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folgende Linien neu eröffnet: Nierstein—Undenheim -Köngernheim, 10,3 Km., am 1. November, Rheindürkheim—Gunters blum, 16 Km., am 24 November, Staatsbahnen. Hierüber WormS—Lampertheim mit fester Rheinbrücke, 12,6 Km., am 1. Dezember, als Ersatz für die bisherigen Strecken Worms —Rosengarten—Hofheim, 6,1 Km. und Rosengarten—Lampertheim, 9,2 Km.
§ Butzbach, 2. Januar. Bei der Ergänzungswahl der Mitglieder der Handelskammer für die Kreise Friedberg, Büdingen und Schotten sind gewählt worden: Fabrikant H. Langsdorf und Händler H. Rausch zu Friedberg, Kaufmann W. Joutz in Butzbach, Fabrikant Schäfer zu Büdingen und Buchdruckereibesitzer W. Engel in Scholten.
A Büdingen, 3. Januar. Am Ausgang der Stadt, unweit des Overthores, wird in diesem Frühjahr ein Neubau aufgesührt, der das fürstl. Rentamt aufnehmen soll. Neben umfangreichen Dienstwohnungen für fürstl. Kammerbeamte wird der Bau sehr geräumige Geschäftslokalitäten ausweisen. Das jetzige Rentkammergebäude, der sogenannte Oberhof, wird zur Wohnung für den Erbprinzen eingerichtet.
** Kleine Mtteiluugeu aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Bad-Nauheim wurden bei der Gemeinderats-Ersatzwahl gewählt: Rentner Johann Heinrich Fritz mit 338, Kaufmann Heinrich Kegelmann mit 228 und Weißbinder Friedrich Wilhelm Stamm mit 169 Stimmen. Es waren im ganzen zwölf Kandidaten aufgestellt. — Das Gerücht, Hermann Bahr werde die Direktion des Darmstädter Hoftheaters übernehmen, ist falsch. — Die Einwohnerzahl Darmstadts beträgt nach der endgiltigen Feststellung der Volkszählung 72 019. Die Zunahme in den letzten fünf Jahren beträgt 8274 Personen, oder 12,98 Prozent. Männliche Einwohner find es 36 043, weibliche 35 976. Wenn man die 4446 Köpfe starke Garnison abzieht, ergiebt sich ein ganz beträchtliches Ueberwiegen des weiblichen Geschlechts. — Bei der Bürgermeisterwahl in Hausen wurde der seitherige Beigeordnete Herr Johannes Häuser zum Bürgermeister dieser Gemeinde gewählt.
Vermischtes.
* Mannheim, 2. Januar. Amtlich wird über den Eisenbahnunfall bei Germersheim gemeldet: Der nachmittags 3.13 in Germersheim fällige Schnellzug 172, München-Metz, entgleiste gestern nachmittag bei der Einfahrt auf der Kreuzung der Weiche Nr. 1 aus bisher noch unbekannten Ursachen vollständig. Reisende kamen nicht zu Schaden. Der Heizer des Zuges erlitt leichte Verletzungen, da er durch die vom Tender herab stürzen den Kohlen verschüttet wurde. Der Materialschaden ist: nicht unbedeutend. Die Strecke Straßburg-Germersheim und Bruchsal-Germersheim wurden vollständig gesperrt. Der Verkehr wird auch heute noch durch Umsteigen auf der Unfallstelle aufrecht erhalten. Die Berlin-Basler Schnellzüge, die sogenannten Manteuffel- Züge, werden über Neustadt, Winnenden und Wörth geleitet. Der „Pfälz. Kur." berichtet: Der München-Landau- Saarbrücker Schnellzug ist gestern mittag 3.20 Uhr ungefähr 300 Meter vom Bahnhof auf offener Strecke entgleist. Die Wirkung ist ganz entsetzlich. Die Maschine Und der Tenderwagen sind vollständig zertrümmert und ineinandergedrückt, der Packwagen ebenso. Von den vier Personenwagen ist nicht ein einziger mehr ganz. Wie ein
Wunder ist es zu erachten, daß kein Passagier verletzt ist. Der Heizer kam unter den Tender, und es bedurfte einer Stunde, um den schwer verletzten Mann aus seiner Lage zu befreien; er wurde ins Lazarett gebracht. Der Materialschaden ist ganz enorm. Sämtliche Gleise sind unbrauchbar. Tie Strecke ist auf einige Tage nicht passierbar. Um halb echs Uhr bereits kam von Ludwigshafen ein Extrazug mit Arbeitern und Bahnbeamten an. Die Staatsbehörde war gleichfalls sofort zur Stelle. Anscheinend ist ein Radoder Schienenbruch die Ursache.
