o"setzil„g
*!n« M
^.'Nenerlu
'N TemGolL, . $em tauge. Rittmeister %jL '.und prakt. Ank
■I». Äretf^iw jj !. Mtane Lei» dahier. 23. 2^ -lationsasfistemri * 3ol)re alt, rauenflinit dcch^ dahier. 28.
riesch.dieft l ihrein einmal- lermamti .öac1
n.
rr AnzeiM lationallibf, \ tf)re gnaityty e/tge/'telli. Die re Mntägc auf on der Regie-l k od*
zmmAerch^ )t)lm LMM aimim ui eim
L
chen greifen oer- ingen mit km Gothein, W« Levepw setoa stimmt hön, dr ne Berufung x isrituts zu N's h in Gemeinst.' nöi eine Ging« n des roM
itaatsfetretär« ) mit dem * heute das fyte|$
»t SerwunM» eis«n-»i-g°2 eiWligt. W ßrt und 6t*
.en t„" bagegm.r™ ,Z°HI ME „en -tB-»'L •Efflß
sSj*
,'ident » Vä .„iebttleg"«5 U ft* an, Ö£L
-relearai^ n ^."fror en,15
.schlagt i
» Safi doll ork, b70 StB' '»£*** hSuseo' .je Hel "Ul ^^hle« sichc chcuit-i
Nv. 284
Erstes Blatt
151, Jahrgang.
Dienstag 3. Dezember 1901
Erscheint täglich mü Ausnahme des Montags.
Die Siebener FamNien. blätter werden demAn- ptget im Wechsel mit dem »Hess. Landwirt' und den -Blättern für hessische Volkskunde' viermal wöchenttich bet- gelegt.
Redaktion, Expedttton und Druckerei:
Schulstraße 7.
Adresse für Depeschen: Anzeiger «Stehen.
FernsprrchanschlußNr.51.
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger v **
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen
Annahme von Anzeiae» ru der sür den solgenoeni Tag erscheinenden 9tt< bis vormittags 10 Uhr. Alle AnzcigemVermitt- lungsstellen des In-und Auslandes nel)inen Arv> Aeigen entgegen.
Zeilenpreis: lokal 12Ps* auswärts 20 Psg.
Rotationsdruck u. Ver- lag der B rü h l'fchen, Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben).
Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. WUtko; für den 91n», zeigentell: HanS Beck.
Gießen, 27. November 1901.
Eetr.: Das neue Einberufungsverfahren durch Kriegsbeorderungen und Paßnotizen (Mob. Jnstr. § 37,10).
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen arr die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden deS KreifeS.
Mit Bezug auf unser Amtsblatt Nr. 3 vom 5. März 1901 beauftragen wir Sie, jeweils bis zum 26. März die vollzogene Aushändigung der Kriegsbeorderungen und Paßnotizen, sowie die rechtzeitige Absendung der Bescheinigungen an das Bezirkskommando uns anzuzeigen. Die genaue Einhaltung der Fristen machen wir Ihnen besonders zur Pflicht.
v. Bechtold.
Volttische Wochenschau.
Eine bemerkenswerte Woche liegt hinter uns. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rangen miteinander um das Interesse, und es fällt wirklich einigermaßen schwer, zu entscheiden, luent inan die Palme des Sieges zuerkennen soll. Gigantisch und voll tiefer Eindrücke stieg die Vergangenheit vor uns auf in den Nsachträg en zu Bi s- marcks „Gedanken und Erinnerungen", die in diesen Tagen auf dem Büchermarkt erschienen und verstärkt die Sehnsucht weckten nach einer Rückkehr der Zeit, in der die politischen Machthaber wußten, auf welches Ziel sie hinaussteuerten und in der ein starker Wille und unbeugsame Energie die Regierung über den Parteien stehen ließen und Erfolge zeitigten, die den Epigonen unserer Zeit unter den gegenwärtigen Verhältnissen unerreickchar find. Der große Zug, durch den sich das Bismarckische Regime auszeichnete, seine souveräne Beherrschung aller (Gebiete der Politik und sein Einfluß auf die parteipolitischen Konstellatroneu, sie treten erneut aus dem jetzt veröffentlichten Briefwechsel zu Tage, und zwergenhaft nimmt sich ihnen gegenüber das aus, was in der Gegenwart erreicht wurde und jetzt für die Zukunft geschaffen werden soll. Der gegenwärtige Kanzler, der in dem Briefwechsel als Staatssekretär auch eine Rolle spielt, hat in dieser Beziehung von seinem großen Lehrmeister nicht sonderlich viel profitiert: nicht einmal das Wollen kann man ihm nachsagen, vom Können ganz zu schweigen.
