muß auch mit aller Entschiedenheit darauf gedrungen werden, daß die Ochsenzölle auf ein vernünftiges
Maß reduziert werden. Die Verzollung nach Lebendgewicht ist zu beseitigen, und dafür ein Stückzoll von 30—40 Mk. einzusetzen, den das Fleischergeiverbe ev. annehmen würde."
Die gestrige Meldung von dem Bekenn tu i sw ech- sel der Landgräfin von Hessen wird jetzt in Ad - rede gestellt. Es liegt heute folgende Meldung vor:
Hanau, 2. Aug. Die „Fuldaer Ztg.", ein Zentrumsorgan, erklärt, die Nachricht vom UebertrittderLand^ gräfin von Hessen zur katholischen Kirche sei bestimmt unrichtig.
Die katholische „Germania" scheint dagegen anders berichtet zu sein. Sie veröffentlicht eine Polemik gegen pro testantische Blätter und schreibt:
„Was geht überhaupt diese rein persönliche Angelegenheit einer preußischen Prinzessin die Presse an? Ist es denn so etwas Ungeheuerlist-es, daß eine Hohen- zollernfürstin wieder in den Schoß derjenigen Kirche zurücktritt, welcher ihre sämtlichen Ahnen bis zum Beginn der religiösen Revolution des 16. Jahrhunderts an gehörten? Auch die freis. „Boss. Ztg." muß ihr Sprüchlein zu der Konversion sagen. „Hoffentlich", so schreibt das buddhistisch-freimaurerisch angehauchte Organ, „erfährt man Näheres über die Einflüsse, die sich geltend gemackZt haben, um eine preußische Prinzessin, in den Schoß der katholischen Kirche zu treiben . . ." Und wenn derartige „Einflüsse" wirklich bekannt werden, was soll bann gegen die Träger derselben geschehen? Etwas mehr „Freiheit könnten die Pächter der liberalen Ideen einer preußischen Prinzessin schon zubilligen, selbst wenn sie in den Schoß der katholischen Kirche zurücktritt."
Der Mesenkamps zwischen Arbeitgebern und Arbeiter« in der amerikanischen Stahlindustrie nimmt einstweilen seinen Fortgang und hat insofern neue Nahrung erhalten, als jetzt auch der größte Teil der Arbeiter auf den Caruegie'fchen Werken in PittSburg in den Ausstand getreten ist. Die Stahlarbeiter'Union ist nicht geneigt, das ihr von Mr. Morgan, dem Führer des Unternehmer-Trustes, gestellte Ultimatum anzunehmen, und wünscht erneute Beratungen ihrer Delegierten mit denjenigen des Trusts. Doch darauf werden sich die auf ihre Milliarden pochenden „Stahlkönige" schwerlich einlaffen, und das dürfte wieder die zurzeit noch nicht streikenden Arbeiter erbittern und zum Anschluß an die Ausständigen veranlaffen. Es ist also ein Lohn« und Wirt« schaftskampf von noch nicht dagewesenem Umfange in Sicht, dessen Wirkungen sich naturgemäß zunächst auf dem Industrie« markt bemerkbar machen. Die Stahl erzeugenden und ver« arbeitenden Länder, vor allem also Deutschland, find für einige Zeit der Besorgnis vor der amerikanischen Konkurrenz enthoben und können auf einen gesteigerten Absatz ihrer Produkte rechnen. Bei der gewaltigen Arbeitsleistung der amerikanischen Werke kommt die durch den Ausstand bewirkte 93er« ringerungiber Produktion wesentlich in Betracht.
(gttglättber und Bure«.
Aus Johannesburg wirb berichtet: Als Oberst Allenby am Sonntag von seinem Lagerplatz bei Wagonstab Spruit aufbrach, ließ er, in ber Voraussetzung, daß die Buren bie Stelle nach seinem Abmarsch besuchen würden, eine Abteilung seiner Leute in unmittelbarer Nähe des Lagers versteckt zurück. Die Buren kamen auch wirklich herbei und wurden von den Briten überfallen. Sie ließen 4 Tote und zwei Verwundete auf dem Felbe. Die Nachhut des« gleichen Detachements überfiel am Tage vorher einige Buren unb tötete 2, verwundete einen unb nahm 4 gefangen. Gelegentlich gelingt also auch einem Engländer ein Husarenstreich. — Aus Turban werben weitere Einzelheiten über das Gefecht bei Nqutu (Zululand) gemeldet. Die britische Abteilung unter bem Major Henderson bestand aus 150 Mann ber 8. Husaren unb der Natal-Volunteers und» 40 Mann des Farmerkorps aus Dundee nebst einem Geschütz. Diese Abteilung war detachiert worden, um die Farmen östlich des Umvolosi-Flusses zu „säubern". Das wichtigste Gefecht fand auf dem Rückzug statt, als die Buren versuchten, Major Henderson von Nondweni, am westlichen Ufer der.Umyanyeni, des Grenzflusses zwischen Nqutu und Transvaal, abzuschneiden. Ihre Absicht wurde durch Natal-Volun- teers vereitelt, die mit den Buren um die Wette nach einem Kopje auf der Rückzugslinie eilten und es zuerst! erreichten. Major Henderson nahm schließlich eine Stellung; bei Nondweni ein, die er bis 5 Uhr nachmittag hielt. Die Buren gingen dann zurück 3>a£®ejec£t roar fet^r ernft Die Buren krochen in dem langen Grase bis auf 30 Steter an die britische Stellung heran. Major Henderson berichtet, daß die Buren mindestens 400 Mann stark waren
Am 29 Juli nachts wurde von den britischen Truppen ein Burenlager in Jouberts Farm genommen. Sieben Buren fielen eine Anzahl Pferde und Rinder wurden erbeutet.
Genial Charles Zknox' Kolonnen haben nun ihren Streif- zug durch den südöstlichen Freistaat vollendet und Be- thulie und Aliwal North erreicht. Knox selbst befindet sich in dem letzteren Orte. Seine Operationen, die zehn Tage dauerten, gingen von der Linie Bloemfontein-Thabanc^r aus unb wurden von vier Kolonnen ausgeführt. Die Beute an eigentlichem Kriegsmaterial war außerordentlich mager; sie betrug nämlich ganze 8 Gewehre und 390 Gewehrpatronen. Dagegen wurden eingebracht: 55 Wagen, 71 Karren, 2306 Pferde, 200 Zugochsen, 1623 Rinder, 64 350 Schafe, eine Menge Schweine, 2451 Sack Getreide, ferner eine Menge Acker- und Hausgeräte, als Pflüge, Dresch- und ambere Maschinen, Defen und andere Gegenstände. Es ist bekmntlich die Methode ber Engländer, das Land von