* Graz, 2. Januar. Ein aus Budapest kommender Personenzug stieß auf dem hiesigen Südbahnhofe auf einen Güterzug. Mehrere Waggons des Güterzuges wurden zertrümmert und ein Kondukteur verwundet.
Atteratur, Wissenschaft und Kunst.
Eine sehr umfängliche und wertvolle Publikation ist aus dem Verlage von Heinrich Keller in Frankfurt a. M. hervorgegangen. Sie betitelt sich „Deutsche Volkstrachten, städtische und ländliche, vom 16. Jahrh. an bis zum 19. Jahrhunder t." Der erste Band, der 48 farbige Tafeln in gr. Oktav, über 200 Seiten Text und zahlreiche schwarze Textillustrationen bringt, behandelt die Volkstrachten aus Süd- und Süd- w e st'-D eutschland und kostet 24 Mk. Ter Verfasser, Frie drich Hottenroth, hat erkannt, daß etwa seit dem Ausgange des Mittelalters die Volkstrachten sich ständig auszubilden und von der großen Mode zu unterscheiden beginnen. Sie bieten somit von jener Zeit ab der Forschung ein reiches Feld, und er erforschte die eigentümliche Entwicklung, welche die Volkstrachten im 16., 17. und 18. Jahrhundert in den einzelnen deutschen Landschaften genommen haben. Tie Tafeln, die sehr sorgfältig in Farbendruck ausgeführt sind, bieten je eine Gruppe von Gestalten, die erkennen lassen, daß sich auf, Grund von alten Originalen — meist wohl Abbildungen aus dem betreffenden Zeitraum, zum Teil auch Skulpturen, Kleinkunstwerke ul s. w. — dargestellt sind. Nicht minder wichtig sind die dem Texte eingefügten schwarzen Abbildungen, in denen Reihen von ganzen Figuren in originalgetreuer Re- produktzion, sowie Einzelheiten der Trachten, Kopfputze, Schuhe, Taschen, Schmucksachen u. s. w. und schließlich auch die Schnittmuster gegeben sind, so daß über die Beschaffenheit der einzelnen Trachten kein Zweifel mehr Zurückbleiben kann. Ein sorgfältig bearbeiteter Text unterstützt die Abbildungen und bringt alle erforderlichen sachlichen und geschichtlichen Erläuterungen. In dem ersten Bande werden Volkstrachten aus den süd- und südwestdeutschen Städten und Landschaften, z. B. aus Elsaß-Lothringen, der Pfalz, Rheinhessen, Baden, Bayern, Württemberg und der Maingegend mit Frankfurt gegeben, und zwar Männerund Frauentrachten aus den verschiedensten Ständen, sodann auch die kostümlichen Besonderheiten, die den Juden aufgezwungen wurden. — Der zweite Band, in derselben Stärke und derselben bildlichen Ausstattung, hat auch denselben Preis. Er bringt die Volkstrachten aus W e st- und Nordwestdeutschland, die Trachten aus dem mittleren und nördlichen Rheinland, dem Nassauer Land, Kur- Hessen, Westfalen, Braunschweig, Hannover, den friesischen Landstrecken, Oldenburg, den Gebieten der Hansastädte Bremen und Hamburg. Obwohl für die Darstellung der vergangenen Volkstrachten in diesen Landstrichen es nicht nur an Vorarbeiten fehlt und für viele Gegenden auch die Quellen oft ganz zu fehlen scheinen, ist es Hottenroth auch hier gelungen, den Nachweis einer reichen, vielgestal
tigen Entwicklung der Volkstrachten zu führen. Wertvolle Ergebnisse hat er besonders dadurch erreicht, daß er nicht nur gleichzeitige Abbildungen und erzählende Berichte von älteren Trachten z4l Rate zog, sondern auf Wanderungen durch Städte und Dörfer noch in Schränken und Truhen verwahrten Resten von alten Trachten selbst nachspürte. Gerade auf diesem Wege hat er Funde gemacht, die die überraschendsten Aufschlüsse und manche bisher noch unbekannte Formen der Kleidung bieten. Ta manches schöne Stück, von dem Hottenroth auf diesen Wanderungen Kenntnis erhielt, den ersten Jahrzehnten des gegenwärtigen Jahrhunderts angehört, so gab dies Veranlassung, den Zeitraum, über den sich die Darstellung erstreckt, hier und da bis gegen die Neuzeit herauf auszudehnen. Wie beim ersten Band sind die Tafeln, die je eine Gruppe von Gestalten bieten, sehr sorgfältig in Farbendruck ausgeführt; ferner ist Bedacht darauf genommen, das hier Targestellte durch die schwarzen Abbildungen, die neben vollständig ausgeführten Gestalten zahlreich Einzelheiten bringen, zu ergänzen. Auf die Ausarbeitung des Textes ist wiederum die genaueste Aufmerksamkeit