Der Zolltarifentwurf, dessen Begründung in der vergangenen Woche endlich den Geheimverschluß des Reichsamts des Innern verließ, redet davon Bände. Ihrer fünf an der Zahl hat man benötigt, um das Werk, das sich Zolltarif nennt, dem Lande und dessen erwählten Vertreter einigermaßen plausibel zu machen. Viele Worte und wenig Inhalt — damit ist dieses Zeugnis der Unfähigkeit der gegenwärtigen leitenden Männer charakterisiert. Graf Bülow hätte sich das Schiller'sche Wort gegenwärtig halten sollen, demzufolge derjenige, der etwas Großes leisten will, tief eindringen, scharf unterscheiden, vielseitig verbinden und standhaft beharren muß, er hätte sich sagen müssen, daß der nicht schwachen und zweifelnden Gemütes sein darf, der großes schaffen will und die sogenannten Motive wären dann vielleicht mehr geworden denn ein Konvolut voller Wenn und Aber, zahlreicher Behauptungen und Widersprüche, die nur die Zeit bedauern lassen, die der Reichstag auf chre Lösung verlvenden muß. Die Besprechungen zwischen dem Reichskanzler und Mitgliedern verschiedener Parteien über den Zolltarif führten bisher, wie zu erwarten war, zu keinen bindenden Abmachungen. Die einzelnen Parteiführer wollen ihren Fraktionen volle Aktionsfreiheit lassen. 9hir soviel steht fest, daß der ganze Zolltarif an eine Kommission zur Vorberatung verwiesen wird, wahrscheinlich einstimmig. Rach dem „B. T." vermutet man, daß sich die Unterhaltungen des Grafen Bülow mit den zu ihm gebetenen Parlamentariern in erster Linie auf die geschäftliche Seite der Verhandlungen über den Tarif und weniger auf den materiellen Inhalt der Vorlage beziehen dürften. Die Minister der einzelnen deutschen Bundesstaaten werden in dieser Woche in Berlin als stimmführende Bundesratsmitglieder an den Beratungen über die Zolltarifvorlage im Reichstage teilnehmen.
Einstweilen beschäftigen die Volksvertreter im R e i chs- tage noch andere Dinge. Sang- und klanglos sind sie am Dienstag zuscunmengetreten und haben alsbald die Beratung der Seentannsordnung fortgesetzt, eines Werkes, das von nicht zu unterschätzender sozialer Bedeutung ist und einen weiteren Fortschritt auf dem Wege der Fürsorge bedeutet, die das Reich den arbeitenden Ständen angedeihen' läßt. Aber fie haben trotz der wenigen Tage ihres Beisammenseins auch schon eine Heine Thal zu verzeichnen, indem sie das Jnsterburaer Duell erörterten und einhellig ihrer Verurteilung oesselben Ausdruck verliehen. Tie zahlreichen Versionen, die über das tiestraurige Vorkommnis umherschwirrten, sind durch die Interpellation auf ihr richtiges Maß zurückgeführt worden. Es kann nur Germgthuung erregen, daß der Kaiser einstimmt in die abfällige Beurteilung, die das Jnsterburger Vorkommnis allenthalben und selbst in Offizierskreisen gefunden hat.
Unsere hessischen Landtagsvertreter sind bereits Mtte voriger Woche in die Weibnachtsferien gegangen. Die Anträge aus eine Vermehrung der oberhessischen Kreise flnd, wie wir voraussagten, vorläufig ihrer Verwirklichung //voch ziemlich, fern. Die Frage soll, wie vom Regierungstisch aus gesagt wurde, nach der Revision der Verwaltungs- aesetze näher erwogen ioerben, doch wurde gleichzeitig mit Recht hervorgehoden, daß unsere Finanzlage eine Vermehrung des Beamtenapparates nicht zuließe. Sonach scheint uns die Sachte ab calaendas Graecas vertagt. Die Anfrage des Abg. Korell betr- die Entschädigung di
rekter Verluste der infolge Maul- und Klauenseuche gefallenen Tiere hat leider einen sichtbaren Erfolg nicht gehabt, und auch bei der Besprechung unserer Eisenbahn- Verhältnisse ist ein nennenswertes Resultat nicht zu stände gekommen. Man hat wieder mit gutem Rechte manche gewichtigen Klagen gegen die preußische Eisenbahn-Verwaltung im allgemeinen, und gegen die Frankfurter Eisenbahndirektion im besonderen zur Sprache gebracht. Die Erklärung unseres in verwichener Woche mit dem Ehrendoktorhut der Gießener Universität geschmückten und am Tage des Geburtstages unseres Lan- desherrn zur Exzellenz erhobenen Finanzministers in Bezug auf das Bahnprojekt Alsfeld—Hersfeld llang wie eine Schumarmsche „Resignation" für Piceoloflöte. Wieder einmal kam ganz unverhüllt zu Tage, wie sehr uns durch die Eisenbahngemeinschaft mit Preußen die Hände gebunden find. Mit Recht hob auch der Abg. Leun mißbilligend hervor, daß die so außerordentlich wünschenswerte Errichtung einer Haltestelle Gießen Nord, nach Marburger Muster, nicht zur Ausführung kommt trotz der Bewilligung der hierfür erforderlichen Gelder durch die Gießener Stadtvertretung. Die Vogelsberger sind mit der Kammer-Beratung über die Grebenhain —Gedern- Linie auch nicht sonderlich zufrieden, wie verschiedene Zuschriften an uns unzweideutig bekunden.
Der Geburtstag unseres Landesherrn hat diesmal einen besonders reichen Titel- und Ordenssegen gebracht.
Die durch den Fall Spahn herbeigeführte Verquickung der Wissenschaft mit parteipolitischen und kirchlichen Gesichtspulllten hat in den Kreisen derer, denen die Heranbildung der Jugend anöertraut ist, und die berufen sind, die Erkenntnis alles Rechten und Tüchtigen in das Herz der Heranwachsenden Generation zu pflanzen, die Gemüter aufs lebhafteste erregt. Das lassen die Adressen erkennen, die von vielen Hochschulen, darunter auch von der unserigen, an Mommsen, den großen Meister der Geschichtssck-reibung, der dieser Tage seinen 84. Geburtstag beging, abgesandt worden sind. Die Wissenschaft soll, wie schon Bacon sagte, nichts als das Abbild der Wahrheit sein, und diese grundsätzliche Vorbedingung wird zu Nichte gemacht, wenn an sie von konfessionellen Erwägungen aus herangetreten wird. Es giebt eben nichts, das höher stände als die Wahrheit, und diese Thalsache muß respektiert werden auch von den staatlichen, nicht minder von den kirchlichen Gewalten, soweit sie der Geschichtsforschung Tendenzen aufprägen mochten.
Zudem ist die Wahrheit ein Ding, das sich ohnehin nicht auf die Dauer unterdrücken läßt. Einen kleinen Beweis dafür findet man neuerdings wieder in Frank- reich, wo es jetzt ans Tageslicht gekommen ist, wer die Plünderungen in Peking, von denen so mancherlei erzählt wurde, verübt hat. Eine Zeitlang versuchte man die Deutschen zum Sündenbvck zu stempeln; jetzt stellt sich heraus, daß es unsere westlichen Nachbarn gewesen sind, die „mit allen Chikanen", um eine herkömmliche Redensart zu gebrauchen, Ser wenig edlen Beschäftigung des Beutemachens abgelegen haben. Bom General bis zum gemeinen Soldaten, vom Bischof bis zum Missionsbruder hat man sich in die Vermögensobjekte der geflohenen Chinesen geteilt und ist dabei nicht gerade bescheiden gewesen.