verwandt worden. Viele der Tafeln lassen es bedauern, daß die Volkstrachten aus vielen Gegenden ganz verschwunden und der internationalen Mode gewichen sind. Wir würden es lebhaft wünschen, daß der Verfasser nun auch noch die Trachten Nordostdeutschlands und Mitteldeutschlands seinen Studien unterwerfen möge. Im Herzogtum Altenburg, im Spreewalde und endlich auch in Littauen, in dem Gebiete zwischen Memel und Pregel, haben sich die alten Volkstrachten noch heute erhalten. Schade nur, daß es dort keine Vereine giebt nach Art unseres oberhessischen Volkstrachtenvereins, dessen fleißiges und einflußreiches Wirken sich uns ja auf Schritt und Tritt dokumentiert. — Dem verdienstvollen Hotten- rothschen Werke gebührt allseitige Beachtung.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
— Anhalt u. Wagener, Berlin. Die letzte Vermögensbilanz der Fi'ma Anhalt u. Wagener Nachf., Berlin, ist am 18. Dezember 1900 festgckeat worden. Danach «soll sich ein Ueber- fchuh (??) von 292 963 Mk. ergeben. Di- Eff ktenbestänbe der B-nk werden auf 457,026 Mk. beregnet, die Kassenbestände auf 97,206 Mk. An Sorten waren nach der Bilanz vorhanden 8478, an KovponS 24,877 u 'b an Wechselbchänden 194 457 Mk. Die Mobilien der Bank belaufen sich auf 29,426 Mk., die Immobilien werden abzüglich der Hypothekenrente auf 29 518 Mk. geschätzt. Hierbei kommen die unbebauten Parzellcn in Burscht, die das Bankhaus in R xdorf besitzt und die auf 51,518 Mk veranschlagt werden. Der Hypothekmbtstand beträgt nach der Ausstellung 605,400 Mk. und daS Debitorenkonto auf der aktiven Seite ist auf 6,336,743 Mk. angegeben. Soweit die aktiven Posten. Demgegenüber steht auf der passiven Seile zunächst ein Trattenkonto mit 2,729,207 Mk., ferner ein Tratten- Separat- und Avalkonto mit 940,270 Mk. An Kreditoren sind in der Allianz 887 091 Mk. verzeichnet. Hi-von entfallen u. e. auf 160 Gläubiger über 500 Mk., allein 845,259 Mk., und auf 41 Gläubige, in Höhe von je 300 bis 500 Mk. 16 603 Mk. Dazu kommen noch Kreditoren gegen Unterpfand, die mit 2,667,896 Mk. gebucht sind; das Delkrederekonto ist mit 7000 Mk. und das Restrvekonto mit 168 700 Mk. in Rechnung gestellt.
Limburg a. d. Lahn, 2. Januar. Fruchtmarkt. Durch, schnittspreis pro Malter Roter Weizen 13.00 Mk., Weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 10.60 Mk., Gerste 8.55 Mk., Hafer, 6.10 Mk., Erbsen 00.00 Mk., Kartoffeln 00.00 M.
Krieskasten der Redaktion.
H. Die Mutter der früheren bekannten Geigerin Frau Senkrah, d!e im vorigen Jahre in W.imrr Selbstmord beging, lebt in Amerika.
Bekanntmachung.
Die Benutzung des Schweinemarktplatzes und verschiedener anderer Plätze zur Förderung des in der Lahn gewonnenen Eifcs soll für den laufenden Winter
Freitag den 4. Januar 1901, vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 2. Januar 1901.
Großh-rzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum. 255
Bekanntmachung.
Vorkehrungen
gegen das Einfrieren der Haus-Wasserleitungen.
Unter Hinweis auf die „Bestimmungen über Anlage der HauS- wasserleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren d-S WafferS in den HarrSwafferleitnngen bei eintretender Hätte vorznbengen, es erforderlich ist, die Haus- wasferleitungen des AbendS für die Dauer der Nacht zu entleeren Dies geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermeffer befindliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben be findliche Entleerungshäbnchen, nachdem ein passendes Gefäß unter- gestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Hausleitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird.
Ilm eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben ras in dem obersten Stockwerk de» HarrseS befindliche Aapfvenlil der Hausleitung offen zu halten, damit die Lust Zutritt in die Leitung erhalte. — Em größerer Teil deS Wassers kann auch schon durch das Zapfventil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. — Nach stattgehabter Entleerung find die beiden Zapfventile, welche dem Eintritt der Luft und der Entleerung des WafferS dienten, wieder zu schließen.