Aber die Franzosen mögen das mit sich selbst ausmachen, für uns bleibt die Hauptsache, daß unsere Soldaten ihre Ehre bewahrt haben, die um so glänzender dasteht, als man in England versucht hat, sie zu be- sudeln, obgleich gerade dort alle Veranlassung vorliegt, fein bescheiden und weniger herausfordernd zu sein. Süd- Afrika, wo der Krieg nach wie vor fortdauert, und noch immer nicht abzusehen ist, welchen Ausgang er einst nehmen wird, ist in dieser Beziehung ein warnendes Mene Tekel und andererseits beweist den Chamberlain und Genossen die noch immer vibrierende Bewegung im deutschen Volke, daß dieses sich nicht unnötig herausfordern läßt.
Daran ändern auch die Drohungen nichts, in denen man sich neuerdings jenseits des Kanals gegen Deutschland gefällt, Drohungen, die ja nichts anderes beweisen, als die Ohnmacht, in der sich England befindet und die es jetzt doppelt schmerzlich empfinden muß, wo in Mittel- Amerika die Vereinigten Staaten im Begriffe sind, Vorteile zu ernten, die ihnen England unter anderen Ver- hältnftsen schwerlick überlassen hätte. Im Streite zwischen Columbien und Venezuela sucht Roosevelt den lachenden Dritten zu spielen, indem er den Isthmus besetzt hat, und sich so die Möglichkeit sicherte, m dem Kriege nach der Seite hin die Vorsehung zu spielen, auf der seiner Politik, die eben so imperialistisch ist wie die McKinleys, die meisten Erfolge winken. Die übrigen europäischen Staaten haben zu wenig Interesse daran, den Vereinigten Staaten in den Arm zu fallen, und können den Dingen ruhig ihren Lauf lassen. Daß sie die Interessen ihrer Staatsangehörigen zu wahren wissen werden, dafür bürgen die Kriegsschiffe, die sie an den Schauplatz der revolutionären Erhebungen entsandt haben.
Volttische Tagesschau.
Ans dem Reichshaushallsetat für 1902 macht jetzt die ministerielle „Berl. Korresp." nähere Angaben, von denen wir folgende erwähnen: Als Beitrag des Reichs zur Unterhaltung des in Bern errichteten internationalen Büreaus des Verbandes zum Schutze des gewerblichen Eigentums sind 3000 Mk. ausgesetzt. Für eine ständige Kommission zur Vorbereitung internationaler Schiff- fahr tsk ongiesse ist ein Jahresbeitrag von 4000 Mk. ausgeworfen. Zur Unterhaltung des Nationaldenkmals
für den Fürsten von Bismarck in Berlin sind 1000Mk. ausgeworfen. Der Etatspostcn „Belastung des Reichs auS den auf Grund des JnvalidenversicherungsgcsctzeS zahlbaren Renten" ist auf 38166 000 M., 4080000 Mk. mehr als im Vorjahre, erhöht worden. 9ün 1. Januar 1902 wird voraussichtlich ein Bestand von rund 657 000 Jnvaliden- und Altersrenten vorhanden fein. Der Zugang im Jahre 1902 wird auf etwa 149 000, der Abgang auf 14000 Invaliden und Altersrenten geschätzt. Die Belastung des Reichs ergiebt sich aus der näheren Rechnungsaufstellung.
Der Beitrag zur Färderung des Absatzes landwirtschaftlicher Erzeugnisse und zur Unterstützung wissenschaftlicher, technischer und ähnlicher allgemeiner Bestrebungen auf dem Gebiete der Landwirtschaft wird von 50 000 auf 90 000 Mk. erhöht. Ihm entspricht der Fonds von 50 000 Mk. zu Aufwendungen für Einrichtungen und Veranstaltungen, welche allgemeinen Interessen des deutschen Handels und Gewerbes dienen; dieser Fonds hat übrigens im Jahre 1901 durch Einstellung besonderer Mittel für die Herausgabe der „Nachrichten für Handel und Industrie" (30 000 Mk.) eine Entlastung erfahren. Der erstgenannte Fonds soll zur Förderung von Bestrebungen dienen, die auf erweiterten Absatz deutscher landwirtschaftlicher Erzeugnisse jeder 9(rt nach ausländischen Märkten, insbesondere auf Verbreitung der Kenntnis von den Eigenschaften der deutschen Erzeugnisse in ausländischen Abnehmerkreisen abzielen, andererseits auch der Unterstützung des Studiums ausländischer Boden- und Betriebsverhältnisse behufs Nutzbarmachung für. die deutsche Landwirtschaft zu Gute kommen. Er kommt, von vielen, anderen Einzelausgaben abgesehen, namentlich auch in Betracht für Beihilfen zu wissenschaftlicher Thätigkeit auf dem Gebiete der deutschen Bodenkultur und der Hebung des ein' heimischen Viehstandcs.
Da dje Baulichkeiten der ständigen Ausstellung für Arbeite rwohlfahrt ihrer Vollendung entgegengehen, sind Mittel für die innere Einrichtung und die Unterhaltung der Anlage sowie für die Erhaltung und den Betrieb der Maschinen, Modelle 2c. bereit zu stellen. Hierfür sind insgesamt 30000 Mark in den Etat eingestellt.
Für einen im Jahre 1902 in Düsseldorf zu veranstaltenden Internationalen Arbeiterwohnungskongreß sind im Hinblick auf die hohe sozialpolitische Bedeutung, ivelche der Frage der Wohnungsfürsorge für die nnnderbemittelten Bevölkerungsklassen beiwohnt, 6000 Mk. in den Etat eingestellt worden.
Zur Förderung der Herstellung geeigneter Kleinwohnungen für Arbeiter und gering besoldete Beamte in den Betrieben und Verwaltungen des Reichs durch Gewährung von Darlehen an Private und an gemeinnützige Unternehmungen, sowie zum Erwerbe geeigneten Baugeländes zur Herstellung solcher Wohnungen sind 4 Mill. Mark ausgeworfen. Dsr durch den laufenden Etat für Zwecke der Wohnungsfürsorge zur Verfügung gestellte Fonds von 2 Mill. Mark ist weit über seinen Betrag hinaus bereits in Anspruch genommen. Die Bereitstellung der neuen Summe wird in einer Denkschrift eingehend begründet.
Aus Stadt und Sand.
Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.
Gießen, 2. Dezember 1901.
* * Audienzen. Der Großherzog empfing am 30. November u. a. den Oberstleutnant Frhrn. v. Normann, Kommandeur des Gendarmeriedistrikts Gießen, die Oekonomie- räte Westernacher von Lindheim und Heil II. von Habitzheim, den Geh. Forstrat Heyer von Gießen, den Geh. Regierungscat i. P. Frhrn. Löw von und zu Steinfurth, den Lehrer Hartmann von der Viktoriaschule.
* * Bestätigung. Der Großherzog hat die von dem Grafen zu Solms-Laubach erfolgte Präsentation des Pfarrers Ferdinand Heß zu Münzenberg auf die damit verbundene evangelische Pfarrstelle zu Trais-Münzenberg, Dekanat Hungen, bestätigt.
* * Auszeichnungen. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen dem Dtttgliede der freiwilligen Feuerwehr der Firma Cornelius Heyl zu Worms Fabrikauffeher August Schmitt und dem Mitgliede der frei» willigen Feuerwehr zu Grünberg Heinrich Meyer IV. — Der Großherzog hat dem Kanzlisten am Oberlandesgericht Philipp Hedrich das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" verliehen und ihn irr den Ruhestand versetzt.
** Erledigte Stellen im Bezirk des 18. Armeekorps. Stadtgemeinde und Magistrat Herborn, Nachtwächter, Gehalt 500 Mk., steigend bis 900 90tf. pro Jahr. — Kaiserlicher Oberpostdirettionsbezirk Dortmund, Postschaffner, 900 Mk. Anfangsgehalt und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. — Amtsgericht Montabaur, Kanzleigehilfe, Gehalt 50—60 Mk. monatlich. — Im Bezirk der 25. Großh. Hess. Division: Stadt Alzey, Schuldiener an der Volksschule, Gehalt 700—900 Mk. nebst freier Wohnung und Heizung.
** Wohlfahrts-Lotterie. Bei der Ziehung der Wohlfahrts-Lotterie am ersten und zweiten Tage wurden, folgende Haupttreffer gezogen: 15 000 Mk. auf dir. 316 516, je 1000 Mk. auf Nr. 187 371, Nr. 316 067 und Nr. 419161. 50000 Mk. auf Nr. 230 582, 25 000 Mk. auf Nr. 438 265, je