Das Schließe« de» HarrptabsverrhahnS erfolgt durch Aufsetzen des beigegebenen Schlüssels auf den vier kantigen Hahnzapfen und Drehung in der Richtung von links n»ch rechts — im Sinne eines Uhrzeigers — bis Widerstand erfolgt. — Das Oeffnen de» Hanpiabsperr Hahne» geschieht durch Drehung in entgegengesetztem Sinne, bis Widerstand erfolgt.
Behufs Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperr« Hahn wieder vollständig geöffnet werden.
Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, Hofränmen, Gürten u. s. w. find während des Winters mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und ertheilt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Aus kunft, welcher die betreffende Leitung gefertigt hat.
Bei anhaltender außerordentlicher Külte empfiehlt eö sich, die Wasserentnahme auch während de» Tage» ans kürzere fest gesetzte Aeit zu beschrünken und während der übrigen Tageszeit die Hauswass-rleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise ab- zustellen.
Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchrn unbenutzter Wohnungen geführt sind, kann man durch Unterhalten
eines kleinen Heerdfeuers vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in kalten Eloset- ober sonstigen ungeheizten Räumen- durch welche die Wasserleitung führt, sofern daielbst die Leitung nicht schon durch eine Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Oefchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten.
Sehr kalt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche Eloset» (wie in Vereinshäusern uf.ro) werden durch Einstreuen von etwas Salz (ViehsaU) in das Schlußwaffer des Syphons (WasserabschlufseS) gegen Auffrieren der Schüsseln geschützt.
Die Wassermeffer nebst dem nächstanschließenden Teil der Rohrleitung sind während des Winters mit Stroh. Säcken ober ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. — Die Herstellung aller Wassermeffer. die in Aolge ungenügenden Schutze» gegen Kälte Schaden erleiden,erfolgt auf Rechnung der Hausbefitzer.
Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung de« Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebände fern gehalten. Wir empfehlen daher vorstehende BorfiMtSmaßregeln allen Beteiligte« zur ganz besonderen Beachtung.
Reparaturen und Aufrhauung von Hauswasserleitungen werden am schnellsten von denjenigen Installation» Geschäften besorgt, welche die betr. Hanswafferletturtgen s. Z. au» geführt haben.
Gieß en, den 3. Dezember 1900
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
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Bekanntmachung.
Die Einlagen bei dem Spar- und Borfchutzvereiu, Aktien-Gesellschaft, zu Großen - Linden werden vom 1. Januar 1901 mit 4 Prozent verzinst.
Von den Ausleihen auf Hypotheken werden 4V2 Prozent, und auf Schuldscheine 48/v auch 5 Prozent, je nach Höhe des Kapitals, erhoben.
Großen-Linden, den 29. Dezember 1900.
24! Der Direktor: Weigand.
Ortskrankenkasse Gießen.
Vom 1. Januar 1901 ab können die Mitglieder unserer Kaffe nebst deren Familienangehörigen folgende Aerzte zu Rate ziehen:
1. für Gießen:
a) Herrn Dr Zluher, Westanlage 35. Sprechstunden: vormittags von 8 bis 9 Uhr, nachmittags von 2 bis 3 Uhr. Sonntags nur von 8 bis 9 Uhr vormittags.
b) Herrn Dr. Ploch, Asterweg 9. Sprechstunden wie Herr Dr. Ztnßer.
c) Herrn Dr. Hanau, Nordanlage 21. Sprechstunden: vormittags von 9 bis 10 Uhr, nachmittag- von 2 bis 3 Uhr. Sonntags nur von 8 bis 9 Uhr vormittags.
2. für Wieseck: Herrn Dr. Schaaf in Wieseck.
3. für WatzenborN'Strinbecg, Hausen, Klein-Linden, Dutenhofen und Münchholzhausen: Herrn Dr. Kipper in Gießen. Sprechstunden wie seither.
4. für Großen-Linden, Mendorf a. Lahn, Leihgestern, Hörnsheim, Hochelheim, Lütz.llinden, Dornholzhausen: a) Herrn Dr. Kipper in Gießen, b) H.rrn Dr. Platz in Großen-Linden.
5. für Annerod die Herren Dr. Geugvagel und Dr. Böckler in Großen-Buseck.
In allen übrigen Bezirken bleibt die Behandlung durch dieselben Herren Aerzte, wie seither, bestehen.
Ja denjenigen Orten, in welchen die Kassenmitglieder oder deren Angehörigen die Wahl zwischen zwei oder mehreren Aerzten haben, darf während einer Krankheit der Arzt nicht gewechselt werden.
Der Vorstand der Ortskrankenkasse Kießen. 94 Dahmer, Vorsitzender.


